Frank Elstner

Um 11.23 Uhr klingelt bei Klaus Beer das Handy. Am Apparat: FRANK ELSTNER: „Hallo Herr Beer, ihr Vorschlag, 14.30 Uhr am Fernwehpark geht in Ordnung. Holen Sie mich um 14.25 im Hotel ab?“

FRANK ELSTNER in Hof. Mit einem Riesen-Staraufgebot. Denn seine beliebte TV-Sendung „VERSTEHEN SIE SPASS“ wird aus der Hofer Freihheitshalle ausgestrahlt. Der Vollblut Fernsehmann Elstner hatte die Idee zu einer der erfolgreichsten Sendungen des deutschen Fernsehens. Er schuf den Samstagabend TV-Knüller mit Rekord Einschaltquoten „Wetten dass…?“, das „Flaggschiff der Unterhaltungssendungen“, bei dem er anfangs auch als Moderator auftrat. Danach wurde er von Thomas Gottschalk abgelöst.

Weiter moderierte Elstner, der seine Sporen bei Radio Luxemburg und RTL verdiente, die Talk-Show „Menschen der Woche“ und übernahm nach Kurt Felix und Paola einen weiteren Samstagabend Publikumsrenner: „Verstehen Sie Spaß“, den er aber 2010 an Guido Cantz abgab. Zu sehen war Elstner, der bekennende Vegetarier, auch in der Sendereihe „Die große Show der Naturwunder“. 2006 pilgerte Frank Elsner ein Teilstück des Jakobsweges.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 07. Februar 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Frank Elstner vor seiner Fernsehsendung „Verstehen Sie Spass…?“ bei seinem persönlichen Besuch im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von FRANK ELSTNER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE / Persönlicher Besuch im Fernweh-Park

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Persönlicher Besuch des Fernweh-Parks

Frank Elstner gastiert für seine Fernsehsendung „Verstehen Sie Spaß“ in der Freiheitshalle Hof. Vor der Sendung besuchte er den Fernweh-Park, denn er wollte das Projekt persönlich kennenlernen, in das er aufgenommen wird. Doch der Reihe nach…

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hatte Frank Elstner angeboten, ihn vom Hotel Central zum Fernweh-Park zu fahren. Der schnellste Weg hin und wieder zurück in die Freiheitshalle. Dieter Thomas Heck oder Wencke Myhre zum Beispiel saßen schon bei Klaus im Star-Mobil. Beer schmunzelnd: „Bei Wencke, die ich schon als Jugendlicher sehr verehrte, waren meine Augen nur nach rechts auf den Beifahrersitz gerichtet. Wie ich überhaupt am Fernwehpark ankam, ist mir heute noch ein Rätsel…“

„Verfügen Sie über mich“

Frank Elstner ist pünktlich in der Lobby. Als Klaus ihn bittet, in das Auto zu steigen, breitet der große Fernsehmann die Arme aus und sagt: „Verfügen Sie über mich“. Klaus ist begeistert.

„Oh, Terra Film“. Elstner sieht den Schriftzug auf Beers Auto. „Ja, in meinem anderen Leben reise ich viel und drehe Kulturfilme“, sagt er und öffnet die Autotüre. Elstner nimmt hinten Platz. „Also, wir machen erst die Starschild-Signierung, dann die Handabdrücke in Ton“, schlägt Klaus Beer vor. „Ich mache alles, was sie wollen“, entgegnet der große Fernsehmann.

Auf der Fahrt zum nur drei Minuten vom Hotel entfernten Fernweh-Park möchte Klaus Beer eigentlich noch einmal das Wichtigste über das Friedenprojekt erzählen, da die dort wartenden Medienvertreter Elstner sicher nach seinem ersten Eindruck darüber befragen werden. Doch der TV-Moderator winkt ab. „Kenne ich schon, habe mich damit schon befasst“, sagt er. Klar, sonst würde er wohl kaum mitmachen, wenn ihm das Projekt nicht gefallen würde. Und so unterhält man sich über die frühere DDR-Grenze, auch möchte er etwas über die nächstgelegene Stadt der damaligen Zone wissen. „Mödlareuth, das geteilte Dorf, heute ein öffentliches Museum“ erklärt Klaus Beer, „keine 15 Kilometer von hier.“

Großes Medieninteresse

Am Fernweh-Park angekommen, erwartet Elstner ein großes Medienaufgebot. Zig TV-Sender, Journalisten und Hörfunkmoderatoren haben Kameras und Mikrofone bereits im Anschlag. Klaus Beers Pressearbeit hat funktioniert. Klar, bei diesem Namen! Ursprünglich wollte der TV-Star bis zum fertigen Aufbau von Schild und Tonform im Wagen bleiben, wegen einer leichten Erkältung, wie sein Betreuer sagt. Doch das geht jetzt nicht mehr. Die Medien umringen das Fahrzeug.

Als Frank Elstner dem Auto entsteigt und auf die Schilder zugeht, richten sich alle Kameras auf ihn. Während Beer Schild und Ton aus dem Fahrzeug holt, ist Frank Elstner schon von unzähligen Objektiven und Mikrofonen umlagert.

Fernweh-Park Bummel  – first

Nachdem Frank Elster ein paar Interviews gegeben hat, gelingt kurzfristig ein Entwischen. Klaus führt ihn  Schilderreihen zur Vorderseite des Parks, natürlich verfolgt von vielen Kameras. Ursprünglich sollte gleich mit der Schildsignierung und der Handprint-Aktion begonnen werden. Doch da jetzt sowieso alles über den Haufen geworfen ist und sich Frank Elstner von den vielen Schildern nicht losreissen kann, wird eben der Bummel durch den Fernweh-Park vorgezogen.

Klaus erklärt auf die Schnelle: „Das Schild von Hamburg hat Truck Stop mitgebracht, der angenagelte Westernstiefel ist von  Lucius, dem Frontsänger der Band. Da haben wir das  „Peter Kraus Platzl“ und da hinten lugt Austin/Texas mit dem US Countrystar Willie Nelson hervor … Hier Berlin mit seiner Partnerstadt Los Angeles, dieses Schild wurde extra vom Bürgermeister von L.A. einem Lufthansapiloten mitgegeben, der es uns uns dann stilgerecht auf dem Los-Angeles-Platz in Berlin überreichte… Ja und dann haben wir hier den Peter Alexander und Johannes Heesters, den wir mit 98 Jahren in die „Signs of Fame“ aufnahmen… Und das vorne ist das Grußschild von Udo Jürgens, darunter das vom Bestseller-Autor Erich von Däniken und hier grüßte der Fahrradabenteurer Tilman Waldthaler, der mit dem Bike schon zweimal um die Welt fuhr…“ Geschichten über Geschichten…“

Klaus Beer, den engen Zeitplan Elstners vor Augen, versucht diesem in einer Schnellführung das Wichtigste im Park zu zeigen und ist sich auch bewusst, dass solche ungestellten Aufnahmen die Medien mögen, die auf Schritt und Tritt Elstner und Beer mit den Kameras verfolgen.

Die „Wetten dass…“ Gurus, Frank Elstner + Thomas Gottschalk – nun vereint im Fernweh-Park

Klaus leitet Frank Elstner weiter zu einem ganz bestimmten Pfahl. „Hier – das berühmteste Ortsschild des Fernweh-Parks: KULMBACH, signiert mit ‚Kulmbach macht den größten Spass, Wetten dass…‘, raten Sie mal, von wem? Elstner freut sich sichtlich, dass auch sein geistiges Produkt und dessen Moderator Thomas Gottschalk hier vertreten ist. „Da müssen Sie aber die Zuschauerqoten mit draufschreiben“, meint er scherzhaft.

Frank Elstner und Klaus Beer werden von den Medienleuten vor dem „Gottschalk-Schild“ festgenagelt. Der Bayerische Rundfunkt filmt, TV-Oberfranken und RTL hält drauf und Exra-Radio Moderator Gerhard Prokscha fragt den Showmaster, ob er denn nicht auch einmal Klaus Beer einen Streich mit der versteckten Kamera spielen wolle. „Die Pfähle umzusägen wäre nicht schön, davon ist hier zuviel Idealismus investiert worden“, sagt er. Dann fällt ein Satz: „Ich habe das Gefühl, das ist hier so eine Ecke, wo viele Leute ihre Hunde ausführen, man muß da höchstwahrscheinlich aufpassen, dass das nicht zugepinkelt wird.“ Dieser Ausspruch war natürlich ein gefundenes Fressen für die Medien, kam dann auch im Fernsehen

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer versteht nun „keinen Spass“ mehr und bittet Frank Elstner zu der TV-erprobten Kulisse des Fernweh-Parks, zwischen das Schild „New York “ und „Berlin-Los Angeles“. „Hier finden alle Foto-Shootings statt“, erklärt er dem Showmaster.

Frank Elstner ergreift den Stift. „Doch nicht auf die schöne Sonne, ich schreibe darunter“, sagt er zu Klaus Beer. „Nein, nein, die Sonne ist ja gerade der angedachte Freiraum für Ihre Unterschrift“ erwidert dieser. Elstner beginnt zu signieren. „Bitte in die Kamera schauen“ ruft der Mann von dpa.

Ein Blitzlichtgewitter bricht los. Gut so, denn die Lichtverhältnisse sind äusserst ungünstig. Noch vor kurzer Zeit wirbelten Schneeflocken, alles grau in grau, jetzt knallt die Sonne vom Himmel. „Zu harte Kontraste, besser wäre bedeckter Himmel“ denkt Klaus Beer, „wenn das mal gut geht.“

Handabdrücke alá Hollywood

Das Star-Schild ist signiert. Was nun folgt, ist ein Feeling Hollywood in Oberfranken. Die Handabdrücke. Die Keramikkünstlerin Rosa-Maria Wolfrum hat wieder alles vorzüglich vorbereitet und Frank Elstner entledigt sich schon mal seiner Uhr.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich.

Doch man muss erwähnen, dass dies die Anfänge der Handabdrücke waren. Deshalb fehlte auf der Tonschale die Leiste mit dem Fernwehpark-Logo. Auch gab es die Stellage für das signierte Star-Schild noch nicht, das in den darauf folgenden Jahren während der Handprint-Aktion immer mit im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich eben aus der Praxis heraus nach und nach entwickelt. Bei Frank Elstern aber gab es zumindest schon den geschmeidigen Ton.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Elstner die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Frank Elstner sicher gerne mitmachen – doch damals, 2003, gab es diese Pose noch gar nicht. Alles entwickelte sich erst nach und nach zu dem heutigen Prozedere.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Frank Elstner seinen Namenszug in die graue Masse.

Klaus hat Wasser und Handtuch zum Säubern dabei. Doch das jetzt aus dem Wagen zu holen ist ein vergebliches Unterfangen. Elstner u. Beer sind eingezwängt zwischen Kameras und Mikrofonen. Elstner schaut auf seine Hände und reibt sie an Klaus Beers Lederjacke vom Hard Rock Cafe Hollywood ab. „So werden sie auch sauber“, meint er schmunzelnd. Klaus: „Steht ja Hard Rock drauf, muss das aushalten…“

Die ERSTE UNTERSCHRIFT auf dem Fernwehpark STAR-MOBIL: FRANK ELSTNER

Auf dem Weg zum Auto kommt noch ein verspäteter Reporter. Ein Mikrofon von Radio Euroherz wird Frank Elstner unter die Nase gehalten. Während er bereitwillig die Fragen beantwortet, kommt Klaus Beer eine Idee. Wie wäre es, wenn der große TV-Showmaster auch auf dem „Fernweh-Park-Auto“ seine Unterschrift hinterlassen würde? Schnell wischt Beer mit dem Handtuch, an dem sich Frank Elstner eigentlich nach der Tonaktion die Hände hätte säubern sollte, eine Fläche auf der Kühlerhaube blank. Dann bittet er ihn, auf der noch jungfräulichen Kühlerhaube unterschreiben. „Soll ich das wirklich? Auf dem weißen Lack?“, fragt er nochmal nach. Klaus ist es ernst. Frank Elstner wundert nichts mehr unterschreibt mit Schwung darauf.

Frank Elstner ist also der erste Prominente, der auf dem „Fernwehpark-Star-Mobil“, wie es seit heute genannt wird,  seine Unterschrift hinterlassen hat.

2013: Nichts geht mehr – auf dem Star-Mobil

Im 13. Jahr des Fernweh-Parks ist das STAR-MOBIL übersät mit Autogrammen von Stars aus dem „Signs of Fame“. Nichts geht mehr. Die Unterschriften der Prominenten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik zieren nicht nur die Kühlerhaube, sondern auch die Kotflügel und die Seitenteile des Fahrzeugs. Nun geht es auf dem Dach weiter.

Frank Elstner konnte sich mit seiner Unterschrft noch so richtig austoben, aber selbst große Namen wie die Klitschkos mussten sich später dann mit ihrer Unterschrift knapp unter die Windschutzscheibe zwängen…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit FRANK ELSTER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

„Wo kann man hier joggen?“

Samstagnachmittag, 16.45 Uhr. Auf Wiedersehen „Fernweh-Park“. Klaus fährt Frank Elstner und seinen persönlichen Betreuer zurück ins Hotel. Frank Elstner fragt, wo man denn hier noch ein Stündchen joggen könnte. Klaus nennt die Schellenberg-Anlage, nicht weit vom Hotel Central entfernt oder noch besser den Theresienstein. Frank Elstner ist ein begeisterter Jogger und versucht selbst auch bei seinen TV-Produktionen sich ein Stündchen freizuschaufeln, um in der Stadt, in der er gerade ist, etwas zu laufen….

Verstehen Sie Spaß“ Backstage-Splitter

Kaum im Hotel angelangt, klingelt das Handy von Klaus. Der Manager von Rüdiger Hoffmann ist in der Leitung und sagt: “Wir kommen gleich, können die Schildsignierung mit Rüdiger gleich machen.“ Denn Klaus hat auch bei dem beliebten Comedian und auch bei anderen Stars angefragt, die heute in der Sendung von Frank Elstner auftreten. Darunter auch Sarah Connor und Robin Gibb von den Bee Gees, die alle begeistert zugesagt haben.

So ist wiedermal Hektik angesagt. Es geht um Minuten. Kaum hat Rüdiger Hoffmann sein Grußschild signiert, lernt Klaus Beer den Manager von Kai Pflaume kennen. Dieser ist von der völkerverbindenden Idee des Fernweh-Parks sehr angetan und ruft sofort Kai an, damit Klaus ihn persönlich kennenlernen und aus erster Hand informieren kann. Der Showmaster, („Nur die Liebe zählt“) groß, schlank und umwerfend aussehend, hört sich aufmerksam Klaus Beers Erklärungen über den Park. an. „Leider haben wir zu spät erfahren, dass Kai in der Sendung ist und auf die Schnelle ein Grußschild nicht mehr auf die Reihe bekommen“, sagt Klaus. Kai und sein Manager vereinbaren, dass die Starschild-Signierung und die Handabdrücke in Ton bei einer Sendung backstage in Köln gemacht werden soll. Man muss nur noch einen entsprechenden Termin finden.“

Nervenkrieg um den Backstage-Ausweis

Kurz vor 18.00 Uhr. Frank Elstner fährt am Künstlereingang vor. Auch Klaus betritt die Halle. Um den Hals deutlich sichtbar, den Backstage-Ausweis, ohne den niemand desen Bereich betreten darf. Klaus Beer: „Obwohl ich seit 25 Jahren in der Freiheitshalle bei Konzert und Fernsehveranstaltungen ein- und ausgehe, hat der SWR für diese  TV-Produkton das alleinige Hausrecht.“ Ohne Ausweis ginge da gar nichts. Doch um diesen zu erhalten, war schon wieder Nervenkrieg angesagt.

Der ganze Samstag gehörte dem Faxen, Telefonieren, dem Telefonieren und Faxen. Mailen war damals noch nicht wirklich verbreitet. Endlich um 15.00 Uhr erhielt Klaus Beer einen Rückruf von der Künstlerbetreuung des SWR: „Herr Beer, die Backstackausweise liegen für Sie und Ihren Fotografen e Leute im Container 1 des SWR bereit.“ „Elstnertainment“ hat für die Fernweh-Park ein gutes Wort eingelegt.

Backstage mit Thomas Gottschalk

„Da der Termin mit Robin Gibb erst nach seinem Auftritt stattfindet, sollten wir jetzt hoch zu unseren Plätzen gehen“, sagt Klaus Beer – ein Riesenfehler, wie sich gleich herausstellen wird.

Frank Elstner begrüßt das Publikum, wird mit tosendem Beifall empfangen. „Wenn Sie erst unseren Überraschungsgast sehen, dann war dieser Applaus Pipifax dagegen“, meint er. Klaus: „Spätestens hier hätte ich schalten und nochmal in den Garderobenbereich der Künstler verschwinden sollen…“

Raphaela Ackermann nimmt auf der Promicouch neben Frank Elstner Platz. Klaus kennt sie nicht, hat ihren Namen noch nie gehört. Sie spielte den Lockvogel für eine Verlade. Frank Elstner: „Wissen Sie eigentlich, dass Raphaela Ackermann zwei berühmte Brüder hat? Christoph und Thomas Gottschalk.“ Und weiter: „Sag mal, wie war der Thomas denn so im Teenageralter?“. Raphaela erzählt, dass sie immer weggeguckt hat, wenn Thomas Mädels mit nach Hause gebracht hat. Und Frank Elstner fährt fort: „Ja und was machte der Thomas wenn… – aber fragen wir ihn doch selbst. Hier ist er. In Hof. THOMAS GOTTSCHALK !!!

Klaus: „Ich traue meinen Augen nicht. Wenn ich mit allem gerechnet habe, mit diesem nicht. Thomas Gottschalk in Hof. Jetzt war mir auch klar, weshalb mich die Produktion anrief und fragte, wie lange man von der Freiheitshalle zum Flughafen „Hof-Plauen“ fährt…“ Wenn ich doch nur noch ein paar Minuten länger im Backstagebereich geblieben wäre…

Mich hält nichts mehr auf meinem Platz. Während Gottschalk erzählt, dass er seine erste „Wetten dass…“ Sendung in Hof begann, hänge ich mir meinen Backstage-Ausweis um den Hals, packe eine Kamera und schlage mich hinter den Kulissen zu den Künstlergarderoben durch. Leise, über Tausend Kabel, vorbei an Monitoren, auf denen man sieht, das Thomas gerade die Bühne verläßt. Zehn Meter weiter müßte ich auf ihn treffen.

Normalerweise mache ich so etwas nicht. Ich bin kein Autogrammjäger. Ich mache nur was mit den Stars, wenn ich dazu vom Management offiziell einen Termin erhalten habe. Doch in ganz besonderen Situationen wäre es töricht, nicht auch mal spontan zu reagieren. Denn ich mache kein Hehl daraus, dass ich ein Faible für Thommy habe. Ich mag seine lockere Art, lasse keine „Wetten dass…“ Sendung aus, und das nicht nur aus einem bestimmten Grund: Ich war doch selbst einmal Saalkandidat mit der „Braut-Wette. Und überhaupt. Thomas und mich verbindet eine gemeinsame Liebe: AMERIKA und die Musik der good old sixties. Sorry, solche Gedanken sind für diesen Stimmungsbericht sicher einmal gerechtfertigt.

Und Klaus berichtet weiter: „Thommy ist schneller, gefolgt von seinem Betreuer. Ich muß noch über zig Kabelstrippen klettern. Mit seinen langen Beinen eilt er wie mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Garderobe. Doch ich hole auf. Kurz vor der Garderobentür erwische ich ihn. „Servus Thomas, ich freue mich, dass Du wieder mal in Hof bist. Erinnerst Du Dich noch? Ich bin der mit der Braut-Wette. Und Du hast für den Fernweh-Park das KULMBACH-Schild signiert mit dem Spruch: „Kulmbach macht den größten Spass – Wetten dass…“

Da nicht viel Zeit ist, versucht Klaus Thomas Gottschalk soviel Information wie nur möglich zu geben. Er sagt: „Frank Elstner haben wir gestern ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Thommy grinst zurück. „Servus“.

Können wir nicht schnell ein Wiedersehensfoto für die Fernwehpark Homepage machen?“ fragt Klaus. Doch sein Betreuer wehrt ab. „Wir sind in Eile, wir müssen sofort zum Flughafen“. Schwupp, und weg sind sie. Ich glaube, alles nur geträumt zu haben.

Von der Sendung selbst nehme ich kaum noch etwas wahr. Über 80 Promis haben wir jetzt in die „Signs of Fame aufgenommen. (Anmerkung: Das war im Jahre 2003. 2017 sind dort über 300 vertreten). Waren backstage, hinter TV-Kulissen und überall dort, wo der Showbiz glimmert, mittendrin. Das ist sicher alles immer recht spannend, doch nur bei Thomas Gottschalk überkommt mich immer so ein Gefühl der Begeisterung. Einmal mit Thomas in Malibu eine Cola trinken, über L.A, Amerika quatschen. Das wär’s. get your kicks… mit Thomas.

Treffen mit Thomas Gottschalks Schwester Raphaela

Kurz vor 22.00 Uhr. Ich bin mit der Fernwehpark Crew, meinen Freunden André und Peter, wieder vor Sarah Connors Garderobe und verfolge im Monitor Robin Gibbs Auftritt. Im Fernseher läuft der Abspann. Jetzt sollte ich eigentlich wieder oben sein, um ein paar Aufnahmen des Künstler-Gruppenfotos für die Homepage Story zu machen. Doch gleich gegenüber von Sarah Connors Garderobe steht der Name: „Raphela Ackermann“.

Und plötzlich kommt sie da heraus. Ich stelle mich vor, zeige ihr das Bild von ihrem Bruder Thomas Gottschalk im Fernweh-Park Prospekt, wo er mit seinem Kulmbach-Schild zwischen den vielen anderen Kolleginnen und Kollegen im „Signs of Fame“ abgebildet ist. Wir verstehen uns auf Anhieb. Raphaela Ackermann ist eine sehr symphatische Frau.

Ihr fröhliches, unkompliziertes Lachen steckt an. Wir unterhalten uns prächtig. Ich erzähle, dass wir nach Frank Elstner und Sarah Connor gleich auch die Hände des großen „Bee Gee“ Robin Gibb in Ton verewigen will. „Bei Thommy habe ich auch schon angefragt“, verrate ich Raphaela Ackermann, „vielleicht klappt es irgendwann mal…“ Ein Foto zur Erinnerung? Aber klar. Raphaela Ackermann, noch mit dem Fernweh-Park Prospekt in der Hand, läßt sich mit Freude fotografieren.

Die ausführliche Bilderstory von der Aufnahme von SARAH CONNOR und ROBIN GIBB in die „Signs of Fame“ kann man in deren eigener Bilderstory auf unserer Homepage nachlesen.

„Verstehen Sie Spass?“ – Die Fernsehsendung

Und hier noch einige Bildimpressionen von der großen Samstag-Abend Unterhaltungsshow.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an den Besuch von Frank Elster im Fernweh-Park zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von FRANK ELSTNER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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