Yvo Antoni und Hundedame „PrimaDonna“ (Supertalent-Gewinner 2009)

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory mit vielen tollen BILDERN über die Aufnahme von YVO ANTONI in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie:

YVO ANTONI wurde mit seinem Jack-Russel-Terrier „PrimaDonna“ einem breiten Publikum bekannt, als er in der 3. Staffel von Dieter Bohlens RTL-Show „Das Supertalent“ im Jahre 2009, als bester von insgesamt zwölf Kandidaten, den heißbegehrten Titel gewann. Auch seine Frau Marina Yakubova nahm mit einer Hula-Hoop Vorführung an der Show teil.

Yvo Antoni stammt aus einer Künstlerfamilie, seine Mutter war Malerin, sein Vater machte eine Karriere als Taiji Quan Lehrer, die Großeltern waren Opernsänger. Yvo besuchte das Humboldt-Gymnasium in Köln, brach aber die Schule im 11. Schuljahr ab und nahm danach kleinere Stellen an, u.a. als Feuerspucker. Später absolvierte er eine Ausbildung an Staatlichen Ballettschule Berlin und wurde danach in div. Shows engagiert.

Seit 2003 steht er gemeinsam mit Marina Yakubova, seiner jetzigen Frau, auf der Bühne und tritt bei internationalen Galas, Zirkusauftritten und Varietés und Festivals auf.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 17. April 2010.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen YVO ANTONY in Wiesbaden.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von YVO ANTONI mit seiner Hundedame „PrimaDonna“ in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf den Supertalent-Gewinner von 2009, YVO ANTONI mit seiner Hundedame PrimaDonna am 17. April 2010 in der 1. Talk-Show von Daniel Küblböck`s „Talk-Night“, die aus den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden live ins Internet ausgestrahlt wurde.

Bereits bei der Pressekonferenz war das Medieninteresse groß. Rund 25 Vertreter von TV und Printmedien waren gekommen, um mehr zu erfahren über DANIEL KÜBLBÖCK`s erste Talk-Show „Küblböcks Talk-Night“. In Kooperation mit „Positive Energie GmbH“ und den Rhein-Main-Hallen wurde für die Sendung extra ein neues Studio mit separatem Eingang errichtet, über dessen „Lila“ Teppich die Talkgäste schreiten werden. Pressemitteilung: „Das Konzept ist einzigartig in der hessischen Landeshauptstadt“. So waren nach Ankündigung der Show die Karten für die Veranstaltung innerhalb einer Stunde vergriffen.

Zu seiner ersten Sendung hatte der Gastgeber DANIEL KÜBLBÖCK eine illustre Runde von Gesprächspartnern eingeladen: den Schauspieler GÜNTHER KAUFMANN, zuletzt zu sehen in „Wickie und die starken Männer, JULIETTE SCHOPPMANN, bekannt aus der 1. Staffel von „Deutschland sucht den Superstsar“, die heute eine anerkannte Künstlerin ist, sowie YVO ANTONI, der Gewinner der Supertalent“-Show mit Hündchen „Prima Donna“ und KLAUS BEER, Initiator des Fernweh-Park „Signs of Fame“ und zugleich Weltenbummler, Filmemacher und Buchautor.

Anfahrt mit Stretch-Limo zum“ purple carpet“

Herrliches Wetter in Wiesbaden. Frühling. Dunkelblauer Himmel. Ein LILA TEPPICH ist ausgerollt – Daniel Küblböck wollte keinen Roten – über den der Moderator und die Talk-Gäste schreiten…

Schon gut vier Stunden vorher umlagerten die ersten Fans den Lila Teppich, um dann später in der ersten Reihe mit den Stars des Abends Auge in Auge zu sein – und um natürlich auch Autogramme zu ergattern und mit Minikameras zu fotografieren. Damals waren noch Autogrammkarten begehrt, mit dem Handy fotografieren war Sience Fiction und das Wort Selfie noch nicht erfunden.

18.00 Uhr. TV-Wiesbaden ist mit gleich mehreren Filmteams vor Ort. Die TV-Moderatorin des Abends ist die bezaubernde Margit Lieverz, die beginnt, vom purple Carpet aus erste Stimmungsbilder einzufangen.

Dann endlich ist es soweit. Die Stretch-Limo fährt das erste Mal vor. Ihr entsteigt JULIETTE SCHOPPMANN. Applaus brandet auf, das Fernsehteam von TV Wiesbaden nimmt die Künstlerin in Beschlag und interviewt sie zu ihrer Stimmung in Hinblick auf die in gut zwei Stunden stattfindende Sendung. Während die Künstler auf dem Teppich vor den Fernsehkameras stehen und für die Fans Autogramme geben, holt die „Stretchlimo“ die anderen Talkgäste, wie auch YVO ANTONI. Seine Hundedame PrimaDonna ist wegen des Tumults und Purple Carpet-Stress auf dem Teppich nicht mit dabei.

Daniel Küblböck`s Talk-Night“

Wenn wir schon mal auf dem red carpet sind, hier gleich die Bilderstrecke von Daniel Küblböck`s Talk-Night, in der YVO ANTONI einer der Talkgäste ist. Die Bilder sind natürlich auf diesen Künstler zugeschnitten. Ausführlich Bilderstrecken zu Juliette Schoppmann und Günter Kaufmann findet man in deren eigenen Bilderstories, die von Klaus Beer als Talkgast HIER.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Heute wird Klaus in seiner eigenen Künstlergarderobe fündig. Er bereitet dort alles vor und holt dann Yvo, diesmal mit Hundedame Prima Donna, zu dieser gewählten Location.

Die STAR-SCHILD Signierung

Mit Schwung signiert Yvo, der eine Frohnatur ist und gerne lacht, sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Natürlich darf darauf auch PrimaDonna nicht fehlen. An ihrer Stelle malt Yvo einen kleine Hundepfote zu seinem Namenszug.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu  auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay im Jahre 2019 waren es sogar über 5000 und bei Reiner Calmund hatte Klaus die Qual der Wahl von 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten. Die Fotoshootings der Stars steigerten sich von Jahr zu Jahr, denn nur die besten Bilder finden Einzug in die Bildergalerien auf der Fernweh-Park Homepage.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit YVO ANTONI und seiner süssen Hundedame PrimaDonna und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu umfangreich sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE aussteigen. Wenn Sie aber einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion vonstatten geht, bitte sehr… Einfach weiterlesen, dran bleiben. Denn dann geht`s ins Detail und Sie sind bei dem actionreichen Shooting und spannenden Erlebnissen mit dem Star hautnah dabei – und vor allem: wie macht das mit mit dem Pfötchen eindrücken PrimaDonna eigentlich?.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Zwei Hundepfoten in Ton

Doch Halt. Heute muss umgedacht werden. Yvo soll nur mit einer Hand rein, die Freifläche sollen zwei Hundepfoten zieren. Und diese sollen zuerst hinein in die graue Masse.

Da man dem Tier dies nicht im Scheinwerferlicht der abendlichen Sendung zumuten will, wird dies ganz entspannt am Nachmittag in Klaus Beer Künstlergarderobe durchgeführt. So nimmt PrimaDonna das Ganze sehr gelassen und glaubt vielleicht, ein neues Kunststück einzuüben…

Ganz behutsam setzt Yvo die beiden Pfoten von PrimaDonna auf den Ton – sie guckt interessiert zu – und eh man sich`s versieht, sind ihre Abdrücke schon in der grauen Masse verewigt. Damit PrimaDonna auch immer mal schön in die Kamera blickt, inspiriert sie Yvos Frau Marina, die neben dem Fotografen steht, mit entsprechenden Handzeichen. Gelernt ist eben gelernt. Eine ganz Süsse, und eine ganz Schlaue – die Jack-Russell-Terrier Hündin „PrimaDonna“.

Geschafft – und Hopp, schnell wieder raus aus dem Ton. Nicht nur Yvo, sondern alle Anwesenden sind gespannt, wie die Pfoten-Prints geworden sind, denn DAS gab es nach bislan über 300 Stars im „Signs of Fame“ noch nie. Da kann man nur sagen, wunderschön sind sie ausgefallen. Bravo „PrimaDonna“, das hast Du wiedereinmal fein gemacht.

Der Handabdruck von Yvo soll aber erst später erfolgen. In der Sendung. Da PrimaDonna dort wegen des Scheinwerferlichts nicht dabei ist, wurden deren Pfotenabdrücke jetzt am Nachmittag vorgezogen. Aber da wir mitten drin sind in der Stimmungsstory wollen wir gleich weitererzählen, wie Yvo das dann so macht…

Klaus drückt mit, manchmal…

Klaus Beer: „Wir haben schon viele Stars ihre Hände in den Ton drücken sehen. Mal kraftvoll, mal zögerlich. Mal voller Elan. Wenn zaghaft, mache ich dem Star ein Angebot. Damit man merkt, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragte ich manchmal, ob ich das kurz mal aufzeigen soll…“.

So hat Klaus Beer schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Yvo aber wissen möchte, wie viel Druck er ausüben muss, damit sich seine Hand recht plastisch im Ton abzeichnet bittet er Klaus, dies einmal zu demonstrieren. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest, auf einen seiner Finger.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Und auch Yvo Antoni gibt sein Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Ivo die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star eugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnet sich die Hand von Yvo Antoni im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS Jahre später überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen… Absolute Premiere aber sind die Pfoten eines Tieres – so etwas gab es bislang noch nie.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. „Unser Projekt steht aber auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz, heute wohl so aktuell wie nie“, sagt Klaus Beer als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht Günther Kaufmann sehr gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD werden die Handabdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Yvo Antoni seinen Namenszug in die graue Masse und schreibt natürlich auch den Namen seiner Hundedame und ebenfalls „Supertalent“-Gewinnerin PrimaDonna mit dazu.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Oder besuchen später den Fernweh-Park, wenn sie gerade mal in der Nähe auftreten oder durch Oberfranken fahren. Nicht zu übersehen sind da die Kultur-Touristik-Hinweisschilder, die seit Januar 2020 an den Autobahnen A9 und A93 auf den Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau hinweisen..

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit YVO ANTONI und seinem süßen Hündchen PrimaDonna zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Der Supertalent Gewinner on stage

22.15 Uhr. Auftritt von Yvo Antoni und PrimaDonna, die mit ihrer Performance nicht nur das anwesende Publikum im Studio der Rhein-Main-Hallen begeistern, sondern auch Tausende von Internetnutzern zuhause an den PC`s.

Dem gelernten Akrobat macht es natürlich keine Mühe, eine Brücke zu bauen oder einen Handstand zu machen, um auf Bauch und auf seinen Füßen PrimaDonna zu balanzieren. Das Publikum ist aus dem Häuschen und spendet viel Applaus.

22.10 Uhr. Yvo Antoni und Klaus Beer sind gemeinsam auf der Bühne, da der Handabdruck von Yvo vor den TV-Kameras demonstriert werden soll. Doch leider reicht die Zeit nicht mehr, um den Print direkt in der Sendung durchzuführen, da die Gespräche der Talk-Gäste länger als geplant ausfielen. So drückt Yvo Antoni direkt nach dem Schlußapplaus seine Hand, neben den beiden Pfoten von „PrimaDonna“, die wie berichtet schon vor der Sendung in Ton versenkt wurden, in die graue Masse.

Dazu hat man einen bestimmten Platz im TV-Studio gewählt, direkt unter dem Logo „Küblböck´s TALK NIGHT“. Herrliche Bilder von Zweien, die sich auf Anhieb prima verstehen. So wird bei der Handprintaktion auch viel gelacht und gescherzt. Man sieht´s auf den Bildern – Klaus und der super nette und sehr sympathische Yvo, der nun neben den bereits im Ton verewigten Pfoten seiner Hündin jetzt auch Hollywood spielen darf.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von YVO ANTONI mit zwei Pfötchen seiner Hundedame PrimaDonna, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standtke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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