OTTO Waalkes

Wer kennt ihn nicht, den OTTIFANTEN, den der deutsche Komiker OTTO WAALKES, auch Sänger, Schauspieler und Musiker schuf. OTTO zählt zu den erfolgreichsten Vertretern im Genre „Comedy“, sei es auf der Bühne, im Fernsehen oder auf der Kino-Leinwand. Der „Blödel-Barde“ war der Vorreiter für alle ihm nachfolgenden Comedians.

Seine von 1974 bis 1979 ausgestrahlten „Otto Shows“ machten ihn zu einem der populärsten Komiker des deutschen Fernsehens. Was OTTO anpackt, wird ein Erfolg. Etwa wenn er seine Bühnen-Blödeleien in Kinobilder verpackt, wie in „Otto – der Film“ von 1985. Es folgten „Otto –  Der neue Film“ (1987), “Otto – der Außerfriesische“ (1989), „Otto – der Liebesfilm“ (1992), „Otto – der Katastrophenfilm“ (2000), „Kommando Störtebeker“ (2001), „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ (2004), „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ (2006), „Otto`s Eleven“ (2010).  Alles Erfolgsfilme – klar, wenn der berühmteste Blödelbarde ihr geistiger Filmvater ist.

Neben vielen Tonträgern leiht Otto Waalkes auch gerne seine Stimme besonderen Filmfiguren, wie z.B. der „Ice Age“ Reihe.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 10. August 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Otto Waalkes in den Filmstudios in Köln.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von OTTO WAALKES in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew treffen OTTO WAALKES in den MMC Studios in Köln. OTTO ludt Klaus Beer zu den Dreharbeiten seines Kinofilms „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ ein, um in einer Drehpause seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ durchzuführen.

Bad Guy – Good Guy

Schon der Empfang von Ottos freundlichem Mitarbeiter des Managements in den Filmstudios bestätigte die vorausgegangenen Organisationsgespräche zur Findung eines geeigneten Termins. Die Begegnung mit OTTO sollte mit zu einem der nettesten Star-Treffs überhaupt werden. Anders als Jahre zuvor bei der ersten Begegnung mit OTTO vor seinem Aufritt in einer Stadt in den Neuen Bundesländern.

Obwohl dazu ein offizieller Termin vom Management vorlag, raffelte der damalige Tourbegleiter die Fernweh-Park Crew so an, dass diese ohne die Ehrung wieder nach Hause fuhr. Und das, obwohl OTTO selbst ungemein freundlich war und die Aktion auch gerne machen wollte. Sein Fahrer und Tourbegleiter setzte sich einfach über die Anweisung seines Managements hinweg. Seit damals fährt Klaus Beer`s Ehefrau Erika, die zum Fotografieren extra Urlaub nahm, zu keinem Startreff mehr mit. Denn eine solche Behandlung wollte sie nie mehr erleben. Diesmal aber ist alles ganz ganz anders, denn das freundliche Management ist selbst mit vor Ort.

10. August 2003. 11.45 Uhr. Wegen technischen Umbaus ist in den MMC-Studios eine kurze Pause angesagt. OTTO kommt auf Klaus Beer zu. Im Filmkostüm. Er ist, wie auch bei der damaligen kurzen Begegnung, ungemein freundlich, begrüßt die Leute vom Fernweh-Park auf das Herzlichste und sagt: „Ich habe leider nur 10 Minuten Zeit, danach geht`s gleich weiter. Wir machen das lieber in der großen Pause, so gegen 13.00 Uhr, da haben wir mehr Zeit für alles.“ Und zu seinem Begleiter vom Management gewandt: „Zeig Ihnen doch mal die Kulisse,. was wir hier so machen…“ Die Fernweh-Park Crew ist hellauf begeistert.

Der ebenfalls superfreundliche Mitarbeiter verabschiedet sich kurz. „Muß schnell mal ins Hotel, um die Original Ottifanten Mütze zu holen. Denn die will OTTO zum Fotografieren aufsetzen.“ So unterschiedlich kann eben der „Dunstkreis“ rund um die Stars sein.

Dann endlich ist es soweit. Drehpause. OTTO kommt. Gar kein wenig müde, sprintet er die zwei Stockwerke zum Managerbüro hoch, denn dort soll das Fotoshooting stattfinden.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

OTTO schlüpft aus den Filmklamotten in Schlabberhosen und Poloshirt. Schnell noch das Ottifanten-Cappi aufgesetzt, dessen Schirm fantastisch zur Farbe des Grußschildes passt.

Ein „Ottifant“ entsteht

Dann greift OTTO zum Stift. Worum wir ihn bitten? Neben seinen Namen natürlich um die mit berühmteste Comicfigur aller Zeiten: Den OTTIFANTEN. Ein einmaliges Erlebnis: Wir sehen, wie ein Ottifant entsteht…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, gab es damals das Messing Untergrundgestell für die Tonform noch nicht und auch noch keine Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo. Ebenso fehlte die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer im Hintergrund zu sehen ist. Alles hat sich im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt… So legt Klaus die Tonform einfach auf einen Tisch. Die Folie ist mit zu sehen. Aus heutiger Sicht, undenkbar. Aber das waren halt die Anfänge. Damals war`s… wie eine Musiksendung des mdr mit Hartmut Schulze-Gerleich heißt… (Übrigens auch schon im „Signs of Fame“ vertreten).

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit OTTO und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… Und in dieser Story kann man den Künstler auch on stage erleben, mit tollen Bühnenfotos.

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Und auch OTTO meint, dass er mal zeigen soll, wie das richtig geht. So drückt Klaus mit beiden Händen fest auf die von OTTO in der Schale.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem OTTO die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Klaus: „OTTO ist Vollprofi. Sobald die Linse auf ihn gerichtet wird, stellt sich OTTO in seine für seine Figur so typische Pose und schenkt uns seinen berühmten Gesichtsausdruck. Einfach nur Klasse !!!“

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht OTTO Waalkes gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt er seinen Namenszug in die graue Masse.

Der „Ottifant“ auf der Kühlerhaube

„So, jetzt muß ich aber zum Essen“ sagt er und sprintet fast wie auf der Bühne zur Türe hinaus. Unten vor dem Catering macht er nochmal Halt. Denn Klaus Beer hat noch einen ganz besonderen Wunsch: Ob OTTO nicht noch einen seiner berühmten OTTIFANTEN auf die Kühlerhaube des Fernweh-Park Starmobils malen würde? „Klar doch“, sagt OTTO und geht mit Klaus schnell noch zu dem Auto.

Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug trägt schon einige Unterschriften von Stars, doch die Frontseite der Kühlerhaube ist noch „jungfreulich“. Klaus hat diese immer für etwas ganz Besonderes freigehalten. Vielleicht für den heutigen Tag. Für einen ORIGINAL OTTIFANTEN, persönlich gemalt von OTTO. Ob er diesen schon mal auf ein Auto gezeichnet hat? Sicher nicht. So ist OTTO akribisch bei der Sache und gibt sein Bestes.

„Ich glaube, es ist der schönste Ottifant geworden, den ich jemals gezeichnet habe“, sagt OTTO und lässt diesen in der Sprechblase noch „Alles Gute“ wünschen.

Man sagt, OTTO ist ein Menschenfreund. Wir können das nur bestätigen. Das Treffen mit OTTO zählt mit zu den nettesten Star-Begegnungen, die wir im Rahmen ihrer Aufnahme in den „Signs of Fame“ erlebt haben. Danke OTTO und Danke dem freundlichen Management für dieses Treffen.

Wie man bei dem Bild viele Jahre später sieht, folgten auf dem Star-Mobil noch viele weitere Autogramme von Stars und berühmten Persönlichkeiten. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Und in der Mitte thront, als absoluter Blickfang, der OTTIFANT.

Doch irgendwann einmal war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden.

Die Fernweh-Frage

Als Dankeschön für`s Mitmachen hat Klaus Beer OTTO seinen Bildband „Route 66“ mitgebracht, den er für ihn auch signiert. Interessiert blättert OTTO in dem Buch.

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Doch als dann OTTO wieder zum Drehen musste, hat Klaus vergessen, ihn schnell noch danach zu fragen. So rief er am anderen Tag noch einmal beim Management an und hatte Glück, OTTO gerade in einer Drehpause zu erwischen. Sein Manager: „Otto sitzt gerade neben mir, stellen Sie ihm die Frage doch am besten gleich selbst.“ Das ließ sich Klaus natürlich nicht zweimal sagen: „Otto, was ist dein absoluter Fernweh-Traum, wohin würdest du am liebsten fahren, wenn du von ‚Rüsseln und Ottifanten‘ einmal die Nase voll haben solltest oder was ganz Tolles erleben wolltest?“ Was ist Dein absoluter Fernweh-Traum?“

OTTO wie aus der Pistole geschossen: „Amerika, ich würde gerne einmal quer durch Amerika fahren. Ich war nur einmal kurz in Florida, Fort Lauterdale.“ Bei dieser Antwort schalteten sich bei Klaus Beer natürlich sofort sämtliche Antennen auf Empfang. „Da bist Du ja bei mir als absoluten Amerika Freak gleich an den Richtigen gekommen“. OTTO antwortete: „Ich weiß, ich habe ja schon in Deinem Route 66 Bildband geblättert“. Beer: „Ja, die 66 ist ein Traum für alle Amerika-Fans. Aber sie ist eine ‚tote Straße‘, voller Nostalgie und Mythos. Wir haben aber da noch einen echten Geheimtipp. Eine Straße, die quer durch Amerika führt, durch 12 US-Bundesstaaten. Von Coast to Coast, vom Atlantik zum Pazifik: Der Highway 50. Dort kannst Du eintauchen in ein altes, ursprüngliches Amerika, 30, 40 Jahre zurück. Sozusagen auf Zeitreise gehen…“

Noch während Klaus ins Schwärmen geriet und OTTO am liebsten von weiteren tollen Plätzen und Traumlandschaften erzählen würde, hörte man im Hintergrund eine Stimme aus dem Lautsprecher: „Otto, bitte zum Set“. „Ich komme, ich komme“, rief OTTO und zu Klaus: „Du hast es sicher gehört, ich muß zum Dreh, Tschüss, bis später mal…“ Ja, vielleicht ergibt sich wieder einmal die Gelegenheit, über seinen Fernwehtraum zu reden, über Amerika…“

OTTO on stage

Ein andermal wieder konnte Klaus OTTO live auf der Bühne erleben. Klaus erhielt dazu einen Photopass und konnte offiziell fotografieren. Hier einige Bildimpressionen.

Am 04. 11 2005 trat OTTO dann in der Freiheitshalle in Hof auf. Ein Heimspiel. Voller Freude ging Klaus zu seiner Veranstaltung, um ihn wieder einmal live zu erleben. Ein toller Auftritt. Da ihn ja Klaus bereits in die „Signs of Fame“ aufgenommen hatte und sie sich in Köln so wunderbar verstanden haben, wollte er in Hof eigentlich gar nichts mehr von ihm, ausser, nur einmal kurz „Hallo“ zu sagen.

Nightmare with Bad Guy

Als OTTO nach der Veranstaltung noch einmal auf die Bühne kam um Autogramme zu geben, stand Klaus am Aufgang zur Bühne. Als OTTO ihn sah, erkannte er ihn sofort, ging er auf Klaus zu, streckte seine Hand aus und wollte ihn begrüßen. Da sprang sofort ein Mann dazwischen, schob OTTO von Klaus weg und rief laut nach der Security mit den Worten: „Entfernen Sie diesen Mann aus der Halle“. Klaus hatte gar nichts gemacht. OTTO kam ja von selbst auf ihn zu.

Klaus traute seinen Augen nicht. Es war der gleiche Typ, der Klaus und Erika vor vielen Jahren das Treffen mit OTTO verweigerte und ihn dermaßen unfreundlich abfertigte, dass Erika heute noch ein Trauma davon hat. Leider gibt es im Umfeld von Stars immer wieder mal solche Leute, die sich selbst aufspielen, nur weil sie sich im Dunstkreis eines Stars befinden. Leider färbt so ein Verhalten negativ auf den Künstler ab. Doch Klaus weiß, was für ein Pfundskerl Otto Waalkes persönlich ist und das es mit den richtigen Leuten auch ein wunderbares Zusammenarbeiten gibt, siehe Köln – und hakt er das einfach ab. Aber so etwas darf in unseren Stimmungsstories über die Treffen mit Stars einfach nicht verschwiegen werden. Denn das Schlimme ist: die Stars wissen oft selbst gar nichts davon, auch nicht, wie manche Betreuer ihn damit selbst schaden. Denn kennt man den Star nicht persönlich, so wie Klaus, könnte man meinen, dass dieser selbst so ist…

Wiedersehen in Hamburg

Drei Jahre später, 2008, traf Klaus OTTO dann noch einmal bei der Einweihung des Beatles-Platzes in Hamburg. Dort sprach Klaus mit den Leuten, die den Beatles-Platz ins Leben gerufen haben, mit Ideengebern, Sponsoren und alten Freunden der Beatles aus den Zeiten der ersten Auftritte in Hamburg St. Pauli, im legendären STAR CLUB. Er stellte dabei das völkerverbindende Friedensprojekt „Fernwehpark Signs of Fame“ vor und machte das Angebot, mit einem Schild des „Beatles-Platzes“ im Fernweh-Park auf diese Touristenattraktion in Hamburg hinzuweisen. Und erhielt natürlich auch ein wunderschönes Emaille-Schild.

Auf der Bühne spielten die „Rattles“ und OTTO trat bei Ihnen als Stargast auf – und rockte die Bühne. Nach seinem Auftritt traf Klaus ihn backstage wieder und OTTO erkannte ihn sofort. Er musste überhaupt nicht lange überlegen und freute sich, als Klaus ihm das Bild von seiner Handabdruck-Aktion im der Fernwehpark Broschüre zeigte, in der er zwischenzeitlich natürlich abgebildet war. Da war kein Betreuer, da war nur OTTO selbst. Ganz privat und super freundlich. Super drauf. Wie immer. Einer der nettestesten Stars überhaupt…

Zu sehen im Star-Museum

Doch was passierte mit den Handabdrücken, die in Köln angefertigt wurden? Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wurde die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von OTTO WAALKES, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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