Matthias Politycki

Der Schriftsteller verkörpert zwei der Hauptthemen, die im Herzen des Fernwehpark Initiators rumoren, in idealer Weise. Denn seit über zwanzig Jahren beschreibt MATTHIAS POLITYCKI in seinen Werken, und das sind Romane, Erzählungen und Gedichte, Erlebnisse bei Reisen in fremde Länder. Hier ist er mit wachem und geschärften Blick unterwegs und bringt seine Beobachtungen von fremden Kulturen und vor allem der dort lebenden Menschen in seinen Romanen auf den Punkt, Lesevergnügen pur.

Hapag-Loyd Kreuzfahrten, Zitat: „Schon in seinem Erzählband „Das Schweigen am andern Ende des Rüssels“, von der „ZEIT“ als „wunderbares Buch“ gerühmt, erwies er sich als genauer Beobachter der Fremde jenseits touristischer Klischees.„Jetzt muss er nichts mehr beweisen. Er ist ein großartiger Schriftsteller“, so schrieb die „WELT“ über ihn. „Selbst dem winzigsten Reisedetail gewinnt Politycki in seiner Schilderung die ganze Skala der Fremdheitsgefühle ab, aber er macht dies mit so souveränem Humor, dass man sich ihn als Reisebegleiter wünscht: Wenn schon nichts klappt, (auf einer Reise, soll ja des öfteren mal vorkommen…) dann wird es wenigstens lustig…“
Hapag-Loyd weiter: „Spätestens seit Erscheinen seines großen Kuba-Romans „Herr der Hörner“ zählt Politycki „zu den Weltreisenden der deutschen Literatur“.

Wer ist der Mensch MATTHIAS POLITYCKI, der das sprichwörtliche „FERNWEH“ auslebt und punktgenau mit sprachlichen Kostbarkeiten auf den Punkt bringt? In nüchternen Fakten: Nach dem Abitur studierte er von 1975 bis 1987 Neuere deutsche Literatur und Philosophie. Auch Theater- und Kommunikationswissenschaft. 1981 wurde ihm der Grad eines Magisters zuteil. 1987 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Seit dem Jahre 1990 ist er als freier Schriftsteller tätig.

Mit seinem 1997 veröffentlichten „Weiberroman“ erzielte Dr. Politycki sowohl bei Kritikern wie bei der Leserschaft einen großen Erfolg. Auch seine weiteren Werke wurden hochgelobt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 08.März 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen MATTHIAS POLITYCKY im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MATTHIAS POLITYCKI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen. 

Der 1. Schriftsteller im „Signs of Fame“
Ein Weltreisender der deutschen Literatur
Als Reisender in Sachen Sprache unterwegs
Matthias Politycki:  der „Herr der Sprache“

Viele Überschriften könnte man unserer Bilderstory diesmal zur Aufnahme des Schriftstellers MATTHIAS POLYTICKI vewenden, denn man braucht sich nur ein wenig mit seinem Leben und seinem ER-lebten zu befassen, schon öffnen sich einem wie aus dem Buch von Sherezades Erzählungen wunderbare Dingen aus fremder Herren Länder.

So ist wohl kaum ein anderer wie er geschaffen für eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“. Initiator Klaus Beer: „Eigentlich dürfte ich diese Story diesmal gar nicht verfassen, denn ich bin voreingenommen. Ich liebe selbst das Reisen über alles, ja, bin sogar süchtig danach, und zudem, daraus resultierend, neben dem Filmemachen, süchtig auch nach dem Schreiben, das Beschreiben des Gesehenen und Erlebten parallel zu dem auf Zelluloid eingefangenen Bildern.“ Klaus Beer weiter: „Persönlich ist über ihn zu sagen, nachdem wir ihn doch ziemlich hautnah kennenlernen durften: Er ist ein wunderbarer Mensch. Sympathisch, intelligent, mit viel Charisma.“

An Bord der MS Europa – In 180 Tagen um die Welt

Back to the Roots: Die Reederei Hapag-Lloyd vergab 2006 erstmals die Stelle eines Schiffsschreibers auf ihrem Kreuzfahrtschiff MS Europa. Zum sechsten Mal in Folge wurde der EUROPA im Jahre 2006 vom renommierten Berlitz Cruise Guide das Prädikat „5-Sterne-plus“ verliehen, eine Auszeichnung, die weltweit nach wie vor kein anderes Schiff trägt. Dabei erfährt auch das kulturelle Rahmenprogramm ein Höchstmaß an Qualität und wird ausschließlich von Spitzenkräften bestritten. Ob Künstler, Wissenschaftler oder Schriftsteller. So ludt die Reederei diesmal den Schriftsteller MATTHIAS POLITYCKI ein.

Politycki erhielt damit die Möglichkeit, als „writer-in-non-residence“ an einer halbjährigen Weltreise teilzunehmen. Daraus erstand der satirische Roman „In 180 Tagen um die Welt“.

Anläßlich einer Lesung aus diesem neuesten Werk im Buchladen im Altstadthof in Hof wird der berühmte Schriftsteller in die „Signs of Fame“ Friedensprojekts „Fernwehpark“ aufgenommen.

Von Hamburg – Hof Hauptbahnhof – in den Fernwehpark

Sonntag, 8. März 2009. 15.31 Uhr. Der Schriftsteller, aus Hamburg kommend, wird am Hofer Hauptbahnhof von Fernwehpark Initator Klaus Beer und Gattin Erika, Marlene und Rudolf Hofmann von der Buchgalerie und seiner Cousine Maidi Maidner, wohnhaft in Hof, abgeholt. Im Fernwehpark Star-Mobil geht es dann sofort zum Fernweh-Park, wo die Presse bereits wartet.

Es ist ein grauer, kalter Sonntag. Klaus Beer aber ist schon froh, daß es nicht auch noch regnet oder schneit. Denn das Fotoshooting zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ soll im Freien, unter den Schildergrüßen aus aller Welt, stattfinden. Der Schriftsteller freut sich schon sehr, das Friedensprojekt persönlich kennenzulernen. Er ist gespannt auf die Aktion und die sich daran anschließende Führung. Er hätte es auch leichter haben können, in einem warmen Raum, doch das wäre nicht das hautnahe Erlebnis gewesen. Politycki muß immer selbst vor Ort gewesen sein, alles selbst erleben, worüber er schreibt. Wie auch sein Roman „Herr der Hörner“, der in Cuba entstand. Für sein neuestes Werkt zum Beispiel will er demnächst nach Usbekistan reisen. Dementsprechend ist eine der ersten Fragen, mit Blick auf die Schilder, an Klaus Beer: „Haben Sie schon Samarkand?“ „Noch nicht?“, „Oh, dann bin ich ja fast gefordert, von dort eines mitzubringen“, sagt er lachend.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch wenn die Ehrung einer berühmten Persönlichkeit direkt im Fernweh-Park stattfindet, dann stellt sich die Frage und Suche nach dem passenden Hintergrund erst gar nicht. Die exotische Schilderkulisse ist die beste Location, die man sich zur Durchführung der Aufnahme in die „Signs of Fame“ und der damit verbundenen Bilder nur vorstellen kann.

Die STAR-SCHILD Signierung

Beim Eintreffen am Fernweh-Park geht es gleich los. Durch die Schilderreihen bummeln ist später dran. Erstmal ist die Ehrung an der Reihe. Wer weiß, wie lange das Wetter noch aushält. Matthias Politycki greift mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Hinter der Fotokamera heute, Erika Beer, die sonst bei keiner der Star-Ehrungen dabei ist. Oder nur in Ausnahmefällen, so wie heute. Denn sie scheut den sonst üblichen Starrummel. Nur bei Leuten, hinter denen sie steht, ist sie dabei. Im letzten Jahr fotografierte sie Peter Hahne, der auch Christ ist, und heute, als alte Leseratte, die Bücher regelrecht verschlingt, Matthias Politycki.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MATTHIAS POLITYCKIund aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt es noch ein paar Stimmungsbilder von seiner Lesung „In 180 Tagen um die Welt“.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Matthias Politycki kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Matthias Politycki die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Matthias Politycki gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Matthias Politycki seinen Namenszug in die graue Masse. Und am Abend dann, wird noch etwas ganz Besonders in den Ton gedrückt…

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit dem Schriftsteller Matthias Politycki, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“ 

Im Kopfkino um die Welt

Trotz Kälte läßt es sich das Matthias Politycki nicht nehmen, einen ausführlichen Bummel durch den Fernweh-Park zu machen.  Denn genau aus diesem Grund wollte der berühmte Schriftsteller unbedingt die Ehrung vor Ort, direkt im Fernwehpark durchführen, um eben den Schildergrüßen aus aller Welt ganz nahe zu sein – und sich dadurch einen persönlichen Eindruck von dem Projekt zu verschaffen. Ganz nach dem Prinzip, wie er sonst auch immer die Recherchen zu seinen Romanen unternimmt.

Erste Anlaufstelle ist da natürlich das handsignierte Friedensschild des wohl mit bedeutendsten Friedensverfechters auf der Welt, dem geistigen Oberhaupt der Tibeter und Friedensnobelpreisträger, dem DALAI LAMA.

Das Ortsschild mit dem Stiefel, „HAMBURG“, das damals die Countryband Truck Stop mitgebracht hat, hat eine besondere Bedeutung für den Matthias Politycki. Er wohnt dort, mit Nebenwohnsitz in München. „Wenn ich mal in Ruhe schreiben will, fahren meine Frau und ich nach München, wo uns niemand kennt“, sagt Politycki. „Denn wir wohnen ja nicht in ganz Hamburg, der Ortsteil ist ja auch wie ein Dorf, wo man sich beim Bäcker und Metzger und überall kennt…“

Da auch, sozusagen „back to the roots“, bekannte Abenteurer und Weltenbummler wie Reinhold Messner, Rüdiger Nehberg oder Arved Fuchs im „Signs of Fame“ vertreten sind, wurden von Besuchern immer wieder Stimmen laut, daß auch der Initiator selbst, Klaus Beer, der seit über 30 Jahren alle Kontinente der Welt mit der Kamera bereist, mit einem Schild vertreten sein sollte. Beer: „Ich kann mich natürlich nicht mit solchen großen Abenteurer vergleichen, aber ich habe mit diesem Schild einfach mal dem Wunsch der Besucher entsprochen. Und da Fernweh mein Antrieb zu allem ist, möchte ich damit als Initiator einfach die Besucher des Fernweh-Parks grüßen.“

„Mit dieser 16-mm Kamera habe ich insgesamt 6 abendfüllende Filme gedreht“ sagt Klaus Beer zu Matthias Politiyki und weist auf seine gute alte Beaulieu auf dem Bild. „Diese musste jetzt einer digitalen Kamera weichen“, sagt er. ‚TransAustralia, Rotes Abenteuer Outback‘ und Filme über Neuseeland, die Route 66, eine Kontinentdurchquerung Nordamerikas vom Atlantik zum Pazifik und „Best of the West“ waren die letzten Filme auf 16-mm Zelluloidmaterial.

Übrigens, der Film ‚Alaska-Yukon-Kanada‘, ebenfalls noch auf Chemiefilm gedreht, war die Grundlage zu dem Fernweh-Park hier. Bei den Dreharbeiten in Watson Lake wurde ich inspiriert, das deutsche Pedant hier in meiner Heimatstadt Hof zu errichten. Wir haben zwar noch nicht soviel Schilder wie dort, aber mit dem Friedensaspekt und dem integrierten ‚Signs of Fame‘, den Schildergrüßen der Prominenten als Zeichen für den Frieden in der Welt, können wir uns als weltweit einmalig betrachten“, fährt Klaus Beer in seinen Erklärungen fort.

Interessiert hört Matthias Politycky zu. Klaus Beer weiter: „Wir waren jetzt 21 mal in Nordaamerika, und ich habe mein Herz dort verloren. Diese Landschaften findet man sonst nirgends anders auf der Welt, besonders in Utah, Nevada und Arizona. Die Touren in den exotischen Ländern wie Indien, Nepal, Thailand, Sri Lanka, Ladakh, Südafrika, der nahe Osten, den Orient wie Tunesien, Marokko, Algerien, dann Südafrika und eine Sahara-Expedition, das war im Jahre 1978, verfilmte ich noch mit Super 8. Aber das waren auch schon richtige abendfüllende Filme, die hauptsächlich in den Volkshochschulen liefen. Mit den großen 16-mm Produktionen aber gehen wir heute noch auf Vortragstournee. Früher noch richtig mit schwerem Großraum-Projektor und riesigen Filmspulen, heute mit Beamer und DVD. Da ist einfach auf 6 Meter Großleinwand das Bild heller und farbbrillianter als mit dem guten alten Chemiefilm. Richtiges Kino also.“

Der Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor Klaus Beer, der seine Filme und Bildbände unter TERRA FLM produziert, könnte noch soviel über seine Reisen in der Welt erzählen und verrät Matthias Politycky. „Ich bin reisesüchtig. Die Menschen mit ihren für uns fremden Sitten und Gebräuchen auf Zelluloid oder jetzt digital auf Chip zu bannen, und dann später für meine Zuschauer auf der Leinwand wieder auszupacken, das ist MEIN LEBEN.“

Eine Führung mit der Ideologie des Projekts

Und da der ebenfalls reiselustige Schriftstller so interessiert zuhört, gibt es keinen Besuch im Ferneh-Park im Schnelldurchgang, sondern eine richtig schöne kleine Führung, von der diejenigen, die diese einmal erlebt haben, immer begeistert sind. Und wenn der Leser dieser Stimmungsstory dranbleibt, kann er auch viel über den Hintergrund zu dem Projekt erfahren…

Klaus Beer: „Wir haben hier bewußt das Schild des tibetischen Sängers Loten Namling, der auch den Dalai Lama auf seiner Deutschlandreise begegleite, zwischen Schilder aus China gehängt, mit dem provozierenden und hoffnungserfüllten Spruch Barack Obamas „Yes we can“: Denn wenn der Mensch nicht so bescheuert wäre, und Krieg und Terror verbreiten würde, könnte auch China und Tibet in Frieden miteinander leben. Es kann doch nicht sein, daß ein Land ein anderes unterdrückt und die dort lebenden Menschen ächtet. Der Fernwehpark kann Kriege sicher nicht verhindern. Leider. Aber ich möchte eines nicht tun. Den Kopf in den Sand stecken und – nichts tun. So soll der Fernwehpark als optisches Zeichen, als Mahnmahl für eine friedvollere Welt stehen und zum Nachdenken, Umdenken aufrufen. Und wenn bislang über 200 prominente Persönlichkeiten, so wie Sie heute, da mitmachen, mit ihrem bekannten Namen hinter dieser Idee stehen, können wir vielleicht etwas bewegen. Yes we can – wir wären in der Lage dazu, wir könnten es, wir müssen nur fest daran glauben und es einfach anpacken, beginnen…“

Es gäbe noch so viel zu erzählen bei dem Rundgang durch den Fernweh-Park. Deshalb sind auch die Führungen von Fernwehpark Initiator Klaus Beer so beliebt. Denn meist lauschen die Besucher mit offenen Mund und großen Augen den Ausführungen. Ihr einstimmiger Kommentar dann immer: „Das haben wir ja alles gar nicht gewußt. Jetzt sehen wir den Fernwehpark mit ganz anderen Augen.“

So auch bei der „Schilderstraße TransAustralia“, von denen die meisten Schilder der bekannte Fahrradabenteurer Tilmann Waldthaler aus down under mitgebracht hat. Insgesamt 5 Pfähle schon wurden mit Schildern vom anderen Ende unserer Erde, vom „Roten Kontinent“, bestückt. Klaus Beer: „Hier können wir mal so richtig back to the roots des Projekts gehen. Denn mit Blick auf die uns begegnenden Namen sollen die Besucher bekannte Bilder aus dem Gedächtnis abrufen, wie z.B. die Opera in Sydney, bei „Alice Springs“ den Ayers Rock natürlich, beim „Vorsicht Koalas Sign“ sich die süssen Kerlchen vorstellen – und sozusagen im ‚Kopfkino‘ eine Reise um die Welt antreten. Staunen wie ein Kind über Wunder auf unserem Blauen Planeten und sich diese kindliche Phantasie bewahren – und damit im Fernwehpark in wenigen Schritten eine Resie um die Welt antreten… Das ist der Ursprungsgedanke dieses Projekts.“

Christchurch – am Ende der Welt

Matthias Politycki und seine Cousine Maidi Meitner sind unter den Schildern von Neuseeland angelangt. Der Schriftsteller zeigt auf „Christchuch“. „Woher haben Sie dieses Schild?“. Klaus Beer: „Das hat eine Dame aus Hof mitgebracht, die ihre Bekannten in Neuseeland besucht hat. Denn der Fernwehpark lebt ja nur von Schildern, die Leute von ihren Reisen oder Heimatorten mitbringen. Nur so kann der Fernwehpark wachsen.“

„Wieso fragen Sie gerade danach? Hat das Schild für Sie eine besondere Bedeutung?“ „Ja“ antwortet Matthias Politycki, „Christchurch war der entfernteste Punkt der Reise auf meiner Schiffstour zu meinem Roman „In 180 Tagen um die Weltl“.

Interessiert durchwandert der Schriftsteller den „Schilderwald“, verschwindet zwischendurch auch alleine mal zwischen den Pfosten und sagt: „Ich muß mir alles genau ansehen, auch das, wo sie mich nicht direkt hinführen.“ Klaus Beer begeistert: „Nur so können seine Romane entstehen und Welterfolg haben.“

Cuba – besondere Bedeutung für den Schriftsteller

Dann bleibt Politiky beim FLORIDA-Pfahl stehen. Und zeigt auf CUBA. Denn dort lebte er für längere Zeit, kennt in Santiago de Cuba jede Straßenecke. Und von dort stammt auch sein Erfolgsroman „Herr der Hörner“, der für den deutschen Buchpreis 2005 nominiert wurde.

Wieder am Gehweg an der Straße angekommen, führt Klaus Beer Politycki gezielt zu dem NYC-City Memorial Day Pfahl, unter dem jedes Jahr am 11. September den Opfern des Terroranschlags von 2001 gedacht wird. Diese Stätte hat übrigens schon der Botschafter der Vereinigten Staaten besucht und dort eine Gedenkminute abgehalten.

„Die Schilder daneben, aus der Bronx und von ntv-Börsen-Moderator Markus Koch haben wir von der Produktion unseres Bildbandes New York City mitgebracht“ erzählt Klaus Beer. „Wir haben uns für das Buch wochenlang in Manhattan, Queens, Staten Island, in der Bronx, Harlem heraumgetrieben und Big Apple einfach „erlaufen“ und mit der U-Bahn „erfahrenl“. Nur so konnten wir unseren Bildband machen – fast wie Sie Ihre Romane. Einfach vor Ort sein, sehen, und schreiben. Doch bei uns kommen dann noch die Fotos dazu, die wir neben dem Bildband auch in Fotoaustellungen präsentieren. Über 5000 Bilder haben wir damals in New York geschossen.“

Jugendschwarm und lustige Namen

„Und warum ist dieses gelbe Schild mit dem Namen OYER dort mit angebracht?“ fragt Politycki. „Hat das was mit New York zu tun?“ Gute Frage. Beer: „Weil wir immer nur mit den Bausteinen, sprich Schildern, arbeiten können, die gerade reinkommen. Mache ich heute eines auf, weiß ich nicht, was morgen kommt und müsste dann ja laufend versetzen. Aber wir versuchen schon, diesen oder jenen Themenpfahl mit den dazu passenden Schildern zu bestücken. Doch OYER war schon aus den Anfängen des Parks hier vorhanden und stammt von jemand, die ich sehr gerne mag und schon als Jugendlicher sehr verehrt habe. Von „meiner“ Wencke. „Was? Von Wencke Myhre stammt das Schild?“, ruft Matthias Politycki, sich richtig ereifernd“. „Ja richtig, auf der kleinen Messingtafel darunter steht’s ja. Für Wencke Myhre habe ich auch mal geschwärmt“ – und schon haben Klaus Beer und Matthias Politycki eine weitere Gemeinsamkeit gefunden, neben dem gemeinsamen Faible für ein Land, das jedoch erst in unserer Rubrik „Die Fernwehfrage“, verraten wird.

„Übrigens“, informiert Klaus Beer weiter, „früher brachten die Prominenten auch Ortsschilder ihrer Heimatstädte mit, doch im Laufe der Zeit, als diese mehr und mehr wurden, konnte man die Promischilder nicht mehr von den anderen unterscheiden, und die kleinen Messingtafeln darunter waren zu unauffällig. So erhielten die Stars eigene Star-Schilder, mit ihrem Bild und Namensbezeichnung. So nahmen die „Signs of Fame“, die „Schilder der Berühmtheiten“, Einzug in den Fernwehpark. Bis zum heutigen Tag stehen über über 200 Stars und Prominenten hinter unserer Idee und helfen mit, diese über die Medien in die ganze Welt hinauszutragen.“ Alles Geschichten und Hintergrundinformationen, die man nur auf der Fernwehpark Homepage oder eben bei Führungen wir heute erfährt.

Grüsse vom Fernweh-Park hinaus in die ganze Welt

Als Klaus Beer dann noch auf die beiden Webcams aufmerksam macht, die auf der Startseite der Fernwehpark Homepage alle 30 Sekunden aktuelle Bilder vom Fernwehpark in die ganze Welt hinaustragen, und Besucher damit ihre Freunde von Hamburg bis Honolulu und New York live grüßen können, probiert das Matthias Politycki gleich mal aus. Er ruft seine Frau in München an.

Klaus Beer: „Seit 40 Jahren kein Buch mehr gelesen.“

Und alle winken mit. Von links: Rudolf und Marlene Hofmann von der Buchgalerie, davor Erika Beer, Maidi Meitner, Matthias Politycki und die Pressevertreter der Frankenpost Hof, Andrea Herdegen und Rainer Maier, die Klaus Beer überhaupt erst auf den Schriftsteller aufmerksam gemacht haben. Denn Klaus Beer gesteht: „Mein letztes Buch, das ich gelesen habe, war „Der Schatz im Silbersee“. Danach hatte ich keine Zeit mehr. Ich begann Filme zud drehen und die Bearbeitung eines Filmes dauerte fast ein Jahr. Dann unterwegs mit Filmvorführngen. Dann kam schon wieder die nächste Reise und der nächste Film. Und dann der Fernweh-Park. Wann um alles in der Welt soll ich mich hinsetzen und ein Buch lesen? Selbst meine eigenen, die ich geschrieben haben, wollte ich nach dem Druck einmal in aller Ruhe durchlesen. Keine Chance. Keine Zeit… Wenn ich dann abends um 19.00 Uhr vom PC wegkomme kann ich nur noch Fernsehschauen. Oder Kinofilme gucken im eigenen Heimkino ist meine weitere große Leidenschaft“.

Die FERNWEH-FRAGE

Die Führung durch den Fernwehpark ist beendet. Trotz und vielleicht auch gerade wegen der Kälte an diesem Sonntagnachmittag wurde das Fernweh, die Sehnsucht nach wärmeren Gefielden, nach Palmen und Traumstränden, so richtig entfacht.

Klaus Beer ist gespannt, was Matthias Politycki wohl auf die „berühmte“ Fernweh-Frage antworten wird, die der Fernwehpark Initiator vielen Prominenten stellt, die in die „Signs of Fame“ aufgenommen werden. Denn der Schriftsteller hat schon einmal auf eine Interviewfrage „Ist Fernweh ein Leiden? Es steckt ja bereits im Wort“ – im Gespräch mit Michael Weiland (Zitat) – geantwortet: „Es ist wohl ein Nie-zufrieden-sein-Können, man wohnt im schönsten Kiez (gemeint ist in Hamburg ein kleines Viertel der Stadt) und hat trotzdem das Gefühl: Ich muss da wieder raus, nämlich dorthin, wo es mir definitiv schlechter gehen wird!… „Wer das Fernweh bekämpfen will, muß es paradoxerweise mit einem anderen Leiden tun, dem Erleiden fremder Weltwirklichkeit….“ Jedenfalls suchen wir in der Ferne nicht nur den perfekten Strand mit dem perfekten Sonnenuntergang, wir suchen dort weit existenziellere Erfahrungen, und die tun nicht selten erst mal richtig weh. Aber mit diesem neuen Erfahrungsschatz, den Bildern, den Gerüchen, der Musik, dem Schweiß, dem Fluchen-und-trotzdem-Beschissenwordensein kehren wir nach Hause zurück… und hat erst mal wieder eine Weile abzutragen von dieser neu aufgeschüttelten Erfahrungshalde…“

Was Matthias Politycki aber auf die Frage von Klaus Beer speziell mit Blick auf die Schilder im Fernwehpark antwortet, also was er konkret mit dem Begriff „Fernweh“ verbindet oder was sein Lieblingsland ist – nach 46 angelaufenen Ländern mit 119 Tagen Landgang darf man gespannt sein, was er darauf antwortet:

„… Ich muss da wieder raus, nämlich dorthin, wo es mir definitiv schlechter gehen wird!… „Wer das Fernweh bekämpfen will, muß es paradoxerweise mit einem anderen Leiden tun, dem Erleiden fremder Weltwirklichkeit….“, sagte Matthias Politycki in einem Interview. (Zitat aus „Weltwirklichkeit erleiden“ von Michael Weiland, erschienen im „Szene Hamburg“ 03.09) Denn er bekam eine ähnliche Fragen zu diesem Thema schon öfters gestellt, ist doch das ausgelebte Fernweh, das in Reisen resultiert, die Grundlage seiner literarischen Arbeiten, seiner Romane, wie z.B. „Herr der Hörner“, der in Santiago de Chile spielt oder konkret in seinem jüngsten Roman, „In 180 Tagen um die Welt“. Hier Politycki als „Schiffschreiber auf dem Luxusliner MS Europa 119 Häfen an, war in 46 Ländern unterwegs.

Aber nun wirklich. Welches nun war das für ihn Schönste, welches für Ihn die interessanteste Stadt? Auf dieser Tour oder auch auf früheren Reisen vielleicht?, fragt Klaus Beer den Schriftsteller nun gezielt in Beziehung zu seiner Aufnahme in den Fernwehpark.

Matthias Politycki antwortet: „Für mich war Indien das schönste Land, wir fuhren da, zwar mit einer Nobelgruppe, von Madras hinauf bis Agra. Das Erleben des Landes mit seinen kleinen Dörfern und Ursprünglichkeit war unbeschreiblich und das Taj Mahal natürlich überwältigend…“

Traumland Indien

Klaus Beer, dessen Augen meist bei Nordamerika zu leuchten beginnen, strahlt über das ganze Gesicht und zückt das neue Fernwehpark Prospekt, in dem auf Seite 5 in der Rubrik „Fernwehpark Besucher und ihre Schildergrüße“ auch ganz groß das Taj Mahal abgebildet ist, also optisch aufgezeigt wird, wie die Bilder aus dem „Kopfkino“ aussehen können, wenn man ein entsprechendes Schild, in diesem Falle aus Indien, beim Bummel durch den Fernweh-Park erblickt…

„Herr Politycki, ich fasse es nicht. Wir beide haben schon so viel von der Welt gesehen und haben soeben eine Gemeinsamkeit entdeckt. Auch für mich ist INDIEN mein ganz persönliches Lieblingsland und kommt, ich fasse es ja selbst kaum, noch VOR meinem geliebten Amerika.“

Wie das, wird man sich fragen, kennt man Klaus Beer’s Reisedroge, die Amerika heißt. Doch ein anderes Suchtmittel ist stärker als die USA, die Droge „Fernweh“. Und da steht für Klaus als Synonym INDIEN.

Kein Wunder, hat der Hofer Weltenbummler den indischen Subkontinent von den Wüstengebieten Rajastans über Jaipur mit seinem märchenhaften „Palast der Winde“, Udaipur, Agra natürlich, Benares, Delhi bis Bombay, Madras und weiter bis zur Südspitze nach Kerala mit seinen Palmenwäldern bereist und darüber zwei abendfüllende Reisefilme gedreht. Diese beiden Produktionen, in denen der Filmemacher das Leben in Indien mit seinen Sitten und Gebräuchen, seinen bunten Märkten, Waschungen am heiligen Gangesfluß in Varanasi (Benares), heiligen Männern und farbenfrohen Tempelleben hautnah eingefangen hat, waren jahrelang der Publikumsmagnet auf seinen Filmvortragstourneen. Auch die danach folgenden Filmteile über „Thailand“ konnten Indien an Farbenpracht, Exotik und vorallem Ursprünglichkeit nicht gleichkommen.

Dazu erzählt Klaus Beer Matthias Politycki ein Beispiel: „Stellen Sie sich einmal herrlich grüne Reisfelder vor, dahinter hohe Kokospalmen, und im Wasser Reispflanzerinnen. In Indien sind diese in farbenprächtige Sari gekleidet, mit buntem Schmuck im Nasenflügel, der sich manchmal bis zum Ohrläppchen zieht. In Thailand dann das gleiche Bild. Sich im Wind wiegende Kokospalmen, Reisterrassen, Reispflanzerinnen. Doch anstelle von bunten Saris, die harmonisch in das Landschaftsbild passen, tragen die thailändischen Frauen Gummistiefel, Jeans und T-Shirts, auf denen oft noch die Mickey Mouse abgebildet ist. Da schüttelt es mich richtig, wenn ich diese Szene im Sucher der Filmkamera einkomponieren will…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch,  ob Sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden. Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert.

Doch dann hat es doch etwas zu nieseln begonnen und die Erfahrung zeigt, daß die Unterschriften mit dem Lackstift auf dem Fernwehpark Star-Mobil dann nicht mehr so gut haften, ja schmieren. Deshalb hat man ausgemacht, sich am Montag Nachmittag, vor der abendlichen Lesung, vor der Buchgalerie zu treffen und die Signierung des Fahrzeugs dort durchzuführen.

Da die Kühlerhaube des Star-Mobils schon über und über mit Autogrammen der Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät ist, ebenso die beiden Längsseiten, geht es auf dem Dach weiter. Und wie alle Prominenten, die auf dem Star-Mobil bislang unterschrieben haben, bekommt der berühmte Schriftsteller Matthias Politycki seien Namenszug zudem „vergoldet“.

So gibt es viele, viele Geschichten zu den Unterschriften auf dem Auto, über die Begegnungen mit Stars und Sternchen im „Signs of Fame“ und natürlich über die Schilder selbst. Denn von jedem Orts- und Straßenschild, gebracht von Privatpersonen, Vereinen oder Ausflüglern mit oft bis über 100 Besuchern, gibt es eine individuelle Story. Witzig und oft spannend zugleich. Jedes Schild hat seine eigene Geschichte und man könnte ein ganzes Buch damit füllen, mit all den Hintergrunderlebnissen rund um den Fernwehpark.

„Und vielleicht findet sich einmal ein Verlag, der das alles veröffentlichen will, für 10 Jahre Fernwehpark würde es sich ja richtig anbieten.“, sagt Klaus Beer. „Dann müsste ich aber on ein Kloster, wo ich Ruhe zum Schreiben habe.“ Im Gegensatz zu Matthias Politicky, der meint: „Ich muß beim Schreiben was sehen, ich brauche den Blick auf eine Straße, auf eine Stadt, ganz abgeschottet könnte ich nicht. Es genügt aber schon, wenn meine Frau mit im Zimmer ist.“

Die Unterschriften auf dem Auto aber haben mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…

Der Füller im Ton

Vor dem Vortrag geht man gemensam noch essen. Klaus Beer hat dazu nochmal die Tonschale mitgebracht, denn er hat da so eine Idee. Wie die Faust von Henry Maske sein Markenzeichen ist und neben seiner einen Hand in den Ton gedrückt wurde, so ist das bei Matthias Politycki ein Stift. Und da man wohl schlecht die Tastatur eines PC in Ton drücken kann, muss als Synonym der Füllfederhalten herhalten, mit dem er seine Bücher signiert.

Und dieser wird nun zwischen seinen beiden Handabdrücken in die graue Masse gedrückt. Wie gesagt, bei Henry Maske war es die Faust, bei Alfons Schuhbeck ein Suppenlöffel und bei dem Schriftteller eben – ein Stift…

Die Lesung: Als Schiffsschreiber auf der MS EUROPA vom 5.11.2006 bis 7.05.2007

In die Buchgalerie im Altstadthof in Hof, gelegen gleich neben den beiden großen spitzen Türmen der Marienkirche mit angrenzender Fußgängerzone, hat die Inhaberin der Buchhandlung, Frau Marlene Hofmann, den bekannten Schriftsteller eingeladen zu lesen, aus dem „Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl“, wie Matthias Politycki seine Romanfigur nennt. Übrigens: Schon während der Reise hatte der Schriftsteller Fichtls Tagebuch ins Internet gestellt, parallel entstand eine CD mit ausgewählten Texten, Originaltönen und Interviews von Bord.

Montagabend, 19.30 Uhr. Vollbesetzt ist der Saal der Lesung im 1. Stock im Altstadthof. Viele Literaturfrunde sind gekommen, um den berühmten Schriftsteller Matthias Politycki einmal live zu erleben.

Nach der Begrüßung durch Marlene Hofmann und einer Einführung durch den Kulturkritiker der Frankenpost Hof, Ralf Sziegoleit, ist die Bühne frei für den Schriftsteller. Dieser liest zuerst aus dem, was er am liebsten macht, aus einer Gedichtesammlung, seinem Gedichtband „Die Sekunden danach“. Politycki: „Da müssen Sie jetzt durch“. Klaus Beer: „Ich habe bislang noch nie irgendeine Beziehung zu Gedichten gehabt, aber das ist etwas völlig anderes, das gefällt mir sehr, sehr gut.“

Bald schon wurde eine Zwischenfrage gestellt, zu der der Schriftsteller am Anfang ermunterte. Diese fiel allerdings etwas anderes aus: „Darf man klatschen?“ Natürlich. Beifall brandet auf.

Dann zückt er sein Buch „In 180 Tagen um die Welt“. Der blaue Umschlag ist abgegriffen, teil zerknittert, von vielen Lesungen. Zwischen den Seiten schauen Haftzettel heraus. Aus welchen Stellen wird der Autor etwas vortragen?

Vom ersten Tag des oberpfälzischen Finanzbeamten Johann Gottlieb Fichtl’s auf dem Luxusliner, der sich die Fahrt nur habe leisten können, weil er einer Tippgemeinschaft angehört und nach einem Gewinn auserkoren wurde, diese Reise anzutreten. Schon bei den ersten Sätzen kommen die Zuhörer aus den Schmunzeln nicht mehr heraus. Seine Prosa trieft nur so von Ironie. Die Beschreibung der sich an Bord befindlichen Charaktere: Köstlich. Doch keiner von den Passagieren wurde wirklich genannt. „Meine Figuren standen vorher schon fest“, erzählt Polinycki, und: „ich habe mir auf der Reise nur Anregungen beim Beobachten geholt.“ Die ganze Handlung ist fiktiv. Wahr allerdings sind viele Teile des Bord- und Ausflugslebens. Und,„er habe das ganze ihm fremde Luxus-Milieu nicht in Grund und Boden gehauen…“

Eine Hörerin: „Ich mußte mir am Ende die Mundwinkel mit der Hand runterziehen, da sie sich immer Richtung der beiden Ohren bewegten…“ Man hätte stundenlang zuhören können. Das, was Matthias Politycki da vorgetragen hat, war mehr als eine Lesung, es war gelesenes Theater. Zum Schluß bedankt sich die Inhaberin der Buchgalerie, Marlene Hofmann, für den wunderbaren Abend, der zu einem echten Erlebnis wurde.

Am Ende der Lesung standen die Hörer Schlange, um sich das Buch von Matthias Politycki signieren zu lassen und ein paar Sätze mit dem bekannten Schriftsteller zu wechseln. Und da ist er wieder, der durch den Tonabdruck berühmt gewordene Füllfederhalter des Schriftstellers Matthias Politycki. Live im Praxiseinsatz der Signierstunde.

Natürlich läßt sich auch Klaus Beer den Reiseroman des „Schiffsschreibers“ signieren. Und freut sich sehr über das signierte Buch, in dem Matthias Politycki natürlich auch mit dem Füller unterschrieb, den er zu seinen Handabdrdücken in den grauen Ton drückte. In der Widmung für Erika und Klaus Beer nimmt er gleich Bezug dazu. Klasse. Solche Verbindungen sind aber nur natürlich für den Schriftsteller. „Oft arbeite ich an mehreren Romanen gleichzeitig und schreibe dortmal was und dann woanders mal wieder. Man muß viel gleichzeitig im Kopf haben“, sagt er.

46 Länder hat Matthias Politicky auf seiner Fahrt mit der MS Europa gesehen, an 119 Tagen war er mit Landgang in den Städten und im Land selbst unterwegs. Würde das Klaus Beer eventuell auch mal reizen, auf einem solchen Luxusliner unterwegs zu sein? Beer: „Da wir ja auch Reiseleitung zu den schönsten und fotografisch interessantesten Locations unserer Filmproduktionen und Bildbände machen, wurde mir auch einmal das Angebot gemacht, als Reisebegleiter auf solch einem Schiff unterwegs zu sein. Ich hätte das ganze Jahr auf so einem schwimmenden Hotel unterwegs sein können, kostenlos. Doch ich habe abgelehnt. Ich hasse das vornehme Getue, das seine Garderobe zur Schau stellen, das sich ständig umziehen müssen zu den Dinners, den oft Smokingzwang, Käpt’s Dinner, Unterhaltungs-Animation, Rumhängen in Cocktailbars. Absolut nicht meine Welt. Und dann das Ausschleußen von tausend Touristen bei Landausflügen…“

„Ich mag da lieber das Ausleben eines Roadmovies. Z.B. früh um sechs auf der Piste sein, einfach in den Sonnenaufgang hineinfahren und nicht wissen, wo man abends ankommt. Die Übernachtung in einem schrumpeligen Motel dann ist für mich das Höchste. Und gibt es etwas Schöneres, als mit staubbedeckten Stiefeln über knarrende Bohlen in einem Wüstennest an der Route 66 zu gehen, einen Schluck aus einer kalten Cola zu machen und Kameras am Gürtel hängen zu haben, die Filmkamera auf dem schweren Dreibein jederzeit bereit für die Superszene…?“

„Und am Abend dann im Motel auch seine Gedanken in den Laptop hämmern, oder wie früher ins Tagebuch schreiben – denn Schreiben, ja, das ist wie das Filmen und Fotografieren für mich ein absolutes Muß. Deshalb freue ich mich über alle Maßen, als 1. Schriftsteller den überaus sympathischen Matthias Politycki im ‚Signs of Fame‘ vereweigen zu dürfen. Ich wünsche ihm noch viele, viele schöne Reisen mit offenen Augen und guten Gedanken zum Formulieren wunderbarer Sätze, mit denen er seine Leserschaft immer wieder begeistert und erfreut.“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MATTHIAS POLITYCKIzurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MATTHIAS POLTYCKI, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Fernwehpark: Erika Beer

Fotos Lesung: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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