Kerstin Ott

Sie wurde quasi über Nacht zum Star. Ihr Song “Die immer lacht“ katapultierte die gelernte Malerin und Lackiererin sozusagen über Nacht in die Charts in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, verkaufte sich über 900.000 Mal. Mit dem nachfolgenden Lied „Scheissmelodie“ gelang KERSTIN OTT ein weiterer Hammerhit. Die beiden Videoclips dazu wurden auf YouTube über 150 Millionen Mal angeklickt. Es folgte ihr Debütalbum „Herzbewohner“, dass verdächtig auf Platin zurast… Dafür erhielt sie in der Sparte „Erfolgreichstes Werk“ den Deutschen Musikautorenpreis. 2017 folgte „Lebe laut“. Unter diesem Titel steht auch ihre Tournee 2018. Im gleichen Jahr erschien auch ihre Autobiografie „Die fast immer lacht“ und ihr Lied „Regenbogenfarben“, dass sie auch in der Fernsehshow „Schlagerboom“ bei Florian Silbereisen vorstellte.

2005 nahm Kerstin Ott den Song „Die immer lacht“ als Hobbymusikerin auf. Wie sie sagt, hat sie das Lied innerhalb von fünf Minuten am Küchentisch für eine erkrankte Freundin geschrieben. Da sie als DJane arbeitete, verschenkte sie einige selbstgebrannte CD dieses Liedes, das auf YouTube eingestellt wurde. Was folgte klingt wie ein Märchen. Der Song wurde Jahre später entdeckt und als Remix herausgebracht. Das Ergebnis: Der Song wurde 2016 zum erfolgreichsten Werk des Jahres erklärt und mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet. Der Song wurde in Deutschland mit Diamant geehrt, erhielt in Österreich Platin und zählt in Deutschland zu den meistverkauftetsten Songs seit 1975.

Kerstin Ott  outete sich mit 17 Jahren. Sie ging mit ihrer langjährigen Freundin Karolina eine eingetragene Lebenspartnerschaft und danach Ehe ein.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 31. Oktober 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen KERSTIN OTT im Neuen Fernweh-Park im Markt Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von KERSTIN OTT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Als Fernweh-Park Initiator Klaus Beer aus der Presse erfuhr, dass die Pop-Sängerin Kerstin Ott in Hof auftritt, setzte er sich sofort mit deren Managment in Verbindung, denn die junge Frau, die mit ihrem Song „Die immer lacht“ kometenhaft in die Charts einstieg und Millionen begeisterte, steht neben ihren Musikerfolgen für die Grundidee des Fernweh-Parks: Jeder Mensch soll in seiner Eigenart respektiert und toleriert werden. Klaus Beer: „Wenn das so wäre, gäbe weniger Leid auf unserer Erde,wäre die elt friedvoller…“

Und auch umgekehrt gefiel die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts Kerstin Ott so sehr, dass sie sagte: „Ich mache da gerne mit“und komme persönlich in den Fernwehpark“. Und so besuchte der Shootingstar vor ihrem Auftritt im Rockwerk Hof den NEUEN Fernweh-Park im Markt Oberkotzau.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Aber wenn die Aufnahme eines Stars direkt im Fernweh-Park stattfndet, dann stellt sich die Frage nach der Suche einer passenden Location erst gar nicht. Die exotischen Welt-Panorama-Schilderkulisse ist der schönste und beste Hintergrund, den man sich für das Shooting nur vorstellen kann.

Als Kerstin Ott mit ihrer netten Tourbegleiterin vor dem Atrium vorfährt, ist alles bestens vorbereitet Die Begrüßung ist herzlich. Obwohl Klaus unten auf der Showbühne den kleinen roten Teppich ausgerollt hat und dort auf einem kleinem Tisch mit ebenfalls rotem Tuch die Tonschale für die Handabdrücke bereit steht, bittet er zunächst zur Schildsignierung auf die oberste Stufe des Amphitheaters. Denn dort hat man einen herrlichen Blick auf die Panorama-Schilderkulisse, die die „Signs of Fame“ Fotografien Sylvia in den Hintergrund legt.

Natürlich hat Klaus Beer auch den 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Oberkotau informiert, der es sich nicht nehmen lässt, die junge Sängerin persönlich zu begrüßen. Bevor es sich die Fotografin versieht, ist deren Unterschrift schon auf dem Schild. „So klein? Was, das war schon alles?“ sagt Klaus schmunzelnd und bittet Kerstin  – man ist sofort beim Du – noch doch etwas dazu zuschreiben. Denn die Freifläche für die Unterschrift auf dem Schild ist groß genug gestaltet…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Dazu geht es jetzt vom Atrium hinunter zur Showbühne. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Website mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit KERSTIN OTT und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch tolle Konzertfotos von ihrem Auftritt im Rockwerk in Hof.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Kerstin Ott kommt mühelos alleine zurecht.

Die, die „nicht“ immer lacht

Wenn man meint, die junge Sängerin würde auch privat ihren Song leben, der irrt. Kerstin Ott ist eine ernsthafte Persönlichkeit, die wirklich nur dann lacht, wenn es angemessen ist. Und ihr scheint der Rummel um ihre Person zu ihrer Aufnahme in die „Sigs of Fame“ mit den Foto- und Videokameras um sie herum sogar ein bischen „to much“ zu sein. Macht sie doch einen eher etwas schüchteren Eindruck…

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder -mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Kerstin die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Kerstin Ott sehr sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Kerstin Ott ihren Namenszug in die graue Masse. Toll machen sich auf den closeup-Fotos auch ihre Tatoos auf beiden Händen und Armen…

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Kerstin Ott, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von KERSTIN OTT mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Kerstin Ott  auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch noch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht. Und da auch dieses erste Autoteil schon wieder mit Autogrammen voll belegt ist, hat Klaus für Tom Beck ein neues Teil mitgebracht, auf dem er  den Reigen der Unterschriften eröffnet. Tom hat sozuagen allen Platz der Welt auf der noch jungfräulichen Autoblech.

Unterschrift neben der von „Maschine“.

Und als ob es Klaus Beer geahnt hätte, hat er neben der Signatur von Dieter „Maschine“, Birr, dem Frontman der ehemaligen Puhdys, noch ein Plätzchen freigehalten. Und dort signiert Kerstin Ott mit Begeisterung. Die kommt nicht von ungefähr. Denn sie tritt aktuell mit „Maschine“ auf. Sie ist mit ihm auf Tournee und dabei sein „Special Guest“.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto – oder zumindest ein Teil davon zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Bummel durch den Fernweh-Park

Und auch bei dem sich anschließenden Rundgang darf ein Foto von ihr neben dem Starschild von „Maschine“ nicht fehlen, der mit den Puhdys mit über 5000 Konzerten und über 20 Millionen verkauften Tonträgern Musikgeschichte geschrieben hat. Und wenn heute „Maschine“ solo tourt, sucht er sich immer tolle Künstler aus, die ihn da begleiten dürfen, aktuell auf seiner „Alle Winter wieder“-Tour. Diesmal ist es Kerstin Ott.

Interessiert lauscht Kerstin Ott den Erklärungen von Klaus zu diesem oder jenem Schild. Als sie nach den Star-Schildern sozusagen back to the roots in die Schilderstraßen Asien, Australien und Neuseeland kommen und Klaus sagt, dass er von dort auch  selbst einige Schilder mitgebracht hat, sieht und hört man sie das erste Mal wirklich lachen: „Die haste wohl gemobst, wa?“ sagt sie lachend. „Nee, ganz offiziell erworben“, entgegnet Klaus, „über den Bürgermeister, denn man will in der Stadt natürlich immer wissen, was aus dem zur Verfügung gestelltem Schild geworden ist. Jeder Schilderspender erhält einen Pressebericht. Nix komsikomsa…“ sagt Klaus ebenfalls lachend. „Das muss immer ganz offiziell zugehen. Denn wenn dann eine Bilderstory darüber erscheint und wir hätten es abgeschraubt, hätte man echt die Arschkarte gezogen. Deshalb sagen wir zu allen, die ein Schild mitbringen wollen: Nur über City Hall oder die Touristinformation…“

Über eine Stunde lang weilte die Pop-Sängerin Kerstin Ott im Fernweh-Park. Da es ein trüber Nachmittag war und es nach der Zeitumstellung um 15.00 Uhr schon langsam finster wird, waren keine Besucher im Fernweh-Park. Doch wie man sieht sollte man diesen zu allen Zeiten besuchen, denn auch wenn man nicht damit rechne, kann es passieren, dass man plötzlich seinem Lieblingsstar gegenüber steht…

Das Konzert

Ursprünglich sollte diese bereits im Frebruar in der Freiheitshalle stattfinden, doch nun herrscht im proppenvollen Rockwerk Ausnahmezustand. Lange zieht sich die Schlange der Wartenden vor dem Eingang, denn jeder möchte ganz vorne an der Bühne stehen und Kerstin Ott hautnah erleben, ihr ganz nahe sein. Als sie dann endlich on stage erscheint, sieht man sie vor lauter Handys erstmal gar nicht. Hunderte von Hände mit leuchtenden Streichelkästchen umjubeln sie.

Hier einige Stimmungsbilder von ihrem Konzert.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit KERSTIN OTT zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von KERSTIN OTT, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.