Andreas Kieling

ANDREAS KIELILNG zählt zu den bekanntesten Tierfilmern in Deutschland.

Als 16-jähriger aus der DDR geflohen, war er als Seemann für Überseefahrten auf deutschen Handelsschiffen unterwegs und danach als Forstbeamter tätig. Dabei absolvierte er längere Auslandsaufenthalte, darunter in China, Indien und Pakistan.

1991 begann Kieling Dokumentarfilme zu drehen und bereist seit 1992 Alaska. U.a. erkundete er auf über 3000 Kilometer den Yukon von der Quelle bis zur Mündung in das Beringmeer. Die dabei entstandene dreiteilige Dokumentation wurde 2007 in der ARD gezeigt.

Einem breiten Publikum bekannt wurde Kieling durch seine Tierfilmdokumentation, die ab 2008 im ZDF ausgestrahlt wurden. Dazu war er auf allen Kontinenten unterwegs. 2009 machte er sich auf eine Wanderschaft quer durch Deutschland und folgte entlang des ehemaligen Todesstreifens dem Grünen Band. Der Titel des Films: „Mitten im wilden Deutschland“. 2010 strahlte Arte die fünfteilige Serie „Mitten in Südafrika“ aus. Seine Erlebnisse mit Tieren beschrieb Andreas Kieling auch in mehreren Büchern.

Sein Film „Abenteuer Yukon – Der lange Weg zum Eismeer“ erhielt 2008 auf dem Wilkdscreen Festival in Bristol den Panda Award. Für seine langjährige Filmarbeit als Tierfilmer wurde er 2015 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 21. Januar 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Andreas Kieling in der Stadthalle Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme BÜLENT CEYLAN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew treffen Andreas Kieling bei seinem Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Freiträumer-Spezial“ von Mario Goldstein in der Stadthalle Plauen.

Wieder einmal, wie immer, ist die Stadthalle ausverkauft. Kein Wunder, bei so einem Referenten. Der aus dem Fernsehen bekannte Tierfilmer hält seinen Live-Filmvortrag „Im Bann der wilden Tiere“. Dazu spricht Kieling nicht zu stehenden Bildern wie sonst bei den bekannten Vorträgen, sondern zu Filmaufnahmen. Das gefällt Fernweh-Park Initiator Klaus Beer besonders, denn auch er entführt auf seinen Filmvorträgen die Besucher mit dem „bewegten Bild“, sprich Film. Während bei Beer der Film wie im Kino und Fernsehen vertont wiedergegeben wird, spricht Andreas Kieling live zu seinen Filmsequenzen. Nur ab und zu, wenn der Originalton etwas Wichtiges transportieren soll, wird der Ton hochgezogen. Doch bevor es soweit ist, trifft sich der Tierfilmer mit Klaus Beer zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Während die meisten Besucher zielstrebig auf ihren Platz zusteuern, haben doch einige mitbekommen, dass sich in dieser Ecke des Saales etwas Besonderes anzubahnen scheint. So umringen „Schild und Ton“, noch bevor der Star des Abends kommt, eine stattliche Zahl von Besuchern. Bewaffnet mit Handys harren sie der Dinge, die da kommen werden…

Als Andreas Kieling erscheint, muss er sich den Weg durch die Besucher bahnen. Auf ihn warten aber auch weitere Fotografen, die seine Ehrung im Bild festhalten wollten. Klaus Beer hat heute nicht nur die Fernwehpark Fotografin dabei, sondern auch eine Kamerafrau. Denn wie auch bei Markus Lanz wird die Ehrung mitgefilmt. Klaus möchte für die neue Fernweh-Park Homepage ein kleines Video zusammenschneiden, damit man neben der Bilderstrecke auch im Film sieht, wie die Handprint-Aktion mit dem bekannten Tierfilmer vonstatten ging.

Klaus muss zu dem Projekt selbst nicht mehr viel erklären. Andreas hat sich natürlich vorher auf der Fernweh-Park Homepage informiert und greift gleich zum Stift. Mit Schwung setzt er in großen Lettern seine Unterschrift auf sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ANDREAS KIELING und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch hier muss er nicht eingreifen. Andreas Kieling, der gewohnt ist, schwere Kameras und Stative durch die Gegend zu schlappen, langt auch hier tüchtig zu und will das auch ganz bewusst alleine machen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Andreas die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Andreas Kieling gerne mit.

Klaus erklärt das immer so, dass man die Hände am besten hinter den Abdrücken, leicht erhöht, aufstellt, so dass die Prints wie im Spiegel darunter zu sehen sind. Doch Andreas möchte das anders machen. Für ihn ist es wichtig, die Hände für diese schöne Sache recht hoch zu heben. So zeigt er, dass er voll hinter der Botschaft und Ideologie des Fernweh-Parks steht. Und da die Filmkamera das Ganze dokumentiert spricht er auch in die Kamera das, was er selbst für wichtig hält. Er plädiert dafür, nicht so viele Lebensmittel wegzuwerfen. Das gefällt Klaus sehr. Wie recht er doch hat.

Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Andreas Kieling seinen seinen Namenszug zwischen die beiden Handabdrücke.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau Jolanta Stettner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machen wir bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Akton von Andreas Kieling mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

 

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Bülent: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Deine Handabdrücke und Dein Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Dir aber als Erinnerung an Deine Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe Deines Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“. So wie mit Andreas. Und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Kielings wilde Welt

Und wenn Klaus ihn dann wieder im Fernsehen sieht, hat er seit heute eine ganz andere Beziehung zu ihm. Andreas verrät auch die nächsten Sendetermine. Er ist in „Kielings wilde Welt“ im März wieder ZDF zu sehen.

Parallelen zu Klaus Beer Filmen

Und überhaupt. Wer Klaus Beer`s neuen Film „Shooting Wild West – Traumlandschaften in Visier der Kamera“ gesehen hat, wird Paralellen zu Andreas Kielings Filmen feststellen. Klaus: „Nicht in Sachen Tiere. Denn diese zu filmen habe ich keine Geduld. Da bewundere ich Andreas sehr. Wenn ich da an seine Wahnsinns-Krokodilaufnahmen in Australien denke, wo er ganze drei Wochen auf diese Bilder gewartet hat… Undenkbar für mich. In dieser Zeit muss ich einen Film über ein ganzes Land machen.

Zudem filme ich wie gesagt nur die Tiere, die mir beim Drehen z.B. in Nordamerika zufällig über den Weg laufen. Chipmonks, Murmeltiere, mal die eine oder andere Schlange oder Vogelspinne. Ich konzentriere mich in Nordamerika auf Landschaftsaufnahmen und auf die Sitten und Gebräuche fremder Völker in z.B. Indien, Nepal, Ladakh, Thailand, Südafrika oder der Sahara, hier zum Beispiel die Tuaregs. Aber das war früher. Leider kann man heute so manche Länder und Gegenden wegen dieser furchtbaren Kriege oder Kriegsscharmützel überhaupt nicht mehr bereisen. Ich war z.B. auch in Aleppo, habe in Palmyra gefilmt. Mich erschaudert es immer wieder wenn ich nur daran denke, dass IS-Teufel diese wunderbare Kulturstätte und auch andere Kulturdenkmal zerstörten. Deshalb habe ich ja auch den Fernwehpark gemacht, als Mahnmahl für eine friedvollere Welt und für das gute Zusammenleben fremder Völker.

Klaus redet sich schon wieder in Rage. Aber das tut Andreas Kieling auf der Bühne auch, wenn er zum Schluß auf Dinge hinweist, die ihm wichtig sind. Und weist schon mal während des Vortrags über`s  Mikrofon jemand im Publikum an ruhig zu sein und aufzupassen. „Denn das was ich jetzt sage, ist sehr wichtig!.“

Andreas und Klaus – beim Schleppen… beim Drehen… in Action…

„Parallelen zu Andreas Kieling Filmen sieht man konkret, wenn ich selbst mal im Bild erscheine“, sagt Klaus Beer. „Das war früher nie der Fall. Doch bei meiner neuesten Produktion „Shooting Wild West“ zeige ich nicht nur Traumlandschaften, sondern „the making of…“ zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Film. Man sieht das Schleppen der Ausrüstung, der Kameras, des Stativs durch Flussläufe, über hohe Sanddünen, in Gebirgsregionen… und da brülle ich schon mal „Sch…“, wenn ich im Sand stecken bleibe… und schneide das hinterher auch nicht wieder raus. Das ist eben live und so herzerfrischend echt… Menschlich eben.“

Und da wären wir wieder bei ANDREAS KIELING. Wie sagte er doch in seinem Vortrag: „Man ist vom reinen Tierfilm abgekommen“. Und so sieht man Andreas Kieling in seinen Filmen nicht nur Aug in Aug mit wilden Tieren, sondern auch das, was man sonst normalerweise nicht sieht. Hinter der Kamera, am Schleppen und Machen…

Wie sich Klaus und Andreas da ähneln. Klaus: „Auch ich zeige in diesem Film eben nicht nur Nationalparks, wie ich es früher einmal gemacht habe: Arches, Grand Canyon, Yosemite, Monument Valley, Capitol Reef, Bryce Canyon, Yellowstone – wie an einer Perlenkette aneinandergereiht. Nein. Nach meinen 16-mm Produktionen wollte ich in diesem ersten digital gedrehten Film die Beziehung zu dem Publikum aufbauen, d.h. die Zuschauer sollen sich mit dem Geschehen auf der Leinwand identifizieren. Indem sie sich mitfreuen, mitstaunen, „mitleiden“, können sie sich als Teil der Reisecrew fühlen und sind deshalb hautnah mit on tour.“

Und Andreas erzählt in seinem Vortrag, das sie meist zu dritt unterwegs sind und ein Kameramann nur dafür zuständig ist, ihn bei seinen Filmaktivitäten zu filmen. Und dieser Kameramann ist auch heute in Plauen mit dabei und filmt seinen Vortrag und fängt auch Bilder von seinen Buchsignierungen ein.

Und Klaus muss schmunzeln als Andreas sagt: „Früher habe ich mich selbst gefilmt, eine zweite Kamera aufgebaut und dann was Interessantes davor gemacht oder gesagt…“ Klaus: „Genauso mache ich das heute noch. Denn wenn ich als Guide in Nordamerika unterwegs bin muss ich mich um die Mitreisenden kümmern. Und die nicht um mich. Keiner nimmt da Rücksicht auf mich. Wenn ich also auf so einer Reise parallel dazu für mich filme und ich mit im Bild bin, mache ich das alles ganz allein…“

Selbstdarstellung

Klaus Beer: „Manchmal wirft man mir in diesem Film auch Selbstdarstellung vor. Da kann ich nur folgendes Beispiel anführen. Als ich früher in Super 8 und 16-mm auf Vortragstournee war und in einen 100 Minuten Film einmal kurz im Bild erschien, drehten sich die Zuschauer oft zu mir am Filmprojektor um und tuschelten: „Das ist doch der, der dort am Projektor sitzt“. Und hinterher: „Sie waren ja selbst dort.“ Da konnte ich immer nur den Kopf schütteln. Natürlich war ich dort. Ich habe den Film doch selbst vor Ort gedreht. Und jetzt sieht man halt mal, wie das alles so abläuft…

Und das finde ich auch so toll an den Filmen von Andreas Kieling. Wenn er nur wenige Meter von einem Bären oder Elefanten auf der Erde kniet und fotografiert oder filmt und dann das Tier auf ihn zukommt…  Da stockt einem schon mal der Atem. Das sind dann nicht nur tolle Tieraufnahmen, nein, man kann mit dem Autor mitfiebern und erlebt die Tierbegegnungen in spannenster Weise. Und wie kommt man an sein Motiv? Da muss man einfach mal durchs Wasser mit all der Ausrüstung. Von alleine fliegen die Bilder nicht in die Kamera. Und das im Film zu zeigen, ist eben eine völlig neue Art der Tier- oder Reiseberichterstattung.“

Blickkontakt mit den Fans

Sei anzumerken, dass sich Anderas Kieling beim Signieren Zeit für sein Gegenüber nimmt. Er setzt nicht nur seine Unterschrift in das Buch oder auf die DVD. Nein, er hält Blickkontakt mit seinen Fans und unterhält sich mit jedem einzelnen.

Wie sagte doch sein Tourbegleiter auf der Bühne im Saal: „Andreas kommt gleich. Er ist noch am Signieren. Seine Fans sind ihm wichtig. So ist er halt.“ Und so warten die Leute im vollbesetzten Saal des Freiträumer-Spezial halt noch ein wenig, bis es weitergeht mit „Im Bann der Wilden Tiere“…

Mario Goldstein und seine „Freiträumer“ machen`s möglich

Zum Schluß gibt es noch ein paar private Fotos mit dem Veranstalter des Freiträumer-Festivals und des heutigen „Freiträumer-Spezial“ Mario Goldstein, natürlich ebenfalls schon im “Signs of Fame“ verewigt. Denn auch Mario hat tolle Sachen gemacht. U.a. war er„mit einem „Wasserwerfer“ unterwegs zum Dalai Lama…

Und so hat Klaus bei seinem Freund Mario Goldstein im Rahmen des Freiträumer-Festivals schon einige bekannte Abenteurer in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Nach Thomas Huber und Joey Kelly auch Markus Lanz und heute eben ANDREAS KIELING. Es ist schon zur Tradition geworden, dass namhafte Referenten des Freiträumer-Festivals ihre Hände in Ton drücken und so ein öffentliches Zeichen setzen nicht nur gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt, sondern auch für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ANDREAS KIELING, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Filmaufnahmen: Jolanta Stettner

Foto-Film Postproduktion: Klaus Beer

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