Vitali Klitschko – Wladimir Klitschko

Sie zogen aus, die Welt des Boxsports zu erobern. Als Schwergewichtler errangen sie Titel um Titel. Und jeder für sich den goldenen Gürtel eines Weltmeisters. Als Gentlemen der Fäuste, die im Ring hart, aber fair fighten und außerhalb der Boxarenen so charmant wie intelligent auftreten, haben sie die Herzen der Menschen erobert.

VITALI KLISCHKO, geb. 1971 in der Ukraine, aktueller Boxweltmeister im Schwergewicht nach WBC, auch „Dr. Ironfist“ genannt, ist Doktor der Sportwissenschaft und der Philosphie.

WLADIMIR KLIITSCHKO, der fünf Jahre jüngere Bruder, geb. 1976 in der Ukraine, ist Box-Weltmeister im Schwergewicht nach Version der IBF, WBO sowie IBO und besitzt ebenfalls den Doktortitel der Sportwissenschaften und der Philosophie. Wie sein Bruder, der „Dr. Ironfist“ genannt wird, trägt auch er einen Nickname: „Mr. Steelhammer“.

Neben dem Sport engagieren VITALI und WLADIMIR KLITSCHKO seit 1996 für mehr soziale Gerechtigkeit in der Welt. Sie gründeten einen Fonds für sozial benachteiligte Kinder und starteten in Brasilien und Marokko div. Hilfsprojekte. Zudem unterstützen sie Schulungs- und Bildungsaktivitäten für Kinder in Südamerika, Afrika, Asien. Dafür wurden sie von der UNESCO als Vorbilder für Fairness, sportlichen Erfolg und Bildung – als „Heroes for Kids“ ausgezeichnet .

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 11. Februar 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew treffen Vitali und Wladimir Klitzschko im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme VITALI KLITSCHKO und WLADIMIR KLITSCHKO in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Vorbereitung zur ersten Runde

Auf Einladung des Managements „SportFive“ der Klitschkos ist die Fernweh-Park Crew im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg eingetroffen. Die Ehrung soll um 14.00 Uhr stattfinden. Doch man bewältigte die Strecke Hof-Hamburg in Rekordzeit und ist bereits um 9.45 Uhr in der Hansestadt. Kurz vor 13.00 Uhr informiert Klaus schon mal den Manager, das man schon vor Ort sei – und da bis 14.00 Uhr noch eine gute Stunde Zeit ist, wolle man danach in Ruhe die Vorbereitungen für die Ehrung treffen.

Damit für die Geschichte etwas mehr Zeit bleibt entschließt sich das freundliche Management, die Aktion sofort durchzuführen. „Wir kommen gleich“, teilt man Klaus Beer über das Handy mit.

Doch das Fernwehpark Star-Mobil parkt noch in der Hotelgarage. Und darin befanden sich das Schild und der Ton für die Handabdrücke. Während ein Hotelangestellter sofort den Wagen holt, sucht Klaus Beer einen geeigneten Raum für das Foto-Shooting. Es soll wie immer eine möglichst neutrale Wand sein, die nicht von den Personen ablenkt. Nach einigen Minuten ist mit Hilfe des Hotelpersonals etwas entsprechendes gefunden. Doch optimal ist das nicht wirklich. Klaus muss mit Türrahmen und Kerzenständern im Hintergrund leben. Im ganzen Hotel ist kein Raum mit einer freien Wandfläche zu finden.

Klaus ärgert sich. Hätte er wie immer gleich nach Ankunft alles vorbereitet, dann käme jetzt keine Hektik auf, und hätte vielleicht doch noch etwas passenderes ausfindig gemacht. Doch er wollte den öffentlichen Raum nicht so lange belegen und erst kurz vor dem ausgemachten Termin Schild und Tonschale aufbauen.

Zurück in der Lobby, um zu sehen, ob das Star-Mobil schon vorgefahren ist, steht Klaus Beer plötzlich Wladimir und Vitali und dem Manager der Klitschko-Brüder gegenüber. Sie sind schon da – aber das Auto mit den Utensilien noch nicht. So ist es, wenn man einmal von der Regel abweicht: Aufbauen und dann einfach warten, bis die zu ehrende Persönlichkeit kommt. So wär´s wie immer richtig gewesen. Die Rücksichtnahme war diesmal kontraproduktiov. Adrenalinausstoß pur.

Die Star-Mobil Signierung wird vorgezogen

Doch der Situation ist auch etwas Gutes abzugewinnen. Es ist Zeit, sich in Ruhe vorzustellen. Wladimir Klitschko reicht Klaus Beer die Hand und meint, mit Blick auf Beer Kette mit den Umrissen von Amerika und seiner Gürtelschnalle in Form eines US-Nummernschildes von California: „Ah, sind Sie auch Amerika Fan?“ Da neben Hamburg der zweite Wohnsitz der Klitschkos Los Angeles ist, Beers Lieblingsstadt, beide leidenschaftlich gerne reisen und Vitali sich zudem auch noch für Fotografie interessiert, ist sofort eine gemeinsame Interessens- und Gesprächsgrundlage gefunden.

Jetzt wird das Fernweh-Park Star-Mobil vorgefahren. Da man während des Gesprächs in der Nähe des Hoteleingangs steht schlägt Klaus, bevor´s ans Ausladen von Schild und Tonschale geht vor, doch gleich einmal das Auto zu signieren. „Normalerweise bitten wir die Stars erst nach der Ehrung darum“, sagt Klaus. „Machen wir’s diesmal einfach umgekehrt, wenn das Auto schon mal in unserer Nähe ist.“

Da die Kühlerhaube so gut wie voll beschrieben ist und die beiden Boxstars nicht an der Seite signieren sollen, sucht man gemeinsam nach einer geeigneten, freien Stelle. Schnell ist noch ein Platz gefunden und Klaus Beer reicht Wladimir den Signierstift. Doch Halt. Schnell muß die Stelle von der winterlichen Fahrt Hof-Hamburg gereinigt werden. Da das mitgebrachte Handtuch noch im Innern des Fahrzeugs liegt und ein Suchen danach jetzt viel zu lange dauern würde, greift Klaus, durch seine Reise geübt im improvisieren, zu einem Notbehelf. Sein roter Schal muss zur Säuberung des Lacks herhalten. „Alles Gute“ schreibt Wladimir auf den nun sauber glänzenden Lack und Vitali signiert gleich daneben.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann werden Star-Schild und Tonschale ins Hotel gebracht. Da nach vielen Starehrungen jeder Handgriff sitzt, sind die Kameras schnell schussbereit gemacht und es kann losgehen. Als Erster greift Wladimir zum Stift. Dann folgt Vitali. Mit Freude signieren Beide Ihr Star-Schild, mit dem sie die Besucher des Fernweh-Parks grüßen. Bei dem dann gemeinsamen Foto kommt sich Klaus Beer zwischen den beiden großen Boxchamps wie ein Zwerglein vor.

Ein kleiner Tipp: Wenn man nicht weiß, wer der Jüngere oder Ältere der Klitschko-Brüder ist, gibt es diese Eselsbrücke: Man merkt sich einfach „VW“. Der Erstgeborene ist also Vitali.

Wie man sieht, ist der Hintergrund nicht wirklich ideal. Normalerweise würde Klaus mit Tür und Kronleuchter auf dem Bild kein Shooting durchführen. Doch auf Grund der Situation geht es einfach nicht anders. Auch gab es damals noch kein Untergrundgestell für die Tonform und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage mit dem signierten Star-Schild im Hintergrund  – alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für diese Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit VITALI und WLADIMIR KLITSCHKO und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfachh dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt – manchmal – mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu kommen…

Bei den Klitschko-Brüdern aber ist das nicht nötig. Beide verfügen über soviel Kraft, dass eine Hilfestellung nur hinderlich wäre. Vielmehr muss Klaus Sorge haben, dass die großen Hände von Vitali und Wladimir überhaupt in die Tonschale passen…

Vitali merkt, dass man schon Kraft aufwenden muß und drückt fest zu. Doch Vorsicht. Seine Hände sind sein Kapital. Nicht auszudenken, wenn er sich bei dieser Aktion einen Finger brechen würde. Dann wäre zwar der Fernweh-Park „weltberühmt“, aber auf so einen Bekanntheitsgrad kann man gerne verzichten…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Vitali die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen die beiden sehr sympathischen Boxer, die sich auch sozial engagieren, gerne mit.

Die Handprint-Signierung

Jetzt müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Vitali Klitschko seinen Namenszug in die graue Masse. Danach ist Wladimir an der Reihe. Er hat bei seinem Bruder ja schon mal zuschauen können wie das geht, und so beginnt das gleiche Prozedere in der anderen Tonform aufs Neue…

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Vitalli und Wladimir Klitschko: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

„Autogrammstunde“ Klitschko – Beer“

Zur Erinnerung an ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ überreicht Klaus Beer Vitali und Wladimir Klitschko seinen Bildband „Route 66“. Ein englisches Fernsehteam ist zwischenzeitlich eingetroffen, filmt die Handabdruck-Aktion und dokumentiert auch, wie der Hofer Autor sein Buch für die beiden Boxstars signiert.

Klaus sagt, dass die Route 66 in Santa Monica/Los Angeles endet und L.A. für ihn die absolute Lieblingsstadt ist. Interessiert hören die Boxstars zu. Als Klaus Vitali und Wladimir auf die hinten im Bildband eingeheftete DVD mit seinem Film „Route 66“ aufmerksam macht, sagen beide spontan: „Ja, den schauen wir uns sicher an.“ Und scheinen sich wirklich über das Buchgeschenk zu freuen.

„Ich habe mir gestern noch schnell Ihre Biografie „Unter Brüdern“ besorgt“, sagt Klaus und bittet Wladimir und Vitali, ihr Buch zu signieren. Und so signiert Klaus seinen Bilband „Route 66“ für Vitali und Wladimir Klitschko und die beiden Boxstars ihre Biografie „für Klaus“.

Es könnte sein, dass Klaus die beiden weltberühmten Boxer bald wiedersehen wird – diesmal in New York, wo Wladimir am 30. April seinen Titel gegen Hasim Rahman verteidigt. Beer: „Da wir gerade an einem neuen Bildband über NEW YORK CITY arbeiten und zu diesem Zeitpunkt in Big Apple fotografieren, werden wir natürlich versuchen, den Kampf im Madison Square Garden hautnah mitzuerleben, mal sehen, ob`s klappt.“

Verabschiedung von Herzen

Die Verabschiedung kommt vom Herzen. Klaus Beer: „So nett haben wir uns die beiden Brüder nicht vorgestellt. Sie sind ungemein höflich, zuvorkommend, interessieren sich für ihr Gegenüber, obwohl die ganze Welt etwas von ihnen will. Sie schauen einem beim Gespräch fest in die Augen, konzentrieren sich auf das Gesagte und es gibt anscheinend nichts, was sie dabei ablenken kann.“

Danke Vitali und Wladimir Klitscho für das Kennenlernen und weiterhin viel Erfolg. Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Vitali und Wladimir Klischko zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Ein herzlicher Dank aber geht auch an das freundliche Management von „SportFive“ für die gute Zusammenarbeit und an den supernetten Betreuer der Stars vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt erfolgen.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die beiden Tontafeln mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von VITALI und WLADIMIR KLITSCHKO, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke / Peter Schulze

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .