Roland Emmerich

Mit seinem, in Deutschland gedrehten Erstlingswerk „Moon 44“ fand ROLAND EMMERICH auch in Hollywood Aufmerksamkeit. Seinen endgültigen Durchbruch in Traumfabrik erlangte er mit dem 1992 gedrehten Film „Universal Soldier“ mit Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgreen. Es folgten Monumental-Filme wie „Godzilla“ und „Stargate“.

Nach „Independence Day“ und „The Day after Tomorrow“ war „2012“, der 2010 in die Kinos kam, der dritte Film dieser Art. Zitat Emmerich: „2012 ist mein letztes Disaster-Movie. Es ist die Mutter aller Zerstörungsfilme, mit Effekten, wie man sie noch nie gesehen hat. Ich wüsste wirklich nicht, was ich danach noch zerstören sollte.“

Roland Emmerich engagiert sich für Menschenrechte und erhielt einen Ehren-Bambi für „Deutsche in Hollywood“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 21.05.2004.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Roland Emmerich bei seiner Deutschland-Filmpremiere von „The day After Tomorrow“ in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme ROLAND EMMERICH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Einladung von 20th Century Fox

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer und Wolfgang Degelmann, Geschäftsführer des Bund Naturschutz Hof, erhielten zu der Filmpremiere in Berlin eine offizielle Einladung von 20th Century Fox.  Im Kosmos Ufa-Palast Berlin nahm Klaus Beer vor unzähligen TV-Teams und Journalisten den berühmten Hollywood-Regisseur mit Star-Schild und Handabdrücken in Ton in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks auf. Und das nicht irgendwo backstage des Filmgeschehens. Nein. Sondern als Höhepunkt des Medien-Spektakels direkt auf dem ROTEN TEPPICH, über den auch alle Stars flanierten.

Klaus Beer: „Nach dem Europäischen Presseball Berlin der wohl mit tollste Aufmacher, um den Fernweh-Park überregional zu präsentieren.“ Dass 2016 das Friedensprojekt in einer Eurovisionssendung vorgestellt und damit noch getoppt wurde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Den fast fünf-Minuten langen Beitrag – für TV-Verhältnisse eine superlange Sendezeitt – sahen ca. 4,5 Mio. Fernseh-Zuschauer…

Als bekannt wurde, dass Roland Emmerich in Berlin weilt, fragte Wolfgang Degelmann bei Klaus Beer an, ob er nicht Interesse hätte, den Regisseur in die Reihe der Prominenten des „Signs of Fame“ aufzunehmen. Verfilmte der aus Sindelfingen in Baden-Württemberg stammende Regisseur mit Wohnsitz in Hollywood doch ein hochbrisantes Thema: Die verheerenden Folgen der globalen Erderwärmung. Beer: „Der Fernwehpark beinhaltet nicht nur ein Friedenssymbol, sondern verbrieft in seiner Ideologie auch die Erhaltung unseres blauen Planeten ERDE. Kein anderes Thema könnte also besser zu unserem Projekt passen.“ Degelmann: „Da gerade in den Händen der Jugend, also der nächsten Generation, der Gedanke zur Erhaltung unseres Lebensraums Erde sensibilisiert werden sollte, sollten wir gleich einen Schritt weitergehen und den Regisseur nach Hof einladen, zu einer Diskussionsrunde mit Hofer Schülern in das Central-Kino.“

Beer und Degelmann setzten sich dazu mit Stefan Schmalfuß, dem Geschäftsführer des Central-Kinos in Verbindung, der Beer’s offizielle Presseinformation zur Ehrung Emmerichs sofort an den Filmverleih mailte. Doch dort wurde mitgeteilt, daß Herr Emmerich nur 24 Stunden in Deutschland weilt und dann sofort in andere Großstädte in der Welt weiterfliegen muss, um dort seinen Film vorzustellen. Die nächste Station sei New York. Ein persönlicher Besuch in Hof sei also aus Zeitgründen leider nicht möglich.

Doch plötzlich kam ein Rückruf von 20th Century Fox: „Uns gefällt die Geschichte des Fernwehparks. Könnten Sie sich vorstellen, nach Berlin zu kommen?“ Beer: „Wir sagten selbstverständlich sofort zu. Doch damit nicht genug. Die Ehrung für Roland Emmerich sollte der Höhepunkt des Presse Events werden und die Star-Schild-Signierung mit der Handprint-Aktion direkt auf dem Roten Teppich stattfinden. Vor den Objektiven führender Medienvertreter Deutschlands.“

Final Countdown zur Weltpremiere

Offiziell wurde Emmerichs neuer Film in Berlin als Deutschlandpremiere angekündigt. Doch jetzt ist es raus. Es ist eine Weltpremiere!

Eine Stunde vor Filmbeginn. Schwarzgekleidete Bodyguards mit Knopf im Ohr wohin man blickt. Eine Seite des Roten Teppichs säumen Autogrammjäger, die bereits seit Stunden für die begehrten vordersten Plätze anstanden. Hinter der Absperrung gegenüber stehen dicht an dicht Fotografen und Fernsehteams. Jeder will die beste Schußposition. Denn sie brauchen gute Bilder, vor allem für die Yellow Press, wo es um Promis, Stars und Sternchen geht.

Eine TV-Kamera ist über dem Eingang platziert und filmt alle ankommenden Prominenten, daneben stimmt der bekannte RTL-Moderator Wolfgang Kons mit ersten Kommentaren und Interviews auf die Filmpremiere ein. „Das Medieninteresse zu diesem Film ist groß“, sagt Kai Reichel, der Ansprechpartner der Fernwehcrew von 20th Century Fox.

Wer dann so alles an Prominenz aus Film, TV, Musik und Politik über den Roten Teppich schritt, kann man am Ende unserer Bilderstory erfahren…

Medienspektalel um Emmerich

Alle Promis sind jetzt über den Roten Teppich gelaufen, haben vor den Kameras postiert und jetzt warten die TV-Teams und Pressefotografen nur noch auf einen. Den eigentlichen Star des Abends, auf ROLAND EMMERICH.

Endlich kommt er. Mit fast 45 Minuten Verspätung. Es lag nicht an ihn. Er mußte warten, bis die Stars an den Fotografen vorbeiflaniert waren, sagt man. Doch jetzt gilt das Interesse der Medien nur ihm. Roland Emmerich gibt fast 45 Minuten Interviews. Denn Emmerich zählt zu den wenigen deutschen Filmemachern, die internationale Anerkennung gefunden haben und sich neben Steven Spielberg und Wolfgang Petersen in Hollywood etablierten. Mit „The day after tomorrow“ soll erstmals nicht „nur“ die Welt zerstört, sondern auch ein Umwelthema angesprochen werden. Mit einer Reihe spektakulärer Spezial-Effekte erzählt Emmerich vom Versuch der Menschen, mit der plötzlich hereinbrechenden Klimakatastrophe fertig zu werden. Tornados und riesige Flutwellen zerstören die Städte, schließlich überzieht eine neue Eiszeit die Erde.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann ist der Augenblick für die Aufnahme des weltbekannten Filmregisseurs in die „Signs of Fame“ gekommen. Fernwehpark Initiator Klaus Beer betritt mit dem Star-Schild den roten Teppich. Emmerich hat sein letztes TV-Interview gegeben und kommt direkt auf ihn zu. Als der Regisseur Beer die Hand gibt und sein Starschild präsentiert wird, bricht ein Blitzlichtgewitter los. Doch das Schild ist noch nicht mal signiert. Die „Show“ beginnt ja erst…

Als Roland Emmerich seine Unterschrift darauf setzt, ertönt, wie bei den Stars vorher schon, aus der langen Reihe der Pressefotografen ein unvorstellbares Geschrei. ‚Zu mir drehen, bitte, nein, in die andere Richtung. Zu mir schauen, in meine Kamera bitte…“ Die Pressefotografen versuchen durch laute Zurufe Blickkontakt mit ihrer Kamera zu erhalten.

Mitten in dem Fotoshooting eilt plötzlich Wolfram Kons mit seinem TV-Team auf Klaus Beer zu, hält ihm das Mikrofon unter die Nase und interviewt ihn für die Premierengäste im Kinosaal. Alles was Klaus Beer jetzt sagt, hören von „Wowereit bis Illner und Maischberger“ einfach alle. Das aber weiß zu diesem Zeitpunkt Klaus nicht…

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ROLAND EMMERCH und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft und vorallem in so einer aussergewöhnlichen Location – auf dem Roten Teppich selbst.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Dran bleiben. Einfach hier weiterlesen. Doch hier erstmal die Bilder…

Gefangen vor der Linse des RTL Star-Moderator

Wolfram Kons ist Vollprofi. Sein Lebensmotto: „Ich bin neugierig auf Menschen und auf das, was sie bewegen“. Und da Klaus Beer mit seinem Projekt „viel bewegt“, ist Kons natürlich mit seinem TV-Team sofort zur Stelle.

Klaus Beer: „Von Waldemar Kons interviewt zu werden ist zwar toll und eine große Ehre, doch eigentlich hätte ich mich auf das Fotoshooting konzentrieren müssen. Da sind bestimmte Posen einzuhalten: Nach der Signierung Blick in die Kamera mit Stift in der Hand, Shake Hands über dem Schild usw. Jetzt lief alles aus dem Ruder und das vor 50 oder mehr Objektiven.“

Mädchen in gelben Overalls gesellen sich plötzlich mit aufs Bild. Lt. Protokoll war das nicht vorgesehen. Doch Klaus kann nicht reagieren, er sitzt vor der Fernsehkamera fest.

Roland Emmerich ist mit dem Signieren des Schildes fertig. Jetzt sind die Handabdrücke an der Reihe Doch wer holt jetzt die Tonform? Klaus wird immer noch von Wolfram Kons über den Fernweh-Park interviewt. Ihm ist das fast peinlich. Der große Filmregisseur steht neben ihm und muß warten, bis Klaus die letzte Antwort für die Fernsehkamera gegeben hat. Und die Fotografen beginnen zum Teil schon zusammen zu packen. Sie denken, dass es das mit der Schildsignierung gewesen war. Doch die Handprints und damit verbunden tolle Bilder alá Hollywood für die Fotografen und Fernsehteams kommen ja erst noch. Klaus ist am Verzweifeln. Gefangen vor der Linse der TV-Kamera.

Die Tonschale muss her. Jetzt! Sofort! Er muss mit Emmerich loslegen. Doch er kommt vor dem Mikro nicht weg. Immer noch eine Frage. Irgendwer stellt Emmerich jetzt den Hocker mit der Tonform vor die Füße.

Die Handabdruck-Aktion:  Action total“ – vor über 50 Pressefotografen und der Fernsehkamera von RTL

Als die Medienvertreter sehen, dass „da noch was kommt“, wird es hektisch hinter der Absperrung. Die Fotografen, die schon auf dem Rückzug waren, stürmen wieder nach vorn, zu ihren Plätzen. Doch die sind natürlich schon belegt. Schieben und Drängen. Selbst unter Profis. Denn jeder möchte für die nun folgende Aktion natürlch den besten Blickwinkel für seine Kamera.

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden. Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Das Gebrüll der Fotografen – erschreckend

Doch diese Erklärung heute Roland Emmerich zu geben, ist fast unmöglich. Wolfram Kons hält ihm schon wieder das Mikrofon unter die Nase und Klaus Beer soll vor laufender Fernsehkamera Fragen beantworten und gleichzeitig Anweisungen an Emmerich geben, was er zu tun hat – und zu alledem auch noch in die Kameras blicken. Denn plötzlich kennen die Fotografen alle Beers Namen: „Herr Beer, zu mir bitte schauen,. zu mir… Hallo, zu mir… Herr Emmerich, Herr Beer kurz mal in meine Richtung…“Das Gebrüll der Fotografen ist ohrenbetäubend, ja fast schon erschreckend.

Die Handprintakton – live übertragen in den Kinosaal

Was Klaus in diesem Augenblick nicht weiß ist, dass die gesamte Aktion mit Roland Emmerich auf dem Roten Teppich live in den Kinosaal übertragen wird. Alle können sehen, was Klaus mit Roland Emmerichs Händen macht, alles, was sich in der Tonform abspielt. Von Klaus Wowereit, Sandra Maischberger bis Mybrit Illner und Barbara Schöneberger, die seit dem Presseball auch weiß, wie das vonstatten geht. Denn das alles hat Klaus auch mit ihr schon durchexerziert. „Barbara hat sicher schmunzeln müssen, als sie das sah…“ sagt Klaus Beer hinterher.

Mit Freude hat Roland Emmerich schon mal eine Hand auf den Ton gelegt und schaut Klaus Beer erwartungsvoll an, wie es nun weiter geht. Und zwischendurch immer wieder ein lächelndes Gesicht in den Pulk der sich dicht an dicht drängenden Kameraobjektive… Noch hat der Star-Regissieur gut lachen. Doch bald wir er merken, dass das heute noch in Arbeit ausarten wird.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus viele Jahre tüchtig zulangen müssen, obwohl dieser sicher sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Klaus steht der Schweiß auf der Stirn. Er muss Roland Emmerich das Prozedere in der Tonschale erklären, dazu Fragen des RTL-Moderators vor laufender TV-Kamera beantworten und gleichzeitig in die Objektive von über 50 brüllenden Fotografen blicken –  und sich vor allem so ausdrücken, das seine Erklärungen im Fernsehen gut rüberkommen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Roland Emmerich die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der berühmte Hollywood Regisseur gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Die Bescheidenheit des weltberühmten Regisseurs

Die Handabdrücke sind geschafft. Waldemar Kons stellt Klaus Beer noch eine Frage, welche Stars denn schon alle ihre Hände im Ton hinterlassen haben. Roland Emmerich studiert derweilen angeregt das Fernwehpark-Prospekt, in dem er all die Stars wiederfindet, die Klaus Beer gerade vor laufender Fernsehkamera nennt. „Ja und Barbara Schöneberger ist auch dabei“, sagt er, die kurz vorher über den Roten Teppich gelaufen ist. Ein Bild, das die Größe und Bescheidenheit des weltberühmten Regisseurs zeigt. Roland Emmerich wartet einfach geduldig neben Klaus Beer, bis dieser mit dem Interview fertig ist… Und dabei ist das heute SEIN TAG. SEINE FILMPREMIERE. Der Fernweh-Park darf nur Gast sein.

Und wie gefiel letztendlich der Film? „Die Special Effects waren wieder einmal grandios. Emmerich ist einfach der Master of Desaster“. sagt Klaus. In einem aber waren sich Klaus Beer und Wolfgang Degelmann einig: „Im Schluß vermissten wir doch irgendwie das Schuldgefühl der Menschen, auf Teufel komm raus mit dem Lebensraum Erde gewirtschaftet zu haben. An dessen Stelle machte sich eher die amerikanische Philosophie breit: Wir haben es geschafft und lassen uns nicht unterkriegen, trotz allem…“

Ohne Starallüren

Nach der Begrüßung des Premierenpublikums und Einführung zu seinem Film, verläßt Roland Emmerich, als die ersten Bilder über die Leinwand flimmern, den Kinosaal. Er muß noch in einen Live-Chat mit Waldemar Kons. Per Internet beantwortet er Fragen von Filmfans. Beer: „Aber dann kam er noch einmal zu uns. Signierte ein Duplikat seines Star-Schildes. Wir sind alle begeistert. Begeistert und überwältigt von der Größe und Menschlichkeit Roland Emmerichs. Keinerlei Anflug von Starallüren.“

Filmemacher Klaus Beer, der das große Kino von Hollywood liebt, weiter: „Roland Emmerich ist einer meiner Liebllingsregisseure. Ich liebe die Special Effects von Hollywoods Zauberküche. Keiner kann das besser wie er. Er hat viel geleistet, könnte allen dies spüren lassen. Doch er tut es nicht. Wir danken Roland Emmerich für diesen Film und der damit verbundenen Botschaft an die Menschen durch die Verfilmung dieses brisanten Umwelthemas.“

Und noch privat im Gepräch mit…

Backstage der Filmpremiere traf Klaus Beer noch einige Promis, mit denen er sich über das Friedensprojekt Fernweh-Park unterhielt. In den Bildern im Gespräch mit Maybritt Illner, Caroline Beil, und dem amtierenden Oberbürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Auch der frühere „Verstehen Sie Spaß…“ Moderator Cherno Jobatey studierte interessiert das Fernwehpark Prospekt und zeigte schmunzelnd auf seinen Nachfolger, Frank Elstner.

Danke sagen möchten wir auch für die tolle Zusammenarbeit mit 20th Century Fox, hier an erster Stelle Eva Conradi und unseren Betreuer vor Ort, Kai Reichel, der mit seiner überwältigenden Freundlichkeit uns allen das Lampenfieber nahm.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ROAND EMMERICH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

ROTER TEPPICH – Jahrmarkt der Eitelkeiten

Rückblick: ROTER TEPPICH. Die ersten VIP-Gäste kommen, die man am Blitzlichgewitter erkennen kann: Caroline Beil, Cherno Jobatey, Maybrit Illner, Moderatorin von „Berlin Mitte“, Moderatorin Sandra Maischberger und der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit . Auch Matthias Schweighöfer ist zu sehen, damals noch nicht so bekannt. Ebenso Horst Krause, bekannt aus der Serie „Wachtmeister Krause“, Ludger Pistor und Michael Gwisdek.

Plötzlich werden die Zurufe der Fotografen lauter, hektischer: „Barbara, Barbara, zu mir schauen bitte, Barbara, bitte einmal drehen..“. TV-Moderatorin Barbara Schöneberger betritt den roten Teppich. Jeder Fotograf will durch Zuruf ihre beste Pose festhalten. Seit sie im Rahmen des Europäischen Pressballs vor wenigen Monaten erst im Hotel Ritz Carlton Berlin ihre Hände in feuchten Ton drückte, strahlen Klaus Beers Augen, wenn er sie sieht. „Ihre Augen sind so blau und unergründlich wie ein Bergsee in Alaska…“ sagt Klaus.

Sehen und Gesehen werden ist hier das Motto. Und ehrlich gesagt, auch wir, die Fernwehpark Crew, waren natürlich stolz, einmal dort sein zu dürfen, wo eigentlich alle hin wollen: einmal selbst auf dem ROTEN TEPPICH stehen. Das Tolle daran. Nicht als Fotograf, um andere Leute abzulichten, sondern selbst im Fokus der Kameraobjektive zu sein.

Und dann flanierten sie vorbei, Stars und Sternchen. Man tut ganz cool, ja oft so desinteressiert, so, als würde einem der ganze Presserummel sogar lästig sein. Und so eilen manche Promis schnellen Schritts Richtung Kino und hoffen doch insgeheim, das sie das Interesse der Fotografen finden. Und dann, auf Zuruf, bleibt man – man hat es ja insgeheim gehofft – für Augenblicke stehen, dreht und wendet sich im Flashlight und hat dann nichts besseres zu tun, als eilends weiter zu gehen, so, als wäre das alles unangenehm, vor den Objektiven verweilen zu müssen. Doch eigentlich ist man nur deswegen gekommen…

Den oder die kenn ich doch“, von irgendwo her, fragt man sich. Natürlich aus dem Fernsehen. Doch wie heißen sie alle eben gleich nochmal, die sich im Blitzlicht und Scheinwerfer der TV-Kameras drehen und wenden? Besonders die Damen in gewagten Outfits sind oft nur C-Promis, sie müssen eben durch etwas anderes das Interesse der Fotografen auf sich ziehen…

Doch sie kennt sicher jeder. Ihr faszinierender Augenaufschlag als Talkmasterin bei ntv und in Ihrer Sendung „Maischberger“ lässt kein männliches Wesen kalt: Sandra Maischberger. Und spielte der nicht bei…? Ja richtig, in der „Der Alte“ mit. Wie ist sein Name doch gleich? Und auch die Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast, ist anwesend und hat gleich ein entsprechendes Infoblatt für Umweltfragen parat. Auch einige Soap-Stars von GZSZ sind auf den red carbon zu finden.

Da SIE eilt schnellen Schritts in das Kino, so, als wollte sie dem Dschungel entfliehen. Wer sie als Ex „Explosiv“- Moderatorin nicht kannte, der weiß spätestens seit „Ich bin ein Star- holt mich hier raus“ wer sie ist: Caroline Beil

Dann aber hieß es für alle: „Kreuzberger Nächte sind lang…“ Bis in die frühen Morgenstunden wurde noch weitergefeiert, auf der Filmpremieren-Aftershowparty in Berlin-Kreuzberg.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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