„Fernweh, Fame & Beatles“ / Oberkotzau wird zur „Abbey Road“
Liebe Besucher unserer Fernweh-Park Homepage,
dies ist keine Bilderstory über die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“. Vielmehr erzählt sie von einer außergewöhnlichen Ausstellung, die es verdient, auf dieser prominenten Seite ihren Platz zu finden.
Denn im Mittelpunkt stehen hier nicht die prominenten Persönlichkeiten selbst, sondern die Spuren, die sie hinterlassen haben: persönliche Erinnerungsstücke, einzigartige Objekte und wertvolle Memorabilia, die uns von zahlreichen Künstlern, Schauspielern, Musikern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens anvertraut wurden. Jedes dieser Exponate erzählt seine eigene Geschichte – von großen Erfolgen und bewegenden Momenten, von Begegnungen, Emotionen und Lebenswegen, die Menschen auf der ganzen Welt berührt haben.
Diese Gegenstände sind weit mehr als bloße Sammlerstücke von Stars. Sie sind Zeugnisse ihrer Zeit, authentische Botschafter ihrer Besitzer und stille Erzähler unvergesslicher Kapitel der Kultur- und Zeitgeschichte. In ihnen spiegeln sich die Erinnerungen an große Karrieren ebenso wider wie die Nähe zwischen den Stars und ihrem Publikum.
Genau diesen einzigartigen Schätzen ist die Zukunft der „Signs of Fame“-Sammlung gewidmet. Unser Ziel ist es, diese besonderen Zeugnisse dauerhaft zu bewahren und sie eines Tages einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bis dahin ruhen sie geschützt in den Schatzkammern des „Signs of Fame“ – verborgen vor den Blicken der Besucher, aber keineswegs vergessen.
Mit dieser Ausstellung öffneten wir erstmals symbolisch die Türen zu diesem verborgenen Kosmos. Wie durch ein Schlüsselloch konnten die Besucher einen Blick auf ausgewählte Schätze werfen und entdecken, welche faszinierenden Erinnerungsstücke sich bereits heute in unserem Bestand befinden. Es war eine Einladung zum Staunen, Erinnern und Entdecken – und zugleich ein Vorgeschmack auf eine Sammlung, die künftig noch viele Geschichten erzählen wird.
Denn die eigentlichen Stars dieser Ausstellung sind die Objekte selbst: kostbare Zeugnisse großer Persönlichkeiten, bewahrte Augenblicke der Zeitgeschichte und emotionale Brücken zwischen den Menschen hinter dem Ruhm und all jenen, die ihre Werke und ihr Wirken bis heute begleiten.
Hier weiterführende Infos zu dem angedachten STAR-MUSEUM in Verbindung zum Fernweh-Park.
Oberkotzau wurde zur Abbey Road
Beatles Mania in Oberkotzau. Seit der Ausstellungseröffnung „Fernweh-Fame & Beatles“ im Rahmen der Oberkotzauer Kulturtage wurde Oberkotzau zur „Abbey Road“.
Beitragsbild: Über den Zebrastreifen beim Rathaus Oberkotzau liefen nicht John Lennon, Ringo Starr, Paul Mc Cartney und George Harrisson, sondern Frank Schmieder (Beatles-Sammler), Stefan Breuer, (1. Bürgermeister von Oberkotzau) Klaus Beer (Fernwehpark Initiator) und Sabine Oltsch (Leiterin des Kulturamts).
FRANK SCHMIEDER aus Dresden sammelt seit über 60 Jahren alles von den Beatles und kennt diese und vor allem Paul McCartney persönlich. Er hat von den über 160 Goldenen und Platinen Schallplatten, die in seinem ganzen Haus in mehreren Zimmern und Treppenaufgängen verteilt sind, einige mitgebracht, davon spezielle Raritäten und viele andere wertvolle Beatles-Gegenstände. Er ist ein wandelndes Beatles-Lexikon.
Die seltenen Exponate gelten als etwas ganz Besonderes und sind ein echtes Erlebnis für Musik- und Beatles-Fans.
KLAUS BEER, Weltenbummler, Filmemacher, semiprofessioneller Fotograf (Terra Film) und Initiator des völkerverbindenden Friedensprojekts und Touristenattraktion „Fernweh-Park“, deckt mit seinen „Menschenbildern“ aus Indien, Nepal, Ladakh, Thailand, der Sahara, Marokko, Australien, Südafrika u.v.a. Länder mehr das Thema „Fernweh“ ab.
Mit eindrucksvollen Aufnahmen entführt der passionierte semiprof. Fotograf und Filmemacher die Besucher zu den Menschen des Himalaya, zu den Tuareg in der Sahara, den Berberstämmen Marokkos, zum Bergvolk der Akha in Chiang Mai/Thailand oder zu den Palmsaftzapfern Sri Lankas. Ebenso begegnet man den Aborigines Australiens, bunten Märkten und exotischen Bazaren des Orients und Asiens sowie faszinierenden Landschaften zwischen Wüste und Dschungel. Diese beeindruckenden Portraits mit dem Thema „Menschen der Welt“, wurden bereits in der namhaften Galerie4 in Eger/Cheb, Tschechien, ausgestellt.
Weiter konnten die Besucher einige Original Handabdrücke namhafter Stars bewundern, ebenso signierte E-Gitarren berühmter Rockbands, z.B. von ehem. Frontsänger von „Smokie“, Chris Norman oder Peter Maffay, sowie persönliche Gegenstände von Stars, wie z.B. ein paar Ski, die der Abenteuerer Arved Fuchs bei seiner Südpoldurchquerung mit Reinhold Messner trug. Reinhold Messner und Arved Fuchs schrieben 1989/1990 Expeditionsgeschichte, als sie als erste Menschen die Antarktis zu Fuß über den Südpol durchquerten. Sie bewältigten eine Strecke von über 2.500 Kilometern in nur 92 Tagen.
Zudem zu sehen: signierte Boxhandschuhe von Vitali und Wladimir Klitschko, Henry Maske, signierte Fußbälle von Philipp Lahm und Sepp Maier, eine Filmklappe mit Unterschrift von Armin Mueller-Stahl oder eine Filmdose von Michael Bully Herbig u.v.a.m.
Die Beatles-Gegenstände sowie die Handabdrücke und Star-Exponate sind, so Beer und Schmieder, nur ein Bruchteil von Gegenständen, die noch im Archiv schlummern. Die Original Handabdrücke berühmter Persönlichkeiten belaufen sich mittlerweile auf über fünfhundert.
Auch wurden einige von bislang über 1500 Zeitungsartikel ausgestellt, die weltweit – oft auf einer halben oder sogar ganzen Seite – über den Fernweh-Park erschienen sind, z.B, in Indien, Sri Lanka, Japan, Kanada, USA, Frankreich, Rumänien, Norwegen… Belegt in unserer Rubrik PRESSE/TV.
Die Ausstellungsbesucher konnten mit den eindrucksvollen Menschenbildern Fernweh erleben und zugleich mit den außergewöhnlichen und wertvollen Star-Exponaten einen Hauch von Hollywood verspüren. Signaturen auf Fahrzeugteilen ließen zudem echtes Route-66-Feeling aufkommen.
Prominente Gäste
Auch besuchten drei Promiente die Ausstellung, einmal GÜNTER WETZEL, der 1979 mit seiner und einer befreundeten Familie in einem selbstgebauten Heißluftballon die Grenze zwischen der damaligen DDR und der BRD überwand (verfilmt mit der Hollywood-Produktion „Mit dem Wind in den Westen“ und von Michael Bully Herbig „Ballon“).
Und FRANZ XAVER GERNSTL, Filmemacher, (400 Sendungen des BR in der TV-Kultserie „Mit Gernstl unterwegs“. Mit dabei auch HANS-PETER FISCHER, der Kameramann des Gernstl-Fernsehteams. Beiden waren auf Einladung von Klaus Beer in den Fernweh-Park gekommen, wo sie nach Gernstls Aufnahme in die „Signs of Fame“ und dessen Autorenlesung auch diese Ausstellung besuchten. Und da Gernstl und Fischer noch nicht auf einem Autoteil des Star-Mobils unterschieben haben, setzten sie auf einem der ausgestellten Fahrzeugteile, die über und über mit Autogrammen von Stars übersät sind, ihre Unterschriften, man sieht`s in unserer Bildergalerie…
Hier einige Bildimpressionen von der Eröffung der Ausstellung „Fernweh, Fame & Beatles“:
Leserbrief von Rudi Seifert, Stephanskirchen bei Rosenheim:
Alle Achtung, Oberkozau!
Ein großes Dankeschön der Marktgemeinde Oberkotzau für die Durchführung der Kulturtage. Als auswärtiger Besucher des mittlerweile berühmten Fernwehparkes war ich sehr überrascht, was nun in der begleitenden Ausstellung der Kulturtage zu sehen war. Insbesondere die wertvollen Unikate der wohl berühmtesten Band der Welt „The Fab Four – The Beatles“. In einem Gespräch mit dem Besitzer Frank Schmieder aus Dresden war zu erfahren , dass diese edlen Stücke nur einen kleinen Bruchteil seiner persönlichen Sammlung darstellen. Normalerweise findet man Exponate dieser Art nur in den Metropolen. Da muss man dem Initiator Klaus Beer ein großes Lob aussprechen, dass er die Öffentlichkeit hierüber informiert und die Präsentation organisiert hat. Auch dessen Unikate berühmter Persönlichkeiten verdienen eine besondere, dauerhafte Präsenz. Jetzt liegt es an der Gemeinde, eine ständige Beherbergung der Exponate zu finden, idealerweise in einer Räumlichkeit mit Nähe zum Fernwehpark. In dieser Form äußersten sich viele Besucher in den geführten Gesprächen. Der Bekanntheitsgrad des Ortes würde weiter davon profitieren, auch die örtliche Gastronomie durch die auswärtigen Besucher. Das ganze Projekt hätte ein Alleinstellungsmerkmal, von dem sich andere Städte eine Scheibe abschneiden könnten. Alle Achtung, Oberkotzau!
Biografie Klaus Beer
Klaus Beer gilt aufgrund seiner einfühlsamen und hautnahen Kamerasprache in Fachkreisen als ausgezeichneter Kameramann und zählt zu den renommierten Reisedokumentarfilmern im deutschsprachigen Raum. Neben seinem Spezialthema USA bilden insbesondere die Portraitfotografie, die Dokumentation ursprünglicher Lebensweisen sowie die filmische Darstellung von Sitten und Gebräuchen fremder Völker die Schwerpunkte seiner fotografischen, filmischen und schriftstellerischen Arbeiten.
Spannend und einfühlsam berichtet der Kamerakünstler von fremden Kulturen und Begegnungen, von Naturwundern und Abenteuern, die er gemeinsam mit seiner Frau Erika auf seinen Filmreisen erlebt. Exzellente Fotografie und eindrucksvolle filmische Umsetzungen verschmelzen dabei zu außergewöhnlichen Gesamtkunstwerken.
Parallel zu seinen Filmproduktionen entstanden zahlreiche Fotoausstellungen im In- und Ausland, unter anderem auch in der renommierten Fotogalerie 4 in Eger/Cheb. Seine Bilder erschienen zudem in Bildband-Produktionen bei terra magica in Luzern. Seine Filmproduktionen sind auf DVD und Blu-ray erhältlich. Der ADAC Deutschland zeichnete seine aktuelle Filmproduktion über die Naturwunder und Traumlandschaften Nordamerikas als sehenswertesten Reisefilm 2025 aus und präsentierte diesen in Kinos in Norddeutschland.
Bildbände und DVDs können im Rahmen der Ausstellung – auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung – erworben werden.
Hier einige Exponate der Stars sowie ein paar der bislang über 400 Original Handabdrücke der Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport.
Neben den Original Handabdrücken von Stars und pesönlichen Star-Gegenständen aus Klaus Beer`s „Signs of Fame“ werden bei dieser Ausstellung auch einige Gegenstände des BEATLES-Sammlers Frank Schmieder ausgestellt. Hier ein Bruchteil seiner Exponate aus seiner wertvollen Sammlung.
Biografie von FRANK SCHMIEDER, der folgendes über sich zu erzählen weiß:
Die Beatles-Leidenschaft begann 1966. Von meinen Eltern bekam ich damals ein Kofferradio “ STERN 111 “ geschenkt. Damit war meine Zeit angebrochen, Beatmusik im Radio zu hören und in Hitparaden zu verfolgen. (RTL, Europawelle Saar, Soldatensender usw.) Schon damals beeindruckte mich die Musik der Beatles dermaßen, sodass ich anfing, mich intensiv damit auseinanderzusetzen. Ich wollte so viel wie möglich über die 4 Musiker erfahren und ihre Musik verinnerlichen.
Ihre menschliche Lockerheit, die Fannähe und die ins Ohr gehenden Melodien beeindruckten mich. Damit hatte ich mich in etwas verrannt“, ohne damals zu wissen, was sich daraus jemals entwickeln würde.
1968 bekam ich ein Tonbandgerät ZK140 4 Spur Grundig Lizenz geschenkt. Fortan habe ich sehr viel vom Radio mitgeschnitten. Leider war die Qualität nicht die Beste, störte mich aber weniger. Ich lebte und lebe heute noch in der Nähe von Dresden, damals als „Tal der Ahnungslosen“ bekannt. Schon zu DDR Zeiten begann ich Beatles Schallplatten zu sammeln . Das war sehr schwierig, zumal ich erstens wenig „Westverwandschaft“ hatte und zweitens war es verboten, solche Platten zu schicken. Ich erfuhr, daß in der Weihnachtspost es eventuell ein „Schlupfloch“ gäbe, weniger Kontrollen. Der Tip war goldrichtig.
Nach der Wende schlug dann meine Sammelleidenschaft richtig zu . Dabei legte ich großen Wert darauf, nur „Besonderes“ zu sammeln und das vollständig, was der Markt hergab. Bei mir war immer der Bezug zu den 13 Beatles Alben. Dabei kamen mir meine Beziehungen nach England sehr entgegen . Mein Fokus lag auf folgendem Spektrum:
Platin und goldene LP`s und Singles möglichst limitiert, Picture LP`s und Singles, farbige LP`s , ausgewählte und rare LP´s in verschiedenen Ausführungen und limitiert, Alternate LP´s in 5 verschiedenen Farben, Originalautogramme der Beatles und deren Umfeld , Originalgeschenke der Beatles sowie Umfeld, Platin und goldene Singel mit Filmcell aus allen Beatlesfilmen.
Es ist mir gelungen, alle möglichen Varianten an Plattenversionen vollständig zu erwerben. Ich habe nie den Blick auf die 13 Alben der Beatles verloren, wenn es auch viele Jahre mitunter gedauert hat, bin ich heute sehr glücklich. Ich denke in Deutschland wird es wenige Museen geben, die ähnlich aufgebaut sind. Sehr viel Wert habe ich darauf gelegt, Originalbeatles und Personen aus dem unmittelbaren Umkreis persönlich kennenzulernen. Ich denke, daß ist mir gut gelungen. Mein größtes Erlebnis war die Begegnung mit Paul Mc Cartney (45 Minuten in seiner VIP Longe in Hamburg), Pete Best – erster Drummer bei den Beatles (1960-1962), Tony Sheridan, Roy Young, Brian Parrish, Allan Williams – erster Manager der Beatles, 5 Bandmitglieder der Quarrymen – Ausgangspunkt und Start für die späteren Beatles, Bob Gruen – Fotograf von John Lennon, 4 Frauen der Beatles und viele mehr. Mit fast allen habe ich Fotos original signiert. In Deutschland sind es unter anderem Udo Lindenberg, Otto Waalkes, Achim Reichel und seine Rattles – war die einzigste Band in Deutschland, die als Vorband der Beatles spielte und auf einem gemeinsamen Foto zu sehen sind. Horst Fascher, Manager im ehemaligen „STAR CLUB“ Hamburg, holte die Beatles zur Eröffnung des STAR Clubs aus Liverpool nach Hamburg . Er ist und bleibt ein sehr guter Freund von mir. Ich könnte noch viele weitere Personen benennen mit denen ich persönlichen Kontakt hatte und habe.
Auch ca. 40 Beatles Coverbands habe ich erlebt ( Liverpool und Deutschland). Ich habe aber nicht nur gesammelt, sondern bin auch kreativ geworden. So habe ich 43 verschiedene Beatles Krawatten, 30 davon selbst entworfen und als Unikat hergestellt. Desweiteren habe ich aus Holz verschiedene Artikel gebaut und nachgestaltet, Gitarren und Schlagzeug, funktionieren gleichzeitig als Uhr. Weitere Uhren mit Beatles Motiven aus Metall, Weihnachts – und Osterdeko und vieles mehr. Auch als Laie in der Malerei habe ich mich versucht. Zur Zeit habe ich die Beatles sowohl als Band aber auch solistisch gemalt . Dabei habe ich Blei – Farbstift , Acryl oder Öl gemalt. Es sind mittlerweile 40 Bilder.
Ein besonderes Erlebnis war im Kaiserkeller Hamburg , wo ich auf der Bühne mit den Quarrymen und Pete Best vor 3500 Fans das Waschbrett spielen durfte. Danach hatte ich noch weitere 2 X Auftritte bei Konzerten. Unvergessen bleibt für mich der Besuch von mehreren Konzerten bei Paul Mc Cartney, Ringo Starr und Pete Best. Mehrfach war ich im Fernsehen ( MDR ). Unter anderem wurde ein 20 Minuten Film in meinem Museum gedreht. Auch in Radiosendern war ich oft zum hören (ARD, ZDF, MDR, RSA, NDR, Radio Bremen, Schwarzwald Radio usw. )Natürlich war ich auch mehrmals in Liverpool, u.a. zur Beatles Week .
Ein Hinweis , mein Museum ist nicht öffentlich , sondern nur ausgewählten Personen zugänglich. Damit möchte ich meine ganz groben Ausführungen beenden, ich könnte an dieser Stelle viele Stunden, auch detailiert berichten und Vorträge halten, auch mit vielen Bildern und Videos untermalt.
Ich möchte mit den Worten enden: „Einmal Beatles Fan – immer Beatles Fan !“

