Wort des Initiators an die Fernwehpark Homepage Besucher
Liebe Besucher der Fernweh-Park Homepage,
wenn Sie unseren Webauftritt besuchen, werden Sie mit einer Fülle von Informationen, Stimmungsstories, Bildern und Videos konfrontiert, die Sie auf die Schnelle kaum überblicken können, bzw. Tage bräuchten, um alle Beiträge zu erfassen. Doch wenn Sie sich darauf einlassen, bleibt keine Frage offen.
Ich möchte Sie deshalb als Initiator des Projekts in dieser Rubrik als Erstes einmal herzlich begrüßen und bin mir sicher, dass Sie wie Tausende von anderen Besuchern auch sagen werden: „Das habe ich ja alles nicht gewußt – jetzt sehe ich das Projekt ja mit ganz anderen Augen…“ und wenn Sie noch nicht da gewesen sein sollten: Die nächste Ausflugsfahrt nach Oberfranken zu dieser Touristenattraktion ist sicher gebongt… – gerne auch mit einer persönlichen Führung durch den Initiator persönlich, ab 10 Personen… (Buchung: k.beer@signsoffame.de)
Diese Rubrik unterscheidet sich aber von all den anderen: Sie finden hier Tipps und Empfehlungen die interessantesten Rubrik zu besuchen, die Sie nicht verpassen sollten. Einführung sozusagen, denn alles andere erfahren Sie ausführlich in unseren anderen Themen…
Aber Sie sollten, wenn Sie mögen, auch mich etwas kennenlernen. Denn nur jemand, dem das FERNWEH zu den Schönheiten auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde regelrecht auf der Seele brennt, kann dieses Ding hier, lapidar ausgedrückt, überhaupt stemmen. Nur persönliche, über 40 Jahre lange Reisen mit der Film- und Fotokamera um die Welt, kann die Grundlage zu allem sein. Deshalb eine Bilderstrecke, voller Fernweh-Action, hier zur Einstimmung…
Jeder Betrag auf unserer Homepage hat seine Berechtigung und seine eigene Faszination. Angefangen von Schilderübergaben von Leuten, die mit ihren Schildergruß ihre Traumreise im Fernweh-Park unvergesslich machen, Fotos in unserem neuen FOTO POINT, in dem sich die Besucher in einem überdimensionalen Bilderrahmen fotografieren lassen und dann diesen ganz persönlichen Ansichtskarten-Schildergruß an ihre Freunde in der Welt mailen können bis hin zur Dokumentationen von Reisebussen div. Reise-Busunternehmen, sprich die beliebten Führungen der Busgäste. Und unter PRESSE/TV sind die interessantesten Zeitungsartikel, die weltweit über das Projekt erschienen sind sowie die Dreharbeiten div. Fernsehteams im Fernweh-Park dokumentiert.
Und dann natürlich unsere über 500 STARS aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport, die mit signierten Star-Schildern und ihren Handabdrücken in Ton ein Zeichen setzen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, weiter unseren „Walk of Fame“ wie in HOLLYWOOD, d.h. unsere STAR-STERNE auf dem „Boulevard der Humanität“ und nicht zu vergessen die Abteilung der lustigen und kuriosen Ortsnamen mit dem längsten Ortsschild Europas, 18 Meter lang, und all die vielen Veranstaltungen auf der Showbühne des Amphitehaters, und, und, und…
Sehen Sie auf unserer Webseite aber nicht nur Schilder, mit deren Blick darauf Sie sich beim Bummel durch die Schilderreihen im Kopfkino um die ganze Welt wegträumen können, nein, wir haben auch eine Rubrik, in der Sie die LÄNDER zu den SCHILDERN, die schönsten Reisefotos aus vielen exotischen Ländern, sehen. Ein Kaleidoskop unserer wunderschönen Erde. Beginnen Sie einfach mal zu blättern… Und da kann ich sagen. „Nix KI – alles echt“.
Und am Ende aller Bildemotion geht`s nochmal so richtig unter die Haut: das INTERVIEW, ein Outing ohne Tabus, back to the roots… auch des Fernweh-Parks.
Aber lassen Sie mich einige Empfehlungen aussprechen, einige Links herausgreifen, hinter denen ich ganz besonders mit dem Herzen stehe und die die absoluten HIGHLIGHS sind. Damit haben Sie schon mal einen super Überblick über das Projekt:
Unter HERZLICH WILLKOMMEN erfahren Sie eine Schnellführung durch unsere Homepage – und in einem Fragen-Antwort -Katalog werden gleichmal die wichtigsten Fragen zu dem Projekt beantwortet.
Unter WORT DES INITIATORS erfahren Sie auch etwas über den Initiator selbst, denn dieser drückt in seinen Gedanken, Tun und Handeln als Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor dem Projekt sicher auch seinen persönlichen, besonderen Stempel auf. Ideen färben ab. Veröffentlichung einer Bilderstrecke und dem wohl ehrlichstem Interview, das vor auch ganz privaten Dingen nicht halt macht.
Unter BILDIMPRESSIONEN erleben Sie die schönsten Bilder aus dem Fernweh-Park zu verschiedenen Jahreszeiten.
Unter UNSER SUPERSTAR – UNSERE ERDE sehen Sie die LÄNDER zu den Schildern – die schönsten Bilder aus 40 Jahren Reisen um die ganze Welt:
Unter FOTO-POINT, eröffnet vom Schirmherr des Fernweh-Parks, Bülent Ceylan, erfahren Sie alles zu unserem beliebten Ansichtskarten-Bilderrahmen, in dem Sie mit Ihrem ganz persönlichen Bild aus dem Fernweh-Park Ihre Freunde in der Welt grüßen können
Unter SIGNS OF FAME finden Sie unsere großen BILDERSTORIES + FILM von ALLEN unserer bislang über 500 STARS aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport
Unter „the spirit of fernweh-park“ entführen wir Sie mit Filmausschnitten zu Stars, die persönlich den Fernweh-Park besucht haben und die Sie dort hätten ganz privat treffen können. Sie sind bei deren Handabdruck-Aktionen, Star Stern Verleihungen und Konzerten im Amphitheater hautnah mit dabei.
Wollen Sie wissen, was bei dem Treffen von bislang über 500 Stars backstage alles so passiert ist? Mit diesem Blick hinter die Kulissen sind Sie hautnah mit dabei und erleben Lustiges, Spannendes, Unglaubliches, Haarsträubendes, ja Nervenzerfetzendes: unter DER 500. STAR IM SIGNS OF FAME. Aber zu lesen auf eigene Gefahr.
Lieben Sie die Musik der good old sixties & senventies? Dann dürfen Sie unsere beiden ROCK-POP-SCHLAGER-OLDIE-Parties nicht versäumen. Da wird der Fernwehpark gerockt.
OLDIE-Party 1: (Bilderstrecke + FILM)
OLDIE-Party 2: (Bilderstrecke + FILM)
Und unter HOLLYWOOD DREAMS habe ich „Mein Hollywood“ beschrieben, so wie ich es in den vielen Jahren meiner Besuche und Filmdreharbeiten in L.A. erlebt habe – Die Traumfabrik, auch Historie „Hollywoodland“ – und WO man die Stars treffen kann…
UnterFILME – ZU WEITEREN VIDEOS gelangen Sie zu ALLEN VIDEOS, die über die Aufnahmen von STARS im „Signs of Fame“ gedreht wurden. Sehen Sie die Darsteller von „Die Rosenheim-Cops“ in der Original Filmkulisse der Bavaria Filmstudios München, Sebastian Ströbel und „Die Bergretter“, TATORT-Kommissare, die Crew von „In aller Freundschaft“, hinter den Kulissen des „Riverboat“, den Star aus „Alarm für Cobra 11“ und eben alle Stars, die ihre Hände in Ton drückten, backstage von Veranstaltungen, TV-Sendungen oder auch bei ihren Besuchen im Fernweh-Park. Natürlich auch alle STAR-KONZERTE auf der Showbühne des Amphitheaters, das Bummeln der Stars durch die Schilderreihen und interessante Interviews mit ihnen. Und STAR-STERN Verleihungen auf dem „Boulevard der Humanität. Auch die Doko über den Abbau des Fernweh-Parks in Hof und die Neuinstallation im Markt Oberkotzau, das „Grand Opening“ und, und, und… Auch Ausschnitte aus Klaus Beer Erfolgs-Kinofilm „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier der Kamera“. Einmal auf dieser Seite, brauchen Sie garantiert 14 Tage keinen Fernseher mehr… Oder doch, wenn Sie auf diesem YouTube installiert haben. Dort können Sie all diese Filme auf Klaus Beer`s YouTube Kanal „Hollywoodland“ ansehen…
All die anderen interessanten Rubriken unserer Homepage aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen – erforschen Sie diese einfach selbst. Viel Freude und Spaß dabei.
Wir sehen uns im Fernweh-Park? Bei der Übergabe Ihres eigenen Schildergrußes Ihrer Heimatstadt + Partnerstädte oder von Ihrer Traumreise, die sie damit unvergesslich machen können – oder bei einem der vielen Starbesuche…
Last but not least hier der Link zu meiner TERRA FILM Homepage www.terra-film.de, in der Sie alles über meine Reisen in der Welt, Filmproduktionen, Bildbände und Reisefilme auf DVD/Blu-ray sowie Filmvortragstermine erfahren – GRUNDLAGE für die Idee des FERNWEH-PARKS.
Und da der Fernweh-Park aus einer Herzensangelegenheit heraus geboren wurde, ist es sicher sinnvoll, auch etwas über den Initiator selbst zu erfahren. So scheue ich mich nicht, auf dieser Seite ein Interview zu veröffentlichen, in dem ich wie bereits erwähnt viel über mich preisgebe, in dem man mich ganz persönlich kennenlernen kann. Wie tickt der Macher dieses Projekts eigentlich? Denn vieles, eben PERSÖNLICHES, spiegelt sich im Fernweh-Park wider. Lesen Sie hier das sicher ehrlichste INTERVIEW, dass ich je gegeben habe und bei dem ich mir kein Blatt vor dem Mund nehme, am Ende dieser BILDERSTRECKE…
Ihr
Klaus Beer
Initiator Fernweh-Park „Signs of Fame“
for a peaceful world – give peace a chance
– DER, DER DIE BILDER FÜHLT –
INTERVIEW mit Klaus Beer, Initiator des Fernweh-Parks, Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor
Bei seinen Startreffs führt Fernwehpark Initiator vor der Videokamera auch Interviews mit ihnen, in der Art „Ein Promi – Ein Joker“, und versucht, ihnen etwas persönliches zu entlocken. Das kommt immer ganz toll an, zu sehen unter FILME – zu weiteren Videos…
Doch wie tickt der Initiator des Projekts, Klaus Beer, selbst? Was sind seine Vorlieben, was mag er absolut nicht? Das wird er oft gefragt, denn das färbt auch in irgendeiner Weise auf das Projekt selbst ab. Hier ein Auszug eines Interviews, in dem man viel persönliches über ihn erfahren kann. Und wer Klaus kennt der weiß, dass er sich nie ein Blatt vor den Mund nimmt:
BEVORS LOS GEHT – Erfährt die Leserschaft „Oberfläche“ oder geht`s tiefer? Wie bereit sind Sie für ein Outing?
Ich bin eine gläserne Person. Jeder kann wissen, was ich mag und was nicht. Ich kann nicht schauspielern. Bei mir merkt jeder sofort, wie er dran ist. Ich trage keine Maske. Und ich rede Klartext, egal ob ich damit anecke oder nicht. Sonst wäre ich auch nicht der Initiator des Fernwehparks sein, der Flagge zeigt zu Dingen, die meiner Meinung nach in der Welt verkehrt laufen. Und ich habe gemerkt: Leute, die mich nicht persönlich kennen, haben ein völlig falsches Bild von mir. Wenn die mich dann aber mal persönlich getroffen haben, ist das Bild gewandelt. Also geht`s hier an die Substanz.
Wie auch das Projekt nicht nur buntes Blech auf Holz ist. Es ist ein Herzensprojekt, dass die Werte, die ich lebe oder zu leben versuche, optisch und in seiner Ideologie und Botschaft verkörpert. Es ist ein, mein, Wunschprojekt. Ein Traum, der Dinge anspricht und zum Nachdenken anregen soll, wie sein sollten, für eine bessere Welt. „I have a dream“, wie Martin Luther King einmal sagte.
SIND SIE ALSO EIN TRÄUMER ODER EIN KOPFMENSCH?
Letzteres auf keinen Fall. Ich entscheide zu 90 Prozent aus dem Bauch heraus. Mich beherrschen Gefühle und Emotionen, die all mein Handeln und Tun bestimmen. Das ist manchmal schlecht, aber auch meistens gut. Und ich tu nicht lange rum: Da ist eine Idee: Handeln, Machen. Und im Tun werden sofort weitere Ideen dazu freigesetzt.
HABEN SIE VORSÄTZE ZUM BEGINN EINES NEUEN JAHRES?
Ich habe so gut wie keine, denn was ich mag, werde ich weiter mögen und was ich ablehne, hat nach wie vor bei mir seine Berechtigung.
WAS LIEBEN SIE, WAS IST IHR LEBEN?
Reisen, Filme drehen und schneiden, Fotografieren, Schreiben allgemein, Bücher schreiben, alles Kreative, HOLLYWOOD, Los Angeles, Las Vegas, Hongkong, stundenlang durch mein geliebtes München bummeln und in 100 Geschäfte gucken…
Bei Reisen das Höchste: immer die Filmkamera im Anschlag, mit klatschnassem Hemd auf der Jagd nach tollen Motiven. Ohne Kamera würde ich nie eine Reise antreten. Eine Zugfahrt durch ein Land oder eine Kreuzschiffahrt wäre für mich undenkbar. Ich muss mitten rein in das Getriebe eines Landes, am liebsten exotische Märkte in Asien und Bazare… die Kameras, Film und Foto, griffbereit… sofort reagieren können. Das schönste bislang: Indien. Von der Wüste Rajastans bis zur Südspitze Keralas mit dem Auto durchfahren und anhalten zu können, wo ich will, all die urigen, exotischen Dörfer und Städte mit deren Menschen, Sitten und Gebräuchen auf den Film bannen. Trubel, Getöse, riechen, fühlen, schmecken… am liebsten bei 35 Grad im Schatten und 90% Luftfeuchtigkeit. Deshalb hasse ich Winter.
Fernsehschauen (meine so gut wie einzige Entspannung, ich könnte ohne Fernseher nicht existieren), Kinofilme auf Blu-ray sammeln, im Heimkino Blockbuster reinziehen, knallharte Actionfilme, am liebsten mit Scott Adkins, der aktuell noch richtig zulangen kann…
Freitagabende, an warmen Sommertagen mit Freuden beim Essen auf der Terrasse sitzen (leider bei uns wegen Dauerkälte nur 2-3x im Jahr), Steingärten und Teichlandschaften anlegen, mit Gedanken und Wegträumen nach L.A. und California das Wetter hier ertragen.
LIEBLINGSSENDUNGEN im TV?
„Wetten dass…?“, „Verstehen Sie Spaß?“, „Kaum zu glauben“, „Damals war`s“, „Rosenheim-Cops“, „Die Bergretter“, „Riverboat“, „Elefant, Tiger & Co“ (jeden Freitag ein Muss), „Frag doch mal die Maus“, „Klein gegen Groß“, Talkshows, Schlager & Pop der 60iger/70er-Rückblicke, Nachrichtensendungen RTL, ZDF, ARD (bin Nachrichtenjunkie), Comedysendungen, Quizsendungen, Rückblicke mit Bildern aus früheren Jahren, am liebsten aus den 60ern/70igern…
UND WAS SCHAUEN SIE GRUNSÄTZLICH NICHT?
Kochsendungen, Let`s Dance, Royals, Bachelor, Soaps mit XYZ-Promis (kann man da eigentlich von Promis sprechen?) halbnackt unter Palmen oder in einem Haus eingesperrt… Und Sport. Mich interessiert kein Fußball. Ausser Spiele der Deutschen Fußballnationalmanschaft der Frauen, hier habe ich eine Favoritin: Giulia Gwinn. Ansonsten nur noch Boxen und alle asiatischen Kampfsportarten wie Taekwondo und Karate. Aber ich bewundere natürlich alle Sportler, die tolle Leistungen vollbringen. Ich verneige mich davor. Da ich das aber nie könnte, ist diese Welt für mich verschlossen und befasse mich demzufolge auch nicht damit. Ich würde auch nie für einen Fußballverein jubeln, denn was bringt das mir persönlich? Nichts. Ich spiele da nicht mit, kann nichts dazu beitragen und Ballspiele, auch Eisenbahn oder so und Autos, haben mich als Kind noch nie interessiert. Deshalb gucke ich auch keine Autorennen. Auch null Wintersport, hat ja mit Winter und Kälte zu tun. Nicht meine Welt. So ist es gut, dass es verschiedene Geschmäcker gibt. Ich rede ja nur von mir persönlich.
SIE INTERESSIERT ALS MANN KEIN AUTOS?
Null. Ein Auto ist für mich ein reines Fortbewegungsmittel von A nach B. Und wenn Autos, dann nur US-Oldtimer mit großen Heckflossen. Persönlich stehe ich, wenn schon Auto, auf BMW. Aber ich hasse Autofahren. Selbst am Steuer sitzen zu müssen. Das ist für mich derart nervig. Ich bin der beste Beifahrer. Und: Ich würde nie 8,– Euro oder mehr für´s Autowaschen ausgeben. Ich werfe 50 Cent in einen Automaten und spritze das Ding mal ab. Das muss reichen. Auch würde ich mir nie und nimmer ein E-Auto kaufen. Mich nervt schon zu tanken. Wenn ich dann auch in der Kilometerzahl beschnitten bin, laufend darauf achten muss, dass das Auto auch gut geladen ist und ich ewig eine Stromsäule suchen und dann zudem lange warten muss, bis der Saft geladen ist – drehe ich durch. Nie und nimmer. Dafür habe ich null Nerven. Auch mag ich keine SUV. Da ich immer nach dem Optischen gehe, ist mir so ein Ding viel zu klobig. Ich fahre doch keinen Panzer.
LIEBLINGSFILME?
Karl May Filme, aber nur die aus dem Wilden Westen, die schaue ich heute noch. Allein schon wegen der Winnetou-Melodie. Gänsehaut. Dann „96 Hours“ mit Liam Neeson, Teil 1. Alle Scott Adkins Filme, „Rambo-Reihe“, Rocky 1-3″, „Terminator“, „Face off“, „Con Air“, „The Rock“, „Terminator“, „Captain America“ und alle Filme aus den MARVEL Studios, die „Stirb langsam“-Reihe und alle „Fast & Furios“. Kampfsportfilme sowieso, aber keine mit Chacky Chan. Seine sportlichen Leistungen sind zwar unübertroffen, doch dümmliches Grimassenschneiden und Klamauk in Actionfilmen verabscheue ich. Entweder knallharte Action – oder Comedy. Aber getrennt. Ich bin ein großer Comedyfan, aber vermischt finde ich das gräßlich.
„Blood Sport“ und Jean Claude van Damme sind nur die ersten sehenswert, danach ging`s bergab. Steven Seagal Filme, aber auch nur die ersten, danach nur noch Händegefuchtel und schnelle Schnitte. Grauenhaft. Die besten Kampfsportfilme sind die, in denen die Kampfszenen kaum geschnitten und in der Übersicht gefilmt sind, hier sind die Filme „Born to fight“, „Revenge to the warrior“ und „Ong-Bak“, aber nur Teil 1, unübertroffen, ja Spitzenklasse.
Und wenn`s um Filme geht muss ich noch was loswerden: Ich hasse Wackelkamera und entfernte Filmbilder, damit die „Action“ noch schneller dargestellt wird. Da wirkt der Bewegungsablauf wie durch ein Stroboskop. Zerhackt. Solche Filme werden bei mir sofort entsorgt. Entfesselte Kamera ist sinnvoll, wenn sie dramaturgisch erforderlich ist, um die Dynamik zu steigern. Aber nicht, wenn auch bei ruhigen Szenen die Landschaften und Häuser wackeln. Das gehört alles ordentlich mit Stativ gefilmt. Und: Filme mit okkultem Inhalt oder wo Gott und Jesus verungimpflicht werden, lange ich überhaupt nicht an. Carolin Kebekus und ihre Shows haben mir immer gefallen. Aber in letzter Zeit gab es da immer mal so gewisse Spitzen gegen den Glauben. Deshalb zappe ich seitdem immer weiter, wenn sie im Fernsehen kommt. Ich würde sie wie gesagt so gerne gucken, aber aus diesem Grund nicht mehr.
WAS IST NICHT IHRE WELT?
Winter und Kälte. Brauch ich absolut nicht. Und Rap. Finde ich grauenhaft. Und Zahlen. War ja über 40 Jahre Banker. Doch Zahlen, Formulare und trockener Bürokram und Klaus Beer gehen nicht zusammen. Das ist wie Winter und Sommer, Feuer und Wasser. Wie zwei Magnete, die sich abstoßen. Deshalb war die Bank für mich ein Lebensgefängnis. Nur raus und weg. Habe mich schon immer als Künstler gefühlt… malen, schreiben, gestalten, dekorieren… ich denke und fühle in Bildern…
Weiter nicht meine Welt: Sportsendungen, Sportberichte in der Zeitung, Fußballplatz, Wirtshäuser, Kneipen, Bars, Zigaretten, also rauchen. Bin ich wahnsinnig und verpeste meine Lunge mit diesem widerlichen Gestank? Gott sei Dank darf nicht mehr in Räumen geraucht werden. Als das noch der Fall war, habe ich jede Räumlichkeit, die mit einem solchen Gestank verpestet war, sofort fluchtartig verlassen. Und Tatoos. Bin ich nochmal wahnsinnig, in meine Haut so einen Scheißdreck stechen zu lassen? Mich mit soetwas eingepritztem vergiften zu lassen? Nie und nimmer. Zudem ist mir Cannabis scheißegal. Würde nie sowas rauchen, nicht mal versuchen. Ich muss mein Leben so meistern, dass ich so einen Mist nicht brauche. Irgendwie geht alles, was Männer sonst so gerne machen, wie schon gesagt auch autofahren, voll an mir vorbei. Das alles brauch ich wirklich nicht.
LIEBLINGSMUSIK?
Hardrock, Heavy Metal. Ansonsten ausschließlich good old sixties & Seventies, also nur Oldies. Auch 50er Jahre Musik. Heute nur noch, mit wenigen Ausnahmen, Santiano, für mich aktuell das Höchste, auch BossHoss – die beste Bühnenshow, die ich je sah. Alles andere ist für mich ein Einheitsbrei mit Problemtexten ohne wirkliche Erkennungsmelodie, austauschbar, könnte dieser oder diese singen, immer der gleiche Stil. Früher war jeder Song und Rockband ein Unikat. Erkannte man schon beim ersten Riff. Auch: Die Winnetou-Melodie rauf und runter. Ein Traum: die von mir veranstalteten Rock-Pop-Schlager-OLDIE Musik Events im Fernweh-Park. (OLDIE-Party 1 / OLDIE-Party 2)
MAL KOKRET – IHRE LIEBLINGSSONGS?
Da gibt es Hunderte… alle wie gesagt aus den 60er/70er Jahren, wenn schon Titel, dann „San Francisco“, „L.A. International Airport“, „Lady in Black“, „Hey Jude“, „Born to be wild“, mein Bolognese Knaller „I´m Gonna Be – 500 Miles“, dann weiter „House of the rising sun“, alle von ABBA… oder von SANTIANO, auch schmelze ich dahin bei „Du entschuldige ich kenn di…“ von Peter Cornelius, „Das war Hollywood von gestern“ und Moviestar“ und: die Seemannslieder von Freddy Quinn, der in Jugendjahren jenes sprichwörtliche Fernweh in mich legte… Hier „Unter fremden Sternen“, „Die Gitarre und das Meer“, „Heimatlos“… In dieser Richtung weiter auch Lolita mit „Seemann, Deine Heimat ist das Meer“, wie schon gesagt SANTIANO und Achim Reichel mit „Aloha Heja He“, zu hören bei unserem OLDIE Event 2025. Da bebte das Amphitheater.
Auch „Blue Bayou“ von Palola. Gigantisch: „Notbush City Limits“, „In Zaire“, „Can the Can“, „Everlasting Love“, „Nights in white satin“, „Love Hearts“, „We will rock you“, Hiroshima“, die Songs von Donovan und Hardrock, Country, Roy Orbison und BossHoss. Und die Beach Boys mit dem Beachfeeling von California… Ich könnte noch seitenlang weitermachen – gibt es alles heute nicht mehr. Ich bin mit der schönsten Musik auf gewachsen, die es je gab. Deshalb bin ich von unserer heutigen Musik auch so enttäuscht. Da ist kaum was dabei, was dieser Ära auch nur annähernd gleichkommt. So kann ich musikalisch nur in den 60ern, 70ern schwelgen…
Ein Traum für mich ist auch „Time to say goodbye“, „die Winnetou Melodie“ und „Halleluja“. Und natürlich meine Hymne für den Fernwehpark: „Give peace a chance“ von John Lennon und Yoko Ono, der Knaller am Ende unserer OLDIE-Parties und auch in jedem Intro unserer Star-Videos ab 2025…
HABEN SIE EIN LIEBLINGSBUCH
Habe ich keins. Ich schreibe zwar Bücher, lese aber keine. So habe ich seit dem „Schatz im Silbersee“ und Winnetour 1-3″, kein Buch mehr gelesen. Karl May habe ich regelrecht verschlungen. Winnetou und Old Shatterhand waren meine Helden, meine Idole. Bis heute. Doch dann hatte ich keine Zeit mehr. Ich habe viele CD`s im Schrank stehen. Nie gehört. Ca. 2000 Filme im Heimkino. 90% nie gesehen. Warum? Weil ich einfach keine Zeit hatte und habe. Mich hinsetzen und lesen? Wann soll ich denn dann all meine vielen anderen Aktivitäten auf die Reihe bringen? Seit Berufsbeginn hetze ich durch mein Leben.
Um in der Sparkasse überleben zu können, brauchte ich einen Sinn im Leben. Und das war Reisen. Doch ich wollte die Bilder davon nicht vergessen, begann zu fotografieren, drehte erste Super 8 Filme. Mein Film über meine Saharadurchquerung kam so gut an, dass ich danach jedes Jahr eine Filmpremiere im in der HofKulur, im „Hofer Herbst“, hatte. Oft war die Premiere in der Presse schon angekündigt, der Film noch gar nicht fertig und oft die sogar die Reise noch gar nicht gemacht. Und die konnte ja nur im Urlaub unternommen werden. Dann zurück, wieder in der Bank und nach Dienstschluß sofort an den Schneidetisch, den Film bearbeiten, Text zu schreiben, vertonen. Dann Vorträge an den Volkshochschulen im gesamten Landreis. So war das kostbarste das ich hatte, mir regelrecht erkämpfen musste: FREIZEIT. Nur da konnte ich meine Filme bearbeiten, Vorträge behalten, Bildbände gestalten und schreiben…
Deshalb war mein Hauptaugenmerk nur darauf gerichtet, dass Abends die Kasse stimmt. Denn sonst waren Überstunden angesagt, den Fehler zu suchen. So war ich wohl der beste Kassier in der Sparkasse. Nicht aus Freude an den Zahlen und Empathie fürs Geld, sondern nur aus einem einzigen Grund: am Abend musste der Kassenabschluß passen. Sofort. Und dann nur noch raus und weg. Den Ort des Grauens so schnell als möglich verlassen. Bis zum nächsten Tag. Und das 40 Jahre lang…
Natürlich konnte ich froh sein, einen Job gehabt zu haben. Doch das Thema dazu passte nicht zu mir. Und ich hatte nie den Mut, auszusteigen und die Filmhochschule in München zu besuchen oder Journalist zu werden. Denn auch meine Frau Erika war in der Bank beschäftigt, der reine Kopfmensch, schrieb sogar Computerprogramme für Banken… Ich hätte Hof verlassen müssen, doch dazu war ich zu feige.
Wann also um alles in der Welt sollte ich mich hinsetzen und ein Buch lesen? Ich habe es bis heute nicht geschafft, meine eigenen Bücher, wenn sie frisch gedruckt vom Verlag kamen, in einem Rutsch durchzulesen, geschweige denn überhaupt. Keine Chance. Fazit nochmal: Ich schreibe zwar Bücher, lese selbst aber keine…
WOLLTEN SIE NICHT SELBST NOCH EIN BUCH SCHREIBEN?
Ja, zwei sogar. Der unterschiedlichsten Themen. Eines wäre die Schilderung menschlicher Abgründe in meinem persönlichen Umfeld. Selbst erlebt. Nicht freigegeben unter 18. Hardcore. Das Manuskript, die Stoffsammlung, alles belegt, ist schon lange fertig. Habe ich aber zurückgestellt. Denn ich habe das Gott abgegeben. ER soll Richter sein. Ich muss das nicht tun. Das andere über Spannendes, Lustiges, Haarsträubendes: Meine Erlebnisse mit den Promis: Blick hinter die Kulissen von 500 Stars… Die Stoffsammlung mit Auszügen von irren Geschichten ist unter „Der 500 Star im Signs of Fame“ auf der Fernwehpark Homepage zu lesen.
WAS VERABSCHEUEN SIE?
Wenn sich jemand ein Urteil über den Fernwehpark bildet, ohne sich jemals überhaupt damit beschäftigt zu haben. Keinen Dunst hat über dessen Sinn, Ideologie und Botschaft, aber blöd über das Projekt redet. Das finde ich einfach nur dumm.
Frisuren mit über den Ohren und im Nacken hochgeschorenen Haaren, den Kriegsverbrecher und Massenmörder Putin, alle Kriegstreiber und Despoten, alle, die mit Atomwaffen zündeln und drohen, Rassisten, Rechstextremisten jeglicher Art, Antisemitisten, die braune Nazischeiße, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Afd und deren Anhänger, Leute, die glauben, tun und lassen zu können was sie wollen, nur weil sie Geld haben…
Idioten, die Sicherheitskräfte angreifen und den Ausspruch so eines Hirntoten im Fernsehen bei den Silvesterausschreitungen in Berlin: „Da kam die Polizei mit Helmen, da blieb uns ja nichs anderes übrig, auf die Böller und Raketen abzuschießen…“ Mein einziger Kommentar dazu: „So ein A… Verknacken, allen Schaden bezahlen lassen.“
Alle Verhinderer und Abwürger von tollen Ideen, Zauderer, Miesmacher, Kälte, Schmuddelwetter von November bis März in Deutschland, trockenen Papierkram, Börse, Steuerzeugs, Gesetzestexte und Bedienungsanleitungen lesen.
Erhöhung von Krankenkassenbeiträgen, die meist auch wieder nur die Älteren treffen. Auf der anderen Seite muss man Milliarden für Raketenabwehrsysteme ausgeben, nur weil so ein Wahnsinniger im Kreml die Welt diktiert und bedroht. Und nur wegen dieser Kreatur müssen wieder junge Leute zur Wehrpflich, sich im Kriegsfall abschlachten lassen oder andere, die das sicher auch nicht wollen, erschießen. Und der, der alles angezettelt hat, sitzt mit seinem fetten A… im Trocknen, ist zu feige, selbst in den Schützengraben zu gehen. Was für ein Wahnsinn.
Ich spreche es hier ganz deutlich aus und gebe der Schilderung solcher Perversität breiten Raum. Denn wenn ich das nicht täte, wäre das nicht ich. Und das alles für so einen Typen mit Bindfadenschw… Denn wer sonst nichts männliches aufzuweisen hat, muss sich mit etwas anderem „männlich“ fühlen: mit Waffen, Krieg und Greueltaten. So hat sich jeder Despot, Kriegstreiber, Kriegsverbrecher und Hantierer mit Atomwaffen schon selbst geoutet und das, was sich bei ihm unterhalb der Gürtelline NICHT abspielt, der Öffentlichkeit kundgetan. Solche lächerlichen, mikrigen Despoten kann man nur an ihrem Ego packen.
Warum ich so sauer bin? So wütend, so traurig, so empört? Weil ich unsere wunderschöne Erde liebe. Von ganzem Herzen. Mit allen Sinnen. Und so kann es nicht sein, dass so ein dummes A… mit verschrumpelten Penis und eben fehlender Männlichkeit soviel Leid über Unschuldige bringt – und auch die Macht hat, einen nuklearen Krieg zu beginnen. Das bedeutet den Untergang unserer wunderschönen Erde mit all ihren wunderbaren Geschöpfen. Darf das sein? Ich sage entschieden: NEIN. Und frage mich laufend: Wo sind nur die vielen kleinen James Bonds? Sind die nur auf der Leinwand in der Lage, die Menschheit von solchen Bestien zu befreien und die Erde vor ihren Untergang zu retten? Ich spreche nicht aus der Theorie.
Ich habe die Schönheiten auf unserer Welt gesehen, erlebt, gefühlt, geschmeckt. Eingelassen in mein Herz und in all meine Sinne. Ich war mit den Tuaregs in der Sahrara, mit den Aborigines im australischen Outback, kenne die verschieden Völkder und Stämme in Wüsten und im Himalaya, die indigenen Völker im Dschungel Südamerikas und, und, und… Alles wunderbare Menschen, die man in ihrer eigenen Kultur, Sitten, Gebräuchen akzeptieren sollte. Wir haben nur eine Erde. Wir haben keinen Plan B. Keine zweite Erde. Deshalb müssen wir alles tun, um diese mit allen Mitteln zu erhalten.
Und ich verabscheue Unpünktlichkeit. Bei einem Termin bin ich mindestens eine Viertelstunde zu früh am Treffpunkt als eine Minute zu spät. Wenn ein triftiger Grund vorliegt, dass mein Gegenüber zu spät kommt, kann ja mal vorkommen. Dafür habe ich natürlich Verständnis. Ansonsten aber muss man halt eher aufstehen oder wegfahren und alles einkalkulieren. Pünktlich sein bestimmt mein Leben. Und wer es eben ohne triftigen Grund nicht ist, der bekommt meinen Unmut schon zu spüren.
WAS HASSEN SIE REGELRECHT?
Sagen wir wen und ich nenne ihn auch beim Namen: Putin, den ich gerne persönlich vor das Kriegsgericht in Den Haag schleppen würde. Und einen PC, der plötzlich nicht läuft, ich aber daran Terminsachen abarbeiten muss und nicht weiß, wo ich hinlangen soll, damit alles wieder funktioniert und auf die Schnelle keinen PC-Spezialisten erreiche… Und: Graffiti Schmierfinken, alle, die etwas absichtlich kaputt machen. Und wenn Sicherheitskräfte, die für uns ihr Leben einsetzen, angegriffen werden. Das ist auch ein Angriff auf unsere Demokratie.
IHRE GRÖSSTE SCHWÄCHE?
Ungeduld. Bei mir muss immer alles gleich, sofort geschehen. Und Gefühle und Emotionen unter Kontrolle halten. Ich bin wie ein offenes Buch. Auch fällt es mir sehr schwer, Ungerechtigkeiten auf mir sitzen zu lassen. Da muss ich aufklären, der „Welt“ die Wahrheit sagen, wie alles wirklich war… Auch wenn jemand einfach nur dumm über das Projekt „Fernweh-Park“ redet – ohne jegliches Hintergrundwissen – kann ich das nicht stehen lassen. Da muss ich auf die Leute zugehen und mit Ihnen das Gespräch suchen. Wenn es Ihnen dann immer noch nicht gefällt, selbst wenn sie die entsprechende Information dazu haben, ist das OK. Jeder kann ja selbst entscheiden. Aber einfach nur dumm daherlabern ohne zu wissen, um was es überhaupt geht, ist in meinen Augen einfach nur einfältig und dumm.
HABEN SIE EINE CHARAKTERSCHWÄCHE?
Wenn ich genau nachdenke und man das in dieser Richtung sehen will? Wenn mich jemand verletzt oder Unwahrheitenn und Lügen über mich verbreitet. Das vergesse ich nie. Vergeben ja. Aber nicht vergessen. Ich muss alles tun, um das aufzuklären, die Wahrzeit verbreiten. Denn wenn ich das nicht tue, glaubt man diesen Bockmist und es bleibt ein Leben lang ein Makel an einem hängen.
WAS MÖGEN SIE?
Natur, Tiere, Insekten, großes grünes Heupferd, Junikäfer, Pflanzen, Blumen, Länder mit ab 25 Grad im Schatten. Asien. Die Wüsten der Erde und dampfenden Dschungel, Steingärten anlegen, Wandern in den Bergen.
Die Kamera im Anschlag, klatschnasses Hemd, den Blick fixiert auf ein tolles Motiv, egal wo auf der Welt. Immer genügend Reserve auf dem Chip, voller Akku und die Freiheit loszuziehen, um die Schönheiten der Welt auf Film zu bannen, jetzt digital mit der Kamera einzufangen. Ein Satz: Der Jagd nach Motiven…
Meine gedrehten Reisefilme im KINO auf 10 Meter Leinwand präsentieren, Kinofeeling sowieso…
Menschen mit tollen Ideen, die geplanten Hängebrücke im Höllental, Touristenattraktionen, die Fremde in die Region bringen, Einkaufsmalls (deswegen bedauere ich sehr, dass Hof nicht in der Lage war, am Zentralkauf eine solche zu bauen, andere Städte können das ja auch und ziehen damit Besucher in die Stadt. Aber wo nix ist, fährt man erst gar nicht hin…)
Und ich mag gerne in Deutschland leben. Erst wenn man sich in der Welt umgesehen hat weiß man, in welchem Paradies wir hier leben. Deshalb rate ich allen Meckerern: Schaut Euch erstmal in der Welt um. Dann kehrt ihr sicher reumütig in unseren Sozialstaat und wunderbare Demokratie zurück.
Was ich sonst noch mag sind Regenbogen, der Geruch der ersten Regentropfen auf staubiger Straße, das Singen einer Amsel, das Kikeriki eines Hahnes, Tolle Motive in fremden Ländern vor der Film- und Fotokamera. Und Tiere retten von der Straße. Große, grüne Heupferde, Junikäfer… Auch Wespen, die in ein Glas gefallen sind. Sind wunderschöne Tiere. Stechen tun sie nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Kein Tier ist von Grund auf böse. Im Gegensatz zu Menschen. Wenn ein Tier tötet, dann nur aus Hunger, nicht um jemand anderen bewusst umzubringen. Und seit es den Fernweh-Park gibt, wenn jemand tolle Schilder aus fremden Ländern mitbringt. Ach ja, und den Teller aufessen. Denn ich habe so großen Respekt vor Lebensmitteln. Ich lasse nie was umkommen.
IHR LIEBLILNGSESSEN?
Kartoffelpuffer mit Apfelmus, Kartoffelbrei mit Knoblauch, Knoblauch allgemein, aufgerieben auf in der Pfanne angerösteten Brot mit zerlaufener Butter, Griesnockerlsuppe, Schnitzel mit nicht saurem Kartoffelsalat oder mit Pommes, Currywurst mit Pommes, Fischstäbchen, Pizza, Spaghetti, alles vom Chinesen und asiatische Gerichte sowieso. Auch mal einen Döner… Lebkuchen (da werde ich schwach, auch bei Erdbeeren mit Schlagsahne, aber echte)
Da ich es nicht unter 4-5 Klößen tu, sieht mich kein sogenanntes Gourmetrestaurant, in dem man einen großen Teller kriegt mit etwas Buntes in der Mitte. Nebel dem Besteck sollte eine Lupe liegen, damit man die Fragmente von Essensteilen, zwar schön garniert, aber nur Flädchen und Schnipsel, überhaupt erkennt. Und dazu noch sauteuer. Nichts für mich. In Amerika gehen wir am liebsten dorthin, wo Trucker essen. Da gib`s Riesenportionen.
WAS TRINKEN SIE AM LIEBSTEN?
Da ich seit jetzt 40 Jahren keinen Schluck Alkohol trinke – ich habe auch noch NIE geraucht – am liebsten gespritzte Fruchtsäfte oder, um von Süssem wegzukommen, alkoholfreies Bier. Zu deftigen Gerichten, da passt keine Fruchtschorle. Nochmal zu Alkohol: Bier hat mir nie geschmeckt, war mir immer zu bitter. Selbst als Jugendlicher habe ich nie mehr als ein halbes Bier geschafft. Da ich aber seit einer Malariaprophylaxe in Südafrika allergisch auf Alkohol reagiere, seitdem nicht mal mehr eine Weinbrandbohne.
WAS KOMMT BEI IHNEN NICHT AUF DEN TELLER?
Sushi, angegrilltes, latschiges Gemüse, so gut wie kein Fleisch oder wenn bei gegrilltem: absolut nichts schwarzes dran… nur auf Folie. Auch trinke ich keinen Alkohol…
WAS WÜRDE SIE IN DER SEELE VERLETZEN?
Kükenschrettern. Da dreht sich bei mir allein schon bei dem Gedanken daran der Magen rum. Tierquälerei, Stierkampf oder wenn sich Großwildjäger mit ihrem geschossenen Tier brüsten. Da kommt wieder mein Lieblingswort zum Ensatz:“Arschloch“. Im Grunde aber bedauenswerte Typen mit schnürsenkeldünnem Penis, die das Abschießen von Tieren für ihre fehlende Männlichkeit brauchen – genau wie schon gesagt, Diktatoren, die Kriege anzetteln, Kriege führen und Raketen und Waffen als Ersatzpenis brauchen.
BEZUGNEHMEND AUF DIE IM SIGNS OF FAME ANZUTREFFENDEN STARS – WANN BEGANNEN SIE SICH PERSÖNLICH FÜR STARS ZU INTERESSIEREN?
So mit zwölf, dreizehn Jahren las ich mit Begeisterung die BRAVO. Ich hatte zwei große Starschnitte im Zimmer hängen: Winnetou und Old Shatterhand. Als ich mit meinen Eltern mal am Ammersee war, suchte ich das Haus von Manuela, die in Dießen wohnte. Sie war sogar zuhause und es wurden in ihrem Garten gerade Fotoaufnahmen für die BRAVO gemacht. Da stand ein Kugelstuhl, um ihn herum waren Gartenzwerge aufgebaut. Manuela saß in so einer weißen Kugel mit rotem Polster. Ich war hin und weg.
Dann nervte ich meine Eltern laufend, nach Grünwald zu fahren, da dort viele Stars wohnen sollten. Ich dachte, wenn ich dort nur an den Häusern mit den hohen Hecken entlanglaufe, schaut hinter jeder einer hervor… Hans-Jürgen Bäumler besuchte ich mal in seinem Haus in Oberbayern. Er war daheim und ich bekam am Gartenzaun ein Autogramm.
Ich hatte mal ein kleines Autogrammbuch. Darin haben Helmut Schmidt, Fritz Walter, Edith Hanke oder der Nürnberger Humorist Herbert Hisl „jo wergli…“ unterschrieben. Hisl war damals der erste Comedian überhaupt. Ich habe das Autogrammbuch dann über Radio Euroherz für die damalige Russlandhilfe versteigert. Es muss glaube ich jemand in Döhlau, einem Ort bei Oberkotzau, ersteigert haben. Heute hätte ich das gerne wieder und den Betrag zurückerstatten. Danach schlief das Ganze ein. Nach wie vor aber interessierte ich mich aber weiterhin für Schlager, Film und Stars. Freddy Quinn legte in mich in Jugendjahren das sprichwörtliche Fernweh. Roy Black hätte ich damals gerne mal getroffen. Doch ich habe ihn nie persönlich kennengelernt. Heute, wo ich so viele Schlageridole meiner Jugendzeit im „Signs of Fame“ verewige, geht das leider nicht mehr.
STARS UND DER FERNWEH-PARK – UNTRENNBAR MITEINANDER VERBUNDEN. WAS WAREN DIE ERSTEN?
Hängt mit meine Faible, Begeisterung zu Stars und dem Filmen zusammen. Ich investierte damals viel Geld in teure, hochempfindliche Super 8 Filme, als ich jahrelang die ersten Veranstaltungen in der Hofer Freiheitshalle im Film dokumentierte. Damals gab es den Fernweh-Park noch gar nicht, ich hatte noch nicht mal eine Auslandsreise gemacht, noch nicht meinen ersten Wüstenfilm gedreht. Die ersten Gehversuche mit der Filmkamera machte ich damals in der Halle. Ich traf dort die ganz großen Stars und die wohl mit letzten großen Showmaster wie Peter Frankenfeld, Vico Torianni, Hans Rosenthal, Catarina Valente, machte erste Interviews mit Ivan Rebroff und Dieter Hallervorden. Filmte Vicky Leandros, die „Bernd Clüver Show“, „Insterburg & Co“, und Karl Dall, damals bei Interburg sagte, dass er sich nicht konzentrieren könne, wenn die kleine Super 8 Kamera auf ihn gerichtet sei. Auch Graham Bonney mit „Hey Supergirl“. Udo Lindenberg und sein Panikorchester hatte ich auch vor der Linse. Heute alles unvorstellbar. Rudi Carell hörte ich im Gang vor seiner Garderobe mal ziemlich herumtoben, irgendwas hat ihn als Perfektionist nicht gepasst. Was man so hört, soll ausserhalb der Shows nicht ganz einfach gewesen sein. Ich habe das mal live mitbekommen.
Und mit Peter Alexander saß ich mal eingeschlossen in einem Raum, die Tür nur einen Spalt offen, durch den er Autogramme reichte. Er musste in den Raum fliehen, sonst wäre er von den Fans erdrückt worden. Das war nach seiner Show. Er war fix und fertig und sehr blass. Daran kann ich mich noch bis heute daran erinnern. Das waren meine ersten hautnahen Kontakte mit Stars.
Wenn ich so überlege: Wenn es damals schon den Fernweh-Park gegeben hätte. All diese Showgrößen traf ich einfach so, sind nicht im „Signs of Fame“ verewigt. Leider kann ich die Filme über die Shows in der Freiheitshalle nicht mehr anschauen. Sind Super 8 Filme, die Technik zum Wiedergeben funktioniert nicht mehr, da der Ton getrennt dazu angelegt wurde. Was nützen Musikstars auf der Bühne, wenn man ihre Lieder nicht hört oder die Sketche mit Frankenfeld und Valente stumm sind.
Muss aber dazu sagen, daß in den Siebziger Jahren die Sicherheitsbestimmungen noch ziemlich lasch waren, das heißt, es gab so gut wie keine Security. Ich war da oft stundenlang bei den Proben bei Fernsehsendungen dabei und habe das alles mit meiner kleinen Nizo Filmkamera eingefangen. Dazu ließ ich ein Tonband laufen und fummelte dann zuhause den Ton zum Bild. So synchron wie möglich.
Die Frankenpost wurde damals das erste Mal auf mich aufmerksam und der damalige Reporter, Herbert Baumgärtel, schrieb erste Berichte über meine Filmdokus in der Freiheitshalle. Überschrift: „Reihe 1, Platz 14“. Das war immer mein Platz vor der Bühne. Diese Dokumentation über die Veranstaltungen in der Halle zeigte ich dann auch öffentlich. Kostete mich ein Schweinegeld, die teuren, hochempfindlichen Super 8 Filme. Auch die Eintrittskarten kaufe ich regulär. Heute mietet das Fernsehen die ganze Halle, hat dort Hoheitsrecht und ihre eigene Security bewacht alle Ein- und Ausgänge. Bei Helene Fischer und Nena herrschte da Ausnahmezustand. Da kommt man nur mit offizieller Akkreditierung des Managements hinein.
Dann war ich, schon 18., mit meinem ersten Auto, einem orangefarbenen Käfer, nach Berlin zur Funkausstellung unterwegs. Schon damals war Autofahren für mich nur ein Mittel zum Zweck, verfuhr mich und wurde an einem Schlagbaum von einen Uniformierten gestoppt. Ich war in der DDR, bzw. an deren Grenze, gelandet. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft auf die Funkausstellung. Warum ich dort hinwollte? Nicht wegen der neuesten Technik. Sondern wegen der Stars, die sich dort tummelten. Damals wurde noch die ZDF Hitparade mit Dieter Thomas Heck ausgestrahlt. Ich war drin, traf auch Rex Gildo und Jürgen Marcus. Auch Robert Lemke und zwischen zwei Hallen, einfach so, Julio Iglesias. War ich happy. Schon damals waren für mich Stars, besonders Schlagerstars, das Höchste.
JETZT MAL ZU IHREN REISEN. WOHIN ZOG ES SIE IN JUNGEN JAHREN?
Ich hatte da erstmal überhaupt keine Reiseambitionen. Ich war ein behütetes Kind, heute sage ich, zu behütet. Für mein späteres Leben sicher nicht gut. Meine Mutter hat mich mit Liebe umhüllt. Auch das habe ich erst später, viel zu spät schätzen gelernt. Sie wollte nur mein Bestes. Mit meinen Eltern war ich ab und zu mal in Österreich. In den Bergen. Nie an der See. So habe ich zum Norden bis heute keine Beziehung, auch eben nicht zu Wasser. Auch mein Vater konnte nicht schwimmen. Italien damals eine Weltreise. Nur Freddy ließ mich träumen. Da war etwas, was mich faszinierte… Die Ferne. Das Exotische. Aber solche Länder waren unerreichbar…
WIE KAMEN SIE ÜBERHAUPT ZUM REISEN?
Nach meiner Heirat erst. Ich weiß noch ganz genau: Meine Frau und ich lagen auf dem Teppich in unserem Wohnzimmer und wir blätterten Reisekataloge durch. Erika wollte nach Mallorca, ich hatte keine Vorstellungen. Als wir dann aber die dortigen Hotelblöcke sahen und Urlaubsanimationen, stieß uns das ab. Wir blätterten weiter und stießen auf Bilder von Hotels mit Kuppeln, maurische Bauten, gesäumt von Palmen. Das gefiel uns. Wo war das? Tunesien. Also buchten wir vierzehn Tage Tunesien. Das war 1976, der Beginn all unsere Reisen.
WARUM?
Wir wussten überhaupt nicht, was uns da erwartete. Schon als wir vom Flughafen mit dem Shuttle ins Hotel fuhren, es war Nacht, sahen wir am Straßenrand kleine Feuer, vermummte Gestalten mit Kaftans hockten davor, Kamele wurden entlang der Straße geführt, Frauen in weißen und schwarzen Gewändern. Dann das bunte Treiben in den Bazaren. Das war eine andere Welt. So etwas kannte ich nicht. Das war wie 1001 Nacht. Und als wir dann noch eine 3-Tage Landrovertour in die Wüste buchten, gab mir das den Rest. Wir steckten in einen Sandsturm, bei Kebeli, ein Wüstenort, wir stießen fast mit einem Kamel zusammen, das schemenhaft aus dem Sandsturm auftauchte… In diesem Augenblick wusste ich: Das will ich, genau das. Reisen. Fremde Länder, Menschen, Sitten und Kulturen kennenlernen. Ich hatte damals meine erste kleine Super 8 Kamera dabei und filmte nach Österreich und der Insel Mainau erstmals dieses fremde Leben und Treiben. Es war um mich geschehen…
WIE ENTWICKELTE SICH IHRE GROSSE LEIDENSCHAFT, DAS FILMEN?
Das fing an mit meinem ersten Filmen wie gesagt über die Veranstaltungen in der Hofer Freiheitshalle. Dann ein Film erstmal über ein fremdes Land. Tunesien. Diesen Super 8 Film, ordentlich geschnitten, vertont, auch mit Original Geräuschen von den Treiben in den Bazaren, aber überwiegend mit arabischer Musik untermalt, natürlich mit Text, zeigte ich das erste mal öffentlich in der Volkshochschule. Die Leute waren begeistert. Man muss aber bedenken, dass damals so gut wie noch niemand filmte. Video kam erst Jahrzehnte später. Man zeigte nur Dias, deshalb war das bewegte Bild etwas Besonderes.
Aber: Ich filmte damals schon anders. Machte keine Urlaubsfilme. Fasziniert von diesem fremden Leben ging ich mit der Nizo auf den Märkten und in den Bazaren hautnah an die Menschen ran, schaute mit dem Objektiv in deren Kochtöpfe und dokumentierte einfach das, was mich persönlich faszinierte. Die Kultur, Sitten und Gebräuche. Die Lebensweise der dort lebenden Menschen. Da ich vor dem Filmen schon fotografierte darf ich sagen, dass ich damals schon den Blick hatte. Und diese im Land eingefangenen Bilder wurden dann auf der Leinwand wieder ausgepackt und das bunte, exotische Leben wurde lebendig wiedergeben. Da konnte man die Reise noch mal nacherleben und zwar nicht eingefroren in einem Diabild, sondern in Bewegung. Das war wie Kino – und dorthin wollte ich schon immer.
IST KAMERAMANN IHR TRAUMBERUF?
Ja, auf jeden Fall. Das ist bis heute mein Leben. Da mich als Jugendlicher schon immer die BRAVO, wo es ich ja nur um Stars dreht, Hollywood und Kino interessierte, stand für mich schon immer das „bewegte Bild“, sprich der Film, vor der Fotografie. Allerdings filmte ich so, als würde ich fotografieren. Ich komponierte damals schon die Bilder in die Kamera, hielt nicht nur drauf. Die Bilder mussten erst durch mich durch. Ich muss sie spüren, empfinden. Dann muss die Bildkomposition passen. Ich löste eine Filmkamera erst aus, wenn die Szene für mich perfekt ist, atmosphärisch dicht, ohne störendes Beiwerk. Denn ist zum Beispiel in einem Bildteil zu viel Leere oder etwas Unpassendes zu sehen, verändere ich den Standpunkt oder rücke mit dem Tele das Motiv so zusammen, dass es wirkt. Jede Einstellung muss ein fotografisches Kunstwerk sein.
Das ist bis heute so. Deshalb flippe ich bei fremden Kameraleuten, die ja Amateure sind, immer aus, wenn sie einfach losfilmen, wenn zum Beispiel im Fernweh-Park der nichtsagende Weg rechts hinunter ins Amphitheater zu dominant zu sehen ist. Die Kamera müsste nur ein klein wenig anders positioniert werden – und schon ist der unattraktive Weg nicht im Bild. Und man muss nur eine andere Einstellung wählen, und schon sind die leeren Pfosten im Hintergrund eines Stars mit schönen Schildern ersetzt. So etwas muss man einfach sehen. Da muss man doch gar nicht darüber nachdenken. Das spürt man und setzt es instinktiv im Sucher um.
Ich spreche da jetzt von den Starvideos auf Fernwehpark Homepage. Da ich mit den Stars VOR der Kamera stehe, kann ich nicht selbst filmen, die Motive ins Bild setzen. Das müssen andere tun. Die das eben nie gelernt haben. Da werde ich immer fuchsteufelswild, bei schlechter Kameraführung oder unattraktiven Einstellungen. Ich muss dann immer versuchen, aus dem mir angelieferten Material beim Schnitt das Beste herauszuholen. Denn wie jedes Schild im Fernwehpark aus der Situation eben so perfekt wie möglich arrangiert sind, so müssen auch die Filme über die Stars und Veranstaltungen professionell in Bilder verpackt werden…
WARUM WURDEN SIE DANN NICHT KAMERAMANN. WIE KAMEN SIE ZU IHREN HAUPTBERUF?
Ich wusste nach der Realschule überhaupt nicht, was ich werden wollte. Da mein Schulabschluß erstaunlicherweise sehr gut war, stand eines Tages jemand von der Sparkasse an der Tür und fragte, ob ich nicht dort anfangen wollte. Meine Eltern sagten: „Da bist Du immer sauber angezogen, keine Schichtarbeit, das wäre doch was.“ Für mich war nur wichtig, dass ich jeden Tag ab halb fünf frei hatte und das Wochenende nicht arbeiten musste. Da dies bei der Sparkasse der Fall war und ich nichts anderes wusste, begann ich dort eine Banklehre.
WAS HALTEN SIE VON KI?
Begeisterung pur! Aber auch Angst. PRO: Angefangen von Chat GPT, die einem innerhalb von Sekunden einen exzellenten Text entwirft, an dem man selbst hätte stundenlang feilen müssen oder dann natürlich die Bildbearbeitung. Zum Beispiel darf man am Taj Mahal oder in Tempeln kein Stativ einsetzen. Wenn ich aber ein PR-Foto brauche, wo ich als Filmemacher vor diesem einmaligen Bauwerk abgebildet bin und es darum geht, meine Filmarbeit mit aufzuzeigen, nehme ich ein anderes von mir mit Stativ und lasse mich damit einfach vor das Taj Mahal setzen. Egal ob die Stativaufnahme woandes in Indien, oder in den USA, oder zuhause auf der Ernst-Reuter-Straße entstand. Es schaut perfekt aus. Sogar die Schatten der Stativbeine wurden künstlich passend mit eingefügt. Irre. Oder ich trage wo ein blaues Hemd, will aber einen roten Farbtupfer. Ein Klick, und schon habe ich ein Rotes an. Oder ich kniee im Dschungel mit sauberen Jeans. Zu geleckt das Bild. Eine Aufgabe an KI: schon sind meine Hosen dreckverschmiert. Einige der Bilder in dieser Fotostrecke sind übrigens auch mit KI bearbeitet. Die Hintergründe aber eigene Aufnahmen. Nur die Person davor war geade nicht dort. KI hat beides zusammengeführt…
Aber das ist ja noch nicht alles. Ich habe da z.B. ein altes Schwarzweißfoto aus dem Fotoalbum, dass mich mit Schultüte zeigt – ich kann das nicht nur mit KI genieren, also Kratzer und Blessuren verschwinden lassen, sondern wenn ich will, auch colorieren und: zum Leben erwecken. Das alte Foto wird plötzlich für 3 Sekunden lebendig. Ein Wahnsinn.
Oder es gibt da ein tolles Foto, dass mich mit Kamera und Stativ in den Coral Pink Sand Dunes in Utah zeigt. Als Video generiert, drehe ich mich und wende mich und laufe sogar ein paar Schritte in dem Sand. Oder habe plötzlich wie in einem Actionfim eine Knarre in der Hand.
ORIGINALFOTO

Von KI zum Leben erweckt – auch als „Rambo-Action“…
ORIGINALFOTO: Ich schleppe eine Kiste durch einen Wasserlauf. KI-Aufgabe: Füge Palmwedel hinzu + Videoanimation: Ich laufe im Wasser, bewege mich und das Wasser spritzt. Das starre Bild wurde plötzlich lebendig.

Oder die Aufnahme von „Alarm für Cobra 11“ Star: ERDOGAN ATALAY in die „Signs of Fame“. Bei der Handabdruck-Aktion machten wir auch ein Spaßfoto. KI hat es lebendig gemacht:#

CONTRA: Die Gefahr aber ist, dass die Arbeit von Fotografen mit den Füßen getreten wird. Da sitzt z.B. jemand stunden- ja tagelang in Alaska an einer Stromschnelle und wartet, bis dort ein Bär erscheint, dieser das Maul öffnet und dann muss zudem auch noch auf den Augenblick gewartet werden, bis ihm ein Lachs hineinspringt. So ein Bild gibt es. Aber wie lange hat der Fotograf auf diesen Augenblick gewartet? Mit KI eine Lächerlichkeit. Innerhalb von Sekunden ist das Bild perfekt.
Oder ein Komponist sitzt tagelang am Klavier, komponiert eine Melodie, schreibt den Text, mischt Instrumente ab und nimmt dann den Titel in einem Studio auf. Jetzt gibt man KI ein paar Stichwörter und diese erstellt einen Text und fragt nach, ob es melancholisch, poppig oder in Rock oder Country sein soll. Fertig,. So entstand zum Beispiel ein Song über den Fernweh-Park von PRINZHOFEN (erdachter Interpret) mit dem Titel „Rio Vibes & Tokio Lights“, das mir ein Freund zukommen ließ. Was wird da die Arbeit von Komponisten und Texter mißbraucht.
Ganz schlimm wird es natürlich, wenn man Stimmen nachbaut, die täuschend ähnlich der der eigenen Frau oder des Mannes oder eines Freundes klingen. Am Telefon nicht zu unterscheiden und die Stimme dann Unfälle oder dergleichen mit der Bitte um Geldübergabe an eine angebliche Polizei verlangt. Solche Beispiele könnte man unendlich fortführen.
Ein wahrer Segen ist KI jedoch in der Medizin. Da kann künstliche Intelligenz auf Röntgenbildern und Kernspint Dinge in Sekunden erkennen, was ein Mensch gar nicht erfassen kann… KI ist also, wie auch das gesamte Internet, Segen und Fluch zugleich. Stichwort Darknet. Und ich nutzt das Internet täglich, laufend. Ich gehe früh um 8.30 an den PC und abends um 18.45 Uhr zu den ersten Nachrichten weg. Eine Stunde Ausfall – ich drehe durch.
HATTEN SIE AUCH ALS KIND KEINEN TRAUMBERUF?
Nun ja, als Kind wolle ich Schmetterlingsfänger wie Lord Castlepool in den Karl-May Filmen werden, in der Pubertät Frauenarzt, später Innenarchitekt oder Landschaftsarchitekt (heute baue ich in unserem Schrebergarten Steingärten und Flusslandschaften) oder Journalist. Am besten aber irgendwas beim Film oder Fernsehen. Ich hatte aber nie den Mut umzusatteln und was anderes zu machen, da ich ja meine Frau in der Sparkasse kennenlernte. Für das Fernsehen hätte ich ja an die Filmhochschule in München gehen müssen, zwar in mein geliebtes München, aber weg von meiner Frau. Diese war in Hof in der Sparkasse, mit ihrem Beruf glücklich und ich wollte natürlich bei ihr bleiben.
SIE SRECHEN DA IMMER VON EINEM LEBENSGEFÄNGNIS…
Die Entscheidung, Bankkaufmann zu werden, war der größte Fehler meines Lebens. Für mich waren wie schon gesagt Zahlen, Formulare und Bürokram schon immer ein Greuel. Das wusste ich aber erst so richtig, als ich meine Banklehre absolvierte, die erstaunlicherweise mit 1,1. Wie ich das machte, weiß ich heute noch nicht. In der Schule war meine beste Note in Mathematik eine Vier. Eine Fünf war auch schon gut, zumindest keine 6, die ich oft hatte. Schon in der Schule hasste ich Mathe, Physik und Buchführung. Also perfekt für einen Banker… Wirklich gut war ich nur in Deutsch, Religion, Erdkunde. Die Bank war für mich 40 Jahre ein Lebensgefängnis, ein Horror ohne Ende. Ich hatte aber nie den Mut auszusteigen und was anderes zu machen. Meine Frau ist der reine Kopfmensch. Sie schrieb für die Sparkasse Computerprogramme, mit denen sogar andere Sparkassen arbeiteten. Sie war in ihrer Abteilung unentbehrlich, hatte sogar so einen Sonderschutz. Ich dagegen: Wenn mal jemand am Schalter erschien und ich einen Bausparvertrag ausfüllen musste, wurde mir schon schlecht…
ZURÜCK ZUM REISEN. IHRE LIEBLINGSLÄNDER HEUTE?
Die Traumlandschaften im Südwesten der USA, aber an 1. Stelle Indien. Mit Ursprünglichkeit nicht zu überbieten. Dann Nepal, Ladah, Thailand und Hongkong. Eigentlich alle asiatischen Länder. Und alles, was anders ist als bei uns. Je exotischer, bunter, heißer als in Deutschland. Ich liebe exotische Märkte und Bazare. Heiße Wüsten und dampfenden Dschungel. Aber über allem HOLLYWOOD. Ich bin Hollywoodverrückt. Man kann schon sagen: All mein ICH ist irgendwie im Fernweh-Park „verpackelt“…
WAS WAR FÜR SIE DAS GRÖSSTE ERLEBNIS IM FERWEH-PARK?
Als Pierre Bricee kam. Denn dass Winnetou, mein Idol, persönlich zu mir in den Fernweh-Park kommen würde, habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt. Ich seh immer noch seinen BRAVO-Starschnitt an der Wand meines Jugendzimmers vor mir. Und dann in die Augen von Pierre Brice schauen war, als schaute ich in die von Winnetou…
Bei jetzt aktuell 561 Stars (Stand Januar 2026) habe ich soviel erlebt, dass man das eigentlich nur in einem Buch wiedergeben kann. Aber man kann zumindest schon mal in der Stoffsammlung dazu einen kleinen Eindruck davon bekommen: Lustiges, Spannendes, Superschönes, aber auch Irres, Nervenzerfetzendes. „Blick hinter die Kulissen mit den Treffen mit den Stars“, nachzulesen auf der Fernwehpark Homepage. Aber auf eigene Gefahr…
UND SAGEN WIR MAL – DIE IRRSTEN SITUATION UND EVENTS?




Oh, das gibt es viele. Wo anfangen, wo aufhören? Wie der Erlebnisse backstage mit den Stars.
So besuchte zum Beispiel der Sportler, der mit dem Olympischen Feuer die Olympische Spiele 1972 in Müchen eröffnete, der Fackelträger GÜNTER ZAHN, den Fernweh-Park. Oder Stabhochspringer-Star RAPHAEL HOLZDEPPE, der auf der Showbühne im Amphitheater im Neuen Fernweh-Park in Oberkotzau seine Hände in Ton drückte – und es stand noch kein einziger Pfahl, geschweige denn war auch nur ein Schild zu sehen… Dann das 1. Fernsehteam „AUSSENSEITER – SPITZENREITER“ mit Hans-Joachim Wofram und Christine Trettin-Errath oder die MEDIENSPEKTAKEL bei STAR-STERN Verleihungen. Ebenfalls Irre die vielen Reisebusse div. Busunternehmen mit Ausflüglern aus nah und fern. Auch wurde im Fernweh-Park ein Heiratsantrag gemacht mit einem Lichterherz und roten Rosen, ließen sich schon mehrmals Hochzeitspaare vor der Panorama-Welt-Schilderkulisse fotografieren gemäß dem Motto „Die Welt gratuliert zur Hochheit…“ und bereits 2x landete ein Hubschrauber mit einem ganz besonderen Star-Stern-Würdenträger oberhalb des Fernweh-Parks, von ihm selbst gesteuert…
Dann trauten die Passanten und Autofahrer ihren Augen nicht: trotteten doch da auch mal DROMEDARE in den Fernweh-Park, damals noch in Hof. Ein Zirkus war in der Stadt und machte im Fernweh-Park Werbung für ihre Vorstellungen. Auch stand der Original CADILLAC von JOHNNY CASH vor der Schilderkulisse, auch ellenlange Stretch-Limos in weiß und schwarz, mit denen Stefanie Hertel, Stefan Mross und Eberhard Hertel angefahren wurden, Henry Maske oder ein „Familenmitglied“ aus der DRACUALA-Dynastie. Oder viele tolle Oldtimer einer MERCEDES BENZ Sternfahrt, SL-Mercedes Freunde, ein historisches Feuerwehrauto, ein froschgrüner TRABI oder ein blitzender, silberner Rolls-Royce, oder die abgefucktesten Fahrzeuge einer PotHole Rallye, eines „Schlagloch Rodeos“. Dann stand ein blitzender, silberner Rolls-Royse, ein goldener Traktor oder ein ORIGINAL BOBBY aus England und vielen Chören, wie z.B. dem Polizeichor Nürnberg oder Hochschulstudenten aus Kasachstan, Kirgigistan und Tadschikistan, Auch war der BOTSCHAFTER DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, Mr. Philipp Murphy, persönlich im Fernweh-Park. Dann trat eine Tänzerin aus Bali auf und RUMPELSTILZCHEN (Jolly Goodfellow-Rumpel The Wordly Kangaroo Fool of Oz), s. Bild oben und DONALD DUCK und das CHRISTKINDL.
Neben Massen-Fahradfahrern, einer Fahrrad Friedenstour, Wasserwanderern, Kegler-Kids, DART Spielern, Pfadfindern, Blasorchester International, einer Supernasen-Hundestaffel und Eishockey-Spielerb, besuchten die irrsten Trikes und Rocker den Fernweh-Park, es gab vielen Massenszenen vor der Panorama-Schlilderkulisse, die größte wohl die von über 100 HARLEY DAVIDSON Fahrern, auch Massen-Schilderübergaben von Amerikanern von Hof Reunion. Ja, und dann das Highlight schlechthin: Schlagersänger Ross Antony brachte in der Fernwehsendung „Willkommen be Carmen Nebel“ dem Fernweh-Park das längste Ortschild Europas mit, aus seiner Heimatstadt Wales, 18. Meter lang. Dieses spannt sich im neuen Fernweh-Park im Markt Oberkotzau über 19 Pfähle…
Auch dokumentierte ein Mann sein „Leben in Schildern“, die 6 Pfähle füllen. Alle Bürgermeister, die bis zu 700 Kilometer Fahrtstrecke auf sich nehmen, um uns persönlich ihr oft auch lustiges Ortsschild zu übergeben, können wir hier gar nicht alle aufführen, hier z.B. nur die von „Linsengericht“ und des Karl-May-Museums von Radebeul, auch Schilderübergaben vom anderen Ende unserer Welt, aus down under AUSTRALIEN. Weiter drehte der JAPANISCHE AUTOKONZERTN SUBARO einen Werbefilm im Fernweh-Park. Ebenso entstand hier das Musikvideo „Geliebte Welt“.
Apropos Filmedrehen: die unzähligen Fernsehteams, die im Fernweh-Park schon drehten, sind unter PRESSE/TV dokumentiert. Das besonders bei den Kids angesagte DJ-Duo STEREOACT sendete live aus dem Fernweh-Park und erreichte Tausende von Zuhörer. Und was da auch an KONZERTEN auf der Showbühne des Amphitheaters abging: von z.B. „Fools Garden“ mit ihrem Welthit „Lemon Tree“, „Stefanie Hertel mit „More Than Words“ oder das der deutschen Stimme von Neil Diamond, Jess Robin, das Charity-Schlagerkonzert von „Spielberg“, die „Stimme von Roy Black, Kay Dörfel, nicht zu vergessen der Auftritt von Prince Damien u.v.a.. Oder bei unseren Rock-Pop-Schlager OLDIE Parties: Bei allen Musikveranstaltungen im Amphitheater war das Publikum im Amphitheater aus dem Häuschen: OLDIE Party 1 / OLDIE Party 2, da wurde der Fernweh-Park gerockt… Ja und dann kamen sexy Girls in den Fernweh-Park, die TOP GIRLS, die erste Girlband Oberfrankens, alle so um die 70. Was für ein herrliches Bild im Stil der Flower Power Zeit.
Uud wenn ich hier einmal die „irrsten Situationen“ Revue passieren lassen soll, dann müssen auch die offenen Münder der Besucher genannt werden, die bei ihrem Bummel durch die Schilderreihen zufällig einem Star begegneten, die also zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Welchen Star aus Musik, Film, Fernsehen, Bühne oder Sport man da alles schon hautnah erleben konnte, erfährt man in unserer Rubrik „Herzlich willkommen“.
WEN WÜRDEN SIE IN DIE SIGNS OF FAME GERNE NOCH AUFNEMEN?
Sylvester Stallone und Barack Obama
WEN WÜRDEN SIE NIE IN DIE SIGNS OF FAME AUFNEHMEN
Keine Politiker mehr, da diese das Datenschutzgesetzt nicht durchdacht haben und wir deshalb wegen der Beschwerde einer Person bei der Datenschutzbehörde München die schöne Webcam im Fernweh-Park abschalten mussten, so dass Besucher von dort aus nicht mehr ihre Freunde in der Welt grüßen können. Aber eine andere Cam in Hof darf laufend übertragen, da sieht man sogar Leute in einer Eisdiele sitzen. Antwort aus München: „Es gelten zwei verschiedene Richtlinien, eine für Betreiber einer Kommune, andere für Privatleute. Und in Oberkotzau sind die Vorgaben für eine Kommune zuständig… Bei der von Privat betriebenen Webcam hat sich noch niemand beschwert, also darf die weiterhin laufen… Bei sowas flippe ich aus.
Und alle, die mit der Afd zu tun haben oder Despoten anhängen. Deshalb habe ich auch das Ortsschild Schild „Hannover“ des Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder aus dem FWP entfernt, da dieser sich immer noch als „Freund“ dieses Massenmörders im Kreml bezeichnet.
SIND SIE EIN POLITISCHER MENSCH?
Obwohl ich in keiner Partei bin, mich aber sehr für das Weltgeschehen interessiere und mich in die Gesellschaft einbringe, sehe ich mich schon als „politischer Mensch“. Politisch sein bedeutet nicht nur, direkt in einer Partei oder in einem Parlament tätig zu sein, Es geht ja auch darum, sich für gesellschaftliche Themen zu interessieren, sich eine Meinung zu bilden und sich einzubringen, zum Beispiel durch Demonstrationen, Initiativen oder auch durch die Wahl. Und da ich nie wegsehe, wenn meiner Meinung nach irgendwo etwas gewaltig schief läuft, dann bin ich sicher ein politischer Mensch.
Ansonsten liebe ich das Wort „politisch unkorrekt“. Ich mache kaum etwas, was man gesittet gesagt, tun MUSS. Was von einem in dieser oder jener Situation erwartet wird. Im Gegenteil, ich mache das, was von den gesellschaftlichen Normen abweicht. „Im Alter muss man gesetzt sein. Da trägt man nur grau oder gedeckte Farben“. Wenn ich schon sowas höre. Ich mache genau das Gegenteil. Hoffe, auch noch mit 90 mit zerrissenen Jeans durch San Francisco laufen zu können. Es ist herrlich, politisch unkorrekt sein. Ich liebe die Flower Power Zeit, bis heute. Auch habe vor niemanden Respekt. Vor keinem Chef. Den in der Sparkasse nannte ich immer Oberindianer. Immer, wenn ich mal zum obersten Boss musste, fragte ich: „ist heute der Oberindianer da?“ Die Chefsekretärin fiel da fast immer in Ohnmacht. Respekt und Achtung? Nur vor Gott.
WARUM TRAGEN SIE LANGE HAARE UND SEIT WANN?
Ha, ha. Ich war ein Einzelkind, wurde von meinen Eltern geradezu vergöttert. Durfte nie mit anderen Kindern draußen herumtollen. War ein braver Bubi mit Spange im gescheiteltem Haar. Auch in den Anfängen der Sparkasse sah ich aus wie ein ordentlicher Sparkassenangestellter. Doch dann kippte es. Erste Reisen. Filmaction. Und haben Sie sich schon mal Reinhold Messner mit kurzen Haaren vorgestellt? Oder die Huber Buam? Es war erst eine reine Imagesache und dann ein aufbegehren gegen alles Biedere… Ich wollte kein 08/15 Bürger sein, kein „ordentlicher“ Banker. Niemand der macht, was man von ihm, seinem Alter und Stand entsprechend, erwartet.
Und da ich die Musik der 60er/70er liebe, wollte ich wie die damaligen Beatgruppen und Rockbands lange Haare tragen. Das legte ich auch danach nie mehr ab. Ist mein ganz persönlicher Protest gegen alle Spießigkeit. Später kam aber dann ein weit schwerwiegender Aspekt dazu. Wenn ich an die Nazizeit denke, sehe ich Köpfe mit an den Schläfen und im Nacken hochgeschorenen Haaren vor mir. Widerlich. Und dann auch die Glatzköpfe der Nazi-Arschlöcher, bewusst ausgesprochen. Da mir bei solchen Anblicken das Kotzen kommt, trage ich lange Haare.
Und: Wenn es meine Gesundheit erlaubt, werde ich noch mit 90 durch Jeansläden stöbern und mir irre Klamotten ansehen und zulegen. Althippie eben. LOL.
IHRE MEINUNG ZU MIGRANTEN UND FLÜCHTLINGEN?
Es ist unsere Pflicht, Menschen, die in einem diktaorischem Land um ihr Leben bangen müssen und deswegen fliehen, Schutz zu gewähren und aufzunehmen. Aber das muss Grenzen haben. Sobald sich von Migranten jemand auch nur das geringste zuschulden kommen laßt, ausser Falschparken etc. natürlich, muss er abgeschoben werden, egal wie es ihm in diesem Land dann auch ergeht. Auch unsere Gesetzgebung muss härter durchgreifen für Typen, die z.B. Hilfskräfte angreifen oder solche, die den Stromausfall im Januar 2026 in Berlin verursachten. Verknacken. Alle Kosten zahlen lassen. Und wer bei uns zu faul ist zu arbeiten, dem muss rigoros das Bürgergeld gekürzt oder ganz gestrichen werden. Wir sind viel zu human für Faulenzer und Verbrecher.
WO KÖNNEN SIE NICHT WIDERSTEHEN?
Bei neuen Actionkrachern auf Blu-ray, bei abgefuckten Lederjacken, am liebsten aus der Melrose Road in L.A. Da gibt es sogar welche von Stars.
WAS SCHAFFEN SIE NICHT?
Das zu tun, was man von mir erwartet. Will ich auch gar nicht. Un zu Leuten freundlich sein, die ich nicht leiden kann. Ich kann nicht schauspielern. Wenn ich jemand mag, der merkt das, wen ich nicht mag, der oder die natürlich auch. Auch schaffe ich es nicht – leider – vegetarisch zu leben. Wir essen zwar kaum Fleisch, aber ab und zu ein Schnitzel, eine Currywurst oder ein Döner muss schon sein. Oder Bratwürste und Sauerkreit. Halt in Maßen. Auch schaffe ich es nicht, bei meinen geliebten Bummeln durch München oder andere Städte NICHT in Jeansläden oder in Geschäfte zu gehen, wo es Blu-ray Filme gibt. Da muss ich rein. Stöbern. Am liebsten nach irren Klamotten gucken. Auch schaffe ich es nicht, diplomatisch zu sein. Was ich denke, sage ich auch.
WENN SIE ES SICH MAL SO RICHTIG GUT GEHEN LASSEN WOLLEN, WAS WÜRDEN SIE TUN?
Den nächsten Silbervogel besteigen, nach L.A. fliegen, mich dort 14 Tage in ein Motel einmieten und dann jeden Tag loslaufen – nur mit einer kleinen Videocam und GoPro unterwegs und leichtem Stativ mit geschmeidigem Kinoneiger. Vom „Walk of Fame“ in die Melrose Road weiter zum Sunset Boulevard, Beverly Hills, Canon-/Rodeo Drive nach Santa Monica… Und dann am Beach zurück nach Venice… Und drei Tage Las Vegas müssen auch mit sein. Und in Deutschland: Mal wieder zwei Tage durch München gammeln, Shophopping. Oder den Tremplmarkt in Nürnberg besuchen. Denn ich liebe Flohmärkte.
WARUM GEFÄLLT IHNEN SPEZIELL MÜNCHEN SO?
Mit gefallen alle großen Städte, und da besonders die Fußgängerzonen und das damit verbundene Flair. Aber München steht bei mir an 1. Stelle. Die Fußgängerzone ist die längste und schönste in Deutschland. Vom Stachus bis zum Marienplatz. Ein Traum. Dann laufe ich immer von der Bahnhofs-Untergrund Galerie bis zum Marienplatz, Sendlinger Tor oder umgekehrt Sonnenstraße zurück bis zum Marienplatz. Leider gibt es in der Sonnenstraße mein großes Fotogeschäft Sauter nicht mehr (nur kleineres Geschäft jetzt schräg gegenüber auf der anderen Straßenseit, aber kein Vergleich mehr…) In diesem Fotogeschäft verbrachte ich fast immer eine ganze Stunde. Dann natürlich Viktualienmarkt und weiter Hofbräuhaus, die Hotels „Bayerischer Hof“ und „Vier Jahreszeiten“, dann weiter an der Theatinerkirche vorbei Richtung Schwabing.
Der Bruder meiner Schwester wohnte in Fürstenfeldbruck. Da mich Verwandtschaft noch nie interessierte, früh um 7.30 Uhr ab zur S-Bahn und rein nach Minga. Dann bis abends 17.30 durch München „gerannt“. Nicht gebummelt. Gerannt. 100 Geschäfte im Schnellverfahren gecheckt. War trunken vor Begeisterung. Die tollen Biergärten überall. Dann abends todmüde in die S-Bahn gewankt und zurück.
Und von München aus ist es nicht weit in meine geliebten Berge. Ich kann mit Berlin nichts anfangen, auch mit Köln nicht. Doch da sind die Stars, die wir auf Grund des knappen Fernwehpark Vereinsbudges leider nicht so oft oder gar nicht besuchen können. In Hamburg renne ich immer durch die Speicherstadt am alten Michl vorbei bis zum Beatles-Platz auf die Reeperbahn. Wenn in Berlin, besuche ich außer mal den Ku-Damm und die Gegend ums Brandenburger Tor die Sterne am Potsdamer Platz. Da ich ja abend nie wo einkehre, ist für mich jede Stadt nur tagsüber interessant. Und da muss sie eine Fußgängerzone haben und eine Einkaufsmall. Mir gefällt auch Augsburg, Leipzig, Dresden und Nürnberg. Aber am liebsten allein – und los gehtt`s auf Shoppingtour, meist aber mit den Augen nur. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wenn Männer nicht gerne shoppen gehen. Für mich ist das das Höchste. Aber nur allein und nicht unter mehreren Stunden. Und in München gefällt mir einfach das bayerische Flair als I-Tüpfelchen dazu… Ich bin verliebt in München – neben L.A. natürlich und Vegas…
WAS WÜRDEN SIE GERNE IN IHREM LEBEN NOCH MACHEN?
Das angedachte Star-Museum in Oberkotzau einrichten, die Handabdrücke der Stars und persönlichen Gegenstände der Stars ausstellen, arrangieren, ein halbes Jahr in L.A. / Hollywood leben, Vietnam und andere asiatische Länder bereisen…
Zum Star-Museum mit „Hollywood Cafe“ speziell nochmal: Mit der Errichtung habe ich oder der Fernweh-Park Verein nichts zu tun. Das ist einzig und allein eine Sache des Marktes Oberkotzau, neben dem Fernweh-Park noch eine zweite Touristenattraktion haben zu wollen. Ich warte nur auf den Tag X wo es heißt: „Hier sind leere Räume. Bestücken Sie diese“. Dann kann ich loslegen, denn da ich ja auch mal Innenarchitekt werden wollte, ist das ganze Arrangement der Gegenstände schon fertig im Kopf vorhanden…
WOVOR HABEN SIE ANGST?
Vor allen Krankheiten, vor Ärzten und Krankenhäusern. Aber ich brauche Ärzte, zu denen ich sofort renne, wenn ich mir was einbilde. Denn nur die können wir sagen, „dass es niy is…“ Denn ich bin der größte Hypochonder, den man sich vorstellen kann. Von Harald Schmidt liest man, dass er auch einer sein soll. Auch Ingo Naujoks hat sich mal im „Riverboat“ als Hypochonder geoutet. Panische Angast habe ich auch vor Krieg und speziell Atomkrieg. Hier Tag x: „Ein Aufruf der Bundesregierung. Begeben Sie sich in die nächste Apotheke und holen Sie sich Jodtabletten gegen die Strahlung ab. So war Tschernobyl und Fukushima mir mich der größte Alptaum. Deshalb hängt im Fernwehpark auch ein großes Schild „Atomkraft – nein Danke“. Doch wie blöd ist der Mensch. Er lernt nichts dazu. Deutschland baut Atomanlagen ab, aber wenige Kilometer können uns solche in Tschechien und Frankreich um die Ohren fliegen und uns die Haut auf den Knochen verfaulen. Die dümmste Kreatur auf unserem Planeten ist der Mensch. Lernt nie was dazu. So gibt es Mord und Totschlag seit Kain und Abel und die Bibel ist voll mit grausamen Schlachten…
WELCHE BERUFE WÜRDEN SIE NIE AUSÜBEN, WO NIE ARBEITEN KÖNNEN?
Krankenhaus, Friedhof, Steuerbüro, Anwaltsbüro, Finanzamt, alles was mit trockenem Bürokram zu tun hat. Auch könnte ich nie Truckerfahrer sein, denn mir zieht es auf der Autobahn schon nach wenigen Minuten immer die Augen zu.
WIE OFT WAREN SIE VERLIEBT?
Ganz heftig mit 12 Jahren in eine gewisse Ingrid, die in Hof in der Blücherstraße wohnte. Allein schon, wenn ich den Gehsteig dort entlang ging, schwappte der wie ein Moor in der Lüneburger Heide unter meinen Füßen. Doch ich habe mir das damals noch nicht getraut, ihr das zu sagen. Ansonsten bin ich eigentlich laufend verknallt. Platonisch natürlich. Als Jugendlicher in die Wencke Myhre, dann in die Gitte. Das switchte immer hin und her. Wenn die Wencke lustig guckte, in sie, wenn Gitte beim Singen dann wieder mit den Wimpern klimperte, dann war sie es. Auch in Agnetha von ABBA, dann in die Rene Zellweger, Stefanie Stappenbeck. Frauen mit sagen wir mal aussergewöhnlichen, lustigen Gesichtchen. Ach ja, Juliane Werding war auch so ein Schwarm von mir… Geheiratet aber habe ich dann meine Erika. Ausser ihr gibt`s sonst nichts. Die Natalia Wörner hat für mich eine ganz besondere Ausstrahlung, ihre Nase gefällt mir. Und, da werde ich wohl viele schocken, Annalena Baerbock sehe ich auch immer gern. Die hat Köpfchen und einen vermitzten Mund. Und auf einem Trampolin hüpfen finde ich eh lustig…
GIBT ES ETWAS, WOFÜR SIE SICH IM LEBEN SCHÄMEN
So mit zehn, zwölf, war ich das erste Mal mit einem anderen Jungen aus der Nachbarschaft etwas in unserer Gegend, Richtung Geigengrund und Bismarckturm, unterwegs. Man kann es stromern nennen. Das einzige, was ich mal mit Gleichaltrigen unternahm. Denn ich waq ja so wohlbehütet, dass ich nie mit anderen spielen durfte, geschweigen denn herumtollte. Georg hieß der und sammelte Schmetterlinge. Ich war mit ihm mit Kescher unterwegs. Auch ich begann dann, bunte Falter zu „sammeln“. Sprich: zu töten. Präparierte sie. Dafür schäme ich mich heute noch. Nein viel mehr noch. Es tut mir in tiefster Seele weh. Und bat Gott um Vergebung, dass ich diese wunderbaren Lebewesen tötete. Auch erschoss ich mit der Luftpistole meines Vaters im Garten Mäuse, schnitt ihnen die Schwänze ab als Trophäe. Zerfetzte Wespen mit einem Schnalzgummi. Ich war wie ein Teufel. Als Kind ohne Sinn und Verstand für Tiere. Wenn ich daran denke, ekelt es mich vor mir selbst. Heute bin ich das Gegenteil.
Ich rette jede Wespe, fange sogar Fliegen mit einem Häuschen mit Schieber, das immer parat liegt, wenn in unserer Wohnung mal was summt und brummt – und lasse sie wieder frei. Wie wunderschön, wenn sie dann aus dem kleinen Plastikhaus absurren wie eine Rakete in die Freiheit. Wenn Erika im Salat mal eine kleine Schnecke entdeckt, setze ich sie in ein Blatt, fahre sechs Stockwerke runter und lasse sie in der nächsten Wiese frei. Ich bin der größte Tierfreund geworden, habe größten Respekt für die Schöpfung und tue alles zur Erhaltung unserer wunderbaren Mutter Erde mit all ihren Geschöpfen, Flora und Fauna. Wenn ich heute diese flatternden Juwelen sehe bitte ich Gott immer, dass er mir die Greueltaten meiner Kindheit vergeben möge. Ganz besonders liebe ich Taubenschwänchen, die wie kleine Kolibris über einer Blüte schweben…
WO WÜRDEN SIE LEBEN WOLLEN?
In den Hügeln von Hollywood. Mit Blick auf das Hollywood Sign. Das ist für mich das Höchste. Doch dort gibt es auch Feuersbrünste. Und wenn ich an Malibu denke, wo Gottchalks Villa ein Opfer der Flammen wurde, weiß ich auch nicht so recht. Oder in München, meiner Lieblingsstadt in Deutschland. Von dort ist es nicht weit in die Berge. von Hof aus sind es schon mal 350 Kilometer bis Minga. Aber da muss man wie in L.A. ja fast schon Millionär sein, dort leben zu können…
WENN ES EINE FERNSEHSENDUNG GÄBE, DIE WÜNSCHE ERFÜLLT, WAS WÜRDEN SIE SICH ALS KANDITAT DER SENDUNG WÜNSCHEN?
Sylvester Stallone in den Fernweh-Park holen oder ein Ticket nach Hollywood mit einem Treffen mit ihm – und gewährleisten, dass die Tonform gut durch die Flughafen Security kommt und dann auch mit seinen Handabdrücken wieder sicher in Frankfurt landet…
WAS WÄRE, WENN SIE DREI WOCHEN STRANDURLAUB MIT BADETUCH AUF EINER LIEGE GEWINNEN WÜRDEN?
Mein Tod.
WIE STEHT ES MIT SCHIFFSREISEN?
Würde ich nie machen. Tagsüber eingesperrt, Buffet, und dann werden Hunderte von Touristen ins Land gekarrt. Grauenhaft. Auch würde ich nie mit dem Zug durch ein Land fahren. Da bin ich auch gefesselt, an die Schiene. Ich muss rein in das Land, das fühlen, riechen, schmecken, hautnah… Frei sein.
UND MALLORCA, BALLERMANN?
Grauenhaft. Die Insel selbst ist natürlich wunderschön, aber nur weit weg von aus Eimern saufenden Konsorten. Widerlich: Komasaufen. Ebenso wäre Club-Animationsurlaube nichts für mich.
KAMEN SIE JEMALS MIT DROGEN IN BERÜHRUNG? VIELLEICHT IN IHRER GELIEBTEN FLOWER POWER ZEIT?
Nie. Das ist für mich tabu. Oder lassen Sie es mich so formulieren, wie ich es immer gerne tue, um etwas besonders drastisch darzustellen. Dieses Thema ist für mich so weit entfernt wie der Mond, ja, der Mars. Noch besser, die nächste Galaxie. Nie um alles in der Welt würde ich so etwas nehmen, mich davon abhängig machen, damit meinen Körper zerstören. Ich kenne auch niemand, der das macht. Kann ich auch nicht. Denn in so einer Szene würde ich mich nie bewegen. Auch würde ich mir nie und nimmer ein Tatoo stechen lassen. So ein Gift in die reine, gesunde Haut. Mich schüttelt es. Und geraucht habe ich sowieso schon nie.
WAS IST IHNEN GEFÜHLSMÄSSIG LIEBER, DER TAG ODER DIE NACHT?
Der Tag, und den als Morgenmensch so früh als möglich beginnen. In einem fremden Land in den Sonnenaufgang hineinfahren, am liebsten auf der Route 66. Ich liebe Roadmovies. Nach der Kühle des Morgens dann die heiße Sonne auf der Haut spüren. Aber immer nur, mit der Filmkamera griffbereit neben mir. Den Abend nur, um mir so ab 22.00 Uhr nach gemeinsamen Fernsehschauen noch einen meiner geliebten Actionfilme reinzuziehen. Abends durch die Straßen ziehen habe ich noch nie gemacht. Mich sieht keine Kneipe, keine Bar. Zudem trinke ich ja keinen Alkohol. Also was soll ich dort?
WAS STEHT IHNEN NÄHER, NORDISCHE LÄNDER ODER SÜDLICHE?
Brauche ich überhaupt nicht darüber nachdenken: Südliche. Denn ich liebe Palmen und südländisches Flair, Wüsten und Dschungel. Winter und kalte Temperaturen sind mir ein Greul.
BERGE ODER MEER?
Berge, mit Wasser kann ich nichts anfangen, denn ich kann ja nicht schwimmen. Ich habe keine Beziehung zu Wasser. Außer eben Südsee mit schräg in das türkisblaue Wasser ragenden Palmen. Oder Sri Lanka. Mit 30 Grad Wassertemperatur. Da bin selbst ich bis zu den Knien mal reingegangen. Die Ostküsten mit den dichten Palmenhainen dort war wie im Paradies.
IHRE LIBLILNGSBLUME?
Da gibt es keine. Ich mag alle Blumen. Auch Unkraut. Ich bin schon soweit, dass ich mich am liebsten bei jedem Unkraut entschuldige, wenn ich es im Garten rausreiße. Raus reißen muss. Denn ich kann ja den Garten nicht zuwuchern lassen. Aber wer gibt mir das Recht zu entscheiden, dass dieses Gräslein wachsen darf und das andere nicht. Jedes ist auf seine Weise wunderbar gestaltet. Ganz besonders aber mag ich Sonnenblumen, die ganz großen.
LIEBLINGSTIERE?
Auch da gibt es keine. Ich mag alle Tiere. Bis zum kleinsten Insekt. Außer Moskitos, die aber ja auch nicht bewusst Krankheiten übertragen. Und ich mag auch keine Zecken. Aber die wissen ja auch nicht, dass sie den Menschen schaden. Ganz besonders aber liebe ich flauschige Küken und Gänschen, alle Tierbabies. Das große grüne Heupferd. Junikäfer…
LIEBLINGSMENSCHEN?
Das ist schwer zu beantworten. Eigentlich gibt es da keine, außer natürlich meine Frau. Danach wird`s schon wieder problematisch. So habe ich z.B. keinen Kontakt mehr mit jemand in der Verwandtschaft, da dieser Afd wählt und davon schwärmt. Damit wir uns nicht die Köpfe einschlagen, habe ich mich da zurückgezogen. Zudem habe ich viele schlechte Erfahrungen gemacht an widerlichen Menschen, die böse, hinterhältig und gemein sind. Ich kenne ein paar wirklich liebe, wunderbare Menschen, die ich von Herzen mag. Von denen ich glaube und hoffe, dass sie nie enttäuschen werden oder plötzlich dunkle Dinge von ihnen ans Tageslicht gelangen, mit denen ich vorher nie gerechnet hätte. Ich habe nur ganz wenige Freunde, mit denen ich gerne zusammen bin.
WIE VEREINBART SICH DAS MIT DER TOLERANZ, HINTER DER SIE STEHEN?
Solange Leute nicht anderen schaden, können Sie ja tun und lassen was sie wollen. Wir leben Gott sei Dank in einem Land mit Meinungsfreiheit. Aber in dem Augenblick, wo sie unserer Demokratie beschädigen, darf man nicht die Augen verschließen, muss man sich einmischen, muss man Flagge zeigen. So marschiere ich gerne mit bei „Wunsiedel ist bunt“. Bin wie stolz gewählt worden zu sein von den Schülern und Schülerinnen der Wunsiedler Mittelschule „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ und nehme teil an „Kein Platz für Rassismus“.
IHR GRÖSSTER WUNSCH FÜR IHR LEBEN?
Da gibt`s nur eins: Gesundheit für meine Frau und für mich bis ins hohe Alter. Ist ja die Grundlage für alle Aktivitäten. Und: Dass alle Waffen der Welt wie Schokolade in der Sonne schmelzen…
WAS BEREUEN SIE IN IHREM LEBEN?
Einmal eine tolle Idee gehabt zu haben, deren Umsetzung aber unfähige Leute an die Wand gefahren haben. Da die Idee super war, würde ich das sofort wieder machen aber nur wenn garantiert ist, dass Fachleute mit Wissen und Können das in die Hand nehmen. Weiter bereue ich, Leuten blind vertraut zu haben.
Weiter bereue ich, vierzig Jahre meines Lebens meine Fähigkeiten nicht beruflich genutzt zu haben. Ich weiß was ich kann und was nicht. Ich kann nicht Zahlen, Formulare, Bürokram. Aber ich kann gestalten und habe den Blick für Motive. Ich hätte Kameramann werden müssen. Dann hätte ich meine Begabung voll entfalten können. So wurde diese in einem Glaskäfig täglich mit Füßen getreten. Meine Fähigkeiten, richtig eingesetzt, hätte viel bewirken können. Ich bereue nicht den Mut gehabt zu haben, auszusteigen und einen anderen Beruf zu beginnen, der meinen künstlerischen und optischen Fähigkeiten entsprach. Wenn ich da an Fotografie, Landschaftsfotografie, Portätfotografie denke und vor allem daran Motive zu sehen, Bilder in Szenen zu komponieren. Stattdessen das dreckige Geld von anderen Leuten zu zählen und saublöde Formulare auszufüllen…
Weiter macht mich hektisch, dass mir im Herbst des Lebens wohl nicht mehr die Zeit bleibt, alle meine Filme meiner Filmsammlung anschauen zu können. 80% der Filme habe ich aus Zeitgründen nie gesehen, oft nur kurz reingeschaut, die Szenen nach filmhandwerklichen Können geprüft und bei „gut“ in die Sammlung einverleibt oder in den „Müll“ geworfen. Auch werde ich es wohl nicht schaffen, einen dicken Roman zu schreiben. Ich schreibe leidenschaftlich gern, genauso gern wie filmen. Und eigentlich an erster Stelle: REISEN. Was würde ich alles noch gerne bereisen wollen?
WAS?
Baja California, Mexiko, war noch nie in Rio und auf Hawaii. Da habe ich immer gewartet, bis es nach VHS es digitale Videokameras gibt. Denn mit 16-mm und dem schweren Equipment wollte ich das Inselhopping nicht machen. Doch dann kam ich nicht mehr dazu.
WAS WÄRE FÜR SIE EIN „SPINNERTER“ WUNSCH ?
Nun ja, für manche ist das sicher spinnert, aber wenn ich mir das wünsche, ist das schon real. Zum Beispiel in einem Pink Cadillac Eldorado Biarritz durch Beverly Hills zu fahren ins Spago, um dort Sly Stallone zu treffen. Und mal rauflaufen zum Hollywood Signs auf den Mount Lee. Nochmal über die Route 66 fahren, diesmal mit einer digitalen Filmkamera, und einen richtig schönen Lost Places Film zu drehen. Und den größten Fernseher daheim an der Wand zu haben den es gibt und den ich jede Woche im Mediamarkt anschmachte, ohne das meine Frau zetert.
Ach ja, noch was. Einen privaten Palmengarten mit auch großen Bananenstauden und angrenzenden Kakteen-Wüstengarten, wo man im Winter bei schönen 25 Grad entspannen kann. Mich mit Steinen und skurillen Wurzeln austoben zu können, ein Bachlauf dazwischen mit kleinen Wasserfällen. Meine Liege müsste von Sand, Beachatmosphäre umgeben sein. Und in einer Ecke Hühnerküken oder Minihühnchen, die dort rumwunseln. Und freifliegende, exotische Schmetterlinge, die sich einmal auch auf meine Hand setzen. Das wäre mein kleines Paradies. Und daneben einen PC, in den ich für meinem Roman, den ich immer noch schreiben will, sofort meine Gedanken reinhacken kann…
SO EIN TRAUM VON IHNEN?
Im Lotto gewinnen, und damit ganz allein das geplante STAR-MUSEUM / Hollywood-Cafe am Fernweh-Park bauen zu können. Auf niemand angewiesen zu sein. Dieses nach meinen Vorstellungen zu dekorieren. Auch hätte ich schon eine Person für dortige Führungen, denn ich kann ja nicht immer vor Ort sein. Marion, ein Fernwehpark Vereinsmitglied, die leider zu weit weg wohnt. Aber bei soviel Geld könnte sie mit ihrem Mann im Museum wohnen. Ihr vertraue ich blind. Sie kennt genau wie ich ticke und: mag meine Ideen und deren Ergebnisse…
Und: Wenn ich mal wieder in L.A. bin oder durch Bel Air und Beverly Hills laufe, dort einen berüchmten Filmschauspieler/in in einem Cafe oder Restaurant sitzen zu sehen. Klar würde ich diese ansprechen. Auch habe ich immer Fernwehpark Prospekte, in diesem Fall in Englisch, dabei…
IHR LIEBLINGSWITZ?
Ich merke mir keine Witze. Aber einen habe ich: „Wie kann man das Hirn eines Afd-Wählers auf Erbsengröße bekommen? Antwort: „Aufblasen“.
WEN BEWUNDERN SIE?
Gott, Jesus Christus, die Schöpfung, alle, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit streben und danach leben.
WAS „SIND“ SIE?
Ich würde sagen, alles was mich ausmacht, und das sind auch Ticks, Begeisterung, Enthusiasmus, aber auch Angst und Aggression in gewissen Bereichen. Ich tue mir schwer, Dinge seinen Lauf nehmen zu lassen. Recht haben und Recht sprechen sind oft zweierlei Stiefel. Das nicke ich nicht ab. So bin ich laufend im aufbegehren gegen böse Dinge und Menschen. Ich kann das nicht abnicken. Aber wie schon erwähnt, arbeite ich da an mir und möchte das dem obersten Richter im Himmel überlassen.
Zudem würde ich nie ein Puzzle machen. Ich setzte meine Gedanken und Energie nur dort ein, wo es für mich Sinn macht. Wo ich ein Ergebnis sehe. Ein Puzzle schmeißt man wieder zusammen. So würde ich, wenn überhaupt, meine Konzentration nur dann für sowas verwenden, wenn das Puzzle letztendlich eingerahmt an der Wand hängen würde. Auch mache ich nie Gesellschaftsspiele. Sich für NIX engagieren, nur um Zeit zu verbrennen? Dafür ist diese mir viel zu kostbar. Bei mir gibt es eigentlich keinen Tag, der nicht mit Aufgaben gefüllt ist, die abgearbeitet werden. Rumhängen? Für mich undenkbar. Ausser im Sommer im Garten, wenn`s endlich mal schön warm ist. Aber da ist das Nichtstun im Liegestuhl gut investierte Zeit, um Kraftreserven zu speichern. Der einzige Tag, an dem ich absolut nichts mache, ist der Sonntag. Aber auch erst seit einigen Jahren. Denn ich habe gemerkt: Sonntagsarbeit ist Montagsverderb. Schnell am Sonntag vor dem Mittagessen noch ein paar Filmszenen reinschneiden oder Mails beantworten… Kommt dann nicht in der kommenden Woche was dazwischen, was all diese Arbeit zunichte macht? Da ich das immer öfter erlebt habe, gehört der Sonntag ganz allein Gott. Und das tut mir gut. Ich kann ganz entspannt mal nichts tun und nicht den Druck haben, so zwischen Mittagessen und Spaziergang noch was reinschieben zu müssen, was man nebenbei schnell mal erledigen kann. Dieser Druck ist weg, und das tut mir sehr sehr gut. Vielleicht auch für andere empfehlenswert, das mal auszurobieren.
Und was mich auch ausmacht: Ich bin kein Techniker. Wenn etwas nicht funktioniert habe ich nicht die Nerven und den Sachverstand, den Fehler zu suchen. Da muss ein Fachmann her. Und ich bin kein Geschäftsmann, ich entscheide aus dem Bauch heraus und nie überlegt, damit Geld zu machen. Klar, denn ich hasse ja Zahlen und Börse. Bei mir ist alles Idealismus. Wenn ich all die Power, die ich mein Leben lang an den Tag lege, in anderen Bereichen eingesetzt hätte, wäre ich vielleicht schon Millionär. Aber bei mir steht das Gefühl und die Entscheidung, meist sehr spontan und sofort, aus dem Bauch heraus, an erster Stelle. Wenn ich zum Beispiel für den Fernwehpark eine Idee habe, muss diese sofort umgesetzt werden. Ein sich dahinziehen über Wochen – da werde ich wahnsinng. Denn da ist alles schon wieder mit Hunderten von neuen Ideen überlagert.
Auf den Punkt gebracht: Bei mir gibt es im Leben keinen Leerlauf. Ich mache nichts Unnützes. Alles muss bei mir Sinn machen. Vielleicht ist das, was ich mache, für andere unnütz. Für mich aber nicht. Sonst würde ich dafür keinen Finger krumm machen. Eigentlich bin ich ein workoholic.
DOCH EIN VORSATZ FÜR`S NEUE JAHR?
Ok, einer: Bei endlich mal 30 Grad im Schatten nicht mehr so lang am PC sitzen, Bilder für die Fernwehpark Stories bearbeiten und Filme schneiden, sondern die sowieso spärlichen warmen Sommertage auskosten. Dabei regt mich schon wieder auf: Endlich ist es mal etwas wärmer – und schon jammert ganz Deutschland. Genießt doch endlich mal die Wärme, die wenigen Tage, die man bei uns an einer Hand abzählen kann. Viel zu schnell versinken wir hier wieder im Schmuddelwetter und Kälte, für ein halbes Jahr…
IHR LEBENSMOTTO?
Immer die Wahrheit sagen, ohne Rücksicht auf Verluste. Mich nie verbiegen. Bei Unwahrheiten, die in die Welt gesetzt wurden alles tun, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Aufklären und berichten, wie es wirklich war.
ABSCHLUSSWORT
Für den „Fernweh-Park“ gibt es keine Denkschablonen und Vergleichswerte. Zwar ähnelt es seinem großen Vorbild, dem „Sign Post Forest“ in Watson Lake, Kanada, doch dort gibt es keine Ideologie und Botschaft. Keine Stars und nicht all die Dinge, die das deutsche Pendant ausmachen. Deshalb ist das Projekt ja so aussergewöhnlich und gilt als weltweit einmalig. Es ist eben nicht 08/15 – und könnte wohl auch nicht von einem „biederen Sparkasssenangestellten“ geschaffen worden sein. So muss sich der Initiator sicher auch selbst vom Otto-Normalverbraucher abheben. Nicht mit der Masse mitschwimmen und sogar ein bischen crazy sein… LOL









