18.05.2024: 25 Jahre Fernweh-Park & 6. Geburtstag: Große Oldie Rock-Pop-Schlagerparty im Amphitheater

18. Mai 2024: “Damals war`s”: Große Rock-Pop-Schlagerparty zum 6. Geburtstag des NEUEN Fernweh-Parks im Amphitheater.

Riesenerfolg für die 1. Oldie-Party im Rahmen des 25. Jubiläums / Erlös an die ZDF Spendengala „Ein Herz für Kinder“

Hinweis: Obwohl es sich hier nicht um eine Staraufnahme in die “Signs of Fame” handelt, soll diese Bilderstory trotzdem in dieser Rubrik geführt werden, damit sie auf Grund des 25. Jubiläums immer sichtbar vor Augen ist…

Riesenerfolg für die 1.Oldie-Musikparty im Fernweh-Park am Samstag. Zum 25. Jubiläum des Fernweh-Parks und gleichzeitig 6. Geburtstag am neuen Standort im Markt Oberkotzau ludt Initiator Klaus Beer zur großen Rock-Pop-Schlagerparty der Sechziger und Siebziger Jahre, zu der über 300 Besucher strömten. Das Amphitheater war rappelvoll und sogar hinter den Sitzplätzen und an der Seite standen die Menschen dicht an dicht, sangen mit, klatschten und rockten auf der Showbühne zu den Klängen von Status Quo, Uriah Heep und Tina Turner, aber auch zu Welthits von Abba wie “Dancing Queen”, Partyknallern und gigantischen Rockhymnen wie “Everlasting Love” und “San Francisco” aus der Flower Power Zeit. Und genau unter diesem Motto hatte Beer auch eingeladen.

So kamen einige Besucher im Stil der damaligen Zeit, deren Outfits prämiert wurden. Die drei Siegerinnen und der Hauptsieger erhielten signierte Bildbände aus Klaus Beers Fernweh-Collection. Auch unter den Teilnehmern einer Polonaise, die sich bei dem Song “I´m Gonna B (5500 Miles) “ durch die Schilderreihen wand, wurden Fernweh-Musik-CD`s verschenkt.

Buntes Balloon-Opening

Schon das Opening sorgte für Begeisterung. Zu den Klängen von „Conquest of Paradise“ marschierten Kinder von gleich zwei Oberkotzauer Kindergärten ein, mit bunten Ballons in den Händen. Größere Kids durften aufgeblasene Ballonnummern „6“ und „25“ tragen.

Flowers in your Hair

Als der Zweite Bürgermeister seine Begrüßungsrede beendet hatte, bat Klaus Beer ihn, noch kurz auf der Bühne zu bleiben und sagte: “Wir hatten ja heute das Publikum animiert, sich im Stil der Flower Power Zeit zu kleiden. Damit Sie aber auch an der Prämierung teilnehmen können, fehlt Ihnen aber noch etwas Entscheidendes…” – und eilte schnell zu einem der blühenden Büsche, pflückte davon eine Blüte, und steckte diese dem verdutzt schauenden Bürgermeister ins Haar. “So, jetzt sind Sie auch entsprechend ausgestattet und können sich mit bewerben…”

Motto: “Damals war`s”

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Ich bin mit der schönsten Musik aufgewachsen, die es je gab. So etwas kommt nie wieder. So gehört für mich die Sendung im mdr “Damals war`s” mit Wolfgang Lippert zu den schönsten TV-Formaten dieser Art, die in der Musik der damaligen Zeit diese Ära wieder auferleben läßt.

Nun habe ich mir gedacht: Bei so manchen Oldie-Musikveranstaltungen sind von 10 Songs gerade mal 2 dabei, die der Hammer sind. Das ist mir zu wenig. Warum nur zwei? Warum nicht gleich zehn Hammerhits nonstop? Das machen wir nun. Wir spielen mindestens 30. Und auch gerne mehr. Es wird kaum Zeit zum Luft holen bleiben…”, so kündigte Klaus Beer diese nostalgische Zeitreise an – und so war es dann auch.

Während der Veranstaltung führte Klaus Beer als “DJ Dschungel-Rudy” (sein Spitzname, seit er vor über 30 Jahren mit Rudy Dithfurth, genannt “Dschungel-Rudy”, am Orinoco bei den Canaima-Indianern unterwegs war) und als Moderator launig durch das Programm und hatte zu diesem und jenem Song ein passendes Wort.

Zwischendurch las Beer Glückwünsche von Stars vor, die zu dem Jubiläum gratulierten, von z.B. Paola Felix und Wolfgang Lippert, da die Veranstaltung auch unter dessen mdr-Sendung „Damals war`s“ lief. Und es wurde der Ton eines Videos vom Schirmherr des Fernweh-Parks eingespielt, von Bülent Ceylan, der herzlich gratulierte. Live dazugeschaltet wurde die Soulsängerin Esther Filly, die erst letzthin im Fernsehen unter den Kandidaten des Eurovision Song Contest zu sehen war und ebenfalls eine große Freundin des europäischen Friedensprojets in Oberkotzau ist.

Spende für die ZDF-Sendung “Ein Herz für Kinder”

Zwischen den Songs durfte gespendet werden. Der Erlös ging zu 100% an die Hilfsorganistation „Ein Herz für Kinder“. Erika Beer, stellvertretende Vorsitzende des Fernwehpark Vereins e.V.: „Wir sind überwältigt. Wir haben noch aufgerundet und können nun 500 Euro übergeben.“ Der während des Oldienachmittags gedrehte Videofilm geht an die ZDF-Redaktion der großen Spendengala, die immer am Ende eines Jahres ausgestrahlt wird. Initiator Klaus Beer hofft, dass neben dem Scheck auch Filmaufnahmen der Jubiläumsveranstaltung des Fernweh-Parks im Fernsehen ausgestrahlt werden.

Beer gab zu, dass alle gespielten Titel Lieblingssongs von ihm sind und er zu jedem eine besondere Beziehung hat. So ist die Musikauswahl sehr persönlich. Bei „Du entschuldige – i kenn´die“ von Peter Cornelius erzählte er von seinem ersten Verliebtsein in Ingrid mit 13 und fiel bei „Everlasting Love“ vor seiner Erika auf die Knie, um ihr eine Rose zu überreichen. Diese trug ein selbstgestricktes türkisfarbenes Minikleid, mit dem sie mit 16 ihren Klaus kennenlernte, und das ihr heute noch wie angegossen passt. Das ging an die Herzen der Zuschauer, die spontan Beifall spendeten.

“Winnetou” und hohe Gäste aus Radebeul

Und was dann beim Erklingen der Winnetou-Melodie passierte, war die große Überraschung des Musikevents. Klaus Beer erzählte, dass er schon als Jugendlicher begeistert die Bücher von Karl May verschlang und bis heute ein großer Fan von Winnetou und Old Shatterhand ist. Er sah alle Karl May Filme und als dann im Jahre 2007 Pierre Brice, der den “Winnetou” im Kino verkörperte, persönlich bei ihm im Fernweh-Park war und er diesem einen Star-Stern verleihen durfte – sei das das Höchste von bislang über 500 Stars im “Signs of Fame” gewesen. “Einmal in das Gesicht von Pierre Brice schauen, schaut man in das Antlitz von Winnetou”, schwärmt Klaus.

Deshalb ließ er sich nicht nehmen, zu diesem musikalischen Rückblick auch die bekannte Winnetou-Melodie von Martin Böttcher einzuspielen – und nicht nur das. Er begrüßte im Publikum den Zweiten Bürgermeister von Radebeul, bekannt durch das dortige Karl May Museum. Der Radebeuler Bürgermeister Sylvio Kockentiedt reiste mit Gattin Christine und seinen beiden Kindern an, um Klaus Beer das Ortseingangsschild von Radebeul und ein Grußschild des Karl May Museums zu übergeben. Kockentiedt besuchte vor Monaten schon einmal den Fernweh-Park und brachte die Ortseingangstafel von Radebeul mit. Dabei entstand die Idee, auch die Partnerstädte anzufragen, ob sie nicht ihre Ortstafeln zur Verfügung stellen würden. Gesagt – getan. Nun freute sich der Zweite Bürgermeister, Klaus Beer jetzt auch die Ortschilder von St. Ingbert und Sierra Vista, Arizona, USA mit überreichen zu dürfen. Dazu erhält Radebeul einen eigenen Fernweh-Pfahl, an dem alle Schilder präsentiert werden.

Doch nicht nur Winnetou weckte in Jugendjahren die Sehnsucht von Klaus nach Amerika, sondern auch Freddy Quinn, der so mit 10, 12 Jahren mit seinen Seemannsliedern jenes sprichwörtliche Fernweh in ihn legte, das ihn bis heute als Weltenbummler und Reisekulturfilmer umtreibt und dadurch auch der Fernweh-Park entstand. So hatte Klaus natürlich auch den Song “Unter fremden Sternen” im Programm.

Doch als er zwei Tage vor der Veranstaltung ein Glückwunsch-Video des Hobbymusikers Kurt Hopf erhielt, der darin den Song “Große Freiheit Nr. 7” von Freddy Quinn interpretierte, kam Klaus sofort die Idee, Kurt in das offizielle Programm einzubinden und anstelle des von Freddy vorgesehenen Songs Kurt zwei Titel von ihm live singen zu lassen. Und so gab dieser die Lieder “Heimweh” und “Die Gitarre und das Meer” zum Besten, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

“Und hier genau an dieser Stelle, standen SANTIANO bei ihrem persönlichem Besuch im Fernwehpark, erzählte Klaus und brachte einem weiteren Seemannslied, mit deren Erfolgssong “Santiano”, die Zuschauer zum Toben. Bei diesem Titel mit Fernweh und Rock waren sie nicht mehr zu halten und sangen und tanzten begeistert mit…

Hier die ersten Bilder von der Oldie-Party (weitere folgen in Kürze…)

Zum großen Erfolg der Musikveranstaltung trug auch der Oberkotzauer Musiker Andreas Monty bei, der die von Klaus Beer ausgewählten Titel mit seiner professionellen Musikanlage einspielte. Und genau wegen dieser zitterte man noch bis Mittag, denn bei dem am Vormittag noch herrschenden Nieselregen hätte man, wenn dieser nicht aufgehört hätte, die ganze Veranstaltung abblasen müssen. Doch am Nachmittag riss der Himmel auf, so dass man bei herrlichem Wetter auf der Showbühne abrockte, was das Zeug hielt. Stimmen aus dem Publikum: „Das war einfach nur toll. Gigantisch“. Und es wurde eine Fortsetzung gefordert. Denn einige ausgesuchte Titel konnten trotz zweieinhalbstündigen Programms aus Zeitgründen leider nicht mehr gespielt werden.

Übrigens: Die älteste Besucherin des Rock-Pop-Schlagerfeuerwerks der good old sixties and seventies war eine Dame, die 91 einhalb Jahre jung war. Und auf das “halbe Jahr” legte sie besonderen Wert, dies zu erwähnen. Natürlich gab es mit der jung gebliebenen Flower-Power-Lady noch ein schönes Foto…

Und hier der Film, dessen Bilder auch an die Redaktion der ZDF Sendung “Ein Herz für Kinder” gehen:

Hinweis: Der Film liegt noch im Schnitt, in Kürze online… Wir bitten noch um etwas Geduld.

Glückwünsche von Stars

PAOLA FELIX schreibt:

Vielen Dank für die schöne Einladung zum 25. Geburtstag und herzliche Gratulation!!! Leider kann ich nicht dabei sein, denn an diesem Pfingstwochenende habe ich bereits fixe Pläne.Von Herzen wünsche ich Ihnen ein rauschendes Fest. Aus der Ferne werde ich auf den Fernweh-Park zuprosten!

Herzlichst Paola Felix

Auch WOLFGANG LIPPERT sandte Glückwünsche:

Ich wünsch dir viel Erfolg am 18. und glückliche Gäste.

Beste Grüße, Wolfgang

Und BÜLENT CEYLAN, der Schirmherr des Fernweh-Parks, ließ es sich nicht nehmen, uns sogar eine VIDEO-GRUSSBOTSCHAFT zum 25. Jubiläum zu senden:

Comedian Bülent Ceylan: Grußbotschaft zum 25. Jubiläum des Fernweh-Parks

Fortsetzung geplant…

Da diese Oldie-Party beim Publikum so gut ankam ist angedacht, dass es in den folgenden Jahren weitere solche Oldie-Parties gibt. Dabei stehen die Empfänger für gemeinnützige Zwecke schon fest: Die Beträge gehen z.B. an die Reiner Meutsch Stiftung “Fly & Help” für den Bau weiterer Schulen in den Ländern der Dritten Welt, an die “Bülent Ceylan für Kinder Stiftung” sowie an die “Peter-Maffay Tabaluga-Kinderstiftung”.

“Aber erstmal müssen wir ins Fernsehen, um weiter bekannt zu werden”, sagt Klaus Beer, “danach wollen wir auch weitere Stiftungen und Hilfsorganisationen unserer Freunde aus dem “Signs of Fame” bedenken.”

Für das leibliche Wohl sorgte die Metzgerei Luckner aus Oberkotzau.

Fotos: Sylvia Schildbach (Ergänzungsbilder von Rolf Becker, Detlev Bukowski und Erika Beer)

Videokamera: Werner Mocker

GoPro Actioncam: Michaela Bergmann und Klaus Beer

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