ARD TV-Kultserie „In aller Freundschaft“: Thomas Rühmann, Andrea Kathrin Loewig, Bernhard Bettermann

„In aller Freundschaft“ zählt zu den erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen. Die erste Folge war in der ARD am 26. Oktober 1998 zu sehen. Mittlerweile wurde in der Woche der Ehrung in der Media City des MDR in Leipzig die 843. Sendung ausgestrahlt.

THOMAS RÜHMANN spielt in der TV-Serie Dr. Roland Heilmann und ist zugleich Klinikleiter und Ärztlichen Direktor. An seiner Seite, ANDREA KATHRIN LOEWIG, alias Dr. Kathrin Globisch, Oberärztin der Anästhesie und Chirurgie, BERNHARD BETTERMANN, als Dr. Martin Stein, Chirurg und Oberarzt sowie ALEXA MARIA SURHOLT, ihres Zeichens Krankenhaus-Verwaltungsschefin Sarah Marquardt. (Ihre Aufnahme in de“Signs of Fame“ wird auf Grund der Verhinderung am Tag der Ehrung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt).

Die drei genannten Protagonisten werden, stellvertretend für alle mitwirkenden Darsteller der seit über 20 Jahren laufenden Kultsendung, in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts aufganommen. Die Biogafien der geehrten Persönlichkeiten sind am Ende de Bildergeschichte eingestellt.

Die genannten Darsteller der TV-Serie erhalten im Fernweh-Park mit gleich 5 original signieretn Star-Schildern eine eigene Präsentation, die zur Anlaufstelle für ihre Fans werden kann.

Der Renner auf der „In aller Freundschaft“-Facebook Seite

Schon wenige Tage nach der Ehrung wird diese zu einem echten Hingucker. Die von der Pressestelle des MDR auf der Facebookseite von „IaF“ eingestellten Bilder und der Bericht von der Aufnahme der drei Hauptdarsteller in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks wird zum Renner. Bereits wenige Stunden nach dem online-stellen wurde die Seite über 10.000 mal aufgerufen. Zwei Tage später sind es bereits über 22.000 Followers, die Seite wurde 37 Mal geteilt und erhielt 544 Likes (Stand 22.02.2019). Man kann selbst verfolgen, wie stündlich die Zahlen steigen… Die Millionen von Fans der Fernsehserie hinterklassen Spuren…

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Februar 2019.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen die Hauptdarsteller von  „In aller Freundschaft in Leipzig.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von THOMAS RÜHMANN, ANDREA KATHRIN LOEWIG und BERNHARD BETTERMANN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

„BRISANT“ filmt die Aufnahme in die „Signs of Fame“ für ARD und MDR

Auf dem Vorplatz vor der Media City des MDR in Leipzig wurde eine Markierung angebracht. Der Fahrer erhält den Hinweis: „Hier stoppen Sie den Wagen, steigen aus und öffnen die Türe. Und Herr Beer, Sie nehmen dann das Schild mit dem Gruppenfoto und tragen es an der Kamera vorbei.“ So lautet die Anweisung des Redakteurs der TV-Sendung „Brisant“ für die 1. Szene über die Ankunft der Fernwehpark Crew in der fiktiven „Sachsen-Klinik“.

Und los. Und wieder Stop. Der nächste Versuch für die Filmszene. Dann fährt zum dritten Mal Stephan Foltys, Inhaber des Limousinenservice aus Stollberg im Erzgebirge, den weißen Austin, ein Retro British Taxi vor, mit dem schon Hollywoodstar Elke Sommer im letzten Jahr zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau auf die Showbühne vor die Schilderkulisse kutschiert wurde. Der „Rechtslenker“ ist ein originales London-Taxi, das von 1960 bis 1990 in der britischen Hauptstadt unterwegs war. Jetzt passt alles. „Kamera läuft!“ – „Aussteigen“…

Diesmal an Bord: Waltraud Raubold, „Signs of Fame“ Staragentin der Neuen Bundesländer, die seit 2005 immer wieder den Kontakt zu den Darstellern der ARD-Kultserie „In aller Freundschaft“ gesucht hatte und Fernwehpark Initaotor Klaus Beer. Nun hat es nach mehreren offiziellen Anfragen von Klaus Beer an die Redaktion der von Millionen Fernsehzuschauern heißgeliebten TV-Serie geklappt. Man war von dem völkerverbindenden Friedenprojekt begeistert und er erhielt das OK, die vier Hauptdarsteller in die „Signs of Fame“ aufnehmen zu können. Und das direkt am Set.

In der Limousine befinden sich dazu gleich fünf Star-Schilder: von THOMAS RÜHMANN, der in der TV-Serie Dr. Roland Heilmann spielt, zugleich Klinikleiter und Ärztlichen Direktor. An seiner Seite ANDREA KATHRIN LOEWIG, alias Dr. Kathrin Globisch, Oberärztin der Anästhesie und Chirurgie, BERNHARD BETTERMANN,  als Dr. Martin Stein, Chirurg und Oberarzt sowie ALEXA MARIA SURHOLT, die seit 20 Jahren die Krankenhaus-Verwaltungsschefin Sarah Marquardt darstellt. Das 5. Star-Schild zeigt ein Gruppenfoto der Protagonisten der TV-Serie, die ebenfalls ihr Konterfei signieren sollen.

Hier einige Stimmungsfotos von den Dreharbeiten von „Brisant“ über die Ankunft der Fernweh-Park Crew mit dem Retro British Taxi vor der Media City des MDR in Leipzig

Für Klaus Beer ist die Aufnahme von Stars am Set nichts Neues, hat er doch schon die Darsteller der „Lindenstraße“, hier z.B. Luise Marjan oder um „Um Himmels Willen“, Fritz Wepper, Jutta Speidel, Janina Hartwig und die Nonnen mit dieser Ehrung bedacht. Und er ist auch sonst bei bislang über 400 Stars im „Signs of Fame“ das Gewusel, aber auch das disziplinierte Arbeiten zwischen Kameras, Scheinwerfern. Lichtsegeln, Kisten, Kabel und Koffern bei so manchen Filmdreharbeiten gewohnt.

Der Schock

Nachdem die Szenen mit dem Oldtimer Taxi vor der Media Citty und das Interview mit Klaus Beer abgedreht sind, werden die Schilder, vier Tonformen für die Handabdrücke, eine Stellage für die Schilder und das Kameraequipment in das Gebäude geschleppt. Ebenso hat Klaus immer einen kleinen roten Teppich dabei, „für ein bischen Feeling Hollywood“, wie er sagt. In einer Drehpause soll dann alles in der Originalkulisse der „Sachsenklinik“ aufgebaut werden.

Doch plötzlich Unruhe unter den Beteiligten. Die Redakteurin des mdr, Abteilung Presse und Kommunikation kommt auf Klaus Beer zu, nimmt ihn zur Seite und sagt mit ernstem, betroffenem Gesicht: „Es ist etwas passiert, es kann sein, dass wir die Sache heute nicht durchführen können. Mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen.“ Zwanzig Minuten später ist es raus: „Ich kann Sie jetzt auch einweihen, denn soeben hat der MDR auch eine deutschlandweite Presseinformation herausgegeben. Die Darstellerin der Serie, die seit der 1. Folge dabei war, Frau Ursula Karruseit, ist gestorben. Sie spielte Charlotte Gauss, ehemalige Cafeteria-Chefin und war die gute Seele am Set. Heute ist niemand mehr in der Lage, die schöne Sache für den Fernwehpark durchzuführen, denn alle hatten sie in ihr Herz geschlossen. Wir wollen dazu natürlich auch freundliche Gesichter, keine traurigen. Zudem wird es hier gleich von Presse und Fernsehteams, die O-Töne über ihr Ableben einfangen wollen, nur so wimmeln.“

Klaus Beer: „Das ganze Team war geschockt. Denn alle sind eben eine große Familie. Auch wir sind sprachlos. Ein große Traurigkeit überlagert plötzlich den so schönen Beginn. So wäre es moralisch nicht vertretbar gewesen, an diesem Tag die Ehrung durchzuführen. Der Abbruch der Aktion ist das mindeste, wie wir unser Mitgefühl und Beileid für das Ableben von Frau Karruseit ausdrücken können.“. Wie zu erfahren war, starb die große Schauspielerin nach längerer Krankheit in Berlin.

In den Medien: „Ehrung abgebrochen“

Schon auf der Rückfahrt nach Hof erfuhr man die Nachricht über das Abbleben von Frau Karruseit in allen Medien. Aber auch das war plötzlich zu lesen: „Ehrung der Aufnahme in die „Signs of Fame“ abgebrochen…“

Einige Tage später fuhr die Fernwehpark Crew dann nochmal nach Leipzig. „Bitte achten Sie darauf, dass Sie das gleich anhaben, wie beim letzten Mal“, „mailte die nette Dame vom MDR. „Denn das Fernsehteam von Brisant ist natürlich wieder mit dabei und filmt die Handabdruck-Aktion“.

An dieser Stelle wollen wir uns schon mal recht herzlich für die gute Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Damen bedanken, bei Frau Gensel-Dittmann von der Abtl. Presse und Information Hauptabteilung Kommunikation des MDR und Frau Elly Schneider, Öffentllichkeits social Media von der Saxonia Filmproduktionsgesellschaft mbH. Beide Damen machten alles möglich, dass die Ehrung am Set so wunderbar ablaufen konnte. Für die angedachte 1. Ehrung am 1. Februar wäre Herr Rühmann gar nicht am Set gewesen, ist aber wegen dem „Fernweh-Park“ extra privat gekommen. Und für den 2. Versuch am 13. Februar wurde sogar der Drehplan geändert, damit alle drei Schauspieler für das Gruppenfoto und für die Handprints zur Verfügung stehen konnten. Es war ein wunderschönes Zusammenarbeiten.

In den Kulissen der „Sachsenklinik“

In einer Seitenstraße der Media City des MDR, wo Klaus Beer schon die Moderatorin der Sendung „Haupstsache gesund“, Frau Dr. Franziska Rubin und Stephanie Stumph im Fernsehstudio des „RIVERBOAT“ in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat, ist der Eingang der fiktiven „Sachsenklinik“. Hier sieht man im Aussenbereich – im Film – oft die Ärzte und Klinikpersonal laufen. Wenn nicht gedreht wird, ist da aber „Tote Hose“. Unser Bilder zeigen den Empfangsbereich der Klinik und die Cafeteria.

Und als sich Klaus Beer dann auch in dem für Publikumsverkehr zugelassenen Bereich umsieht, stößt er an der Türe mit einem Herrn zusammen. „Das ist doch…“ denkt er sich und spricht ihn an. Er trifft Bernd-Lutz Lange, den berühmten Kabarettisten der ehemaligen DDR, den Klaus Beer schon lange in der Reihe der berühmten Comedians im „Signs of Fame“ verweigen wollte. Begeistert von dem Friedensprojekt, das Klaus anhand des Fernweh-Park Prospekts schnell vorstellt verbleibt man, die Ehrung im nächsten Jahr ins Augen zu fassen. Und da will Bernd-Lutz Lange, der mit seiner Gattin in der Media City weilt, persönlich in den Fernweh-Park kommen. Denn heuer ist er als Autor noch mit seinem neuen Buch mit vielen Lesungen unterwegs.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Bei Ankunft heißt es erstmal warten, denn in der Cafeteria wird noch gedreht. Sieben Minuten am Tag, manchmal wenn alles gut geht, auch zwölf, sind das Ergebnis eines langen Drehtags, heißt es. Als die Szene im Kasten ist, können Klaus Beer und seine Fernehpark Crew aufbauen – und zwar direkt im Eingangsbereich der Sachsenklinik.

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute wird umgedacht. Es soll im Hintergrund auch die Location der „Sachsenklinik“ zu sehen sein. Da sich der Blitz in der Weite des langen Krankenhausganges verliert, stellt Klaus schnell mal die Kamera um. Hohe ASA-Zahl, damit die vor Ort herrschende Lichtatmosphäre mit eingefangen wird. Der Blitz dient nur zum Aufhellen der Gesichter. Würde man nur blitzen, versänke der Hintergrund in Schwarz, da hätte man sich gleich vor eine Wand stellen können. Viel Zeit zum Testen hat er aber nicht, denn jeden Augenblick können die Schauspieler kommen…

Die nächste Hiobsbotschaft

Klaus hilft mit, schnell zwei Tische aus dem Nebenraum zu der ausgesuchten Location zu tragen, legt darüber ein rotes Tuch und platziert darauf drei Tonschalen. Davor lehnt er die dazugehörigen Star-Schilder. Doch wieso nur drei? Die nächste Hibobsbotschaft: Frau Surholt kann leider nicht kommen. So wird die Aktion mit den Protagonisten ANDREAS KATHRIN LOEWIG, THOMAS RÜHMANN und BERNHARD BETTERMANN durchgeführt. Für letzteren steht aber nur ein Zeitfenster von 15 Minuten zur Verfügung. Dann muss er sofort wieder vor die Kamera. Der Aufnahmeleiter ist dabei und wacht über seine Freiminuten. Die Bilder müssen nun im Generalstabsplan abgearbeitet werden.

Das Gruppenfoto

Für das Gruppenfoto werden die drei Star-Schilder vor die Tonschalen gelehnt. Dazu müssen aber erstmal alle Unterschriften „drauf“. Denn ohne die Signatur würde der dafür vorgesehene weiße leere Freiraum nicht gut aussehen. Also heute mal anders: Alle „IaF“-Darsteller sollen erstmal hintereinander wegsignieren, losgelöst von der dann eigenen Aktion, die länger dauert. Und das ruckzuck, immer das Zeitfenster im Hinterkopf, dass Bernhard Bettermann gleich wieder zu Dreh muss.

Das Shooting – höchste Anspannung

Für die Bilderstory auf der Fernweh-park Homepage erhält  jeder Star bei seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ seine eigene, ausführliche Bilderstrecke und muss dazu ein ganz bestimmtes Prozedere absolvieren, das Klaus Beer vorgibt. Hier ist ER der Regisseur. Zuerst die linke Hand, dann die Rechte in die graue Masse eindrücken – und zwschendurch immer wieder hochschauen in die vielen auf die Akteure gerichteten Objektiv. In diesem Fall neben der Fernsehkamera von „Brisant“ natürlich auch in die Fotokamera des Fernwehparks, die Fernwehpark Vereinsmitglied Sylvia Schildbach bedient. Hinter der Videokamera steht Vereinsmitglied Werner Mocker. Zudem hat Klaus   dem Fahrer des Taxis, Stephan Foltys, ein kleine Actioncam in die Hand gedrückt. „“Halt einfach mal drauf auf das Kameragewusel, brauch ich für Zwischenschnitte“, sagt er.

Leider kann Filmemacher Klaus Beer nicht selbst hinter der Filmkamera stehn. Und so ist es schwer, wie er selbst zugibt, dass ihm Fremdfotografen und Filmer immer alles recht machen. Denn er „spürt die Bilder“, wie er selbst sagt. „Fühlt sie“, wird immer eins mit dem Motiv und der Fotolinse. Komponiert sie regelrecht in die Kamera. Und so kann er auch manchmal fuchsteufelswild werden, wenn die Aufnahmen nicht so sind, wie sie sein sollen. Denn der „Fernweh-Park“ hat bei jeder Star-Ehrung sehr viel investiert: Abgesehen von der Zeit für die Fahrt zum Ort der Ehrung und zurück nach Hof ist es vor allem das Geld für die Fahrtkosten und für den Ton der Handabdrücke und das Brennen derselben. Alles muß bezahlt werden. Da das Friedensprojekt auf Idealismus basiert und nur durch Sponsoren mit Leben gefüllt werden kann, müssen alle höchst konzentriert bei der Sache sein. Also bittet Klaus bei jedem Shooting um vollen Einsatz. Denn alle hinter der Kamera sind Amateure, die natürlich ihr Bestes geben – sollen… Aber es ist sogar schon mehrmals passiert, dass man gefilmt hat, und die Kamera wurde gar nicht ausgelöst oder wichtige Bildinhalte waren nicht auf dem Chip. Unerklärlich alles manchmal. Aber darum kann sich Klaus vor Ort nicht auch noch kümmern. Jeder ist für sein Arbeitsgerät, sprich Kamera, selbst verantwortlich. So ist er immer in höchster Anspannung bis die Aktion gelaufen ist. Denn es steht einfach zuviel auf dem Spiel.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch heute wird umgedacht. Es soll im Hintergrund auch die Location der „Sachsenklinik“ zu sehen sein. Da sich der Blitz in der Weite des langen Krankenhausganges verliert, stellt Klaus schnell mal die Kamera um. Hohe ASA-Zahl, damit die herrschende Lichtatmosphäre mit eingefangen wird. Der Blitz dient nur zum Aufhellen der Gesichter. Würde man nur blitzen, versänke der Hintergrund in Schwarz, da hätte man sich gleich vor eine Wand stellen können. Viel Zeit zum Testen hat er aber nicht, denn jeden Augenblick können die Schauspieler kommen…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nachdem das Ensemble-Foto im Kasten ist, folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Doch falsch. Heute werden es weit über das Doppelte sein, denn auch ein befreundeter Journalist, Maik Bohn, fotografiert mit und Klaus hat dann die Qual der Wahl, alle Aufnahmen zu sichten, zu bearbeiten und für diese Bilderstory den einzelnen Schauspielern zuzuordnen. Und da Mandy ebenfalls filmt, kann er das Videomaterial von zwei Kameras aus zwei verschiedenen Perspektiven zusammenschneiden. Das wird wiedereinmal eine Heidenarbeit in der Bild-Nachbearbeitung und im Videoschnitt geben.

Für das Gruppenfoto wurde nur so getan, als ob. Jetzt geht es bei jedem Einzelnen des „IaF“ Trios aber richtig toll zur Sache.

Als Erster drückt „DR. MARTIN STEIN“ seine Hände in feuchten Ton. Es folgt Frau DR. KATHRIN GLOBISCH und last not least verewigt sich der Klinikleiter und Ärztlicher Direktor, DR. ROLAND HEILMANN, in der grauen Masse. „Sie haben ja große Hände, fast wie die Klitschkos, sagt Klaus Beer bewundert.

Blitzlichtgewitter

„Action“ – Blitzlichtgewitter. Die Kamerafrau von „Brisant“ sucht mit der großen Videokamera den besten Standort, bewegt sich vor den Tonschalen hin- und her. Die Tonfrau folgt ihr mit dem Mikrogalgen. Und Klaus Beer gibt den O-Ton zu den Bildern, erklärt, was in der Form mit der grauen Masse zu tun ist…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star. Heute geht das wegen des anwesenden Fernwehsehteam etwas gesitteter zu, denn jedes gesprochene Wort ist später im Fernsehen hörbar.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit den drei Hauptdarstellern der TV-Kultserie „In aller Freundschaft“, ANDREA KATHRIN LOEWIG, BERNHARD BETTERMANN und THOMAS RÜHMANN und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Jeder der drei Protagonisten erhält eine eigene Bilderstrecke.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dort erfahren Sie, wie alles im Detail abläuft. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Beginnen wir in der Reihenfolge, in der das „IaF“-Trio ihre Hände in den Ton drückten:

BERNHARD BETTERMANN, als Dr. Martin Stein, Chirurg und Oberarzt. Die Kurzbiografie des Schauspielers entnehmen Sie in diesem Fall am Ende der Story.

 

ANDREA KATHRIN LOEWIG, alias Dr. Kathrin Globisch, Oberärztin der Anästhesie und Chirurgie. . Die Kurzbiografie der Schauspielerin entnehmen Sie in diesem Fall am Ende der Story.

 

THOMAS RÜHMANN, Dr. Roland Heilmann spielt, zugleich Klinikleiter und Ärztlicher Direktor. Die Kurzbiografie des Schauspielers entnehmen Sie in diesem Fall am Ende der Story.

 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von BERNHARD BETTERMANN, ANDREA KATHRIN LOEWIG und THOMAS RÜHMANN mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch die drei Darsteller von „In aller Freundschaft“ kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem die Schauspieler die linke Hand in der grauen Masse verewigt haben, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Bernhard Bettermann, Andrea Kathrin Loewig und Thomas Rühmann naürlich gerne mit. Wie auch Frau Loewig dann vor der Fernsehkamera sagt, „dass sie das Projekt Fernweh-Park ganz toll findet und sich alle Darsteller gerne an der Aktion gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt beteiligt haben und es ihnen eine große Freude und Ehre ist, da vertreten zu sein.“

Wie in HOLLYWOOD werden dann die Handabdrücke noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ Bernhard Bettermann, Andreas Kathrin Loewig und Thomas Rühmann ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil und danach noch weitere schon wieder mit Autogrammen voll belegt sind, hat Klaus für heute ein neues Stück Autoblech dabei, das die drei Hauptdarsteller von „In aller Freundschaft“ mit ihren Unterschriften einweihen dürfen.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Klaus Beer outet sich

Auf die Frage, ob Klaus Beer selbst auch ein großer Fan der Serie ist, die seit zwei Jahrzehnten Millionen von Fernsehzuschauern wöchentlich an den Bildschirm fesselt, sagt er: „Ich kann diese Serie nicht schauen. Sobald ich beim Zappen da mal reingerate, schalte ich ganz schnell weiter. Warum? Ich bin bekennender Hypochonder. Wenn ich mal nicht in Panik zu einem Arzt oder Bereitschaftspraxis renne um mir bestätigen zu lassen, das alles in Ordnung ist, werde ich mir doch nicht freiwillig Bilder von Wartezimmern, Ärzten oder gar Krankenhaus reinziehen. Aber um überhaupt mitreden zu können, habe ich mir die letzten beiden Doppelfolgen angeschaut. Für mich einfach nur furchtbar, die ganze Krankenhausatmosphäre. Aber schauspielerisch natürlich ganz große Klasse. Deshalb ein absolutes Muss, die Darsteller dieser TV-Kultserie in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufzunehmen.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit den drei Hauptdarstellern der ARD und MDR Kultserie „In aller Freundschaft“  zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Und wir glauben, dass es auch dem „IaF“-Trio richtig Spaß gemacht hat und Ihnen das Friedensprojekt  gefällt, sagte doch Andrea Kathrin Loewig bei einem Interview in die Fernsehkamera von „Brisant“ über den Fernweh-Park:  „…Es ist ein Anliegen wo ich sage, das kommt bei uns in unserer Serie des öfteren vor, das wir erleben das genau zu verkörpern, was auch diese Hände jetzt aussagen und auch der ganze Park aussagt und deshalb sollten die Leute bitte kommen und das angucken, und wenn es geht alle zusammenhalten für eine friedvollere Welt.“

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die des „IaF“-Trios ANDREA KATHRIN LOEWIG, THOMAS RÜHMANN und BERNHARD BETTERMANN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Die Star-Schild Signierung und die Handabdrücke von Frau ALEXA MARIA SURHOLT, die in dieser TV-Serie die Krankenhaus-Verwaltungschefin spielt, soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

TV-Bericht „Brisant“

Am 01. 03. 2019 wurde der Filmbericht über die Aufnahme des „IaF“-Trios dann im Fernsehen ausgestrahlt. Und das gleich zwei Mal: Um 17.15 in der ARD und um 18.10 Uhr im MDR.

Ein Klasse Bericht, ca. 4 Minuten lang. Echt toll gemacht, ergänzt mit eingeblendeten Archivbildern über die Aufnahme von Stars in die „Signs of Fame“ am ehemaligen Standort.
Klaus Beer: „Wir haben beim „Fernsehgucken“ schnell mal die Videokamera mitlaufen lassen, hier der TV-Bericht von „Brisant“ vom Fernseher aus dem heimischen Wohnzimmer: (Quelle: ARD/MDR „Brisant“ vom 01.03.2019)

Biografie: ANDREA KATHRIN LOEWIG

Loewig studierte an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin und an der dortigen Staatlichen Ballettschule, weiter ergänzte sie ihre Ausbildung in Los Angeles.

Danach spielte sie in zahllreichen Fernsehserien wie z.B. „GZSZ“, „Praxis Bülowbogen“, “Polizeiruf 110“ , „Drei Damen vom Grill“, „Drei reizende Schwestern“ u.v.m.  Seit 1999 ist sie in der Serie „In aller Freundschaft“ in der Hauptrolle der Oberärztin und mittlerweile Chefärztin für Anästhesie und Chirurgie, Dr. Kathrin Globisch, zu sehen. Durch diese Rolle wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Daneben spielt sie auch Theater und war 2006 in Leipzig in dem Musical „Cabaret“ und 2007 in der Musicalproduktion „Lola & Sally“ zu sehen. Parallel arbeitet sie auch als Synchronsprecherin.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Biografie THOMAS RÜHMANN

Rühmann studierte an der Karl-Marx-Universität Leipzig Journalistik und übernahm in dem Stück „Sonnenstaat“ vertretungsweise für Ulrich Mühe dessen Rolle. Erst danach absolvierte er eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin und war ab 1982 in verschiedenen Rollen am Maxim-Gorki-Theater in Berlin zu sehen.

1983 gab Thomas Rühmann sein Fernsehdebüt in „Martin Luther“. Seit 1998 spielt er die Hauptrolle des Dr. Roland Heilmann in der Arztserie „In aller Freundschaft“, wo er in der Rolle des Klinikleiters und Ärztlichen Direktors zu sehen ist.

Parallel dazu betreibt er seit dieser Zeit mit Tobias Morgenstern das „Theater am Rand“ im Dorf Zollbrücke im Oderbruch. Auch wirkt er gelegentlich in der „Martin Rühmann Band“ seines Bruders mit. Ab 2011 trat Rühmann mit dem Gitarristen Rainer Rohloff auf, mit Texten von Gerhard Gundermann. 2914 ging er auf Tornee mit dem Titel „Falsche Lieder“.

Neben dieser Arztserie war Thomas Rühmann in vielen Fernsehfilmen zu sehen, u.a. „Blaue Pferde auf rotem Gras“,“Treffpunkt Flughafen“, „Fallada – Letztes Kapitel“, „Ein brauchbarer Mann“, „Die Spur des Bernsteinzimmers“, „Einsteins Baby“, „Post Mortem – Der Nuttenmörder, „Unser Charly“, „Der letzte Zeuge“, „Schlo9ss Einstein“, „Plötzlich Millionär“ oder „Schneeweißchen und Rosenrot“ und in Folgen von „Polizeiruf 110“, „Tatort“ u.v.m.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Biografie BERNARD BETTERMANN

Bettermann studierte Schauspiel an der Schauspielakademie Zürich und debütierte 1986 am Thalia Theater in Hamburg. 1989 war er erstmals in dem Kinofilm „All out“ zu sehen. Danach wirkte er in zahlreichen Spielfimen im deutschen und Schweizer Fernsehen mit, u.a. in „Stahlnetz“, „Stubbe – von Fall zu Fall“, „Der Alte“, „Siska“ oder „Tatort“.

2001 spielte er die Hauptrolle in dem Kinofilm „Soweit die Füße tragen“. Seit 2006 ist er regelmäßig in der ARD Fernsehserie „In aller Freundschaft“ zu sehen, wo er den Oberarzt Dr. Martin Stein verkörpert.

Neben dieser Arztserie war Bettermann in vielen Fernsehfilmen zu sehen, u.a. in „Happy Holiday“, „Das stille Haus“, „Alarmcode 112“, „Winnetours Rückkehr“, „Stahlnetz“, „Liebe ist stärker als der Tod“, „Aeon – Countdown im All“, „Die fetten Jahre sind vorbei“, „Der Zauber des Regenbogens“, „Die Lebenslüge“, „Götz von Berlechingen“, „Herzensbrecher“, „Katie Fforde – Familie auf Bewährung u.v.m.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Biografie ALEXA MARIA SURHOLT (nach ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“ online) 

 

Fotokamera: Sylvia Schildbach / Maik Bohn

Videokamera: Werner Mocker / Mandy Bellmann

Actioncam: Stephan Foltys

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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