Wencke Myhre

WENCKE MYHRE ist seit vielen Jahrzehnten einer der grössten Showstars Skandinaviens und hat auch in Deutschland die Herzen ihres Publikums im Sturm erobert, ja mehr sogar. Die quirlige Entertainerin fasziniert ihre Zuschauer mit ihrem vielseitigen Repertoir, sei es als Sängerin, Komikerin, Showmasterin oder Musical-Star. Kaum jemand kann sich ihrem Temperament und Ausstrahlung entziehen.

Mit dem Titel „Sprich nicht drüber“ belegte die Sängerin aus Norwegen im Jahre 1965 den zweiten Platz bei den Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden. Was dann, ein Jahr später folgte, war der Grundstein einer bis heute anhaltenden Karriere in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Ihr Riesenhit „Beiß nicht gleich in jeden Apfel“ gewann den 1. Platz bei den Deutschen Schlagerfestspielen. Kein Wunder, denn mit ihrer Ausstrahlung und spitzbübischen Grinsen gelang es der hübschen Norwegerin, sich direkt ins Herz ihres Publikums zu singen.

Weitere Hits wie „Flower Power Kleid“ (1968), „Abendstunde hat Gold im Munde“ (1969), Er steht Im Tor (1969), „Er hat ein knallrotes Gummiboot“ (1970) und ein toller 6. Platz mit „Ein Hoch der Liebe“ beim Eurovision Song Contest im Jahre 1968 in London folgten. Ein Hit jagte den anderen, Wencke Myhre ist im Fernsehen und auch auf der Kinoleinwand präsent und durch ihr großes Talent und Vielseitigkeit von den Bühnen nicht mehr wegzudenken.

Auch ihre Tournee mit Gitte, die ebenfalls im „Signs of Fame“ vertreten ist, und Siw Malmquist unter dem Titel „Gitte, Wencke, Siw – Die Show“ begeisterte Tausende. Sie wurde 500 Mal in Deutschland, Österreich und in der Schweiz aufgeführt.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 17. April 2000.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WENCKE MYHRE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

 17.04.2000: Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit Schildsignierung ihres Heimatortes OYER/Norwegen im Fernweh-Park

14.01.2009: Handabdrücke in Ton in der Freiheitshalle Hof

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und: Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute bei dem 1. Treffen mit WENCKE MYHRE. Back to the roots sozusagen…

17.04.2000: Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit Schildsignierung ihres Heimatortes „OYER“/Norwegen im Fernweh-Park.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf den quirligen Wirbelwind aus Norwegen bereits drei Mal. Das erste Mal kurz nach der Eröffnung des Fernweh-Parks, im Jahre 2000, zu einem Zeitpunkt, bei dem es noch gar keine Star-Schilder gab und die Promis wie ganz „normale“ Besucher des Fernweh-Parks Ortstafeln ihrer Heimatstädte zur Verfügung stellten, wie z.B. Dieter Thomas Heck (Heimatortschild Lauf/Ortenaukreis), Arved Fuchs (Heimatortschild Bad Bramstedt) oder Thomas Gottschalk (Heimatortschild Kulmbach) – oder wie auch WENCKE MYHRE. Sie verewigte sich damals mit einem ganz besonderen Hinweisschild von OYER bei Lillehammer/Norwegen, wo sie wohnt. Dazu fuhr sie mit Klaus Beer direkt in den Fernweh-Park.

Die Autofahrer verrenken sich die Hälse

Da staunten die Passanten und Autofahrer nicht schlecht, als die quirlige Norwegerin Wencke Myhre mit pinkfarbener Jacke, flotter Mähne und spitzbübischem Lächeln im Fernweh-Park auftauchte. Begeistert von der Idee, hatte sie bereits vor Wochen Klaus Beer ein Schild von „OYER“ geschickt, einem kleinen Ort bei Lillehammer, Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994, dem norwegischen „St. Moritz“, in dem sich Wencke, wie sie erzählt, zur Zeit ein Häuschen baut. Anstelle eines „knallroten Gummiboots“ tritt die international bekannte Sängerin und Entertainerin heute mit einem „knallgelben Schild“ im Fernweh-Park auf.

Auf der Fahrt zum Fernweh-Park kann es Klaus kaum fassen, dass der Schwarm seiner Jugend, die hübsche Wencke, bei ihm auf dem Beifahrersitz sitzt und er sie höchstpersönlich zum Fernweh-Park kutschiert. Zigmal auf der BRAVO-Titelseite – und jetzt bei ihm im Auto… Fast hätte es einen Auffahrunfall gegeben, da Klaus seine Augen mehr nach rechts gerichtet hat als auf die Straße…

Als Wencke Myhre Klaus Beers Wagen entsteigt und wegen des Verkehrs an der Straße warten muß, um diese zu überqueren, stellt sie sich mit dem Schild gleich in Positur und hebt den Daumen Richtung „OYER“. Klar, dass sich die Autofahrer fast die Augen ausgucken, die Fenster herunterkurbeln und winken. Doch eine Passantin konnte es gar nicht glauben, Wencke Myhre höchstpersönlich im Fernweh-Park zu treffen. Sie erkannte zwar sofort, dass das ein Schild aus Norwegen ist, aber den Zuruf „…und das ist Wencke Myhre!“ tat sie kopfschüttelnd ab. „Wencke Myhre höchstpersönlich im Fernweh-Park, das konnte doch gar nicht sein…“

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte damals noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2000 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Historische Zeiten eben. Zudem steht kein offizieller Fotograf zur Verfügung. So gibt es auch hier nur ein paar „Beweisbilder“ aus Papierbildabzügen.

Das 2. Treffen

Klaus Beer traf Wencke dann auch ein zweites Mal während eines Auftritts in der Hofer Freiheitshalle. Da das Treffen recht kurzfristig war, gab`s kein Star-Schild und auch keine Handabdruck-Aktion. Das sollte später einmal ganz offiziell durchgeführt werden. Das Wiedersehen war diesmal ganz privat.

Als kleines Wiedersehensgeschenk hatte Klaus seinen soeben erschienen Bildband „Route 66“ mitgebracht. Das Erinnerungsfoto wird vor einem Tourplakat von James Last gemacht, nicht ahnend, dass der „Gentleman of Music“ zwei Jahre später ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen werden wird und dazu noch einen Star-Stern im Fernweh-Park erhält.

14.01.2009: Handabdrücke in Ton

Alle guten Dinge sind Drei: Neun Jahre nach ihrem Besuch im Fernweh-Park wird WENCKE MYHRE nachträglich mit einem offiziellen STAR-SCHILD im „Signs of Fame“ verewigt. Klaus Beer: „Da zwischenzeitlich die Ortsschilder zunahmen und man auf dem ersten Blick nicht mehr ersehen konnte, welches Ortsschild von einem Prominenten stammt oder eben von Besuchern des Fernweh-Parks, entschlossen wir uns, für Stars eigene STAR-SCHILDER anzufertigen. So konnte man sofort sehen, von welchem Star das Grußschild stammt.

14.01.2009. Das „Überraschungsfest der Volksmusik“ Deutschlands erfolgreichste Musikshow, geht als Live-Veranstaltung zu den ARD-Fernsehsendungen „Feste der Volksmusik“ mit Florian Silbereisen auch 2009 wieder auf große Deutschlandtournee und startet in der Freiheitshalle Hof. So wird seit Tagen schon fleissig geprobt, bevor man dann durch insgesamt 49 Städten unterwegs ist.

Deutschlands jüngster Showmaster, Florian Silbereisen, der natürlich auch schon im „Signs of Fame“ vertreten ist, präsentiert u.a. die Dorfrocker, Patrick Lindner, Torwartlegende Sepp Maier, das MDR Deutsche Fernsehballett, De Randfichten und als Stargast: WENCKE MYHRE.

Offiziell akkreditiert kann sich Klaus Beer in der hermetisch abgeschlossenen Halle, in der es von Securityleuten nur so wimmelt, frei bewegen. Als Klaus sich im Hallenrestaurant mit Sepp Maier und Patrick Lindner unterhält – beide ebenfalls schon im Fernweh-Park – erscheint plötzlich Wencke. Sie trägt eine ärmellose Pelzjacke, Fransenstiefel und ein freches Cappi. Die Begrüßung ist herzlich. „Klar erinnere ich mich, dass wir zusammen zum Fernwehpark gefahren sind“, sagt Wencke spitzbübisch zu Klaus, lächelt bezaubernd wie immer und Klaus bekommt schon wieder weiche Knie, war und ist sie doch, seit Jugendzeit, sein ganz großer Schwarm. „Ich muß jetzt nur zur ersten Probe, dann können wir es gleich machen…“, sagt sie.

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Als Wencke dann aus ihrer Garderobe kommt, steht schon mitten drin in der Location des Fotoshootings. Denn Klaus hat gegenüber ihrer Garderobe bereits alles bestens vorbereitet.

Da Wencke das Projekt kennt, muss Klaus nicht mehr viel erklären. Sie greift mit Freude zum Stift und signiert mit Schwung ihr Star-Schild, das sie zusätzlich zu ihrem vor neun Jahren mitgebrachten Ortsschild „OYER“ erhält und ebenfalls signiert. Wencke grüßt also jetzt mit sogar zwei Schildern die Besucher des Fernweh-Parks. .

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke – endlich. Denn diese gab es im Jahre 2000 noch nicht.

Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der Handprint-Aktion mit WENCKE MYHRE und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, „da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.“

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Wencke kommt ganz gut allein in der Tonschale zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wencke die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wencke Myhre natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ die quirlige Sängerin aus Norwegen ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Wencke Myhre, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das vor dem Künstleringang der Freiheitshalle parkt. Gerne geht sie mit Klaus noch zu seinem Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter. Gerne verewigt sich dort nun auch Wencke Myhre.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an die tollen Begegnungen mit WENCKE MYHRE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WENCKE MYHRE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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