Dalai Lama

Seine Heiligkeit, der DALAI LAMA, Tenzin Gyatso, ist der gegenwärtige 14. Dalai Lama – zugleich buddhistischer Mönch, Linienhalter der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und Befürworter der Rime Bewegung. Er wurde am 06. Juli 1935 in Taktser, der Volksrepublik China, geboren.

Als Dalai Lama wird der höchste Titel des höchsten Trülku innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus bezeichnet.

Der Dalai Lama Tenzin Gyatso erhielt 1989 den Friedensnobelpreis für seinen gewaltlosen Einsatz für die Befreiung Tibets. Er musste 1959 während des Tibetaufstands gegen die Chinesen fliehen. Seitdem lebt der Dalai Lama als weltliches und geistliches Oberhaupt der Tibeter im Exil. In Dharamsala (Indien) residiert er und die tibetische Exilregierung.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 18. Mai 2008.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigenen Homepage.

Auf Einladung der Tibet Initiative Deutschland unter dem Motto “Kein Frieden ohne Menschenrechte” besuchte der DALAI LAMA 2008 mehrere Städte.

Um ein Treffen mit dem geistigen Würdenträger der Tibeter zu organisieren, kristallisierte sich ein kompetenter Ansprechpartner heraus: Wilfried Pfeffer, Gründer und Leiter des Tibet Kailash Hauses in Freiburg, das auf die ganzheitliche Traditionelle Tibetische Medizin ausgerichtet ist.

Als Wilfried Pfeffer von Klaus Beer über das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt erfuhr und sich zudem über die Reisen des Weltenbummlers, Filmemachers und Buchautors informierte, stellte er ganz spontan ein Bild des Dalai Lama, das er bei dessen Besuch im Kailash Haus aufgenommen hatte, für die Produktion des Grußschildes zur Verfügung.

STIMMUNGSBERICHT über das Treffen mit seiner Heiligkeit, dem 14. DALAI LAMA mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort backstage, wenn sich vielleicht mal der Treff wegen unvorhergesehener Dinge etwas nach hinten verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen “Backstageabenteuern” bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Warten auf seine Heiligkeit – ein Treffen, am seidenen Faden

18. 05. 2008. Haupteingang des Grand Hotel in Nürnberg. Wilfried Pfeffer und Klaus Beer stehen eingekeilt zwischen tibetanischen Anhängern in bunten Gebetsschalen, die Bilder Seiner Heiligkeit signiert haben wollen oder ihn einfach nur einmal sehen oder berühren möchten.

laus Beer ist nervös. Alle Startreffs waren bislang akkreditiert und ein offizieller Termin vereinbart. Ohne entsprechende Papiere in der Tasche und kompetente Ansprechpartner vor Ort fährt Klaus Beer nicht los. Management, Veranstalter und Künstler müssen Bescheid wissen und das Sicherheitspersonal für den freien Zugang des “Fernweh-Parks” unterwiesen sein. Doch in diesem besonderen Fall sind Klaus Beer und Wilfried Pfeffer auf Risiko gegangen. Denn auch der Freund des Dalai Lama hat diesmal keinen konkreten Termin. Und die Security und Polizei wacht peinlichst genau darüber, dass auch kein Zentimeter des Sicherheitsbereichs überschritten wird. Die Chancen, überhaupt in die Nähe des Dalai Lama zu gelangen, liegen bei 99,9 % – dagegen.

Plötzlich wird Klaus Beer von einer offiziell aussehenden Person angesprochen, die auf das Schild hinter dem roten Absperrseil deutet: “Fernwehpark? Sie sind doch Klaus Beer. Sie haben vor längerer Zeit schon mal eine Anfrage an uns gestellt, die bei mir landete. Ich kenne Sie.” Nach einem kurzen Gespräch und der Überreichung des Fernweh-Park Prospekts sagt der Herr: “Ich schaue mal, was ich für Sie tun kann”.

Kurze Zeit später dürfen Klaus Beer und Wilfried Pfeffer die Absperrung verlassen und werden direkt zu der Eingangstür des Hotels geleitet. Sobald der Dalai Lama das Hotel verlässt, muss er an Wilfried Pfeffer und Klaus Beer vorbei. Das Blatt hat sich gewendet, die Chancen stehen jetzt gut. Nur der Fernwehpark Fotograf durfte nicht mit. Dieser steht jetzt auf einem Stuhl mehrere Meter entfernt und versucht über die Köpfe der Leute und der Security seine Bilder zu machen.

Klaus Beer fällt auf, dass Wilfrid Pfeffer, der das Grußschild mit dem Bildnis des Dalai Lamas hält, dieses laufend auf seinem Fuß stehen hat. “Das Bild des Dalai Lama darf den Erdboden nicht berühren”, erklärt der Tibet- und Religionskenner.

Securitys mit Kopfhörer, Tibeter mit Begrüßungsschals und Fahnen und viele Neugierige umlagerten jetzt das Hotel gegenüber des Nürnberger Hauptbahnhofs. Weitere Polizeifahrzeuge kommen. Die Sicherheitsbeamten erhalten über Funk Anweisungen. Es scheint sich was zu tun. Wilfried Pfeffer hat jetzt die Hände gefaltet und drückt den Gebetsschal an sein Gesicht, geht in Meditation.

Seine Heiligkeit wird über den Fernweh-Park informiert

Klaus Beer sieht, wie der Herr des Führungsstabs, der diesen traumhaften Standort ermöglichte, mit dem Fernwehpark Prospekt zwischen einigen rot gewandten Mönchen, offiziellen Begleitern und den Securities, in der Hotellobby verschwindet. Diese ist jetzt aus Sicherheitsgründen für alle Gäste gesperrt. Ob er den Dalai Lama jetzt über den Fernwehpark unterrichtet? Die Spannung steigt ins Unterträgliche.

Minuten später ist es soweit. Der DALAI LAMA kommt. Kein Klatschen, nur andächtige Stille. Eine ganz besondere Stimmung erfüllt den Eingangsbereich des Hotels. Eine offizielle Person geleitet Seine Heiligkeit sofort zu Wilfried Pfeffer und Klaus Beer. Der Dalai Lama erkennt Pfeffer. Ein Strahlen erhellt seinen ohnehin schon freundlichen Gesichtsausdruck. Er begrüßt ihn herzlich. Dann wendet er sich Klaus Beer zu und fragt, wo er signieren soll. Beer weist auf die dafür hell unterlegte Stelle auf dem Schild.

Der Dalai Lama – hautnah

Ein großer Augenblick. Mit dem DALEI LAMA, bekannt und verehrt von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, auf Tuchfühlung, hautnah. Dem DALAI LAMA scheint die Botschaft des völkerverbindenden Friedensprojekts “Fernweh-Park” zu gefallen, denn sonst würde er das Grußschild sicher nicht signieren. Er nimmt sich Zeit und signiert ganz bedächtig den Schildergruß. Wie sagte doch der Verantwortliche: “Ich kann ihn nur informieren, ob er es macht, entscheidet Seine Heiligkeit selbst”.

Weltweit geachteter Botschafter des Friedens

Nachdem der Dalai Lama sein Grußschild signiert hat, blickt er freundlich auf, gibt den Stift zurück und faltet die Hände zum Gruß. Danach wird er sofort von den ihn umgebenden Sicherheitsleuten abgeschirmt und zu seiner Limousine geleitet, die am Ende des Roten Teppichs auf ihn wartet.

Die sich dicht an dicht drängenden Tibeter und Schaulustigen haben keine Chance auf ein Autogramm oder Händeschütteln. Der Dalai Lama spricht nur kurz mit einem Mönch und hält während er der Limousine zustrebt, die Hände segnend zu den rechts und links stehenden Menschen.

Auch der Fernwehpark Fotograf hat keinerlei Möglichkeit für ein vernünftiges Foto, da er nur die Köpfe der den Dalai Lama abschirmenden Sicherheitsleute im Bild hat. Nur ab und zu erhascht er sein Gesicht und drückt aus der Ferne auf den Auslöser. Klaus Beer: “Hätte ich nicht im Vorfeld einen offiziell akkreditierten Fotografen des Dalai Lama gebeten, die Schildsignierung zu fotografieren, hätten wir nicht einmal ein Bild von diesem denkwürdigen Ereignis. Denn den weltweit geachteten Botschafter des Friedens mit einem signierten Grußschild im Signs of Fame des Friedensprojekt verewigen zu dürfen, darauf sind wir schon stolz. Zudem sich der Dalai Lama persönlich darüber informiert hat und sich dann ganz bewusst für eine Teilnahme entschied.“

Dann verschwindet die schwarze Limousine, an dessen Scheiben ein dunkler Vorhang vor neugierigen Blick schützt, Richtung Arena, wo über 7000 Menschen auf den Dalai Lama warten.

Der Schatz im Fernweh-Park

Als Wilfried Pfeffer, der andächtig das Schild trägt, Klaus Beer und der FWP Fotograf dann zum Parkhaus am Hauptbahnhof gehen, werden sie von einigen Anhängern des Dalai Lama umringt und gebeten, das Schild nochmal zu enthüllen. Klaus Beer: “Jetzt wird mir erst richtig bewusst, welchen Schatz wir da ab heute unser Eigen nennen dürfen.“. Die Tibeter falten die Hände, verbeugen sich vor dem Schild, berühren es ehrfürchtig. Dann wollen sie sich alle damit fotografieren lassen. Diesen Wunsch erfüllt ihnen Klaus natürlich gerne.

In Nürnberg hingen 7.000 und in Bamberg dann nochmal 5000 Menschen an den Lippen des Dalai Lama und wohin man blickt, ziert er die Titelseiten wie den “Spiegel” und andere Printmedien und Magazine.

Berlin: 25.000 feierten den Dalai Lama wie einen Popstar

Am anderen Tag besuchte der DALEI LAMA Berlin. Darüber schrieb die Presse: (Zitat) “25.000, darunter auch viele Tibeter, waren zum Brandenburger Tor gekommen, um dem geistlichen Führer der Tibeter zuzujubeln. Es sollte eine politische Veranstaltung werden, doch Berlin feierte den Dalai Lama wie einen Popstar… (20.05.08)

Der Dalai Lama wohnt in Indien, in Dharamsala, im Bundesstaat Himachal Predash. Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer war auch schon dort, aber nicht direkt in dem Ort Mcleod Ganj, dem Wohnsitz des Dalai Lama. Klaus: “Ich bin von Indien begeistert, von seinen Menschen, Sitten und Gebräuchen. Schon wenn man indischen Boden betritt, taucht man ein in eine andere Welt…”

Foto Schildsignierung: Guido Frebel

Fotos Roter Teppich: Ralf Standke

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