NICKI – „a bayrisches Cowgirl“ erobert die Herzen der Fernwehpark Besucher

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von NICKI in die „Signs of Fame“- doch zur Einstimmung auf die geehrte Persönlichkeit, zuerst eine kleine Biografie: 

Die Sängerin wurde vor allem durch Hits wie „I bin a bayerisches Cowgirl“, „Wenn i mit dir tanz“, „Servus, mach`s guat“ oder „Samstag Nacht“ bekannt und trat 35 mal in der ZDF-Hitparade auf und feierte 2018 feierte ihr 35.-jähriges Bühnenjubiläum.

Im Jahre 1982 wurde sie bei einem Talentwettbewerb in Landshut von Gog Seidl entdeckt. 1 Jahr später brachte ihre erste Single „Servus, mach’s guat“ heraus. Ihr Markenzeigen: Sie singt in bayericher Mundart, dessen Dialekt sie bis heute treu blieb. Den Künstlernamen „Nicki“ dachte sich Popstar Sandra aus.

1996 gab sie ihr Debüt als Moderatorin in der Show „Das große Wunschkonzert“. Im Jahr 1999 war Nicki Schirmherrin für die deutsche Kinderkrebsstiftung.

Danach zog sich aus dem Showgeschäft zurück und widmete sich dem Familienleben. Im September 2006 hatte sie ein Comeback mit ihrem neuen Album: „I gib wieder Gas“.

2008 wurde ihr in Lalling im Rahmen des Bayrischen Königinnentages der ARGE-Medienpreis 2008 verliehen. Sie erhielt den Preis für ihr musikalisches Schaffen und ihr soziales Engagement. Den mit 2000 Euro dotierten Preis spendete Nicki an den schwerstbehinderten fünfjährigen Niko, für den sie auch mit der Band El Matadors ein Benefizkonzert in Deggendorf organisierte.

Zu ihrem zweiten großen Comeback 2018 brachte sie das Album „Herzhoamat“ heraus. Heute kann die smago! Award Gewinnerin (2013) Nicki auf 5 Millionen Tonträger zurückblicken, sie er erhielt 14. Goldene Schallplatten sowie 4 Mal Platin, weiter die Goldene Europa, 4 Goldene Stimmgabeln, den Löwen von Radio Luxemburg (Bronze), RSH-Gold, 2x die Silberne Antenne des Bayerischen Rundfunks. Aktuell feiern ihre vielen Fans ihren neuen Hit „A Cowgirl bleibt a Cowgirl“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 12. September 2020.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen NICKI im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von NICKI in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken, können sie nicht ahnen, welch unglaubliche Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie, liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage, mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten scrollen… 

Sie kam, ergriff, das Mikrofon und – sang. Zur Musik des Premium-Musikers, Sängers, Alleinunterhalters & Event DJ ANDREAS MONTY, der professionell den ersten Song „Wenn i mit Dir tanz“ anstimmte und akustisch Nicki begleitete bei „Ich bin a bayerisches Cowgirl“.

Das musikalisch Beste der Region für Nicki

Klaus: „Ich kenne Andy schon lange, habe auch schon mal ein paar Stücke von ihm gehört, aber nie so richtig bewußt. Als er dann im Fernweh-Park den Soundcheck machte und die Nicki Songs anspielte, ansang, lief es mir eiskalt über den Rücken. Ich wußte dass er gut ist. Aber so gut. Auch sein Equipment hat mit dem Wort „Alleinunterhalter“ nichts zu tun. Alles vom Feinsten. Excellenter Klang. Und tolle, superweiche Stimme, die jeden Song kann. Das muss einfach gesagt werden. Andreas Monty war der perfekte Einstieg des Openings für Nicki… Kein Wunder, spielte der Super-Entertainerer doch schon beim Bundespräsidenten und wird bei ganz besonderen Events und Galas mit prominenten Gästen immer gerne gebucht.“

Doch wie kam Monty nun dazu, bei Nicki zu spielen? Er wohnt in Oberkotzau und ist zusammen mit seiner Familie seit kurzem Fernweh-Park Vereinsmitglied. Und da war Jahreshauptversammlung. Andras und sein Sohn Julian kamen. Da fragte ihn Klaus aus dem Bauch heraus, ob er nicht Lust hätte, beim Willkommen von Nicki dessen bayerisches Cowgirl anzuspielen. Andy sagte zu – und Klaus erfuhr erst hinterher, welch enorme Arbeit dahinter steckte. Er musste erst die Noten besorgen und: üben. Die JHV war am Mittwoch. Am Samstag kam Nicki. Andy blieben nur zwei Tage. Fazit: Der Einsatz von Andy hat sich gelohnt. Nicky wurde von dem für Klaus semiprofessionellsten Entertainer begleitet, den er kennt… Für Nicki also das Beste, was die Region musikalisch in dieser Richtung zu bieten hat.

Klaus berichtet: „Bei Nikis Ankunft beschrieb ich ihr kurz, was ich vorhatte: Andreas Monty spielt und singt Dein Lied „Wenn i mit Dir tanz“. Du versteckst Dich hinter den Schildern. Ungefähr in der Mitte des Songs hole ich Dich dann ab und wir gehen durch den Mittelgang des Fernweh-Parks auf die Showbühne und: stimme wenn möglich in den Gesang von Monty ein. „Kein Problem. Mach ich. Ich lass alles auf mich zukommen“, sagte die supernette Schlagersängerin, die man sofort ins Herz schließen muss, wenn man sie persönlich erlebt.“

Klaus weiter: „Dann hatte ich noch eine andere Idee: Als ich bei der Aufnahme von David Hasselhoff in die „Signs of Fame“ kurz seinen Song „Looking for freedom“ anstimmte, fiel er in meine magere Stimme ein und sang er mit voller Power das Lied an. Das war der Hammer ! Also dachte ich mir, ich versuche, Nicki auch das bayerische Cowgirl „herauszukitzeln“. Da ich sie mit meiner spontanen Idee aber nicht überfordern wollte sagte ich ihr, dass es auch genüge, nur den Refrain dazu anzustimmen, der gleich zu Anfang kommt. Doch sie sang weiter und weiter – das ganze Lied. Ging Richtung Publikum – natürlich mit entsprechenden Coronaabstand – und man dachte, auf Zeitreise zu sein, zurück in das Jahr 1987, als sie mit diesem Song ihre ganz großen Erfolge feierte. Stimmlicher Unterschied von damals zu heute? Keiner.“ Das Publikum im Amphitheater des Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau war hin- und weg. Einfach nur fantastisch!

Und viele waren gekommen, um „ihre Nicki“ zu erleben. Von weit her reisten Vertreter von Nicki-Fanclubs an. 300 Kilometer einfach.  Was für ein Tag wieder mal im Fernweh-Park. Am vergangenen Samstag erst war der wunderbare Musik-Kabarettist Fredl Fesl da, heute die bezaubernden Nicki. Mit ihrem Ehemann extra von Plattling angereist.

Rückblick – erstes Kennenlernen

Doch wie kam es dazu, dass Nicki endlich in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde? Klaus Beer lernte Nicki  bereits vor vielen Jahren backstage einer Fernsehsendung in der Hofer Freiheitshalle kennen und man sprach damals schon kurz über ihre Aufnahme in den Fernweh-Park, als dieser noch ganz jung war. Doch aus irgendwelchen Gründen verlief sich das dann im Sande… Der Fernweh-Park boomte, über Klaus schlugen aktuelle Startreffs wie Wellen übereinander, ein Event jagte das andere und er kam kaum mehr dazu, alten Kontakten nachzugehen… Dann erhielt er vor wenigen Tagen eine Mail von Anderl Berger, dem Frontman der Band Austro Pop Live „S´San mir“. Anderl sagte, dass er mit Nicki in der Nähe gedreht hätte und ob sie schon im Fernweh-Park vertreten sei. Klaus: „Nein, noch nicht, ich war vor Jahren schon mal dran, ich setzte mich sofort mit ihr in Verbindung…“ Anderl sprach Nicki eine Empfehlung für das Projekt aus – und nun ist sie da.

Red Carpet

Schon gut zwei Stunden vorher hat Klaus auf der Showbühne im Amphitheater alles akribisch vorbereitet. Er hat einen kleinen roten Teppich ausgerollt – den ganz großen „Red Carpet“ erhalten die Star-Stern Würdenträger – der letzte Peter Maffay beim Einlauf durch den Mittelgang auf die Showbühe mit Hinleitung zum Stern. Heute wird auf den litte Red Carpet der Hocker mit der Tonform gestellt und dahinter auf einer Stellage ihr Star-Schild aufgebaut, damit dieses bei den Fotos immer mit zu sehen ist. Früher hat Klaus die Stars immer gebeten, hinter der Tonform in die Hocke zu gehen, doch jetzt ist eine Sitzgelegenheit vorhanden, mit rotem, weichen Kissen, um die Handprints in bequemer Haltung absolvieren zu können.

Bildkompostion

Zudem hat Klaus die linke Ecke der Showbühne gewählt, damit bei den Fotografen und Filmern im rechten Bildwinkel immer die Schilder „Los Angeles“ und „Hollywood“ zu sehen sind. Initator des Friedensprojekt, zugleich auch Weltenbummler und  Filmemacher Klaus Beer, der fotografische Perfektionist, hat den ganzen Ablauf der Aktion mit Bildern im Kopf und macht kein Hehl daraus, dass Fremdfotografen und Filmer ihm kaum etwas recht machen können – und brieft sie deshalb laufend. Er sagt: „Wir haben soviel Zeit, Energie und Geld aus der Fernwehpark Vereinskasse in jeden Startreff gesteckt, da müssen die Bilder einfach optimal sein. Zudem erwarten die Managements Professionalität. Beispiel Star-Event im Fernweh-Park selbst: Fotografiert man frontal, so ist der lange Mittelgang in den Fernweh-Park hinein zu dominant, reisst die Panorama-Schilder-Weltkulisse, die Schilderfront, die geschlossen wirken soll, zu sehr auf. Um die Schilder athmoshärisch dicht ins Bild zu setzen, muss man eine seitliche Perspektive für das Shooting wählen und vor allem, vor jedem Auslösen der Kamera den Bildhintergrund mit einkomponieren. Da muss man eben etwas beweglich sein, in erster Linie im Kopf, um Störendes zu sehen und mit Änderung der Kamerapostition aus dem Bild auszufiltern.“

Klaus macht das nach 40 Jahren, nur in Bildern denkend, automatisch, drückt erst auf den Auslöser, wenn das Bild wie er sagt „durch ihn durch ist“ und sein künstlerisches Gefühl ihm grünes Licht gibt. Wenn auch nur etwas sein ästhetisches Bildgefühl behindert, gibt es keinen Schuss, bzw. er arrangiert das Motiv im Sucher so, bis alles perfekt ist…

Die Star-Schild Signierung

Dann geht`s los. Der Applaus des Publilkums ist verebbt. Jeder ist nun gespannt auf die nun folgende Aktion. Nach einer herzlichen Begrüßung duch den 2. Bürgermeister von Oberkotzau, Erich Pöhlmann und der offiziellen Vorstellung durch Klaus Beer signiert Nicki ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Dann bittet Klaus Nicki zu der Tonschale. Nicki:  „Ich lass alles auf mich zukommen. Sag einfach, was ich tun soll“ – und es wird heute so einiges auf sie zukommen. Klaus lachend : „Wer nach Hollywood will, muss leiden…“ 

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Zwischen 300 und 1400 Aufnahmen je Shooting ist da keine Seltenheit. Bei der Star-Stern Verleihung an Peter Maffay im Jahre 2019 waren es sogar über 5000 und bei Reiner Calmund hatte Klaus die Qual der Wahl von 997 Aufnahmen zum Sichten und Bearbeiten. Die Fotoshootings der Stars steigerten sich von Jahr zu Jahr, denn nur die besten Bilder finden Einzug in die Bildergalerien auf der Fernweh-Park Homepage. Bei Nicki sollen es 1367 Bilder werden…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und noch mal. Klasse… Und noch mal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Nach dieser ersten Einführungsbeschreibung soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit NICKI und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft.

Sollte Ihnen der Text unserer Story zu umfangreich sein, können Sie nach der BILDERSTRECKE und dem VIDEO aussteigen. Wenn Sie aber einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so eine Aktion vonstatten geht, bitte sehr… Einfach weiterlesen, dran bleiben. Denn dann geht`s ins Detail und Sie sind bei dem actionreichen Shooting und spannenden Erlebnissen mit dem Star hautnah dabei.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an. Mit dem sich rechts und links daneben befindlichen Pfeilen können Sie dann wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie blättern. 

 

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Jolanta hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir versuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von NICKI mitverfolgen wollen, hautnah, hier das VIDEO, in dem Sie die Geehrte ganz persönlich kennenlernen können und auch erfahren, was ihr bei dem Wort „Fernweh“ ganz spontan dazu einfällt.

Stress am Set

Und wenn manchmal ein zweiter Kameramann vor Ort ist, werden die Videos noch schöner, da dieser aus einer anderen Perspektive filmt. So kann Klaus beim Schnitt Bilder, die aus einer anderen Perspektive aufgenommen wurden, über die Grundaufnahmen mit dem durchgehenden O-Ton legen.  Die Szenen werden dadurch abwechslungsreicher, peppiger. Zudem kann er mit Naheinstellungen, Closeups arbeiten, da Kameramann 1 meist die Totale filmt, mit gerademal Hinzoomen auf die Hände und auf das Gesicht. Letzteres leider oft viel zu wenig. Klaus als leidenschaftlicher Kameramann schärft zwar seinen Kameraleuten immer ein: „Leute, ran ans Motiv. Wir brauchen Nahaufnahmen des Gesichts des Künstlers und dessen Hände. “ Aber nur, wenn es auch sinnvoll, logisch ist, entweder wenn der Star redet oder drückt. Eine Nahaufnahme des Gesichts ist Unsinn, wenn er nichts sagt oder auf die Hände, wenn in der Tonschale nichts passiert. Alles schon vorgekommen, da eben Filmamateure hinter der Kamera stehen und keine Profis. Klaus, der nur in Bildern denkt und sieht: „Man muss beim filmen mitdenken, die Szenen einfangen, die der Zuschauer in diesem Augenblick erwartet. Wenn gesprochen wird, Gesicht closeup. Wenn Action in der Tonschale – ranzoomen. Die Bilder muss man sehen, spüren und dann individuell reagieren…. „Doch wenn man keine Kameraerfahrung hat, kann man das nicht so umsetzen. Also gibt es vor jedem Shooting immer eine Kamerabesprechung in der Hoffnung, dass die Kameraleute das in der Praxis dann auch beherzigen.  Leider kann Filmemacher Klaus Beer  nicht selbst hinter der Filmkamera stehen. So ist er immer im totalem Stress, bis – hoffentlich – alles bestens im Kasten ist…

Wenn jedoch kein 2. Kameramann zur Verfügung steht, platziert Klaus auf einem Stativ eine kleine Actioncam seitlich zu der Hauptkamera, um damit das Geschehen in der Tonschale aus einer anderen Perspektive einzufangen. In der GoPro ist in diesem Fall kein Extrem Weitwinkel eingestellt sondern ein näheren Bildausschnitt gewählt, so dass die Aufnahmen aussehen, als würden sie von einer zweiten Großkamera stammen. Die Farbunterschiede werden in der Filmnachbearbeitung angeglichen, denn jede Kamera zeichnet anders. Klaus geht es darum, ab und zu einen anderen Bildausschnitt einschneiden zu können, um beim Filmschnitt das Geschehen so abwechslungs- und actionreich wie nur möglich gestalten zu können. Idealfall ist natürlich, wenn man Bilder eines zweiten Kameramanns vorliegen hat, der anstelle starrer Stativaufnahmen individuelle Einstellungen liefert. Da die GoPro natürlich keine so guten Tonaufnahmen wie von dem externen Mikrofon bringt, wird der Originalton immer von Kamera 1 verwendet und das Zuspielmaterial synchron über die Grundbilder der Hauptkamera gelegt.

Heute, bei Nicki, sind sogar 3 Kameras im Einsatz. Jolanta steht hinter der beweglichen Kamera 1, Ernst fängt mit Kamera 2 Bilder aus einer anderen Perspektive ein und Michi macht mit der GoPro Weitwinkelaufnahmen. Und machmal schnappt sich Klaus auch selbst schnell mal die Actioncam und fährt damit hautnah auf die Hände in der Tonschale zu. Der Filmemacher ohne Kamera in der Hand, das geht einfach nicht. Klaus kann`s oft einfach nicht lassen, denn so frech mit der Linse an die Stars ran, das trauen sich die Fremdfilmer nicht wirklich.

Und aus dem ihm dann letztendlich vorliegendem Material fertigt der Filmemacher, der mit seiner neuesten digitalen Produktion „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ aktuell  mit Vorträgen unterwegs ist, dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Kameraeinstellungen hat er wie gesagt keinen Einfluss, da immer jemand anderes die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, mal amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Filmmaterial herauszuholen…“

Ein Film entsteht

Dies eher etwas für Insider, für Filmer. Wir steigen dazu noch etwas näher in das Filmemachen ein. Zur Ergänzung nur soviel: Kamera 1 hat eine andere Farbtemperatur wie Kamera 2. Problem: Die Farben müssen in Helligkeit und Kontrast angeglichen werden. Kamera 2 hat einen anderen Ton, dumpfer, auch leiser. Problem: Der Ton muss in der Lautstärke und Klangqualiät nachbearbetet werden. Der Ton von der Actioncam ist nicht brauchbar, also nutzt man da nur die Bilder, die in Farbe und Kontrast ebenfalls angeglichen werden müssen. Weiter müssen die Tonübegänge überblendet werden, das sonst der angesetzten O-Ton zu „knallig“ kommt. Ist z.B. im Gespräch hart geschnitten, geht das nicht, da sonst das Wort, das man herausgeschnitten hat, in der Überlendung leise mit zu hören, ist, denn eine Audioüberblendung braucht, wie auch die eines Bildes, etwas „Fleisch“, sprich Bild- oder Audiomaterial.

Und was macht man, wenn z.B. Kamera 1 eine Szene verwackelt hat und man hofft, das Bildmaterial von Kamera 2 verwenden zu können, beide Kameras aber nicht wie sie sollten, aus einer anderen Perspektive gefilmt haben? Dann hat man wieder ein Problem. Denn dann kann man das Material nicht aneinandeschneiden, das es sonst, da der Bildunterschied nicht wirklich anders ist, einen sogenannten Bildssprung gibt. Dann muss man improvisieren und etwas völlig anderes nehmen, ggf. Statisches nachdrehen.

Professionelle Kameraarbeit

Wenn die Besucher der Fernweh-Park Homepage letztendlich das Video sehen können sie nicht ahnen, welcher Stress und Arbeitsaufwand damit verbunden ist. Deshalb soll dies in unsererm Stimmungsbericht auch einmal vor Augen geführt werden. Klaus Beer: „Ich möchte die Stars und Prominenten, die wir in die Signs of Fame aufnehmen, in bestmöglichster technischer Art und Weise, also so professionell wie nur möglich, in Szene setzen. Denn das bin ich den Stars, die mit ihrem bekannten und wertvollen Namen mitmachen und hinter der Botschaft des Friedensprojekts stehen, schuldig. Und auch deren Managements, die Vertrauen in die Arbeit des Fernweh-Parks setzen.

Deshalb wird nur best of the best gezeigt. Aber ich arbeite mit Amateuren zusammen. Der Fernweh-Park basiert auf Idealismus, ist völlig kommerzfrei und kann nur durch Sponsoren existieren. Wir können uns keine professionellen Fotografen und Kameraleute leisten. So bin ich, da ich ja seit vierzig Jahren selbst filme und fotografiere, leider aber selbst nicht hinter den Kameras stehen kann, immer im Stress. Denn ich muss versuchen, nach dem enormen Einsatz von Zeit und nicht vorhandendem Budget, Stars in oft weit entfernten Städten und Orten zu treffen, das Beste für die Nachberichterstattung in Film und Foto herauszuholen. Und ich gebe es zu. Da ich jeden Blickwinkel eines Shootings und Videodrehs schon im Kopf habe, kann man es mir kaum recht machen.

Ich selbst hätte nach Sichten des Filmmaterials oft eine andere Perspektive gewählt. Denn 16:9 ist Breitwand und da platziert man die Person eben nicht in die Mitte, sondern seitlich. Und im Sucher ist dann noch Platz für das Umfeld. Und das in das Motiv mit hinzukomponieren, ist die große Kunst. Was nützt das schönste Porträt des Stars im z.B. rechten Bildanteil, wenn links leere Pfosten oder andere unattraktive Dinge zu sehen sind. Diese Szene ist für den „Papierkorb“. Einen Schritt weiter nach links oder rechts – und schon hätte man den nicht ansehnlichen Hintergrund, der den gesamten Bildeindruck stört, ausgefiltert. Doch das muss man eben – sehen. Entweder man hat´s oder man hat`s nicht. Und mehr als schulen kann ich meine Leute nicht. Ich muss froh sein, sie überhaut zu haben, dass sie ihre Freizeit unentgeltlich zur Verfügung stellen. Und so herrscht bei jedem Shooting in mir Stress vom allerfeinsten. Denn meine oberste Priorität lautet: Dem Star und dem Management muss nicht nur das Projekt selbst gefallen, sondern auch die Bild- und Film-Nacharbeit dazu. Aber: Unsere Fotografin und unsere Kameraleute werden immer besser, lernen von Star zu Star dazu…“

Handprints alá HOLLYWOOD – das Shooting

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Klaus Beer: „Wir haben schon viele Stars ihre Hände in den Ton drücken sehen. Mal kraftvoll, mal zögerlich. Mal voller Elan. Wenn zaghaft, machte ich dem Star ein Angebot. Damit man merkt, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragte ich manchmal, ob ich das kurz mal aufzeigen soll…“.

So hat Klaus Beer schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus kurz mitgedrückt, obwohl Mr. Universum sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch die daffe Nicki kommt mühelos alleine zurecht.

Doch in Zeiten von Corona ist alles ganz anders. Klaus muss Abstand halten und ein Drücken auf die Hände der Stars ist jetzt im Moment nicht mehr drin. Sie müssen sehen, wie sie selbst zurecht kommen und Klaus kann nur von weitem Ratschläge geben was sie tun müssen, damit sich ihre Hände auch wirklich schön im Ton abzeichnen.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Ach ja, „Problemzone“ darf Klaus ja nicht mehr sagen“, hat doch damals Kim Fisher im „Riverboat „entrüstet“ bemerkt: „Ich habe keine Problemzonen…“ Natürlich im Scherz, man sieht`s in ihrem Video…“ Doch Männern ist das egal.

Und auch NICKI gibt ihr Bestes. Klaus: „Der Ton heute ist super weich. Kann aber auch fester sein. Es kommt immer auf die Konsistenz an. Ich stecke da nicht drin. Ich muss ihn so nehmen, wie ich ihn angeliefert bekomme. Sollte er mal etwas länger liegen bis zum Einsatz, wässere ich ihn persönlich, damit er weiter geschmeidig bleibt. Aber es kann trotzdem  passieren, dass man auch mal mehr Kraft ausüben muss und die Sache etwas anstrengender wird…“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem NICKI die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich die Hände von NICKI im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Das gibt schon mal spontanen Applaus vom Publikum und vor allem von den vielen angereisten Nicki-Fans.

Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Außer Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Außer einem Oscar aus Hollywood vielleicht…“

Und bei den beiden Hauptkommissaren „Schenk & Ballauf“ des Kölner TATORTS überlegte Klaus Beer schon mal, ob er sie nicht fragen sollte, ob sie vielleicht nicht ein paar Handschellen in den Ton drücken wollten… Wäre sicher auch ein Gag gewesen. Absolute Premiere aber sind die Pfoten eines Tieres – so etwas gab es bislang noch nie, die von der süßen Hundedame „PrimaDonna“ von „Superstar-Gewinner 2009“ Yvo Antoni.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextremismus und für eine friedvollere Welt. „Unser Projekt steht aber auch für die Erhaltung unseres wunderschönen blauen Planeten Erde, sprich für Umwelt- und Klimaschutz, heute wohl so aktuell wie nie“, sagt Klaus Beer als Ergänzung der Ideologie des Projekts. Und da macht NICKI natürlich gerne mit.

„Botschi Handerl“

Wie in HOLLYWOOD werden die Handabdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ NICKI ihren Namenszug in die graue Masse. Da sie zierliche Hände hat, bleibt viel Platz im Ton und so kann sie ihren Namen richtig schön groß platzieren. Und ein Herzerl gibt`s auch noch dazu. „Ich hob eh so kloane Botschi Handerl“ sagt sie und Klaus vergleicht ihre zierlichen Hände beim Rundgang durch die Schilderreihen dann mit denen von Helene Fischer an der Handprint-Fotocollage, die rechts im Mittelgang des Fernweh-Parks zu sehen ist. Denn viele Besucher fragen immer, wo denn die Handabdrücke der Stars zu sehen sind, die man laufend in der Presse sieht. Im Moment werden diese noch gesammelt und sind in einem Lager deponiert. Im Markt Oberkotzau sucht man nun nach einer entsprechenden Ausstellungsmöglichkeit. Klaus: „Hoffentlich findet sich etwas in Nähe des Fernweh-Parks, da die Star-Schilder und die Star-Handabdrücke ja zusammen gehören.“

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. So wie NICKI heute. Oder besuchen später den Fernweh-Park, wenn sie gerade mal in der Nähe auftreten oder durch Oberfranken fahren. Nicht zu übersehen sind da die Kultur-Touristik-Hinweisschilder, die seit Januar 2020 an den Autobahnen A9 und A93 auf den Fernweh-Park im oberfränkischen Markt Oberkotzau hinweisen..

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluss und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was NICKI auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in unserem Video erfahren.

Eine Überraschung für Nicki
Ja, und dann gab es noch eine Überraschung – für Nicki selbst. Die Kult-Band RELAX hat sich unter die Zuschauer gemischt und wird von Klaus zu Nicki auf die Showbühne gebeten. Da ist Nicki baff… Damit sie auch wirklich nichts ahnt oder sie vorher entdeckt, hat Stephan Kreissl sein Auto nicht auf dem Parkplatz gestellt, wo Nicki einfährt. Stephan: „Sie kennt mein Auto und dann wäre alles aufgeflogen.“
Ja, und dann marschieren sie ein, die Bandmitglieder von RELAX: Stephan Kreissl, Sascha Eibisch und das Relax Urgestein Peter Volkmann, der sich an diesem Tag etwas wortkarg gibt. Aber so ist er eben, der Peter… Dafür sind die Zuschauer umso begeisterter. Gleich zwei Größen aus dem Showbiz auf einmal zu erleben, das gibt es eben nur im Fenweh-Park.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars meist noch, ob sie nicht auch das Fernwehpark Star-Mobil signieren würden, das schon mal ein Blickfang war. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften regelrecht übersät. Als dann fast kein freier Platz mehr zu finden war, ging es auf dem Dach weiter.

Doch irgendwann gab das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhringauf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen. Heute hat Klaus das 14. Autoteil angefangen, auf denen die letzen Unterschriften der letzten Startreffs, die Autogramme von Carolin Reiber, Christian Wolf und Fredl Fesl prangen.

NICKI wundert heute sowieso nichts mehr, greift zum Stift und setzt beherzt ihre Unterschrift auf das Blech. Obwohl RELAX bereits im „Signs of Fame“ vertreten sind, gab es damals nicht die Gelegenheit, die Unterschriften der Bandmitglieder auf dem Starmobil zu hinterlassen. Diese werden nun nachgeholt. Als erstes setzt Relax-Urgestein Peter Volkmann seinen Namenszug darauf, dann folgt Sacha Ebisch und schließlich Stephan Kreissl.

Das Ganze hat aber mit dem Fernweh-Park selbst nichts zu tun. Das macht Klaus ganz privat für sich. Wenn sich also jemand ein Autogramm auf ein T-Shirt oder Handyhülle geben lässt, so hält halt Klaus sein Auto, oder zumindest ein Teil davon, zum Signieren bereit. Just for Fun. Gedacht aber auch als Leihgabe für das geplante Star-Museum, wo neben den Star-Handprints diverse persönliche Gegenstände von Stars – und eben die mit Unterschriften übersäten Kühlerhauben, Kotflügel oder Autotüren ausgestellt werden sollen. Kaum zu glauben, welche Dimension die erste Unterschrift von Frank Elstner auf weißem Autolack im Jahre 2003 angenommen hat…
Autogramme, Autogramme – und: Selfies
Nach dem offiziellen Teil sind die Fans nicht mehr zu halten. Sie wollen erstaunlicherweise Autogramme, obwohl der Trend ja eher nach Selfies geht. Auch die gibt es, doch alles unter Wahrung der Corona-Vorschriften natürlich.
Bummel durch den Fernweh-Park
Danach gab`s noch eine ausgiebigen Bummel durch die Schilderreihen, begleitet von 3 Videokameras. In der Sektion der lustigen Ortsnamen weist Klaus auch auf die „Hardcore-Ecke“ hin. Nicki lacht: „Ich bin schon über 18 und habe zwei Töchter…“
Vielleicht im nächsten Jahr ein Konzert mit NICKI im Amphietheater?
Begeistert von Nickis spontaner Gesangseinlage unterhalten sich der 2. Bürgermeister Erich Pöhlmann und der Kulturamtsleiter von Oberkotzkotzau, Günter Tauwaldt schon mal mit der Sängerin über ein mögliches Konzert 2021 im Amphitheater. Nicki ist begeistert und man hofft, dass Corona endlich bald besiegt ist und man im Atrium wieder näher zusammensitzen darf. Denn anstelle von möglichen 180 Zuschauern nur die Hälfte einzulassen, ist nicht das Wahre.
Was für ein Tag. Anstrengend zwar, aber wunderschön. Dann aber zum Mittagessen auf die Terasse des Hotel Untreusee. Dort bleibt die Fotokamera in der Tasche. Jetzt ist man ganz privat unter sich. Lange unterhalten sich dort Erika, Klaus und Sylvia, die FWP-Fotografin bei Pizza und Pasta mit den Gästen aus Plattling. Klaus gibt so manche Anekdoten über Kolleginnen und Kollegen aus dem Showbiz zum Besten und fragt Nicki, wie sie damals den Roy Black gefunden hat. Klaus: „Leider habe ich den Roy nie persönlich getroffen. Wenn er noch leben würde würde ich alles versuchen, ihn in die Signs of Fame aufzunehmen. Ich liebe die Rockbands der good old Sixties, aber auch die Schlager der damaligen Zeit. Viele der Sänger von damals haben bereits ihre Hände in Ton verewigt. Dass das bei Roy Black nicht mehr möglich ist, bedauere ich sehr. Ich war ein großer Fan von ihm.“
Und dann wird natürlich über Amerika gequatscht und gefachsimpelt, da Nicki und ihr ebenfalls supernetter Ehemann Gerhard, der zugleich ihr Manager ist, gerne nochmal die Route 66 fahren würden, die sie schon in Fragmenten erlebt haben. Weshalb Nicki sich auch im Fernweh-Park an den beiden Route 66 Pfählen schon mal tüchtig Vorfreunde und Fernweh auf die Kultstraße Amerikas holte.
Klaus: „Ich schenke Euch meinen Bildband dazu, denn das ist ein richtiger Reiseführer gewoden. Denn um die 66 zu erleben, braucht man einen Führer, man findet sonst die tollsten Orte nicht, da der Interstate 40 diese von der Lebensader abgeschnitten, sie teilweise ganz überdeckt hat. Es gibt dort keine Overlooks und Beschilderungen. Man muss die Releite der Vergangenheit und den Mythos der alten Straße selbst entdecken, und das ist nicht immer einfach. Ohne Reiseführer fährt man daran vorbei, an den alten Ghosttowns, an zerschossenen Reklameschildern, an Westernnester, wo der Wind das Tumbleweed  wie in den Western über die Straße rollt…. Und im Bildband hinten ist noch mein Film als DVD eingeheftet, so dass man in der Kobination Buch und Film einen umfassenden Eindruck von der Motherroad der USA erhält…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit NICKI zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von NICKI, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Fotos Ehrung Fremdfotograf: Helmut Steinhäußer (11 Fotos)

Videokamera 1: Jolanta Stettner

Videokamera 2: Ernst-Wollner

Videokamera 3 GoPro: Michaela Bergmann

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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