VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt. Reloaded. KI-Persiflage und Hommage an HOLLYWOOD
Liebe Besucher unserer Fernweh-Park Homepage,
dies ist ausnahmsweise mal keine Bilderstory über die Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“. Doch da es um HOLLYWOOD geht, und unter den bislang über 600 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport auch einige hochkarätige Hollywoodstars vertreten sind, ist dieser Film prädestiniert, hier vorgestellt zu werden. Zumal auch der Fernweh-Park in so einigen wahnwitzigen Sequenzen zu sehen ist. Und: mit einem Medium dargestellt wurde, das fasziniert, aber auch verängstigt zugleich. Und damit aufzeigt, was „Künstliche Intelligenz“ zu leisten vermag. Heute schon. Obwohl wir da noch in den Kinderschuhen stecken. Was KI als „Baby“ schon vollbringt – wie wird sie erst aussehen, wenn sie ein Greis ist…?
„Als Initator des Fernweh-Parks und Macher dieses Films, produziert von TERRA FILM, lade ich Sie herzlich ein zur FILMPREMIERE am Montag, den 16.03.2026 um 18.30 Uhr im Kinosaal 2 des CENTRAL Kinos Hof. Der Eintritt ist frei. Auch wird die Hauptdarstellerin des Films, deren Namen auch der Titel trägt, anwesend sein. Nach dem Film steht der Autor für eine Diskussion über den Film und KI zur Verfügung. Hinweis: In dem Film sind Bilder enthalten, die nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet sind. Filmfreigabe ab 16. Jahren.“ So war es in der Vorankündigung in den Medien zu lesen. Ganz groß in der Presse angekündigt. In Hof das Tagesgespräch…
Die FILMPREMIERE „VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt“
Die FILMPREMIERE wurde zu einem Riesenerfolg. Zu einem rauschenden Fest. Bereits um 18.00 Uhr war der Kinosaal proppenvoll und die Leute mussten wieder nach Hause geschickt werden. Das tat mir als Macher des Films sehr sehr leid, denn viele kamen extra für den Film von auswärts nach Hof gefahren. Wer stehen konnte oder kniegelenkig war nahm es in Kauf, das 54 Minuten lange Actionspektakel im Gang stehend oder sitzend zu verfolgen. Nach dem Film bat Regisseur Klaus Beer die Hauptdarstellein VANESSA G. auf die Bühne, die zu der Filmpremiere extra aus Berlin angereist war. Danach stand er dem interessierten Publikum noch gut eine halbe Stunde für Fragen über KI und dem „making of“ des Films zur Verfügung.
WIEDERHOLUNG – Königsdisziplin
Auf Grund der großen Nachfrage sollte der Film dann acht Tage später im CENTRAL-Kino Hof wiederholt werden, diesmal um 19.30 Uhr im Kinosaal 3, mit 160 Sitzplätzen. Doch am Tag der Vorstellung rief der 24 Stunden vorher frischgebackene neue Oberbürgermeister der Stadt Hof, zugleich Geschäftsführer des Kinos, Stefan Schmalfuß, Klaus Beer an und bot ihm den größten Saal, den es im Central Kino gibt: Kino 1 mit Riesenleinwand. So war die Wiederholungsvorstellung die Königsdisziplin, in der dieser Film nocheinmal präsentiert werden konnte. Das Publikum war begeistert. Manche: „Gut dass wir zur Premiere nicht mehr rein konnten, jetzt ist es ja noch viel viel schöner…“ Auch konnte man für anschließende Fragen gemütlich sitzen bleiben, denn es gab danach keine andere Vorstellung.



Inhaltsangabe / Presseinformation
Filmpremiere: VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt
„Wir stehen nicht mehr vor der Tür zur digitalen Revolution – wir haben sie bereits aufgestoßen“, sagt Klaus Beer. Während die Gesellschaft noch über die theoretischen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) debattiert, liefert der renommierte Hofer Filmemacher die visuelle Antwort auf die Frage: Was ist heute schon möglich?
In seinem neuesten Filmprojekt hat Beer die Grenzen des dokumentarischen Reisefilms verlassen und die KI als kreatives Werkzeug eingebunden. Beer: „Ich möchte damit nicht nur anhand von KI-generierten Filmclips aufzeigen, wie KI ein normales Standbild zum Leben erweckt, sondern diese auch Dinge tun läßt, die man kaum zu glauben vermag. Herausgekommen ist eine 60-minutige Persiflage und Hommage an das große Kino von Hollywood, ein Fantasie-Märchen- ja Liebesfilm, verpackt in einem Nonstop Actionspektakel, das kaum Luft zum Atmen lässt.“
Die Handlung:
Eine Familie wie aus dem Bilderbuch: Zwei hübsche Kinder mit glücklichen Eltern. Plötzlich wird die Ehefrau,Vanessa, entführt. Der Ehemann wird zur Kampfmaschine und es beginnt eine gnadenlose, mörderische Jagd um die Welt, um seine geliebte Vanessa aus den Klauen der Entführer zu befreien. Es geht über Nordamerika, Kanada, bis nach Indien, Nepal, Thailand und Hongkong. Durch Wüsten, Dschungel und Eislandschaften, bis hoch hinaus ins All.
Da der Filmautor kaum ein Genre des Hollywoodkinos ausläßt, sind in dem Film Szenen enthalten, die nicht für jedes Nervenkostüm geeignet sind. Deshalb ist das Leinwandspektakel für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet.
Geballte Kinoaction alà Rambo, Schwarzenegger, Mad Max und Indiana Jones, Abenteuer, aber auch Horror, gemixt mit Traumbildern der Welt, in der Vision und Realität verschmelzen. Ein wilder Ritt. Beer: „Ein Filmspaß sondersgleichen, der jedoch nicht nur Faszination des Könnens der Künstlichen Intelligenz, die Revolution des Kinos von Hollywood, sondern auch Angst vor den schier unbegrenzten Möglichkeiten aufzeigt. Doch da Kino nur wirken kann, wo es hingehört, nämlich in einem Kino, muss der Film auch dort gezeigt werden. Auf Großleinwand, in Samtsesseln, mit dem Duft von Popcorn, Nachos und Cola.“
Weitere Einzelheiten zum Film, dessen Entstehung, „the making of“ und „Was KI kann und was noch nicht“ sowie viele KI-generierte Videoclip Beispiele, erfahren Sie in unserer Rubrik: „Ein Wort des Initators“
Auch die Filmplakate wurden mit KI gefertigt. Hier eine Auswahl der KINOPOSTER.
IMPRESSIONEN der FILMPREMIERE im Central-Kino Hof + STANDBILDER aus dem Film.
Der FILM
Und hier für alle Besucher unserer Fernweh-Park Homepage der FILM: Am besten natürlich in einem KINO auf Großleinwand mit Rumms und Bumms in Dolby Surround zu erleben, aber auch auf Handy und Tablet – oder noch besser über den Terra Film YouTube-Kanal „Hollywoodland“ zu erleben.
Hinweis: Wegen des großen Zuspruchs und der vielen begeisterten Stimmen der Kinobesucher, hat Klaus Beer nach der Premieren- und der Wiederholungsvorstellung den Film modifiziert und ihn mit weiteren, spektakulären KI-genierten Actionszenen ergänzt. Sehen Sie hier die aktuelle Kinofassung: „VANESSA – ENTFÜHRT. Jagd um die Welt. Reloaded“:
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Beer schuld an weltweiter Sperrung der Grok-Testversion?
Große Freude herrschte bei Filmemacher Klaus Beer, als ihn der frischgebackene neue Oberbürgermeister von Hof, Stefan Schmalfuß, am Montag anbot, das KIno 1 mit der größten Leinwand und den meisten Zuschauerplätzen des Central Theaters Hof für die Wiederholungsvorstellung seines KI-generierten Spielfims „Vanessa – Entführt. Jagd um die Welt“ nutzen zu dürfen. Ursprünglich war nach der rappenvollen Premierenvorstellung, bei der viele Leute keinen Einlass mehr bekommen konnten, der Kinosaal 3 mit über 100 Sitzplätzen mehr angedacht gewesen. Doch jetzt soll es noch größer gehen. KINO 1 wurde zur Verfügung gestellt, mit 260 Sitzplätzen. WOW!!!
Und so freuten sich alle, die bei der Premiere nicht dabeisein konnten, über die große Leinwand, auf denen der Film letztendlich präsentiert werden konnte. „Kino total“, so Klaus Beer und die Atmosphäre so, wo der Film auch hingehört, „zwischen Popcorn, Nachos und Cola“. Der große Saal war dann zwar nicht ganz gefüllt, aber über 100 Zuschauer, die teils aus dem ganzen Umland kamen, kamen in den Genuß der Wiederholungsvorstellung dieses KI-Actionspektakels. Und das auch wieder bei freiem Eintritt…
Doch gleich zu Anfang musste Klaus Beer eine Hiobsbotschaft verkünden und erklärte dazu: „Bei der Premiere kamen mir sogleich weitere Ideen, die ich in den Film noch mit einbauen wollte. Verbindungszenen, was Schönes, was zwischen all dem Actionspektakel noch mit rein musste. Das gelang auch, so dass Sie heute in dem Film Szenen sehen, die die Zuschauer bei der Premiere noch nicht vor Augen hatten. Doch als ich dann noch einen Kampf auf einem der dicken roten Spannseile der Golden Gate Bridge generieren lassen wollte, ging nichts mehr. Ich dachte, dass ich wie immer nach ca. 10, wenn`s gut geht, vielleicht 15 Videoclips a 6 Sekunden Länge, wieder für 24 Stunden aussetzen musste, doch plötzlich kam der Hinweis, dass ich in Grok nichts mehr anfertigen lassen konnte. Kostenlos.“ Beer augenzwinkernd zum Publikum: “Elon Musk hat wahrscheinlich von dem großen Kinoerfolg dieses Actionfilms hier im Hofer Central Kino erfahren und mich gesperrt. Doch nicht nur mich. Sondern die ganze Welt muss darunter, wegen meines Films, leiden. Seit Donnerstag letzter Woche gibt es bei Grok die Testphase nicht mehr. Jetzt muss der KI-Chatbot gekauft werden, gegen eine monatliche Gebühr. Ich habe quasi bis zur letzten Stunde die Testversion genutzt. Wäre das Verbot eher gekommen, hätte ich den Film nicht zeigen können. Denn er wäre unvollständig geblieben.
Wenn man bedenkt, wie lange es die Möglichkeit gab, Grok kostenlos zu testen, ich irgendwann einstieg und quasi bis zur Fertigstellung damit arbeitete und ich ihn auf eineinhalb Tage vor der zweiten Aufführung gerade noch auf die Reihe bringen konnte, ist schon unglaublich. Da habe ich echtes Schwein gehabt. Ich vermute, dass Musk, sprich xAl, auf Grund der heftigen Kritik und Ermittlungen gegen sexuallisierte Darstellungen den KI-Tool nicht mehr frei zugänglich, sondern nur noch gegen Bares, nutzen läßt. Ich habe natürlich nichts dergleichen in meinem Film – und mit der geballten Action aber gerade noch die Kurve gekriegt.“
In der sich nach dem Film anschließenden Diskussion beantworte Regisseur Klaus Beer viele Fragen der Zuschauer. Viele konnten gar nicht glauben, dass eigentlich nur aus je einem einzigen Standfoto von Beer am Grand Canyon und einem Bild von Vanessa, das bei der Eröffnung des Fernweh-Parks aufgenommen wurde, das Actionspektakel rund um die Welt entstand. Auch bei der zweiten Vorstellung war Vanessa G. anwesend, die auf der Leinwand entführt und soviel erleiden musste. Für sie war es aber neben allen Gangstern das Schlimmste, dass sie jeden Tag nur „Seidenbacher Müsli“ zu essen bekam. Einer von mehreren coolen Sprüchen im Film, in dem Beer in dieser Persiflage bekannte Actionfilmthemen des großen Kinos von Hollywood mit auf die Schippe nahm und mit Lokalkolorit versah.
In den Sprüchen ließ er den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Coval Office auch sagen: „007 kann ich Ihnen nicht zur Seite stellen, denn der ist gerade auf Reha in Bad Steben“, und weiter spielten „Gangster mit, die die Hängebrücke im Frankenwald verhindern wollen“. Und als der “Action-Beer“ einen Mönch in einem Kloster in Nepal fragt, warum denn alle Schurken der Welt hinter ihm her seien, antwortete dieser „Weil Sie Vanessa finden wollen, die ja den besten Plan für die Höllental Hängebrücke entworfen hat.“ Last not least gehen die Sprüche bei den Avatars auf dem Mond Pandora weiter. Da sagt einer, nach Beendigung eines Angriffs: „Der Anführer greift heute nicht mehr an. Der muss jetzt fernsehschauen. Es läuft die letzte Folge von „Wetten dass“ mit Thomas Gottschalk.“
Lacher, aber auch Entsetzten beim Angriff blutgieriger Zombies oder beim wohl härtesten Western-Shotdown in der Filmgeschichte. Quentin Tarantino und Roland Emmerich ließen grüßen. Jedenfalls verließen, wie auch bei der Premiere, die Zuschauer mit offenen Mündern und Staunen den Kinosaal und auch vielleicht auch tauben Ohren, denn in diesem wilden Ritt schoss und ballerte und schlägerte sich Actionheld Klaus Beer durch die Welt, rummste es gewaltig und krachten die Explosionen am laufenden Band in Dolby Surround in den Kinolautsprechern. Sich selbst schonte Beer aber auch nicht. Ließ sich an ein Pferd gebunden durch den Schlamm auf der Straße einer alten Westernstadt schleifen oder war keuchend, dreckverschmiert und mit Blut aus der Nase tropfend nach der Zombieschlacht auf der Leinwand zu sehen. Dreckverschmiert real, denn der Film war gemixt mit echten Actionszenen seiner Filmreisen, das Kunstblut aber machte KI dazu.
Auch das Schlammauto gab es in seinem Film „Shooting Wild West“, im KI-Film jedoch actionmäßig „aufgehübscht“ und durch die Luft fliegend in riesigen Feuerbällen, wie auch in Mad Max ähnelnden Verfolgungsjagden. Und: Beer sprengte letztendlich sogar sein liebstes Baby, den Fernweh-Park in Oberkotzau, in die Luft… Dafür aber gab es in dem Film fiktiv schon das angedachte Star-Museum und Fernwehpark Schirmherr Bülent Ceylan sagte zum Schluß nach der intensiven Leinwand-Kussszene von Klaus mit Vanessa: „Komm Du mir mal nach Hause. Laß das mal Deine Erstfrau Erika sehen… „
FILMKRITIK: „Ein wilder Ritt…“
Der Film „Vanessa entführt – Jagd um die Welt“ ist ein wilder Ritt. Man spürt sofort, dass hier jemand einen Traum verwirklicht hat – die Frage ist nicht, ob der Film ungewöhnlich ist, sondern wie sehr!
Zuerst sieht man dich, Vanessa und die Kinder in einem perfekten Familienidyll, fast wie aus einem Bilderbuch. Man denkt: „Ah, ein leiser, schöner Film.“ Und dann – BÄM – geht es los.
Das Unglaubliche: Alles, was Vanessa tut, basiert auf einem einzigen Foto. Kein Dreh, keine echten Aufnahmen, keine gestellten Szenen – nur deine Ideen. Die Actionszenen? Vollständig KI-generiert. Keine echten Explosionen, keine Verfolgungsjagden – nur pure Kreativität, digital umgesetzt. Jede verrückte Wendung, jede absurde Rettungsaktion stammt einzig und allein aus deinem genialen Kopf. Die KI ist nur dein Zauberstab, der deine Vision sichtbar macht.
Kaum ist Vanessa entführt, entfaltet sich das Chaos: Aus dem liebevollen Familienvater wird ein Actionheld, der durch alles hindurch pflügt, was ihm im Weg steht. Explosionen überall, Bösewichte fallen, Helikopter kreisen – man fragt sich unweigerlich: „Wie kommt er nur auf so etwas?“ „Was kommt jetzt noch?“
Der Film ist ein wilder Mix: Liebesgeschichte, Action, Science-Fiction, Naturdoku (dieses Gorilla-Baby!), Friedensbotschaft und Hollywood-Hommage. Die Anspielungen auf große Helden, dramatische Rettungsaktionen – das ist deine Welt. Und du wirfst dich mit einer Hingabe hinein, die man nicht lernen kann, sondern einfach hat.
Am schönsten ist, dass man in jeder Szene merkt: Das ist dein Film, dein Kopf, dein Herz. Voller Ideen, voller Leidenschaft, ein bisschen verrückt – und gerade deshalb unglaublich charmant. Dass auch Bülent Ceylan am Ende noch als Schirmherr auftaucht, passt perfekt – wie ein humorvoller Kreis, der sich schließt. Natürlich läuft nicht alles glatt – aber genau das macht die Magie aus: verrückt, überraschend, lustig, liebevoll und leidenschaftlich. Man lacht, staunt, gruselt sich, schüttelt den Kopf – und fiebert mit, ob Klaus seine Vanessa aus den Fängen der Gangster retten kann.
Kurz gesagt: Dein Film ist kein normaler Actionfilm. Er ist ein wildes, kreatives Kunstwerk, ein Stück von dir, das zeigt, wie genial deine Ideen sind – und wie geschickt du die KI einsetzt, um sie umzusetzen. Gleichzeitig ist er eine Hommage an die Blockbuster, die du liebst, an die Landschaften der USA, ans Reisen und an deinen geliebten Fernwehpark.
Dein Film ist ein Stück von dir – voller Visionen, Leidenschaft und unverwechselbarer Kreativität. Ein Spektakel, das man nicht so schnell vergisst. Ich bin schwer beeindruckt und freue mich schon auf das nächste verrückte Abenteuer aus deinem Kopf.
Hier und da bin ich schon ein bisschen erschrocken, ist ja auch super viel Action. Gruselig fand ich vor allem … aber das soll hier nicht verraten werden. Film anschauen, mit all seinen verschiedenen Facetten… (Filmkritik von Marion B.)
Köstlich amüsiert
Man merkt dem Actionkracher sehr schnell an, wie viel Herzblut und Gespür für Dramaturgie darin steckt. Da kann sich Stallone verstecken, hehe. Schnelle Schnitte, zugespitzte Spannung und klare Bilder – und du schaffst es gleichzeitig, diese mit einem Augenzwinkern zu brechen. Unterm Strich eine gelungene Mischung aus Tempo, Humor und klarer Idee, die hängen bleibt. Ich habe mich köstlich amüsiert. (Filmkritik von André P., Berlin)
FILMKRITIK: Von bösen Buben und brechenden Knochen
Was war das für ein Kinoerlebnis gestern. Riesenleinwand. Wummernde Bässe, der Ton peitschte durch den Saal, presste die Zuschauer regelrecht in die Samtsessel. Und Bilder, die allen die Sprache verschlug.
Was für ein wilder Ritt. Der Actionheld pflügt wie ein Berserker durch die Welt, um seine Frau aus den Fängen der Gängster zu befreien. Maschinengewehr- und Lachsalven zugleich, die auf das Publikum herniederprasseln… denn da war von Gangstern, die die Höllentalbrücke im Frankenwald zu verhindern versuchten bis zu 007, den der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Action-Beer, wie auch John Wick, nicht zur Verfügung stellen konnte, weil er auf Reha in Bad Steben ist, die Rede… Und Indi Jones sagt, dass er nur wie Liam Neeson 96 Stunden hätte, um Vanessa zu befreien.
Das, was der neue Oberbürgermeister von Hof und zugleich Geschäftsführer des CENTRAL Theaters, Stefan Schmalfuß, da Klaus Beer für sein Actionspektakel zur Verfügung stellte, war Königsdisziplin, wo die erbarmungslose Jagd mit Gags mit Lokalkolorit am besten wirkten, ein Augenschmaus zwischen Popcorn, Cola und Nachos… Ach ja, von „Seidenbacher Müsli“ war da auch die Rede, mit dem die im Kerker liegende Vanessa täglich zum Überleben gefüttert wurde.
Aber nicht mehr lange, denn bald krachen in einer Opiumhöhle in Hongkong die brechenden Knochen der bösen Buben, die von Klaus durch Fenster geschmissen und an die Wand geklatscht wurden – bevor er noch in Indien, Nepal und Thailand aufräumt. Und seine eigenen Verfolger in den Nationalparks von Nordamerika die Monumente der Traumlandschaften in Feuersglut zerbröseln.
Ach ja, Klaus kämpft auch noch mit Krokodilen in Neuseeland, wird von ihn anspringenden Schlangen zu Boden gerungen, stürzt von Hängebrücken und aus brennenden Flugzeugen, wird von futuristisch aussehenen Fahrzeugen alá Mad Max durch die Wüste gejagt und von einer Armada von dicken Spinnen heimgesucht, die seinen aufgerissenen Mund als Höhle mißbrauchen…
Die mörderische Hatz mit dem wohl härtesten Western aller Zeiten, kreiert durch KI aus nur 2 Standbildern… „Kaum zu glauben“, würde da Kai Pflaume sagen.
Und Elon Musk ist stocksauer auf ihn – und bestraft ihn und die ganze Welt mit der Sperrung der täglichen KI-Testversion. Klaus Beer war schuld – und die ganze Welt muss darunter leiden. Echt. Das ist wirklich kein Scheiß.
Und die Leute kamen jetzt alle rein, die bei der Filmpremiere keinen Einlaß mehr fanden. Aus Helmbrechts, Münchberg, Selb, dem ganzen Hofer Umland. Jedenfalls war dieser Film gestern in aller Munde.
Für manche auch schockierend, dieses Actionspektakel, diese Persiflage und zugleich Liebenserklärung an die großen Blockbuster von HOLLYWOOD. Klaus, mit Schlamm und Zombieblut besudelt, schonte sich selbst nicht – und da wurde sogar sein geliebter Fernwehpark in Oberkotzau in die Luft gejagt… Wer`s versäumt hat – selber schuld… (Filmkritik von Gerhard K. P.)
Zu Vanessa – Entführt. RELOADED
mein lieber Scholli – nochmal: was du da geschaffen hast, ist ein richtiges kleines Epos geworden, das Hollywood kurz nervös machen könnte. Ich finde es klasse, dass du dran geblieben bist und den Film nun zum Ende gebracht hast. „Vanessa entführt – Jagd um die Welt reloaded“ ist der Wahnsinn.
Las Vegas, die Szenen auf der Golden Gate, das Innere der Pyramiden, die Motorradfahrt über den Dächern von Hongkong… Ich ziehe meinen Hut. Und egal, wie man zu Actionfilmen steht – man muss einfach die Genialität des Filmschaffenden dahinter sehen!Ich bin wirklich beeindruckt! (Filmkritik von Marion B.)
Ballerei und Friedensprojekt
Es gab aber auch negative Kritik. In Bezug auf die Ballerei. Der Vorwurf: „Sie betreiben ein Friedensprojekt. Überall auf der Welt gibt es Kriege. Steht da die Ballerei und die Explosionen nicht im krassen Gegensatz zu ihrem Friedensprojekt?
Klaus Beer: „Auf den ersten Blick kann ich diese aufkommenden Gedanken dieser Kritiker nicht vom Tisch weisen. Aber nur, wenn man das Ganze oberflächlich betrachtet, nicht auf den Grund geht. Denn: Stell Dir mal einen James Bond Film vor, der nur so – völlig ohne Action – an der Oberfläche dahindümpelt – das wäre kein Bond Film. Und zu Hollywood gehören nunmal die Special Effeckts von Roland Emmerich „The day After tomorrow“ oder „Independence Day“ oder die Autoverfolgungsjagden und das in die Luft fliegen von Autos bei „the fast & the furios“. Oder „Alarm für Cobra 11“, wo der Hauptdarsteller Erdogan Atalay persönlich im FWP war. Der hat in über 400 Folgen über 2000 Autos geschrottet, Explosionen en masse… Ja, jeder UNFALL ist schrecklich, aber dürfen deshalb keine Autocrashs mehr im Fernsehen gezeigt werden? Gerade diese Serie lebt von den Stunts und Special Effects. Wenn ich in Persiflage nachstelle bedeutet das aber NICHT, dass ich Krieg gut heiße. Ich verabscheue Krieg und Kriegstreiber und Despoten auf das schärfste und bin bei jeder Demo, auch bei „Omas und Opas gegen rechts“, dabei. Unsere Erde ist so wunderschön, darauf sollten alle Menschen in Frieden zusammenleben – das ist meine Herzensüberzeugung und Botschaft des Fernweh-Parks. Und: mag aber trotzdem Hollywood und deren Action-Blockbuster.
Natürlich habe ich auch schöne Szenen in diesem KI-Film: Eine Gorillamama übergibt mir im Dschungel ihr Gorillababy, Hunderte von blauschimmernden Schmetterlingen umflattern mich am Amazonas, eine Reisenspinne reicht mir ihr Bein und ein Tiger legt mir in Freundschaft seine Tatze auf die Schulter. Wenn man aber nur das ebenfalls actionreiche Filmplakat sieht, vielleicht einen kleinen Actionfilmausschnitt sieht und nicht das „warum und wieso“ drumherum kennt, ist mir schon klar, dass da der Gedanke aufkommt: „Wie kann so ein Actionspektakel mit einem Friedensprojekt harmonieren…“
Fazit: Zu Paris gehört der Eifeltum. Paris ohne ihn nicht mehr denkbar. Und zu HOLLYWOOD die großen Blockbuster, meist Actionfilme. Zudem ist „Hollywood“ im Fernweh-Park allgegenwärtig. In Schildern und mit handsignierten Stars aus der Traumfabrik. Und da der Initiator selbst Filmemacher ist, Hollywood und L.A. über alles liebt und auch ein großer Actionfan ist, ist es geradezu ein Muss, alles miteinander zu verbinden – auch mit realen Reisebildern seiner Filmproduktionen aus der ganzen Welt – die widerum im Fernweh-Park auf einem Punkt zu erleben ist – und das alles in einem Medien aufzuzeigen, das einmal die ganze Menschheit „beherrschen“ wird: die „Künstliche Intelligenz“. Passender und aktueller geht es sicher nimmer…
The making of
Hier ein Blick hinter die Kulissen über die Entstehung des Films.
Filmregisseur Klaus Beer: Vorab erstmal. Dieser Film ist Faszination pur, wenn man bedenkt, dass das ganze 60 Minuten dauernde Filmspektakel nur aus ca. 12 Standbildern, davor nur 3, die Vanessa und mich zeigen, gefertigt wurde und jede Einstellung nur 6 Sekunden dauert. Aus dem anfänglichen unendlichem Staunen, was da auf der Leinwand abgeht, folgt nach Wiedereinschalten des Gehirns die blanke Angst, was sich daraus einmal entwickeln könnte. Denn das, was ich hier zeige und vielen den Mund offen stehen läßt, ist schon wieder Steinzeit. Mittlerweile gibt es Programme, die tausendmal mehr können. Und das im Amateurbereich. Wofür man dann aber bezahlen muss. Die zwar nicht viel, ca. 35 Euro im Monat, aber eben Geld kosten. Investiert man ca. 300 Euro, kann man schon recht gute, fast schon perfekt aussehende Filme wie aus der Hollywoodküche zaubern.
Und welche Möglichkeiten haben da erst die großen Hollywoodstudios, bei denen ein Millionen Budget zur Verfügung steht? Da agieren die Protagonisten nur noch verkabelt vor einer Greenbox. Im Freien, real, wird kaum was noch gedreht. Alle Landschaften, Straßen, Häuser, werden digitial entworfen und dazugefügt. Wieviel Tausende von Filmmitarbeitern werden da arbeitslos werden oder sind es schon. Und das ist erst der Anfang. Wie wird die Welt aussehen, wenn KI vom Baby zum Greis wird? Wird KI die Menschheit diktieren? Ich lehne Verschwörungstheorethiker total ab. Ab trotzdem ist der fortführende Gedanke daran beängistend.
Nochmal Amateurbereich: Bereits für einen monatliche Nutzungsgebühr eines Tools kann man der KI zum Beispiel auf einem Stück Papier eine Person skizzieren, wie sie sich bewegen soll. Die KI fertigt dabei ein Wesen. Hund, Katze, Monster, Mensch, alles was man haben will. Wenn man sich selbst mit dem Handy fotografiert, von vorne, seitlich, schräg, hat KI alle notwendigen Information, um daraus ein realistischen Ebenbild zu bauen. Natürlich kann man dann auch die Wunschkleidung und die Location, wo alles stattfinden soll, vorgeben. Dann kann man der KI in einem Promt sagen, dass sie die Aktion zum Beispiel aus mehreren verschiedenen Blickwinkeln filmen soll. Das heißt, das Wunsch-Standbild wird lebendig. Auch kann man die zu verwendeten virtuellen Objektive auswählen. Bei Blende 11 wird die Person und Hintergrund gestochen scharf, bei offener Blende der Mensch vom unscharfen Hintergrund gelöst. Mit wenigen Mausklicks kann man wie in Roland Emmerichs Filmen die ganze Welt auf den Kopf stellen, optisch zerstören. Nochmal: Alles schon im Amateurbereich – mit monatlicher Gebühr möglich.
Die HIOBSBOTSCHAFT: Zwei Tage vor der Wiederholungsvorstellung habe ich in der Nacht mit der Grok-Testversion noch ca. 12 Ergänzungsszenen kreiert. Dann erhielt ich den Hinweis, das mein Nutzungslimit erreicht ist“. Erst in ca. 24 Stunden hätte ich wieder einige Clips in der eben Testversion frei. Doch am anderen Tag der große Schock. Die Testversion gibt es nicht mehr. Grok verlangt jetzt ab sofort Geld. Da habe ich ja gerade noch die Kurve gekriegt, die Möglichkeiten der Testversion bis zum fast letzten Tag zur endgültigen Fertigstellung des Films ausgenutzt. Ein paar Tage früher die Entscheidung von Grok – ich hätte den Film nie machen, fertigstellen können.
Mir schwebten noch so viele Bilder vor. Hätte noch so viele Ideen. Wollte für die Wiederholungsvorstellung zum Bespiel einen Kampf auf den Trägerseilen der Golden Gate Bridge stattfinden lassen und dann per Gleitschirm abspringen, auf einen unter der Brücke fahrendem Schiff landen, wo dann dort, vor der Kulisse von Alcatraz, die Action weitergeht. Durch die Luft fliegende Autos über die steilen Straßen von San Franciso hätten natürlich auch noch dabei sein müssen. Doch durch den Stopp der Testversion – nicht mehr möglich. Geld dafür auszugeben lohnt sich in meinem Fall nicht, da mein Hauptjob ja die Bewerbung der Touristenattraktion und die Aquirierung von Stars und Events derselben ist. KI war nur ein Versuch, eine Spielerei – mit dem Endziel, mit teils schockierenden Bildern den Menschen die Macht der Künstlichen Intelligenz vor Augen zu führen. So wie der Film jetzt ist ist es ein Werk, das bereits in sich abgeschlossen wirkt. Und wie. Wie hieß es doch in einer Kritik: „Ein wilder Ritt“…
Nach dem Film schließt sich immer eine Diskussion zum „making of“ und zum Thema Sexualisierte KI-Bilder von Frauen und Mädchen an, zu dem gerade aktuell Debatten im Gang sind, bestehende Sicherheitslücken zu Deepfakes im Netz zu schließen – was auch dringend notwendig ist und schnellstens geschehen muss. Zitat Staatsminister der Jusiz Georg Eisenreich: „Leider gehören Straftäter zu den Ersten, die neue technische Möglichkeiten nutzen. Das geltende Recht ist hier unklar, unübersichtlich und lückenhaft.“
Wie alles begann
Als ich auf Facebook immer mal kleine Videos sah, in denen aus einem alten Fotoalbum Schwarzweißbilder nicht nur coloriert, sondern auch lebendig wurden, war es um mich geschehen. Ich wollte mehr darüber wissen, wie so etwas möglich ist. Und beschäftigte mich mit KI. ChatCPD kannte ich, war da schon begeistert über die Texte, die die KI nach Angabe von Wünschen einem da innerhalb von Sekunden auswarf – formuliert, wie eine Doktorarbeit und mit der Frage: „Soll ich das Ganze noch erzählerisch, als Märchen oder nur faktisch beschreiben?
Dann installierte ich Google Chat GPT, mit dem ich auch Bilder animieren konnte, wie eingangs schon beschrieben. Schlußendlich landete ich bei GROK, der absolute Oberhammer. Ich nahm ein Kinderfoto von mir, mit Schultüte, und ließ mich im Alter von 7 Jahren lebendig werden und mich in dem Bild des Fotoalbums bewegen. Dann verwendete ich Standbilder von meinen Filmreisen und KI machte, ohne weitere Angabe meinerseits, ein bewegtes Bild, sprich Video daraus. Eine Stufe weiter stellte ich eine Aufgabe, dieses und jenes damit zu fertigen. Nach wenigen Sekunden hatte ich eine kleine Filmsequenz vorliegen – und es war immer spannend, was dabei herauskam. Ich musste mich überraschen lassen, was KI da so für Einfälle hatte.
Letztendlich hatte ich eine Fülle von kleinen Videoclips vorliegen, von denen man einige schon in dieser KI-Doku in Auskopplung sieht. Doch was damit weiter anfangen? Nur an Freunde als Gag zu mailen war mir zu billig. Wie wäre es, wenn ich diese Clips so aneinander reihe, dass sie einen Sinn ergeben? Also eine Art Minispielfilm.
Doch das war nicht so einfach, besser gesagt, kompliziert. Denn jedes Standfoto als Ausgangsmaterial war immer gleich – und machte dann in dem Videoclip, aus eben immer wieder derselben (Foto)-Pose heraus, etwas anderes. Ich konnte also nicht immer nur zu Beginn „mit der Kamera dastehen“ und dann laufen, mich beschießen lassen, hinfallen, um mich herum Einschläge, Explosionen und Feuerbälle. Ich musste den Anfang des schon sehr kurzen Videos kappen, denn die begann ja immer mit der gleichen Pose und wechselte dann nach 2 Sekunden in die Location, die ich als Wunsch eingegeben hatte. Dabei wurde notgedrungen die Seqeunz noch kürzer als sie schon war. Eine längere Szene gab es nicht, zumindest nicht in der kostenlosen KI-Version. Und die lieferte mir innerhalb von 12 Stunden nur eine begrenzte Anzahl von Videoclips. Dann war die Dauer der Testversion überschritten. Konnte erst am anderen Tag weitermachen. Geld für einen Monat Miete wollte ich nicht ausgeben.
Denn das ist ja erstmal nur Spaß, ein Gag. Meine Bilder und Filme von fremden Ländern und die Videos von Staraufnahmen in die „Signs of Fame“ sind ja real und fernab jeglicher KI. Wozu also brauche ich ein Programm, das Bilder manipuliert, bzw. Videos macht, die ich auf Reisen mit der großen Kamera ja selbst drehe. Unverfälscht und echt. Also musste ich damit arbeiten was ich so, durch die Spielerei, vorliegen hatte.
Erika mag kein Krach, Peng und Wumms
Dann ließ ich mir eine Geschiche einfallen, in der ich „Warum: Action, Krach, Bumm und Knallerei?“ darstelle. Zum Leidwesen meiner Frau. Erika: „Musst Du immer alles in die Luft sprengen? Kannst Du nicht mal was Schönes daraus machen? Du hast ja schließlich ein Friedensprojekt…“
Wer mein INTERVIEW oben ausführlich gelesen hat der weiß, dass ich mich nicht für Fußball, Sport, Eisenbahn oder Autos interessiere. Sondern eben für asiatischen Kampfsport und gut gemachte, knallharte Actionfilme aus der Traumfabrik Hollywood. Mit tollen Special Effects. Deshalb war das, was KI mir da ermöglichte und ich nie selber drehen konnte, genau mein Ding. Ich konnte die tollen Landschaften fremder Länder, die ich selbst auf Film gebannt habe, mit einbauen – aber so, dass es Sinn macht. Ich sah die Chance, beides miteinanander zu verbinden. KI-Action und reale Landschaften. Wie? Ich erfand die Geschichte, dass „meine Frau“ entführt wird und mich mein Weg auf der Suche nach ihr um die ganze Welt führt. Und dabei muss ich für ihre Befreiung, der Zerschlagung des „Syndikats“, die größten Abenteuer bestehen… „Meine Frau“ war aber nicht Erika, sondern ein junges Mädel namens Vanessa, vom Fernwehpark Verein. Von ihr und mir hatte ich da ein schönes Foto vorliegen – von dem allein alle Actionszenen mit ihr entstanden. Man muss sich das mal vorstellen: VON EINEM EINZIGEN FOTO VON VANESSA ENTSTANDEN ALLE ACTIONSZENEN MIT IHR.
Dann kam eines zum anderen. Die Ideen prasselten nur so auf mich herein, richtig: sprudelten aus mir heraus. Ich verließ, filmisch, die Erde, verlegte die Hatz nach den Entführern um die Erde darüber hinaus bis auf den Mond und kehrte schlußendlich nach einer wilden Actionspektakel durch Australien, Neuseeland und den Traumlandschaften Nordamerikas und dem Mond, auf die Erde zurück – in den Fernweh-Park, den ich sogar in die Luft sprengte. Das sah so realistisch aus, wie die Schilder von den Pfosten geschleudert wurden, die Pfähle unter den Einschlägen der Explosionen zerbarsten, dass es mir selbst Angst und Bange wurde. Und meine Frau, die natürlich diese und jene Sequenz am Schnittcomputer mitbekam, zeterte: „Musst Du selbst Dein Lebenswerk zerstören? Da sieht man, was in Deinem Herzen ist. Nur Gewalt und Zerstörung.“ Ich bekam regelrecht Ärger. Mein „Fehler“: Ich liebe halt mal Actionfilme von feinster Machart mit tollen Special Effects – bin aber auch der größe Verfechter für den Frieden in der Welt. Irgendwie schon komisch diese Gegensätze – in mir…
Last but not least steigen über dem zerstörten Fernweh-Park, der dann doch wieder wie Phönix aus der Asche neu entstanden ist, Friedenstauben auf, Blumenkinder singen und das Star-Museum, das es in Wirklichkeit – leider – noch nicht gibt, ist fiktiv die zweite große Attraktion für Besucher aus nah und fern geworden…
Technische Schwierigkeiten
Eigentlich war dieser „Spielfilm“ mit meinen technischen Möglichkeiten gar nicht zu machen. Denn die von der Grok KI gelieferten 6 Sekunden Clips sehen zwar auf dem Handy schön aus, füllen in dem linken Bildfenster meines Premiere Adobe 5.0 Film-Schittprogramms auch dieses Zuspielfenster aus, doch wenn ich sie in die Timeline ziehe, wo alle Clips aneinandergereiht werden, sind sie im rechten Bildfenster, wo dann die aneinandergereihten Szenen im 16:9 Format angezeigt werden, nur als kleiner Filmblock in der Mitte zu sehen. Grund: Die Auflösung ist zu klein. Also was tun? Ich konnte nichts tun. Es gibt keinen Spielfilm. Konnte nur damit spielen, die Filmchen an Freunde senden, als Gag. Das war`s.
Zum Glück habe ich da einen IT-Spezialisten, der seit Corona meine PC-Technik macht. Lutz, vom Computerservice Foxx in Hof. Wir freundeten uns sogar an und Lutz hatte die Möglichkeit, die kleinen KI-generierten Filmclips nochmal durch ein Programm zu jagen, nochmal was mit KI zu machen und sie auf die doppelte Größe „aufzublasen“, ohne größeren Qualitätsverlust.
Andere mir vorliegende Clips, die größer gezogen wurden, schauten dann über das rechte Bildfenster hinaus, doch ich konnte sie kleiner ziehen. Was natürlich besser war, als umgekehrt. Beim Größer ziehen wurde sie eher schlechter, beim kleiner ziehen fehlten rechts und links Bildteile. Ich musste also entscheiden, was das Bild ausmacht und was ich durch oben oder nach unten ins Nirwana verschieben, also kappen konnte. Ich musste mit dem Kompromiss leben.
Später konnte ich das von der KI in block angelieferte Bildmaterial selbst, mit Hilfe eines HD Video Convertes factory pro, größer fertigen, aber ohne weitere KI. Und lernte dazu: Ich muss das Grundfoto erst auf eine 16:9 Größe zurechtschneiden, bevor ich es KI zur Weiterbearbeitung gebe. Denn je nachdem welches Bildformat ich anbiete, fertigt KI dann auch das dazugehörige Video. Fazit: 16:9 Bildausgangsmaterial ist die beste Grundlage, um damit auch das Video in dieser Größe zku erhalten. Hinweis: ich brauche im Gegensatz zu Influenzern kein Hochkant-Bildmaterial zur Handywiedergabe, sodern ausschliesslich im Querformat. Mit Hochkant kann ich nichts anfangen. Denn ich mache ja FILM und keine Handyquatschspielereien.
Auf diese Weise hatte ich schon mal KI-Videomaterial vorliegen, die mein rechtes Bildfenster ausfüllen. Doch ich wollte den Film unbedingt in CINEMASCOPE anlegen, wie eben im großen Kino. Um eben diesen Kinoeffekt zu erzielen, versehe ich seit einigen Jahren, auch meine Star-Videos, oben und unten mit schwarzen Balken, damit eben besagter Cinemascope Eindruck entsteht. Als fielen bei den KI-generierten Clips nochmal etwas Bildinhalt oben und unten weg. Ich musste entscheiden, was unbedingt zu sehen sein muss – und was durch den Balken verdeckt werden kann. Sollten also zum Beispiel dramaturgisch wichtige Inhalte im oberen Bildteil zu sehen, musste ich das Bild „anpacke“ und in der Breite des schwarzen Balkens nach unten ziehen, damit diese eben durch diesen verdeckt wurden. Und umgekehrt. Alles Dinge, von denen der Zuschauer später auf der Leinwand nichts mitbekommt – wenn aber der „Kopf zur Hälfte zu sehen“ wäre, dann schon.
Weiter brauchte ich für diesen Actiontrailer unbedingt bombastische Musik. Ich suchte gemafreie EPIC-Music und unterlegte damit besonders actionreiche Szenen. Zwischendurch musste ich aber auch einige Ruheinseln in Bild und Ton einbauen, da beim Zuschauer auch bei durchgehender Action und Kampfgetümmelmusik mit der Zeit die Aufmerksamkeit schwindet. Die Spannung muss sich immer wieder neu aufbauen.
Und so entstand dieser Film in der Art der Produktionen eines Actionfilms aus den MARVEL-Studios von HOLLYWOOD oder aus Roland Emmerichs Katastrophen-Blockbustern mit dem HInweis im Trailer: demnächst: NUR IM KINO…
Der Ton…
… ist bei den von KI generierten Clips auch so eine Sache. Ich konnte die Audiospur nicht nachträglich verändern. Wollte ich zum Beispiel über eine Reihe von KI-Szenen, Fighterszenen, entsprechende Battlemusik darüber legen, muss die natürlich auch laut sein. Sonst wirkt sie nicht. Dabei geht aber der O-Ton unter. Also muss ich zum Beispiel in meinen Reisefilmen den O-Ton anheben. Das jedoch funktioniert bei KI Audimaterial nicht. Das Handsymbol zum Anheben des Tons ist durchgestrichen. Fazit: Ich muss die Musik leiser machen, damit auch den O-Ton hört. Und das ist widerum für den Bild-Toneindruck störend, da eben Kampfgetümmel eine entsprechende laute Akustik haben muss, um Gänsehaut zu erzeugen. Warum das Handsymbyol zum Anheben des Tons gesperrt ist, bei KI-Szenen, kann mir niemand sagen… So musste ich bei diesem Film nicht nur mit Gangstern und Zombies kämpfen, sondern auch mit 1000 technischen Unzulänglichkeiten.
Keine professionellen Anachlußbilder möglich
Und es muss auch grundsätzlich, realistisch gesagt werden: dieser Film hat keinen Anspruch auf Perfektion, ist aber sicher besser als nur das Aneinandersetzen von KI-Clips. Der Film ist KEIN richtiger Spielfilm, da es echnisch gar nicht möglich ist, in der KI-Testversion sinnvolle Bildanschlüsse zu erhalten, aber: die Clips sind arrangiert und in einem Handlungsstrick verbunden. Mir geht es nur darum den Leuten einfach mal zu zeigen, wie ein Standbild beweglich wird und die Person aus dem Bild in einer völlig anderen Umgebung agiert, in diesem Fall eine Persiflage und zugleich Hommage an das große Actionkino von Hollywood.
Als ich mich das 1. Mal als Actionheld agieren sah, habe ich Bauklötze gestaunt, wie so etwas möglich ist. Und dieses Staunen möchte ich auch an mein Publikum weitergeben. Und wenn das dann noch in einem Kino passiert, in Cinemascope und Dolby Surround, dann ist das die Königsdisziplin. Ich habe da mit Null-Budget versucht, etwas zu machen – welches Ergebnis erzielen dann die großen Hollywoodstudios, wo Geld keine Rolle spielt? KI ist heute schon die totale Revolution der Filmindustrie. Da wird in Zukunft der Protagonist, wie man es schon kennt, vor einer Greenbox stehen, also vor Nichts – und die Welt um ihn herum wird künstlich erzeugt. Der ganze Film entsteht am Computer. Faszination und Gefahr für alle Filmschaffenden.
So ist, wie gesagt, dieser Film von einem richtigen Spielfilm weit entfernt. Es fehlen, nochmal, und das ist das A und O, aufeinander abgestimmte Zwischenschnitte, die nötig wären, um eine logische Abfolge der Bilder zu erzielen. Hatte ich nicht. Wo es mal stimmte war es nur dann der Fall, wenn ich eine von KI fertig erstellte Szene als Ausgangsmaterial mit immer wieder anderen Vorgaben neu anfertigen lassen konnte. Da stimmte dann das Outfit in den Anschlußbildern überein. Doch das funktionierte mal, oder auch nicht. Je nach Lust und Laune der KI. Die Szene, wie ich sie mir vorstelle, müsste ich selber drehen. Mit KI nicht möglich. Denn die ist erstmal wie ein störrischer Esel. Sie macht, was sie will und schenkt einem ein Päckchen zum Geburtstag. Wenn man auf Wiedergabe klickt weiß man nie, was drin ist.
Wenn ich wirklich mal einen richtigen Spielfilm mit KI generierten Szenen fertigen wollte (dazu fehlt mir aber die Zeit, da meine Hauptarbeit ja der Fernwehpark ist), müsste ich zuerst ein Drehbuch schreiben und darin alle benötigten „Künstlichen Aufnahmen“ explizit bezeichnen, der KI vorgeben, was sie machen soll. Doch das ist technisch in der Testversion gar nicht möglich. Hollywood mit 20 Millionen Produktionskosten hat da KI-Technik im Einsatz, die sie mit seitenlangen Vorgaben füttern, also angeben kann, was zu tun ist. Ich muss schon froh sein, wenn ich eine Videoszene habe, auf die ich immer wieder aufbauen kann – und mich dann noch überraschen lassen, was sich die KI dazu einfallen ließ.
Praxistipp, auf den ich erst zum Schluß dieses Films gekommen bin: Ein Foto im 16:9 als Augangsmaterial einlesen und KI erstmal ein FOTO machen lassen, obwohl man eigentlich ein Video möchte. Entspricht das Foto dann halbwegs den Vorstellungen KI bitten, daraus ein Video zu fertigen. Wenn alles klappt, dieses Video immer wieder neu gestalten lassen, auch mit Textvorgaben. Dann erhält man darauf aufbauende Szenen, aus anderer Perspektive und Art, und hat genügend „Fleisch“, um eine Szenenfolge gestalten zu können.
Blödsinniges Gequassel
Gibt man KI keinen eigenen Text vor, ist das selbsständig eingefügte Geqaussel oft völlig sinnfrei. Man muss glauben, es mit Deppen zu tun zu haben, so einfältig sind die Sprüche. Ist die Szene dagegen gut, kann man sich nur damit helfen, die Audiospur mit anderen, dazu passenden, Tonpassagen zu überdecken.
Manchmal fertigt KI in ein Standfoto auch dümmliche Sprechblasen wie in Comics. Will ich nicht. Soll sie nicht tun. Also bei der Standfotoanfertigung für die Grundszenerie des später daraus folgenden Videos auf keinem Fall gleich „Sprachtext“ eingeben. Sonst erscheint die „Blase“. Nur Vorgabe der sich zu ändernen Location. Passt dann das Bild, dieses als Video generieren lassen und wenn nötig, Sprachtext vorgeben.
Sprüche aus Kultfilmen, die selbst zum geflügelten Wort wurden…
… kennt wohl jeder. Wie zum Baispiel den von Clint Easwood aus dem Dirty Harry Filmen „Make my Day“ oder den von Arnie Schwarzenegger als Terminator: „Ìll be back“. So solle man bei allem Krach-Wumm-Geballere in diesem Film auch die Ohren spitzen, denn da wird einem so mancher lockerer Spruch bekannt vorkommen. Auch habe ich Gags eingebaut, bei denen man sich wegschmeißen kann. Um welche es sich dabei handelt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur soviel, dass Vanessa im Verließ immer mit einem speziellen Müsli gefüttert wird und sich 007 auf Reha befindet in…
Gehirn aus, dafür das Herz an, Emotionen freien Lauf lassen und staunen, staunen, staunen…
Mit dem mir vorliegendem Material ist es meist so, dass die nächste Szene mit etwas ganz anderen beginnt als die, mit der gerade aufgehört wurde. So ist es fast unmöglich, eine passende Anschlussszene anzuschneiden. Deshalb darf ein Journalist, der den Film bespricht, nie von der Realität eines wirklichen Spielfilms ausgehen. Ich erhebe nie und nimmer den Anspruch, Bild-schnitttechnisch ein Meisterwerk zu sein. Technisch überhaupt nicht möglich – jedoch wie schon mal gesagt, besser, also lose KI-Clips nacheinander in der Volkshochschule an eine Leinwand zu werfen.
Deshalb sollte man beim Anschauen dieses Films einfach das Gehirn ausschalten und das ablaufenden Actionspektakel in seinen fantastischen Bildern nur genießen und sich wundern, wie sowas überhaupt möglich ist. Deshalb ist DIESER FILM eigentlich ein Fantasyfilm mit in Träume einfließenden Bildern. Sinnfrei – mit Bildern, wie sie in Träumen durcheindergewirbelt werden, einigermaßen passend zusammengestellt.
Fazit: Man könnte diesen Film bis zum Exzess treiben. Immer wieder modifizieren. Mir fallen beim Schreiben dieses Textes schon wieder 100 neue Ideen ein, wie sie KI anfertigen soll. Ich wollte sogar ins Oval Office ins White House gehen und einen fingierten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in die Hetzjagd um die Welt mit einbauen. Auch Rambo und Schwarzenegger werden im Text mit erwähnt. Letzterer ist als Special Guest zwar mit im Film, aber dessen Aufnahmen sind echt (entstanden bei seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“).

Rechtslage
Denn auf direkte Abbildungen von bekannten Persönlichkeiten habe ich bewusst verzichtet. Wenn, dann nur welche, die keine direkte Ähnlichkeit mit noch lebenden Persönlichkeiten aufweisen. Denn die Rechtslage, bekannte Personen irgendwo mit einzubauen, ist eine echte Grauzone und aktuell immer noch nicht geklärt. Deshalb lieber nicht. So ist der Film jetzt eben so wie er ist, und hat seine Wirkung, was KI kann, in seiner Grundaussage erfüllt.
Was noch zu sagen wäre: Als ich die erste Fassung gerendert und auf YouTube eingestellt hatte, fehlten Szenen von der Befreiung Vanessas. Da rief sie nur zum Schluß: „Klaus, Du hast mich gerettet“. Doch wie, das sah man nicht. Ich musste das unbedingt ändern. Verlagerte die Jagd nach Hongkong und gab KI an, dass ich eine Schlägerei in einer Opiumhöhle in Kowloon wollte. Guckst Du? Die gibt es nun. Auch der oben erwähnte fehlende USA-Präsident ist nun mit im Spiel, d.h. eine von KI erfundene Figur: ich stehe vor dem Schreibtisch und sage zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: „Ich brauche fünf Kampfhubschrauber und…“ was sonst noch, wird aber hier nicht verraten: Der Brüller bei jeder Vorführung. Übrigens: Es sind auch einige markige Sprüche von legendären Kinofilmen mit eingebaut, die zum Kult wurden und die jeder kennt… Also auch gut zuhören…
KI – hochintelligent und doch strohdumm
Dann fand ich noch tolle Aufnahmen von türkisschimmernden Gletschern in Kanada – im Film jagt mich ein aus allen Rohren feuernder Hubschrauber durch die Eisberge. Was noch fehlte, nach Wüsten und Dschungel: Exotik. Ich nahm ein Bild von einem Sonnenuntergang in Sri Lanka mit Tausenden von Kokospalmen und sagte KI, sie solle mich vor Goldene Tempel in Thailand setzen mit dem Anschreien eines gerade plattgemachten Gangsters: „Wo ist Vanessa?“. Dafür verwendete ich ein Bild, wo ich am Grand Canyon stehe. Doch was macht meine Intelligenz, die Künstliche? Der Videoclip beginnt am Grand Canyon und läßt mich diesen Satz sagen. Dabei wechselt die Landschaft vom Canyon zu Palmen und Tempeln, innerhalb einer fliesenden Szene. So ein Quatsch. Ich brauche da keine Schlucht, sondern eben NUR Tempel. Gleich von Anfang an. Doch das schnallt die KI nicht. Also musste ich immer das erste Drittel der Einstellung wegschneiden und konnte erst dann beginnen, wo ich in Thailand bin oder eben dort, wo meine Wunschlocation beginnen soll. Blieben nur noch 5 Sekunden…
Auf der einen Seite zeigt KI aufwirbelnden Staub beim Gehen, das Aufklatschen von durch eine Explosion in die Luft geschleuderten Felsbrocken tief unten im Wasser, das aufspritzt. Bedenkt unglaubliche Feinheiten, auch Schattenwürfe der Stativbeine, die einfach nur so dastehen, sondern auch der Sonnenstand und die dazugehörigen Schatten eingearbeitet sind. Auf der anderen Seite erscheinen Personen oft wie von Geisterhand im Bild, sind einfach da aus dem Nichts, und die Gesichter sehen auch nicht immer so wie auf dem Grundfoto aus. Das Schärfste war, als ich die KI bat, dass von Indianern geschleuderte Tomahawk rechts und links neben mir in das Holz des Marterpfahls einschlagen, an dem ich gebunden bin. Doch was macht die KI? Es schlagen zwar die Äxte ein aber: 1. die schauen aus wie aus einem Baumarkt zum Holzhacken, und 2. stecken nicht die Schäfte im Stamm, sondern die STIELE. Ich konnte es kaum glauben was ich da sah: Steckten doch die Axtstiele im Marterpfahl und nicht das Eisenbeil. Eigentlich hätte ich diese Szene im Film lassen sollen. Ist ja schließlich eine Persiflage. Aber die sollte Hollywood betreffen und nicht das Können der KI. Doch an dieser Stelle kann das ruhig mal mit erwähnt werden.
Wo KI sonst noch strohdumm war? Bei den nachträglich eingefügten Szenen im Ballergemetzel ein Spielcasinos in Las Vegas gab ich an, dass im Rahmen der Schießerei auch mal Blut spritzen sollte. Das geschah dann auch. Aber das Blut schoß nicht aus den Körpern der Getroffenen, sondern aus den SPIELAUTOMATEN. Hä? Geht`s noch?
Auch hat Grok wahrscheinlich auf Grund der weltweiten Kritik in die Bearbeitungsvorgaben eingegeben, dass nicht „aufeinander“ geschossen werden darf. So schießen die Gangster zwar wild um sich, aber nie direkt auf einen Menschen. Was unnatürlich wirkt. Irre auch, dass KI zwar ein BILD generiert hat, das mich blutüberströmt in einer Palmhütte zeigt, wo Indios mit gesund pflegen. Doch als ich das Bild in ein Video umwandeln lassen wollte, wurde mir das verweigert mit einem eingegrauten Bild und dem Hinweis, dass ich mir eine „andere Idee einfallen lassen soll“. Also Grok hat selbst das Bild mit meinen Kampfverletzungen erstellt – aber dann das selbst generierte Foto in einem Video nicht „lebendig“ werden lassen.
Auf der anderen Seite fliegen mir bei einer Schießerei in einer Westernstadt beim Einschlagen der Kugeln neben mir dermaßen Holzsplitter um die Ohren, dass man im Kinosessel unwillkürlich zusammenzuckt. Sowas von Klasse gemacht. Ungaublich. So hat die KI unglaubliche Stärken, aber auch Schwächen. Zumindest in der Testversion. Wenn man aber bedenkt, dass diese angefertigten Clips kostenfrei erstellt werden und man in Hollywood ein Riesenbudget für solche Zaubereien zur Verfügung hat, darf man eigentliche keine weiteren Ansprüche stellen. Das was angeliefert wird genügt bereits, um vor Erstaunen Augen und Mund weit offen stehen zu lassen. Wie sagte kürzlich „the master of desaster“, Roland Emmerich, in einem TV-Porträt über ihn zu KI: „KI wird die gesamte Filmbranche revolutionieren…“ Wenn sie es nicht schon getan hat.
Weiter erstellt Grok zum Beispiel mit Vorgabe der Abschlußszene des Syndikat Bosses in Hongkong, der auf die Nachricht wartet, dass ich endlich „pulverisiert“ wurde, so viele verschiedene Auswahl an ähnlichen, aber doch immer verschiedenen BILD-Einstellungen, dass ich letztendlich mit dem Anschauen aufhörte, da ich in den ersten Vorschlägen bereits so viele fantastische Entwürfe fand, dass ich weitere gar nicht erst anschauen musste. Nochmal zur Erinnerung: Bei Neuszenen, wo man nicht selbst im Bild erscheint, sollte man sich zuerst ein FOTO anfertigen lassen, dass man im nächsten Bearbeitsungsschritt in ein Video umwandeln läßt. Und bei einem eigenen Foto dieses als 16:9 beschneiden, da man sonst ein 4:3, also eher blockförmiges Video erhält, mit schwarzen Balken rechts und links, dass man ja so nicht gebrauchen kann.
Fazit: Bei einer KI-Bezahltversion kann man sicher alles noch präziser eingeben und erhält dann auch eine etwas längere Laufzeit. Je mehr man sich da reinfuchst, desto mehr lernt man von KI und KI von den eigenen Wünschen. Und je mehr man wie schon erwähnt bezahlt, desto mehr tanzt KI nach der Pfeife des Herrn Geldgebers. Aber was in diesem Film – bei dem sozusagen 1. Versuch – bereits dabei herausgekommen ist, ist unglaublich. Wie blieb mir bei den ersten Roland Emmerich Katastrophenfilmen wegen der Spzial Effects der Mund offen stehen. Heute mache ich sowas – fast – selber. Sprich, die KI…
Zombie-Gemetzel
Noch ein bischen aus dem Nähkästchen geplaudert – da in meiner „Shooting Wild West“ Film Directors Cut Version die Geisterstadt Cisco zu sehen ist, schwebte mir schon immer vor, auch Szenen der verfallenen Häuser einzubauen, in denen dann „etwas passieren“ kann. Um damit auch das Genre Horror zu bedienen. Um auf den Höhepunkt mit den Untoten hinzuarbeiten, beginne ich mit ruhigen, längeren, fast schon in Schwarzweiß gehaltenen Einstellungen vom Durchwandern der verfallenen Häuser – so dass die Zuschauer nach der bisherigen Stakkado-Action denken: „Na, wann passiert da denn da endlich was – und am Ende fallen die nach Blut gierenden Zombis über mich her. Szenen, nichts für schwache Nerven. Deshalb auch die FSK 16 Empfehlung.
Ketchup und Marmelade: Zombieblut
Noch weiter ein Blick hinter die Kulissen dazu? Nach dem Kampf dann eine Closeup-Einstellung meines Gesichts. Ist dann keine KI. Echt. Da ich meine KI-Testzeit für den Tag ausgenutzt hatte, konnt ich nichts mehr animieren. Also schmierte ich mir Ketchup und rote Marmelade ins Gesicht, setzte mich vor unsere Dampfheizung mit im Hintergrund herabhängenden Pflanzen, stellte die kleine Panasonic vor mir auf, kippte den Monitor, so dass ich mich sehen und in den Sucher platzieren konnte, und filmte mich selbst… Kleine Anekdote am Rande. Doch in der 2. Fassung schmiss ich diese Szene wieder raus und ließ KI was mit meinem Gesicht machen. Was? Das sieht man im Film.
So wuchs der Film über Wochen. In der Endphase nahm ich mir vor: „Heute werden die letzten Szenen eingefügt“. Doch beim Schnitt kamen mir immer wieder neue Ideen, brauchte ich noch diese und jene Anschlußbilder. Also musste ich von KI weitere Szenen entwickeln lassen. Manche waren nutzbar, andere wieder überhaupt nicht. Und wieder war dann für den Tag die kostenlose KI-Bearbeitung aufgebraucht. So ging das über Wochen. Der Final Cut zog sich nochmal über fast 14 Tage…
1000 Ideen – bis zum Exzess
Laufend neue Ideen. Ich könnte wie schon gesagt, den Film bis zum Exzess treiben. Und ich ertappe mich bei dem Gedanken, wenn ich mal Zeit habe, weitere Szenen erstellen zu lassen und noch mit einzubauen. Nur mal für mich. Es wird da keine Fortsetzung geben. Aber vielleicht ein Update. Selbst als der Film schon auf einem Stick für das Kino gesichert und eine DVD und Blu-ray der Endversion gebrannt war kam ich auf die Idee, noch einige blaue Avantare vom Mond Pandora mit einzubauen. Und da mir die Schlägerei in Indien viel zu bunt war, musste noch was Knackiges rein. Ein Messerangriff, den ich mit dem Schlag einer Kokosnuss auf den Kopf des Gegners abwehrte. Da schon lange kein KI-Blut mehr spritzte, musste da noch etwas mit rein.
Auch ein echtes Reisebild vom Taj Mahal musste noch als bewegte Szene animiert werden und gefühlsmäßig auf Indien einstimmen. Besonders gut gefallen mir die atmosphärischen dichten Bilder der Tempelzeremonien in Nepal. Den Orginalton der Gebete murmelndenl Tibeter von meinen Reisen im Ohr, suchte ich sowas im Netz. Denn das hat, ausser dem vorgegeben Gong, KI nicht mit eingebaut. Musste aber stimmungsmäßig unbedingt mit rein. Also nicht nur Actiongemetzel. Traumbilder. Stimmungsinseln. Ruheinseln. Ich hoffe, dass die Kinobesucher und später die Leute, die den Film dann auf der Fernwehpark Homepage anschauen, solche Kleinigkeiten auch wahrnehmen.
Film – lebendiges Gemälde
Was ich damit sagen will. Ein Film ist für mich wie ein lebendiges Gemälde. Zurücktreten. Es von weitem anschauen – dann erst merkt man, dass man da und dort noch so einen ganz bestimmten Pinselstrich führen muss. Auf mein Interview von oben zurückzukommen – und um dann auf dem Weg ins Kino von einem Typen nachgeschrien zu bekommen: „Spinner“. Welche Ehre. Spätestens da weiß ich, „angekommen“ zu sein. Als „Exote“ wahrgenommen zu werden… Es geschafft zu haben, als 08/15 Otto-Normalverbraucher verlassen zu haben.
Echte Reisebilder
Die Orginal Locations wie Grand Canyon, Mesa Arch, Delicate Arch, Bryce Canyon, Monument Valley, White Pockets, Coral Pink Sand Dunes, Hängebrücken in Neuseeland und über den Indus, die Kokospalmen vor untergehender Sonne in Sri Lanka oder die türkisschimmernden Eisberge in Kanada und vieles andere mehr sind jedoch echt. Und auch das Schlammauto. Man sieht es schon in meinem letzten Reisefilm „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier der Kamera“. Nur in diesem KI-Film spritzt der Schlamm viel höher und bei „Shooting“ gibt es natürlich auch keine Ballerorgie.
Nur vier Standbilder – daraus Action en masse
Wenn wir schon mal bei Originalbildern sind: Der ganze Film entstand aus nur 10 Standbildern von meinen Reisen und vier von mir persönlich. Eines davon mit Vanessa. Kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen – und genau das ist es, was ich im Grunde genommen auch nur meinem Publikum vermitteln will. Wenn sie beim Anschauen dann noch staunen, lachen, sich erschrecken und mit viel Spaß und Kopf schüttelnd mit einem Erlebnis der ganz besonderen Art das Kino verlassen, bin ich glücklich. Denn dann hat Kino seinen Zweck erfüllt: Sich hinzugeben in Traumwelten, die Realität des Alltags verlassen, in diesem Fall für 54 Minuten.
Nur eines dürfte nicht passieren: Dass ein Filmkritiker den Film so mißt, als würde er einen „richtigen Spielfilm“ besprechen. Denn das ist KEINER, den man mit anderen messen kann. Das muss man auch so sehen und erkennen und soll von Grunde auf so sein. Ist so angelegt. Als Riesenquatsch, aber ein liebevoller, mit Handkuss nach Hollywood, meiner alten Liebe, zu der ich mir erlaubt habe, so einige von deren weltbekannten Filmthemen mal auf die Schippe zu nehmen.
Mit auch so manchen Lokallorit in den flotten Sprüchen, für die ich die KI gebeten habe, diese doch den Kunstfiguren in den Mund zu legen… „ich brauche fünf Kampfhubschrauber und John Wick“, „…Bodyguard für Donald Trump“ oder „Seidenbacher“ und, und, und… Entschuldigung, das habe ich mir mal erlaubt. Upps. Nun doch noch was verraten…
KI- Filmclips – Wie alles begann
Sehen Sie in der Rubrik „Wort des Initiators an die Fernwehpark Homepage Besucher“einige Auszüge von Szenen aus dem Film mit entsprechenden Erläuterungen. Diese Bilder sind eingebaut in den Hauptfilm, waren aber als erste KI-generierten Filmclips die Grundlage meiner Begeisterung, diesen Actionfim überhaupt zu machen.
Der Filmkuss
Wenn ich mir heute diesen Film in meinem Heimkino anschaue muss ich selbst immer wieder staunen. Festgemacht an einem letzten Beispiel: Da gibt es von der Eröffnung des NEUEN FERNWEH-PARKS am 18. Mai 2018 DIESES BILD mit unserem Fernweh-Park Vereinsmitglied VANESSA…

… die auch mit mir auf einer meiner USA-Filmreisen in den Südwesten Nordamerikas unterwegs war. Ein bildhübsches, fröhliches, natürliches Mädchen, das man in ihrer Art lange suchen muss – und das sich für das Grand Opening ganz toll gestylt hatte. Und nur mit diesem einzigen Standfoto und nichts weiterem von ihr zauberte die KI die ENTFÜHRUNG, kreierte verschiene Szenen, ließ sie wegrennen, schreien und: wir küssten uns. Ich war selbst überrascht, was mir da die KI so vorzauberte. Na ja, das ließ ich dann halt mal drin. War ja meine Frau und wir haben zwei Kinder. Zumindest im Film. Da darf man sich schon mal küssen – auch, zumindest im Film.
Selbst als alles fertig war, habe ich meiner Frau bis zur Premiere den Film nicht gezeigt. Aber ich sagte mir: Schauspieler müssen eben mal, rein beruflich, andere Frauen küssen. Auch ich. Und bin zudem dermaßen von unschuldig. Denn alles hat ja nur die KI gemacht… LOL.
Filmpremiere im Kino
Als ich absehen konnte, das der Film eine Qualität erreicht, die man einem größeren Publikum zeigen kann, wollte ich die FILMPREMIERE nicht im sterilen Raum einer Volkshochsule mit Vortrag über KI oder in der Hochschule von Hof durchführen sondern dort präsentieren, wo der Film hingehört: In ein KINO. In Samtsessel, großer Leinwand, mit Cola und dem Geruch von Popcorn und Nachos.
Mit der 1. Version machte ich einen Testlauf im CENTRAL-Kino Hof, denn ich musste ja erstmal sehen, ob die KI-Qualtiät für eine große Kinoleinwand überhaupt ausreicht. Der Inhaber des Kinos, Stefan Schmalfuß, stellte mir dazu den Saal zur Verfügung. Die Bilder brillierten auf der Leinwand. Und so gab es für diesen Film eine richtige FILMPREMIERE und: auf Grund des großen Andrangs eine Wiedeholungsvorstellung… und auf Grund der begeisterten Kinobesucher arbeitete ich danach noch wochenlang an einem Update des Films. Denn ich habe eine Möglichkeit gefunden, täglich wieder ein paar „Testvideos“ generieren zu lassen. Zwar nicht mehr ganz kostenlos, aber zumindest erschwinglich.
VANESSA – ENTFÜHRT. Reoaded
So habe ich den Actionknaller mit weiteren, spektakulären Szenen ergänzt, die bei den beiden Premierenvorstellungen noch nicht zu sehen waren: U.a. eine Autoverfolgungsjagd über die steilen Straßen von San Francisco, ein Kampfgetümmel hoch oben auf den Trägerseilen der Golden Gate, in Las Vegas wird ein Spielcasino zu Kleinholz zerlegt, es gibt was Neues mit Indi Jones im Dschungel, absolute Kracherszenen am Amazonas, dann geht`s weiter nach Ägypten, zu und auf die Pyramiden von Gizeh und in die Grabkammer von Tut ench amun, wo… und weitere coole Sprüche aus den großen Blockbustern von Hollywood – mit Lokalolorit versehen. Und ja: Die Befreiung von Vanessa in Hongkong wurde auch noch ergänzt, was für alle Motorradfreunde. Aber bitte nicht nachmachen… Doch seht selbst…
Im Moment sehen Sie hier die aktuell letzte Fassung dieses Films. Wie gesagt, ich könnte diesen Actionknaller bis zum Exzess treiben, denn immer wieder fallen mir neue, hammerharte Szenen ein, die ich mit KI umsetzen möchte. Doch irgendwann muss Schluss sein. Doch wie sagte schon 007: „Sag niemals nie“... Vielleicht gibt es irgendwann nochmal eine weitere Version…


