Raphael Holzdeppe

Stabhochsprung wird die Königsdisziplin und die wohl komplexeste der Leichtathletik bezeichnet. RAPHAEL MARCEL HOLZDEPPE, Ausnahmeathlet und nach Tim Lobinger das Gesicht der neuen deutschen Stabhochsprungszene, zählt zu den herausragendsten Stabhochspringern Deutschlands. Sein bislang größter Erfolg ist der Erhalt der Goldmedaille bei der WM 2013 in Moskau und einer Silbermedaille 2015 in Peking. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London errang er eine Bronzemedaille. Der Sportstar ist zudem Mitinhaber des Stabhochsprung-Weltrekords bei den Junioren.

Holzdeppe wurde im Alter von zweieinhalb Jahren adoptiert und begann mit 10 Jahren mit dem Stabhochsprung. Nach dem Abitur studierte er International Management für Spitzensportler. Holzdeppe gehört dem LAZ Zweibrücken an und war Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr, die er bis zu seinem WM-Titel angehörte.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 24. Juni 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Raphael Holzdeppe im Fernweh-Park in Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von RAPHAEL HOLZDEPPE indie „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der erste Star, der das Fernweh-Park Arreal im Summapark des Marktes Oberkotzau besucht, ist ein Sportstar: RAPHAEL HOLZDEPPE. Und das, obwohl das Friedensprojekt noch gar nicht wirklich existiert.

Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer von der Teilnahme des Goldmedaillen-Gewinners im Stabhochsprung der Weltmeisterschaften 2013 in Moskau am 22. Internationalen Commerzbank-Stabhochsprung-Meeting in Hof erfuhr, setzte er sich sofort mit dessen Management in Verbindung. Prompt kam die Zusage, zwei Tage vor dem Event in der Hofer Altstadt. Auf die Schnelle wurde ein Star-Schild aus dem Boden gestampft und eine Tonform für die Handabdrücke besorgt.

Als Klaus Beer den Sportstar dann am Samstag Vormittag im Hotel Central abholte und nach Oberkotzau fuhr, brauchte er gar nicht mehr viel über das völkerverbindende Friedensprojekt zu sagen. Beer: „Raphael konnte fast jeden Satz, mit dem ich ihn nochmal persönlich alles erklären wollte, mit eigenen Worten zu Ende führen. Er hat sich eingehend auf der neuen Fernweh-Park Homepage informiert und wusste über die Idee und Entstehung so gut Bescheid, dass er sogar das genaue Datum der Eröffnung sagen konnte. Und war voll im Bilde über die Ideologie des Projekts. Einfach unglaublich!“

Von allem begeistert, wollte er deshalb die Schildsignierung und die Handabdrücke in Ton nicht im Hotelzimmer absolvieren sondern dort machen, wo der Fernweh-Park einmal stehen wird. So wurde seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ auf der Rundbühne im Amphitheater durchgeführt.

Die STAR-SCHILD Signierung

Bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ hält Klaus Beer zuerst immer Ausschau nach einem passenden Hintergrund. Denn nichts Störendes soll von der zu ehrenden Persönlichkeit und der Aktion an sich ablenken. Doch wenn diese z.B. am Set bei Filmdreharbeiten oder im Fernweh-Park selbst stattfindet, ist das Problem immer gleich gelöst. Man arbeitet mit der dort anzutreffenden Location. Da die exotische Schilderkulisse aber noch nicht steht, bildet das schmucke Amphitheater den idealen Hintergrund. Und zwar von zwei Perspektiven aus. Für die Star-Schild Signierung hat Klaus mit Foto- und Filmerblick die Einsicht in das Amphietheater und dem Hintergrund der Rundbühne gewählt, an die sich einmal die Schilderreihen anschließen werden.

Im Atrium angekommen, wird der Sportstar vom Oberkotzauer Bürgermeister Stefan Breuer und Günter Tauwaldt, u.a. zuständig für Kultur und Tourismus der Marktgemeinde, auf das herzlichste willkommen geheißen. Breuer, selbst sportbegeistert, freut sich sehr, dass es ausgerechnet ein Sportler ist, der als erster Star den Fernweh-Park besucht, den man sich im Moment allerdings nur in der Fantasie gegenüber des Amphitheaters vorstellen muss. Doch das tut der Begeisterung keinen Abbruch. Denn über allem schwebt die Botschaft des Projekts.

Und so signiert Raphael Holzdeppe mit Freude sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des neuen Fernweh-Parks in Oberkotzau grüßt.


Ein geschichtsträchtiges Ereignis: Der 1. Star im neuen Fernweh-Park Oberkotzau

Nach der Unterschrift auf seinem Star-Schild folgen die Handabdrücke in Ton. Hierzu wird der Standort gewechselt. Es geht auf die asphaltierte Rundbühne, die zwar noch nicht mit der endgültigen Deckschicht überzogen ist, aber man dort schon gut Events durchführen kann. Klaus: „Es hat zwar im Moment noch Baustellencharakter, aber das ist eben so. Und hat sogar einen ganz besonderen Reiz. Denn Raphael Holzdeppe ist der erste STAR, der vor Ort im Fernweh-Park in die „Signs of Fame“ aufgenommen wird – und wird somit in die Geschichte des neuen Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau eingehen.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Und dann geht es los. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit RAPHAEL HOLZDEPPE und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Obwohl Raphael Holzdeppe als kräftiger Sportler mühelos im Ton zurecht kommt, darf Klaus ihm zeigen, wie das Eindrücken der Fingerspitzen noch etwas intensiver sein könnte – und drückt deshalb diese mal kurz mit ein…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Raphel die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Raphel Holzdeppe von Herzen gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Raphel Holzdeppe seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

In diesem Fall müssen heute natürlich auch die Vertreter der Marktgemeinde Oberkotzau immer mal wieder mit aufs Bild: der Bürgermeister Stefan Breuer und der Kulturbeauftragte der Marktgemeinde, Günter Tauwaldt.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Ganz privat – auf Du und Du mit dem Sportstar

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Raphael Holzdeppe, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. In diesem Fall heute mit dem Amphitheater im Hintergrund, da die neu zu errichtenden Schilderreihen ja noch nicht stehen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute wieder Jolanta Stettner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bislang bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute. Doch seit 2017 haben wir versucht, wenn es geht, immer auch ein kleines Video aufzunehmen.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Raphael Holzdeppe mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Raphael Holzdeppe zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…Und wünscht ihm für seine weitere Karriere alles Gute – denn die Stabhochsprungwelt steht dem Weltmeister und Ausnahmeathleten nach seiner Goldmedaille weiter offen…

Danke aber auch an das freundliche Management für das schnelle Reagieren, um die Ehrung innerhalb von nur zwei Tagen Vorbereitszeit auf die Reihe zu bekommen. Denn nur mit einem OK und offiziellen Termin kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von RAPHAEL HOLZDEPPE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Nach dem Shooting mit über 400 Fotos – „das ist ja fast wie in Hollywood“ – versprach der Weltmeister der Königsdisziplin Stabhochsprung auf jeden Fall wiederzukommen, um sich den fertigen neuen Fernweh-Park in aller Ruhe anzuschauen und natürlich sein Star-Schild zu besuchen. „Ich bin schon sehr gespannt, wo es einmal hängen wird…“

Fotos: Sylvia Schildbach

Filmkamera: Jolanta Stettner

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.