Die Daniel Kaiser-Küblböck Story

Um es vorweg zu sagen: Diese Story weicht von all den anderen Stargeschichten ab. Denn der Künstler ist so schillernd, polarisiert und hat es mit wenigen Ausnahmen, im Gegensatz zu vielen anderen DSDS-Gewinnern,   zu einem angesehenen Künstler und demnächst auch Schauspieler geschafft.

Und auch die Geschichten dazu, die ihn mit Fernwehpark Initiator Klaus Beer verbinden, sind so irre, fast schon unglaubwürdig – aber wahr – dass man eine Unterteilung benötigt, um all die Begegnungen und Erlebnisse mit dem Superstar aus Eggenfelden zu schildern, den Klaus Beer noch als DSDS-Küken kennenlernte und mit dem ihm bis heute eine langjährige Freundschaft verbindet. Nicht zuletzt auch wegen einer der wahnwitzigsten Geschichten, die Daniel und Klaus „durchlebt“ haben, ja miteinander durchleben mussten…

Erste Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ (2003)

Die Handabdrücke (29.06.2003)

Die Autogrammstunde – 2000 Fans

Die Sache mit dem durchgeknallten Fan

Brillentausch in Passau

Ein Popküken wird erwachsen (30.08.2003)

Open Air in Coburg (31.08.2003)

1. Besuch im Fernweh-Park – Fans ausser Rand und Band (21.10.2003)

Rauschende Filmpremiere: „Daniel – der Zauberer“ (22.09.2004)

2. Besuch im Fernweh-Park (29.03.2008)

Küblböcks TV-Talk Night in Wiesbaden: Klaus Beer als Talkgast (22.04.2010)

DANIEL KÜBLBÖCK war einer der Kandidaten der 1. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) mit Dieter Bohlen, dessen Format heute der TV-Renner von RTL ist. Aus dem DSDS-Nesthäkchen, das wegen seinem Auftreten und Erscheinungsbild polarisierte, ist heute ein echter Kerl geworden, der mit dem früheren Paradiesvogel nichts mehr gemein hat. Daniel trägt Bart, hat eine stylische Frisur und einen Zweitnamen: Kaiser. Denn nach der Adoption einer Immobilienmillionärin aus Mallorca heißt er heute DANIEL KAISER-KÜBLBÖCK. Heute studiert der 31-jährige (Stand 2017) an der „ETI Berlin“ Schauspiel.

DANIEL KÜBLBÖCK war das bunte Küken in der 1. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ DSDS und stand mit Juliette Schoppmann und Alexander Klaws, der der 1. Superstar wurde, auf der der Bühne. Durch seine schillernde Persönlichkeit schaffte es Daniel bis in die vorderste Reihe und belegte den 3. Platz unter den Finalisten. Mit seiner Single „You Drive Me Crazy“ erreichte er die Spitze der CD-Charts nicht nur in Deutschland, sondern auch in Thailand. Unglaublich: Selbst in Asien kreischten die Fans nach ihm.

Nach DSDS folgte 2003 sein erstes Album „Positive Energie“ und bereits eine Autobiografie. Auch nach seinem Ausscheiden aus Dieter Bohlens Castingsshow war Daniel Küblböck laufend in den Medien präsent, so in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“, wo er im australischen Dschungel im Wettstreit mit anderen Promis antrat.

2004 wurde Küblböck mit dem Film „Daniel – der Zauberer“ sogar zum Leinwandstar. Der Film wurde jedoch zu keinem wirklichen Hit. Danach wurde es ruhiger um ihn.

Um Daniel Küblböck scharen sich viele Fanclubs, die ihn durch Höhen und Tiefen seiner Karriere begleitet haben und ihn bis heute treu geblieben sind. So gab es sogar ein eigenes Fanmagazin „Im Endeffekt“, das über die bunte „Daniel-Welt“ berichtete.

Ab 2007 vollzog Daniel Küblböck einen Imagewechsel. Er entwickelte sich zu einem anerkannten Jazz- und Bluessänger, ist aber auch in Sachen Country erfolgreich. Er leitete seine eigene Firma „Positive Energie“, die 2013 aufgelöst wurde.

In Wiesbaden veranstalte er am 17. April 2010 in den Rhein-Main-Hallen seine erste Talkshow mit dem Titel „Küblböcks TALK NIGHT“. In dieser Show war neben Juliette Schoppmann, dem Schauspieler Günther Kaufmann und dem Supertalent-Gewinner von 2009, Yvo Antoni auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer als Talkgast eingeladen. 2015 nahm er an „Let´s dance!“ teil.

Um Daniel Küblböck, der nach seinem Hauptschulabschluß eine Ausbildung zum Kinderpfleger absolvierte, scharen sich viele Fanclubs, die ihn durch Höhen und Tiefen seiner Karriere begleitet haben und ihn bis heute treu geblieben sind. So gab es sogar ein eigenes Fanmagazin „Im Endeffekt“, das über die bunte „Daniel-Welt“ berichtete. Medien, die sich damals auf seinen Unfall mit einem Gurkenlaster um die Schlagzeilen rissen, wurden durch seinen Imagewechsel, nahmhaften Künstler und ernstzunehmenden Geschäftsmann in Sachen Solarenergie eines Besseren belehrt. Daniel Kaiser-Küblböck, der als DSDS-Popküken und Kakerlaken-Schreck im Dschungelcamp seine Bekanntheit begann, hat es heute geschafft.

2011 wurde er von einer 70-jährigen Multimillionärin adoptiert, seitdem heißt er offiziell mit Nachnamen Kaiser-Küblböck. Daniel lebt nach Nürnberg und Wiesbaden aktuell in Mallorca und in Berlin, wo er an der „ETI Berllin “ Schauspiel studiert. Für ihn steht neben seiner Musik Theater an erster Stelle. Für 2018 plant er mit seinen Fans eine gemeinsame Busreise mit „The Crazy Bus“ mit vielen Überraschungen und Konzert an der Ostsee, in Hamburg, in Köln und Berlin…

Daniel Küblböck erhielt noch in jungen Jahren viele Preise, u.a. zwei Goldene Schallplatten, den „New aces Award“, einen Silbernen BRAVO-Otto und einen ECHO.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 29. Juni 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DANIEL KÜBLBÖCK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der Beginn einer langjährigen Freundschaft

Fernwehpark Initiator Klaus Beer kennt DANIEL KÜBLBÖCK von Anfang seiner Karriere an und ist seit einer gemeinsamen Pressegeschichte, in der ein durchgeknallter Fan Beer und Küblböck in die Schlagzeilen der Boulevardpresse brachte, auch privat mit der ganzen Familie befreundet. So auch mit Vater Günther Küblböck, der, nachdem er das Management seines Sohnes aufgegeben hat, eine eigene Girlband managt, die „Wild Cats“.

Lesen Sie hier den Beginn einer anhaltenden Freundschaft, die Anfänge des Kennenlernes von der Aufnahme Daniels in die „Signs of Fame“, seinem Besuch im Fernweh-Park“, die Einladung zu seinem 18. Geburtstag, seine Filmpremiere von „Daniel – der Zauberer“, sein Open-Air Konzert in Coburg und über sein Konzert in der Freiheitshalle Hof, wo er dann natürlich auch wieder, zum 2. Mal, den Fernweh-Park und SEIN STAR-SCHILD besuchte – bis hin zu seiner Internet TV-Sendung „Talk Night“ in Wiesbaden, wo Klaus Beer zusammen mit prominenten Persönlichkeiten Talkgast war.

1. Staffel „Deutschland sucht den Superstar“

2003: Deutschland sucht das 1. Mal den Superstar. Und findet Alexander. Doch neben diesem avanciert der 17-jährige Daniel Küblböck aus Eggenfelden in Bayern zum Teenieidol. 31 Fanclubs scharen sich um seine Person. Daniels erste Single „You Drive Me Crazy“ konnte in den Charts jedenfalls großen Erfolg verbuchen, eine Tour mit Dieter Bohlen und den anderen „Superstars“ brach Publikumsrekorde. Vom ausgeflippten Kinderpfleger in Bayern zum landesweiten Teenie Idol mit Charts Positionierung – DSDS machte es möglich.

Gracia, deren Elternhaus quasi vor den Toren von Hof liegt, war die Erste der Superstars, die im Fernweh-Park unter einem riesigen Medienaufgebot in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde. Danach folgten alle Kandidaten der 1. Staffel von DSDS. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer erhielt eine Einladung nach München, um die Kandidaten persönlich zu treffen.

Eine tolle Sache. Denn diese erste Folge von „Deutschland sucht den Superstar“ beherrschte damals die Schlagzeilen der Medien. Und die Kandidaten persönlich zu treffen und in die „Signs of Fame“ aufzunehmen – obwohl sie noch gar keine richtigen Stars waren – war eine super Geschichte. Denn dieses neue TV-Format von und mit „Pop Titan“ Dieter Bohlen, das heute immer noch Millionen junger TV-Zusachauer an die Bildschirme lockt und Kult ist, polarisierte schon 2003.

Treffen der ersten „Superstars“

Als Klaus Beer und die Fernwehpark Crew in der Olympiahalle ankamen, wurden sie sofort zu den DSDS-Kandidaten geführt. Neben Alexander und Gracia war auch Daniel dabei. Nach einer kurzen Vorstellung des Friedensprojekts ging es auch schon los. Klaus hatte nur drei Star-Schilder dabei. Eines für Alexander, eines für Juliette und eines für alle DSDS-Kandidaten. Da die Herstellerfirma keine Untergrundplatte mehr vorrätig hatte, konnte das Schild für Daniel nicht mehr rechtzeitig angefertigt werden. Das sollte natürlich nachgeholt werden, bei einem weiteren Treffen. So wurden erstmal die drei Schilder signiert. Eine Tonschale war jedoch  nicht dabei. Denn man wusste ja noch nicht, wer den Titel „Superstar“ gewinnen wird.

„Entwischt…“

Doch als für das Gruppenschild Daniel unterschreiben sollte, war dieser – plötzlich weg. Wie vom Erdboden verschluckt… Klaus war so mit den Unterschriften auf den Star-Schildern beschäftigt dass er gar nicht gemerkt hat, das von den DSDS Kandidaten einer fehlte. Erst als es dann an die Signierung des Gruppenfotos ging, merkte man, das Daniel nicht mehr da war. „Er musste zu einer dringenden Besprechung…“ hieß es. „Und dürfe dort nicht gestört werden.“

Klaus freute sich zwar über das Treffen mit allen anderen angehenden „Superstars“, doch er war zudem auch ein bischen traurig. Ausgerechnet die schillerndste „Figur“ der DSDS-Teilnehmer war ihm „entwischt“. Klaus glaubte nicht an eine plötzlich so wichtige Besprechung, weiß es bis heute nicht und hat auch nie mehr nachgefragt. Vielleicht weil Alexander und Juliette ein eigenes Star-Schild erhielten und Daniel nicht… Wie erwähnt, lag das aber nicht an Klaus, sondern an der Layoutfirma, die keine Untergrundplatte mehr hatte und diese auf die Schnelle auch nicht mehr angeliefert werden konnte.

Fazit: Alle haben auf dem DSDS-Gruppenfoto unterschrieben – nur eben Daniel nicht. Klar, dass seine Aufnahme mit eigenem Star-Schild – und dann aber auch mit den Handabdrücken in Ton, in naher Zukunft nachgeholt werden soll, ja muss…

„Papa Küblböck“, zugleich Daniels Manager, machte es möglich. Klaus setzte sich mit ihm in Verbindung, schilderte die Situation in München und Günther Küblböck ging mit ihm die Terminliste Daniels durch:  Johannes B. Kerner Show in Hamburg – zu weit. Freizeitpark Rust – zu viele Action, wenig Zeit. Eine Kreuzschiff-Fahrt – geht erst recht nicht. Aber da: eine Autogrammstunde und Auftritt bei einem Galaabend im Hotel HerzogsPark bei Adidas in Herzogenaurach – das wäre was. „Da haben wir etwas mehr Zeit“, sagt Günther Küblböck, „Es soll ein Wellness-Wochenende für Daniel werden, nach der anstrengenden Tournee. Da könnten wir’s machen“ schlägt er vor.

Die Handabdrücke

Gesagt, getan. Fernwehpark Initator Klaus Beer und sein Fotograf reisen mit Schild und einer Schale für die Handabdrücke an. Als Daniel kommt, ist die Begrüßung herzlich. Klaus sieht in heute das 1. Mal, da er ja in München bei der Aufnahme der anderen DSDS Kandidaten „entwischt“ ist.

Daniel gefällt sein ganz pesönliches Star-Schild. Das erste Mal ist sogar BRAVO im Layout mit vertreten. Dieses bekannte Logo durfte offiziell für die Anfertigung verwendet werden. So grüßt Deutschlands größte Jugendzeitschrift ebenfalls die Kids, die die Superstar-Schilder im Fernweh-Park besuchen.

Daniel greift zum Stift. In der Ferne stehen die Fans dichtgedrängt vor dem Zaun. Als sie Daniel und die Crew des Fernwehparks entdecken brüllen sie laut „Daniel, Daniel“ und kreischen, sobald sie eine Haarlocke von ihm erspähen. Wahnsinn, die Schlange der Kids zieht sich jetzt schon ca. 50 Meter in Fünferreihen.

Nach der Signierung seines Schildergrußes folgen die Handabdrücke. Eine Steinmauer vor dem Hotel bietet sich für die Aktion an. Die Höhe ist ideal. Daniel kann mit vollem Gewicht auf seine Hände drücken. Wie man sieht, fehlte damals das Gestell für die Tonform, ebenso die Leiste mit dem Logo des Fernweh-Parks und eine Stellage, auf dem heute das signierte Star-Schild im Hintergrund immer mit im Bild ist, wenn der Star seine Hände in Ton drückt. Das waren eben die Anfänge des Fernweh-Parks…

„Was muß ich jetzt tun?“ fragt Daniel. Klaus Beer erklärt: „Erstmal mit beiden Händen anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu bekommen und dann am besten mit der linken Hand einfach hinein in die graue Masse. Und das Ganze dann umgekehrt mit der anderen Hand“.

Das Friedenszeichen

Nachdem sich beide Hände gut im Ton abgezeichnet haben, ist die die Aufnahme in die „Signs of Fame“ jedoch noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, für Völkerverständigung und für eine friedvollere Welt. Und da macht Daniel natürlich gerne mit.

Fertig. Jetzt fällt die Anspannung von Klaus ab. Während die Fans vor dem Haus weiter nach Daniel rufen – die Schlange der Daniel-Anhänger zieht sich mittlerweile um das ganze Gebäude herum – sitzen Klaus und die Küblböck Family bis zum Beginn der Autogrammstunde noch etwas zusammen. Daniel studiert den Fernwehpark-Prospekt, läßt sich alles genau erklären. Klaus zeigt ihm die Fotos von Gracias 2. Besuch im Fernweh-Park, humpelnd, auf Krücken, durch ihren Unfall auf der Bühne in Köln. Und erzählt Daniel von Gracias Wunsch, sein Schild direkt neben das Ihre zu hängen. Daniel ist begeistert. „Aber Du musst mal kommen, Dein Schild besuchen, wenn Du in Oberfranken auftrittst. Und überhaupt: Gleich nächste Woche rufe ich in Eggenfelden an. Der Bürgermeister soll ein Ortsschild rausrücken“, sagt Klaus. „Das macht er sicher“, meint Papa Küblböck.

Signierung des Star-Mobils

Dann klopft es an der Tür. Es ist der Masseur. Vor der Autogrammstunde soll Daniel noch eine Masseuse und Wellness Lichtkur erhalten. Doch Stopp. Beinahe hätte Klaus Daniels Unterschrift auf dem Fernwehpark Star-Mobil vergessen. Da muß er natürlich auch mit drauf. Direkt neben Graca.

Denn nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars auch immer, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Wenn dann dieses in der Nähe, abgeschirmt von den Fans geparkt ist, gehen die Promis  mit Klaus immer noch gerne zu seinem Wagen. Denn dieser ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Als dann kein freier Platz mehr zu finden ist, ging es auf dem Dach weiter. Siehe Foto aus späteren Jahren.

Doch bei dem Treffen mit Daniel war das Star-Mobil als noch jungfräulich zu bezeichnen. Nur wenige Unterschriften prangten darauf und so hat Daniel auf der Kühlerhaube noch viel Platz, um sich dort zu verewigen. „Positive Energie“ schreibt er zu seinem Namen dazu.

Klaus Beer: „Die Küblböcks sind unheimlich nette Leute. Das habe ich schon bei dem ersten Telefongespräch mit „Papa Küblböck“ gemerkt. Übrigens putzig, wie Daniel immer „Papa“ sagt, wenn er ihn auf etwas ganz Besonderes aufmerksam machen will.“ Deshalb gibt es nach der gelungenen Aufnahme in den „Signs of Fame“ noch ein paar Fotos mit der Küblböck Familie.

Die Autogrammstunde – 2000 Fans

14.30 Uhr. Die Menschenmassen vor dem Hotel nehmen bängstigende Formen an. Teenies drängen sich mit Postern, Blumen, Poesiealben und Geschenken an das Gitter. Das Ende der Schlange der Wartenden ist nicht auszumachen.

Klaus erzählt: „Ich klettere auf einen Erdhügel gegenüber des Hotels – und traue meinen Augen kaum. Die Schlange der Fans ähnelt den Menschenansammlungen bei der Auszahlung des Begrüssungsgeldes bei Öffnung der DDR-Grenze. Menschen über Menschen. Menschenschlangen. Ein Wahnsinn. Es müssen an die Tausend sein. Wie wir später erfahren, warteten über 2000 Jugendliche auf Daniel.“

Viele der Girlies, ob sechs oder sechzehn, haben ein Geschenk für Daniel mitgebracht, sei es ein persönlicher Spruch, ein Plüschtier oder sogar einen Ring. Andere verehren ihn mit Riesenpostern oder mit liebevoll gebastelten Bildcollagen.

Bei der Autogrammstunde nehmen seine Eltern rechts und links neben ihm Platz. Mama Marianne deligiert, assistiert, Vater Günther sitzt ihm rechts zur Seite. Alles ist bestens durchorganisiert. In einem Vorraum werden ersteinmal nur wenige Teenies eingelassen und dann, in einer kleinen Gruppe von höchstens zehn Leuten, in den Raum geleitet, wo Daniel sitzt. So wird der Ansturm der 2000 Fans schon mal in die richtige Bahnen geleitet. Sonst wäre das Chaos perfekt.

Artig, fast zaghaft kommen die ersten Mädels herein. Schauen Daniel mit großen Augen an. Scheuen Augen. So nah ihrem Lieblingsstar zu sein, läßt sie vor Ehrfurcht fast erstarren. Viele zittern am ganzen Körper. „Schneller, es muß schneller gehen. Autogramm, der nächste…“, drängt der Hotelchef. Daniel bekommt gar nicht mit, dass draussen noch Hunderte zu ihm wollen.

„Darf ich ein Foto von Dir machen? fragen viele. „Bitteschön, ich setz mich gern dazu in Pose“, antwortet Daniel. Doch dann bekommt Daniel rote Ohren. Nicht nur kleine Mädels und sexy Teenies wollen zu ihm, sondern auch eine reifere Dame mit recht freizügigen Einblicken… besonders wenn sie sich tief zu ihm herabbeugt.

Immer wieder auch werden ihm Poesiealben vorgelegt. Daniel ist ein Meister im Sprücheschreiben. Jemand hat einen Witz gemacht und Daniel muß lauthals lachen. Ein Mädchen namens Tanja hat heute Geburtstag. Wahrscheinlich der schönste Geburtstag in ihrem bisherigen Leben. Sie bekommt einen ganz persönlichen Geburtstagsspruch von „ihrem Superstar“.

Daniel signiert – alles: Jeans, T-Shirts, Handys, Poster, Alben. Dazwischen immer wieder Fotos. „Daniel darf ich Dich mal drücken?“ Auch solche Bitten kommen und Daniel umarmt ganz lieb seine Fans. Der Berg der Geschenke wächst. Der Wächter des Geschenke-Schatzes ist Günther Küblböck. Und was es da nicht alles gibt: handgefertigte Bildercollagen, Kuscheltiere, eine Riesen-Diddelmaus, ein rotes Herzkissen mit der Aufschrift: „Daniel – ich liebe Dich“ und ein Schächtelchen, aus dem ein Ring lugt. Auch ein Fernsehtam von RTL Fernsehen ist. Ein kleines Mädchen, vielleicht 7 Jahre alt, wird von RTL interviewt: „Ich finde Daniel einfach süss“, sagt die junge Dame.

Draussen ist die Hölle los. Noch immer warten Schlangen von Fans vor dem Hotel. Ein Polizeibeamter kommt. Die Autogrammstunde soll beschleunigt werden. „Draussen fallen die Kids reihenweise um“, sagt er. Von dem Ansturm auf das Hotel bekommt Daniel nichts mit. Er signiert und ist zu allen super nett.

Irgendwann einmal muß Schluß sein. 2000 Fans zu Daniel zu lassen, ist einfach nicht zu schaffen. Draussen brüllen die Kids in Sprechchören „Daniel, Daniel“. Daniel, Du mußt Dich wenigstens einmal vor all denen zeigen, die kein Autogramm mehr bekommen haben.“,sagt der Papa. Der Geschäftsleiter führt die Küblböcks auf den Balkon in einen der obersten Räume. Ein frenetisches Brüllen kündigt Daniel an, aus Hunderten von Kehlen. „Ich komme mir vor wie der König, der über sein Volk schaut“, meint Daniel kann selbst kaum glauben, was er da sieht, was da los ist. „Dabei haben wir in einem Aufruf die 31 Fanclubs gebeten, nicht zu kommen“, sagt Günther Küblböck später zu mir, „kannst Dir vorstellen was das losgewesen wäre, wenn die auch noch angereist wären…“

17.00 Uhr: Soundcheck. Wir waren den ganzen Tag mit Daniel zusammen, hautnah, und lassen ihn jetzt endlich einmal allein. „My way“ von Frank Sinatra, hören wir aus dem Saal.

Drive me crazy – Die Show im ADIDAS Hotel

Doch der Tag mit Daniel ist noch nicht zu Ende. Auf seinen Auftritt gegen Mitternacht warten hochkarätige Gäste. Botschafter, Minister. Der bekannte TV-Sportmoderator Dieter Kürten wird moderieren. Für Kürten hat Klaus übrigens auch ein Star-Schild dabei, zumindest einen Ausdruck. Denn der bekannte Moderator des „Aktuellen Sportstudios“ darf im Fernweh-Park natürlich nicht fehlen. Klaus wird bei der Gala am Abend dann am Tisch „Sydney“ sitzen, bei Familie Küblböck. Wie es dann weiterging, Daniels Mitternachtsshow, hautnah im Publikum, kann man hier sehen: „Drive me crazy…“

Die Sache mit dem durchgeknallten Fan: Irrsinn, Wahnsinn oder Realität – eine Geschichte, die kaum zu glauben ist oder: „Daniel hat mich aus dem Koma gesungen…“

Wie soll man diese Geschichte zu erzählen beginnen, die ein ganzes Buch füllen würde. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Vor der Aktion der Handabdrücke saß ich mit Daniel und seiner Familie noch ganz offiziell zu sammen, um ein spezielles Thema anzusprechen. Denn bei diesem Treffen soll eine Peson dabei sein, die ich selbst noch nicht kannte und die mich bat, ein Treffen mit Daniel Küblböck zu arrangieren. Normalerweise dürfen nur Fernweh-Park Vereinsmitglieder, wenn es überhaupt möglich ist, bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ mit dabei sein. Und eine mir völlig unbekannte Person – geht schon mal gar nicht. Warum aber doch? Es begann so…

Eines Tages erhielt ich ein Schreiben von einer gewissen Marina Sch. (Name geändert), die mir mitteilte, dass sie Daniel Küblböck durch seine „positive Energie“ aus dem Koma gesungen hätte. Sie sei krank gewesen, lag im Koma und als man eine CD von Daniel auflegte, erwachte sie.

Um dieses zu untermauern, schrieb mir auch ihre betreuende Ärztin, eine gewisse Frau Dr. Müller. Diese teilte mir in mehreren, immer langen Mails mit, dass Daniel Küblböck ihrer Patientin gut täte und unterstrich den Wunsch und die Bitte, ein Treffen mit Karina möglich zu machen. Daniel einmal persönlich in die Augen zu schauen, ihn vielleicht auch umarmen, würde ihrer Gesundung einen „positiven“ Schub geben. Auch schaltete sich der Bruder von Marina ein und bat mich ebenfalls, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.

Dies besprach ich natürlich im Vorfeld alles mit Daniel und seiner Familie. Als diese einverstanden waren, dass Marina bei dem Treffen dabei sein könnte, ludt ich das Mädchen nach Herzogenaurach ein. So zogen wir uns vor der Handabdruck-Aktion in ein Zimmer zusammen, wo wir zu viert die gleich folgende Begegnung mit Marina nochmal im Detail durchzusprechen. Wie sollten wir uns verhalten? Wir wussten ja alle nicht, was uns erwartet.

Marina, von Daniel aus dem Koma gesungen, kommt…

Als Marina dann Daniel, der sie angeblich aus dem Koma gesungen hat, das erste Mal persönlich gegenüber stand, gab es natürlich ersteinmal eine herzulichen Umarmung. Daniel hatte keinerlei Berührungsängste und wir alle freuten uns, dass es so etwas geben konnte – dass ein Mensch durch eine Musik, durch ihren Lieblingssänger, in der Krankheit positiv beeinflusst wurde.

Marina war überglücklich. Es gab Tränchen. Freudentränen und wir dachten, etwas Gutes für das kranke Mädchen getan zu haben. Als wir uns dann am Abend von Daniel und seiner Familie verabschiedeten, konnten wir nicht ahnen, daß die Begegnung mit Marina in einem Chaos enden sollte…

Blut, Blut, überall Blut…

Da dieses Ereignis durch die Medien ging kam plötzlich ein Redakteur darauf, dass es gar nicht stimmen würde, dass Marina Sch. durch die Musik von Daniel aus dem Koma gesungen worden wäre. Durch diese Schlagzeile stand bei mir am anderen Tag das Telefon nicht mehr still. Fernsehen und Presse riefen bei mir im Minutentakt an und wollten Interviews. Ich errinnerte mich noch an einen Redakteur aus München der ankündigte, ein Kamerateam nach Hof zu schicken. Als dieser nach dem Gespräch versehentlich den Hörer nicht richtig auflegte, konnte ich eine Zeitlang die Unterhaltung in der Redaktion mithören. Darin fiel der Satz: „Ihr schickt zwei Mann nach Hof, redet mit dem Beer und dann sollten wir den Bohlen noch mit einbinden. Der ist immer gut für so eine Geschichte…“ „Dann hörte ich ein Klacken. Die Leitung war tot. Jetzt erst hatte man gemerkt, dass der Hörer nicht richtig auf der Gabel lag.

Als ich zuhause ankam, wartete schon die Presse. Bei meinen stellvertretenden Fernweh-Park Vorsitzenden Arndt (Name geändert), der in München arbeitete, wurde dessen Haus ebenfalls bereits von mehreren Fernsehteams belagert. Arndt flüchte aus München, bestieg den nächsten Zug und fuhr nach Hof, um diese ungeheuerliche Geschichte mit mir zu besprechen – und einfach abzuhauen aus der Medienstadt München. Doch bei mir sah es ja auch nicht viel besser aus…

Als ich Arndt vom Bahnhof abholte und er auf mich zulief, klingelte, als er nur noch wenige Meter von mir entfernt war, sein Telefon. Ich sehe heute noch, wie er von einer Sekunde auf die andere kreidebleich wurde und sagte, dass Marina am Telefon sei. Man hat sie auch interviewen wollen, das Fernsehen stünde vor ihrem Haus und sie sei in den Wald geflüchtet. Da sie das alles nicht ertragen konnte, hätte sie sich gerade die Pulsadern aufgeschnitten…

Wir waren wie von Sinnen. Arndt und ich liefen in Panik in das Gebäude der Bahnpolizei und schilderten, was wir soeben übers Telefon vernommen haben. Da die Bahnpolizei dafür nicht zuständig war, verfrachte man uns kurzerhand in ein Polizeiauto und fuhr uns in die offizielle Polizeistation. Dort schilderte ich den Fall, berichtete von den Mails, die mir Marina schrieb, auch von den Bitten ihrer Ärztin Dr. Müller, sie mit Daniel Küblböck zusammen zu bringen. Da die Polizei diese Mails sehen wollte, fuhren uns dann zwei Beamten in meine Wohnung, um die Mails auszudrucken.

Man munkelt: „Klaus Beer wegen zweifachen Mordes verhaftet…“

Als ich dann meine Wohnung mit den Ausdrucken in der Hand verließ und dann nochmal in das Polizeiauto stieg, um ins Präsidium zu fahren, ging am anderen Tag folgendes durch Hof: „Den Beer hat man gestern verhaftet. Man sah, wie er von zwei Beamten aus seiner Wohnung geführt wurde. Damit man seine Handschellen nicht sieht, hat er diese mit Papieren verdeckt…“ Unglaublich. Da Wahrheit war, dass ich einfach die ausgedruckten Mails von Marina und ihrer Ärztin in der Hand hatte. Doch wie kam man auf diese ungeheuerlichen Aussagen? Zwei Häuser weiter war ein Etablissement, in dem vor kurzem zwei thailändische Prostituierte umgebracht worden waren. Da so etwas in unserer unmittelbaren Nähe überhaupt existierte, wussten meine Frau und ich gar nicht, haben es erst aus der Zeitung erfahren. Und dann zwei Polizeibeamte, die mit mir aus meiner Wohnung kamen … da reimten sich die Hofer schnell was zusammen…

Als ich von der Polizei zurück kam, wartete schon eine Redakteurin der Frankenpost bei uns in der Wohnung. Mit der Dame saßen wir dann  gut zwei Stunden zusammen und schilderten ihr alles explizite.

„Fangschaltung“ mit der Polizei / Handyortung

Todmüde sanken wir gegen 23.00 Uhr ins Bett. Arndt übernachte bei uns im Wohnzimmer auf der Couch. Plötzlich schreckten wir auf. Das Telefon klingelte. Es muss wohl 0.30 Uhr gewesen sein. Wir waren gerade etwas eingeduselt, da wir nach dem aufregenden Tag nicht einschlafen konnten. Am Apparat war nur ein Stöhnen zu vernehmen. Dann ein Satz: „Blut, überall Blut“. Es tut so weh…“

Wie von der Tarantel gestochen saßen meine Frau und ich kerzengerade im Bett. Ich schrie ins Telefon: „Marina, wo bist Du?“. Keine Antwort mehr. Nur noch ein Röcheln. Dann brach die Verbindung ab.

Da wir den Ort wussten, wo Marina wohnt, riefen wir die dortige Polizeistation an. Als ich gerade mit einem Beamten sprach (ich benutzte dazu unseren Zweitanschluß), klingelte es wieder auf dem Festnetz. Erika nahm ab – und stellte auf Lautsprecher. Da gerade der Polizeibeamte am anderen Ende der Leitung war, führten wir beide Telefone zusammen und so konnte die Polizei folgendes live mithören: „Röchel, Blut, es tut so weh. Blut, überall Blut…“ Dann brach das Gespräch wieder ab.

Wie sich später herausstellte, veranlasste dann die Polizei eine Handyortung und besuchte Marina Sch. in Ihrem Haus. Sie war gar nicht im Wald und hatte sich auch nicht die Pulsadern aufgeschnitten. Sie hatte sich alles nur erdacht. Auch ihre angebliche betreuende Ärztin, Frau Dr. Müller, gab es nicht. Frau Dr. Müller war Marina selbst. Auch ihr Bruder machte das Spiel mit. Zweck des Ganzen: Marina brauchte einen Aufhänger, also dass Daniel Küblböck sie aus dem Koma gesungen hätte, um an ihn ranzukommen. Deshalb gauckelte sie mir, da ich Kontakt zu ihm hatte, diese Geschichte vor. Und ich fiel darauf rein.

Im nachhinein gab es schon mal kurz Zweifel, als ich Frau Dr. Müller einmal persönlich sprechen wollte. Denn in dem Schreiben war auch ihre Telefonnummer angegeben. Doch ich kam nie durch. Nie hob jemand ab. Und das in einer Arztpraxis. Als ich das Marina mitteilte sagte sie, dass ihre Ärztin sich entschuldigt. Sie sei mit der Arztpraxis umgezogen und die Telefonleitung würde noch nicht richtig funktionieren…

Fazit. Marina Sch. war psychisch gestört, hat angeblich auch erzählt, dass sie ihre Eltern bei einem Autounfall verlor – was alles nicht stimmte. Wie in nachhinein zu erfahren war, verbrachte sie mehrere Monate in einer psychatrischen Klinik und schrieb mir nach Ihre Gesundung einen langen Brief. Darin entschuldigte sie sich für alle Aurfregung. Wie es Marina heute geht? Wir wissen es nicht, hoffen aber, dass sie wieder völlig hergestellt ist. Aber einen Kontakt wollen wir nicht mehr.

Diese irre Geschichte, die damals ja auch die Küblböck Familie als wahr erachte und wir alle dem kranken Mädchen nur helfen wollten, wieder gesund zu werden, schweißte uns richtig zusammen.“

Brillentausch in Passau

Diese Wahnsinnsgeschte musste natürlich ersteinmal vertaut werden. Und aufgearbeitet. Deshalb ludt Günther Küblböck, seine Frau Marianne und natürlich Daniel Klaus und seine Frau Erika nach Passau ein. Bei einem gemeinsamen Mittagessen sprach man nochmal über diesen Wahnsinn und versuchte alles zu durchleuchten. „Warum haben wir nur nichts von allem gemerkt? Wie konnten wir alle nur so darauf reinfallen…?“

Das dieses Treffen ganz privat war, gibt es davon keine Bilder. Ausser einem, dem Brillentausch.

Klaus und Daniel tauschen ihre Brillen. Spassfoto mit der berühmten „Küblböck-Brille“. Und Daniel trägt die Rote von Klaus mit den eingestanzten Wörtern „Fernwehpark“ und „Los Angeles.“

Ein Popküken wird erwachsen

Am Samstag, den 30. August 2003, war es soweit: Ein „Popküken“ wurde 18 Jahr jung. Und Daniel feierte. Auf der Veste Oberhaus in Passau. Im Kreise der Familie und Freunden, ganz privat. Mit dabei: Fernwehpark Initiator Klaus Beer, denn Papa Küblböck sagte mittags am Telefon: „Klaus, hast Du nicht Lust mitzufeiern, komm doch mit Erika nach Passau?“

„Happy Birthday to you, happy Birthday lieber Daniel, happy Birthday to you“. So schienen es schon die Spatzen von der Burgmauer zu zwitschern, denn den ganzen Tag lief über die Radiosender die Nachricht vom Flüggewerden des Superstar-Pop-Kükens. Klar, dass am Abend dann trotz des familiären Charakters der Feier ein Fernsehteam von RTL, zwei Reporter von BILD und der Starfotograf von BRAVO mit dabei waren.

Daniel ertrank in einem Berg aus Geschenken und Briefen seiner Fans, die ihm ganz herzlich zum Geburtstag gratulierten. Aus den vielen Päckchen und Paketen fiel dabei ein besonders großes ins Auge, aus dem ein roter Reisekoffer lugte. So kann Daniel, der einen Tag vorher gerade von einem Kurzurlaub aus Mauritius zurückkehrte, bald wieder auf Tour gehen – oder gleich selber fahren, denn von Papa bekam er einen tollen grünen Käfer geschenkt.

Luftballons stiegen vor dem Schloß in den Himmel. Dazu färbte die untergehende Sonne den Blick auf die Stadt Passau rosarot. Schöner könnte ein Geburtstag wohl nicht sein. Daniel war happy, wie immer unheimlich gut drauf und freute sich sichtlich über den Besuch von Klaus.

Open Air In Coburg

Und zwei Tage später schon traf Klaus Beer Daniel wieder – bei einem Open Air in Coburg, wo er natürlich DER Superstar war.

Wie riefen doch die Massen der Fans in Coburg in nicht enden wollenden Sprechchören? „Daniel K., Superstar, Daniel K., Superstar…“

Daniel Küblböcks 1. Besuch im Fernweh-Park: Fans ausser Rand und Band

Doch in Coburg war er nur on stage zu sehen, abgeschirmt durch den Konzertgraben und Bodyguards. Einen Daniel Küblböck zum Anfassen gab es nur in Hof, im dortigen Fernweh-Park, wo er ganz privat zu Besuch war. Unter Geheimstufe 1. Doch einige Fans erfuhren auf geheimnisvolle Weise doch davon – das Ergebnis war unbeschreiblich: Schluchzen, Weinen, Freudentränen! Daniel K. zum Anfassen. Nicht zu fassen. Hier die schönsten Bilder von seinem 1. Besuch im Fernweh-Park.

Papa Küblböck, Daniel und Klaus Beer treffen sich auf dem Parkplatz beim nahen Mediennmarkt und laufen dann über die Michaelisbrücke in den Fernweh-Park. Als Daniel kommt, in einem rosa Häkelmantel mit brauner Handtasche, warten schon viele Girlies auf ihn. Eines davon, etwa 12 Jahre alt, zittert am ganzen Körper. Ihr Gesicht ist hochrut, Tränen laufen über die Wangen. Sie schluchst nur „Daniel, Daniel…

Dann gibt es Fotos vor der Schilderkulisse mit seinem Star-Schild, das schnell nochmal abgeschraubt wurde und mit seinem Heimatortsschild „Eggenfelden“. Daniel Küblböck persönlich im Fernweh-Park – die Kids sind völlig aus dem Häuschen…

Rauschende Filmpremiere „DANIEL – Der ZAUBERER“

Es war eine rauschende Filmpremiere im Mathäser Filmpalast in München, wo Daniel Küblböcks erster Kinofilm in ausverkaufter Vorstellung von Fans frenetisch gefeiert wurde. Daniel erlebte dabei einen Medienansturm sondersgleichen. Alle bekannten Fernsehteams umschwärmten den DSDS-Star und Dschungelprinz auf Schritt und Tritt. Jede Bewegung wurde mit einem wahrer Blitzlichtgewitter begleitet.

Mit dabei auch Klaus Beer. Klaus dokumentierte im Auftrag des Filmverleihs und privat für Familie Küblböck den Filmpremierenrummel. Klaus: „Es gab keine Minute, bei dem nicht eine Kamera auf Daniel gerichtet war.“

11. August 2004, 17.00 Uhr. Im abgesperrten Pressebereich warten viele Fernsehteams auf den angehenden Kinostar: SAT 1, RTL, ZDF, einige Privatsender aus München, unzählige Fotografen von Tageszeitungen und der Regenbogenpresse. Endlich erscheint er. Ganz in weiß gekleidet, einen grünen Schal, eher ein Bändchen, keck um den Hals geschlungen: DANIEL, mit einem umwerfend strahlenden Lächeln. Heute ist SEIN TAG. Nach Konzert und Buch ist er nun auch – Filmstar.

Sofort wird Daniel von den Medien in Beschlag genommen. Von nun an gibt es bis zum Filmstart keine ruhige Minute mehr für ihn. Seine Interviews werden immer professioneller. Souverän talkt sich Daniel von Kamera zu Kamera. Papa Küblböck darf zu recht stolz sein. Daniel hat viel dazugelernt. Günther spielt übrigens auch mit in dem von Peter Schamoni produzierten Film, bei dem Ulli Lommel Regie führte.

Während Daniel Interview gibt, drängen sich die Fans an den Absperrungen zum Pressebereich. Immer wieder erklingen Sprechchöre „Daniel, Daniel„, in der Hoffnung, dass sich der angehende Kinostar einmal für ein Foto in ihre Richtung dreht.

„Von Millionen geliebt, von vielen gehasst“ ist auf dem Filmplakat zu lesen. Ein Schicksal, mit dem Daniel leben muß, und das nun mit viel Phantasie verfilmt wurde. Inhalt: Eines Tages projizieren zwei finstere Typen ihren Weltfrust auf Daniel und haben sich entschlossen: „Der Küblböck muß weg!“. Sie wollen ihn während eines Konzerts auf offener Bühne erschießen. Daniel steht vor seiner größten Prüfung. Diesmal geht es nicht um Schlangen und Kakerlaken wie im Dschungel, sondern um das nackte Leben. Um dieses zu retten, steht ihm sein Großvater Johnny (Ulli Lommel) zur Seite, der zwar schon lange tot ist, ihn aber als sein Schutzengel begleitet. Mit dessen Hilfe versucht Daniel seine Hasser mit Liebe und „positiver Energie“ zu entwaffnen. Ein Film, so richtig zugeschnitten auf seine Fans, die später im Kino jede Szene mit ihrem Idol bejubeln werden. Auf den Bildern zu sehen ist auch der Regisseur des Films. Ulli Lommel, ein Filmemacher aus Fassbinders Ära, der zu zusammen mit Peter Schamoni diesen Film produzierte.

Es ist heiß, draußen und erst recht im Kino. Scheinwerfer, Menschen, Kameras wohin man blickt. Eine echte Filmpremieren Atmosphäre. Doch Daniel bleibt cool, er ist den Medienansturm ja gewöhnt. Während die Fotografen Daniel bestürmen, haben sich Marianne Küblböck und Daniels kleiner Bruder in eine ruhige Ecke zurückgezogen. Jemand bringt einen Zylinder und einen Hasen, aus Plüsch natürlich. Daniel, „der Zauberer“, soll sich damit für die Fotografen und TV-Teams in Pose stellen.

Auch Superstar-Freundin Gracia ist gekommen. Natürlich. Denn wo Daniel einen großen Auftritt hat, möchte sie nicht fehlen, verstanden sie sich doch bei DSDS immer prächtig. Wie sagte doch Gracia nach der Filmpremiere auf der Aftershowparty zu Klaus: „Ich habe im Fernwehpark gesehen, dass Daniels Schild jetzt höher als meines hängt, aber bei Daniel ist das OK, Daniel darf das.“ Anmerkung: Auf Wunsch von Daniel wurde sein Starschild direkt neben Gracias Schild angebracht und die signierte Ortstafel seines Heimatortes Eggenfelden darüber gesetzt, obwohl der Pfosten eigentlich schon voll belegt war. Klaus „verlängerte“ dazu extra den Fernwehpfahl, denn beide Schilder gehören nunmal zusammen.

The Show must go on

Szenenwechsel. Foyer des Filmpalasts. Hinter Absperrungen drängen sich Filmpremierenbesucher und Fans, mit Kameras bewaffnet – von Bodyguards in Schach gehalten. Am Boden knien zig TV-Teams und Fotoreporter in Schußposition. Warten auf Daniel, im Kampf um den besten Platz.

Daniel wird von Bodyguards in die erste Etage des neuerbauten Münchner Nobelkinos geleitet. Als er erscheint, glühen die Kameras, denn Daniel startet eine PR-Show, die man gesehen haben muß. Er ist in seinem Element. Stellt sich für die Kameras in die verschiedensten Posen. „Bitte schau in meine Kamera, zu mir, zu mir“, rufen ihm die Fotografen, nein brüllen sie ihm zu, denn anders können sie sich kaum mehr verständlich machen.

Und Daniel gibt „Bonbons“, wirft keck den Kopf in den Nacken, breitet die Arme aus und vollführt vor seinen Filmpostern zur Freude der Kameraleute einen seiner berühmten Luftsprünge.

Irgendwo, eingekeilt zwischen den Reportern, auch Klaus Beer – der im entscheidenden Augenblick auf den Auslöser drückt.

Premierenfieber

Endlich wird Daniel ins Kino geleitet. Der Riesensaal ist rappelvoll. Über 1000 Leute. Als Daniel erscheint, sind die Fans nicht mehr zu halten. Begrüßen ihn mit lauten Rufen und Klatschen. Auch „Dschungelkameradin“ Lisa Fitz ist mit ihrem Freund gekommen. Reihe O, Platz 21. Wir haben von Familie Küblböck super Plätze bekommen und sitzen in gleicher Reihe mit ihnen. Auch hier drängen sich in der Sitzreihe davor de Medien, die um Fotoposen bitten.

Erst kurz vor Filmbeginn wird es im Kino langsam still. Knisternde Spannung macht sich breit. Wie wird der Film ankommen? Neben Daniel, „die aus dem Dschungel kam“: Lisa Fitz. Auch Gracia darf natürlich in seiner Nähe Platz nehmen.

Filmstars on Stage

„Licht aus, Film an“. Als die ersten Filmbilder über die Leinwand flimmern, ist es mucksmäuschenstill. Daniel on stage. Gleisendbunte Lichteffekte, Exotische Tänzerinnen, klatschende Hände der Fans. Daniel inmitten von Tigern. Las Vegas Feeling. Szenen einer Konzertaufzeichnung. In einer Einstellung dann Daniel in Großaufnahme, stimmt sein Lied „Teenage Tears“ an. Jubel im Zuschauerraum. Ab jetzt wird fast jede Szene mit Ihm mit Applaus untermalt.

Der Film ist zu Ende. Der Abspann läuft. Die ganze Familie hat mitgespielt. Es wurde gedreht in Passau, im Haus der Küblböcks und in Los Angeles, wo Daniel auf dem „Walk of Fame“ einen Stern erhielt. Leider nur im Film. Doch im Fernwehpark ist er bereits real im „Signs of Fame“ vertreten.

Noch im Dunkeln hält es die Fans nicht mehr auf den Sitzen. Daniel erhält Standing Ovations. Kids stürmen zur Bühne, wo bereits unzählige Fernsehkameras und Fotografen lauern. Denn nun muß sich Filmstar Daniel live vor der Leinwand zeigen, auf der er 90 Minuten lang zu sehen war. Gefolgt von den Machern des Films Peter Schamoni, Ulli Lommel und allen Schauspielerkolleginnen und Kollegen.

Dann gibt Daniel auf der Bühne Autogramme. Nochmals laufen die Kameras heiß. Doch viele der Kameraleute haben schlechte Karten. Sind besonders hübsche Fans mit buntem Outfit, Postern oder Blumen bei Daniel, blockieren andere mit Plastiktaschen das Bild, verstellen mit Rückenansichten die Bilder. Wollen die Fotografen ihre Position ändern, hindern sie die Security daran. Manche Kameramänner sind am Verzweifeln. Nur ab und zu gelingt ein guter Schnappschuß.

Filmpremiere- Aftershowparty

Dann ab vom Matthäser Filmpalast ins „Münchner Nachtcafe“. Bodyguards bewachen den Eingang. Denn hier dürfen nur geladene Gäste hinein. Impressionen der Premierenparty – sie alle wurden beim Feiern gesehen:

Ulli Lommel und Peter Schamoni treten erstmal allein vor die Kameras. Filmstar Daniel ist noch nicht eingetroffen. Wie zu erfahren ist, kommt er aus dem Kino nicht weg, da ihn noch Hunderte von Fans mit Autogrammwünschen umlagern. An einer etwas ruhigen Ecke an der Bar entdeckt Klaus Beer die Filmschauspielerin Monika Peitsch. Lisa Fitz und ihr Freund haben in den hinteren Teil des Lokals zurückgezogen, abseits vom allgemeinen Trubel des Partygeschehens.

Nach einigen TV-Interviews stellt sich die Fernwehpark Crew vor und Klaus Beer erklärt der Kabarettistin erstmal anhand des Prospekts den Fernwehpark. Lisa gefällt das Projekt. Möchte unbedingt mitmachen, sich hinter die Friedensidee stellen. Sie überreicht Klaus Beer ihre Karte mit der Rufnummer des Managements. Tage später schon mailen Lisa Fitz und Klaus Beer, eine Foto-CD mit Pressebildern trifft ein, ein STAR-Schild wird in Auftrag gegeben. Lisa Fitz will persönlich zum Fernwehpark kommen. Hat sie Wort gehalten? Natürlich. Kurze Zeit später besuchte sie das Friedensprojekt in Hof.

Als Daniel nachts um 11.00 im Münchner „Nachtcafe“ erscheint, ist er ziemlich geschafft. Hat sich die Finger wundgeschrieben, kann kaum noch reden wegen der vielen Interviews. Will nur noch in eine ruhige Ecke und am liebsten gleich heim, sagt Papa Günther. Daniel wird in wenigen Stunden in den Medien lesen, wie sein Film angekommen ist, der so ganz anders ist als gewohnte Spielfilme. Daniel: „Ein Kassenschlager wie (T)Raumschiff Surprise wird’s wohl sicher nicht“, sagt er, „auch wenn’s ein Flop werden sollte, ich steh dazu.“

Daniel besucht zum 2. Mal den Fernweh-Park

29. März 2008. Daniel gibt ein Konzert in der Hofer Freiheitshalle. Am Nachmittag trifft er sich mit Klaus. Beide plaudern über zwei Stunden lang über „alte Zeiten“. Denn so einiges haben die beiden seit der DSDS-Zeit miteinander erlebt. Wenn der Name „Marina“ fällt, schütteln sie nur noch den Kopf. Können bis heute immer noch nicht begreifen, was da abging. Einfach eine irre Geschichte, an die sich Klaus und Daniel nur noch mit Grausen erinnern. Und dabei wollten beide nur was Gutes tun…

Dann bekommt auch der Security Mann graue Haare. Aber wegen einer ganz anderen Geschichte. Daniel steigt spontan zu Klaus in das FWP Star-Mobil und fährt mit ihm zum Fernweh-Park, um sein Star-Schild zu besuchen. Was folgt ist ein Fotoshooting vor der exotischen Schilderkulisse und unter dem Globus mit der Aufschrift „Give peace a chance“.

Als Daniel das letzte Mal im Fernwehpark war, kreischten die Fans, Tränen liefen und ein Teenie bekam sogar einen hysterischen Weinkrampf – vor Freude. Sie konnte es nicht fassen, Daniel einmal persönlich gegenüber zu stehen. Wer jetzt zufällig am Fernwehpark vorbeikommt, der hat nun wieder die Gelegenheit, Daniel hautnah zu treffen, der jetzt zu einem gutaussehenden jungen Mann herangwachsen ist. Klaus augenzwinkernd zu einem Mädchen, das ihn natürlich gleich erkennt: „Man muß sich nur lange genug zwischen den Schildern herumtreiben, irgendwann kommt ein Star vorbei…“

Zurück in der Freiheitshalle fotografiert Daniel Küblböcks Pressesprecherin Nicky Klaus und Daniel auf der Bühne. Da noch Zeit bis zum Konzert ist, studiert Daniel in aller Ruhe das neue Fernwehpark Prospekt und ist erstaunt, wieviele neue und hochkarätige Stars sich seit dem letzten Treffen im „Signs of Fame“ tummeln. Bei diesem Treffen entdecken Klaus und Daniel auch eine gemeinsame Leidenschaft: Das Kino. Filme gucken… und Klaus erzählt von seinem privaten Heimkino, in dem die neuesten Blockbuster aus Hollywood auf Großleinwand Fernweh in die Traumfabrik L.A. entfachen…“

Das Konzert

Als Daniel die Bühne betritt, sind die Fans nicht mehr zu halten. Von weit her sind sie angreist, viele aus den Neuen Bundesländern. Selbstverständlich ist auch sein Fanclub aus Riesa mit vor Ort, der von Klaus Beer Bilder des Konzerts für die Fanpage erhält. Doch nicht nur Kids und Teenies füllen den Festsaal der Freiheitshalle, sondern Fans jeden Alters. Auch das „Mittelalter“ von dreißig bis Damen hoch hinauf in die Siebzig sind gekommen, um „Ihren“ Daniel live zu erleben.

Daniel hat sich gewandelt. Der „NEUE“ Küblböck präsentiert sich als Country- und Rocksänger und als perfekter Entertainer. Von der ersten Minute an hat er sein Publikum fest im Griff.

Tschüss Daniel, bis zum nächsten Mal. Du warst Klasse. Wie heißt es doch in einer der Stories über Daniel Küblböck auf der Fernwehpark Homepage: „Ein Popküken wird erwachsen“. Das bewies Daniel heute und überzeugte als „Neuer Daniel Küblböck“ mit einem grandiosen Konzert, das bis Mitternacht dauerte, jeden Kritiker.

Die Frankenpost schreibt: „Daniel Küblböck, ehemaliger Teilnehmer von „Deutschland sucht den Superstar“ glänzte bei seinem Comeback in Hof mit einem Vier-Stunden-Programm…“ „…Und was für ein illustres Trüppchen sich da eingefunden hat: Die Alterspalette beginnt bei Kindern und endet im fortgeschrittenen Rentenalter, die Outfits reichen von ganz leger über tief dekolletiert bis hin zum angestammten Country-Outfit, und die Dialekte der Besucher lassen erahnen, dass ihr Anfahrtsweg mindestens so viel Zeit in Anspruch nahm wie das Konzert selbst…“ „…Im zweiten Teil rockt Herr Küblböck den Saal: Mit einer Mischung aus Rock, Balladen und Blues erhebt er sich von seinem Barhocker und springt auf der Bühne herum.“ „…Daniel Küblböck hat an sich gearbeitet und tritt nun als ernst zu nehmender Sänger auf.“

Küblböcks Talk-Night – in Wiesbaden

Bereits bei der Pressekonferenz war das Medieninteresse groß. Rund 25 Vertreter von TV und Printmedien waren gekommen, um mehr zu erfahren über DANIEL KÜBLBÖCK`s erste Talk-Show „Küblböcks Talk-Night“, die vor 200 Gästen aus den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden live ins Internet übertragen wird.

In Kooperation mit „Positive Energie GmbH“ und den Rhein-Main-Hallen wurde für die Sendung extra ein neues Studio mit separatem Eingang errichtet, über dessen „Lila“ Teppich die Talkgäste schreiten werden.

Während der Show werden die Künstler neben den eigentlichen Talk-Blöcken zu ihrem Leben und aktuellen Themen auch singen – ein interessanter Abend also mit Gesprächen, Musik und Showeinlagen. Pressemitteilung: „Das Konzept ist einzigartig in der hessischen Landeshauptstadt“. So waren nach Ankündigung der Show die Karten für die Veranstaltung innerhalb einer Stunde vergriffen.

Zu seiner ersten Sendung hatte der Gastgeber DANIEL KÜBLBECK eine illustre Runde von Gesprächspartnern eingeladen: JULIETTE SCHOPPMANN, bekannt aus der 1. Staffel von „Deutschland sucht den Superstsar“, der Schauspieler GÜNTHER KAUFMANN, zuletzt zu sehen in „Wicki und die starken Männer“ sowie YVO ANTONI, der Gewinner der Supertalent“ – Show mit Hündchen „PrimaDonna“ und KLAUS BEER, Weltenbummler, Filmemacher, Buchautor und Initiator des Fernweh-Parks „Signs of Fame“ –  so oder ähnlich wurden die Talkgäste angekündigt.

Anfahrt mit Stretch-Limo zum Lila Teppich

Samstag, 17. April 2010. Herrliches Wetter in Wiesbaden. Frühling. Dunkelblauer Himmel. Klaus Beer ist das erste Mal in dieser Stadt. Der lila Teppich – nicht rot – ist bereits ausgelegt, über den der Moderator Daniel Küblböck und die Talk-Gäste schreiten werden. Als Klaus Daniel bei den Proben fragte, warum ausgerechnet „lila“, sagte er: „Einen Roten Teppich hat doch jeder, und da Lila trendy ist, hat unserer eben diese Farbe.“

Schon gut vier Stunden vorher umlagern die ersten Fans den Teppich, um dann später in der ersten Reihe mit den Stars des Abends Auge in Auge zu sein – und um natürlich auch Autogramme ergattern zu können.

18. Uhr. TV-Wiesbaden ist mit mehreren Filmteams vor Ort. Die TV-Moderatorin des Abends ist die bezaubernde Margit Lieverz, die beginnt, vom Lila Teppich aus erste Stimmungsbilder einzufangen. Das kann man natürlich am besten, wenn man dazu das Publikum und die Fans befragt. Hinter der Absperrung rechts und links des Teppichs versammeln sich immer mehr Fans, die seit Stunden mit Spannung auf Daniel Küblböcks erste TV-Show-Gäste warten. Und diese werden mit einer weißen Stretch-Limousine zum „Lila Teppich“ gefahren…

Applaus für Juliette Schoppmann

Endlich ist es soweit. Die Stretch-Limo bringt den ersten Star. Dem Nobelgefährt entsteigt JULIETTE SCHOPPMANN. Applaus brandet auf. Das Fernsehteam von TV Wiesbaden nimmt die Künstlerin in Beschlag und interviewt sie zu ihrer Stimmung in Hinblick auf die in gut zwei Stunden stattfindende Sendung. Und dann schreitet sie, graziös und reizvoll wie immer, über den Lila Teppich ins Studio. Dann schon wieder Applaus: Der Schauspieler GÜNTHER KAUFMANN entsteigt der Stretch-Limo.

Applaus für Klaus Beer

Dann wird Fernwehpark Intiator Klaus Beer aus dem Studio durch „geheime Gänge“ an den Fans vorbei zu einem Seitenteil der Halle geführt, wo die Stretch-Limousine alá Las Vegas oder Los Angeles auf ihn wartet. Damit der gerade auf dem lila Teppich ankommende Star genügend Zeit für das Fernsehen und die Fans hat, erfolgt dies immer im Abstand von ca. 20 Minuten. Im Innern der Limousine gibt es natürlich auch eine Erfrischung. Dann geht die wenige Meter lange Fahrt los, die nur um die Halle herum führt. Wichtig ist nur das Bild der vorfahrenden Stretchlimousine mit dem dann aussteigenden Studiogast.

Kaum der Stretch-Limousine entstiegen, wird Klaus Beer vom Hallenchef persönlich begrüßt und sofort von Fernsehteams umringt. Margit Lieverz interviewt. Die erste Frage lautet, wie das Gefühl ist, in so einer Stretch-Limousine zu fahren. Für Klaus ist das nichts Neues, da der Fernwehpark selbst seine Stars zu den Star-Stern-Verleihungen und zu Aufnahmen in die „Signs of Fame“ in so einer Stretch-Limo zum Fernwehpark chauffiert und Klaus Beer von Amerika her diese langen Dinger kennt, die in Las Vegas, L.A. oder New York zum Straßenbild gehören. Nur eben in Deutschland sind sie immer ein Hingucker.

Wie es Klaus Beer in Wiesbaden gefällt, fragt die TV-Moderatorin weiter. Beer: „Wir waren mal kurz in der Stadt. Ich bin begeistert. Diese wunderschönen Balkone und Säulen an den Häusern, so etwas kenne ich nur vom Süden Amerikas, erinnert mich stark an Savannah in Georgia. In Deutschland habe ich soetwas noch nie gesehen.“ Und über den Moderator Küblböck sagt Klaus: „Wir kennen uns schon lange, von Anfang an, von DSDS-Zeiten her und haben schon irre Dinge miteinander erlebt, besonders in Hinblick auf seine Fans. Ich freue mich sehr, daß Daniel mich nun zu seiner ersten eigenen Show eingeladen hat. Daniel hat sich zu einem anerkannten Musiker und Moderator entwickelt und macht heute sicher einen guten Job. Großes Kino ist das, was er da bietet.“

Da Klaus Beer keine Autogrammkarten hat, hat er einige Exemplare der neuesten Fernwehpark Broschüre mitgebracht, die er gerne signiert. Winken zu den Fans – dann geht es die letzten Schritte über den lila Teppich in das Fernsehstudio.

Last not least kommt auch YVO ANTONI, der Gewinner der „Supertalent-Show“ 2008. Natürlich ist seine Partnerin, die Hündin „PrimaDonna“ jetzt in all dem Trubel nicht dabei und wird aus Tierschutzgründen nur kurz vor dem Auftritt in das Studio geholt.

Applaus für Daniel

Und dann kommt er: Der Gastgeber und Moderator der heutigen Veranstaltung: DANIEL KÜBLBÖCK. Applaus brandet auf, Fotohandys und Digicams werden gezückt und die vielen angereisten Fans und Fanclubleiter, die aus allen Ecken Deutschlands nach Wiesbaden gekommen sind, geraten schier aus dem Häuschen. Zwar ist das Gekreische viel gesitteter geworden als zu DSDS-Zeiten, trotzdem immer noch „Daniel, Daniel“-Rufe und spontanes Klatschen. Dann aber geht es ins Studio – „The show must go on“.

Im Schminkraum

In unserem Stimmungsbericht rund um „Küblböcks Talk Night“ dürfen natürlich auch diese Bilder nicht fehlen: 19.30 Uhr – ab in die Maske. Günther Kaufmann ist jetzt dran, der als erster „Talker“ auf der Bühne stehen wird. Und auch hier, in der Maske, ist TV Wiesbaden gegenwärtig und Margit Lieverz stellt ihm zwischen Puderdosen und Schminkutensilien einige Fragen.

Als Klaus Beer fürs Fernseh-Makeup seine Brille abnimmt, filmt diese ein Kameramann, da an dessen Bügeln „Fernweh-Park“ und „Los Angeles“ eingestanzt ist. Es ist eine Einzelanfertigung, gesponsert von Fielmann.

„Küblböcks Talk-Night“ on Air

20.00 Uhr. „Küblböcks Talk-Night“ ist live im Netz. Zig Fernsehkameras umschwirren die Talkgäste, darunter auch eine Staedycam, die dynamische, ruckfreie Bilder liefert. Nach der offiziellen Begrüßung stimmt Daniel Küblböck on stage mit einem Song das Publikum zu der Talkrunde ein.

Günther Kaufmann im Talk

Dann die Premiere. Die erste Folge von „Küblböcks Talk-Night“ in Wiesbaden. Die weißen Sessel stehen bereit, warten auf ihre Gäste und den damit verbundenen Gesprächen. Erster Talkgast ist der Schauspieler GÜNTHER KAUFMANN. Ganz gentlemanlike begrüßt er die beiden netten Assistentinnen der Show mit Handkuss.

Günther Kaufmann ist schon lange im Filmgeschäft. Er spielte in den Achtzigern in „Otto – Der Film“ mit und ist aktuell in Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“ zu sehen. Und wird heute backstage der Sendung von Klaus Beer noch in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Günther hat auf dem weißen Sofa Platz genommen und ist ganz Ohr für das, was ihn Daniel jetzt gleich fragen wird. Klaus Beer bekommt von alledem nichts mit, da er in seiner Garderobe auf seinen Auftritt wartet. Und der ist erst um 21.50 Uhr vorgesehen. Nur der Fernwehpark Star-Fotograf Ralf ist jetzt im Studio und schießt, offiziell akkreditiert, diese Bilder.

Günther Kaufmann setzt Zeichen gegen Rassismus

Da Günther Kaufmann noch nicht im „Signs of Fame“ vertreten ist, signierte er vor der Sendung in seiner Garderobe ein für ihn angefertigtes Star-Schild und drückte seine Hände in feuchten Ton –  als symbolisches Händeheben gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Wieviel Spaß er bei der Aktion hat, zeigen unsere Bilder.

Juliette Schoppmann im Talk

Dann ist JULIETTE SCHOPPMANN on stage und stimmt mit einem Song auf ihren Auftritt ein. Rund 200 Gäste verfolgen, rund um die Bühne an Tischen gruppiert, das Geschehen und lauschen den Antworten der Talkgäste.

JULIETTE SCHOPPMANN wurde einem großen Publikum durch die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, bei der sie unter den Finalisten den 2. Platz vor Alexander Klaws belegte. Nach DSDS führte ihre Karriere stetig nach oben und begeistert heute mit ihrer einzigartigen Stimme und Ausstrahlung auf den Bühnen.

Juliette im Talk mit Daniel – in jeder Pose eine Augenweide. Da Juliette bereits im „Signs of Fame“ verewigt ist, war zwischen Klaus und ihr die Freude groß, nach langer Zeit sich hier bei dieser TV-Sendung wiedereinmal zu treffen.

Zum Abschluß des Talks stimmen Juliette und Daniel im Duett noch ein Lied an. Gespräche, Musik, Performance – die Zuschauer kommen heute Abend voll auf ihre Kosten.

Klaus Beer im Talk

Kurz vor 22.00 Uhr – eine Zeit, die der Frühaufsteher KLAUS BEER (morgens um 6 auf der Piste der Sonne entgegen fahren, mit der Filmkamera im Anschlag und spätestens um 23.00 Uhr in der Falle) gar nicht mag. Denn er ist bekennender „Anti-Nachtmensch“. Doch heute wird eine Ausnahme gemacht.

Daniel Küblböck als Moderator – ein Naturtalent. Daniel moderiert so souverän, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Ihm gelingt es, aus Klaus Beer ganz spezielle Reise-Erlebnisse herauszukitzeln… Und Klaus erzählt…

Denn man braucht nur ein Objektiv oder Mikrofon auf Klaus zu richten, dann blüht er so richtig auf. Auch zu dieser späten Stunde noch. Klaus: „Ich kenne mich selbst nicht mehr“. Und auf der Aftershow-Party wird er um 00.30 Uhr sogar nocheinmal vom Fernsehen interviewt. Klaus: „Ob ich da aber noch was Vernünftiges herausgebracht habe, ich weiß es einfach nicht mehr…“

„Der Schilderwald ist cool“

Während die Talk-Gäste reden, gehen im Internet-Forum die Diskussionsbeiträge über die Sendung ein, die von einem Redakteur gesichtet werden. „Speedy“ schreibt: „Der Schilderwald ist cool.“ Wenn dieser Ausspruch nicht cool ist? Danke „Speedy“. Wir freuen uns, dass Dir unser Fernweh-Park gefällt – besuch ihn doch mal und schau ihn Dir genauer an. Dort wirst Du auch Daniels Schildergruß finden…“ (Hinweis: Ab Sommer 2017 ist er jedoch im ca. 9 Km von Hof entfernten Markt Oberkozau zu finden).

Yvo und Primadonna

Und dann kommt er, der absolute „Superstar“ des heutigen Abends. Ein Wesen auf vier Pfoten, mit Schnauze. „PRIMADONNA“, der erste Hund, der in Deutschland Sieger ein Castingshow geworden ist. Zusammen mit seinem Herrchen, YVO ANTONI, einem ausgebildeten Artisten, begeistert er nach Klaus Beers Talk mit seinem Jack-Russell-Terrier das Publikum.

Die Zuschauer im Studio der Rhein-Main-Hallen verfolgen gespannt die Kunststücke des Hundes. PrimaDonna und Yvo Antoni legen eine tolle Performance hin.

Ivo Antoni im Talk – und in Ton

Dann werden die für die Showeinlage schnell weggeräumten weißen Sessel wieder auf die Bühne gebracht, und noch einer dazu gestellt. Denn Klaus Beer soll da bleiben, um die Hände von YVO ANTONI in Ton zu verewigen. So wie er es bislang bei ca. 250 Stars schon praktiziert hat. Zwei Pfötchen von Primadonna sind schon drin. Denn diese wurden, um dem Tier nicht zuviel Bühnenstress zuzumuten, schon am Nachmittag in der Garderobe eingedrückt, wie unsere Bilder zeigen. Und natürlich auch Yvo Antonys Hand darin verewigt.

Der sympathische Yvo, der mit seiner bezaubernden Gattin Marina Yakobova gekommen ist, im Talk mit Gastgeber Daniel. Auch Marina hat 2008 an der Castingshow mit Dieter Bohlen für das „Supertalent“ teilgenommen und führte eine Performance mit Hula-Hoop Reifen vor.

Klaus Beer, bekannt für konkrete Ansage, nimmt sich auch in dieser Talk-Show kein Blatt vor den Mund und spricht auf die Frage von Daniel, wie er, in Anlehnung zu Hündchen PrimaDonna, zu Tieren steht offen aus: Tiere sind mir manchmal lieber als Menschen. Denn die töten nicht mit Verstand.“ – Da brandet spontaner Beifall aus dem Publikum auf.

Beer weiter: „Wenn ich so die Geschehnisse in der Welt betrachte, dass sich Menschen selbst in die Luft sprengen und dabei Unschuldige mit in den Tod reißen – und sich dabei noch auf Gott berufen. Das ist doch voll krank.“ Klaus gerät sichtlich in Rage. „Auch wenn in Kanada wehrlose Robbenbabies zu Tode geprügelt werden. Da dreht sich mir der Magen um. Widerlich. Bestie Mensch, kann ich da nur sagen. Gegen all so einen menschlichen Irrsinn wie Terrorismus und Krieg steht der Fernwehpark.“

Auflockernde Momente zwischen deutlicher Ansage gab es dann natürlich auch, als Klaus Beer in seinem Talkpart erzählt, daß z.B. Howard Carpendale für seine Tonaktion begann, Schuhe und Strümpfe auszuziehen und er gerade noch verhindern konnte, dass  Howie mit den Füßen in den Ton trat. „Nein, die Hände müssen da rein.“

Während seinen Ausführungen erhielt Klaus Beer sogar des öfteren spontanen Beifall des Publikums und auch der Wiesbadener Stadtvertreter drückte Beer für seine Arbeit zum Fernwehpark und für seine so offenen Worte und Einsatz rund um das Friedensprojekt Anerkennung aus.

Hundepfoten in Ton – und die Hand des Herrchens natürlich auch

Wie erwähnt, wurden die Pfoten von Hündin PrimaDonna schon am Nachmittag im Ton verewigt. Hier die Bilder von der Schildsignierung und der Handprint-Aktion mit Yvo und seinem Hund.

Das Finale

Schlußbilder einer tollen Sendung. Die süße Juliette kommt und nimmt auf der Lehne von Klaus weißem Sessel Platz. Impressionen – Schnappschüsse: Juliette kann sich immer so schön freuen – und lachen. Schlußbild mit allen Talkgästen und Moderator Daniel Küblböck, der heute Abend einen wirklich guten Job gemacht hat.

Doch die Nacht ist noch lange nicht zu Ende. Nach dem Erfolg der Show wird gefeiert – auf der Aftershow Party im Crowne Hotel Wiesbaden.

Backstage-Splitter

Und hier noch einige Stimmungsbilder rund um die Sendung.

Wie erwähnt waren Publikum und auch der anwesende Stadtvertreter von Wiesbaden von den Aussagen Klaus Beers rund um das Friedensprojekt Fernwehpark angetan. Hier im Gespräch mit dem Wiesbadener Stadtoberhaupt.

Blick hinter die Kulissen der Sendung: die Türe der Künstlergarderobe von Klaus Beer, daneben lagen die von Juliette Schoppmann, Günther Kaufmann und Daniel Küblböck… Yvo und Klaus beim Signieren der Veranstaltungsplakate von „Küblböcks Talk-Night“.

TV-Teams en masse. Nicht mal in der Künstlergarderobe sind die Stars von dem TV-Team sicher. Kurz angeklopft und schon richten sich Kameralinse und Mikrofon auf Juliette Schoppmann und Günther Kaufmann.

Zu sehen im Star-Museum

Doch was passiert eigentlich mit den Handabdrücken von Daniel Küblböck und all den anderen Stars im „Signs of Fame“, wird sich der Leser jetzt sicherlich fragen? Wo sind diese denn zu sehen?

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu sehen sein werden, darunter natürlich auch die von DANIEL KAISER-KÜBLBÖCK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

3. Treffen in Berlin – eine Horrorfahrt…

Zwischendurch mailten und telefonierten Klaus und Daniel miteinander. 12 Jahre später, im Herbst 2015, ludt Daniel Klaus dann zu seinem 30. Geburtstag ein. Gefeiert wurde in einem Nobel-Club in Berlin. Klaus freute sich sehr über diese Einladung und fuhr, da er nicht gerne selbst hinter dem Steuer sitzt, mit dem Flix-Bus nach Berlin. Doch schon auf der Fahrt dorthin wurde er mit Mails von bösen Menschen bombardiert. Klaus: „Wie ich ins Hotelzimmer kam, weiß ich gar nicht mehr. Als ich dort in der Nacht noch eine weiter dieser üblen Mails erhielt, tat ich die ganze Nacht kein Auge zu. Ich war patschnass geschwitzt. Denn indirekt stand auch die Existenz des Fernweh-Parks auf dem Spiel. Ich bin extra einen Tag eher gefahren, um bis zum Abend etwas durch Berlin zu bummeln. Doch nach diesem Nervenkrieg Berlin genießen und abends den Geburtstag mit Daniel feiern? Das ging einfach nicht. Ich war nervlich dazu nicht mehr in der Lage. Also fuhr ich früh um Sechs mit dem Taxi zum Flixbus-Bahnhof und versuchte, spontan wieder nach Hof zu kommen. So schnell als möglich. Ich musste das klären…

So wurde mir leider von bösen Menschen die Geburtstagsparty mit Daniel, auf die ich mich sehr gefreut habe, regelrecht versaut. Ein Dejavue-Erlebnis „Marina“? Könnte man meinen. Nur noch viel viel schlimmer. Denn diese Mails waren nur die Spitze eines Eisbergs von Ungeheuerlichkeiten, die gegen jegliche menschliche Vernunft stehen. Aber ich habe das alles bereits in einem Buch aufgearbeitet. In allen Details. Bin mir nur noch nicht sicher ob es eine Autobiografie oder ein Roman wird. Vielleicht wird es auch verfilmt. Ich kenne ja viele gute Regisseure. Der Film aber ist sicher nicht freigegeben für Leute mit schwachen Nerven. FSK 35 frühestens…

Grand Opening des NEUEN Fernweh-Parks in Oberkotzau – mit Daniel

Heute ist Klaus Beer froh, das alles so gelaufen ist und mit dieser e-mail im Flixbus alles seinen Anfang nahm. Heute ist der Fernweh-Park von Hof weggezogen und wurde im Sommer 2017 in nahen Markt Oberkotzau völlig neu in Optik, Erleben und Wertschätzung installiert. Man spricht dort „von einem einmaligen Kulturerbe, das für die nächsten Jahrzehnte nicht nur erhalten, sondern weiterentwickelt werden muss.“ Und zum Grand Opening des NEUEN Fernweh-Parks ist natürlich auch Daniel herzlich eingeladen. „Ich freue mich schon darauf und komme gerne“, sagt er.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

2 Gedanken zu „Die Daniel Kaiser-Küblböck Story

  • 19. Mai 2017 um 20:50
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    Der Fernwehpark ist eine tolle Idee von Klaus Beer. Habe ihn auch schon einmal besucht. Wirklich beeindruckend und inzwischen sicher so gewachsen, dass neuer Platz erforderlich wurde.
    Alles Gute am neuen Standort.

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    • 20. Mai 2017 um 12:04
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      Wir freuen uns sehr, dass Ihnen der Fernweh-Park gefällt. Am neuen Standort in Oberkotzau ist viel mehr Platz, die Pfostenreihen werden also luftiger gestaltet und sind im Gegensatz zu früher nach Themen getrennt. Zusammen mit dem tollen Amphitheater, von dem man aus Star-Stern Verleihungen, Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ und Open Airs sowie Veranstaltungen jeglicher Art optimal erleben kann – sowie 60 Parkplätzen direkt davor, ist der NEUE Fernweh-Park, zusammen mit dem generationsübergreifenden Freizeiterlebnis des Summaparks, eine tolle Ausflugsmöglichkeit für jung und alt, Vereins- und Firmenausflüge…

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