Dieter Hallervorden

DIETER HALLERVORDEN, Komiker, Kabarettist, Schauspieler, Sänger, Moderator und Theaterleiter zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens, des Kinos und der Bühne.

Bereits 1960 gründete er in West-Berlin das Kabarett „Die Wühlmäuse“, das er bis heute als Direktor leitet. Danach folgten unzählige Fernseh- und Filmauftritte. So war er in dem Film „Das Millionenspiel“ zu sehen, ebenso spielte er in „Der Springteufel“ einen aus der Irrenanstalt entflohenen Anhalter. Zu seinen Charakterrollen profilierte er sich zudem als Satiriker und Komiker, in dessen Genre ihm 1975 mit der TV-Serie „Nonstop Nonsens“ der Durchbruch gelang.

Auch veröffentlichte er zahlreiche Musiktitel. Der wohl bekannteste davon ist das Duett mit Helga Feddersen „Die Wanne ist voll“, eine Parodie auf „You`re the one that i want“ aus dem Film „Grease“ mit John Travolta und Olivia Newton-John aus dem Jahre 1978.

Ab 1980 widmete er sich als Drehbuchautor und Schauspieler hauptsächlich der Kinoleinwand. Dort schuf er die Figur „Didi“. Filme wie „Didi – Der Doppelgänger“ (1984), „Didi und die Rache der Enterbten“ (1985), „Didi auf vollen Touren“ (1986) u.v.m. folgten. Zudem kamen TV-Serien wie „Didi – Der Untermieter“ (1985) oder die „Didi-Show“ (1989). Auch Filme wie „Ach du lieber Harry“, „Alles im Eimer“, „Welle Wahnsinn“ oder „Der Schnüffler“ aus den achtziger Jahren sind mit ihm als Markenzeichen verbunden. Seine Sketche und Aussprüche wie „Palim Palim“ „Ich hätt`gern eine Flasche pommes frites“ oder „Die Kuh Elsa“ wurden Kult.

Im politischen Kabarett glänzte er 1992 in der Sendung „Spottschau“ (Sat1) sowie in der ARD mit „Hallervordens Spott-Light“ (1994-2003). Von 1996 – 1997 moderierte er die erfolgreiche ARD TV-Samstagabendshow „Verstehen Sie Spaß?“. und von 2005 – 2010 „Die Comedy-Falle“ (Sat1).

Abseits von Klamauk und Comedy beeindruckte Hallervorden in Charakerrollen, wie z.B. in dem TV-Film von 2015 „Chuzpre – Klops braucht der Mensch!“ 2013 ist er mit dem Film „Sein letztes Rennen“ und 2014 mit dem ebenso beeindruckenden Film „Honig im Kopf“ im Kino zu sehen. 2016 sah man ihn auf der Leinwand mit „Ostfriesisch für Anfänger“.

Dieter Hallervorden wurde für seine Leistungen mit unzähligen Preisen geehrt, u.a. mit dem Bambi, dem Telestar, dem Deutschten Comedypreis, dem Bayerischen Kabarettpreis, dem Berliner Bär, dem Steiger Award, 3x mit dem Goldenen Vorhang, dem Verdienstorden des Landes Berlin sowie 2013 mit der Goldenen Kamera.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 07. Mai 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen DIETER HALLERVORDEN in seinem Theater in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DIETER HALLERVORDEN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hoher Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Dienstag, 7. Mai 2013. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew wurden von Dieter Hallervorden in das Schlosspark Theater nach Berlin eingeladen, wo Hallervorden die Leitung obliegt.

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Hallervordens engen Mitarbeiter und PR-Mann werden in einem Hinterzimmer des Theaters die Vorbereitungen für die Aufnahme in die „Signs of Fame“ getroffen. Wichtig ist immer eine freie Wandfläche, damit kein störender Hintergrund von der zu ehrenden Persönlichkeit und der damit verbundenen Aktion ablenkt. 

Pünktlich 12.30 Uhr kommt Dieter Hallervorden. Er ist nicht so, wie man ihn aus seinen Sketchen kennt. Privat ist er ein sehr vornehmer, überaus höflicher, ja einfach freundlicher, netter Herr. Klaus Beer sieht da Parallelen zu Hape Kerkeling, der im Gegensatz zu seinen Rollen privat ebenfalls ein sehr ernsthafter Mensch ist.

Klaus Beer stellt anhand des Fernwehpark Prospekts nocheinmal kurz die Ideologe dies Projekts vor. Interessiert betrachtet Hallervorden die darin abgebildeten Stars und Prominenten. Dabei sagt Klaus: „Herr Hallervorden, Sie werden sich sicher nicht mehr an mich erinnern, aber ich habe Sie schon einmal interviewt. Sie gastierten in der Hofer Freiheitshalle, für die ich jahrelang alle Veranstaltung mit der Filmkamera dokumentiert habe. Damals noch in Super 8. Und dazu Interviews mit den Künstlern führte. Zum Beispiel mit Vico Torriani, Caterina Valente, Peter Frankenfeld, Hans Rosenthal oder Peter Alexander. Wie Sie an den Namen ersehen, ist das aber sicher schon über 30 Jahre her. Seit damals hatte ich Sie als sehr freundlichen, überaus netten Menschen in Erinnerung. So ist Ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ einfach ein Muss, ja schon längst überfällig. Wir freuen uns deshalb sehr über die heutige ganz private Einladung dazu, hier in Ihrem Schlosspark Theater.“

Hallervorden und die Ameise

Klaus Beer ist aber noch wegen einer anderen Begebenheit am Rande von dem berühmten TV-Mann begeistert. Auf´s neue. Denn plötzlich bemerkt Klaus, wie er sich an der Verpackung der Tonschale zu schaffen macht. Er versucht eine kleine Ameise, die sich dorthin verirrt hat, auf seinen Finger krabbeln zu lassen und ruft gleichzeitig dem PR-Mann und Manager des Theaters zu, doch schnell ein Fenster zu öffnen. Als Klaus das sieht kommt er sogleich mit dazu und gemeinsam schaffen sie es, die Ameise durch das Fenster in die Freiheit zu entlassen.

Als großer Tierfreund, der auch jeden Junikäfer von der Straße rettet, ist Klaus schwer beeindruckt: „Ich bin so was von begeistert, dass Herr Hallervorden neben Bülent Ceylan ab sofort in die Reihe der nettesten und menschlichsten Stars im Signs of Fame einnimmt. Auch Kurt Felix und Paola gehören da dazu, und so manch andere. Aber es gibt da auch sagen wir mal eine TOP TEN… So eine wunderbare Geste habe ich bei Stars noch nie erlebt.“

Hallervorden sagt, dass er auch seinen Sohn so erzogen habe, dass er sensibilisiert ist für die Erhaltung der Umwelt und der Erde. Deshalb gebührt Hallervorden ein ganz besonderer Platz im Fernweh-Park, der nicht nur für den Frieden in der Welt und gegen Rassismus steht, sondern auch für die Erhaltung der Erde und der darauf lebenden Geschöpfe.

Die STAR-SCHILD Signierung – „Hallervorden nur echt mit dem Punkt…“

Dann aber wird zur Tat geschritten. Das Grußschild wird signiert. Wie bei jedem Star-Treff war Fernwehpark Initiator Klaus Beer vor Ort zuerst immer auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Er hat alles bestens vorbereitet damit, wenn der Star kommt, es gleich losgehen kann.

In leserlicher Schrift signiert Hallervorden sein Star-Schild und setzt hinter seinen Nachnamen einen Punkt. „Der gehört dazu“, sagt er. „Hallervorden also nur echt mit dem Punkt.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit DIETER HALLERVORDEN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach dran bleiben. Hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Dieter Hallervorden kommt ganz gut alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Dieter Hallervorden die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der die sehr nette und sympathische Dieter Hallervorden natürlich gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Bei so vielen Star-Shootings hat die Fernweh-Park Crew das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, dem Tourbegleiter oder persönlichen Betreuer oder Betreuerin des Promis vor Ort und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Stars erinnern sich nach vielen Jahren noch gerne an diese schöne Aktion.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Dieter Hallervorden, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Dieter Hallervorden: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen ihre Handabdrücke und Ihr Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus die Stars oft noch, ob sie auch das Fernwehpark – Star-Mobil signieren würden. Das geht natürlich nur dann, wenn das Fahrzeug im Backstagebereich so nah wie nur möglich bei der zu ehrenden Persönlichkeit geparkt werden konnte.

„Kommt, laßt uns hintenrum gehen“, sagt Hallervorden. Das Wetter ist so schön.“ So wählt man nicht den kürzeren Weg über die Bühne und weiter durch das Theater, sondern nimmt den Hintereingang, der halb um das Haus führt. Gegenüber in einer Pizzeria sitzen Leute. Die werfen jedoch keinen Blick herüber, denn sie ahnen nicht, dass sich unter der kleinen Delegation ein so berühmter TV- und Filmmann befindet. So kann Dieter Hallervorden, ohne von Passanten wahrgenommen zu werden, seine Unterschrift auf das rote Blech den neuen Star-Mobils setzen. Beim Star-Mobil angelangt, staunt Dieter Hallervorden nicht schlecht. Denn das Auto ist ein echter Blickfang.

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf ein „neues Leben“. Sie sollen einmal, zusammen mit den Star-Handabdrücken, in einem „Signs of Fame“ Star-Museum ausgestellt werden. So geht es jetzt mit den Unterschriften auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Diete Hallervorden zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

„Sein letztes Rennen“

Nachdem Dieter Hallervorden seine Unterschrift auf den roten Lack gesetzt hat erzählt er von seinem neuen Film, dessen Premiere bald in Berlin ansteht: „Sein letztes Rennen“. Diesmal ein ernster, nachdenklicher Film. In diesem Film spielt Hallervorden die ehemalige Marathon-Legende Paul Averhoff, der 1958 in Sydney die Goldmedaille errang. Heute lebt er in einem Altersheim. Um aus dem dort tristen Alltag auszubrechen fängt er wieder an zu trainieren, denn er will am Berliner Marathon teilnehmen.

Hallervorden hat für diese Rolle vier Monate hart trainiert und bezeichnet diese, wie er auch Klaus Beer erzählt, als eine der wichtigsten in seinem Leben. Denn schon in der Schule sei er ein guter Läufer gewesen. Auf den Promotionbildern dazu schaut er schon mal super aus. Er hat ein blaues Stirnband über sein weißes Haar gestreift und trägt Vollbart, was ihm ganz toll steht. Gedreht wurde im Olympiastadion in München.

„Der Springteufel“

Und Klaus sagt, dass er ihn in jungen Jahren bereits mit einem Film sehr beeindruckt hat. Der Film hieß „Der Springteufel“ und Hallervorden spielte darin einen aus der Irrenanstalt ausgebrochenen Anhalter, der als Anhalter einen Autofahrer tyrannisiert und psychisch in den Wahnsinn treibt. Eine sehr anspruchsvolle, unter die Haut gehende Rolle, so ganz anders eben, als man ihn in seinen anderen Comedyrollen kennt.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderbare Begegnung mit DIETER HALLERVORDEN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von DIETER HALLERVORDEN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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