Arthur Abraham

ARTHUR ABRAHAM, deutscher Boxer mit armenischer Abstammung, konnte  im Amateurbereich 81 Siege verbuchen, davon 49 K.o. Im Profiboxsport erlangte er 45 Siege, davon 30 K.o. (Stand März 2017).

Seit 2003 kämpft der Profiboxer Arthur Abraham und sein Bruder Alexander im Boxstall von Wilfried Sauerland mit dessen Cheftrainer Ulli Wegner.

ARTHUR ABRAHAM, im Wortspiel zu dem mythisch britischen König auch „KING ARTHUR“ genannt, wurde 2006 bis 2009 durch das Magazin „Boxsport“ zum „Boxer des Jahres“ gekürt und erhielt 2009 für sein Engagement in Armien den KIND-Award International „Kinderlachen“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 16. Februar 2008

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Arthur Abraham in Nürnberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ARTHUR ABRAHAM in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und der „Signs of Fame“ Fotograf treffen den Boxchampion im Maritim Hotel in Nürnberg, wo auch der gesamte Sauerland-Boxstall vertreten ist.

Ein große Boxgala steht bevor. Live übertragen von der ARD. Ein Schwergewichtskampf zwischen Nicolai Valuev, dem 2,13 Meter Riesen mit 150 Kilo Kampfgewicht aus St. Petersburg und dem Weißrussen Sergey Liakhovich. Es geht um viel. Ein Sieg in Nürnberg, und der russische Box-Riese darf erneut gegen Chagaev um den WBA-Gürtel fighten. Sauerland-Cheftrainer Ulli Wegner in einem Interview: „Valuev ist der beste Schwergewichtler der Welt. Er kann sich nur selber schlagen.“ Aber auch der Bruder von Arthur Abraham, Alexander, wird heute kämpfen. Gegen den Franzosen Choukri Yentour.

Vor einigen Wochen schon sollte die Ehrung von Arthur Abraham in Basel stattfinden, doch da wäre die Fahrt zu weit gewesen. Da der Fernweh-Park auf Idealismus basiert, kommerzfrei ist und deshalb auf Sponsoring angewiesen ist, hätte man die hohen Benzinkosten bis in die Schweiz und zurück nicht bestreiten können. Doch heute soll es in Nürnberg klappen.

Die STAR-SCHILD Signierung

15.00 Uhr, Hotel Maritim. Zur Durchführung der Ehrung wurde von der Geschäftsführung des Hotels freundlicherweise der gesamte Tagungsraum zur Verfügung gestellt. Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Nach einem kurzen Kennenlernen in der Lobby mit dem Manager Jörg-Friedrich Schmidt kommt der Champ. Leger, mit weißem Pulli auf nackter Haut, schwarzes Baseballcap. Er bestellt Jasmintee und lässt sich von Klaus Beer anhand des Fernwehpark Prospekts nochmal das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt persönlich erklären. „Schöne Sache“, sagt er, „Komm, lass uns das gleich machen.“ Arthur Abraham gibt zu, heute etwas aufgeregt zu sein. Er sagt: „Lieber boxe ich zweimal selber als einmal meinem Bruder bei einem Kampf zuzusehen.“

Arthur Abraham gefällt sein Star-Schild, auf dem er mit einem Bild zu sehen ist, das auch seine Autogrammkarten ziert. Es zeigt ihn in einem weinroten Kapuzenmnantel, den Siegergürtel über der Schulter.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ARTHUR ABRAHAM und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. Doch das alles einem Boxer zu erklären, ist eigentlich nicht nötig.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen. Doch bei Arthur Abraham ist das wirklich nicht nötig.

Nachdem die linke Hand im Ton verewigt ist, weicht Klaus vom Standardprogramm ab. Denn jetzt soll nicht die Rechte, flache Hand eingedrückt werden, sondern die Faust. Zielgerade knallt Arhur Abraham seine „Rechte“ in den feuchten Ton.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der serhr sehr nette und äußerst sympathische Boxchampion gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Arthur Abraham seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Arthur Abraham, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich in den Fernweh-Park und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben.“ Und immer, wenn Klaus dann einen Kampf mit Arthur Abraham im Fernsehen sieht, zittert er immer tüchtig mit, denn Arthur ist wirklich ein ganz Netter.

Ganz privat mit King Arthur

Begeistert von seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ bittet Arthur Abraham die Fernwehpark Crew dann noch einmal in die Lobby: „Wartet mal kurz, ich bringe Euch noch was“. Arthur geht auf sein Zimmer und kommt wenig später mit kleinen Boxhandschuhen zurück, signiert von ihm und seinem Trainer Ulli Wegner. Die Fernwehpark Crew freut sich sehr.

Auch Jörg-Friedrich Schmidt ist plötzlich verschwunden und taucht mit einem weiteren Geschenk auf. Einen wunderschönen Bildband mit Fotos der letzten Kämpfe, z.B vs. Sebastian Demers in der JAKO-Arena Bamberg, (K.o.-Sieg nach 2:57 Minuten in Runde 3) am 26. Mai 2007, vs. Khoren Gevor in der Max-Schmeling-Halle Berlin (K.o Sieg nach 2:41 Minuten in Runde 11) am 18. August 2007, vs. Wayne Elcock in der St. Jacobshalle Basel (K.o.-Sieg nach 1:58 Minuten in Runde 5) am 08. Dezember 2007. Beim ersten Durchblättern, tolle Szenenfotos der Kämpfe, bekannte Gesichter auf den anschließenden Aftershowparties. Mittendrin: Arthur Abraham, noch vom Kampf gezeichnet, aber freudestrahlend, glücklich, als Champ!

Klaus Beer bittet Arthur das Buch, das nur in einer limitierten Stückzahl von 100 Exemplaren aufgelegt wurde und wie zu erfahren ist, nur an ganz besondere Freunde vergeben wird, zu signieren. Klaus freut sich sehr, dieses wertvolle Geschenk für den Fernweh-Park zu erhalten, das einmal in dem geplanten Fernwehpark Star-Museum ausgestellt werden soll.

Einladung zum Kampf

Dann der Hammer: „Habt ihr schon mal einen Boxkampf live erlebt?“, fragt Arthur. Als die Fernwehpark Crew verneint, sagt er: „Dann schaut Euch heute Abend den Kampf an, ich besorge Euch Karten.“

Erstes Treffen mit Henry Maske

Wie erwähnt, stieg in dem Hotel auch der gesamte Sauerland-Boxstall ab. Neben Journalisten und TV-Teams trifft Klaus Beer neben „Wegener“ und „Wolke“ an der Lobby plötzlich auf Henry Maske, der als Boxexperte den Kampf moderieren wird. Spontan spricht er den „Gentlemanboxer“ auf den Fernweh-Park an und informierte ihn über das völkerverbindende Friedensprojekt. Dabei entstand dieses private Foto.

Henry Maske ist sofort begeistert. Als Klaus Beer sagt, dass er schon mehrmals an offizieller Stelle für seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ angefragt hat und von dort „im Namen von Henry Maske…“ eine Absage erhielt, kann Henry das gar nicht fassen. Zumal er nie etwas davon erfahren, geschweige denn selbst eine Absage erteilt hat. Im Gegenteil. Er ist von dem Projekt so begeistert, dass er Klaus seine private e-mail Adresse gibt, über die ein geeigneter Termin zu seiner Aufnahme in die “Signs of Fame“ vereinbart werden soll.

Und wirklich: Nur 4 Monate später, am 15. Mai 2008, drückte dann auch der Gentleman Fighter Henry Maske seine Hand und Faust in feuchten Ton.

Im Fight Club

Wie im Boxsport, muß einem „Hammer“ sogleich der Nächste folgen. Das ist auch an diesem Nachmittag so. Im positiven Sinn natürlich. Als Arthur Abraham erwähnt, das er nach der Ehrung noch schnell in den Nürnberger Boxstall fahren will, fragt FWP Fotograf Ralf spontan, ob er dabei nicht ein paar Bilder schießen könnte. „Na klar“, sagt Arthur, „kommt doch einfach mit“.

Minuten später sitzen Klaus und Ralf im Van von Arthur Abraham. Arthur ist selbst am Steuer und lenkt, mit seinem Manager neben sich und der Fernwehpark Crew auf dem Rücksitz den Wagen quer durch Nürnberg. Klaus Beer: „Das glaubt uns kein Mensch, dass wir mit dem Boxchamp einfach so in Nürnberg unterwegs sind“, und schießt vom Rücksitz aus als „Beweis“ schnell ein Foto.

An Bord herrscht Spass und Fachsimpelei. Nicht über das Boxen, sondern über das Navi, bei dem Klaus feststellt, dass er das selbe im Fernwehpark Star-Mobil hat.

Im K 1 Fightclub angekommen, wird der Boxweltmeister mit großem Hallo empfangen. Das Training wird unterbrochen und alle begrüßen mit Freude ihr großes Idol. Ein toller Zufall, dass gleich zwei Fotografen mitgekommen sind. Klaus und Ralf werden gebeten, Bilder Arthur Abraham und den Boxsportfreunden zu machen.

Bevor es zurück ins Hotel geht, lassen es sich Arthur und sein Manager nicht nehmen, noch einige Minuten dem Kickboxtraining zuzuschauen, mit dem Arthur seine sportliche Laufbahn begonnen hat.

In der Boxsport Arena

Am Abend dann wird der Besuch der Boxkämpfe in der ARENA der Nürnberger Versicherungen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Begeistert verfolgt Klaus, der ein begeisterter Boxsportfan ist, die Kämpfe.

Als dann Arthur Abrahams Bruder Alexander in den Ring steigt, fiebern neben Arthur noch zwei Zuschauer vom Fernweh-Park hautnah mit. Große Freude dann, als Alexander siegt. Wie hieß es in einer Kampfbewertung: „In den letzten drei Minuten des Aufeinandertreffens brachte Alexander Abraham seinen Punktvorsprung mit schnellen Schlagkombinationen recht mühelos über die Zeit. Am Ende lag er somit deutlich nach Punkten vorne.“ Offizielles Urteil: Sieger Abraham siegt (einstimmig) nach Punkten.

Und der Riese von St. Petersburg? Dieser schlug den Weißrussen Sergey Liakhovich einstimmig und eindeutig nach Punkten und zeigte dabei eine bärenstarke Leistung, so ein Sportkommentar.

Klaus Beer: Es war ein tolles Erlebnis, diese Boxkämpfe live zu erleben. Als dann der russische Riese durch Feuerwerksfontänen und lodernde Flammen die Showtreppe hinab stieg, bekam man Gänsehaut pur. Leider existieren von den Kämpfen keine Bilder, da Klaus Beer die professionelle Fotoausrüstung bei der Security zurücklassen musste. Aber vielleicht ergibt sich einmal eine Gelegenheit, mit rechtzeitiger Akkreditierung offiziell fotografieren zu dürfen.

Es bleibt die Erinnerung an einem wunderschönen Tag mit einem sehr sympathischen Champ: Arhur Abraham, den die Fernwehpark Crew weiterhin noch viel Erfolg wünscht.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ARTHUR ABRAHAM zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Danke aber auch an das freundliche Management und Jörg Friedrich Schmidt für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ARTHUR ABRAHAM, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Boxstall: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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