Wort des Initiators an die Fernwehpark Homepage Besucher / Faszination KI
Die Liebe Besucher der Fernweh-Park Homepage,
wenn Sie unseren Webauftritt besuchen, werden Sie mit einer Fülle von Informationen, Stimmungsstories, Bildern und Videos konfrontiert, die Sie auf die Schnelle kaum überblicken können, bzw. Tage bräuchten, um alle Beiträge zu erfassen. Doch wenn Sie sich darauf einlassen, bleibt keine Frage offen.
Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder hinfahren, ohne völlige Erwartung – denn es gibt ja keine Vergleichswerte und Denkschablonen in ganz Europa – und sich einfach überraschen lassen, oder sich vorinformieren.
Ich möchte Sie deshalb, als Initiator des Projekts, als Erstes einmal herzlich begrüßen und bin mir sicher, dass auch Sie danach wie Tausende von anderen Besuchern sagen werden: „Das habe ich ja alles nicht gewußt – jetzt sehe ich den Fernwehpark ja mit ganz anderen Augen…“ und wenn Sie vor Ort dann noch eine Führung mit dem Initiator selbst buchen, dann ist ihr Elebnis in der Touristenattraktion Oberfrankens perfekt. (Buchung ab 10 Pers. für Familien mit Freunden, Vereinen, Betriebsausflüge, Reisebusunternehmen: k.beer@signsoffame.de)
Deshalb unterscheidet sich diese Seite von all den anderen: Sie finden hier geballte Tipps, Empfehlungen und Links zu den interessantesten Rubriken, die Sie nicht verpassen sollten. Einführung sozusagen.
Und ich biete Ihnen an, wenn Sie mögen, auch mich etwas näher kennenlernen. Denn nur jemand, dem das FERNWEH zu den Schönheiten auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde regelrecht auf der Seele brennt, kann dieses Ding hier, lapidar ausgedrückt, stemmen. Nur persönliche, über 40 Jahre lange Reisen mit der Film- und Fotokamera um die Welt kann die Grundlage zu allem sein. Deshalb finden Sie hier auch eine große BILDERSTRECKE voller Fernweh-Action. Hier zur Einstimmung aber erstmal nur ein paar Aufnahmen vorab…
Weiter ein spannendes PODCAST aus der Reihe „Schüchtern bis Nüchtern“ von André Puchta, Berlin und ein INTERVIEW der wieder ganz anderen Art, dass unter die Haut geht und dass Sie in dieser Art von mir so wohl noch nie gelesen haben.
Und dann kommt er: der absolute KI-Wahnsinn... Sie werden staunen. Hier schon mal was zum Naschen, ein paar KI-Häppchen… Hexerei der Moderne. Faszinierend und erschreckend. Segen und Fluch zugleich. Die Macht der Maschinen über die Menschheit ist nicht mehr nur Science Fiction…
Da Bilder und Filme Optik und Inhalt des Fernweh-Parks bestimmen, kommt man an KI nicht vorbei und soll, ja muss, demzufolge auch hier einmal zum Thema werden. Sehen Sie deshalb am Ende dieser Rubrik weitere Videoclips, zu was KI heute schon fähig ist – kann man schwarz auf weiß (da wird ein altes Schwarzweiß-Foto aus dem Fotoalbum lebendig) sehen. Reale Standbilder von meinen Reisen und Fotos aus dem Fernweh-Park machen jedem Action Blockbuster aus Hollywood Konkurrenz. The „master of desaster“, der Hollywood Regisseur Roland Emmerich (bereits im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks vertreten), kann sich warm anziehen.
Da prügle ich mich mit der Kamera mit Kampfmaschinen, ein Känguruh boxt mich bei Filmaufnahmen vor dem Uluru zu Boden, eine Riesenschlange würgt mich, ein Krokodil will mich samt Stativ fressen. Dann zerbirst eine Hängebrücke in Neuseeland und ich stürze in den tosenden Fluß, mir fliegen Gesteinsbrocken des explodierenden Horse Shoe Band um die Ohren oder ich versinke in einem riesigen Sandkrater in den Coral Pink Sand Dunes. Weiter stürmen Star Wars Soldaten in den Fernweh-Park, galaktische Raumkreuzer tauchen über dem Schilderwald in Oberkotzau auf, futuristisch aussehende Kampfschiffe feuern aus allen Rohren. Es kracht und rummst gewaltig. Ausserirdische Monster greifen an, Explosionen, Feuerbälle, der ganze Fernweh-Park fliegt in die Luft – und dann geht das Actionspektakel sogar auf dem Mond weiter… Dann ersteht der Fernweh-Park wie Phönix aus der Asche, Friedenstauben steigen zwischen den Schildern auf, aufgelassen von Hippiemädchen in bunten Gewändern… Und auch der Terminator – in echt – hinterläßt Handprints und es gibt auch was für alle Swifties… Unglaublich, was KI alles zaubern kann. Heute schon. Und wir stehen erst am Anfang der Künstlichen Intelligenz. Was wird in den nächsten Jahren noch alles kommen?
Die Krönung des KI-Spektakels ist dann – nach ausgekoppelten, einzelnen KI-Clips der verschiedensten Art – ganz am Ende dieser Rubrik: DER FILM, in dem diese Szenen – und noch viel weitere mehr – in einer Art Mini-SPIELFILM verarbeitet wurden, gemixt mit realen Action Sequenzen aus meinen Reisefilmen. Eine Persiflage und zugleich Hommage an das große Kino von HOLLYWOOD.
Titel: VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt. Lassen Sie sich dieses Actionspektakel nicht entgehen. Stellen Sie schon mal Popcorn und Cola bereit, wenn Sie sich diesen Film hier – oder am besten auf meinem YouTube Kanal „Hollywoodland“, auf Ihrem Großbildfernseher reinziehen…
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Hinweis: Die Kinoplakate wie auch einige Standbilder in dieser Rubrik sind KI-generiert.
Also erstmal am besten mit dieser Einführungs- und Übersichts Rubrik beginnen, die Sie aufmerksam macht zu weiteren Themen, die dann ins Detail gehen…

Jedem Beitrag auf unserer Homepage liegt ein anderes Thema zu Grunde. Angefangen vom Grundgedanken: von Schilderübergaben von Leuten, die mit ihren Schildergruß ihre Traumreise im Fernweh-Park unvergesslich machen, Fotos in unserem neuen FOTO POINT (eingeweiht durch unseren Schirmherrn Bülent Ceylan), in dem sich die Besucher in einem überdimensionalen Bilderrahmen fotografieren lassen und dann diesen ganz persönlichen Ansichtskarten-Schildergruß an ihre Freunde in der Welt mailen…


…bis hin zur Dokumentationen der vielen Reisebusse div. Busunternehmen, sprich die beliebten Führungen der Busgäste durch den Fernweh-Park.

Und unter PRESSE/TV sind die interessantesten Zeitungsartikel, die weltweit über das Projekt erschienen sind sowie die Dreharbeiten div. Fernsehteams im Fernweh-Park dokumentiert.

Und dann natürlich unsere über 500 STARS aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport, die mit signierten Star-Schildern und ihren Handabdrücken in Ton ein Zeichen setzen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, weiter unser „Walk of Fame“ wie in HOLLYWOOD, d.h. unsere STAR-STERNE auf dem „Boulevard der Humanität“ und nicht zu vergessen die Abteilung der lustigen und kuriosen Ortsnamen mit dem längsten Ortsschild Europas, 18 Meter lang, und all die vielen Veranstaltungen auf der Showbühne des Amphitehaters, und, und, und…
Sehen Sie auf unserer Webseite aber nicht nur Schilder, mit deren Blick darauf Sie sich beim Bummel durch die Schilderreihen im Kopfkino um die ganze Welt wegträumen können, nein, wir haben auch eine Rubrik, in der Sie die LÄNDER zu den SCHILDERN, die schönsten Reisefotos aus vielen exotischen Ländern, sehen. Ein Kaleidoskop unserer wunderschönen Erde. Beginnen Sie einfach mal zu blättern… Und da kann ich sagen. „Nix KI – alles echt“.
Und am Ende aller Bildemotion geht`s nochmal so richtig unter die Haut: das INTERVIEW des Intiators, der mit seinem Denken und Leben, das Projekt prägte. Ein Outing ohne Tabus, back to the roots, das Sie so bestimmt noch nie gelesen haben…
Eine Fülle von Themen. Deshalb hier einige Empfehlungen – lassen Sie mich einige HIGHLIGHTS herausgreifen, mit denen Sie, ohne sich tagelang mit unserer Homepage beschäftigen müssen, schon mal einen recht guten Einblick in dieses Projekt erhalten:
Unter HERZLICH WILLKOMMEN erfahren Sie eine Schnellführung durch unsere Homepage – und in einem Fragen-Antwort -Katalog werden gleichmal die wichtigsten Fragen zu dem Projekt beantwortet.
Unter WORT DES INITIATORS, also in DIESER RUBRIK, erfahren Sie auch etwas über den Initiator selbst, denn dieser drückt in seinen Gedanken, Tun und Handeln als Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor dem Projekt sicher auch seinen persönlichen, besonderen Stempel auf. Ideen färben ab. Veröffentlichung einer Bilderstrecke und dem wohl ehrlichstem Interview, das vor auch ganz privaten Dingen nicht halt macht.
Unter BILDIMPRESSIONEN erleben Sie die schönsten Bilder aus dem Fernweh-Park zu verschiedenen Jahreszeiten.
Unter UNSER SUPERSTAR – UNSERE ERDE sehen Sie die LÄNDER zu den Schildern – die schönsten Bilder aus 40 Jahren Reisen um die ganze Welt:
Unter FOTO-POINT, eröffnet vom Schirmherr des Fernweh-Parks, Bülent Ceylan, erfahren Sie alles zu unserem beliebten Ansichtskarten-Bilderrahmen, in dem Sie mit Ihrem ganz persönlichen Bild aus dem Fernweh-Park Ihre Freunde in der Welt grüßen können
Unter SIGNS OF FAME finden Sie unsere großen BILDERSTORIES + FILM von ALLEN unserer bislang über 500 STARS aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport
Unter „the spirit of fernweh-park“ entführen wir Sie mit Filmausschnitten zu Stars, die persönlich den Fernweh-Park besucht haben und die Sie dort hätten ganz privat treffen können. Sie sind bei deren Handabdruck-Aktionen, Star Stern Verleihungen und Konzerten im Amphitheater – im Film – hautnah mit dabei.
Wollen Sie wissen, was bei dem Treffen von bislang über 500 Stars backstage alles so passiert ist? Mit diesem Blick hinter die Kulissen erfahren Sie Lustiges, Spannendes, Unglaubliches, Haarsträubendes, ja Nervenzerfetzendes: unter DER 500. STAR IM SIGNS OF FAME. Aber zu lesen auf eigene Gefahr!
Lieben Sie die Musik der good old sixties & senventies? Dann dürfen Sie unsere beiden ROCK-POP-SCHLAGER-OLDIE-Parties nicht versäumen. Da wird der Fernweh-Park gerockt.
OLDIE-Party 1: (Bilderstrecke + FILM)
OLDIE-Party 2: (Bilderstrecke + FILM)
Und unter HOLLYWOOD DREAMS habe ich „Mein Hollywood“ beschrieben, so wie ich es in den vielen Jahren meiner Besucher und Dreharbeiten in L.A. erlebt habe – Die Traumfabrik, mit auch Historie „Hollywoodland“ – und mit Tipps, WO man die Stars treffen kann…
Unter FILME – ZU WEITEREN VIDEOS gelangen Sie zu ALLEN VIDEOS, die über die Aufnahmen von STARS im „Signs of Fame“ gedreht wurden. Sehen zum Beispielt die Darsteller von „Die Rosenheim-Cops“ in der Original Filmkulisse der Bavaria Filmstudios München, Sebastian Ströbel und „Die Bergretter“ in Ramsau am Dachstein, TATORT-Kommissare, die Crew von „In aller Freundschaft“, sind Sie dabei hinter den Kulissen des „Riverboat“. Sehen Sie den Star aus „Alarm für Cobra 11“ im Foto-Point des Fernweh-Parks und eben ALLE STARS, die ihre Hände in Ton drückten, backstage von Veranstaltungen, TV-Sendungen oder auch bei ihrem Besuch im Fernweh-Park, wo Sie, wenn Sie gerade da gewesen wären, sie persönlich hätten treffen können…
Sehen Sie weiter auch alle STAR-KONZERTE auf der Showbühne des Amphitheaters, das Bummeln der Stars durch die Schilderreihen und interessante Interviews mit ihnen. Und STAR-STERN Verleihungen auf dem „Boulevard der Humanität. Auch die Doko über den Abbau des Fernweh-Parks in Hof und die Neuinstallation im Markt Oberkotzau, das „Grand Opening“ am neuen Standort und, und, und… Auch Ausschnitte aus Klaus Beer Erfolgs-Kinofilm „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier der Kamera“. Einmal auf dieser Seite, brauchen Sie garantiert 14 Tage keinen Fernseher mehr… Oder doch, wenn Sie auf diesem YouTube installiert haben. Dort können Sie all diese Filme auf Klaus Beer`s YouTube Kanal „Hollywoodland“ ansehen…
All die anderen interessanten Rubriken unserer Homepage aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen – erforschen Sie diese einfach selbst. Viel Freude und Spaß dabei.
Wir sehen uns im Fernweh-Park? Bei der Übergabe Ihres eigenen Schildergrußes Ihrer Heimatstadt + Partnerstädte oder von Ihrer Traumreise, die sie damit unvergesslich machen können – oder bei einem der vielen Starbesuche…
Last but not least hier der Link zu meiner TERRA FILM Homepage www.terra-film.de, in der Sie alles über meine Reisen in der Welt, Filmproduktionen, Bildbände und Reisefilme auf DVD/Blu-ray sowie Filmvortragstermine erfahren – GRUNDLAGE für die Idee des FERNWEH-PARKS.
Und da der Fernweh-Park aus einer Herzensangelegenheit heraus geboren wurde, ist es sicher sinnvoll, auch etwas über den Initiator selbst zu erfahren. So scheue ich mich nicht, auf dieser Seite ein Interview zu veröffentlichen, in dem ich wie bereits erwähnt viel über mich preisgebe, in dem man mich ganz persönlich kennenlernen kann. Wie tickt der Macher dieses Projekts eigentlich? Denn vieles, eben PERSÖNLICHES, spiegelt sich im Fernweh-Park wider. Lesen Sie hier das sicher ehrlichste INTERVIEW, dass ich je gegeben habe und bei dem ich mir kein Blatt vor dem Mund nehme, am Ende dieser BILDERSTRECKE…
Und: Am Schluß werde ich auch zu meiner Meinung nach KI gefragt. Anhand einiger Beispiele werden Sie aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Und mit dem Mini-Spielfilm „Vanessa – Entführt – Jagd um die Welt“ wird Ihnen der Mund offen stehen bleiben. Denn da sehen Sie in einem regelrechtem Actionspektakel, zu was KI alles fähig ist. Schon heute. Aber das erst am Ende des Interviews…
Ihr
Klaus Beer
Initiator Fernweh-Park „Signs of Fame“
for a peaceful world – give peace a chance
PODCAST von Andrè Puchta, Berlin mit Fernwehpark Initator, Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor KLAUS BEER
in der Rubrik „SCHÜCHTERN BIS NÜCHTERN“
Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer hat Orte gesehen, von denen andere nicht mal träumen. Mitten in Deutschland verwirklichte er am 9. November 1999 in Hof, exakt zehn Jahre nach dem Mauerfall, den Fernweh-Park „Signs of Fame“. Einen Ort, an dem Ortsschilder aus aller Welt friedlich nebeneinander stehen – als Symbol für Toleranz, Respekt und Fernweh. Im Jahre 2018 zog der Fernweh-Park um in den Markt Oberkotzau bei Hof und wurde dort völlig neu installiert, mit Amphitheater und Showbühne. Viele Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport besuchen immer wieder persönlich das Friedensprojekt und zugleich Touristenattraktion für Hochfranken und weit darüber hinaus – signieren Grußschilder und heben mit ihren Handabdrücken in Ton symbolisch die Hand gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Star-Sterne wie in Hollywood glänzen auf dem dortigen „Boulevard der Humanität“ Der Oberfranke wirbt für Völkerverständigung und einen Planeten ohne Konflikte – und begeisterte unzählige Prominente für sein Lebenswerk, darunter seine Heiligkeit, den Dalai Lama.
Im Podcast „Schüchtern bis nüchtern“ begrüßt André Puchta spannende Charaktere mit außergewöhnlichen Berufen, Lebensentwürfen oder Leidenschaften. Eine Bühne für Biografien, die man nicht erfinden könnte. Hier trifft Kuhfriseur auf Detektiv, Domina auf Pfarrerin, Dildo-Designerin auf Tatortreinigerin, Human Puppy auf Ordensfrau und Hebamme auf Tantra-Trainer. Ein Podcast über das Ungewöhnliche – und das, was uns verbindet.
In dieser Folge der beliebten Podcast-Reihe erzählt Klaus von seinem Leben, über seine Reisen in der ganzen Welt, über das Filmedrehen, über Lust und Frust, über: wie alles begann und bis heute ist…
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– DER, DER DIE BILDER FÜHLT –
Nach dem PODCAST hier ein INTERVIEW der wieder ganz anderen Art mit weiteren, noch viel persönlicheren Fragen an Klaus Beer, Initiator des Fernweh-Parks, Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor
Bei seinen Startreffs führt Fernwehpark Initiator vor der Videokamera auch Interviews mit ihnen, in der Art „Ein Promi – Ein Joker“, und versucht, ihnen etwas persönliches zu entlocken. Das kommt immer ganz toll an, zu sehen unter FILME – zu weiteren Videos…
Doch wie tickt der Initiator des Projekts, Klaus Beer, selbst? Was sind seine Vorlieben, was mag er absolut nicht? Das wird er oft gefragt, denn das färbt auch in irgendeiner Weise auf das Projekt selbst ab. Hier ein Interview, in dem man viel Persönliches über ihn erfahren kann. Und wer Klaus kennt der weiß, dass er sich nie ein Blatt vor den Mund nimmt…
HERR BEER, BEVORS LOS GEHT – Erfährt die Leserschaft „Oberfläche“ oder geht`s tiefer? Wie bereit sind Sie für ein Outing?
Ich bin eine gläserne Person. Jeder kann wissen, was ich mag und was nicht. Ich kann nicht schauspielern. Bei mir merkt jeder sofort, wie er dran ist. Ich trage keine Maske. Und ich rede Klartext, egal ob ich damit anecke oder nicht. Sonst wäre ich auch nicht der Initiator des Fernwehparks sein, der Flagge zeigt zu Dingen, die meiner Meinung nach in der Welt verkehrt laufen. Und ich habe gemerkt: Leute, die mich nicht persönlich kennen, haben ein völlig falsches Bild von mir. Wenn die mich dann aber mal getroffen haben, ist das Bild gewandelt. Also geht`s hier an die Substanz. Sie können mich hier auf Du und Du kennenlernen.
Wie auch das Projekt nicht nur buntes Blech auf Holz ist. Es ist ein Herzensprojekt, dass die Werte, die ich lebe oder zu leben versuche, optisch und in seiner Ideologie und Botschaft verkörpert. Es ist ein, nein mein, Wunschprojekt. Ein Traum, der Dinge anspricht und zum Nachdenken anregen soll, wie sein sollten, für eine bessere Welt. „I have a dream“, wie Martin Luther King einmal sagte.
SIND SIE ALSO EIN TRÄUMER ODER EIN KOPFMENSCH?
Letzteres auf keinen Fall. Ich entscheide zu 90 Prozent aus dem Bauch heraus. Mich beherrschen Gefühle und Emotionen, die all mein Handeln und Tun bestimmen. Das ist manchmal schlecht, aber meistens auch gut. Und ich tu nicht lange rum: Da ist eine Idee: Handeln, Machen. Und im Tun werden sofort weitere Ideen dazu freigesetzt.
HABEN SIE VORSÄTZE ZUM BEGINN EINES NEUEN JAHRES?
Ich habe so gut wie keine, denn was ich mag, werde ich weiter mögen und was ich ablehne, hat nach wie vor bei mir seine Berechtigung.
Bevor`s an die Substanz geht: WAS RATEN SIE IN DREI STICHWÖRTERN DEN BESUCHERN BEIM BESUCH DES FERNWEH-PARKS ZU ALLERERST?
1) Ein Schild von ihrer Urlaubsreise mitzubringen, denn damit kann man seine Traumreise im Fernwehpark unvergesslich machen.
2) Sich am FOTO-POINT, in unseren großen Ansichtskarten-Bilderrahmen setzen und fotografieren lassen – und dann diesen ganz persönlichen Fernweh-Gruß seinen Freunden in der ganzen Welt schicken oder auf social media posten.
3) Die Fernwehpark Homepage besuchen, denn da ist alles drin, was man über den Fernwehpark wissen sollte…
4) Und wenn ich als vierten Punkt noch hinzufügen darf: Durch die Schilderreihen bummeln und sich in Gedanken in unsere wunderschöne Welt wegträumen. Ach ja, noch was. Das Wichtigste: Mal darüber nachdenken wie es ist, wenn sich alle Menschen auf unserer Erde, all die fremden Völker mit ihren für uns fremden Sitten und Gebräuchen die Hände reichen würden und – was ICH persönlich dazu beitragen kann… Bitte haben Sie dabei immer vor Augen: Wenn dem Regenbogen der Buntheit aller Menschen mit Respekt begegnet werden würde, könnte das friedliche Zusammenleben aller Menschen und Völker funktionieren – die Seele des Fernweh-Parks.
Und last not least: Wenn Ihnen das nun folgende Interview in einigen Teilen zu heftig, zu ehrlich war, oder Sie vielleicht sogar in Teilen schockiert hat, sprechen Sie mich darauf an oder mailen mir Ihre Meinung dazu: k.beer@signsoffame.de. Natürlich werden auch positive Reaktionen gerne angenommen… 😍
HABEN SIE EIN LEBENSMOTTO?
„Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffung für sie“, sagte Albert Einstein. Das finde ich genial! Meine Gedanken dazu: Nur mit Aussergewöhnlichem kann man punkten, etwas schaffen, was andere nicht haben – und das demzufolge einmalig ist. In unserer heutigen reizüberfluteten Zeit muss man Dinge schaffen, die aufhorchen lassen. Eyecatcher. Deshalb kann ich immer fuchsteufelswild werden, wenn Leute aussergewöhnliche Ideen sofort abschmettern, ohne aber selbst eine bessere zu haben. Ich denke da auch an die Gegner der geplanten Hängebrücke über das Höllental im Frankenwald. Da haben die Gegner Angst vor den Touristen. Doch gerade Tourismus brauchen wir, hier in Oberfranken, früher am „Arsch der Welt“ – und heute leider noch immer, wenn wir uns gedanklich nicht ändern. Dann wird sich ein Leichentuch über unsere Gegend legen.
Denn wenn wir mehrere touristische Highlights haben, wie eben das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth, den Fernweh-Park, das Comic-Museum in Schwarzenbach a.d. Saale, die Thermen in Bad Weißenstadt, auch das Felsenlabyrinth in Wunsiedel oder eben die Hängebrücke, dann ist für jeden etwas dabei: Geschichtliches, Fernweh, Literarisches, Wandern, Action… Da könnte man ein ganzes touristisches Paket schnüren mit vielerlei Angeboten. Da könnten Familien mal eine ganze Woche Urlaub hier bei uns machen und jeden Tag was anderes unternehmen. Aber das kommt leider bei vielen gedanklich gar nicht an. Da gibt`s leider viele Blocker, Nörgler, also Leute, die nicht über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken verstehen. Fazit: Bei aussergewöhnlichen Ideen stellen sich bei mir sofort sämtliche Antennen auf. Aber Sorry, da machen sich schon wieder meine Gedanken in alle Richtungen selbsstständig, ich muss mich wohl kürzer fassen… Aber das ist schwer bei mir. Denn ich bräuchte wahrscheinlich fünf Leben, um all meine Idee umsetzen zu können…
Doch Halt. Ich hätte jetzt fast das für mich Wichtigste vergessen: Immer die Wahrheit sagen, ohne Rücksicht auf Verluste. Mich nie verbiegen. Auch wenn ich mir dabei schade. Bei Unwahrheiten, die in die Welt gesetzt wurden alles tun, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Nie aufhören aufzuklären und berichten, wie es wirklich war.
WAS LIEBEN SIE, WAS IST IHR LEBEN?
Reisen, Filme drehen und schneiden, Fotografieren, Schreiben allgemein, Bücher schreiben, alles Kreative, HOLLYWOOD, Los Angeles, Las Vegas, Hongkong, stundenlang durch mein geliebtes München bummeln und in 100 Geschäfte gucken…
Bei Reisen das Höchste: immer die Filmkamera im Anschlag, mit klatschnassem Hemd auf der Jagd nach tollen Motiven. Ohne Kamera würde ich nie eine Reise antreten. Ich meine im Ausland. Eine Zugfahrt durch ein Land oder eine Kreuzschiffahrt wäre für mich undenkbar. Ich fühle mich da gefesselt und geknebelt. Ich muss frei sein, mitten rein in das Getriebe eines Landes, am liebsten exotische Märkte in Asien und Bazare… in jeden Hinterhof gucken, die Kameras, Film und Foto, griffbereit… sofort reagieren können. Das Schönste bislang: Indien. Von der Wüste Rajastans bis zur Südspitze Keralas mit dem Auto durchfahren und anhalten zu können, wo ich will, all die urigen, exotischen Dörfer und Städte mit deren Menschen, Sitten und Gebräuchen auf den Film bannen. Trubel, Getöse, riechen, fühlen, schmecken… am liebsten bei schönen 32-35 Grad im Schatten und 90% Luftfeuchtigkeit. Deshalb mag ich keine Winter.
Nochmal, weil mir das so wichtig ist, hervorgehoben: Ich liebe es, in Las Vegas aus einem Hotel zu treten und mir schlägt die Hitze wie eine Wand entgegen. Oder wenn`s mal windig ist, mir der Wüstenwind, heiß wie ein Fön, am Strip um die Ohren bläst. Oder wenn wie in Phönix, Arizona, die Hitze auf dem Asphalt wabert. Ich finde die Monate November bis Ende März in Deutschschland schrecklich.
Fernsehschauen. Das ist meine so gut wie einzige Entspannung am Abend. Ich könnte ohne Fernseher nicht existieren. Weiter Kinofilme auf Blu-ray sammeln, im Heimkino Blockbuster reinziehen, knallharte Actionfilme, am liebsten mit Scott Adkins, der Einzige, der noch richtig zulangen kann… Dabei geht`s mir als Filmemacher und Kinofan in erster Linie um gut gemachte Special Effects. Wenn statt Einschüssen Knallkörper an Wänden oder Autos als Blitze zu sehen sind, ist das Billigschrott, fliegt die Blu-ray sofort aus dem Recorder. Leider komme ich viel zu wenig dazu, solche Knaller zu schauen. Denn nur wenn meine Frau im Bett ist, kann ich mir da immer mal wieder einen reinziehen. Doch meist bleibe ich bei Talkshows hängen und zappe von einem Interessanten zum anderen. Ich bin ein Fernsehjunkie. Dass es nichts Gescheites in der Glotze gibt, diese Meinung kann ich keinesfalls teilen. Man muss sich nur entsprechendes raussuchen. Selbst wenn man allen Schrott wegläßt, bleibt viel Gutes übrig.
Ich mag Freitagabende, an warmen Sommertagen mit Freuden beim Essen auf der Terrasse sitzen (leider bei uns wegen Dauerkälte nur 2-3x im Jahr möglich), Steingärten und Teichlandschaften anlegen, stundenlang durch Fußgängerzonen bummeln, in „tausend Geschäfte gucken“, mit Gedanken und Wegträumen nach L.A. und California das Wetter hier ertragen.
LIEBLINGSFILME?
Karl May Filme, aber nur die aus dem Wilden Westen, die schaue ich heute noch. Allein schon wegen der Winnetou-Melodie. Gänsehaut. Dann „96 Hours“ mit Liam Neeson, Teil 1. Alle Scott Adkins Filme, „Rambo-Reihe“, Rocky 1-3″, „Terminator“, „Face off“, „Con Air“, „The Rock“, „Terminator“, „Captain America“ und alle Filme aus den MARVEL Studios, die „Stirb langsam“-Reihe und alle „Fast & Furios“. Kampfsportfilme sowieso, aber keine mit Chacky Chan. Seine sportlichen Leistungen sind zwar unübertroffen, doch dümmliches Grimassenschneiden und Klamauk in Actionfilmen verabscheue ich. Entweder knallharte Action – oder Comedy. Aber getrennt. Ich bin ein großer Comedyfan, aber vermischt finde ich das gräßlich.
„Blood Sport“ und Jean Claude van Damme sind nur die ersten sehenswert, danach ging`s bergab. Steven Seagal Filme, aber auch nur die ersten, danach nur noch Händegefuchtel und schnelle Schnitte. Grauenhaft. Die besten Kampfsportfilme sind die, in denen die Kampfszenen kaum geschnitten und in der Übersicht gefilmt sind, hier sind die Filme „Born to fight“, „Revenge to the warrior“ und „Ong-Bak“, aber nur Teil 1, unübertroffen, ja Spitzenklasse.
Und wenn`s um Filme geht muss ich noch was loswerden: Ich hasse Wackelkamera und entfernte Filmbilder, damit die „Action“ noch schneller dargestellt wird. Da wirkt der Bewegungsablauf wie durch ein Stroboskop. Zerhackt. Solche Filme werden bei mir sofort entsorgt. Entfesselte Kamera ist sinnvoll, wenn sie dramaturgisch erforderlich ist, um die Dynamik zu steigern. Aber nicht, wenn auch bei ruhigen Szenen die Landschaften und Häuser wackeln. Das gehört alles ordentlich mit Stativ gefilmt. Und: Filme mit okkultem Inhalt oder wo Gott und Jesus verungimpflicht werden, lange ich überhaupt nicht an. Carolin Kebekus und ihre Shows haben mir immer gefallen. Aber in letzter Zeit gab es da immer mal so gewisse Spitzen gegen den Glauben. Deshalb zappe ich seitdem immer weiter, wenn sie im Fernsehen kommt. Ich würde sie wie gesagt so gerne gucken, aber aus diesem Grund nicht mehr.
Fazit: Ich liebe das Actionkino von Hollywood und habe deshalb ja auch in meiner Begeisterung von KI einen „Actionfilm“ mit KI generierten Bildern erstellt, aber dazu am Ende dieser Rubrik mehr.
IHRE LIEBLINGSSENDUNGEN im TV?
„Wetten dass…?“, „Verstehen Sie Spaß?“, „Kaum zu glauben“, „Damals war`s“, „Rosenheim-Cops“, „Die Bergretter“, „Riverboat“, „Elefant, Tiger & Co“ (jeden Freitag ein Muss), „Frag doch mal die Maus“, „Klein gegen Groß“, Talkshows, Schlager & Pop der 60iger/70er-Rückblicke, Nachrichtensendungen RTL, ZDF, ARD (bin Nachrichtenjunkie), Comedysendungen, Quizsendungen, Rückblicke mit Bildern aus früheren Jahren, am liebsten aus den 60ern/70igern…
UND WAS SCHAUEN SIE GRUNSÄTZLICH NICHT?
Kochsendungen, Let`s Dance, Royals, Bachelor, Soaps mit XYZ-Promis (kann man da eigentlich von Promis sprechen?) halbnackt unter Palmen oder in einem Haus eingesperrt… Die „Geisens“, die mit ihrem Geld nur so protzen, während andere nicht wissen, wie sie ihre monatliche Miete bezahlen sollen…
Und Sport. Mich interessiert kein Fußball. Ausser: Spiele der Deutschen Fußballnationalmanschaft der Frauen. Hier habe ich eine Favoritin: Giulia Gwinn. Ansonsten nur noch Boxen und alle asiatischen Kampfsportarten wie Taekwondo und Karate. Aber ich bewundere natürlich alle Sportler, die tolle Leistungen vollbringen. Ich verneige mich davor. Doch da ich das selbst nie zu leisten vermag, ist diese Welt für mich verschlossen und befasse mich demzufolge auch nicht damit. Ich würde auch nie für einen Fußballverein jubeln, denn was bringt das mir persönlich? Nichts. Ich spiele da nicht mit, kann nichts dazu beitragen und Ballspiele, auch Eisenbahn oder so und Autos, haben mich als Kind noch nie interessiert. Deshalb gucke ich auch keine Autorennen. Auch null Wintersport, hat ja mit Winter und Kälte zu tun. Nicht meine Welt. Aber wie gesagt, größte Anerkennung meinerseits, der oder die in Sachen Sport tolle Leistungen vollbringt. So ist es gut, dass es verschiedene Geschmäcker gibt. Ich rede ja nur von mir persönlich.
Auch würde es mir nie einfallen, Krankenhaus-Serien zu gucken – obwohl ich die Hauptdarsteller von „In aller Freundschaft“ aufgenommen habe. Auch schaue ich nie den „Bergdoktor“, obwohl ich Hans Sigl im „Signs of Fame“ verewigt habe. Da ist mir „zuviel Doktor drin“. Denn ich bin bekennder Hypochonder. Harald Schmidt, Jörg Pilawa, Andrea Kiewel und Antonia Banderas haben sich ja auch schon als solche geoutet. Und Ingo Naujoks. Habe ich selbst gehört, als er kürzlich als Talkgast im „Riverboat“ davon gesprochen hat. Ich bin froh, wenn ich zu keinem Arzt muss und ein Krankenhaus nur von weitem sehe. Und dann das noch im Fernsehen angucken? Freiwillig? Nie und nimmer. ABER: Oft hilft nur der Gang zum Arzt, damit dieser mir bei einer Panikattacke schnell bestätigt, dass kein Grund zur Sorge besteht, das alles in Ordnung ist…
Ins „Dschungelcamp“ allerdings schaue ich ab und zu mal rein. Nicht wegen dem Ekelessen, sondern weil ich so manchem Star, den man da rausholen soll, ich auch persönlich kenne und mal schauen möche, wie er sich da so gibt. Ich denke da besonders an Daniel Küblböck, den ich als ganz feinen Kerl erlebt habe. Die letzten Jahre habe ich aber kaum mehr geguckt. Da waren mir die Kandidaten zu trashig.
Was ich bislang immer gern guckte, aber jetzt NIE MEHR, sind zwei Sendungen mit einem Typen, der der Hauptmacker darin war. Ich dachte immer, dass der so sein muss, des Unterhaltungswertes wegen. Vielleicht in Wirkilchkeit, privat, ganz anders? Weit gefehlt. Der ist als Mensch das unterirdischte, was ich je erlebt habe. Sowas von arrogant, überheblich, eingebildet. Schnösel ist noch ein Schmeichelwort. Ohne jeglichen Anstand. Seitdem kann ich kaum so schnell wegzappen wie ich möchte, wenn der auf der Mattscheibe erscheint. Die Story dazu ist in unserer Rubrik: „Blick hinter die Kulissen bei 500 Stars“, zu lesen…
IHR LIEBLILNGSESSEN?
Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Kartoffelbrei mit Knoblauch, Knoblauch allgemein, aufgerieben auf in der Pfanne angerösteten Brot mit zerlaufener Butter, Reis- und Griesbrei mit Zimt und Zucker, Griesnockerlsuppe, Schnitzel mit nicht saurem Kartoffelsalat oder mit Pommes, Currywurst mit Pommes, Fischstäbchen, Pizza, aber nur Salami, Schinken, Pepperoni, Spaghetti Bolognese, alles vom Chinesen und asiatische Gerichte sowieso. Auch mal einen Döner, aber nur auf dem Teller mit Messer und Gabel, da mir sonst zuviel Gematsche. Und Lebkuchen, da werde ich schwach, auch bei Erdbeeren mit Schlagsahne, aber echte. Vom Naschen (unter einer ganzen Tafel Schokolade auf einen Sitz tat ich`s nie), bin ich totel abgekommen. Bei Kuchen und Torten muss ich mich sehr zusammenreißen. Total schwach aber werde ich bei Lebkuchen, Nußecken oder Hanuta Nußschnitten oder auch Erdnüssen, aber ungesalzen.
Da ich es nicht unter 4-5 Klößen tu, sieht mich kein sogenanntes Gourmetrestaurant, in dem man einen großen Teller kriegt mit etwas Buntes in der Mitte. Nebel dem Besteck sollte eine Lupe liegen, damit man die Fragmente von Essensteilen, zwar schön garniert, aber nur Flädchen und Schnipsel, überhaupt erkennt. Und dazu noch sauteuer. Nichts für mich. Ein Schnitzel muss am besten über den Tellerrand ragen. In Amerika gehen wir am liebsten dorthin, wo Trucker essen. Da gib`s Riesenportionen.
WAS TRINKEN SIE AM LIEBSTEN?
Am liebsten gespritzte Fruchtsäfte oder, um von Süssem wegzukommen, alkoholfreies Bier zu deftigen Gerichten. Denn ich trinke keinen Alkohol. Seit über 40 Jahren nicht.
WARUM?
Durch eine Malariaprophilaxe im Kruger-Nationalpark in Südafrika reagiere ich allergisch darauf. Habe die dort angebotetenen zusätzlich zu Resochin genommen, da diese angeblich abgestimmt wären auf die dort vorkommende Moskitoart. Das war zuviel. Bekam da in Stellenbusch nach einem Glas Rotwein Hitzewallungen und bildete mir ein, dass das schon Malaria wäre. Auch zuhause, wenn ich mal einen Schluck Alkohol trank. Seitdem keinen Tropfen mehr. Nicht mal eine Weinbrandbohne. Habe aber Alkohol noch nie vermisst. Als Jugendlicher habe ich nie mehr als ein halbes großes Bier geschafft. Hat mir nie geschmeckt. War mir immer zu bitter. Und Schnaps habe ich noch nie angelangt.
WAS KOMMT BEI IHNEN NICHT AUF DEN TELLER?
Sushi, angegrilltes, latschiges Gemüse, so gut wie kein Fleisch oder wenn schon mal gegrilltes bei Freunden auf der Terrasse: absolut nichts schwarzes dran… nur auf Folie. Bei Bratwürsten achte ich darauf, dass so wenig wie nur möglich schwarzes, verbranntes, dran ist. Zudem würde ich nie selber grillen. Habe ich noch nie und mache das auch nicht. Warum Männer gerne grillen, ist mir völlig schleierhaft.
WAS WÄRE FÜR SIE EIN „SPINNERTER“ WUNSCH ?
Nun ja, für manche ist das sicher spinnert, aber wenn ich mir das wünsche, ist das schon real. Zum Beispiel in einem Pink Cadillac Eldorado Biarritz durch Beverly Hills zu fahren ins Spago, um dort Sly Stallone zu treffen. Und mal rauflaufen zum Hollywood Signs auf den Mount Lee. War so oft da, aber das habe ich noch nie geschafft. Nochmal über die Route 66 fahren, diesmal mit einer digitalen Filmkamera, und einen richtig schönen Lost Places Film zu drehen. Und den größten Fernseher daheim an der Wand zu haben den es gibt und den ich jede Woche im Mediamarkt anschmachte, ohne das meine Frau zetert.
Einen begehbaren Kleiderschrank, damit die T-Shirts mit meinen Lieblingsempblemen „Hollywood“, „Route 66“, „Las Vegas“ oder „Hard Rock Cafe“ aus den verschiedensten Städten auf der Welt und meine Lederjacken nicht so hecheldick nebeneinander hängen, sondern man schön blättern kann, um sich das passende für die jeweilige Gelegenheit auszusuchen.
Ach ja, noch was. Einen privaten Palmengarten mit auch großen Bananenstauden und angrenzendem Kakteen-Wüstengarten, wo man im Winter bei schönen 25 Grad entspannen kann. Mich mit Steinen und skurillen Wurzeln gestalterisch austoben zu können, ein Bachlauf dazwischen mit kleinen Wasserfällen. Meine Liege müsste von Sand, Beachatmosphäre umgeben sein. Und in einer Ecke Hühnerküken oder Minihühnchen, die dort rumwunseln. Und freifliegende, exotische Schmetterlinge, die sich einmal auch auf meine Hand setzen. Das wäre mein kleines Paradies. Und daneben einen PC, in den ich für meinem Roman, den ich immer noch schreiben will, sofort meine Gedanken reinklopfen kann…
SO EIN TRAUM VON IHNEN?
Im Lotto gewinnen, und damit ganz allein das STAR-MUSEUM/Hollywood-Cafe am Fernweh-Park bauen zu können. Auf niemand angewiesen zu sein. Dieses nach meinen Vorstellungen zu dekorieren. Und dort nur die Musik der good old sixties, seventies, aber auch der Fünfziger Jahre von Amerika zu spielen. Auch hätte ich schon eine Person für dortige Führungen im Auge, denn ich kann ja nicht immer vor Ort sein. Marion, ein Fernwehpark Vereinsmitglied, die aber leider zu weit weg wohnt. Aber bei soviel Geld könnte sie mit ihrem Mann im Museum wohnen. Ihr vertraue ich blind. Sie weiß genau wie ich ticke und: mag meine Ideen und deren Ergebnisse…
Und: Wenn ich mal wieder in L.A. bin oder durch Bel Air und Beverly Hills laufe, dort einen berüchmten Filmschauspieler/in in einem Cafe oder Restaurant sitzen zu sehen. Klar würde ich diese ansprechen. Auch habe ich immer Fernwehpark Prospekte, in diesem Fall in Englisch, dabei…
IHR LIEBLINGSWITZ?
Ich merke mir keine Witze. Aber einen habe ich: „Wie kann man das Hirn eines Afd-Wählers auf Erbsengröße bekommen? Antwort: „Aufblasen“.
WEN BEWUNDERN SIE?
Gott, Jesus Christus, die Schöpfung, alle, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit streben und danach leben. Vorbilder: Martin Luther King, Nelson Mandela, Dietrich Bonhoeffer, Aexej Nawalny, mein ganz persönlicher, großer Held, auch Jacques Tilly, der in seinen Düsseldorfer Faschings-Mottoumzugswägen den Ekeln auf der Welt den Narrenspiegel vorhält und 2026 deswegen sogar von der russischen Regierung verklagt wurde…
…auch Margot Friedländer und alle Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollen, egal ob Moslem, Hindu, Jude oder Christ. Und einen Mann in unserer Gemeinde, den ich über vierzig Jahre kenne und der noch nie aus der Rolle gefallen ist. Nie ein böses Wort über irgendeinen anderen. Und einen älteren Herrn, auch aus einer Kirchengemeinde, der einem bei der Begrüßung immer angestrahlt hat. Bei dem sah man die Liebe zu Gott, Gottes Liebe, aus seinen Augen sprühen.
WAS IST FÜR SIE HEUTE IMMER NOCH EIN RÄTSEL?
Nicht einfach zu beantworten, ist so vielschichtig. Ich kann zum Beispiel nicht begreifen, wie klar denkende Menschen eine Partei wählen können, die rechtsextremistische und rassistisches Gedankengut beinhaltet und die auch bei Christen hoch im Kurs steht, da die Inhalte dieser Partei gegen alle christlichen Werte stehen. Jeder bekennende Christ müsste sich entschieden davon abwenden.
Und wenn Leute über was urteilen, worüber sie keinerlei Hintergrundwissen haben. Ich meine dabei Hater, die in den sozialen Medien zu allen Themen nur ihre Hirnfäkalien auskotzen. Diesen Leuten hat man – und ich sage es ganz konkret und schreibe es auch aus: „voll in das nicht vorhandene Hirn geschissen.“
Weiter, und da was ganz anderes: Dass so ein „Scheiß“ wie KI erfunden wird (obwohl ich ein großer Bewunderer davon bin, hellauf begeistert sogar, ein Riesenfan sogar – wir werden auf dieser Seite noch viel dazu erfahren) und im Gegensatz dazu die Menschen noch immer nicht in der Lage sind, ein Mittel gegen die Geißel Krebs zu finden. Da läßt man starre Bilder lebendig werden, aber es gibt nichts, dass diese Krankheit in den Anfängen zunichte macht. Da drängt sich einem schon der Gedanke auf, ob das nicht so ist wie bei den Damenstrumpfhosen. Da hatte man schon längst eine Unzerreissbare erfunden, doch die kam nie auf den Markt. Denn dann hätte man ja keine Neuen, oder zumindest nicht soviele davon verkauft. Wenn es so eine Krankheit nicht gäbe, was würde da die Pharmaindustrie machen? Die ganze Welt ist ja nur auf Profit aus. Da werden z.B. keine Medikamente gegen seltene Krankheiten entwickelt, da es ja nur eine Minderheit betrifft und die Forschungskosten den Verkauf nicht rechtfertigen würden. Ich finde das einfach nur widerlich.
Und das man Despoten, die die ganze Welt bedrohen, nicht einfach in die Wüste schicken kann, am galantesten ausgedrückt. Dass Idioten an der Macht unsere ganze wunderschöne Welt zunichte machen können. Aber das ist ein anderes Thema, zu dem ich an anderer Stelle schon mal konkret wurde oder noch werde…
WAS KÖNNEN SIE NICHT?
Da können wir gleich auf die vorhergehende Antwort aufbauen: Den Mund halten. Zugucken. Nichts tun. Das ist nicht mein Ding. Und mich mit etwas beschäftigen oder beschäftigen müssen, was mich überhaupt nicht interessiert. Wenn mich was nicht im Innersten packt, begeistert, befasse ich mich üperhaupt nicht damit. So kann ich zum Beispiel auch nicht schwimmen. Habe das zwar mal zu lernen versucht, war eine Katastrophe. Sobald ich den Boden unter den Füßen verliere, werde ich nicht nur hektisch, sondern panisch. Ich kann im Wasser nicht entspannen, mich nur verkrampfen. Ich habe null Beziehung zu Wasser. Deshalb geht Wassersport in meinem Leben total an mir vorbei.
WAS „SIND“ SIE?
Ich würde sagen, alles was mich ausmacht, und das sind auch Ticks, Begeisterung, Enthusiasmus, aber auch Angst und Aggression in gewissen Bereichen. Ich tue mir schwer, Dinge seinen Lauf nehmen zu lassen. Recht haben und Recht sprechen sind oft zweierlei Stiefel. Das nicke ich nicht ab. So bin ich laufend im aufbegehren gegen böse Dinge und Menschen. Ich kann das nicht abnicken. Aber wie schon erwähnt, arbeite ich da an mir und möchte das dem obersten Richter im Himmel überlassen.
Zudem würde ich nie ein Puzzle machen. Ich setze meine Gedanken und Energie nur dort ein, wo es für mich Sinn macht. Wo ich ein für mich akzeptables Ergebnis sehe. Ein Puzzle schmeißt man wieder zusammen. So würde ich, wenn überhaupt, meine Konzentration nur dann für sowas verwenden, wenn das Puzzle letztendlich eingerahmt an der Wand hängen würde. Auch mache ich nie Gesellschaftsspiele. Konzentration, aufpassen, sich engagieren für nix und wieder nix, mache ich nicht. Das Spiel ist aus, habe gewonnen oder nicht. Mein geistiger und emotionaler Einsatz dazu steht für mich in keinem Verhältnis zum Ergebnis, das verpufft. Sich für NIX engagieren, tun, machen, nur um Zeit zu verbrennen? Dafür ist diese mir viel zu kostbar. Ich bin zwar Filmfan, aber nur auf Blu-ray. Aber ich habe noch nie ein Videospiel gemacht und würde mir nie eines kaufen. Bei mir gibt es eigentlich keinen Tag, der nicht mit Aufgaben gefüllt ist, die abgearbeitet werden „müssen“. Das ist soviel, dass ich mir die Kräfte dazu sinnvoll einteilen muss. Man sagt oft so schön: „Da kann man sich auspowern?“ Soll ich das für nix tun? Das würde ich nur machen, wenn als Ergebnis ein Stoß Holz gehackt, die Wiese gemäht oder wieder ein Beet von Unkraut befreit ist. Das Ergebnis animiert meinen Einsatz. Und mal rumhängen? Für mich undenkbar. Ausser, wenn es eben auch Sinn macht: im Sommer im Garten, wenn`s endlich mal schön warm ist. Aber da ist das Nichtstun im Liegestuhl mal gut investierte Zeit, um Kraftreserven zu speichern für anstehende, wichtige Dinge… Sorry, aber das musste ich mal so ausführlich schildern, da dies sicher viele nicht verstehen…
Der einzige Tag, an dem ich absolut nichts mache, ist der Sonntag. Aber auch erst seit einigen Jahren. Denn ich habe gemerkt: Sonntagsarbeit ist Montagsverderb. Schnell am Sonntag vor dem Mittagessen noch ein paar Filmszenen reinschneiden oder Mails beantworten… Kommt dann nicht in der kommenden Woche was dazwischen, was all diese Arbeit zunichte macht? Da ich das immer öfter erlebt habe, gehört der Sonntag ganz allein Gott. Und das tut mir gut. Ich kann ganz entspannt mal nichts tun und nicht den Druck haben, so zwischen Mittagessen und Spaziergang noch was reinschieben zu müssen, was man nebenbei schnell mal erledigen kann. Dieser Druck ist weg, und das tut mir sehr sehr gut. Vielleicht auch für andere empfehlenswert, das mal auszurobieren.
Und was mich auch ausmacht – oder auch nicht: Ich bin kein Techniker. Wenn etwas nicht funktioniert habe ich null Nerven und den Sachverstand, den Fehler zu suchen. Da muss ein Fachmann her. Und ich bin kein Geschäftsmann, ich entscheide aus dem Bauch heraus und nie überlegt, damit Geld zu machen. Klar, denn ich hasse ja Zahlen und Börse. Bei mir ist alles Idealismus. Wenn ich all die Power, die ich mein Leben lang an den Tag lege, in anderen Bereichen eingesetzt hätte, wäre ich vielleicht schon Millionär. Aber bei mir steht das Gefühl und die Entscheidung, meist sehr spontan und sofort, aus dem Bauch heraus, an erster Stelle. Wenn ich zum Beispiel für den Fernwehpark eine Idee habe, muss diese sofort umgesetzt werden. Ein sich dahinziehen über Wochen – da werde ich wahnsinng. Denn da ist alles schon wieder mit Hunderten von neuen Ideen überlagert.
Auf den Punkt gebracht: Bei mir gibt es im Leben keinen Leerlauf. Ich mache, aus meiner Sicht, nichts Unnützes. Alles muss bei mir Sinn machen. Vielleicht ist das, was ich mache, für andere unnütz. Für mich aber nicht. Sonst würde ich dafür keinen Finger krumm machen. Eigentlich bin ich ein workoholic.
DOCH EIN VORSATZ FÜR`S NEUE JAHR?
Ok, einer: Wenn bei uns endlich mal 30 Grad im Schatten sind, nicht mehr so lang am PC sitzen, Bilder für die Fernwehpark Stories bearbeiten und Filme schneiden, sondern die sowieso spärlichen warmen Sommertage auskosten. Dabei regt mich schon wieder auf: Endlich ist es mal etwas wärmer – und schon jammert ganz Deutschland. Genießt doch endlich mal die Wärme, die wenigen Tage, die man bei uns an einer Hand abzählen kann. Viel zu schnell versinken wir hier wieder im Schmuddelwetter und Kälte, für ein halbes Jahr… Grauenhaft. Und bei diesen Gedanken daran könnte ich mich schon wieder in Rage reden. Ist mal ein Feiertag oder sind zwei Tage die Läden zu, dann werden die Geschäfte, Bäcker und Metzger, dermaßen überrrant, als würde der Weltuntergang bevorstehen… Ist da nur Deutschland so bescheuert oder macht man das in anderen Ländern auch so?
SIND SIE EIN AUTONARR? WIE OFT WASCHEN SIE ES?
Null. Ein Auto ist für mich ein reines Fortbewegungsmittel von A nach B. Und wenn Autos, dann nur US-Oldtimer mit großen Heckflossen. Persönlich stehe ich, wenn schon Auto, auf BMW. Aber ich hasse Autofahren. Selbst am Steuer sitzen zu müssen. Das ist für mich derart nervig. Da kommt einer von rechts, da ein Fußgänger, Radfahrer. Bremsen. Da ich mit meinen Gedanken sowieso laufend woanders bin ist das für mich Stress pur. Ich bin der beste Beifahrer.
Und: Ich würde nie 8,– Euro oder mehr für´s Autowaschen ausgeben. Ich werfe 50 Cent in einen Automaten und spritze das Ding mal ab. Das muss reichen. Auch würde ich mir nie und nimmer ein E-Auto kaufen. Mich nervt schon, tanken zu müssen. Wenn ich dann auch in der Kilometerzahl beschnitten bin, laufend darauf achten muss, dass das Auto auch gut geladen ist und ich ewig eine Stromsäule suchen und dann zudem lange warten muss, bis der Saft geladen ist – drehe ich durch. Nie und nimmer. Dafür habe ich null Nerven und Zeit. Auch mag ich keine SUV. Da ich immer nach dem Optischen gehe, ist mir so ein Ding viel zu klobig. Ich fahre doch keinen Panzer.
WAS IST NICHT IHRE WELT?
Hab ich schon erwähnt: Winter und Kälte. Brauch ich absolut nicht. Und Rap. Finde ich grauenhaft. Und Zahlen. War ja über 40 Jahre Banker. Doch Zahlen, Formulare und trockener Bürokram und Klaus Beer gehen nicht zusammen. Das ist wie Winter und Sommer, Feuer und Wasser. Wie zwei Magnete, die sich abstoßen. Deshalb war die Bank für mich ein Lebensgefängnis. Nur raus und weg. Habe mich schon immer als Künstler gefühlt… malen, schreiben, gestalten, dekorieren… ich denke und fühle in Bildern…
Weiter nicht meine Welt: Sportsendungen, Sportberichte in der Zeitung, da kann ich gar nicht schnell genug umblättern…, Fußballplatz, Wirtshäuser, Kneipen, Bars, Zigaretten, also rauchen. Bin ich wahnsinnig und verpeste meine Lunge mit diesem widerlichen Gestank? Gott sei Dank darf nicht mehr in Räumen geraucht werden. Als das noch der Fall war, habe ich jede Räumlichkeit, die mit einem solchen Gestank verpestet war, sofort fluchtartig verlassen. Und Tatoos. Bin ich nochmal wahnsinnig, in meine Haut so einen Scheißdreck stechen zu lassen? Mich mit soetwas eingepritztem vergiften zu lassen? Nie und nimmer. Zudem ist mir Cannabis scheißegal. Würde nie sowas rauchen, nicht mal versuchen. Ich muss mein Leben so meistern, dass ich so einen Mist nicht brauche. Irgendwie geht alles, was Männer sonst so gerne machen, wie schon gesagt auch autofahren, voll an mir vorbei. Das alles brauch ich wirklich nicht.
LIEBLINGSMUSIK?
Ausschließlich die Hits der good old sixties & Seventies, also nur Oldies. Auch 50er Jahre Musik. Und Hard Rock. Heute nur noch, mit wenigen Ausnahmen, Santiano, für mich aktuell das Höchste, auch BossHoss – die beste Bühnenshow, die ich je sah. Alles andere ist für mich ein Einheitsbrei mit Problemtexten ohne wirkliche Erkennungsmelodie, austauschbar, könnte dieser oder diese singen, immer der gleiche Stil. Früher war jeder Song und Rockband ein Unikat. Erkannte man schon beim ersten Riff. Auch: Die Winnetou-Melodie rauf und runter. Ein Traum: die von mir veranstalteten Rock-Pop-Schlager-OLDIE Musik Events im Fernweh-Park. (OLDIE-Party 1 / OLDIE-Party 2)
MAL KOKRET – IHRE LIEBLINGSSONGS?
Da gibt es Hunderte… alle wie gesagt aus den 60er/70er Jahren, wenn schon Titel, dann „San Francisco“, „L.A. International Airport“, „Lady in Black“, „Hey Jude“, „Born to be wild“, mein Bolognese Knaller „I´m Gonna Be – 500 Miles“, dann weiter „House of the rising sun“, alle von ABBA… oder von SANTIANO, auch schmelze ich dahin bei „Du entschuldige ich kenn di…“ von Peter Cornelius, „Das war Hollywood von gestern“ und Moviestar“ und: die Seemannslieder von Freddy Quinn, der in Jugendjahren jenes sprichwörtliche Fernweh in mich legte… Hier „Unter fremden Sternen“, „Die Gitarre und das Meer“, „Heimatlos“… In dieser Richtung weiter auch Lolita mit „Seemann, Deine Heimat ist das Meer“, wie schon gesagt SANTIANO und Achim Reichel mit „Aloha Heja He“, zu hören bei unserem OLDIE Event 2025. Da bebte das Amphitheater.
Auch „Blue Bayou“ von Palola. Gigantisch: „Notbush City Limits“, „In Zaire“, „Can the Can“, „Everlasting Love“, „Nights in white satin“, „Love Hearts“, „We will rock you“, Hiroshima“, die Songs von Donovan und Hardrock, Country, Roy Orbison und BossHoss. Und die Beach Boys mit dem Beachfeeling von California… Ich könnte noch seitenlang weitermachen – gibt es alles heute nicht mehr. Ich bin mit der schönsten Musik auf gewachsen, die es je gab. Deshalb bin ich von unserer heutigen Musik auch so enttäuscht. Da ist kaum was dabei, was dieser Ära auch nur annähernd gleichkommt. So kann ich musikalisch nur in den 60ern, 70ern schwelgen…
Ein Traum für mich ist auch „Time to say goodbye“, „die Winnetou Melodie“ und „Halleluja“. Und natürlich meine Hymne für den Fernwehpark: „Give peace a chance“ von John Lennon und Yoko Ono, der Knaller am Ende unserer OLDIE-Parties und auch in jedem Intro unserer Star-Videos ab 2025…
HABEN SIE EIN LIEBLINGSBUCH
Habe ich keins. Ich schreibe zwar Bücher, lese aber keine. So habe ich seit dem „Schatz im Silbersee“ und Winnetour 1-3″, kein Buch mehr gelesen. Karl May habe ich regelrecht verschlungen. Winnetou und Old Shatterhand waren meine Helden, meine Idole. Bis heute. Doch dann hatte ich keine Zeit mehr. Ich habe viele CD`s im Schrank stehen. Nie gehört. Ca. 2000 Filme im Heimkino. 90% nie gesehen. Warum? Weil ich einfach keine Zeit hatte und habe. Mich hinsetzen und lesen? Wann soll ich denn dann all meine vielen anderen Aktivitäten auf die Reihe bringen? Seit Berufsbeginn hetze ich durch mein Leben.
Um in der Sparkasse überleben zu können, brauchte ich einen Sinn im Leben. Und das war Reisen. Doch ich wollte die Bilder davon nicht vergessen, begann zu fotografieren, drehte erste Super 8 Filme. Mein Film über meine Saharadurchquerung kam so gut an, dass ich danach jedes Jahr eine Filmpremiere im in der HofKulur, im „Hofer Herbst“, hatte. Oft war die Premiere in der Presse schon angekündigt, der Film noch gar nicht fertig und oft die sogar die Reise noch gar nicht gemacht. Und die konnte ja nur im Urlaub unternommen werden. Dann zurück, wieder in der Bank und nach Dienstschluß sofort an den Schneidetisch, den Film bearbeiten, Text zu schreiben, vertonen. Dann Vorträge an den Volkshochschulen im gesamten Landreis. So war das kostbarste das ich hatte, mir regelrecht erkämpfen musste: FREIZEIT. Nur da konnte ich meine Filme bearbeiten, Vorträge behalten, Bildbände gestalten und schreiben…
Deshalb war mein Hauptaugenmerk nur darauf gerichtet, dass Abends die Kasse stimmt. Denn sonst waren Überstunden angesagt, den Fehler zu suchen. So war ich wohl der beste Kassier in der Sparkasse. Nicht aus Freude an den Zahlen und Empathie fürs Geld, sondern nur aus einem einzigen Grund: am Abend musste der Kassenabschluß passen. Sofort. Und dann nur noch raus und weg. Den Ort des Grauens so schnell als möglich verlassen. Bis zum nächsten Tag. Und das 40 Jahre lang…
Natürlich konnte ich froh sein, einen Job gehabt zu haben. Doch das Thema dazu passte nicht zu mir. Und ich hatte nie den Mut, auszusteigen und die Filmhochschule in München zu besuchen oder Journalist zu werden. Denn auch meine Frau Erika war in der Bank beschäftigt, der reine Kopfmensch, schrieb sogar Computerprogramme für Banken… Ich hätte Hof verlassen müssen, doch dazu war ich zu feige.
Wann also um alles in der Welt sollte ich mich hinsetzen und ein Buch lesen? Ich habe es bis heute nicht geschafft, meine eigenen Bücher, wenn sie frisch gedruckt vom Verlag kamen, in einem Rutsch durchzulesen, geschweige denn überhaupt. Keine Chance. Fazit nochmal: Ich schreibe zwar Bücher, lese selbst aber keine…
WOLLTEN SIE NICHT SELBST NOCH EIN BUCH SCHREIBEN?
Ja, zwei sogar. Der unterschiedlichsten Themen. Eines wäre die Schilderung menschlicher Abgründe in meinem persönlichen Umfeld. Selbst erlebt. Nicht freigegeben unter 18. Hardcore. Das Manuskript, die Stoffsammlung, alles belegt, ist schon lange fertig. Habe ich aber zurückgestellt. Denn ich habe das Gott abgegeben. ER soll Richter sein. Ich muss das nicht tun. Das andere über Spannendes, Lustiges, Haarsträubendes: Meine Erlebnisse mit den Promis: Blick hinter die Kulissen von 500 Stars… Die Stoffsammlung mit Auszügen von irren Geschichten ist unter „Der 500 Star im Signs of Fame“ auf der Fernwehpark Homepage zu lesen.
WAS IST IHNEN GEFÜHLSMÄSSIG LIEBER, DER TAG ODER DIE NACHT?
Der Tag, und den als Morgenmensch so früh als möglich beginnen. In einem fremden Land in den Sonnenaufgang hineinfahren, am liebsten auf der Route 66. Ich liebe Roadmovies. Nach der Kühle des Morgens dann die heiße Sonne auf der Haut spüren. Aber immer nur, mit der Filmkamera griffbereit neben mir. Den Abend nur, um mir so ab 22.00 Uhr nach gemeinsamen Fernsehschauen mit meiner Frau, meist liest sie dabei, noch einen meiner geliebten Actionfilme reinzuziehen. Das kann ich nur allein. Erika findet solche Filme fürchterlich. Abends durch die Straßen ziehen habe ich noch nie gemacht. Mich sieht keine Kneipe, keine Bar. Zudem trinke ich ja keinen Alkohol. Also was soll ich dort?
UND ABENDS AUSGEHEN?
So gut wie nie. Deshalb habe ich auch Heimkino, weil ich einfach zu faul bin, nachts nach dem Film erst heimfahren zu müssen. Obwohl ich KINO und die ganze Atmosphäre darum herum unendlich liebe. Und ich war noch NIE in Wirthäusern, Kneipen oder Disco unterwegs. Auch als Jugendlicher nicht. Wenn ich höre, dass junge Leute nachts um 11.00 erst beginnen loszuziehen. Für mich eine andere Welt. Und da ich Bierdunst, früher Zigarrettenqualm – jetzt Gott sei Dank nicht mehr – schon immer hasste wie die Pest, was sollte ich dort? Mit Freunden mal schön essen gehen oder Einladungen nach Hause mit guten Gesprächen oder bei uns Filme auf Großleinwand gucken. Das schon. Das längste, wo ich mal aufgeblieben bin, war 2.30 Uhr. Aber auch nur einmal im Jahr innerhalb von 30 Jahren. Zu Silvester.
Zudem ist dann der ganze nächste Tag im A… Vormittags lang schlafen? Nie. Ausser man ist mal richtig erkältet. 8.15 Uhr vielleicht ist für mich das Höchste der Gefühle. Sonst ist der Tag zu schnell rum und da ist mir die Zeit eines Tages viel zu kostbar, um den zu vertrödeln.
KAMEN SIE JEMALS MIT DROGEN IN BERÜHRUNG? VIELLEICHT IN IHRER GELIEBTEN FLOWER POWER ZEIT?
NIE! Das ist für mich absolut tabu. Oder lassen Sie es mich so formulieren, wie ich es immer gerne tue, um etwas besonders drastisch darzustellen. Dieses Thema ist für mich so weit entfernt wie der Mond, ja, der Mars. Noch besser, die nächste Galaxie. Nie um alles in der Welt würde ich so etwas nehmen, mich davon abhängig machen, damit meinen Körper zerstören. Ich kenne auch niemand, der das macht. Kann ich auch nicht. Denn in so einer Szene würde ich mich nie bewegen. Auch würde ich mir nie und nimmer ein Tatoo stechen lassen. So ein Gift in die reine, gesunde Haut. Mich schüttelt es. Und geraucht habe ich sowieso noch nie.
IHRE LIBLILNGSBLUME?
Da gibt es keine. Ich mag alle Blumen. Auch Unkraut. Ich bin schon soweit, dass ich mich am liebsten bei jedem Unkraut entschuldige, wenn ich es im Garten rausreiße. Raus reißen muss. Denn ich kann ja den Garten nicht zuwuchern lassen. Aber wer gibt mir das Recht zu entscheiden, dass dieses Gräslein wachsen darf und das andere nicht. Jedes ist auf seine Weise wunderbar gestaltet. Ganz besonders aber mag ich Sonnenblumen, die ganz großen.
LIEBLINGSTIERE?
Auch da gibt es keine. Ich mag alle Tiere. Bis zum kleinsten Insekt. Außer Moskitos und Zecken, die aber ja auch nicht bewusst Krankheiten übertragen. Ganz besonders aber liebe ich flauschige Küken und Gänschen, alle Tierbabies. Das große grüne Heupferd. Junikäfer…
Aber mit Hunden kann ich nichts anfangen. Zu denen habe ich keine Beziehung. Warscheinlich dadurch begründet, dass ich als Kind oft erschrocken bin, als Hunde an den Zaun rammelten und wild zu kläffen begannen, als ich gerade da vorbei lief. Ich lege mir jede Würgeschlange um den Hals, lasse Scorpione über mein Gesicht krabbeln. Aber mit Hunden herumtollen könnte ich nie. Habe aber größte Achtung und Respekt von dem, was sie können: Blindenhund, Fährtenhund, Spürhund. Und mir gefallen Huskies. Aber eine Beziehung könne ich nie zu ihnen entwickeln. Allein der Gedanke, bei Schnee und Eis und Sauwetter abends unter der Decke vor dem Fernseher nochmal aufstehen, mich anziehen zu müssen, rauszugehen in die Kälte, um den Hund Gassi zu führen. Allein bei dem Gedanken schüttelt es mich.
WAS VERABSCHEUEN SIE?
Wenn sich jemand ein Urteil über den Fernwehpark bildet, ohne sich jemals überhaupt damit beschäftigt zu haben. Keinen Dunst hat über dessen Sinn, Ideologie und Botschaft, aber blöd über das Projekt redet. Das finde ich einfach nur hirnlos und dumm.
Frisuren mit über den Ohren und im Nacken hochgeschorenen Haaren, den Kriegsverbrecher und Massenmörder Putin, alle Kriegstreiber und Despoten, alle, die mit Atomwaffen zündeln und drohen, Rassisten, Rechstextremisten jeglicher Art, Antisemitisten, die braune Nazischeiße, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Afd und deren Anhänger, Leute, die glauben, tun und lassen zu können was sie wollen, nur weil sie Geld haben…
Idioten, die Sicherheitskräfte angreifen und den Ausspruch so eines Hirntoten im Fernsehen bei den Silvesterausschreitungen in Berlin: „Da kam die Polizei mit Helmen, da blieb uns ja nichs anderes übrig, auf die Böller und Raketen abzuschießen…“ Mein einziger Kommentar dazu: „So ein A… Verknacken, allen Schaden bezahlen lassen.“
Alle Verhinderer und Abwürger von tollen Ideen, Zauderer, Miesmacher, Kälte, Schmuddelwetter von November bis März in Deutschland, trockenen Papierkram, Börse, Steuerzeugs, Gesetzestexte und Bedienungsanleitungen lesen.
Erhöhung von Krankenkassenbeiträgen, die meist auch wieder nur die Älteren treffen. Auf der anderen Seite muss man Milliarden für Raketenabwehrsysteme ausgeben, nur weil so ein Wahnsinniger im Kreml die Welt diktiert und bedroht. Und nur wegen dieser Kreatur müssen wieder junge Leute zur Wehrpflicht, sich im Kriegsfall abschlachten lassen oder andere, die das sicher auch nicht wollen, erschießen. Und der, der alles angezettelt hat, sitzt mit seinem fetten A… im Trocknen, ist zu feige, selbst in den Schützengraben zu gehen und sich die Eier wegschießen lassen. Das sollen andere für sein krankes Ego tun. Pfui Teufel kann ich da nur sagen.
Ich spreche es hier ganz deutlich aus und gebe der Schilderung solcher Perversität freien Raum. Denn wenn ich das nicht täte, wäre das nicht ich. Und das alles für so einen Typen mit Bindfadenschw… Denn wer sonst nichts Männliches aufzuweisen hat, muss sich mit etwas anderem „männlich“ fühlen: mit Waffen, Krieg und Greueltaten. So hat sich jeder Despot, Kriegstreiber, Kriegsverbrecher und Hantierer mit Atomwaffen schon selbst geoutet und das, was sich bei ihm unterhalb der Gürtelline NICHT abspielt, der Öffentlichkeit kundgetan. Solche lächerlichen, mikrigen Despoten kann man nur an ihrem Ego packen.
Warum ich so sauer bin? So wütend, so traurig, so empört? Weil ich unsere wunderschöne Erde liebe. Von ganzem Herzen. Mit allen Sinnen. Und so kann es nicht sein, dass so ein dummes A… mit verschrumpelten Penis und eben fehlender Männlichkeit soviel Leid über Unschuldige bringt – und auch die Macht hat, einen nuklearen Krieg zu beginnen. Das bedeutet den Untergang unserer wunderschönen Erde mit all ihren wunderbaren Geschöpfen. Darf das sein? Ich sage entschieden: NEIN. Und frage mich laufend: Wo sind nur die vielen kleinen James Bonds? Sind die nur auf der Leinwand in der Lage, die Menschheit von solchen Bestien zu befreien und die Erde vor ihren Untergang zu retten? Ich spreche nicht aus der Theorie.
Ich habe die Schönheiten auf unserer Welt gesehen, erlebt, gefühlt, geschmeckt. Eingelassen in mein Herz und in all meine Sinne. Ich war mit den Tuaregs in der Sahrara, mit den Aborigines im australischen Outback, kenne die verschieden Völkder und Stämme in Wüsten und im Himalaya, die indigenen Völker im Dschungel Südamerikas und, und, und… Alles wunderbare Menschen, die man in ihrer eigenen Kultur, Sitten, Gebräuchen akzeptieren sollte. Wir haben nur eine Erde. Wir haben keinen Plan B. Keine zweite Erde. Deshalb müssen wir alles tun, um diese mit allen Mitteln zu erhalten.
Und ich verabscheue Unpünktlichkeit. Bei einem Termin bin ich mindestens eine Viertelstunde zu früh am Treffpunkt als eine Minute zu spät. Wenn ein triftiger Grund vorliegt, dass mein Gegenüber zu spät kommt, kann ja mal vorkommen. Dafür habe ich natürlich Verständnis. Ansonsten aber muss man halt eher aufstehen oder wegfahren und alles einkalkulieren. Pünktlich sein bestimmt mein Leben. Und wer es eben ohne triftigen Grund nicht ist, der bekommt meinen Unmut schon zu spüren.
WAS HASSEN SIE REGELRECHT?
Sagen wir, wen? Auf den Punkt gebracht: Diese widerliche Kreatur im Kreml. Diese Bazille, so nutzlos und überflüssig wie das Coronavirus, braucht die Welt nicht. Den würde ich gerne persönlich vor das Kriegsgericht in Den Haag schleppen. Alle Despoten, die Waffen, Raketen und Krieg brauchen, um ihre wie bereits erwähnt, Bindfadenschw…, ihre fehlende Männlichkeit, mit Waffengewalt zu kaschieren, zu ersetzen. Da kann sich jeder angesprochen fühlen, der sowas tut. Kann sich selbst prüfen, ob er so ein widerlicher, erbärmlicher Hanswurst ist.
Und: ich kann`s nicht oft genug sagen und eben nochmal, wenn Sie dieses Wort so explizit in dieser Frage formulieren: Nazi Arschlöcher, widerlichen, braune Brut und Sumpf, Antisemiten, Reichsbürger. Das ist für mich, sorry, Kacke und Kotze zugleich.
Und einen PC, der plötzlich nicht läuft, ich aber daran Terminsachen abarbeiten muss und nicht weiß, wo ich hinlangen soll, damit alles wieder funktioniert und auf die Schnelle keinen PC-Spezialisten erreiche… Denn: ich bin kein Techniker, bin Künstler. Technik brauche ich nur als Mittel zum Zweck. Da muss alles funktionieren. Ich weigere mich da auch, mich überhaupt reinzudenken. Denn ich muss tausende andere, wichtigere Sachen tun.
Und wenn`s um`s hassen geht, kann ich dazu einordnen: Graffiti Schmierfinken, alle, die etwas absichtlich kaputt machen. Was ich da gerne tun würde? Wohnungsschlüssel abnehmen und die Sprühdose. Und dann mit dieser ihre eigenen Gegenstände in deren Wohnung besprühen, so wie sie es mit fremden Eigentum getan haben. Dann merken diese Idioten am eigenen Leib, wie das ist… Und wenn Sicherheitskräfte, die für uns ihr Leben einsetzen, angegriffen werden. Das ist auch ein Angriff auf unsere Demokratie.
WAS REGT SIE MASSLOS AUF?
Wie man sicher schon mitbekommen hat: Viel. All das bereits in dieser Richtung Gesagte. Aktuell: Da lese ich zum Beispiel heute in der Zeitung, dass für die Kriegsopfer in der Ukraine 20.000 Euro gesammelt wurden. Da ist sicher wunderbar und dankenswert. Aber dann schlagen in nächster Minute schon wieder Drohnen, Raketen in Häuser ein. Was ist da das gesammelte Geld im Verhältnis dazu? Sollte man da nicht das Übel an der Wurzel packen? Der russischen Bevölkerung müsste die Augen geöffnet werden, damit die den vom Thron stoßen, der ihren eigenen Tod bringt? Denn eine abgefeuerte Atomrakete würde im nuklearen Gegenschlag auch Russland in Schutt und Asche legen. Also warum noch hinter dem eigenen Mörder stehen? Weg damit mit solchen Scheusalen, egal wo auf der Welt. Vom Thron stürzen. Aber leider gibt es noch keine Impfung gegen die Dummheit in den Köpfen der Menschen. Deshalb größten Respekt vor allen Demonstranten, die ohne Rücksicht auf das eigene Leben in Teheran auf die Straße gehen und sonstwo auf der Welt, wo Diktatoren wüten.
Was mich weiter maßlos aufregt, und immer wieder, wenn ich zum Beipiel lese, dass ein Obdachloser belangt wird, wenn er aus einem Container eines Supermarkts Nahrungsmittel an sich nimmt, weil er eben Hunger hat. Die werden doch sowieso weggeschmissen. Warum darf sich da ein Mensch diese nicht nehmen? Wenn ein Supermartk diese Dinge zum Entsorgen bringt, dürfen sie vernichtet werden. Aber ein Mensch darf sie nicht essen. Und wenn ja, macht er sich strafbar. Das ist doch Irrsinn hoch drei. Ich muss aufhören darüber nachzudenken, sonst rege ich mich dermaßen auf…
Auch das bespitzeln damals in der DDR. Ich weiß heute nicht, wie ich reagiert hätte. Vielleicht hätte ich gekuscht, aus Angst. Oder mich hätte man schon 100mal erschossen. Da ich meinen Mund nicht halten kann. Unabhängig von der Stasiakte gab es ja die sogenannte Kaderakte. Da stand alles drin. Selbst als mal jemand einen Westernroman las, verstieß das gegen diese Staat. Stand in seiner Akte, musste im Beruf mit Repräsalien rechnen. Wurde nicht genommen. Ich wäre das ausgerastet…
Ja, und dann flippe ich regelrecht aus bei folgendem, auf Reisen: Um handwerklich ordentliche Filme zu drehen ist ein schweres Dreibeinstativ unumgänglich. Auf jeder Reise schleppte ich immer ein schweres „Sachtler“-Stativ mit. Das musste mit hinauf zum Delicae Arch, auf hohe Sanddünen, in den Dschungel, in Bäche und durch Flußläufe. Denn der Bildstand muss stehen. Ich filme ja nicht bei Erdbeben. Nur da darf die Landschaft wackeln. Deshalb hasse ich Filme, die frei Hand gefilmt sind, wie die Pest. Das war mal Mode. Grauenhaft. Ich filme, ausser bei der „entfesselnden Kamera“, wo man beweglich sein muss, auf bunten Märkten und in Bazaren, grundsätzlich immer vom Stativ. Dies zur Hinführung auf das, warauf ich eigentlich hinaus will…
Und dann erklingt auf Tour oftmals der Satz „No Stand!“. Wenn ich das schon höre. Da werde ich fuchsteufelswild. Darf mir das aber nicht anmerken lassen. Denn ich bin ja Gast in einem fremden Land. Aber um gute Filme drehen zu können, wo das Bild auch bei einer 10 Meter Projektion in einem Kino noch bombenfest stehen muss ohne zu vibrieren oder gar zu wackeln, brauche ich ein Stativ. Da führt kein Weg daran vorbei. Und dann dieser Satz… Ganz schlimm ist das z.B. beim Taj Maha in Agra oder eigentlich bei allen Tempeln in Indien, Thailand, Asien… „No Stand“ – oder nur gegen ein deftiges Bakschisch. Das ist meist der Grund bei den Tempelwächtern. „No Stand“ zum Beispiel auch auf dem „Coit Tower“ in San Francisco oder bei den Hand- und Fußabdrücken am Mann`s Chinese Theater am Hollywood Boulevard in Los Angeles. Man darf die Handabdrücke der Stars filmen, auch wenn die Kamera auf einem Stativ aufgeschraubt ist – das aber darf den Boden nicht berühren. Also hochheben, 1 cm über dem Boden sagt niemand was, aber sobald es den Boden berührt… Auch als ich mal auf dem ganz normalem Fußgängerweg am Strip in Las Vegas mein Stativ aufbaute, um die Aussenansicht von New York New York zu filmen, wurde ich von einem Wachhabenden auf dem Fahrrad regelrecht verfolgt, der genau inspizierte, wenn ich das Stativ aufstellte. Zum Wahnsinnigwerden. Soll ich Häuser filmen, die dann auf der Leinwand wackeln? So bin ich auf Reisen immer unter Druck – und wenn mich da auch noch jemand bei meinen Aufnahmen behindert, werde ich echt grantig.
WIESO SIND SIE AUF REISEN UNTER DRUCK?
Weil ich doch da keinen Urlaub mache. Ich nahm Urlaub, um in dieser Zeit einen Film zu drehen. Ich habe mich in meinem ganzen Leben im „Urlaub“ noch NIE eine Stunde auf irgendeine Liege gelegt. Oft stand die Filmpremiere im Herbst schon fest, und ich hatte den Film noch gar nicht gemacht. Also mussten innerhalb von 3-4 Wochen die Bilder im Kasten sein. So war ich in den ersten 14 Tagen meines „Urlaubs“ immer ungnießbar, denn ich war nur auf der Suche nach Bildern. Hatte ich genügend Material, um darauf einen Film über ein Land machen zu können, wurde ich ruhiger. Alles andere, was ich dann noch mit der Kamera einfing, war nur Füllmaterial, konnte den Film nur noch aufwerten. Und dann werde ich noch behindert, wenn ich ordentliche Szenen abdrehen will? So war ich eigentlich mein ganzen Leben nur auf dem Sprung und in Hetze. Tagsüber Sparkasse, abends sofort heim und Filmschnitt, Texte schreiben, Vertonung. Dann Vorführungen, denn ich musste ja Geld einspielen für die nächste Reise, für das nächste, notwendige Filmmaterial, das sich bei 16-mm Chemiefilm zwischen 6 – 8.000 DM belief. Davon schnitt ich dann cirka 5.000 Mark in den Papierkorb. Also Beruf, in der Freizeit Filmbearbeitung und Vorführungen – nächste Reise… Und dann kommt on Tour jemand daher und verbietet mir, mit Stativ zu drehen: „No stand“. Da flippe ich aus…
WO WÜRDEN SIE SICH NICHT MEHR UNTER KONTROLLE HABEN?
Wenn ich wo dazu komme, wenn jemand mutwillig Dinge beschädigt, besprüht oder dergleichen. Da würde ich dazwischenfahren. Wie ein Berserker. Wahrscheinlich könnte der dann ein halbes Jahr seine Brötchen aus der Schnabeltasse lutschen. Denn eh da so ein Rechtsverdreher kommt, der sagt, dass der als Kind zu heiß gebadet wurde und man den strafrechtlich nicht belangen könnte… Weiter würde ich nie Unwahrheiten über mich auf mir sitzen lassen. Da informiere ich im Hintergrund die ganze Welt über die Machenschafter solcher Leute, die das verbreiten.
IHRE GRÖSSTE SCHWÄCHE?
Ungeduld. Bei mir muss immer alles gleich, sofort geschehen. Und Gefühle und Emotionen unter Kontrolle halten. Ich bin wie ein offenes Buch. Auch fällt es mir sehr schwer, Ungerechtigkeiten auf mir sitzen zu lassen. Da muss ich aufklären, der „Welt“ die Wahrheit sagen, wie alles wirklich war… Auch wenn jemand einfach nur dumm über das Projekt „Fernweh-Park“ redet – ohne jegliches Hintergrundwissen – kann ich das nicht stehen lassen. Da muss ich auf die Leute zugehen und mit Ihnen das Gespräch suchen. Wenn es Ihnen dann immer noch nicht gefällt, selbst wenn sie die entsprechende Information dazu haben, ist das OK. Jeder kann ja selbst entscheiden. Aber einfach nur dumm daherlabern ohne zu wissen, um was es überhaupt geht, ist in meinen Augen einfach nur einfältig und dumm.
Und ich muss am PC immer was futtern. Möchte aber davon wegkommen. Ein Tag am PC ist bei mir wie einen Stoß Holz hacken. Verbrauche da sehr viel Denkleistung. Energie. Und ich sitze ja laufend an dem Kasten.
CHARAKTERSTÄRKE – CHARAKTERSCHWÄCHE?
Wenn ich genau nachdenke und man das in dieser Richtung sehen will? Wenn mich jemand verletzt oder Unwahrheitenn und Lügen über mich verbreitet. Das vergesse ich nie. Vergeben ja. Aber nicht vergessen. Ich muss alles tun, um das aufzuklären, die Wahrzeit verbreiten. Denn wenn ich das nicht tue, glaubt man diesen Bockmist und es bleibt ein Leben lang ein Makel an einem hängen.
Weiter sollte ich nie irgendwo dazu kommen, wo jemand ein Verbrechen verübt. Das geht sicher nicht gut aus für den – und ich würde da wahrscheinlich im Gefängnis landen. Denn ich würde NICHT zusehen. Ich kann zwar kein Karate, aber ich würde alles versuchen, den ausser Gefecht zu setzen. Zudem reagiere ich äußerst aggressiv bei Lügnern, Verbrechern und Dingen, die nicht gut sind auf unserer Welt. Ein Wegschauen meinerseits gibt es da nicht.
Da könnte man jetzt vielleicht meinen, dass das mit dem Friedensprojekt und dem Leben als Christ im Gegensatz steht. Ich finde nicht. Für das Gute zu kämpfen kann man nunmal nicht, wenn man duckmäuserisch in der Ecke sitzt und die Augen verschließt. Man muss was tun. Die Stimme erheben. Auf die Straße gehen, wie die Menschen im Iran, um das Mullahsystem zu stürzen oder andere Diktatoren vom Thron zu stoßen. Alexei Nawalny ist da für mich der größte Held. Aber ob ich so mutig wäre dort zu protestieren, wenn Scharfschützen auf die Demonstranten schießen? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wäre ich da doch zu feige. Deshalb größten Respekt gegenüber denjenigen, die ohne Rücksicht auf ihr Leben Diktatoren und Despoten zu stürzen versuchen. Jedenfalls werde ich immer gegen Idioten sein und reinhauen, wenn`s um Nazis, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger und Konsorten geht, denen man, bewußt ausgesprochen, „voll ins Hirn geschissen“ hat…
Steht zwar jetzt als Antwort zum Thema Charakterschwäche. Ich finde aber, dass es Stärke ist. Schwäche wäre es, wenn ich nichts tun und alles seinen Lauf nehmen lassen würde.
WIE GEHEN SIE MIT GEGNERN UM?
Eine Stärke von mir ist aber auch, dass ich auf meine „Feinde“ zugehen kann, um mit ihnen erstmal das Gespräch zu suchen. Denn man kann nicht verleugnen, dass der Fernweh-Park und ich polarisieren. Denn keiner kann sich zuerst überhaupt was darunter vorstellen. Diejenigen, die mich und das Projekt nicht nur ablehnen, sondern sogar schlecht darüber reden sind aber nur solche, die, sagen wir mal, keine Ahnung „von Tuten und Blasen“ haben. Die meist erste Aussage von Leuten, die mich und das Projekt zwar nicht direkt angreifen, aber vor Nullinformation darüber nur so strotzen, ist: „Wir haben genug Schilder an den Straßen, was soll ich mir da einen ganzen Haufen davon ansehen“ und: „Was haben denn Stars mit Ländern zu tun? Ich denke, es geht um Länder…“ Solche Denkweise kann ich den Leuten eigentlich gar nicht verübeln, weil es eben keine Vergleichswerte gibt. Aber jeder, der sich vorher darüber informiert oder eine Führung mitgemacht hat, strahlt über das ganze Gesicht. Ich habe noch nie einen Besucher erlebt, der mit Information darüber nicht begeistert gewesen wäre. Und auf den Punkt gebracht: Da der Fernweh-Park ICH bin, sollte man auch was über MICH erfahren. Deshalb mein Angebot zur Einstimmung, sich dieses Interview einmal zu Gemüte zu führen…
Ach ja, übrigens: Ich habe bislang mit drei Hardcore Kritikern, damals noch in Hof, das Gespräch gesucht, sie zu einem Kaffee eingeladen und all ihre Fragen beantwortet. Danach haben wir uns – alle – mit Umarmung verabschiedet. Einhellige Meinung: „Das habe ich ja alles nicht gewußt“. Fazit: Nur einfältige Menschen scheuen so ein Face to Face-Gespräch, bleiben bei ihrer Meinung und sagen ohne jegliches Hintergrundwissen, dass sie aber gar nicht haben wollen: „Den Beer sollte man eine reinhauen, mit seinen blöden Ideen, die der immer hat…Wir wollen unsere Ruh und nichts Neues.“ Solchen Menschen ist nicht zu helfen. Die wollen einfach weiter dahinsieden im „Tal der Ahnungslosen“, in ihrer eigenen Blase schwimmen…
NUN ZU WIEDER SCHÖNEN DINGEN – WAS MÖGEN SIE?
Ich mag die Wahrheit – und diese zieht sich durch so gut wie alle Dinge im Alltag, im Leben: Aufrichtigkeit. Verläßlichkeit. Pünktlichkeit. Menschlichkeit. Menschen, die über den sprichwörtlichen Tellerrand zu gucken verstehen. Menschen mit aussergewöhnlichen Ideen. Dann: anpacken. Tun. Machen… Nicht lange herumeiern, da werde ich wahnsinnig. Auch spontane Entscheidung: „Willst Du morgen früh mit mir nach L.A. oder Hongkong fliegen?“ Ich sage sofort ja, wenn meine Kameras einsatzbereit sind. Das einzige Hindernis wäre da mein gerade wie immer nicht passender Kontostand. Würde ich aber mit Sylvester Stallone einen Termin in Hollywood bekommen, wäre mir mein Kontostand sch… egal. Ab ins Flugzeug und „Hello“ zu „Rambo“. Und wenn ich keine Tonform ins Flugzeug nehmen dürfte, würde ich in L.A. sofort den nächsten Töpferladen ausfindig machen.
Dann konkret: Natur, Tiere, Insekten, großes grünes Heupferd, Junikäfer, Pflanzen, Blumen, Länder mit ab 25 Grad im Schatten. Asien. Die Wüsten der Erde und dampfenden Dschungel, Steingärten anlegen, Wandern in den Bergen.
Die Kamera im Anschlag, klatschnasses Hemd, den Blick fixiert auf ein tolles Motiv, egal wo auf der Welt. Immer genügend Reserve auf dem Chip, voller Akku und die Freiheit loszuziehen, um die Schönheiten der Welt auf Film zu bannen, jetzt digital mit der Kamera einzufangen. Ein Satz: Der Jagd nach Motiven…
Meine gedrehten Reisefilme im KINO auf 10 Meter Leinwand präsentieren, Kinofeeling sowieso…
Menschen mit tollen Ideen, die geplante Hängebrücke im Höllental, die auf so einige Gegner stößt, die ich aber als große Touristenattraktion für die gesamte Region sehe, die Fremde in die Region bringen, Einkaufsmalls (deswegen bedauere ich sehr, dass Hof nicht in der Lage war, am Zentralkauf eine solche zu bauen, andere Städte können das ja auch und ziehen damit Besucher in die Stadt. Aber wo nix ist, fährt man erst gar nicht hin…)
Und ich mag gerne in Deutschland leben. Erst wenn man sich in der Welt umgesehen hat weiß man, in welchem Paradies wir hier leben. Deshalb rate ich allen Meckerern: Schaut Euch erstmal in der Welt um. Dann kehrt ihr sicher reumütig in unseren Sozialstaat und wunderbare Demokratie zurück.
Was ich sonst noch mag sind Regenbogen, der Geruch der ersten Regentropfen auf staubiger Straße, das Singen einer Amsel, das Kikeriki eines Hahnes, tolle Motive in fremden Ländern vor der Film- und Fotokamera. Und Tiere retten von der Straße. Große, grüne Heupferde, Junikäfer… Auch Wespen, die in ein Glas gefallen sind. Sind wunderschöne Tiere. Stechen tun sie nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Kein Tier ist von Grund auf böse. Im Gegensatz zu Menschen. Wenn ein Tier tötet, dann nur aus Hunger, nicht um jemand anderen bewusst umzubringen. Und seit es den Fernweh-Park gibt, wenn jemand tolle Schilder aus fremden Ländern mitbringt. Ach ja, und den Teller aufessen. Denn ich habe so großen Respekt vor Lebensmitteln. Ich lasse nie was umkommen.
WAS FINDEN SIE DOOF?
Sprecherstimmen beim Rundfunk und Textesprecher, die aus dem Off heraus Fernsehbilder kommentieren. Da wird versucht, der Stimme einen einheitlichen Klang zu geben, ohne jegliche Emotion und Wertung des Sprechenden. Das ist sicher nicht verkehrt, kann aber auch lächerlich wirken. Und meist ist das so, wenn das so angelernte punktgenau umgesetzt wird. Dabei wird am Ende eines Satzes das letzte Wort besonders angehoben und auf eine „netrale“ Ebene gesetzt. Das finde ich dermaßen bescheuert und kann es einfach nicht mehr hören. Achten Sie mal drauf, wenn sie solche Kommentare hören. Ich glaube, dass Sprecherinnen und Sprecher beim Rundfunk das in der Schule eingebläut bekommen und so trainiert werden, dass so ein dahinplätschernder, emotionsloser Stimmfluß entsteht. Warum nimmt man da nicht gleich eine KI-Stimme? Ist mir unbegreiflich.
Schon mal gesagt, Influencer, die jeden Scheißdreck posten und dafür Millionen Likes bekommen. Große Teller mit mikrobengroßem Essen drauf, Oberflächlichkeit, unsere meist nur Spaßgesellschaft von Jugendlichen mit nur TikTok und Partymachen. Junge Männer mit einer Bierflasche in der Hand, um sich männlich zu fühlen. Ich dieser Richtung, ich kann`s nicht lassen, weil`s einfach dazu passt: Despoten und Kriegstreiber, die ihren Bindfadenschw… mit Raketen und Krieg ersetzen müssen, um sich männlich zu fühlen, die Sendung, die eine reiche Familie auf Schritt und Tritt mit der Kamera begleiten. Brauchen DIE Aufmerksamkeit, deren das Schreien des Vornamens ihres Ehepartners ihr einziges Erkennungszeiche ist? Altenpfleger, Rettungskräfte, Feuerwehren, THW, solche Leute, sollten im Scheinwerferlicht stehen…
WAS WÜRDE SIE IN DER SEELE VERLETZEN?
Kükenschrettern. Da dreht sich bei mir allein schon bei dem Gedanken daran der Magen rum. Tierquälerei, Stierkampf oder wenn sich Großwildjäger mit ihrem geschossenen Tier brüsten. Da kommt wieder mein Lieblingswort zum Ensatz:“Arschloch“. Im Grunde aber bedauenswerte Typen mit schnürsenkeldünnem Penis, die das Abschießen von Tieren für ihre fehlende Männlichkeit brauchen – genau wie schon gesagt, Diktatoren, die Kriege anzetteln, Kriege führen und Raketen und Waffen als Ersatzpenis brauchen.
BEZUGNEHMEND AUF DIE IM SIGNS OF FAME ANZUTREFFENDEN STARS – WANN BEGANNEN SIE SICH PERSÖNLICH FÜR STARS ZU INTERESSIEREN?
So mit zwölf, dreizehn Jahren las ich mit Begeisterung die BRAVO. Ich hatte zwei große Starschnitte im Zimmer hängen: Winnetou und Old Shatterhand. Als ich mit meinen Eltern mal am Ammersee war, suchte ich das Haus von Manuela, die in Dießen wohnte. Sie war sogar zuhause und es wurden in ihrem Garten gerade Fotoaufnahmen für die BRAVO gemacht. Da stand ein Kugelstuhl, um ihn herum waren Gartenzwerge aufgebaut. Manuela saß in so einer weißen Kugel mit rotem Polster. Ich war hin und weg.
Dann nervte ich meine Eltern laufend, nach Grünwald zu fahren, da dort viele Stars wohnen sollten. Ich dachte, wenn ich dort nur an den Häusern mit den hohen Hecken entlanglaufe, schaut hinter jeder einer hervor… Hans-Jürgen Bäumler besuchte ich mal in seinem Haus in Oberbayern. Er war daheim und ich bekam am Gartenzaun ein Autogramm.
Ich hatte mal ein kleines Autogrammbuch. Darin haben Helmut Schmidt, Fritz Walter, Edith Hanke oder der Nürnberger Humorist Herbert Hisl „jo wergli…“ unterschrieben. Hisl war damals der erste Comedian überhaupt. Ich habe das Autogrammbuch dann über Radio Euroherz für die damalige Russlandhilfe versteigert. Es muss glaube ich jemand in Döhlau, einem Ort bei Oberkotzau, ersteigert haben. Heute hätte ich das gerne wieder und den Betrag zurückerstatten. Danach schlief das Ganze ein. Nach wie vor aber interessierte ich mich aber weiterhin für Schlager, Film und Stars. Freddy Quinn legte in mich in Jugendjahren das sprichwörtliche Fernweh. Roy Black hätte ich damals gerne mal getroffen. Doch ich habe ihn nie persönlich kennengelernt. Heute, wo ich so viele Schlageridole meiner Jugendzeit im „Signs of Fame“ verewige, geht das leider nicht mehr.
STARS UND DER FERNWEH-PARK – UNTRENNBAR MITEINANDER VERBUNDEN. WAS WAREN DIE ERSTEN?
Hängt mit meine Faible, Begeisterung zu Stars und dem Filmen zusammen. Ich investierte damals viel Geld in teure, hochempfindliche Super 8 Filme, als ich jahrelang die ersten Veranstaltungen in der Hofer Freiheitshalle im Film dokumentierte. Damals gab es den Fernweh-Park noch gar nicht, ich hatte noch nicht mal eine Auslandsreise gemacht, noch nicht meinen ersten Wüstenfilm gedreht. Die ersten Gehversuche mit der Filmkamera machte ich damals in der Halle. Ich traf dort die ganz großen Stars und die wohl mit letzten großen Showmaster wie Peter Frankenfeld, Vico Torianni, Hans Rosenthal, Catarina Valente, machte erste Interviews mit Ivan Rebroff und Dieter Hallervorden. Filmte Vicky Leandros, die „Bernd Clüver Show“, „Insterburg & Co“, und Karl Dall, damals bei Interburg sagte, dass er sich nicht konzentrieren könne, wenn die kleine Super 8 Kamera auf ihn gerichtet sei. Auch Graham Bonney mit „Hey Supergirl“. Udo Lindenberg und sein Panikorchester hatte ich auch vor der Linse. Heute alles unvorstellbar. Rudi Carell hörte ich im Gang vor seiner Garderobe mal ziemlich herumtoben, irgendwas hat ihn als Perfektionist nicht gepasst. Was man so hört, soll ausserhalb der Shows nicht ganz einfach gewesen sein. Ich habe das mal live mitbekommen.
Und mit Peter Alexander saß ich mal eingeschlossen in einem Raum, die Tür nur einen Spalt offen, durch den er Autogramme reichte. Er musste in den Raum fliehen, sonst wäre er von den Fans erdrückt worden. Das war nach seiner Show. Er war fix und fertig und sehr blass. Daran kann ich mich noch bis heute daran erinnern. Das waren meine ersten hautnahen Kontakte mit Stars.
Wenn ich so überlege: Wenn es damals schon den Fernweh-Park gegeben hätte. All diese Showgrößen traf ich einfach so, sind nicht im „Signs of Fame“ verewigt. Leider kann ich die Filme über die Shows in der Freiheitshalle nicht mehr anschauen. Sind Super 8 Filme, die Technik zum Wiedergeben funktioniert nicht mehr, da der Ton getrennt dazu angelegt wurde. Was nützen Musikstars auf der Bühne, wenn man ihre Lieder nicht hört oder die Sketche mit Frankenfeld und Valente stumm sind.
Muss aber dazu sagen, daß in den Siebziger Jahren die Sicherheitsbestimmungen noch ziemlich lasch waren, das heißt, es gab so gut wie keine Security. Ich war da oft stundenlang bei den Proben bei Fernsehsendungen dabei und habe das alles mit meiner kleinen Nizo Filmkamera eingefangen. Dazu ließ ich ein Tonband laufen und fummelte dann zuhause den Ton zum Bild. So synchron wie möglich.
Die Frankenpost wurde damals das erste Mal auf mich aufmerksam und der damalige Reporter, Herbert Baumgärtel, schrieb erste Berichte über meine Filmdokus in der Freiheitshalle. Überschrift: „Reihe 1, Platz 14“. Das war immer mein Platz vor der Bühne. Diese Dokumentation über die Veranstaltungen in der Halle zeigte ich dann auch öffentlich. Kostete mich ein Schweinegeld, die teuren, hochempfindlichen Super 8 Filme. Auch die Eintrittskarten kaufe ich regulär. Heute mietet das Fernsehen die ganze Halle, hat dort Hoheitsrecht und ihre eigene Security bewacht alle Ein- und Ausgänge. Bei Helene Fischer und Nena herrschte da Ausnahmezustand. Da kommt man nur mit offizieller Akkreditierung des Managements hinein.
Dann war ich, schon 18., mit meinem ersten Auto, einem orangefarbenen Käfer, nach Berlin zur Funkausstellung unterwegs. Schon damals war Autofahren für mich nur ein Mittel zum Zweck, verfuhr mich und wurde an einem Schlagbaum von einen Uniformierten gestoppt. Ich war in der DDR, bzw. an deren Grenze, gelandet. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft auf die Funkausstellung. Warum ich dort hinwollte? Nicht wegen der neuesten Technik. Sondern wegen der Stars, die sich dort tummelten. Damals wurde noch die ZDF Hitparade mit Dieter Thomas Heck ausgestrahlt. Ich war drin, traf auch Rex Gildo und Jürgen Marcus. Auch Robert Lemke und zwischen zwei Hallen, einfach so, Julio Iglesias. War ich happy. Schon damals waren für mich Stars, besonders Schlagerstars, das Höchste.
JETZT MAL ZU IHREN REISEN. WOHIN ZOG ES SIE IN JUNGEN JAHREN?
Ich hatte da erstmal überhaupt keine Reiseambitionen. Ich war ein behütetes Kind, heute sage ich, zu behütet. Für mein späteres Leben sicher nicht gut. Meine Mutter hat mich mit Liebe umhüllt. Auch das habe ich erst später, viel zu spät schätzen gelernt. Sie wollte nur mein Bestes. Mit meinen Eltern war ich ab und zu mal in Österreich. In den Bergen. Nie an der See. So habe ich zum Norden bis heute keine Beziehung, auch eben nicht zu Wasser. Auch mein Vater konnte nicht schwimmen. Italien damals eine Weltreise. Nur Freddy ließ mich träumen. Da war etwas, was mich faszinierte… Die Ferne. Das Exotische. Aber solche Länder waren unerreichbar…
WIE KAMEN SIE ÜBERHAUPT ZUM REISEN?
Nach meiner Heirat erst. Ich weiß noch ganz genau: Meine Frau und ich lagen auf dem Teppich in unserem Wohnzimmer und wir blätterten Reisekataloge durch. Erika wollte nach Mallorca, ich hatte keine Vorstellungen. Als wir dann aber die dortigen Hotelblöcke sahen und Urlaubsanimationen, stieß uns das ab. Wir blätterten weiter und stießen auf Bilder von Hotels mit Kuppeln, maurische Bauten, gesäumt von Palmen. Das gefiel uns. Wo war das? Tunesien. Also buchten wir vierzehn Tage Tunesien. Das war 1976, der Beginn all unsere Reisen.
WARUM?
Wir wussten überhaupt nicht, was uns da erwartete. Schon als wir vom Flughafen mit dem Shuttle ins Hotel fuhren, es war Nacht, sahen wir am Straßenrand kleine Feuer, vermummte Gestalten mit Kaftans hockten davor, Kamele wurden entlang der Straße geführt, Frauen in weißen und schwarzen Gewändern. Dann das bunte Treiben in den Bazaren. Das war eine andere Welt. So etwas kannte ich nicht. Das war wie 1001 Nacht. Und als wir dann noch eine 3-Tage Landrovertour in die Wüste buchten, gab mir das den Rest. Wir steckten in einen Sandsturm, bei Kebeli, ein Wüstenort, wir stießen fast mit einem Kamel zusammen, das schemenhaft aus dem Sandsturm auftauchte… In diesem Augenblick wusste ich: Das will ich, genau das. Reisen. Fremde Länder, Menschen, Sitten und Kulturen kennenlernen. Ich hatte damals meine erste kleine Super 8 Kamera dabei und filmte nach Österreich und der Insel Mainau erstmals dieses fremde Leben und Treiben. Es war um mich geschehen…
WAS STEHT IHNEN NÄHER, NORDISCHE LÄNDER ODER SÜDLICHE?
Brauche ich überhaupt nicht darüber nachdenken: Südliche. Denn ich liebe Palmen und südländisches Flair, Wüsten und Dschungel. Winter und kalte Temperaturen sind mir ein Greul.
BERGE ODER MEER?
Berge, mit Wasser kann ich nichts anfangen, denn ich kann ja nicht schwimmen. Ich habe keine Beziehung zu Wasser. Außer eben Südsee mit schräg in das türkisblaue Wasser ragenden Palmen. Oder Sri Lanka. Mit 30 Grad Wassertemperatur. Da bin selbst ich bis zu den Knien mal reingegangen. Die Ostküsten mit den dichten Palmenhainen dort war wie im Paradies.
WAS WÄRE, WENN SIE DREI WOCHEN STRANDURLAUB MIT BADETUCH AUF EINER LIEGE GEWINNEN WÜRDEN?
Mein Tod.
WIE STEHT ES MIT SCHIFFSREISEN?
Würde ich nie machen. Tagsüber eingesperrt, und bei Landgang werden Hunderte von Touristen ins Land gekarrt. Grauenhaft. Auch würde ich nie mit dem Zug durch ein Land fahren. Da bin ich auch gefesselt, an die Schiene. Ich muss rein in das Land, das fühlen, riechen, schmecken, hautnah… Frei sein. Habe ich aber oben schon mal gesagt.
UND MALLORCA, BALLERMANN?
Die Insel selbst ist natürlich wunderschön, aber nur weit weg von aus Eimern saufenden Konsorten. Widerlich: Komasaufen. Ebenso wäre Club-Animationsurlaube nichts für mich.
IHRE LIEBLINGSLÄNDER?
Die Traumlandschaften im Südwesten der USA, aber an 1. Stelle Indien. Mit Ursprünglichkeit nicht zu überbieten. Dann Nepal, Ladah, Thailand und Hongkong. Eigentlich alle asiatischen Länder. Und alles, was anders ist als bei uns. Je exotischer, bunter, heißer als in Deutschland. Ich liebe exotische Märkte und Bazare. Heiße Wüsten und dampfenden Dschungel. Aber über allem HOLLYWOOD. Ich bin Hollywoodverrückt. Man kann schon sagen: All mein ICH ist irgendwie im Fernweh-Park „verpackelt“…
WO WÜRDEN SIE LEBEN WOLLEN?
In den Hügeln von Hollywood. Mit Blick auf das Hollywood Sign. Das ist für mich das Höchste. Doch dort gibt es auch Feuersbrünste. Und wenn ich an Malibu denke, wo Gottchalks Villa ein Opfer der Flammen wurde, weiß ich auch nicht so recht… Oder in München, meiner Lieblingsstadt in Deutschland. Von dort ist es nicht weit in die Berge. von Hof aus sind es allein schon mal 350 Kilometer bis Minga. Aber da muss man wie in L.A. ja fast schon Millionär sein, um dort leben zu können…
WOHIN WÜRDEN SIE GERNE NOCH UNBEDINGT REISEN WOLLEN?
Baja California, Mexiko und Japan. Auch war ich noch nie in Rio und auf Hawaii. Da habe ich immer gewartet, bis es nach VHS digitale Videokameras gibt. Denn mit 16-mm und dem schweren Equipment wollte ich das Inselhopping nicht machen. Doch dann kam ich durch die immense Arbeit im Fernwehpark nie mehr dazu.
WARUM TRAGEN SIE LANGE HAARE UND SEIT WANN?
Ha, ha. Ich war ein Einzelkind, wurde von meinen Eltern geradezu vergöttert. Durfte nie mit anderen Kindern draußen herumtollen. War ein braver Bubi mit Spange im gescheiteltem Haar. Auch in den Anfängen der Sparkasse sah ich aus wie ein ordentlicher Sparkassenangestellter. Doch dann kippte es. Erste Reisen. Filmaction. Und haben Sie sich schon mal Reinhold Messner mit kurzen Haaren vorgestellt? Oder die Huber Buam? Es war erst eine reine Imagesache und dann ein aufbegehren gegen alles Biedere… Ich wollte kein 08/15 Bürger sein, kein „ordentlicher“ Banker. Niemand der macht, was man von ihm, seinem Alter und Stand entsprechend, erwartet.
Und da ich die Musik der 60er/70er liebe, wollte ich wie die damaligen Beatgruppen und Rockbands lange Haare tragen. Das legte ich auch danach nie mehr ab. Ist mein ganz persönlicher Protest gegen alle Spießigkeit. Später kam aber dann ein weit schwerwiegender Aspekt dazu. Wenn ich an die Nazizeit denke, sehe ich Köpfe mit an den Schläfen und im Nacken hochgeschorenen Haaren vor mir. Widerlich. Und dann auch die Glatzköpfe der Nazi-Arschlöcher, bewusst ausgesprochen. Da mir bei solchen Anblicken das Kotzen kommt, trage ich lange Haare.
Und: Wenn es meine Gesundheit erlaubt, werde ich noch mit 90 durch Jeansläden stöbern und mir irre Klamotten ansehen und zulegen. Althippie eben. LOL.
WO KÖNNEN SIE NICHT WIDERSTEHEN?
Bei neuen Actionkrachern auf Blu-ray, bei abgefuckten Lederjacken, am liebsten aus der Melrose Road in L.A. Da gibt es sogar welche von Stars. Und bei Lebkuchen.
SIND SIE EIN MODISCHER MENSCH?
Ja, und auch wieder nein. Früher, in den Sechzigern, konnten die Ausschlaghosen nicht weit genug sein, sogar mit Glöckchen unten dran. Dann Schnabelhemden, grellbunt, und Jacketts mit ganz breiten Revers. Auch die Krawatten mussten extrem breit sein. Da machte ich den Modetrend mit. Heute aber ziehe ich nur das an, was mir gefällt. Wenn jetzt die Hosenbeine wieder breiter, die Jeans schlabbriger werden, würde ich mir die nie kaufen. Ich stehe auf Röhrenjeans, Slim. Oder Jeans, bei denen der Hosenboden in den Kniekehlen hängt. Furchtbar. Würde ich nie anziehen, auch wenn es noch so modern wäre. Nach wie vor stehe ich wie gesagt auf Lederjacken, aber mit speziellen Aufnähern und Patches, die aber das wiedergeben müssen, auf das ich stehe: Route 66, Los Angeles, am besten „Hollywood“, Venice Beach, Las Vegas und Palmen…
WIE ENTWICKELTE SICH IHRE GROSSE LEIDENSCHAFT, DAS FILMEN?
Das fing an mit meinem ersten Filmen wie gesagt über die Veranstaltungen in der Hofer Freiheitshalle. Dann ein Film erstmal über ein fremdes Land. Tunesien. Diesen Super 8 Film, ordentlich geschnitten, vertont, auch mit Original Geräuschen von den Treiben in den Bazaren, aber überwiegend mit arabischer Musik untermalt, natürlich mit Text, zeigte ich das erste mal öffentlich in der Volkshochschule. Die Leute waren begeistert. Man muss aber bedenken, dass damals so gut wie noch niemand filmte. Video kam erst Jahrzehnte später. Man zeigte nur Dias, deshalb war das bewegte Bild etwas Besonderes.
Aber: Ich filmte damals schon anders. Machte keine Urlaubsfilme. Fasziniert von diesem fremden Leben ging ich mit der Nizo auf den Märkten und in den Bazaren hautnah an die Menschen ran, schaute mit dem Objektiv in deren Kochtöpfe und dokumentierte einfach das, was mich persönlich faszinierte. Die Kultur, Sitten und Gebräuche. Die Lebensweise der dort lebenden Menschen. Da ich vor dem Filmen schon fotografierte darf ich sagen, dass ich damals schon den Blick hatte. Und diese im Land eingefangenen Bilder wurden dann auf der Leinwand wieder ausgepackt und das bunte, exotische Leben wurde lebendig wiedergeben. Da konnte man die Reise noch mal nacherleben und zwar nicht eingefroren in einem Diabild, sondern in Bewegung. Das war wie Kino – und dorthin wollte ich schon immer.
IST KAMERAMANN IHR TRAUMBERUF?
Ja, auf jeden Fall. Das ist bis heute mein Leben. Da mich als Jugendlicher schon immer die BRAVO, wo es ich ja nur um Stars dreht, Hollywood und Kino interessierte, stand für mich schon immer das „bewegte Bild“, sprich der Film, vor der Fotografie. Allerdings filmte ich so, als würde ich fotografieren. Ich komponierte damals schon die Bilder in die Kamera, hielt nicht nur drauf. Die Bilder mussten erst durch mich durch. Ich muss sie spüren, empfinden. Dann muss die Bildkomposition passen. Ich löste eine Filmkamera erst aus, wenn die Szene für mich perfekt ist, atmosphärisch dicht, ohne störendes Beiwerk. Denn ist zum Beispiel in einem Bildteil zu viel Leere oder etwas Unpassendes zu sehen, verändere ich den Standpunkt oder rücke mit dem Tele das Motiv so zusammen, dass es wirkt. Jede Einstellung muss ein fotografisches Kunstwerk sein.
Das ist bis heute so. Deshalb flippe ich bei fremden Kameraleuten, die ja Amateure sind, immer aus, wenn sie einfach losfilmen, wenn zum Beispiel im Fernweh-Park der nichtsagende Weg rechts hinunter ins Amphitheater zu dominant zu sehen ist. Die Kamera müsste nur ein klein wenig anders positioniert werden – und schon ist der unattraktive Weg nicht im Bild. Und man muss nur eine andere Einstellung wählen, und schon sind die leeren Pfosten im Hintergrund eines Stars mit schönen Schildern ersetzt. So etwas muss man einfach sehen. Da muss man doch gar nicht darüber nachdenken. Das spürt man und setzt es instinktiv im Sucher um.
Ich spreche da jetzt von den Starvideos auf Fernwehpark Homepage. Da ich mit den Stars VOR der Kamera stehe, kann ich nicht selbst filmen, die Motive ins Bild setzen. Das müssen andere tun. Die das eben nie gelernt haben. Da werde ich immer fuchsteufelswild, bei schlechter Kameraführung oder unattraktiven Einstellungen. Ich muss dann immer versuchen, aus dem mir angelieferten Material beim Schnitt das Beste herauszuholen. Denn wie jedes Schild im Fernwehpark aus der Situation eben so perfekt wie möglich arrangiert sind, so müssen auch die Filme über die Stars und Veranstaltungen professionell in Bilder verpackt werden…
WARUM WURDEN SIE DANN NICHT KAMERAMANN. WIE KAMEN SIE ZU IHREN HAUPTBERUF?
Ich wusste nach der Realschule überhaupt nicht, was ich werden wollte. Da mein Schulabschluß erstaunlicherweise sehr gut war, stand eines Tages jemand von der Sparkasse an der Tür und fragte, ob ich nicht dort anfangen wollte. Meine Eltern sagten: „Da bist Du immer sauber angezogen, keine Schichtarbeit, das wäre doch was.“ Für mich war nur wichtig, dass ich jeden Tag ab halb fünf frei hatte und das Wochenende nicht arbeiten musste. Da dies bei der Sparkasse der Fall war und ich nichts anderes wusste, begann ich dort eine Banklehre. Nicht ahnend, dass das mein Lebensgefängnis werden sollte…
WAS HALTEN SIE VON KI?
Als Kameramann, der nur in Bildern sieht, denkt und fühlt: Begeisterung pur! Aber auch Angst. Doch dazu möchte ich erst am Schluß dieses Interviews was sagen. Mit BILDBEISPIELEN, die Sie sicher staunen lassen. Alles einfach unglaublich. Doch an dieser Stelle würden diese den Lesefluß auseinanderzerren. Deshalb erst am Schluß…
HATTEN SIE AUCH ALS KIND KEINEN TRAUMBERUF?
Nun ja, als Kind wolle ich Schmetterlingsfänger wie Lord Castlepool in den Karl-May Filmen werden, in der Pubertät Frauenarzt, später Innenarchitekt oder Landschaftsarchitekt (heute baue ich in unserem Schrebergarten Steingärten und Flusslandschaften) oder Journalist. Am besten aber irgendwas beim Film oder Fernsehen. Ich hatte aber nie den Mut umzusatteln und was anderes zu machen, da ich ja meine Frau in der Sparkasse kennenlernte. Für das Fernsehen hätte ich ja an die Filmhochschule in München gehen müssen, zwar in mein geliebtes München, aber weg von meiner Frau. Diese war in Hof in der Sparkasse, mit ihrem Beruf glücklich und ich wollte natürlich bei ihr bleiben.
SIE SRECHEN DA IMMER VON EINEM LEBENSGEFÄNGNIS…
Die Entscheidung, Bankkaufmann zu werden, war der größte Fehler meines Lebens. Für mich waren wie schon gesagt Zahlen, Formulare und Bürokram schon immer ein Greuel. Das wusste ich aber erst so richtig, als ich meine Banklehre absolvierte, die erstaunlicherweise mit 1,1. Wie ich das machte, weiß ich heute noch nicht. In der Schule war meine beste Note in Mathematik eine Vier. Eine Fünf war auch schon gut, zumindest keine 6, die ich oft hatte. Schon in der Schule hasste ich Mathe, Physik und Buchführung. Also perfekt für einen Banker… Wirklich gut war ich nur in Deutsch, Religion, Erdkunde. Die Bank war für mich 40 Jahre ein Lebensgefängnis, ein Horror ohne Ende. Ich hatte aber nie den Mut auszusteigen und was anderes zu machen. Meine Frau ist der reine Kopfmensch. Sie schrieb für die Sparkasse Computerprogramme, mit denen sogar andere Sparkassen arbeiteten. Sie war in ihrer Abteilung unentbehrlich, hatte sogar so einen Sonderschutz. Ich dagegen: Wenn mal jemand am Schalter erschien und ich einen Bausparvertrag ausfüllen musste, wurde mir schon schlecht…
WAS WAR FÜR SIE DAS GRÖSSTE ERLEBNIS IM FERWEH-PARK?
Als Pierre Bricee kam. Denn dass Winnetou, mein Idol, persönlich zu mir in den Fernweh-Park kommen würde, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Ich seh immer noch seinen BRAVO-Starschnitt an der Wand meines Jugendzimmers vor mir. Und dann in die Augen von Pierre Brice schauen war, als schaute ich in die von Winnetou…
Bei jetzt aktuell 561 Stars (Stand Januar 2026) habe ich soviel erlebt, dass man das eigentlich nur in einem Buch wiedergeben kann. Aber man kann zumindest schon mal in der Stoffsammlung dazu einen kleinen Eindruck davon bekommen: Lustiges, Spannendes, Superschönes, aber auch Irres, Nervenzerfetzendes. „Blick hinter die Kulissen mit den Treffen mit den Stars“, nachzulesen auf der Fernwehpark Homepage. Aber auf eigene Gefahr…
UND SAGEN WIR MAL – DIE IRRSTEN SITUATION UND EVENTS?




Oh, das gibt es viele. Wo anfangen, wo aufhören? Wie der Erlebnisse backstage mit den Stars.
So besuchte zum Beispiel der Sportler, der mit dem Olympischen Feuer die Olympische Spiele 1972 in Müchen eröffnete, der Fackelträger GÜNTER ZAHN, den Fernweh-Park. Oder Stabhochspringer-Star RAPHAEL HOLZDEPPE, der auf der Showbühne im Amphitheater im Neuen Fernweh-Park in Oberkotzau seine Hände in Ton drückte – und es stand noch kein einziger Pfahl, geschweige denn war auch nur ein Schild zu sehen… Dann das 1. Fernsehteam „AUSSENSEITER – SPITZENREITER“ mit Hans-Joachim Wofram und Christine Trettin-Errath oder die MEDIENSPEKTAKEL bei STAR-STERN Verleihungen. Ebenfalls Irre die vielen Reisebusse div. Busunternehmen mit Ausflüglern aus nah und fern. Auch wurde im Fernweh-Park ein Heiratsantrag gemacht mit einem Lichterherz und roten Rosen, ließen sich schon mehrmals Hochzeitspaare vor der Panorama-Welt-Schilderkulisse fotografieren gemäß dem Motto „Die Welt gratuliert zur Hochheit…“ und bereits 2x landete ein Hubschrauber mit einem ganz besonderen Star-Stern-Würdenträger oberhalb des Fernweh-Parks, von ihm selbst gesteuert…
Dann trauten die Passanten und Autofahrer ihren Augen nicht: trotteten doch da auch mal DROMEDARE in den Fernweh-Park, damals noch in Hof. Ein Zirkus war in der Stadt und machte im Fernweh-Park Werbung für ihre Vorstellungen. Auch stand der Original CADILLAC von JOHNNY CASH vor der Schilderkulisse, auch ellenlange Stretch-Limos in weiß und schwarz, mit denen Stefanie Hertel, Stefan Mross und Eberhard Hertel angefahren wurden, Henry Maske oder ein „Familenmitglied“ aus der DRACUALA-Dynastie. Oder viele tolle Oldtimer einer MERCEDES BENZ Sternfahrt, SL-Mercedes Freunde, ein historisches Feuerwehrauto, ein froschgrüner TRABI oder ein blitzender, silberner Rolls-Royce, oder die abgefucktesten Fahrzeuge einer PotHole Rallye, eines „Schlagloch Rodeos“. Dann stand ein blitzender, silberner Rolls-Royse, ein goldener Traktor oder ein ORIGINAL BOBBY aus England und vielen Chören, wie z.B. dem Polizeichor Nürnberg oder Hochschulstudenten aus Kasachstan, Kirgigistan und Tadschikistan, Auch war der BOTSCHAFTER DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, Mr. Philipp Murphy, persönlich im Fernweh-Park. Dann trat eine Tänzerin aus Bali auf und RUMPELSTILZCHEN (Jolly Goodfellow-Rumpel The Wordly Kangaroo Fool of Oz), s. Bild oben und DONALD DUCK und das CHRISTKINDL.
Neben Massen-Fahradfahrern, einer Fahrrad Friedenstour, Wasserwanderern, Kegler-Kids, DART Spielern, Pfadfindern, Blasorchester International, einer Supernasen-Hundestaffel und Eishockey-Spielerb, besuchten die irrsten Trikes und Rocker den Fernweh-Park, es gab viele Massenszenen vor der Panorama-Schlilderkulisse, die größte wohl die von über 100 HARLEY DAVIDSON Fahrern, auch Massen-Schilderübergaben von Amerikanern von Hof Reunion. Ja, und dann das Highlight schlechthin: Schlagersänger Ross Antony brachte in der Fernwehsendung „Willkommen be Carmen Nebel“ dem Fernweh-Park das längste Ortschild Europas mit, aus seiner Heimatstadt Wales, 18. Meter lang. Dieses spannt sich im neuen Fernweh-Park im Markt Oberkotzau über 19 Pfähle…
Auch dokumentierte ein Mann sein „Leben in Schildern“, die 6 Pfähle füllen. Alle Bürgermeister, die bis zu 700 Kilometer Fahrtstrecke auf sich nehmen, um uns persönlich ihr oft auch lustiges Ortsschild zu übergeben, können wir hier gar nicht alle aufführen, hier z.B. nur die von „Linsengericht“ und des Karl-May-Museums von Radebeul, auch Schilderübergaben vom anderen Ende unserer Welt, aus down under AUSTRALIEN. Weiter drehte der JAPANISCHE AUTOKONZERTN SUBARO einen Werbefilm im Fernweh-Park. Ebenso entstand hier das Musikvideo „Geliebte Welt“.
Apropos Filmedrehen: die unzähligen Fernsehteams, die im Fernweh-Park schon drehten, sind unter PRESSE/TV dokumentiert. Das besonders bei den Kids angesagte DJ-Duo STEREOACT sendete live aus dem Fernweh-Park und erreichte Tausende von Zuhörer. Und was da auch an KONZERTEN auf der Showbühne des Amphitheaters abging: von z.B. „Fools Garden“ mit ihrem Welthit „Lemon Tree“, „Stefanie Hertel mit „More Than Words“ oder das der deutschen Stimme von Neil Diamond, Jess Robin, das Charity-Schlagerkonzert von „Spielberg“, die „Stimme von Roy Black, Kay Dörfel, nicht zu vergessen der Auftritt von Prince Damien u.v.a.. Oder bei unseren Rock-Pop-Schlager OLDIE Parties: Bei allen Musikveranstaltungen im Amphitheater war das Publikum im Amphitheater aus dem Häuschen: OLDIE Party 1 / OLDIE Party 2, da wurde der Fernweh-Park gerockt… Ja und dann kamen sexy Girls in den Fernweh-Park, die TOP GIRLS, die erste Girlband Oberfrankens, alle so um die 70. Was für ein herrliches Bild im Stil der Flower Power Zeit.
Uud wenn ich hier einmal die „irrsten Situationen“ Revue passieren lassen soll, dann müssen auch die offenen Münder der Besucher genannt werden, die bei ihrem Bummel durch die Schilderreihen zufällig einem Star begegneten, die also zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Welchen Star aus Musik, Film, Fernsehen, Bühne oder Sport man da alles schon hautnah erleben konnte, erfährt man in unserer Rubrik „Herzlich willkommen“.
ALL DIESE STARS UND EVENTS KOMMEN JA MEIST NICHT ZUFÄLLIG ZUSTANDE. WAS TUN SIE DAFÜR? WIE SIEHT DIE ARBEIT DES INTIATORS DAZU AUS?
Klaus Beer lacht und sagt: Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Powern bis zur Schmerzgrenze. Und sich von Rückschlägen, Absagen nicht entmutigen lassen. Ich gehe meist früh um 8.30 Uhr an den PC und nur mit Unterbrechung des Mittagessens abends um 18.45 Uhr zu den ersten Nachrichten weg. Wenn ein Film mal zu rendern oder auf YouTube zu überspielen ist, ist oft auch Nachtarbeit dabei. Oft mache ich auch Samstags was. Der Sonntag aber ist Ruhetag.
Als ich noch berufstätig war, machte ich mir tagsüber Notizen, was gleich nach Dienstschluß angegangen werden musste. Deshalb konnte ich es ja nie erwarten, rechtzeitig heimzukommen, dann da ging`s ja erst richtig los. Seit dem Ruhestand und speziell als der Fernweh-Park in Oberkotzau ist, ist jede freie Minute nur für den Fernwehpark verplant.
Die Arbeit ist erstmal mailen, telefonieren, den Managements das Projekt vorstellen und anfragen, ob der Star, den sie betreuen, mitmachen will. Das ist oft sehr schwierig, da sich solche Anfragen oft über Wochen, Monate, ja Jahre ziehen. Dann plötzlich ist der oder die Ansprechpartnerin nicht mehr dort beschäftigt und man muss alles von vorne beginnen. So hatte ich zum Beispiel jahrelang guten Kontakt zur persönlichen Assistentin von Sylvester Stallone in Los Angeles und plötzlich hieß es, dass „Sharon“ dort nicht mehr beschäftigt sei. Alle Arbeit von Jahren für die Katz.
Dann bei Zusage die gerade möglichen Fotografen und Filmer vom Fernwehpark Verein zusammentrommeln, denn die haben entweder noch einen Beruf oder sind zu diesem Termin eben nicht da, ist schon nervig genug. Bis das mal steht. Doch ohne die Anlieferung von deren Bildmaterial kann ich keine Story bauen oder ein Video erstellen. Dann PR-Foto vom Management anfordern, Starschild anfertigen lassen, Tonform bestellen, Schild und holen, alles ins Auto verfrachten, hinfahren, dann endlich den Star treffen, abbauen, heimfahren. Bilder sichten, auswählen, bearbeiten, die Stimmungsstory schreiben und letztendlich den Film schneiden. Das sagt einem Laien sicher nichts, deshalb zum Verständnis noch dazu: Nach der kreativen Phase der Bildmontage kommt erst noch die Arbeit, die keinen Spaß mehr macht und die letztendlich gar nicht wahrnimmt. Aber wenn`s da nicht stimmt, schon: das Angleichen der Farben und des Kontrasts für jede einzelne Szene, da jede Kamera anders zeichnet. Und auch das weiche Überblenden der Audioschnittstellen. Doch das würde hier zu weit führen. Sollte sich jedoch jemand wirklich für Details des Filmschnitts interessieren, kann man in der Rubrik „DER FILM – „und Action bitte“ in dieses Thema tiefer einsteigen.
Für die Filmbearbeitung zur Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ und allein zuvor die Auswahl und Bearbeitung der Standbilder für die Bilderstrecke der Stimmungsstory sind mindestens eine Woche und mehr von früh bis abends schon mal weg. Aktuelles aber darf da auch nicht liegen bleiben. Dann Presseberichte schreiben, die Aufnahme eines Stars pr-mäßig vermarkten. Dazu individuell dafür abgeänderte Texte verfassen. Dann alles einstellen auf die Homepage und in social media, auf Facebook und Instagram. TikTok habe ich bisher nicht gemacht, werde es aber wohl mal tun müssen, um die Jugend zu erreichen. Telegram nutze ich nicht. Da tummeln sich zu viele Idioten, angeblich die Plattform von Demokratiefeinden.
Zwischendurch Führungen von Gruppen und Busgesellschaften, das alles auch fotografisch dokumentieren, auf Homepage und in den sozialen Netzwerken einstellen. Ich bin also Fotograf, oft auch Filmer, wenn ich nicht gerade mit den Stars VOR der Kamera stehe, Pressesprecher, unter meinem Label „Terra Film“ für den Schnitt und Vertoung der Videofilme zuständig, auch für das Einstellen auf meinen YouTube-Kanal „Hollywoodland“, Homepage-Administrator und Fernwehpark-Guide in einer Person. Und dann natürlich müssen die Schilder, die Leute mitgebracht haben sowie die Star-Schilder entsprechend arrangiert, im Fernweh-Park angebracht werden. Das Schrauben übernimmt da aber ein handwerklich begabtes Fernwehpark Vereinsmitglied. Ich bin kein Handwerker. Ich sage nur, wo die Schilder hin sollen…
Auf den Punkt gebracht: Würde man all diese Arbeiten einer Agentur übertragen, müssten die dafür mehrere Leute einsetzen. Denn wer ist PR-Manager, Fotograf und Filmer mit all der Bearbeitung dazu, social Media-Betreuer, Pressesprecher und Tourguide in einer Person? Eine Agentur würde für all diese Tätigkeiten im Monat locker 5.000 Euro berechnen.
MACHT DAS AUF GRUND DER IMMENSEN ARBEIT ÜBERHAUPT NOCH SPASS ? ODER IST DA AUCH MANCHMAL FRUST DABEI?
Überwiegend Spaß und Freude, zu 99%. Auf die Palme bringt es mich nur wenn Leute denken: „Der Beer geht da mit einem Schild und Tonschale schnell mal zu dem Star hin, läßt diesen unterschreiben und seine Hände in Ton drücken“. Lächerlich! Die haben keine Ahnung von der genannten Vorarbeit dazu. Wenn jemand mal versucht hat, drei Stars aufzunehmen, den Vierten tut er sich wegen des Nervenkriegs und ja, Selbstkasteiung, sicher nicht mehr an. Ich habe aber nicht Drei, nicht Dreihundert, sondern aktuell Stand Januar 2026 562 Stars im „Signs of Fame“. Eigentlich müsste ich gefesselt und geknebelt in der Klapse liegen…
Doch eines habe ich noch vergessen zu erwähnen. Was da bei den Star-Treffs alles passiert, weiß niemand. Kann niemand auch nur im geringsten ahnen. Aufregend ist das IMMER, denn meistens läuft es nie so ab, wie geplant. Es gibt wunderschöne, supernette Begegnungen, sicher, aber auch echt Übles, Nervenzerfetzendes, das mich oft vor Ort an den Rand des Wahnsinns treibt. Das alles aber kann man nachlesen, wie oben schon empfohlen, in unserer Rubrik „Der 500. Star – Blick hinter die Kulissen der Startreffs“. Aber Vorsicht: auf eigene Gefahr…
Echt frustrierend aber ist es, wenn Leute, wie schon mal erwähnt, einfach ohne Sinn und Verstand saublöd über den Fernweh-Park reden und urteilen, ohne die geringste Ahnung zu haben, um was es dabei überhaupt geht. Das war in Hof ganz schrecklich, aber auch in Oberkotzau gibt es da so ein paar aus dem „Tal der Ahnungslosen“ die keinen blassen Schimmer haben, welch hohen Werbeeffekt der Fernweh-Park für den Ort hat.
HABEN SIE SCHON MAL ÜBER EINEN VERTRETER ODER NACHFOLGER NACHGEDACHT?
Natürlich. Aber es findet sich keiner, der sich das alles antun will. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es gibt einfach niemand. Selbst nach intensiver Suche.
UND WAS IST, WENN SIE WIRKLICH MAL NICHT MEHR KÖNNTEN?
Auf diese Frage würde ich am liebsten gar nicht antworten. Da würde ich gerne wie in der Sendung „Ein Promi – Ein Joker“ den Joker ziehen und passen. Denn das kann ich mit einem einzigen Satz klipp und klar sagen: Dann ist der Fernweh-Park tot. Es gibt einfach niemand, der in meinen Kopf schauen, alles anzapfen, die Ideen und Kontakte ausleben und dieses Herzblut einsetzen würde, täglich, stündlich, immer…
WIRD IHR EINSATZ EIGENTLICH GEWÜRDIGT?
Nein. Im Gegenteil. Ich muss mich für jede neue Idee rechtfertigen und mir werden an zig Stellen oft sogar Steine in den Weg gelegt. Wie schon erwähnt. Ich polarisiere. Habe Freunde, aber auch viele Gegner.
WARUM TUN SIE SICH DANN DAS ALLES ÜBERHAUPT AN?
Darauf habe ich ehrlich gesagt keine Antwort… Vielleicht nur in der Richtung – weil ich das Reisen liebe und die Welt in eben „Schildern“ damit auf einen Punkt bringen kann. Weiter bin ich ein Sammlertyp und habe mich schon immer für Musik, Film und Fernsehen interessiert, damit verbunden: Stars. Und das kann ich in diesem Projekt zu einer Einheit verbinden. Das Wichtigste aber: ich kenne die Schönheiten und die wunderbare Schöpfung auf unserer traumhaft schönen Welt und möchte deswegen alles tun, damit diese erhalten bleibt und erkläre damit jeden und alles zu meinem persönlichen Feind, der das alles antastet oder in Gefahr bringt.
WEN WÜRDEN SIE IN DIE SIGNS OF FAME GERNE NOCH AUFNEMEN?
Sylvester Stallone und Barack Obama und auch Paul McCartney.
SCHON MAL AN TAYLOR SWIFT GEDACHT?
Ja, schon. Aber die ist mir so unnahbar, so weit entfernt, dass ich noch nicht die Zeit und den Nerv gefunden habe, überhaupt anzufragen. Für die Swiftis wäre das natürlich der Hammer und vor allem für den Fernwehpark, wenn man sieht, wie deren Fans schon in das Museum zu dem Bild pilgern, nur weil sie dieses in ähnlicher Art in ihrem Musikvideo hat…
WEN WÜRDEN SIE NIE IN DIE SIGNS OF FAME AUFNEHMEN
Keine Politiker mehr, da diese das Datenschutzgesetzt nicht durchdacht haben und wir deshalb wegen der Beschwerde einer Person bei der Datenschutzbehörde München die schöne Webcam im Fernweh-Park abschalten mussten, so dass Besucher von dort aus nicht mehr ihre Freunde in der Welt grüßen können. Aber eine andere Cam in Hof darf laufend übertragen, da sieht man sogar Leute in einer Eisdiele sitzen. Antwort aus München: „Es gelten zwei verschiedene Richtlinien, eine für Betreiber einer Kommune, andere für Privatleute. Und in Oberkotzau sind die Vorgaben für eine Kommune zuständig… Bei der von Privat betriebenen Webcam hat sich noch niemand beschwert, also darf die weiterhin laufen… Bei sowas flippe ich aus.
Und alle, die mit der Afd zu tun haben oder Despoten anhängen. Deshalb habe ich auch das Ortsschild Schild „Hannover“ des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder aus dem FWP entfernt, da dieser sich immer noch als „Freund“ dieses Massenmörders im Kreml bezeichnet.
SIND SIE EIN POLITISCHER MENSCH?
Obwohl ich in keiner Partei bin, mich aber sehr für das Weltgeschehen interessiere und mich in die Gesellschaft einbringe, sehe ich mich schon als „politischer Mensch“. Politisch sein bedeutet nicht nur, direkt in einer Partei oder in einem Parlament tätig zu sein, Es geht ja auch darum, sich für gesellschaftliche Themen zu interessieren, sich eine Meinung zu bilden und sich einzubringen, zum Beispiel durch Demonstrationen, Initiativen oder auch durch die Wahl. Und da ich nie wegsehe, wenn meiner Meinung nach irgendwo etwas gewaltig schief läuft, dann bin ich sicher ein politischer Mensch.
Ansonsten liebe ich das Wort „politisch unkorrekt“. Ich mache kaum etwas, was man gesittet gesagt, tun MUSS. Was von einem in dieser oder jener Situation erwartet wird. Im Gegenteil, ich mache das, was von den gesellschaftlichen Normen abweicht. „Im Alter muss man gesetzt sein. Da trägt man nur grau oder gedeckte Farben“. Wenn ich schon sowas höre. Ich mache genau das Gegenteil. Hoffe, auch noch mit 90 mit zerrissenen Jeans durch San Francisco laufen zu können. Es ist herrlich, politisch unkorrekt sein. Ich liebe die Flower Power Zeit, bis heute. Auch habe vor niemanden Respekt. Vor keinem Chef. Den in der Sparkasse nannte ich immer Oberindianer. Immer, wenn ich mal zum obersten Boss musste, fragte ich: „ist heute der Oberindianer da?“ Die Chefsekretärin fiel da fast immer in Ohnmacht. Respekt und Achtung? Nur vor Gott.
IHRE MEINUNG ZU MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGEN?
Es ist unsere Pflicht, Menschen, die in einem diktaorischem Land um ihr Leben bangen müssen und deswegen fliehen, Schutz zu gewähren und aufzunehmen. Aber das muss Grenzen haben. Sobald sich von Migranten jemand auch nur das geringste zuschulden kommen laßt, ausser Falschparken etc. natürlich, muss er abgeschoben werden, egal wie es ihm in diesem Land dann auch ergeht. Auch unsere Gesetzgebung muss härter durchgreifen für Typen, die z.B. Hilfskräfte angreifen oder solche, die den Stromausfall im Januar 2026 in Berlin verursachten. Verknacken. Alle Kosten zahlen lassen. Und wer bei uns zu faul ist zu arbeiten, dem muss rigoros das Bürgergeld gekürzt oder ganz gestrichen werden. Wir sind viel zu human für Faulenzer und Verbrecher.
WAS SCHAFFEN SIE NICHT?
Das zu tun, was man von mir erwartet. Will ich auch gar nicht. Un zu Leuten freundlich sein, die ich nicht leiden kann. Ich kann nicht schauspielern. Wenn ich jemand mag, der merkt das, wen ich nicht mag, der oder die natürlich auch. Auch schaffe ich es nicht – leider – vegetarisch zu leben. Wir essen zwar kaum Fleisch, aber ab und zu ein Schnitzel, eine Currywurst oder ein Döner muss schon sein. Oder Bratwürste und Sauerkreit. Halt in Maßen. Auch schaffe ich es nicht, bei meinen geliebten Bummeln durch München oder andere Städte NICHT in Jeansläden oder in Geschäfte zu gehen, wo es Blu-ray Filme gibt. Da muss ich rein. Stöbern. Am liebsten nach irren Klamotten gucken. Auch schaffe ich es nicht, diplomatisch zu sein. Was ich denke, sage ich auch.
Und ich schaffe es nicht, mit dem Kopf zu entscheiden. Das geschieht bei mir meist aus dem Bauch heraus, mit meinem Gefühl, meiner Emotion, meiner Empathie für oder gegen eine Sache. Ich bin kein rational denkender Mensch. KI meint dazu: „ … trifft Entscheidungen basierend auf Logik, Fakten und Daten, agiert strukturiert und analytisch und strebt nach effizienten, vernünftigen Lösungen, wobei er Emotionen und Bauchgefühl zurückstellt udn Konsequenzen abwägt.“ Oh je, von wem wird da gesprochen? Von mir sicher nicht. Und wenn ICH was will, muss das sofort sein. Ungeduld ist mein größte Schwäche.
STEHEN SIE GERNKE IM SCHEINWERFERLICHT? WÄREN SIE GERNE EIN BEKANNTER STAR?
Wenn ich das verleugnen würde, würde ich lügen. Ja, mir gefällt es, vor Kameras zu stehen. Man sieht das sicher an den Bildern. Aber es gibt da Grenzen. Wenn ich mir vorstelle, nie mehr unerkannt durch eine Stadt bummeln zu können, ohne dass hinter jeder Ecke die Paparazzi lauern, furchtbar. Da würde man sich zwar alles leisten können, doch zu welchem Preis? Man sitzt da in einem offenen Gefängnis. Ich wäre nie mehr frei. Und frei sein, bedeutet mir viel. Ich wäre zwar sorgenlos in Geldangelegenheiten, doch ich säße in einem gläsernden Palast, umgeben von Raubtieren jeglicher Art. Mein Seelenleben wäre futsch.
Laufend im Fernsehen auftreten zu können – für mich sehr verlockend. Doch ich könnte zum Beispiel nie Lockvogel bei der „Versteckten Kamera“ oder bei „Versehen Sie Spass?“ sein. Den Leuten todernst einen Bären aufbinden, das könnte ich nicht. Mir würden die Menschen gleich leid tun. Ich habe da zuviel Schamgefühl. Auch könnte ich nie so eine Sendung moderieren wie „TV-total“ und wie Sebastian Pufpaff das macht. Da muss man doch ohne jegliche Hemmung vor der Kamera agieren. Auch Hape Kerkeling bei seiner Parodie von Könige Beatrix. Irre auch, wie Maxi Schafroth an die Politiker rangeht oder Fabian Köster und Lutz van der Horst. Ich wäre da viel zu gehemmt. Ich könnte da die über meinen Schatten springen. Das Schamgefühl ist bei mir Basic Instinct.
WENN SIE ES SICH MAL SO RICHTIG GUT GEHEN LASSEN WOLLEN, WAS WÜRDEN SIE TUN?
Den nächsten Silbervogel besteigen, nach L.A. fliegen, mich dort 14 Tage in ein Motel einmieten und dann jeden Tag loslaufen – nur mit einer kleinen Videocam und GoPro unterwegs und leichtem Stativ mit geschmeidigem Kinoneiger. Vom „Walk of Fame“ in die Melrose Road weiter zum Sunset Boulevard, Beverly Hills, Canon-/Rodeo Drive nach Santa Monica… Und dann am Beach zurück nach Venice… Und drei Tage Las Vegas müssen auch mit sein. Und in Deutschland: Mal wieder zwei Tage durch München gammeln, Shophopping. Oder den Tremplmarkt in Nürnberg besuchen. Denn ich liebe Flohmärkte.
WARUM GEFÄLLT IHNEN SPEZIELL MÜNCHEN SO?
Mit gefallen alle großen Städte, und da besonders die Fußgängerzonen und das damit verbundene Flair. Aber München steht bei mir an 1. Stelle. Die Fußgängerzone ist die längste und schönste in Deutschland. Vom Stachus bis zum Marienplatz. Ein Traum. Dann laufe ich immer von der Bahnhofs-Untergrund Galerie bis zum Marienplatz, Sendlinger Tor oder umgekehrt Sonnenstraße zurück bis zum Marienplatz. Leider gibt es in der Sonnenstraße mein großes Fotogeschäft Sauter nicht mehr (nur kleineres Geschäft jetzt schräg gegenüber auf der anderen Straßenseit, aber kein Vergleich mehr…) In diesem Fotogeschäft verbrachte ich fast immer eine ganze Stunde. Dann natürlich Viktualienmarkt und weiter Hofbräuhaus, die Hotels „Bayerischer Hof“ und „Vier Jahreszeiten“, dann weiter an der Theatinerkirche vorbei Richtung Schwabing.
Der Bruder meiner Schwester wohnte in Fürstenfeldbruck. Da mich Verwandtschaft noch nie interessierte, früh um 7.30 Uhr ab zur S-Bahn und rein nach Minga. Dann bis abends 17.30 durch München „gerannt“. Nicht gebummelt. Gerannt. 100 Geschäfte im Schnellverfahren gecheckt. War trunken vor Begeisterung. Die tollen Biergärten überall. Dann abends todmüde in die S-Bahn gewankt und zurück.
Und von München aus ist es nicht weit in meine geliebten Berge. Ich kann mit Berlin nichts anfangen, auch mit Köln nicht. Doch da sind die Stars, die wir auf Grund des knappen Fernwehpark Vereinsbudges leider nicht so oft oder gar nicht besuchen können. In Hamburg renne ich immer durch die Speicherstadt am alten Michl vorbei bis zum Beatles-Platz auf die Reeperbahn. Wenn in Berlin, besuche ich außer mal den Ku-damm und die Gegend ums Brandenburger Tor die Sterne am Potsdamer Platz. Da ich ja abends nie wo einkehre, ist für mich jede Stadt nur tagsüber interessant. Und da muss sie eine Fußgängerzone haben und eine Einkaufsmall. Mir gefällt auch Augsburg, Leipzig, Dresden und Nürnberg. Aber am liebsten allein – und los geht`s auf Shoppingtour, meist aber mit den Augen nur. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wenn Männer nicht gerne shoppen gehen. Für mich ist das das Höchste. Aber nur allein und nicht unter mehreren Stunden. Und in München gefällt mir einfach das ganze bayerische Flair als I-Tüpfelchen dazu… Ich bin verliebt in München – neben L.A. natürlich und Vegas…
WOVOR HABEN SIE ANGST?
Vor allen Krankheiten, vor Ärzten und Krankenhäusern. Aber ich brauche Ärzte, zu denen ich sofort renne, wenn ich mir was einbilde. Denn nur die können wir sagen, „dass es niy is…“ Denn ich bin der größte Hypochonder, den man sich vorstellen kann. Von Harald Schmidt liest man, dass er auch einer sein soll. Auch Ingo Naujoks hat sich mal im „Riverboat“ als Hypochonder geoutet. Panische Angast habe ich auch vor Krieg und speziell Atomkrieg. Hier Tag x: „Ein Aufruf der Bundesregierung. Begeben Sie sich in die nächste Apotheke und holen Sie sich Jodtabletten gegen die Strahlung ab.“ So war Tschernobyl und Fukushima für mich der größte Alptraum. Deshalb hängt im Fernwehpark auch ein großes Schild „Atomkraft – nein Danke“. Doch wie blöd ist der Mensch. Er lernt nichts dazu. Deutschland baut Atomanlagen ab, aber wenige Kilometer können uns solche in Tschechien und Frankreich um die Ohren fliegen und uns die Haut auf den Knochen verfaulen lassen. Die dümmste Kreatur auf unserem Planeten ist der Mensch. Lernt nie was dazu. So gibt es Mord und Totschlag seit Kain und Abel und die Bibel ist voll mit grausamen Schlachten… das geht bis heute so, bis zu diesem A… im Kreml.
WELCHE BERUFE WÜRDEN SIE NIE AUSÜBEN, WO NIE ARBEITEN KÖNNEN?
Krankenhaus, Friedhof, Steuerbüro, Anwaltsbüro, Finanzamt, alles was mit trockenem Bürokram zu tun hat. Auch könnte ich nie Truckerfahrer sein, denn mir zieht es auf der Autobahn schon nach wenigen Minuten immer die Augen zu. Und im Stau stehen, hilflos ausgeliefert sein, wenn es nicht weitergeht, da würde ich durchdrehen. Wir sind ja oft auf Autobahnen zu Stars in den verschiedensten Städten unterwegs. Müssen um eine gewisse Zeit dort sein. Und wenn sich da ein Stau ankündigt… Allein schon wenn ich ein paar rote Rückenlichter sehe, werde ich verrückt. Das ist für mich ein Alptraum. Denn oft haben wir monatelang, jahrelang auf den Termin gewartet. Und dann steckt man im Stau. Grauenhaft.
SCHON MAL PASSIERT?
Ja, bei Mario Adorf. Wir sollten ihn im Hotel Adlon in Berlin treffen. Natürlich fahren wir immer rechtzeitig los. Doch auf der Avos zog unser Auto nicht mehr. Wir konnten gerade noch am Seitenstreifen halten. Es war kein Stau, aber das Auto war kaputt. ADAC anrufen. Warten. Keine Ahnung, wann er kommt. Termin im Nacken. Endlich da. Abschleppen in die nächste Werkstatt. Dort sagte man uns, dass das Auto nicht mehr repariert werden könne. Also Leihauto. Alle Filmutensilien umladen. Und so schnell als möglich weiter nach Berlin. Wir haben es dann gerade noch eine halbe Stunde vor dem Termin mit dem großen Filmstar geschafft. Es war Star-Mobil Nummer 2. Nur drei Unterschriften auf der Kühlerhaube des Volvo. Wir wollten dann diese später holen. Doch nur die Fahrt deswegen bis kurz vor Berlin mit Anhänger, um die Haube zu transportieren, hat nie geklappt. Wurde mit verschrottet.
WIE KAM ES ZU DER IDEE DES STARMOBILS?
Das steht in fast jeder Bilderstory bei der Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“. Deshalb nur soviel dazu: Als einer der ersten Stars, Frank Elstner, im Fernweh-Park war und dort sein Star-Schild signiert hatte, stand in der Nähe unser weißer Volvo. Da Elstner noch den Stift in der Hand hatte kam mir plötzlich die Idee, ihn auf der Kühlerhaube unterschreiben zu lassen. Und da das weiße Fahrzeug viel Fläche für weitere Unterschriften hatte, fragte ich nachfolgend alle Stars, wenn das Fahrzeug gerade in der Nähe stand, ob sie nicht auch ihre Unterschrift darauf setzen wollten. Otto Waalkes malte sogar seinen Ottifanten auf die Kühlerhaube. So war der Volvo, den ich dann STAR-MOBIL nannte, bald mit Hunderten von Autogrammen und persönlichen Sprüchen der Stars übersät. Kaum mehr ein Platz auch an den Kotflügeln, Türen, auch auf dem Dach ging es weiter. Als dann das Fahrzeug seinen Geist aufgab, wurde es zerlegt und die signierten Autoteile sollen einmal Einzug halten in das geplante STAR-MUSEUM, sprich im dortigen „Route 66 – Cafe“ oder „Hollywood Cafe“ ausgestellt werden.

Heute führe ich diese Tradtion fort. Ich besorge mir Autoteile vom Schrottplatz und lasse die Stars darauf unterschreiben, wie hier den Shootingstar aus Österreich, Melissa Naschenweng.

Als ich dann ein anderes Auto hatte, einen BMW, sollten dort keine Unterschriften mehr drauf kommen. Aber bei Bülent Ceylan machte ich eine Ausnahme. Bei der Einweihung des FOTO POINT durfte er auf der Kühlerhaube signieren und hat sich dort zudem mit einem Spruch verewigt. Denn Bülent ist nicht nur der Schirmherr des Fernweh-Parks, sondern auch der Netteste von bislang über 560 Stars (Stand Dez. 2025) im „Signs of Fame“.


SIE SPRECHEN VOM STAR-MUSEUM, WANN KANN MAN DAMIT RECHNEN?
Ja, das ist mein Baby. Und es könnte schon lange stehen. Denn schon vor Corona sollte genau oberhalb des Fernweh-Parks ein Hotel gebaut werden, wo man das hätte ganz toll integrieren können. Immer besetzt, niemand müsste für den Einlaß extra angestellt werden. Doch dann kam Corona und die ganze Reise- und Hotelbranche brach ein. Niemand wollte mehr investieren. Der Investor aus München und jemand aus Oberkotzau sprangen ab. Zu früh, wie ich meine, denn bald nach der Pandemie hat sich alles wieder normalsiert. Sogar in der Frankenpost stand ein Artikel über die Einweihung, die 2021 sein sollte. Nun sucht Oberkotzau ein Gebäude, wo man ein Museum integrieren könnte.
Nur soviel: Darin sollen die jetzt über 400 gebrannten Tontafeln der Handabdrücke der Stars ausgestellt werden, signierte E-Gitarren weltberühmter Rockbands und Musiker wie Uriah Heep,Status Quo, Scorpions, Chris Norman, Peter Maffay, Peter Kraus, Santiano u.v.a.m., persönliche Gegenstände der Stars, auch signierte Boxhandschuhe von z.B. Vitali und Wladimir Klitschko, Henry Maske, Artur Abraham, Goldene Schallplatten, ein Riesenfundus… Mehr dazu in unserer Rubrik STAR MUSEUM.
Muss allerdings dazu sagen: Der Fernwehpark Verein und ich haben mit der ganzen Planung und allem Finanziellem nichts zu tun. Ich warte nur auf den Tag X wo es seitens des Marktes heißt: „Hier sind leere Räume. Bitte bestücken Sie diese“. Dann kann ich loslegen. Der Plan der Arrangierung der Exponate und Dekoration habe ich bereits im Kopf…
VON IHRER LIEBE ZU DIESEM PROJEKT – ZU IHRER PERSÖNLICHER: WIE OFT WAREN SIE SCHON VERLIEBT?
Ganz heftig mit 12 Jahren in eine gewisse Ingrid, die in Hof in der Blücherstraße wohnte. Allein schon, wenn ich den Gehsteig dort entlang ging, schwappte der wie ein Moor in der Lüneburger Heide unter meinen Füßen. Doch ich habe mir das damals noch nicht getraut, ihr das zu sagen. Ansonsten bin ich eigentlich laufend verknallt. Platonisch natürlich. Als Jugendlicher in die Wencke Myhre, dann in die Gitte. Das switchte immer hin und her. Wenn die Wencke lustig guckte, in sie, wenn Gitte beim Singen dann wieder so schön mit den Wimpern klimperte, dann war sie es. Auch in Agnetha von ABBA, dann in die Rene Zellweger, Stefanie Stappenbeck. Frauen mit sagen wir mal aussergewöhnlichen, lustigen Gesichtchen. Ach ja, Juliane Werding war auch so ein Schwarm von mir… Geheiratet aber habe ich dann meine Erika. Ausser ihr gibt`s sonst nichts. Auch Natalia Wörner hat für mich eine ganz besondere Ausstrahlung, ihre Nase gefällt mir. Und, da werde ich wohl viele schocken, Annalena Baerbock sehe ich auch immer gern. Die hat Köpfchen und einen ganz besonderen, vermitzten Mund. Und auf einem Trampolin hüpfen finde ich eh lustig…
GIBT ES ETWAS, WOFÜR SIE SICH IM LEBEN SCHÄMEN
So mit zehn, zwölf, war ich das erste Mal mit einem anderen Jungen aus der Nachbarschaft etwas in unserer Gegend, Richtung Geigengrund und Bismarckturm, unterwegs. Man kann es stromern nennen. Das einzige, was ich mal mit einem Gleichaltrigen unternahm. Denn ich war ja so wohlbehütet, dass ich nie mit anderen spielen durfte, geschweige denn herumtollen. Georg hieß der und sammelte Schmetterlinge. Ich war mit ihm mit Kescher unterwegs. Auch ich begann dann, bunte Falter zu „sammeln“. Sprich: zu töten. Präparierte sie. Dafür schäme ich mich heute noch. Nein viel mehr noch. Es tut mir in tiefster Seele weh. Und bat Gott um Vergebung, dass ich diese wunderbaren Lebewesen tötete. Auch erschoss ich mit der Luftpistole meines Vaters im Garten Mäuse, schnitt ihnen die Schwänze ab als Trophäe. Zerfetzte Wespen mit einem Schnalzgummi. Ich war wie ein Teufel. Als Kind ohne Sinn und Verstand für Tiere. Wenn ich daran denke, ekelt es mich vor mir selbst. Heute bin ich das Gegenteil.
Ich rette jede Wespe, fange sogar Fliegen mit einem Häuschen mit Schieber, das immer parat liegt, wenn in unserer Wohnung mal was summt und brummt – und lasse sie wieder frei. Wie wunderschön, wenn sie dann aus dem kleinen Plastikhaus absurren wie eine Rakete in die Freiheit. Wenn Erika im Salat mal eine kleine Schnecke entdeckt, setze ich sie in ein Blatt, fahre sechs Stockwerke runter und lasse sie in der nächsten Wiese frei. Ich bin der größte Tierfreund geworden, habe größten Respekt für die Schöpfung und tue alles zur Erhaltung unserer wunderbaren Mutter Erde mit all ihren Geschöpfen, Flora und Fauna. Wenn ich heute diese flatternden Juwelen sehe bitte ich Gott immer, dass er mir die Greueltaten meiner Kindheit vergeben möge. Ganz besonders liebe ich Taubenschwänzchen, die wie kleine Kolibris über einer Blüte schweben…
WENN ES EINE FERNSEHSENDUNG GÄBE, DIE WÜNSCHE ERFÜLLT, WAS WÜRDEN SIE SICH ALS KANDITAT DER SENDUNG WÜNSCHEN?
Sylvester Stallone in den Fernweh-Park holen oder ein Ticket nach Hollywood mit einem Treffen mit ihm – und gewährleisten, dass die Tonform gut durch die Flughafen Security kommt und dann auch mit seinen Handabdrücken wieder sicher in Frankfurt landet. Denn so ein Tonmasse schaut ja schon mal gefährlich aus…
LIEBLINGSMENSCHEN?
Das ist schwer zu beantworten. Eigentlich gibt es da keine, außer natürlich meine Frau. Danach wird`s schon wieder problematisch. So habe ich z.B. keinen Kontakt mehr mit jemand in der Verwandtschaft, da dieser Afd wählt und davon regelrecht schwärmt. Damit wir uns nicht die Köpfe einschlagen, habe ich mich da zurückgezogen. Zudem habe ich viele schlechte Erfahrungen gemacht mit widerlichen Menschen, die böse, hinterhältig und gemein sind, einem das Wort im Mund umdrehen und die Wahrheit verdrehen und lügen, dass sich die Balken biegen. Nur weil die Geld wie Heu haben glauben sie, sich über alle Gesetze und Verträge, hinwegsetzen und tun und lassen zu können, was sie wollen. Eigneten sich Gegenstände an, die im Leihvertrag von ihnen unterschrieben sind, die ihnen nicht gehören und dies auch durch ihre Unterschrift bestätigt haben. Geben diese aber dann nicht zurück. Wie sagt man zu solchen Leuten? Diebe. Und Diebe sind Verbrecher. Und andere Speichellecker küssen denen auch noch die Füße, nur weil sie Geld haben. Der Charakter ist dann vielen scheißegal. Das sind die niederen Instinkte im Leben, die ich verabscheue. Und über Anwälte die Gegenstände, unser Eigentum, einzuklagen, kosten nur Geld und kostbare Lebenszeit. Aber Gott wird richten, da bin ich mir sicher.
Ich kenne aber auch ein paar wirklich liebe, wunderbare Menschen, die ich von Herzen mag. Von denen ich glaube und hoffe, dass sie nie enttäuschen werden oder plötzlich dunkle Dinge von ihnen ans Tageslicht gelangen, mit denen ich vorher nie gerechnet hätte. So habe ich einen sehr kleinen, aber feinen Freundeskreis, mit dem ich sehr gerne zusammenkomme.
WIE VEREINBART SICH DAS MIT DER TOLERANZ, HINTER DER SIE STEHEN?
Solange Leute nicht anderen schaden, können Sie ja tun und lassen was sie wollen. Wir leben Gott sei Dank in einem Land mit Meinungsfreiheit. Aber in dem Augenblick, wo sie unserer Demokratie beschädigen, darf man nicht die Augen verschließen, muss man sich einmischen, muss man Flagge zeigen. So marschiere ich gerne mit bei „Wunsiedel ist bunt“ mit. Bin stolz, gewählt worden zu sein von den Schülern und Schülerinnen der Wunsiedler Mittelschule „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ als dessen Pate und nehme teil an „Kein Platz für Rassismus“.
WAS WÜRDEN SIE GERNE IN IHREM LEBEN NOCH MACHEN WOLLEN?
Wie bereits erwähnt, das angedachte Star-Museum in Oberkotzau einrichten, die Handabdrücke der Stars und persönlichen Gegenstände der Stars ausstellen, arrangieren, dekorieren. Ich wollte ja auch mal Innenarchitekt werden. So ist das ganze Arrangement der Gegenstände in meinem Kopf schon fertig vorhanden.Aber dazu nochmals der Hinweis: Mit der Errichtung in Oberkotzau habe ich oder der Fernweh-Park Verein nichts zu tun. Das ist einzig und allein eine Sache des Marktes, neben dem Fernweh-Park noch eine zweite Touristenattraktion haben zu wollen.
Weiter habe ich bislang versäumt, ein bestimmtes Gelänge in Las Vegas zu besuchen, wo die alten Neon-Signs ein würdiges Ende gefunden haben. Das ist so toll. Wir standen einmal davor, doch da war geschlossen. Weiter würde ich gerne ein halbes Jahr in L.A. / Hollywood leben, besonders in der bei uns wettermäßig für mich scheußlichen Zeit von November bis März. Dann noch Vietnam und andere asiatische Länder bereisen…
IHR GRÖSSTER WUNSCH FÜR IHR LEBEN?
Da gibt`s nur eins: Gesundheit! Für meine Frau und für mich bis ins hohe Alter. Ist ja die Grundlage für alle Aktivitäten. Und: Dass alle Waffen der Welt wie Schokolade in der Sonne schmelzen…
WAS BEREUEN SIE IN IHREM LEBEN?
Einmal eine tolle Idee gehabt zu haben, deren Umsetzung aber unfähige Leute an die Wand gefahren haben. Da die Idee super war, würde ich das sofort wieder machen aber nur wenn garantiert ist, dass Fachleute mit Wissen und Können das in die Hand nehmen. Weiter bereue ich, Leuten blind vertraut zu haben. Weiter müssten diese einen untadeligen Charakter haben und sich nicht später als wahre Teufel entpuppen, bei denen verdrehte Tatsachen, Worte im Mund herumdrehen, Lügen, Mobbing und Hinterhältigkeit der übelsten Art, ja sogar Aneignung von Gegenständen, die ihnen, vertraglich unterschrieben nicht gehören, an der Tagesordnung sind – und bei denen man den Glauben am Guten im Menschen verloren hat.
Ebenso, vierzig Jahre meines Lebens meine Fähigkeiten nicht beruflich genutzt zu haben. Ich weiß was ich kann und was nicht. Ich kann nicht Zahlen, Formulare, Bürokram. Aber ich kann gestalten und habe den Blick für Motive. Ich hätte Kameramann werden müssen. Dann hätte ich meine Begabung voll entfalten können. So wurde diese täglich in einem Glaskäfig mit Füßen getreten. Meine Fähigkeiten, richtig eingesetzt, hätte viel bewirken können. Ich bereue nicht den Mut gehabt zu haben, auszusteigen und einen anderen Beruf zu beginnen, der meinen künstlerischen Fähigkeiten entsprach. Wenn ich da an Fotografie, Landschaftsfotografie, Portätfotografie denke und vor allem daran Motive zu sehen, Bilder in Szenen zu komponieren. Stattdessen das dreckige Geld von anderen Leuten zu zählen und saublöde Formulare auszufüllen…
Weiter macht mich hektisch, dass mir im Herbst des Lebens wohl nicht mehr die Zeit bleibt, alle meine Filme meiner Filmsammlung anschauen zu können. 80% der Filme habe ich aus Zeitgründen nie gesehen, oft nur kurz reingeschaut, die Szenen nach filmhandwerklichen Können geprüft und bei „gut“ in die Sammlung einverleibt oder in den „Müll“ geworfen. Auch werde ich es wohl nicht schaffen, einen dicken Roman zu schreiben. Ich schreibe leidenschaftlich gern, genauso gern wie filmen. Und eigentlich an erster Stelle: REISEN. Was würde ich alles noch gerne bereisen wollen… Hilfe – ich bräuchte wenn ich über alles so nachdenke, 5 Leben… So gibt es in meinem Leben ein Wort nicht: langweilig.
WAS HALTEN SIE VON KI?
Wie oben bereits angekündigt, hier meine ehrliche Meinung dazu. Begeisterung pur! Aber auch Angst. PRO: Angefangen von Chat GPT, die einem innerhalb von Sekunden einen exzellenten Text entwirft, an dem man selbst hätte stundenlang feilen müssen oder dann natürlich die Bildbearbeitung. Zum Beispiel darf man am Taj Mahal oder in Tempeln kein Stativ einsetzen. Wenn ich aber ein PR-Foto brauche, wo ich als Filmemacher vor diesem einmaligen Bauwerk abgebildet bin und es darum geht, meine Filmarbeit mit aufzuzeigen, nehme ich ein anderes von mir mit Stativ und lasse mich damit einfach vor das Taj Mahal setzen. Egal ob die Stativaufnahme woandes in Indien, oder in den USA, oder zuhause auf der Ernst-Reuter-Straße entstand. Es schaut perfekt aus. Sogar die Schatten der Stativbeine wurden künstlich passend mit eingefügt. Irre. Oder ich trage wo ein blaues Hemd, will aber einen roten Farbtupfer. Ein Klick, und schon habe ich ein Rotes an. Oder ich kniee im Dschungel mit sauberen Jeans. Zu geleckt das Bild. Eine Aufgabe an KI: schon sind meine Hosen dreckverschmiert. Einige der Bilder in dieser Fotostrecke sind übrigens auch mit KI bearbeitet. Die Hintergründe aber eigene Aufnahmen. Nur die Person davor war geade nicht dort. KI hat beides zusammengeführt…
Aber das ist ja noch nicht alles. Ich habe da z.B. ein altes Schwarzweißfoto aus dem Fotoalbum, dass mich mit Schultüte zeigt. Ein kleiner Blumenstrauß obendrauf – ich kann das nicht nur mit KI genieren, also Kratzer und Blessuren verschwinden lassen, sondern wenn ich will, auch colorieren und: zum Leben erwecken. Das alte Foto wird plötzlich für 3 Sekunden lebendig. Ein Wahnsinn.
Ich habe mich hier für den Erhalt des Retro-Schwarzweiß Feelings entschieden, schaut mal, was KI daraus gemacht hat:
ORIGINALFOTO: Ich schleppe eine Kiste durch einen Wasserlauf. KI-Aufgabe: Füge Palmwedel hinzu + Videoanimation: Ich laufe im Wasser, bewege mich und das Wasser spritzt. Das starre Bild wurde plötzlich lebendig.

Oder es gibt da ein tolles Foto, dass mich mit Kamera und Stativ in den Coral Pink Sand Dunes in Utah zeigt. Als Video generiert, drehe ich mich und wende mich und laufe sogar ein paar Schritte im Sand. Oder habe plötzlich wie in einem Actionfim eine Knarre in der Hand.
ORIGINAL Stand FOTO

Von KI zum Leben erweckt… Vergessen Sie alles, was Sie bisher an Actionfilmen gesehen haben. Jetzt hat mich HOLLYWOOD entdeckt. LOL.
„Und Action“ – Dreharbeiten zu „Rambo Zambo – Schilderduell am Schwesnitz-Lake“ in den Coral Pink Sand Dunes in Utah/USA. Hier die ersten Minitrailer. Filmpremiere am 18. Mai 2026 im Kodak Theatre Los Angeles, New York, Hongkong und im Central Kino Hof. Schon jetzt Karten sichern… Zusatzvorstellung – nur für geladene Gäste mit anwesenden Darstellern und anschließender Filmparty – in der Saaletalhalle Oberkotzau. Für Medienvertreter: Akkreditierung erforderlich.
Natürlich muss auch der Text dazu – als Fake – passen. Wenn schon verscheißern, dann richtig… Ich hoffe, Sie verstehen Spaß😂🤣 Aber die Wirklichkeit ist schon erschreckend, zu was KI heute schon fähig ist. Innerhalb von wenigen Augenblicken kann man ein Standbild zum Leben erwecken und der KI sagen, was darin zu sehen sein soll… Diese Beispiele sollen die Gefährlichkeit der Künstlichen Intelligenz im Jahre 2026 aufzeigen. Und das ist nur die Spitze eines Eisbergs. Wir stehen erst am Anfang. KI entwickelt sich rasend schnell weiter.
Als Tourguides animierten wir unsere Reisegäste immer, in den Coral Pink Sand Dunes barfuß die Dünen hinunterzulaufen. Ab sofort werden wir das sicher nicht mehr tun…
Der nächste STAR-WARS Film, mit Monstern und Weltuntergang. Roland Emmerich läßt grüßen…
Battle Inferno: Alienkrieger
ORIGINALBID Standfoto: in der bizarren Landschaft von „White Pocket“, einem abgelegenen Gebiet im Vermilian Cliffs National Monument in Arizona. Diese sieht schon mal wie ein fremder Planet aus, ist aber real – wird mit KI aber zu einem Sience Fiction Film, Part 1 + 2
ORIGINALBILD: Der „Lollipop“, der bunte Zuckerlutscher-Berg in den „White Pockets“ fliegt in die Luft – wie schade… Part 1 + Part2 + Part 3
ORIGINAL Standfoto: Dreharbeiten am „Horseshoe Band“ in Arizona – und plötzlich…
ORIGINALBILD Standfoto: Ich laufe über eine Hängebrücke im Regenwald von Neuseeland. Und plötzlich…
ORIGINALBILD-Standfoto: Ich schleppe in Northern Territory von Neuseeland das Stativ zum Boot und stehe dabei bis zur Hüfte im Wasser. Und muss plötzlich mit einem Krokodil kämpfen…
ORIGINALBILD: Grand Canyon – Zeitreise in den Dschungel: Lieber Silberrücken, Danke für das Vertrauen, mir Dein Affenbaby zu geben… Part 1 + Part 2
Dreharbeiten auf einem fremden Planeten – Ich komme in Frieden. Shake Hands mit einem Alien
Im Original-Standbild war ich vor vielen Jahren auf einer Kostümparty wirklich mal so verkleidet. Outfit: Nix KI. Doch heute macht sie mich zur lebendigen Actionfigur…
Originalbild Old Signs Las Vegas – doch wo kommen plötzlich all die Showgirls her?
ORIGINALBILD: Filmaufnahmen in San Francisco bei der Golden Gate – kommen da nicht Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger auf ein „Hallo“ vorbei…
ORIGINALBILD: Pause nach Aufstieg zu versteinerten Baumstämmen in Arizona. Shake Hands mit „Rambo“…
ORIGINALBILD: Auf dem „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD erhält Klaus Beer einen Stern (für ein Foto kann man sich so ein Bild für 20,– Dollar anfertigen lassen…) Aber dann: Blitzlichtgewitter. Und dann kommt auch Marilyn dazu… Part 1 + Part 2
ORIGINAL Standfoto: Ich drücke meine Hände auf dem „Walk of Fame“ in L.A. HOLLYWOOD vor dem Mann`s Chinese Theatre in die von „Terminator“ Arnold Schwarzenegger. Und der läßt sich nicht lange bitten… Part 1 + Part 2
Aus HOLLYWOOD in den Fernweh-Park: Filmdreharbeiten – mit Sience Fiction. Und „Action“ bitte…
Galaktische Raumschiffe gleiten über den „Schilderwald“ + Ausserirdische greifen an…
Klonkrieger aus den weltbekannten STAR WARS Filmen retten den Fernweh-Park – die „Stormtroopers“, Sturmtruppen des Galaktischen Imperiums…
Dann knickt ein Monster die Pfosten wie Zahnstocher. Hollywood Fantasy in allen Variationen…
Beispiele, was KI bewirken kann. PEACE und das Gegenteil davon. Je nachdem, wie man es einsetzt… Alle, die den Fernweh-Park noch live gesehen haben, können sich glücklich schätzen. Er ist nämlich gerade in die Luft geflogen… Erschreckendes Beispiel der Künstlichen Intelligenz.
Die Welt ist nicht genug – es geht nun auf den Mond…
Und dann treffe ich R2-D2 und C-3PO, den goldenen Roboter aus den Star Wars Episoden – bei Dreharbeiten auf dem roten Sandplaneten Mars, sprich in den Coral Pink Sand Dunes in Utah – und die Beiden kommen sogar in den Fernweh-Park…
Oder was mit Stars im Fernweh-Park selbst? Aufnahme des „Alarm für Cobra 11“ Hauptdarstellers ERDOGAN ATALAY in die „Signs of Fame“. Bei der Handabdruck-Aktion machten wir auch ein Spaßfotos. KI hat es lebendig gemacht. In Wirklichkeit hat mir Kriminalkommissar „Semir Gerkhan“ natürlich keine geschallert. Wir haben uns super verstanden… 😍 Siehe Part 1 + 2 + 3
Wir haben nun schon soviel Action gesehen – doch ich kann noch ein`s draufsetzen.
Stellt Euch mal vor, das ist nur ein Standbild: „Klaus rechts im Bild bei den Coral Pink Sand Dunes“. Und ich sage Mr. KI, die Person, mit schwarzer Kampfbemalung im Gesicht, soll hinter einem startenden, alten Flugzeug herlaufen und sich an die Tür hängen… oder soll mitgeschleift werden… oder soll sich in das Cockpit schwingen und mit dem Bösewicht-Piloten kämpfen… Man sieht die Fußspuren im Sand, auch aufgewirbelter Sand und letztendlich wird der Delecate Arch in Utah von ausserirdischen Raumgleitern beschossen. Action vom allerfeinsten, wie aus den MARVEL-Studios von HOLLYWOOD…
Doch nun Schluß mit Kämpfen und Schießereien, Explosionen, Feuerbällen und Filmaction. Im wirklichen Leben wohl schrecklich genug. Doch ich bin nach wie vor ein Actionfan der gut gemachten Blockbuster aus Hollywood. Aber bitte wirklich nur auf der Leinwand. Dort soll man sich ja in Fantasiewelten entführen lassen. Action und Krimis, auch im TV, wird es immer geben.
Doch leider gibt es so etwas auch in der Realität – und dort ist es weniger unterhaltend, im positiven Sinn. Ja, es ist fürchterlich. Schrecklich. Grauenhaft. Doch warum sieht man sich das alles dann auch noch in ähnlicher Weise, Mord und Totschlag und harte Action auf der Leinwand und auf dem Bildschirm an? Ich weiß es nicht. Eigentlich ist das schizophren, oder? Ich lehne Krieg und natürlich Mord, wie wohl jeder, total ab und trotzdem schaue ich und wir nicht nur Quiz und Unterhaltungssendungen, leichte, opftische Kost..
Trotz allem, zurück in den Alltag der Welt. Auf vom samtenen Kinosessel mit Popcorn, Nachos und Cola, auf vom bequemen Sofa in der warmen Stube. Zurück in die Realität des Lebens, dessen Bilder der Fantasiewelten sich oft so täuschend mit denen der Zustände auf der Welt ähneln. Fazit: Die Dummheit der Menschen – in dem Machtgerangel, Egoprotzereien und Kriegen auf dieser Welt – darf nicht siegen. Deshalb: GIVE PEACE A CHANCE
Und und doch: Lebe Deine Träume – bis ans andere Ende der Welt, nach down under… doch auch hier muss der Kameramann aufpassen…
Zurück aus down under und aus unserer „Australien-Straße“ im Fernweh-Park. Jetzt Riesen Mediengetümmel um den wohl größten Star im Moment auf unserem Planeten Erde… aber seht selbst. Alle Swifties werden sich freuen…
Doch nun back to the roots – zurück zum Ursprungsgedanken des Fernweh-Parks. Auch dieses Standbild, mit dem real angebrachtem PEACE ZEICHEN in der Frontkulisse wird durch KI lebendig – mit Althippie Klaus und tanzenden Hippiemädchen… und Friedenstauben steigen auf… GIVE PEACE A CHANCE
Diese Bildcollage von Star-Prints ist, für einen ersten Eindruck dieser wertvollen Sammlung für die Besucher im Fernweh-Park zu sehen. Knapp 500 Original HANDABDRÜCKE von Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport – in gebranntem Ton – warten darauf, in einem STAR-MUSEUM ausgestellt zu werden. Und plötzlich werden die Star-Handprints lebendig…
Und so könnte das STAR-MUSEUM einmal aussehen. Mr. KI habe ich nur gesagt: „Erstelle ein Museumsgebäude neben dem Fernwehpark, bringe dort ein das Logo STAR MUSEUM in Neon, Farbe Pink, an und lasse Besucher in das Museum strömen…“ Überlege: Da muss das starre Standbild erstmal in Bewegung gebacht, nach rechts geschwenkt werden, ein Gebäude nach den Angaben errichtet und Menschen, sommerlich gekleidet, sich hineinbewegen. Schon irre, was? Und das alles in ca. 30 Sekunden… Weitere INFOS zu dem angedachten STAR-MUSEUM in Verbindung zum Fernweh-Park erfahren Sie HIER.
Die Videos mit Künstlicher Intelligenz könnten mit Hunderten von Bildbeispielen weitergeführt werden. Der Animation mit KI sind keine Grenzen gesetzt. Die Vielfalt ist unerschöpflich…
CONTRA: Die Gefahr aber ist, dass die Arbeit von Fotografen und Filmern mit Füßen getreten wird. Da sitzt z.B. ein ambitionierter Fotograf stunden- ja tagelang in Alaska an einer Stromschnelle und wartet, bis dort ein Bär erscheint, dieser das Maul öffnet und dann muss zudem auch noch auf den Augenblick gewartet werden, bis ihm ein Lachs hineinspringt. Solche Bilder gibt es. Aber wie lange hat der Fotograf auf diesen Augenblick gewartet? Mit KI eine Lächerlichkeit. Innerhalb von Sekunden ist das Bild gestaltet. Perfekt.
Oder ein Komponist sitzt tagelang am Klavier, komponiert eine Melodie, schreibt den Text, mischt Instrumente ab und nimmt dann den Titel in einem Studio auf. Was das kostet. An Kreativität, Zeit und Geld. Jetzt gibt man KI ein paar Stichwörter und diese erstellt einen Text und fragt nach, ob es poppig, in Rock, im Countrystile oder melancholisch, romantisch sein soll… Fertig. So entstanden zum Beispiel zwei Songs über den Fernweh-Park von „PRINZHOFEN“ mit dem Titeln „Rio-Vibes und Tokio-Lights“ sowie „Von Vegas bis nach Marrakesch“, die mir ein Freund zukommen ließ.
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Ganz schlimm wird es natürlich, wenn man Stimmen nachbaut, die täuschend ähnlich der der eigenen Frau oder des Mannes oder eines Freundes klingen. Am Telefon nicht zu unterscheiden. Und wenn dann die Stimme des geliebten oder gut bekannten Menschen dann Unfälle oder dergleichen mit der Bitte um Geldübergabe an eine angebliche Polizei verlangt, sind Grenzen überschritten. Kommt es zu ganz schlimmen Dingen. Verbrechen. Beispiele dazu könnte man viele anführen…
Ein wahrer Segen ist KI jedoch für die Medizin. Da kann künstliche Intelligenz auf Röntgenbildern und Kernspint Dinge in Sekunden erkennen, was ein Mensch gar nicht erfassen kann. KI ist also, wie auch das gesamte Internet, Segen und Fluch zugleich. Stichwort Darknet. Ich nutze das Internet täglich, laufend. Ich gehe früh um 8.30 Uhr an den PC und abends um 18.45 Uhr zu den ersten Nachrichten weg: Fernwehpark Arbeit. Eine Stunde Ausfall – ich drehe durch. Auf der anderen Seite tummeln sich auf der dunklen Seite des Internets die schlimmsten Gestalten, werden die grausamsten Verbrechen angeboten und begangen
Ich habe früher immer gerne auf Facebook die dort eingestellten Bilder, Geschichten und Videos angeguckt. Waren immer aussergewöhnliche Dinge dabei. Doch damit ist jetzt Schluß. Denn das kann man jetzt nicht mehr anschauen. Alles nur Fake. Lug und Betrug. Kaum ein Bild und Video ist mehr echt. Und da ist mir echt die Zeit zu schade, mich auch nur eine Minute mit solch einem Lügenscheiß zu beschäftigen, der mir kostbare Lebenszeit stiehlt.
1984 warnte der Regisseur James Cameron mit seinem weltweiten Kinoerfolg „Terminator“ und 2004 mit „Die Rebellion der Maschinen“ vor der Macht der Künstlichen Intelligenz, die einmal über die Menschheit regieren könnte. Das war damals noch reine Fiction. Doch diese Sience Fiction ist heute zum Greifen nahe…
ABSCHLUSSWORT
Für den „Fernweh-Park“ gibt es keine Denkschablonen und Vergleichswerte. Zwar ähnelt es seinem großen Vorbild, dem „Sign Post Forest“ in Watson Lake, Kanada, doch dort gibt es keine Ideologie und Botschaft. Keine Stars, die mit ihrem bekannten Namen mithelfen, die Friedensbotschaft um die ganze Welt zu tragen und nicht all die Dinge, die das deutsche Pendant ausmachen. Deshalb ist das Projekt so aussergewöhnlich und gilt, laut Medien, als weltweit einmalig. Es ist eben nicht 08/15 – und könnte wohl auch nicht von einem „biederen Sparkasssenangestellten“ geschaffen worden sein. So ist es sicher einleuchtend, dass sich der Initiator selbst in seinem Denken, Handeln und Tun von „Otto-Normalverbraucher“ abhebt. Nicht mit der Masse mitschwimmt und: darf und muss sogar ein bisschen crazy sein… Darf polarisieren. LOL.
So, das war`s aber nun wirklich. So möchte ich auch mit echten, naturbelassenen Bildern ohne KI und mit dem PEACE-Zeichen schließen, das mir in den letzten Jahren so wichtig wie nie geworden ist.
Doch: Versäumen Sie nicht den Höhepunkt, wenn alle hier gesehenen einzelnen KI-Clips in einer Art SPIELFILM – mit vielen weiteren anderen – und auch realen Filmsequenzen aus meinen Reisefilmen, zu einem kleinen Spielfilm zusammengestellt wurden. Titel: VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt!“ – Nur im Kino – oder hier gleich am Ende dieser Standbilder…



VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt
Vanessa wird entführt – Auf der Suche nach ihr, beginnt eine Jagd um die ganze Welt.
Revolution auf der Leinwand: Filmemacher Klaus Beer zeigt mit KI-Spielfilm die Zukunft des Erzählens
Wir stehen nicht mehr vor der Tür zur digitalen Revolution – wir haben sie bereits aufgestoßen. Während die Gesellschaft noch über die theoretischen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) debattiert, liefert der renommierte Filmemacher Klaus Beer die visuelle Antwort auf die Frage: Was ist heute schon möglich?
In seinem neuesten Projekt hat Klaus Beer die Grenzen des Dokumentarischen verlassen und die KI als kreatives Werkzeug neu definiert. Er präsentiert nicht nur eine lose Aneinanderreihung KI-generierter Szenen, sondern bettet diese in einen packenden, actionreichen Minispielfilm ein. Dieser dient als Herzstück eines Vortrags, der den tiefgreifenden Einfluss der KI auf unser gesamtes Leben, insbesondere des Films, beleuchtet.
Vom Experiment zum Action-Kino
Beer nutzt die Technologie nicht als Selbstzweck, sondern um Visionen sichtbar zu machen, die früher Millionenbudgets erfordert hätten. Sein Minispielfilm zeigt eindrucksvoll, wie KI-Tools komplexe Handlungsstränge und visuelle Effekte unterstützen können, um Geschichten mit einer neuen Dynamik zu erzählen. „KI ist kein Ersatz für Kreativität, sondern ihr mächtigster Verstärker“, so Beer. Der Film verdeutlicht, dass wir uns erst am Anfang einer Entwicklung befinden, die die Filmproduktion und unseren Alltag grundlegend verändern wird.
Der begleitende Vortrag geht über die Leinwand hinaus. Klaus Beer analysiert, wie KI unsere Wahrnehmung von Realität verschiebt und welche Chancen – aber auch Herausforderungen – diese „schöne neue Welt“ für uns bereithält. Mit dem Projekt unterstreicht der Gründer des Fernweh-Parks enmal mehr seine Rolle als visionärer Kommunikator, der komplexe Themen greifbar und emotional erlebbar macht.
PRESSETEXT ZUM FILM
In KI-generierten Aufnahmen, gemixt mit realen Actionaufnahmen von seinen Filmreisen, zeigt der Filmemacher Klaus Beer, zu was die Künstliche Intelligenz (KI) fähig ist. Und das, obwohl die Menschheit damit noch ganz am Anfang dieser Entwicklung steht. Der Möglichkeiten sind schier keine Grenzen gesetzt.
Da werden einfache Standfotos plötzlich lebendig. Man gibt Stichwörter ein, sagt der KI, was sie machen, was passieren soll und in wenigen Sekunden erstellt die KI aus dem Bild eine 6 Sekunden lange Filmszene. Was dabei herauskommt? Man muss sich überraschen lassen. Man hat keinen Einfluss darauf, wie die KI das umsetzt. Aus einem Wust von KI-generierten Szenen hat der Filmemacher dann versucht, eine Handlung reinzubringen, einen kleinen Spielfilm zusammenzustellen, eine Hommage an das große Kino von HOLLYWOOD.
Da erlebt Klaus, auf der Suche nach seiner geliebten Vanessa, auf der Jagd um die Welt, die tollsten Abenteuer. Er hängt an einem Flugzeug, wird durch den Sand geschleift, in dem Original Coral Pink Sand Dunes (Originalfoto) tauchen Kampfroboter auf, der Delecate Arch in Utah wird durch Raumgleiter in die Luft gesprengt, Klaus stürzt in Neuseeland von einer schwankenden Hängebrücke, kämpft mit einem Riesenkrokodil, wird von Riesenschlangen gewürgt, kämpft mit muskelbepackten Ganoven und schrecklichen Monstern und dann tauchen auch noch die Star Wars Soldiers auf. Dann wird Klaus in einem Schnellboot von einem Hubschrauber durch blauschimmernde Eisberge in Alaska gejagt und vor goldenen Tempeln in Thailand aus allen Rohren gefeuert. Auch spielt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mit. Klaus bittet ihn im Oval Office des Weißen Hauses um fünf Kampfhubschrauber, die dann in vor einem rotglühenden Sonnenball einfliegen. Ganz starke Bilder. Ganz großes Kino.
Dann verlagert sich alles auf den Mond. Der Actionfilm wird zu Science Fiction im All. Marsmenschen übergeben Grußschilder für den Fernwehpark und letztendlich wird der ganze Schilderwald in die Luft gejagt. Explosionen, gewaltige Feuerbälle en masse… „Und Action, bitte…“ Im Fernweh-Park wird zudem ein Hollywood Blockbuster gedreht – Autos fliegen durch die Luft und klatschen brennend auf die Showbühne des Amphitheaters.
Last but not least siegt der Friedensgedanke des Projekts: Hippies und Blumenkinder singen „give peace a chance“ und Besucher strömen in ein fiktives „Star-Museum“, das einmal am Fernweh-Park als weitere Touristenattraktion geschaffen werden soll und wo einmal die Handabdrücke von über 500 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport und viele persönliche Gegenstände von Prominenten ausgestellt werden sollen. Und letztendlich drückt auch der Terminator seine Pranken in feuchten Ton und es kommen auch die Swifties auf ihre Kosten…
Und natürlich: „the end“. Klaus rettet Vanessa. Beide fallen sich überglücklich in die Arme – Happy End. Ein Actionfilm, eine Persiflage an das große Kino von HOLLYWOOD, mit Staun- und Lacheffekt, alles möglich gemacht durch KI, der „Künstlichen Intelligenz“, dem Medium der Zukunft, dem der Filmemacher Klaus Beer, zugleich Weltenbummler und Initiator des Fernweh-Parks, diesen Film gewidmet hat.
Wie sagt der Regisseur und Macher dieses Films, Klaus Beer, nochmal mit geballter Faust am Schluß: „DEMNÄCHST – NUR IM KINO“.
Stellen Sie also schon mal Popcorn und Cola bereit, wenn Sie sich dieses Actionspektakel hier auf der Fernweh-Park Homepage oder auf Klaus Beer`s YouTube Kanal „Hollywoodland“ auf ihrem Großbild-Fernseher reinziehen…
Und hier der Film: VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt
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Und wie entstand dieser Film? Frage an den Regisseur
Klaus Beer: Als ich auf Facebook immer mal kleine Videos sah, wo Schwarzweißbilder aus einem alten Fotoalbum nicht nur coloriert, sondern auch lebendig wurden, war es um mich geschehen. Ich musste mehr wissen darüber, wie so etwas möglich ist. Und beschäftigte mich mit KI. ChatCPD kannte ich, war da schon begeistert über die Texte, die die KI nach Angabe von Wünschen einem da innerhalb von Sekunden auswarf – formuliert, wie eine Doktorarbeit und mit der Frage: „Soll ich das Ganze noch erzählerisch, als Märchen oder nur faktisch beschreiben?
Dann installierte ich Google Chat GPT, mit dem ich Bilder animieren konnte, wie eingangs schon beschrieben. Schlußendlich landete ich bei GROK, der absolute Oberhammer. Ich nahm ein Kinderfoto von mir, mit Schultüte, und ließ mich im Alter von 6 Jahren lebendig werden und mich in dem Bild des Fotoalbums bewegen. Dann nahm ich Standbilder von unseren Filmreisen und KI machte, ohne weitere Angabe meinerseits, ein Video daraus. Eine Stufe weiter stellte ich eine Aufgabe, dieses und jenes damit zu fertigen. Nach wenigen Sekunden hatte ich eine kleine Filmsequenz vorliegen – und es war immer spannend, was dabei herauskam. Ich musste mich überraschen lassen, was KI da so für Einfälle hatte.
Letztendlich hatte ich eine Fülle von kleinen Videoclips vorliegen, von denen man einige schon in dieser KI-Doku in Auskopplung sieht. Doch was damit weiter anfangen? Nur an Freunde als Gag zu mailen war mir zu billig. Wie wäre es, wenn ich die so aneinderreihe, dass Sie einen Sinn ergeben? Also eine Art Minispielfilm. Doch das war nicht so einfach, besser gesagt, kompliziert. Denn jedes Standfoto war als Ausgangsmaterial gleich – und machte dann in dem Videoclip, aus immer wieder derselben (Foto)-Pose, etwas anderes. Ich konnte also nicht immer nur zu Beginn „mit der Kamera dastehen“ und dann laufen, mich beschießen lassen, hinfallen, um mich herum Einschläge, Explosionen und Feuerbälle. Ich musste den Anfang des schon sehr kurzen Videos kappen, die gleiche Pose wegschneiden und erst mit der nachfolgenden Action beginnen. Dabei wurde notgedrungen die Seqeunz noch kürzer, als sie schon war. Eine längere Szene gab es nicht, zumindest nicht in der kostenlosen KI-Version. Und die lieferte mir innerhalb von 12 Stunden nur wenige Videoclips. Dann war die Dauer der Testversion überschritten. Konnte erst am anderen Tag weitermachen. Geld für einen Monat Miete wollte ich nicht ausgeben. Denn das ist ja erstmal nur Spaß, ein Gag. Meine Bilder und Filme von fremden Ländern und die Videos von Staraufnahmen in die „Signs of Fame“ sind ja real und fernab jeglicher KI. Wozu also brauche ich ein Programm, das Bilder manipuliert. Also musste ich damit arbeiten was ich so, durch die Spielerei, vorliegen hatte.
Erika mag kein Krach, Peng und Wumms
Dann ließ ich mir eine Geschiche einfallen, in der ich „Warum: Action, Krach, Bumm und Knallerei“ darstelle. Zum Leidwesen meiner Frau Erika: „Musst Du immer alles in die Luft sprengen? Kannst Du nicht mal was Schönes daraus machen? Du hast ja schließlich ein Friedensprojekt…“ Wer mein INTERVIEW oben ausführlich gelesen hat der weiß, dass ich mich nicht für Fußball, Sport, Eisenbahn oder Autos interessiere. Sondern eben für asiatischen Kampfsport und gut gemachte, knallharte Actionfilme aus der Traumfabrik Hollywood. Deshalb war das, was KI mir da ermöglichte und ich nie selber drehen konnte, genau mein Ding. Und ich konnte die tollen Landschaften fremder Länder, die ich selbst auf Film gebannt habe, mit einbauen – aber so, dass es Sinn macht. Ich sah die Chance, beides miteinanander zu verbinden. Wie? Ich erfand die Geschichte, dass „meine Frau“ entführt wird und mich mein Weg auf der Suche nach ihr, um die ganze Welt führt. Und dabei muss ich für ihre Befreiung, der Zerschlagung des Syndikats, die größten Abenteuer bestehen…
Dann kam eines zum anderen. Die Ideen prasselten nur so auf mich herein, richtig: sprudelten aus mir heraus. Ich verließ, filmisch, die Erde, verlegte die Hatz nach den Entführern um die Erde darüber hinaus bis auf den Mond und kehrte schlußendlich nach Australien, Neuseeland und den Traumlandschaften Nordamerikas und dem Mond, auf die Erde zurück – in den Fernweh-Park, den ich bei dieser Gelegenheit nicht nur vorstellte, sondern sogar in die Luft sprengte. Das sah so realistisch aus, wie die Schilder zu von den Pfosten geschleudert wurden, die Pfähle unter den Einschlägen der Explosionen zerbarsten, dass es mir selbst Angst und Bange wurde. Und meine Frau zeterte: „Musst Du selbst Dein Lebenswerk zerstören? Da sieht man, was in Deinem Herzen ist. Nur Gewalt und Zerstörung.“ Ich bekam regelrecht Ärger. Mein „Fehler“: Ich liebe halt mal Actionfilme von feinster Machart mit tollen Special Effects – bin aber auch der größe Verfechter für den Frieden in der Welt. Irgendwie komisch schon diese Gegensätze…
Last but not least steigen über dem zerstörten Fernweh-Park, der dann doch wieder wie Phönix aus der Asche entstanden ist, Friedenstauben auf, Blumenkinder singen und das Star-Museum, das es in Wirklichkeit – leider – noch nicht gibt, ist fiktiv die zweite große Attraktion für Besucher aus nah und fern geworden…
Technische Schwierigkeiten
Eigentlich war dieser „Spielfilm“ mit meinen technischen Möglichkeiten gar nicht zu machen. Denn die von der Grok KI gelieferten 6 Sekunden Clips sehen zwar auf dem Handy schön aus, füllen in dem linken Bildfenster meines Premiere Adobe 5.0 Film-Schittprogramms auch dieses Zuspielfenster aus, doch wenn ich sie in die Timeline ziehe, wo alle Clips aneinandergereiht werden, sind sie im rechten Bildfenster im 16:9 Format, aber nur als kleiner Filmblock in der Mitte zu sehen. Grund: Die Auflösung ist zu klein. Also was tun? Ich konnte nichts tun. Es gibt keinen Spielfilm. Konnte nur damit spielen, die Filmchen an Freunde senden, als Gag. Das war`s.
Zum Glück habe ich da einen IT-Spezialisten, der seit Corona meine PC-Technik macht. Da mein früherer PC-Profi, der auch sehr gut war, bei der Pandemie bei einem Hausbesuch eine Maske zu tragen, blieb mir nichts anderes übrig, als mich nach einem neuen PC-Fachmann umzusehen. Und ich fand Lutz, vom Computerservice Foxx in Hof. Wir freundeten uns sogar an und Lutz hatte die Möglichkeit, die kleinen KI-generierten Filmclips nochmal durch ein Programm zu jagen, nochmal was mit KI zu machen und sie auf die doppelte Größe „aufzublasen“, ohne größeren Qualitätsverlust.
Die mir dann vorliegenden Clips schauten dann zwar über das rechte Bildfenster hinaus, doch ich konnte sie kleiner ziehen. Was natürlich besser war, als umgekehrt. Andere erhielt ich aber auch in umgekehrter Form, so dass beim Größerziehen auf 16:9 einiges an sichtbarem Bild verloren ging. Ich musste also entscheiden, was das Bild an sich ausmacht und was ich durch oben oder nach unten ins Nirwana verschieben, also kappen konnte. Ich musste mit dem Kompromiss leben. Und es kam auch darauf an, was ich KI als Grundbildmaterial anlieferte. Panoramaaufnahmen waren immer besser, da KI dann das Breitformat beibehielt. Eingeben: „Bitte mit 16:9-Format anfertigen“, hatte auf die Arbeitsweise von KI leider keinen Einfluß. Sorry, viel Technisches, aber damit musste ich mich auch herumschlagen – obwohl alles ja nur ein Spaß werden sollte.
Um einen gewissen Kinoeffekt zu erzielen, versehe ich, seit einigen Jahren, auch meine Star-Videos oben und unten mit schwarzen Balken, um eine Art CINEMASCOPE zu erhalten. Für diesen Actiontrailer brauchte ich zudem noch bombastische Musik. Ich suchte gemafreie EPIC-Music und unterlegte damit besonders actionreiche Szenen. Zwischendurch musste ich aber auch einige Ruheinseln in Bild und Ton einbauen, da beim Zuschauer auch bei durchgehender Action und Kampfgetümmelmusik mit der Zeit die Aufmerksamkeit schwindet. Die Spannung muss sich immer wieder neu aufbauen.
So entstand dieser Film in einer Art TRAILER für einen Actionfilm aus den MARVEL-Studios von HOLLYWOOD oder aus Roland Emmerichs Katastrophen-Blockbustern mit: demnächst: NUR IM KINO… Viel Spaß damit.
Action – Fantasyfilm
Doch es muss auch realistisch gesagt werden: dieser Film hat keinen Anspruch auf Perfektion, ist aber sicher besser als nur das Aneinandersetzen von KI-Clips.
Von einem richtigen Spielfilm ist dieser Film weit entfernt. Es fehlen Zwischenschnitte, die nötig wären, um eine logische Abfolge der Bilder zu erzielen. Hatte ich nicht. Denn ich konnte ja nicht laufend meinen PC-Spezialisten mit neuen Clips zum Hochskalisieren überfluten. Ich musste mit dem arbeiten, was sich nach einigen Wochen des „Rumspielens“ mit KI eben so angesammelt hatte.
Wenn ich wirklich mal einen richtigen Spielfilm mit KI generierten Szenen fertigen wollte (dazu fehlt mir aber die Zeit, da meine Hauptarbeit ja der Fernwehpark ist), müsste ich zuerst ein Drehbuch schreiben und darin alle benötigten „Künstlichen Aufnahmen“ explizit bezeichnen, der KI vorgeben, was sie machen soll. Mit allen Anschlußbildern. Doch wie diese genau aussehen, kann ich, wie bereits erwähnt, nicht sagen. Die Szene, wie ich sie mir vorstelle, müsste ich selber drehen. In diesem Falle gar nicht möglich. Also muss das KI für mich machen. Doch die ist wie ein störrischer Esel. Sie macht, was sie will.
Ich kann zwar vorgeben: „Klaus springt auf ein anfliegendes, nostalgisch aussehendes Flugzeug“, aber wie das KI umsetzt? Keine Ahnung. Die Anschlußszene muss dann immer auf diese gerade angelieferte Überraschungsszene aufgebaut werden. Deshalb ist DIESER FILM eigentlich ein Fantasyfilm mit in Träume einfließenden Bildern.
Fazit: Man könnte diesen Film bis ins Unendliche treiben. Immer wieder modifizieren. Mir fallen beim Schreiben dieses Textes schon wieder 1000 neue Ideen ein, wie sie KI anfertigen soll. Ich wollte sogar ins Oval Office ins White House gehen und einen fingierten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in die Hetzjagd um die Welt mit einbauen. Auch Rambo und Schwarzenegger. Letzterer ist als Special Guest zwar mit im Film, aber dessen Aufnahmen sind echt (entstanden bei seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“).

Auf direkte Abbildungen von bekannten Persönlichkeiten habe ich bewusst verzichtet. Wenn, dann nur welche, die keine direkte Ähnlichkeit mit noch lebenden Persönlichkeiten aufweisen. So ist der Film jetzt eben so wie er ist, und hat seine Wirkung, was KI kann, erfüllt.
Was noch zu sagen wäre: Als ich die erste Fassung gerendert und auf YouTube eingestellt hatte, fehlten Szenden von der Befreiung Vanessas. Da rief sie nur zum Schluß: „Klaus, Du hast mich gerettet“. Doch wie, das sah man nicht. Ich musste das ändern. Verlagerte die Jagd nach Hongkong und gab KI an, dass ich eine Schlägerei in einer Opiumhöhle in Kowloon wollte. Guckst Du? Die gibt es nun. Auch der oben erwähnte fehlende Präsident ist nun mit im Spiel: ich stehe vor dem Schreibtisch und sage zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: „Ich brauche von Kampfhubschrauber und… – der Brüller bei jeder Vorführung. Kann deshalb hier auch nicht verraten werden.
Dann fand ich noch tolle Aufnahmen von türkisschimmernden Gletschern in Alaska – im Film jagt mich aus allen Rohren feuernder Hubschrauber durch die Eisberge. Was noch fehlte, nach Wüsten und Dschunge: Exotik. Ich nahm ein Bild von einem Sonnenuntergang in Sri Lanka mit Tausenden von Kokospalmen und sagte KI, sie solle mich vor Goldene Tempel in Thailand setzen mit dem Spruch zu einem Gangster: „Wo ist Vanessa?“. Dafür verwendete ich ein Bild, wo ich am Grand Canyon stehe. Doch was macht meine Intelligenz, die Künstliche?. Der Videoclip beginnt am Grand Canyon und läßt mich diesen Satz sagen. Dabei wechselt die Landschaft von Canyon zu Palmen und Tempeln, innerhalb einer fliesenden Szene. So ein Quatsch. Ich brauche da keine Schlucht, sondern eben Tempel. Gleich von Anfang an. Doch das schnallte die KI nicht. Also musste ich das erste Drittel der Einstellung schneiden und konnte erst dann beginnen, wo ich in Thailand bin. Blieben nur noch 5 Sekunden…
Also: Bei einer KI-Bezahltversion kann man alles sicher präziser eingeben und erhält dann auch eine etwas längere Laufzeit. Je mehr man sich da reinfuchst, desto mehr lernt man von KI und KI von den eigenen Wünschen. Aber was in diesem Film – bei sozusagen 1. Versuch – dabei herausgekommen ist – unglaublich. Und wenn dann die großen Studios in Hollywood die für mich nie machbaren 300 Euro im Monat, sondern sicher eine Null oder mehr dranhängende Summe, nicht mal mit einem Wimpernzucken bezahlen, gibt es da sicher technische Möglichkeiten, die man sich in seinen kühnsten Filmträumen nicht vorzustellen vermag. Man sieht das schon an Roland Emmerichs Katastrophenfilmen… Als da zum Beispiel das Hollywoodzeichen durch einen Twister vom Berg gefetzt wird oder Hochhäuser in einen sich auftuenden Riß in der Straße stürzen, kann ich mich erinnern, dass ich da nur mit offenem Mund vor der Leinwand saß. Heute mache ich das selber – sprich, die KI…
Zombie-Gemetzel
Noch ein bischen aus dem Nähkästchen geplaudert? Da ich in meiner „Shooting Wild West“ Film Directors Cut Version die Geisterstadt Cisco drin habe, ist mir schon immer vorgeschwebt, dass ich dort Szenen der verfallenen Häusern mit Geistern etc. einbaue. Ich habe damit bewusst eine Insel der Ruhe mit fast schwarzweißähnlichen Szenen eingebaut, etwas längere Einstellungen, so dass die Zuschauer nach der Stakkado-Action denken: „wann passiert da denn eigentlich was..“. und am Ende fallen die Zombis über mich her.
Die Naheinstellung meines Gesichts ist dann keine KI. Die ist echt. Ich musste den Film an dem Tag fertig machen, da am Abend mein PC-Techniker kam, um den gerenderten Film auf Stick zu überspielen. Und da ich meine KI-Testzeit für den Tag ausgenutzt hatte, konnt ich nichts mehr animieren. Also schmierte ich mir Ketchup und rote Marmelade ins Gesicht, setzte mich vor unsere Dampfheizung mit im Hintergrund herabhängenden Pflanzen, stellte die kleine Panasonic vor mir auf, kippte den Monitor, so dass ich mich sah und in den Sucher platzieren konnte, und filmte mich selbst… Kleine Anekdote am Rande…
Nach dem Grand Canyon, Mesa Arch, den White Pockets, Coral Pink Sand Dunes und dem in einer Feuersglut explodierenden Delicate Arch wollte ich meinen geliebten Bryce Canyon auch noch mit einbauen, hatte aber wie gesagt, keine KI mehr frei, so dass ich keine Kampfjets über die roten Gesteinsformationen rasen lassen konnte. Ich hätte dort die Explosions-Szenarien bis zum Exzess treiben können. So also nach dem Zombie-Gemetzel einfach zur „Erholung“ einige schöne Landschaftsszenen mit der Texteinblendung: „Die Zombis haben Klaus in die Knie gezwungen. Im Bryce Canyon sammelt er neue Kraft und füllt die Munitionsreserven auf…“
Der Filmkuss
Wenn ich mir heute diesen Film in meinem Heimkino anschaue muss ich selbst immer wieder staunen. Festgemacht an einem letzten Beispiel: Da gibt es von der Eröffnung des NEUEN FERNWEH-PARKS am 18. Mai 2018 DIESES BILD mit unserem Fernweh-Park Vereinsmitglied VANESSA…

… die auch mit mir auf einer meiner USA-Filmreisen in den Südwesten Nordamerikas unterwegs war. Ein bildhübsches, fröhliches, natürliches Mädchen, das man in ihrer Art lange suchen muss – und das sich für das Grand Opening ganz toll gestylt hatte. Und nur mit diesem einzigen Standfoto und nichts weiterem von ihr zauberte die KI die ENTFÜHRUNG, kreierte verschiene Szenen, ließ sie wegrennen, schreien und: wir küssten uns. Selbst als der Film fertig war, habe ich meiner Frau bis zur Premiere den Film nicht gezeigt. Aber ich sagte mir: Schauspieler müssen eben mal, rein beruflich, andere Frauen küssen. Auch ich. Und bin zudem dermaßen von unschuldig. Denn alles hat nur die KI gemacht… LOL.
Filmpremiere im Kino
Da es sich bei diesem Film um eine Persiflage – Hommage des großen Filme aus der Traumfabrik Hollywood handelt, Genre Action, möchte ich die Premiere auch nicht im sterilen Raum einer Volkshochsule mit Vortrag über KI oder in der Hochschule von Hof zeigen sondern dort präsentieren, wo er hingehör: In einem KINO. In Samtsesseln, großer Leinwand, mit Cola und dem Geruch von Popcorn und Nachos.
Ich mache nun eine Testvorführung im CENTRAL-Kino Hof und hoffe, dass die Filmqualität ausreicht und wenn ja, der Inhaber diesen KI-Spaß mitmacht und mir einen Kinosaal kostenfrei zur Verfügng stellt. Eintritt frei – mit der „Lizens zum Unterhalten und Information“ zugleich. Ich halte Sie hier über den Termin der Filmpremiere auf dem Laufenden. Ich gehe davon aus, dass es nach dem 16. März sein wird. Denn unsere Hauptdarstellerin Vanessa, die z.Z. studiumsmäßig in Berlin ist, ist ab diesem Zeitpunkt wieder in Oberfranken. Und wer, wenn nicht sie – muss dann ja auch als Hauptdarstellin – geboren aus nur einem Bild – im Kino persönlich anwesend sein. Wie bei jeder richtigen Filmpremiere…
Ihr
Klaus Beer
Initator Fernwe-Park „Signs of Fame“
Fotos: Klaus Beer + KI generiert









