Menschen-Tiere-Sensationen: Zwei Dromedare im Fernweh-Park

In dieser Rubrik sind normalerweise nur Geschichten von Schilder-Übergaben angesiedelt.

Da bei dem Besuch der Zirkusakeure des CIRCUS BUSCH-ROLAND im Fernweh-Park mit zwei Dromedaren und weiteren Tieren leider keine Schildübergabe möglich war, findet man diese Geschichte unter NEWS, dort wo alles, was so rund um den Fernweh-Park sonst noch passiert, dokumentiert ist. Da die meisten Besucher unser Homeapage jedoch zuerst mal auf STARS und SCHILDERÜBERGABEN gehen, soll diese aussergewöhnliche, ja irre Story, wo zwei „Wüstenschiffe“ in den Fernweh-Park trotten, neben der Rubrik NEWS ausnahmsweise – ohne Schild – auch hier zu sehen sein. Denn es wäre jammerschade, wenn man so ein tolles Event in der Fülle der Bilderstories übersehen würde.

Irgendwann im September 2004: Zwei DROMEDARE, Pferd und Lama mit Zirkustruppe im Fernweh-Park

Das ist wohl die mit irrste Geschichte in der Ära des Fernweh-Parks: Da staunten die Besucher des Fernweh-Parks, Passanten und Autofahrer Bauklötze, als plötzlich zwei Dromedare über die Straße trotteten und in den Fernweh-Park hineinspazierten. Und dann gaben die Zirkusartisten selbst unter den Schildern Kostproben ihres Könnens…

Menschen – Tiere – Sensationen – unter der „Schilder-Kuppel“

„Menschen – Tiere – Sensationen“, so lässt sich das Programm des Cirkus „Busch-Roland“ überschreiben, der im Rahmen seiner Tournee 2004 auch in der „Fernweh-Stadt“ Hof gastiert. Neben dem Zirkus „Krone“, „Simoneit-Barum“ und „Roncalli“ gehört „Busch-Roland“ zu den ganz Großen der Zirkuswelt. Er setzt dabei seit Jahrzehnten auf den bewährten Dreiklang: Dressur, Akrobatik, Clownerien.

Einen Vorgeschmak davon erhielten die Passanten im Fernweh-Park, denn Circus BUSCH-ROLAND ließ es sich nicht nehmen, mit seinen Artisten, Clowns, Musikern samt Dromedaren, Pferd und Lama dem Fernweh-Park einen Besuch abzustatten. Unter dem Motto: „Zirkus fasziniert die ganze Welt – Circus BUSCH-ROLAND grüßt alle Zirkusfreunde in der ganzen Welt“.

Wüstenschiffe auf dem Weg zum Fernweh-Park. Schon lange wundern sich Passanten und Autofahrer nicht mehr, was am Fernwehpark so alles passiert. Aber das, haben sie bislang noch nicht gesehen.

Denn: Als der in Hof gastierende Cirkus BUSCH-ROLAND von der dortigen Touristenattraktion erfuhr ließ es sich nicht nehmen, mit der gesamten Zirkustruppe – und Tieren, zwei Dromedaren, einem Pferd und einem Lama,  den Fernweh-Park zu besuchen. Ein Grußschild konnte auf die Schnelle nicht angefertigt werden, aber schon allein ihr Auftritt vor der Panorama-Schilder-Weltkulisse im Fernweh-Park sorgte für Furore – ein  ganz klarer Fall also für unsere Rubrik „NEWS“.

(Hinweis: Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß zu sehen. Leider sind die Originalbilder von diesem tollen Event nicht mehr auffindbar, so dass nur ein Papierbildabzug, bei dem auch noch im Laufe der Zeit die Farben verblichen sind, diese super Geschiche dokumentieren kann – und einige kleinere Bilder, von der alten Homepage herausgezogen…)

Der Clown von Busch-Roland – ein Garant für gute Laune. Klar, dass ihn die Musiker des Zirkusorchesters sozusagen „auf Händen tragen“. Doch was wäre ein Clown ohne Musik, die auf seine Späße mit den passenden Instrumenten reagiert? Eine gelungene artistische Darbietung ist ein Zusammenspiel aus Sport, Schauspielkunst, Licht und natürlich ihrer Musik. Und die ist bei BUSCH-ROLAND wie immer live! Weltbekannte Melodien, circusgerecht arrangiert vom bekannten Schweizer Unterhaltungsdirigenten RETO PAROLARI, spielt das ukrainische Circusorchester unter der Leitung von OLEG KRUPEY.

Immer an der Seite des Clowns, dem Spitzenvertreter der jungen russischen Clowns-Generation, Partnerin „Olga“, die das Publikum mit Slapstick und Artistik begeistert. Auch sie ist wie Musiker und Tompteure in blauen und roten Uniformen heute in den Fernweh-Park gekommen und repräsentieren Ihren Zirkus. Was für ein Bild!

Die Tiere scheinen sich im Fernweh-Park recht wohl zu fühlen. Besonders die Dromedare, denn hinter ihnen leuchten Schilder aus Tunis, Dubai und Oman. Eines wird unruhig. Wahrscheinlich möchte es am liebsten gleich in die Vereinigten Arabischen Emirate aufbrechen… Und das Lama äugt neugierig umher, sucht vielleicht ein Schild aus Peru.

Immer mehr Passanten bleiben stehen. Autofahrer stoppen. Trauen ihren Augen nicht: Kamele und Clowns. Kinder lachen und juchzen. Circus BUSCH-ROLAND hat auch am Fernweh-Park sein Publikum gefunden. Klar, dass Clown Vladimir gleich in seinem Element ist und mit einem Monstrum von Kastenkamera und zerflederten Regenschirm die Lacher auf seiner Seite hat.

Klaus Beer nach der Vorstellung am Abend: „Das was Vladimir Slobodeniouk bietet, ist nicht nur Clownerie, es ist Akrobatik vom Feinsten. Wie er da über das Drahtseil spaziert, dann einen Stuhl darauf stellt, sich darauf setzt und dabei noch im Flug einen Spazierstock auf die Zigarre katapultiert – und ausbalanziert, ist höchste Artistik.“

Fotoshooting zwischen vorbeiflitzenden Autos

Es ist nicht einfach, Tiere und Menschen zu einem guten Panoramafoto zu arrangieren. Klaus fotografiert von der anderen Straßenseite, muß Lücken im Verkehr abpassen, bis er schließlich die gewünschen Bilder hat. Dann steht er auch mal mitten auf der Straße. Um ihn herum flitzen die Autos rauf und runter. Aber das ist Klaus gewohnt. Bei Schildübergaben muss er oft auch von der Straßenmitte aus fotografieren, um besonders Gruppenaufnahmen atmosphärisch dicht ins Bild zu packen. Im Weitwinkel reißt alles zu sehr auf. Manche Autofahrer hupen, fahren fast den anderen hinten drauf, denn ihr Blick ist natürlich auf die beiden „Kamele“ im Fernweh-Park und die bunte Zirkustruppe gerichtet…

Der FernwehPpark wünscht Circus BUSCH-ROLAND nun weiterhin viel Erfolg ausverkaufte Vorstellungen, wo immer er auch mit seinen „Menschen-Tieren-Sensationen“ begeistert.

„Das gibt`s doch gar nicht… – im Fernweh-Park ist laufend Staunen angesagt

Neben den vielen persönlichen Besuchen von Stars, Presse und Fernsehen war so im Fernweh-Park oft Staunen angesagt: Wie z.B. auch oft bei Schildübergaben, bei denen Vereine mit der Ziehharmonika aufspielten, ganze Chöre auftraten, sich Kids zu einem Flashmob trafen oder Künstler ein professionelles Musikvideo drehten. Denn eine solche Weltkulisse gibt es sonst nirgends in Deutschland, ja in ganz Europa nicht. Doch dem nicht genug. Einmal trottete wie zu sehen ein Dromedar über die Straße hinüber zum Fernweh-Park und Zirkusakrobaten zeigten ihr Können.

Oft sah man die Schilder auch fast vor Menschen nicht, die Schildergrüße aus aller Herren Länder übergaben. Über 150 Personen waren es sogar einmal aus den USA. Dann postierten auch mal chromblitzende Oldtimer mit ihren oft nostalgisch gekleideten stolzen Besitzern zwischen New York, Hongkong, Dubai und Rio und hübsche Cheerleader-Girls bauten sich zu einer Pyramide auf und tanzten mit glitzernden Puscheln. Weiter ließen sich Frischvermählte mit Brautkleid und Hochzeitsanzug von der „Welt“ zu ihrem gemeinsamen Lebensweg gratulieren…

…und natürlich immer wieder Stars, die vor der Schilderkulisse ihr Star-Schild signierten und ihre Hände in Ton drückten. Und wie in Hollywood wurden Star-Sterne in den Gehweg gesetzt – auf dem Roten Teppich umlagert von Presse und Fernsehkameras. Medienspektakel per excellance. Da ging was ab im Fernweh-Park… Viele Hofer blieben da oft kopfschüttelnd und mit offenen Mündern stehen und verstanden nicht, was sich da vor ihren Augen abspielte…

Die Vorstellung

Circus BUSCH ROLAND ludt Erika und Klaus Beer als Dankeschön für das Fotoshooting in die Vorstellung ein. Von der Loge aus durften sie das bunte Programm unter dem Sternenhimmel des Zirkuszelts genießen. Klaus Beer: „Wir sind begeistert und können nur jedem empfehlen, sich die Vorstellung anzusehen. Das ist Zirkus per excellence, professionell, aber auch mit viel, viel Herz.“

Clown Vladimir Slobodeniouk, zugleich Artist, zelebriert höchste Akrobatik auf dem Seil, unterstützt von Partnerin Olga. Dann bewegen sich überdimensionalen Steif-Tieren ähnelnd, sich die asiatischen Wüstenschiffe in Anmut durch die Zirkusarena.

Der Fernweh-Park wünscht dem Circus BUSCH-ROLAND weiterhin viel Erfolg ausverkaufte Vorstellungen, wo immer er auch mit seinen „Menschen-Tieren-Sensationen“ begeistert.

Pressestimmen

Und das schrieb der Hofer Anzeiger (Quelle) über die Premierenvorstellung in Hof:

„…Manege frei“ hieß es gestern in Hof für den Zirkus BUSCH-ROLAND“. Das zweistündige Jubiläumsprogramm ist gespickt mit Attraktionen.

„…Aus dem OFF wünscht eine Stimme viel Vergnügen unter der Zirkuskuppel. Wenig später spielt das Orchester schmissig auf. „Oh mein Papa“, heißt das Begrüßungslied. Wie treffend. „Oh mein Papa, war ein eine wunderbare Clown“: So wie Vladimir Slobodeniok. Der Russe mit seiner Partnerin Olga avanciert zum unumstrittenen Star des Programms.“ … „ein Clown der Extraklasse mit einer fantastischen Mimik und einer Komik, die vom Herzen kommt, das Publikum in seinen Bann zieht…“

„…die sechsköpfige Pavlov-Truppe. Salti und und Pirouetten beherrschen sie perfekt. Ästehetik, Eleganz und enorme Sprungkraft…“

„…Herrlich anzuschauen auch die Tier-Dressuren. Renata und Jiri Berousek haben es drauf: Ob Kamele, Pferde oder Zebras – allen hat das Duao aus Prag Kunststücke beigebracht…“

„… Diese Kamel-Dressur ist weltweit das Beste, was es in diesem Bereich gibt“, sagt ein Besucher über die „Wüstenschiffe aus Asien“ .

Geschichte Circus BUSCH-ROLAND:

Der Circus BUSCH wurd im Jahre 1884 im dänischen Svendborg gegründet ung ging aus der einstigen aus Berlin gebürtigen Kavallerie des Reitlehrers Paul Busch zurück. Mit einem Bestand von rund 150 Pferden zählte Circus BUSCH zu den führenden Zirkusunternehm Europas. Seine Spezialität waren aufwendige Manegenschaustücke. Der prächtige Zirkus-Rundbau mit über 4.300 Sitzplätzen befand sich in Berlin-Mitte, wo auch der bekannte Entfesselungskünstler Houdini auftrat.

Im Laufe der Jahre baute man mit weiteren Zirkusgebäuden in Hamburg, Breslau und Wien ein wahres Circus – Imperium auf, geführt ab 1918 von seiner Tochter Paula.

Nach dem Krieg feierte Circus Busch 1952 am Berliner Funkturm mit einer riesigen Zeltstadt ein großes Comeback. 1963 fusionierte Circus BUSCH mit dem Circus ROLAND, Bremen. Es entstand der Circus BUSCH-ROLAND.

1971 übernahm Heinz Geier-Busch das Unternehmen in eigener Regie und gastierte in ganz Europa.  Es folgten Tourneen in Österreich, Frankreich, die Beneluxländer, Bukarest und Budapest.

Nach dem Tod von Heinz Geier-Busch 1994 leitete dessen Sohn den Circus bis zum Sommer 2004. Danach übergab er das Unternehmen an seinen Sohn Filip Geier-Busch. Ab 2010 reist der Circus Busch-Roland nicht mehr, ist jedoch traditionell beim Weihnachtszirkus in Dresden dabei.

Foto: Fotograf nicht mehr zu ermitteln

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