HofReunion 2016

In dieser Rubrik finden Sie Bildergeschichten, in denen wir die Schilderübergaben für den Fernweh-Park von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Institutionen etc. dokumentiert haben – Ausflüge von Familien, Busreisenden und Besuchern aus aller Welt – in den FERNWEH-PARK.

Die Übergaben der Schildergrüße werden meist in tolle Events verpackt, oft regelrecht zelebriert – und sind immer mit schönen Erlebnissen gefüllt. „Auftritte“ mit über 100 Personen im Fernweh-Park sind keine Seltenheit. Ein Schilder-Kaleisdoskop mit Schildergrüßen aus der ganzen Welt.

Lassen Sie sich überraschen, wie Fernweh-Park Besucher ihre Schildübergabe präsentieren – vielleicht sind auch demnächst SIE mit Ihrem ganz persönlichen Schildergruß dabei?

Bringen Sie einfach von Ihrer nächsten Reise ein Ortsschild, Straßenschild etc. mit – und machen damit Ihre Traumreise unvergesslich. Und: bitten Sie, wenn sie Besuch aus dem Ausland erwarten, ihre Freunde darum, das Ortsschild ihres Heimatortes in den Koffer zu packen oder vorab an Sie zu senden. Ein ganz besonderes, einmaliges Erlebnis für Sie und Ihre Gäste.

Bei der Schilderübergabe an den Fernweh-Park fertigen wir für Sie Bilder sowie einen Pressebericht für die Stadt an, aus der das Schild stammt. So sieht der dortige Bürgermeister, wie das „Schild seiner Stadt“ in Deutschland präsentiert wird. Ideal wäre es natürlich, wenn Sie auch ein Foto von der Übergabe des Schildes aus dem Reiseland hätten. Denn dann ist gleich eine Verbindung von dem Land zu der Präsentation im Fernweh-Park hergestellt – und rundet unsere Story ab. 

Wenn Sie uns also einen Schildergruß mitbringen, erhalten Sie eine BILDERGESCHICHTE, wie diese hier…

05.09.2016: HofReunion Association 2016 – Schildergrüße aus den USA von North Carolina, Ohio, Arizona bis Tennessee

HofReunion – eine Tradition

Einmal im Jahr treffen sich die ehemaligen in Hof stationierten Soldaten in Amerika, um sich dort über alte Zeiten in Hof zu unterhalten – und kommen alle paar Jahre zu ihrer früheren Wirkungsstätte, um sich diese immer wieder anzusehen und alte Erinnerungen aufzufrischen. So ist Hof für viele Ex-GIs zu einer zweiten Heimat geworden – und haben dabei den Fernweh-Park lieben gelernt, in dem viele Schildergrüße der amerikanischen Gäste prangen. Denn schon oft haben die amerikanischen Gäste den Fernweh-Park besucht und viele wunderschöne Schilder mitgebracht.

Dies ist bereits der 4. Besuch der Amerikaner, die in Hof immer eine „Zeitreise in die Vergangenheit“ antreten, wie sie sagen. Viele von ihnen haben hier einst ihre große Liebe gefunden – und „Ihr Mädchen“ mitgenommen über den großen Teich nach Amerika.

Das Tolle:“Die Vereinigung der in der Hofer Kaserne stationierten amerikanischer Truppen zählt heute noch etwa 3000 Mitglieder, davon sind etwas 200-400 noch aktiv“, erzählt Robert Hörath, der in den 60iger Jahren als Bundeswehrangehöriger mit den US-Streitkräften in Hof und am Döbraberg zusammengearbeitet hat. Seit dieser Zeit sind tiefe Freundschaften geschlossen worden, die bis heute halten. So organisiert Robert mit großem Enthusiasmus, verbunden mit viel Hintergrundarbeit und mit Hilfe seiner lieben Hanna seit Jahren diese tollen Treffen.

Was 2006 und 2009 da abging – ein USA-Schilder-Wahnsinn

Klaus Beer: „Bei den bisherigen drei Besuchen im Fernweh-Park mit Gruppen von über 100 Gästen entstanden so tolle Bilder, richtige „Massenschilderübergaben“, die auch in den Fernweh-Park Prospekten Einzug gehalten haben.“

Natürlich sind auch diese Bilderstories der früheren Schilderübergaben, im Bild vom 18 .09. 2006 und vom 02. 10. 2008 auf der Fernweh-Park Homepage dokumentiert.

Die Schilderübergaben

HofReunion 2016: Nach einem Empfang im Hofer Rathaus besuchten am Montag, den 05. September um 13.00 Uhr 70 ehemalige US-Soldaten, zum großen Teil auch mit ihren Ehefrauen, den Fernweh-Park und brachten wieder tolle Schilder von ihren Heimatorten in Amerika für das multikulturelle Friedensprojekt mit.

Leider spielte das Wetter heute nicht so mit, obwohl es Tage vorher laufend schön war – doch der Sommer soll im beginnenden Herbst nocheinmal zurück kommen. Die nächsten Tage werden die Gäste aus Amerika Deutschland also doch bei Sonnenschein erleben können. Weitere Stationen der Besichtigungstour ist nach dem Fernweh-Park das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth, mit dem der Fernweh-Park bereits eng zusammenarbeitet und die Besucher den Pfahl mit den Schildern aus Mödlareuth, u.a. „Vorsicht Schusswaffen“, begeistert fotografierten.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Der Fernweh-Park versucht das zu verhindern, bzw. die Gedanken dazu zu sensiblisieren, damit so etwas nie wieder passiert, was man im „Geteilten Dorf“ in Mödlareuth vor Augen geführt bekommt: Die hässliche Mauer, die es nun Gott sei Dank nicht mehr gibt. So wurde der Fernweh-Park bewußt an einem magischen Tag eröffnet, am 09. November 1999 – zehn Jahre nach dem Fallen der Mauer, als Zeichen für grenzenlose Freiheit und für Völkerverständigung.“ Die Gäste aus Amerika hängen an den Lippen von Klaus Beer, denn das alles interessiert sie sehr.

Danach besuchen die Ex-GIs die Hofer Kaserne, die Einrichtung am Döbraberg, das Vogtland-Museum und machen Ausflüge nach Rothenburg ob der Tauber, nach Bayreuth und in die fränkische Schweiz. Begeistert von dem Projekt ließen es sich die Besucher aus Amerika nicht nehmen, auch den Fernweh-Park auch diesmal wieder eingehend zu besichtigen.

Neue Schilder braucht das Land – sprich: der „Fernweh-Park“

Ron Neiswander und seine Frau brachten das Schild „Village of Convoy“ aus Ohio mit. Mr. Nottingham aus Tennessee das Schild „Kingsport Tennessee“, Wade Nottingham aus South Carolina das Schild von „Spartanburg“ und Mathew Kaiser aus Scadepork stiftete das US Highway Sign „Interstate 10 Arizona“, das er sich am liebsten selbst zuhause an die Wand hängen würde, wie er sagte.

Klaus freute sich sehr über die mitgebrachten USA-Schildergrüße, die demnächst im NEUEN Fernweh-Park einen schönen Platz finden werden. Die neue stellvertretende Fernwehpark-Vereinsvorsitzende Erika Beer erklärte den amerikanischen Gästen auf englisch, wo 2017 ihre mitgebrachten Schilder zu besichtigen sein werden und ludt sie herzlich für das nächste Treffen in den Fernweh-Park nach Oberkotzau ein.

Hilde und Jerry – vor 50 Jahren im Hofer Rathaus getraut

Als Hilde und Jerry Middendorf das Star-Schild der Halbschwester des amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika; Frau Dr. Auma Obama im Fernweh-Park entdeckte, durfte bei deren Schild ein Foto natürlich nicht fehlen. Auch Hilde und Jerry haben sich in Hof kennengelernt und wurden vor über 50 Jahren im Hofer Rathaus getraut.

Wiedereinmal hatte Robert Hörath (Bild) alles hervorragend organisiert und schenkt Klaus den neuen Pin für HofReunion 2016.

Klaus schloß bei dem Besuch sofort Freundschaft mit einem Reiseteilnehmer, der in California und dort auch noch einem Vorort von L.A wohnt, Klaus Lieblingsort in der Welt, am Pazifik Coast Highway Richtung San Diego. Klaus: „Darf ich in ihrem Koffer wieder mit zurück? Denn dort wo Sie leben, bin ich seit vierzig Jahren laufend in Gedanken und nutze jede Gelegenheit, immer wieder dorthin zu kommen…Palmen, Bananenstauden in den Vorgärten, Beach und immer blauer Himmel… I love it… und deshalb gibt es ja auch den Fernwehpark, damit man sich mit Blick auf die Schilder im Kopfkino dorthin träumen kann…“

Nach einem ausgiebigen Bummel durch den Fernweh-Park, die Sonne war mittlerweile herausgekommen (Klaus: „Wir hätten mit den Fotos einfach noch ein bischen warten sollen…“),  besuchen die Ex-GIs die Hofer Kaserne, die Einrichtung am Döbraberg, das Vogtland-Museum und machen in den nächsten Tagen Ausflüge nach Rothenburg ob der Tauber, nach Bayreuth und in die fränkische Schweiz. „Alles Gute und liebe Grüße nach Amerika – bis zum nächsten Mal, dann im „Summa Park“ des Marktes Oberkotzau, nur acht Kilometer von Hof entfernt, wo der Fernweh-Park 2017 dann beheimatet sein wird.“ 

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