FOOLS GARDEN rockt den Fernweh-Park – ein “Zitronenbäumchen” verzaubert alle

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von FOOLS GARDEN in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Band, zuerst eine kleine Biografie: 

Kurzbiografie:

FOOLS GARDEN erlangte internationale Bekanntheit durch den 1995 veröffentlichten Song „Lemon Tree“. In Thomas Gottschalks ZDF Musikshow, „Gottschalks große 90er-Show“, trat die Band im Juli 2021 auf, wo ihr Hit mit vielen Punkten die Kriterien eines Welthits erfüllte, damit als solcher vorgestellt wurde und die Voraussetzungen dazu noch weit übertraf.

Bei der Band mit dem englischen Namen vermutet man sicher nicht, dass es sich um eine deutsche Gruppe aus Pforzheim am Rande des Schwarzwalds handelt. 1991 gründete Peter Freudenthaler (Gesang) und Volker Hinkel (Gitarre) die Band „Fool`s Garden“ und nahmen ihre erste gleichnamige Promo-CD auf. Die Band wurde dann mit Thomas Mangold (Bass), Roland Röhl (Keyboard) und Ralf Wochele (Schlagzeug) ergänzt. Heute besteht die Band aus folgenden Mitgliedern: Peter Freudenthaler (Gesang), Volker Hinkel (Gitarre), Thorsten Kiefer (Keyboard), Gabriel Holz (Leadgitarre), Jan Hess (Schlagzeug) und Dirk Blümlein (Gitarre, Bass).

1995 wurde aus ihrem Album „Dish of the Day“ der Song „Lemon Tree“ veröffentlicht, der bislang größte Erfolg in der Geschichte der Band. Es folgten Auftritte u.a. in Litauen, Russland und China. 2005 begeisterte „Fools Garden“ ca. 100.000 Besucher in Königsberg. 2012 erschien die Single „Innocence“, die inklusive einer Version mit dem Filmorchester Babelsberg auf den Mark kam, danach folge das Album „Who Is Jo King?“. Klaus Voormann, der die legendäre Plattenhülle der Beatles LP „Revolver“ zeichnete, entwarf auch dazu das Cover.  2018 veröffentlichte „Fools Garden“ das zehnte Studioalbum mit dem Titel „Rise and Fall“. 2020 kam die Single „Outta Love” heraus.

So ruhte sich die Band keinewegs auf ihrem Welthit von 1995 aus und schlummerte im Erfolgs-Schatten des Zitronenbaums. Peter Freudenthaler und Volker Hinkel schrieben und komponieren immer wieder  neue Songs, bis dato sind über 140 erschienen. Jüngstes Werk ist ihr Album “Captain… Coast is clear”, mit Auskopplung der Single “Beautiful”.

Der gelbe Zitronenbaum

Peter Freudenthaler erzählte einmal im MDR-Fernsehen, wie er auf den Song gekommen ist: “Es war Sonntagnachmittag, ich saß in meinem Zimmer, wo auch das Keyboard stand und ein Klavier und wartete auf meine Freundin, und die kam halt nicht…  Da entstand eine eingängige Melodie und ein Zitronenbaum… Das klingt gut, aber was soll ich über einen Zitronenbaum schreiben? Das hat sich alles so ergeben und ich hab irgendwann gedacht. Ach lass es halt so… Der Song entstand innerhalb von zwanzig Minuten”.

Im September 1995 hatte die Band einen Auftritt in einem Pub am Bahnhof von Hagsfeld. Unter den Gästen war auch ein Radiomoderator. Sie erzählten diesem von dem gerade im Studio aufgenommenen Song “Lemon Tree” und summten den Refrain vor. Dem Mann vom Radio gefiel das Lied und spielte es in seiner Sendung auf SWF 3. Daraufhin riefen hunderte Hörerinnen und Hörer in der Redaktion an und wollen den Namen wissen, wer dieses Lied gerade gesungen hatte. Auf Grund de vielen Nachfragen folgte ein Plattenvertrag. Der Song ging um die Welt – aus dem in nur 20 Minuten komponiertem Song wurde ein Welthit!

“Lemon Tree” stand plötzlich auf Platz eins der deutschen Hitparade und hielt sich 37 Wochen in den deutschen Charts. Sozusagen über Nacht wurden die Jungs aus dem Schwabenland zu Weltstars und standen auf ihrer Welttournee z.B. mit den Spice Girls in Asien auf der Bühne. Die erfolgreichste Nachwuchsband wurde mit Preisen geradezu überschüttet, u.a. erhielt sie den Bambi, die Goldene Europa, die  Goldene Stimmgabel und wurde weiter mit dem Echo geehrt.

Bio Stand Aufnahme in die “Signs of Fame”. Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Band deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen FOOLS GARDEN im Fernweh-Park im Markt Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FOOLS GARDEN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstage-Abenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Ihnen gefällt dieser spannende Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und Sie möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Die neue Ära des Fernweh-Parks: STARS – MEDIENSPEKTAKEL – EVENTS

Wenn Sie heute den Fernweh-Park besuchen, präsentiert sich Ihnen dieser in einem völlig neuen Erscheinungsbild – mit Amphitheater und Showbühne vor der exotischen Panorama-Schilder-Weltkulisse – für Live-Auftritte von Künstlern, Bands und Stars, deren Aufnahme in die “Signs of Fame” mit Star-Schildsignierung und Handabdrücken, Star-Stern-Verleihungen auf dem “Boulevard der Humanität” sowie Schildübergaben von Besuchern aus nah und fern.

what`s going on?

Neugierig geworden? Fragen? Um was geht es im Fernweh-Park überhaupt? Deshalb als Vorinfo für alle Fernwehpark-Einsteiger: Sehen Sie hier – noch vor der eigentlichen BILDERSTORY und VIDEO der Handprint-Aktion von FOOLS GARDEN – zur Einstimmung auf das Projekt, was nach dem Grand Opening am 18. Mai 2018 bislang im NEUEN Fernweh-Park alles so abging, welche Stars diesen persönlich besucht haben und welche Events im Amphitheater begeisterten… What`s going on?

back to the roots

Doch wie begann alles? Sehen Sie hier ebenfalls den Original “Sign Post Forest” in Watson Lake/Kanada, die Inspiration von Initiator Klaus Beer (Terra Film), also die Grundidee zum Fernweh-Park.

behind the scenes – the making of

Spannende Reiseabenteuer, The making of, Filmaction vom Feinsten. Staub, Matsch und Pistenschinderei – zugleich Staunen über die Schönheiten und Naturwunder auf unserem wunderbaren Blauen Planeten Erde, sich wegträumen im „Kopfkino“ zu magischen Orten, exotischen Landschaften und Menschen mit für uns fremden Kulturen, manifestiert im Fernweh-Park.

Dieser FILM, ein Gesamtpaket, Rundumschlag in Sachen “Fernweh”, vom Grundstein des Reisens und daraus resultierend die Entstehung des Friedensprojekts mit seiner Ideologie und Botschaft für die Welt, bis zum Willkommen der Stars, Medien und Besucher auf der Showbühne im Amphitheater…

Star Force One

Und wenn Sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sprich im Fernweh-Park, sind, können Sie LIVE mit dabei sein und Ihrem Lieblingsstar persönlich gegenüberstehen… 

Sie wollen noch mehr sehen?  Zusammen mit den weiteren Videos „KOPFKINOREISE“ und „THE BEGINNING“, zu finden unter „BILDIMPRESSIONEN“, haben Sie sozusagen den Bachelor gemacht in Sachen „Fernweh-Park“ und sind für diese Bildergeschichte und vor Ihrem persönlichen Besuch schon mal bestens informiert.

STARS Die neue Ära des Fernweh Park Signs of Fame HD Actioncam Cinema www.fernweh-park de

 

In Kürze nähern sich der in die “Signs of Fame” aufgenommenen Stars und Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport der magischen Zahl “500” (!!!). Bei allen hat Fernwehpark Initiator Klaus Beer persönlich angefragt, ob ihnen das völkerverbindende Friedensprojekt gefällt, sie darin für ihre Erfolge geehrt und vor allem ein öffentlichen Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt setzen möchten. Doch er bekommt auf Tipps oder in ganz seltenen Fällen nutzen Leute ihre privaten Kontakte zu Promis, um damit eine Verbindung zum dem Projekt zu schaffen. So auch hier. Carsten Scherff aus Oberkotzau hat einmal ein Konzert mit Fools Garden für eine große Firma auf die Beine gestellt und kennt daher Frontman Peter Freudenthaler recht gut – und so stellte er die Verbindung zum Fernweh-Park her. Klaus nahm Kontakt mit dem Management auf – und nun sind sie hier. Da die Band auf der Fahrt zu einem Konzert nach Berlin ist  entschlossen sie sich, einen Tag vorher anzureisen, vor den Toren Oberkotzaus zu übernachten und dann am anderen Morgen den Fernweh-Park zu besuchen. Das Ganze hat von der ersten Idee bis zu dem fulminanten Event nur ganze 6 Wochen gedauert.

Gartenparty mit den “Lemon Tree”-Macher

“Wollt ihr den Abend allein im Hotel verbringen oder habt ihr Lust auf einem Grillabend bei uns?” fragte Carsten Scherff und erhielt sofort ein einstimmiges “Ja, mit Euch”. Und so traf man sich am Donnerstag Abend zu einer privaten Gartenparty, die auf Grund der Kälte jedoch schnell ins Haus verlegt wurde. Es gab viel Gutes aus Küche und Keller und da auch Erika und Klaus Beer eingeladen waren, viel zu erzählen. Vom Fernweh-Park natürlich, aber man wollte von dem Fernwehpark-Macher auch viel von seinen Reisen und Filmdreharbeiten in der Welt wissen, die ja die Grundlage allen Fernwehs und des Fernweh-Parks waren. Ein wunderschöner Abend, ganz privat mit den supernetten Jungs von Fools Garden. Und zu später Stunde setzte sich Peter Freudenthaler dann auch noch ans Klavier und stimmte ganz spontan “Lemon Tree” und den Titel ihrer neuen CD “Beautiful” an.

“The took the long long way to America…”

Und Klaus spitzte die Ohren, denn was er da im Refrain hörte, erfüllte in ganz. Denn das ist sein Leben. Peter sang: “The took the long long way to America, to see the sun go up in L.A. , to be the next big Hollywood superstar – someday…

In diesem Augenblick war Klaus klar. Das Fotoshooting morgen im Fernweh-Park findet nicht an der immer bislang festgelegten Stelle statt, sondern wird auf der Showbühne des Amphitheaters weiter nach rechts verlagert, damit die Schilder von Los Angeles, Malibu, Santa Monica Boulevard und andere klangvollen Namen aus L.A. im Hintergrund, und damit bei der Handprint-Aktion immer mit im Bild sind.

Wir singen – LIVE !!!

Am anderen Morgen dann ist das Treffen um 9.00 Uhr zum Soundcheck angesagt. Denn Peter, Volker und Thrsten möchten den Wunsch von Klaus erfüllen, für ihre Aufnahme in die “Signs of Fame” und natürlich auch für das Publikum ihren Erfolgssong “Lemon Tree” anzustimmen. Nicht unplugged, sondern mit Musikinstrumenten. Also nicht vom Band, sondern Live. Doch woher das dazu benötigte Equipment nehmen? Klaus telefonierte herum, fragte hier und dort, doch niemand hatte die gewünschten Mikrofone und Technik. Doch als er bei Carsten landete sagte dieser: “Ich nehme das mal in die Hände:” Und eine Stunde später die erlösende Nachricht: “Ich habe die benötigte Technik. Blind Date mit Maertel Monroe hat geholfen…”

Einen Muntermacher im “Fernweh-Haisla”

Und so trifft man sich um 9.00 Uhr zum Sondcheck im Fernweh-Park. Losgehen soll es um Zehn. Doch vorher wird noch im “Fernweh-Haisla” eingekehrt, dass man in wenigen Minuten zu Fuß vom Fernweh-Park erreichen kann und deshalb Besucher nach Führungen dort gerne einkehren, da andere Lokalitäten in Oberkotzau geschlossen haben, bzw. erst gegen Abend aufmachen. Das “Fernweh-Haisla” ist ausser dem Ruhetag am Mittwoch täglich von 8.00 Uhr – bis 21.00 Uhr geöffnet. Und so genehmigen sich auch die Jungs von Fools Garden schnell noch einen Kaffee. Tino und Harald Wieden, die Betreiber, freuen sich riesig über die prominenten Gäste.

“Das sind doch…”

… heisst es plötzlich an der Straße vor dem “Fernweh-Haisla”. Eine Schulklasse aus Rehau, die heute eine Schulausflug macht, hat Fools Garden erkannt und bittet um ein Gruppenfoto. Es gibt jede Menge Selfies, aber auch noch “altertümliche” Autogramme werden gewünscht. Die Kids sind regelrech aus dem Häuschen und die Lehrer beschließen umzuplanen und zu dem Event im Fernweh-Park zu bleiben.

Die Karawane

Als Peter, Volker und Thorsten dann im Fernweh-Park eintreffen, ist bereits alles für die Ehrung vorbereitet: Gut zwei Stunden vorher schon schleppt die „Signs of Fame“- Karawane erstmal alles zu der gerade für das Shooting würdig befundenen Location: Star-Schild, Stellage, Tonform mit dem dazugehörigen Untergrundtisch, Nudelholz zum letzten Glattwalzen der Tonmasse, um Folienabdrücke zu eliminieren, einen bis zum Rand vollgestopften Fotokoffer mit Ersatzkameras, Akkupacks, Blitzlichtgeräte, zudem ein Videocase mit Kamera, Mikrofon und Minischeinwerfer, Kamerahandhalter, Kamerastativ, einen weiteren Fotopack für zwei GoPro?s mit dazugehörigen Galgen und Gimbal – und ein Autoteil. Sowie einen kleinen roten Teppich, der für Feeling Hollywood sorgt. In den zwanzig Jahren „Fernweh-Park“ nahm das Equipment für die Aktion und Shooting immer mehr zu.

Riesenbesuch im Amphitheater

Peter ist überrascht von dem tollen Empfang. Das Amphitheater ist fast bis auf den letzten Platz besetzt und ganz oben drängen sich zudem in Dreierreihen die Besucher. Eine große Erwartungshaltung ist im Atrium zu verspüren…

Die Performance

Klaus wirft seine Willkommensrede spontan über den Haufen und beschliesst, auf der Bühne etwas nachzuspielen. Er geht auf und ab und sagt: “Wann kommt sie denn? Jetzt warte ich schon über ein Stunde. Was ist ihr dann da dazwischen gekommen?” Und spielt Peter Freudenthaler, der an diesem Nachmittag vergeblich auf seine Freundin wartet. Man schreibt das Jahr 1995. “Ob sie mich wohl versetzt hat?” Peter wartet und wartet. Und setzt sich ans Klavier, beginnt aus Langeweile auf den Tasten herumzuklimpern… Plötzlich ist da eine Melodie. Die geht ins Ohr. Aber man braucht noch einen Text. Auch der kommt plötzlich wie geflossen. Und dann ein Wort: “Lemon Tree”. Warum ausgerechnet ein “Zitronenbaum” wollte Klaus schon am Vorabend auf der Gartenparty wissen. “Ich weiß es nicht. Er war plötzlich da. Und das es irgendwie gut klang, ist er geblieben…”

Klaus bewegt sich auf der Showbühne im Fernweh-Park hin- und her, spielt den Peter vor 26 Jahren und sagt dann ins Mikrofon: “Und daraus ist dann ein Welthit geworden. Hätte die Freundin Peter an diesem Tag nicht versetzt, wäre wohl nie dieser Song zustande gekommen, den man überall auf de Welt, auch auf den Tourneen von Fools Garden in Asien, Taiwan, China und Russland später spontan stimmt.” Und auch in Oberkotzau, im Amphitheater, als nach der Handprint-Aktion das Publikum begeistert mitsingt und mitklatscht…

Der Song

Bevor es mit der Beschreibung der Handprint-Aktion weitergeht, ins Detail geht, wollen wir den danach aufgeführten Musikpart vorwegnehmen. Klaus macht es spannend. Neben der Band steht ein kleiner Hocker, mit einem gelben Tuch bedeckt. Was da wohl gleich zu sehen sein wird? Klaus verschwindet hinter einem Fernwehpfahl und kommt mit einem grünen Gewächs zurück. Es ist ein Zitronenbäumchen, an dem einige grüne, aber auch schon drei gelbe Zitronen prangen – und bittet nun die Band, in Verbindung damit, ihren Song “Lemon Tree” anzustimmen…

Jetzt wissen wir, dass es Oberkotzau gibt

Doch Peter nimmt ihn nochmal das Telefon weg und richtet spontan folgende Worte an das Publikum: “Bevor wir jetzt anfangen zu spielen, bis vor ein paar Wochen wussten wir wirklich nicht, dass es Euch gibt. Liebe Menschen in Oberkotzau, geschweige denn von Eurem Ortsnamen oder sonst was. Aber ab heute werden wir das nie mehr vergessen.” Tosender Applaus, denn er hat damit natürlich die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer gewonnen.

Und dann tönt der Ohrwurm vom gelben Zitronenbaum durch den Fernweh-Park. Kaum ist er aus, müssen die Jungs von Fools Garden noch ein Zugabe geben – und alle im Amphitheater singen mit.

Der Sprung

Und am Ende des Songs steigt Peter auf den Barhocker und springt, die Beine angezogen wie einst Hans Rosenthal, in die Luft und landet dann elegant auf der Showbühne. Eine tolle sportliche Leistung, wie unser Beitragsbild zeigt.

Weltpremiere – und bald Konzert im Fernweh-Park

Und dann folgt sogar noch ein zweiter Song. “Beautiful”. Die Frankenpost schreibt: “Die 200 Besucher im Fernwehpark erlebten sogar noch eine Weltpremiere. Zum ersten Mal überhaupt spielte das Trio seinen neuesten Song live und ohne Play-back. Ausserdem gab es die Zusage, per Handschlag, dass es ein Konzert in Oberkotzau von “Fools Garden” geben wird.  

Die HANDABDRUCK-Aktion

Doch weiter in der Reihenfolge der Aktion. Für jede Bilderstory zur Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 400 und 700 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay im Jahre 2019 waren es sogar über 5000, aber so eine Ehrung ist auch etwas Besonderes – die höchste Auszeichnung, die der Fernweh-Park zu vergeben hat. Bei dem Besuch von Reiner Calmund im Fernweh-Park hatte Klaus die Qual der Wahl von 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten. Die Fotoshootings der Stars steigerten sich von Jahr zu Jahr. Immer mehr Kameras kamen zum Einsatz und aus der Fülle des Bildmaterials finden nur die besten Aufnahmen Einzug in die Bildergalerie auf der Fernweh-Park Homepage. Und bei der Handprint-Aktion der Schlagersängerin Nicki 2020 und deren Auftritt auf der Showbühne des Amphitheaters wurden sogar 1367 Bilder geshootet…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit FOOL GARDEN und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“- Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu umfangreich sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE und dem VIDEO aussteigen. Wenn Sie aber einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion und die Dreharbeiten zu dem dazugehörigen Film vonstatten gehen, bitte sehr… Einfach weiterlesen, dran bleiben. Denn dann geht`s ins Detail und Sie sind bei dem actionreichen Shooting, am Set und der persönlichen, spannenden Begegnung mit dem Star hautnah dabei.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

 

Interviews und jede Menge Selfies…

Um kompakt schon mal die Bilder mit Fools Garden vor Augen geführt zu bekommen, hier auch gleich die Bilderstrecke vom Bummel durch den Fernweh-Park nach der Ehrung. Jetzt haben die Pressevertreter und Radioleute, im Bild “Extra Radio”, die Gelegenheit für O-Töne und Interviews. Und zwischendurch gibt es jede Menge Selfies…

 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir versuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen. Und Werne bedient die stationäre GoPro, Michaela ist mit der neuen GoPro9 in Action unterwegs. Denn diese Kamera braucht keinen Gimbal, der gewöhnungsbedürftig zu bedienen ist und ein Eigenleben zu führen scheint, d.h. er verstellt die Aufnahmeposition oftmal selbständig. Die “Neuner”-Actioncam aber hat den Stabilizer bereits eingebaut. Man kann kaum mehr was verwackeln.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von FOOLS GARDEN und ihre Gesangsauftritt im Fernweh-Park mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die geehrte Persönlichkeit ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihm bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.
Video in Kürze online… wir bitten noch um etwas Geduld.

 

DER FILM – “und Action bitte!”

Uns ist es wichtig, Sie liebe Leserinnen und Leser in allen Einzelheiten nicht nur zu dem Treffen eines Stars mitzunehmen, sondern Sie auch einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten zu diesem Film werfen zu lassen.

Und da es immer auch Besucher unserer Homepage gibt, die semiprofessionell oder professionell filmen, beurteilen diese natürlich unsere Videos mit ganz anderen Augen. Deshalb möchten wir für diese Kamerakollegen und Kolleginnen und für alle “optisch” und filmtechnisch Interessierten hier etwas näher in die Materie des Filmens, Videodrehs einsteigen.

 HIER GEHT`s INS DETAIL

 

Handprints alá HOLLYWOOD – das Shooting

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. Doch heute muss umgedacht werden, Es müssen drei Künstler ihre Hände eindrücken, also jeder ist mit einer Hand dabei.

Klaus drückt mit, manchmal…

Klaus Beer: „Ich habe schon viele Stars ihre Hände in den Ton drücken sehen. Mal kraftvoll, mal zögerlich. Mal voller Power und Elan. Wenn aber zu zaghaft erlaube ich mir zu fragen, ob ich kurz mal demonstrieren soll wie man das am besten macht und spürt, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken.”

So hat Klaus Beer schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Dann gibt es keine Hilfestellung mehr. Alles ist gesagt, erklärt. Ab jetzt müssen die Künstler alleine durch. Nun liegt es an jedem selbst, mit welchem Engagement er dabei ist. Je actionreicher gedrückt wird, desto schöner werden die Handabdrücke letztendlich aussehen. Doch Peter, Volker und Thorsten kommen mühelos alleine zurecht.

Doch in Zeiten von Corona ist alles anders. Klaus muss Abstand halten und ein Drücken auf die Hände der Stars ist jetzt im Moment nicht drin. Sie müssen sehen, wie sie selbst zurecht kommen und Klaus kann nur von weitem Ratschläge geben was sie tun müssen, damit sich ihre Hände auch wirklich schön im Ton abzeichnen.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Ach ja, „Problemzone“ darf Klaus ja nicht mehr sagen“, hat doch damals Kim Fisher im „Riverboat „entrüstet“ bemerkt: „Ich habe keine Problemzonen…“ Natürlich im Scherz, man sieht`s in ihrem Video…“ Doch Männern ist das egal.

Und auch Peter, Volker und Torsten geben ihr Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn Tage zuvor immer wieder, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird – ja, und immer einen Lacher wert: Jetzt drücken, bis zur Schmerzgrenze, wer nach Hollywood will, muss leiden…”

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Florian Schroeder die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich je eine Hand von Fool Gardens im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen, kräftig und plastisch sieht man die Konturen, ja sogar Lebenslinien, im seitlich einfallenden Licht des Fensters. Klaus: “Ihre Hände könnten als Paradebeispiel dienen, wie die Handprints letztendlich aussehen sollten…”

Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang knapp 500 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…“

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen. Absolute Premiere aber sind die Pfoten eines Tieres – so etwas gab es bislang noch nie, die von der süßen Hundedame „PrimaDonna“ von „Superstar-Gewinner 2009“ Yvo Antoni.

Aber auch ein Star-Schild wurde einmal in nicht alltäglicher Weise verziert. Sarah Connor war von dem Friedensprojekt so begeistert, dass sie ihren Lippenstift-Mund darauf drückte. Ihr roter Kussmund ist bis heute darauf zu sehen, natürlich für alle Ewigkeiten mit Folie gesichert und im Fernweh-Park entsprechend hoch angebracht, damit ihre männlichen Fans die roten Lippen nicht wegküssen können… 

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. „Unser Projekt steht aber auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz, heute wohl so aktuell wie nie“, sagt Klaus Beer als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht FLORIAN SCHROEDER natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Handabdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder eben „malen“ Peter, Volker und Torsten ihren Vornamen zu ihrem Abdruck in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Oder besuchen später den Fernweh-Park, wenn sie gerade mal in der Nähe auftreten oder durch Oberfranken fahren. Nicht zu übersehen sind da die Kultur-Touristik-Hinweisschilder, die seit Januar 2020 an den Autobahnen A9 und A93 auf den Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau hinweisen..

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Stars und Künstler nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen. Vor kurzem hat Klaus das 14. Autoteil angefangen, auf denen die Unterschriften der letzten Startreffs, die Autogramme von Carolin Reiber, Christian WolfFredl Fesl und Nicki prangen.

 

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat.

Die signierte Gitarre

Last not least hat Klaus Beer auch noch eine Gitarre dabei. Diesmal keine e-Gitarre sondern eine Akustikgitarre, gesponsert von Musik-Equipment Grimm in Hof. Und bittet die Jungs, diese zu signieren. So hat Klaus im Fernwehpark Lager schon signierte Gitarrenschätze von z.B. Uriah Heep, Status Quo, Peter Maffay, Karat, Peter Kraus u.v.a. mehr, die zusammen mit weiteren persönlichen Gegenständen der Stars, eben auch diesen signierten Autoteilen im Ambiente der legendären “Route 66” und natürlich auch den jetzt über 400 Original Star-Handabdrücken in einem STAR-MUSEUM ausgestellt werden sollen. In Oberkotzau. Nicht weit vom Fernweh-Park entfernt. Nähere dazu HIER.

DANKE

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit dem supernetten Jungs von FOOLS GARDEN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Danke aber auch an das freundliche Management für die gute Zusammenarbeit.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FOOLS GARDEN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach, Gitti Grimm, Erika Beer

Videokamera 1: Jolanta Stettner  

Videokamera 2+3: GoPro: Michaela Bergmann, Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

 

 

 

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