Bruno Jonas

BRUNO JONAS, Kabarettist und Schauspieler, zählt zur Spitzenklasse der Polit-Kabarettisten und wurde für sein Wirken auf Bühne und Bildschirm mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der „Ernst-Hofrichter-Preis“, der „Fred-Jay-Preis“ oder der „Bayerische Kabarettpreis“.

BRUNO JONAS wirkte an der renom. „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ mit und war seit 1984 auch mit eigenem Programm in der ARD präsent. In der Sendung „Scheibenwischer“ trat er zusammen mit dem wohl bekanntesten Vertreter des politischen Kabaretts, Dieter Hildebrand, auf. Danach in dieser Sendung auch mit Richard Rogler, der ebenfalls im „Signs of Fame“ verewigt ist.

Auf dem Münchner Nockherberg las er 2004 in der Rolle des „Bruder Barnabas“ vielen bekannten Politikern die Leviten. Weiter spielte er in der TV-Kultserie „Irgendwie und Sowieso“ und inszenierte am Theater am Gärnterplatz in München das Musical „Der Mann von La Mancha“, in dem er selbst den Don Quichotte spielte. Zudem ist er in einer wöchentlichen Glosse auf Bayern3 zu hören.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 07. März 2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen BRUNO JONAS in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BRUNO JONAS in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew treffen BRUNO JONAS in der Freiheitshalle Hof, wo er mit seinem Programm „Bis hierher und weiter“ gastiert.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Die Fernwehpark Crew ist bereits eine gute Stunde vorher in der Halle und checkt die Location, wo das Shooting am besten durchgeführt werden könnte. Wenn Stars im großen Haus auftreten, ist das immer eine Wand bei den Künstlergarderoben, also bekannt. Aber im Festsaal muss er noch suchen. Am besten immer eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Der Kabarettist hat den Wunsch geäußert, die Ehrung um 18.00 Uhr in seiner Garderobe durchzuführen. Klaus ist skeptisch. Denn Künsterlergarderoben haben nach bislang über 200 Startreffs praxisgetestet meist den Nachteil, daß sie mit Spiegel, Schminktisch und Sitzgruppe vollgestellt sind und so eng, dass der nötige Abstand zwischen Künstler und Fotografen nicht gewährleistet ist. Denn an einer freien Wandfläche, sollte so eine überhaupt vorhanden sein, muss die Stellage mit dem signierten Star-Schild und davor die Tonschale Platz finden, zudem zwischen Schild und Ton Freiraum für den Künstler selbst. Dann erst muss noch Abstand zum Fotografieren sein. Ein oft sehr schwieriges Unterfangen. So ist das Suchen nach einer passenden Location für die Fotos immer das Erste, was Klaus beim Eintreffen im Auge hat. Doch die Garderobe in Hof ist geräumig und weist zudem eine freie Wandfläche auf. So ist dieses Problem schon mal gelöst.

Als Bruno Jonas Punkt 18.00 Uhr kommt ist alles bestens vorbereitet. Er trägt unter seinem schwarzen Jacket einen grauen Rollkragenpulli. Nach einer herzlichen Begrüßung sagt er: „So, jetzt klärt’s mich mal auf, was soll ich alles machen?“

Klaus Beer zückt das neue, noch druckfrische Fernwehpark Prospekt und beginnt, die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts zu erklären. Denn Jonas hat noch gefragt: „Wie sind Sie denn überhaupt auf diese Idee gekommen?“ Und staunt über die vielen abgebildeten berühmten Kolleginnen und Kollegen aus dem Showbiz im „Signs of Fame“.

Auf seine Zwischenfrage, wo die Fotos, die man dann mit ihm machen will, überall erscheinen, antwortet Klaus Beer: „Also in erster Linie in Ihrer Bilderstory auf der Fernwehpark Homepage und natürlich gehen die Bilder auch an die Presse. Und im nächsten Fernwehpark Prospekt, in dessen nächster Auflage Sie dann natürlich auch mit abgebildet sind.“ „Dann ziehe ich am besten meinen Bühnenanzug an“, sagt er.

Bereits die ersten Minuten des Kennenlernens zeigen, mit welchem netten und sympathischen Menschen es man da zu tun hat. Klaus Beer: „Angefangen mit dem überaus freundlichem Management, mit dem von Beginn der Anfrage zu der Ehrung bis zum jetzigen Treffen ein wunderbares Zusammenarbeiten möglich war, zählt der Star selbst mit zu einem der Nettestes im Signs of Fame. Bruno Jonas ist blitzgescheit und bildet sich auf seinen Erfolg überhaupt nichts ein, obwohl er es könnte. Er ist Mensch geblieben. Wir sind von ihm einfach nur begeistert !“

Die STAR-SCHILD Signierung

Nachdem sich Bruno Jonas umgezogen hat und mit rosa Hemd und der dazu passender Krawatter erscheint, kann es losgehen. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BRUNO JONAS und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, noch einige Bilder von seinem Bühnenauftritt.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Bruno Jonas kommt mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bruno Jonas die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Bruno Jonas gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bruno Jonas seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oft noch,  ob Sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden. Dieses ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter. Da es an diesem Abend nicht möglich ist, das Star-Mobil zu signieren, dass aus technischen Gründen etwas wetier von der Freiheitshalle geparkt ist, soll die Unterschrift auf dem Blech irgendwann einmal nachgeholt werden.

Die Star-Mobil Signierung – Part II

14 Tage später. Bruno Jonas ist noch immer auf Tournee und macht diesmal Station in Kulmbach. Zufällig hat Klaus Beer das im Veranstaltungsteil der Zeitung gelesen. Kulmbach – ein Katzensprung von Hof entfernt. Wie wäre es, wenn Bruno Jonas doch noch das Star-Mobil signieren würde? Zumal sein Schriftzug in goldglänzenden Lettern schon auf dem Fahrzeug angebracht ist. Ein Anruf beim Management, dann Rückruf von seiner netten Betreuerin:  „Ja, Herr Jonas macht das. Seien Sie einfach um 18.00 Uhr am Künstlereingang der Stadthalle.“

Samstag, 22. März. 17.40 Uhr. Kaum ist das Fernwehpark Star-Mobil vor der Halle vorgefahren, kommt auch schon der Van mit dem Kabarettisten. Die Begrüßung ist herzlich. Bruno Jonas begutachtet interessiert die vielen Unterschriften auf der Kühlerhaube und an den Kotflügeln und Türen. „Oh, da ist ja auch der Eichinger“, sagt er. Klaus erwidert: Bernd Eichinger ludt uns in sein Büro bei Neue Constantin Film in München ein und kam dann sogar hinunter zur Straße, um das Auto zu signieren“.

Dann entdeckt Bruno Jonas den golden glänzenden Schriftzug mit seinem Namen und signiert mit Schwung und Begeisterung das Autodach. Ist der Fernweh-Park in seiner Art schon ein Unikat und passt in keine Denkschablonen, bzw. es gibt kein Vergleichsprojekt in Deutschland, so ist das Signieren eines Autos, dessen Blech bereits über und über mit Autogrammen bedeckt ist, ebenfalls nicht alltäglich. „Ihr seid mir schon welche“, meint er lachend.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimenson die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen.

Die Vorstellung

Das neue Programm von Bruno Jonas nimmt eine Geschichte, wie sie täglich passiert, zum Anlass, um aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft auf ganz persönliche Art kabarettistisch aufzuarbeiten. Er schlüpft in seinem neuen Programm in die Rolle des Unternehmens-Consulters Hubert Unwirsch, der auf einem Flughafen festsitzt und während des Wartens über sich und die Welt philosophiert.

„Das wird ein schwerer Abend für Sie werden“, prophezeit er dem Publikum, denn ein bischen Vorbildung ist schon nötig um verstehen zu können, was der Kabarettist da alles so hintergründig schlitzohrig vom Stapfel läßt. Uptodate-sein im politischen Tagesgeschehen ist Voraussetzung, will man keine seiner Kurzschlüsse, Querschüsse und versteckten Pointen verpassen.

„Beim fulminanten Hofer Auftritt erweist er sich mit schonungslosem Sarkasmus und profunder Beschlagenheit, mit gewaltigem Schauspieler- und wendigem Improvisatoinstalent als einer der intelligentesten und konditionsstärksten Polit-Kabarettisten im Lande, in dessem Schädel, im blitzenden Vestand des Satirikers es schäumt, kocht und sprüht ohne Unterlass…“ so schreibt die Frankenpost über ihn.

Die Zuschauer wissen nicht, ob sie nur zustimmend nicken, tosend Beifall spenden oder sich vor Lachen in den Sitzen kringeln sollen. Denn eine kommt nie ungeschoren weg. Die Dame mit der Spezialfrisur, den resignierend herabgezogenen Mundwinkeln, die „wandelnde Knopfleiste“… Wer’s wohl sein mag?

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BRUNO JONAS zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BRUNO JONAS, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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