Dieter „Maschine“ Birr

DIETER BIRR war seit 1969 Frontman der PUHDYS, dessen Bandname aus den Anfangsbuchstaben der Ur-Bandmitglieder entstand. Sie wurde zur erfolgreichsten Rockband in der DDR-Musik-Geschichte. Seinen Spitznamen „Maschine“ erhielt Dieter durch einen Zufall. Da er immer das Catering abräumte wurde er von seinem Bandkollegen Peter Meyer als „Fressmaschine“ bezeichnet.

„Maschine“ komponierte rund 250 Lieder für die Band und war 1974 in einer Nebenrollo in den DEFA-Film „Wahlverwandschaften“ zu sehen. Bereits 1986 erschien sein erstes Soloalbum „Intim“. Auch als Textdichter machte er sich einen Namen. 2014 erschien sein zweites Soloalbum mit dem Titel „Maschine“, mit dabei Julia Neigel, Wolfgang Niedecken (BAB) und Toni Krahl (CITY).

Zu seinen 70. Geburtstag erschien 2014 seine Autobiografie “Maschine – Die Biografie“. Nach Auflösung der Band 2016 brachte er sein 3. Soloalbum „Neubeginner“ heraus.

Dieter Birr und die Band Puhdys wurde 1982 mit dem Nationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur ausgezeichnet. .

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 10. November 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Dieter „Maschine“ Birr in Schwarzenberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von DIETER „MASCHINE“ BIRR in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bereits am 18. November 2003 besuchte die wohl mit bekannteste Rockband der ehemaligen DDR, die PUHDYS, persönlich den Fernweh-Park und signierten ein Grußschild für die Besucher und setzten damit ein Zeichen für eine friedvollere Welt. Doch damals waren die dazu gehörenden Handabdrücke aus technischen Gründen nicht möglich. Dies wurde nun – 14 Jahre später, nachgeholt. Da sich die PUHDYS jedoch im Januar 2017 endgültig ins Rentenalter verabschiedeten, gibt es die alte Besetzung mit Dieter Hertrampf, Peter Meyer, Peter Rasym, (Bassist seit 1997) Klaus Scharfschwerdt (Schlagzeuger seit 1979) nicht mehr. Nur einer ist auf der Bühne noch übrig geblieben: DIETER BIRR. Er ist jetzt „nur“ noch Ex-Puhdy und tritt unter seinem Nickname, wie ihn alle Welt kennt, auf: MASCHINE.

So trifft die Fernweh-Park Crew MASCHINE im Hotel Ratskeller in Schwarzenberg, wo er mit seinem Tourmanager Kai Sutttner über sein Leben talkt, aber auch einige seiner Songs als Solokünstler zum Besten gibt. Das Publikum im ausverkauten Saal des Ratskellers ist begeistert.

Die STAR-SCHILD Signierung

Fernwehpark Initiator Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Und er erspäht sofort eine freie Wandfläche, vor der jedoch zwei Sofas und ein Tisch stehen. Die Geschäftsleitung des Ratskellers ist sofort einverstanden, dass die Möbel für das Shooting verrückt werden. Deshalb schon mal an dieser Stelle ein herzlicher Dank an das Hotel für die kooperative Zusammenarbeit.

Vor Ort ist auch ein Vertreter des lokalen Fernsehens, der Klaus Beer sofort vor die Kamera holt, um die Ideologie des Fernweh-Parks vorzustellen. Ebenso eine Pressevertreterin, die nicht nur über das Konzert, sondern auch über die Ehrung von „Maschine“ und seinen Handabdruck gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt berichtet.

Noch während Klaus vor der TV-Kamera erzählt kommt „Maschine“. Er trägt eine dunkelgrüne Lederjacke, Jeans und Schal. Und er ist groß, größer als Klaus, wie man beim Willkommenheißen sofort feststellt.

„Fernweh“ – DER SONG, wie maßgeschneidert für den Fernweh-Park

Da alles bestens vorbereitet ist, bittet Klaus zur Signierung seines Star-Schildes. Doch bevor es losgeht, kommt man auf das Thema „Fernweh“ zu sprechen. „Maschine“ sagt: „Mein neues Lied trägt übrigens den Titel Fernweh“. Klaus ist aus dem Häuschen, kann es gar nicht fassen. „Was, das darf doch nicht wahr sein, das ist ja Gänsehaut pur“. Und Klaus lädt „Maschine“ sogleich zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks am 18. Mai nächsten Jahres nach Oberkotzau ein. „Das musst du dort singen, wenn auch unplugged…“ sagt er voll emotional. „Aber schau erst mal, ob Dir der Titel überhaupt gefällt“, meint „Maschine“ und bittet einen Tontechniker, die CD doch mal aufzulegen…

Doch bevor man den Klängen und dem Text des Liedes lauscht, geht es zuerst ans Arbeiten. Mit Freude greift „Maschine“ zum Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er nun, neben dem Star-Schild der Puhdys, die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Blick in viele Kameras

Um ihn und Klaus haben sich mittlerweile viele Objektive geschart: Das Fernsehen filmt, Maik Bohn fotografiert lokal und überregional, eine Pressedame ist zugegen und Sylvia, Fernwehpark Vereinsmitglied, fotografiert für die Fernwehpark Bilderstory. Und Werner, ebenfalls vom Verein, hält die Ehrung wieder auf Video fest. Denn auch diesmal soll es ein schönes kleines Filmchen auf FYouTube geben, zu sehen auf der Fernweh-Park Homepage, eingebunden in die Bilderstory und dann im Archiv unter FILME. Auch Oliver Nobis fotografiert mit dem Handy und macht wie immer tolle Bilder. Übrigens, Oliver, den Klaus das erste Mal bei der Aufnahme der Band OMEGA in die „Signs of Fame“ kennengelernt hat, hat dieses Treffen mit „Maschine“ arrangiert. Denn er ist der 1. Vorsitzende des „Dieter-Maschine-Birr“-Fanclubs.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit DIETER „MASCHINE“ BIRR und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Stimmungsbilder vom Auftritt von „Maschine“.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Als Dieter dann seine Hände auf die Tonschale legt traut Klaus seinen Augen nicht. „Du hast ja größere Hände als die Klitschkos und ebenbürtig mit Dirk Nowitzki, der Zwei Meter dreizehn ist“, sagt Klaus und kann es nicht fassen. Denn sie füllen fast die gesamte Tonfläche aus.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen.

Da „Maschine“ wissen möchte, welche Anstrengung er aufwenden muß, damit sich die Konturen seiner Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnet, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände des des ehemaligen Frontsängers der PUHDYS.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem „Maschine“ die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht „Maschine“ gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Dieter „Maschine“ Birr seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Ja, und vielleicht kommt „Maschine“ dann auch dort hin, zur offiziellen Einweihung des Fernweh-Parks am 18. Mai 2018 – mit seinem neuen Song „Fernweh“.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Als Klaus dann zusammen mit „Maschine“ die fertigen Prints den Kameras präsentiert ist das eine gute Gelegenheit, diese Frage zu stellen. Denn alle Objektive sind auf die beiden gerichtet, „Maschine“ hat die Tonschale mit seinen Abdrücken noch in der Hand. Ein schönes Bild. Was „Maschine“ auf die Fernweh-Frage antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bislang bei Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren konnte. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese erst in neuester Zeit zum Einsatz, aber auch jetzt nur immer sporatisch, wenn ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Akton von Dieter „Maschine“ Birr mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oftmals noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist, richtigerweise war, über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben.

So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht und auch „Maschine“ unterschreibt gerne darauf.

Doch es muss noch ein freies Plätzchen gefunden werden. Alle Bandmitglieder von OMEGA haben ihre Unterschriften darauf gesetzt, und erst vor acht Tagen Stephanie Stumph, die Klaus in Leipzig, in der Fernsehkulisse des „Riverboat“ in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat. Letztendlich findet man aber doch noch eine freie Stelle und Klaus muss nun so schnell als möglich ein weitere Autoteil für die nächsten Autogramm besorgen – vom Schrottplatz. „Welches Auto war das denn?“ will „Maschine“ wissen. Doch Klaus muss passen. Er weiß es nicht. „Ein Kotflügel mit hellem Lack musste es einfach sein und so groß, dass es zusammen mit Schild, Stellage, Tonschale und Kameras in unser Auto passt…“ sagt er.

Der „Fernweh“ – Song und Plaudern bei überbackenem Käse

Nach der Ehrung wird natürlich „Maschines“ Fernweh-Song angehört. „Laut aufdrehen“, sagt er. Und Klaus und „Maschine“ setzten sich in den noch leeren Zuschauerrsaal und lauschen diesem, seinem neuen Song.  Klaus ist schon mal begeistert als er hört: „Wenn ich nachts nicht schlafen kann überkommt mich Fernweh und ich fang zu träumen an…“Den Text muss ich mir aber zuhause nochmal in aller Ruhe anhören“, sagt er und „Maschine“ bittet seinen Tourmanager, für Klaus die CD „ROCK LEGENDEN“ zu holen, auf der KARAT, CITY, MASCHINE und als Special Guest MATTHIAS REIM zu hören sind. Und Klaus kann es einfach nicht fassen: „Da hat doch „Maschine“ ein Lied komponiert, wie es passender nicht sein kann zum Fernweh-Park“. Unglaublich. Und Klaus freut sich jetzt schon darauf wenn es klappen würde, dass „Maschine“ im Fernweh-Park selbst den Song zum Grand Opening am 18. Mai 2018 anstimmt…

Dann ist noch gut eine Stunde Zeit bis zum Auftritt. Es geht zum Essen in das Restaurant. In einen für den Künstler reservierten Raum. „Kommt doch mit“, sagt „ Maschine“ .

Während sich „Maschine“ überbackenen Käse auf Weissbrotscheiben schmecken lässt, kommt man ins Plaudern. Und Klaus erzählt von Fernweh-Park, wie er entstanden ist und von so manchen Künstlern, die im „Signs of Fame“ vertreten sind. Klaus will irgendwann aufhören, denn es ist ihm schon peinlich, nur über den Fernwehpark zu reden. „Nein, erzähl weiter“, sagt „Maschine“und Kai Suttner, sein Tourbegleiter, „ist sehr interessant, wir wollen das alles wissen…“ Und durch einen Spalt in der Tür sieht Klaus die Menschenschlange, die sich durch das Hotel in den 1. Stock zum Veranstaltungssaal schiebt…

Während des Redens kommt man darauf, auch die bekannte Sängerin JULIA NEIGEL in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Peter Maffay tourte mit ihr 2008 und bezeichnete sie als „nach wie vor beste deutsche Sängerin.“ Udo Lindenberg betitelte sie sogar als „außerirdische Erscheinung“. „Kommt doch am Freitag nach Freiberg“, sagt „Maschine“. „Dort steht sie mit mir auf der Bühne.“

Klaus ist begeistert, doch er muss noch abklären, wer fährt und ob die Fotografin kann. Da seine Frau Erika schon immer Puhdy-Fan war wird sie auch mit eingeladen. „Sie geht aber kaum zu Stars mit, nur ein Ausnahmefällen“, sagt Klaus,. „Das ist nicht so ihre Welt“. Aber in Anbetracht ihres Faibles für die Musik der Puhdys kommt man auf die Idee, sie gleich mal anzurufen. Und während Erika sich meldet, reicht Klaus das Telefon spontan „Maschine“ weiter und sagt: „Frag sie doch einfach mal selbst, ob sie mit will…“ Und so unterhält sich der Ex-Puhdy mit Erika und fragt sie zuerst „bist Du gestern gut heimgekommen?“ Das ist so ein Running Gag“, sagt „Maschine“ hinterher schmunzelnd. Fazit: Erika ist mit dabei, wird sie doch von „Maschine“ persönlich so toll eingeladen.

Zwischenzeitlich hat Klaus auch mit seiner ebenfalls supernetten Frau Sylvia telefoniert. Diese hat bereits die Band KARAT informiert, doch auch mitzumachen und es wurde ein Star-Schild für Julia angefertigt. Klaus hat dazu auch mit der Sängerin telefoniert, die sich sehr auf ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ freut. Und so wurde JULIA NEIGEL ebenfalls mit dieser Ehrung bedacht, im sächsischen Freiberg. An einem wahren historischen Ort. Denn im dortigen Tivoli hatten die Puhdys am 19. November 1969 ihren ersten Auftritt – der Beginn ihres kometenhaften Erfolges.

Stressige Woche für Klaus

So wird die kommende Woche wieder ein wahrer Arbeitsmarathon für Klaus. Einen Tag später wird der Schauspieler Tom Barcal, der super Connection zu Hollywood hat, den Fernwehpark besuchen. (Zwischen dem Schreiben dieser erhielt Klaus bereits einen Anruf aus L.A…), am Samstag kam die mongolische Regisseuin Byambasuren Davaa, die den wunderbaren, anrührenden Film „Die Geschiche vom weinenden Kamel“ gedreht hat und dann gilt es, das Star-Schild für Julia Neigel zu produzieren und alle drei Bilderstories mitsamt dem Video von „Maschine“ zu erarbeiten und auf der Fernwehpark Homepage online zu stellen… Und zwischen allem freut sich Klaus naürlich auf Feiberg, auf Julia Neigel und auf das Wiedersehen mit „Maschine“ und Uwe Hassbecker von SILLY, der zusammen mit „Maschine“ spielt und den Klaus bei de Aufnahme von SILLY in die „Signs of Fame“ im Sommer dieses Jahres bereits kenenlernte.

Klaus. „Ich bin begeistert von Sylvia und Julia und freue mich sehr auf ein Kennenlernen am Freitag.“ Denn mit beiden hat er schon telefoniert und alles dazu abgeklärt und mit Julia auch über das im Moment geplante Aufrüsten mit Kriegswaffen diskutiert, wo er ebenfalls auf einer Pedition dagegen protestieren will, wie es zum Beispiel Udo Lindenberg und andere namhafte Künstler schon getan haben. „Der Udo muss unbedingt auch endlich in die Signs of Fame unseres Friedensprojekts“, sagt Klaus zu Julia. „Er war schon immer gegen Krieg und passt wie kein anderer zu der Ideologie des Fernwehparks.“ Klaus weiter: „Es ist unglaublich, dass man da Milliarden für diese Scheiß-Kriegswaffen investieren will, wo man dieses Geld tausendmal besser für Kinder, Schulen, Krankenhäuser und für die Krebsforschung einsetzen könnte. Wie dumm ist blos der Mensch. Dagegen muss was getan werden.“

Der Auftritt

Die Institution unter den Ostrockern, „Maschine“ kam, talkte und sang – und der ganze Saal lag ihm zu Füßen. Von der ersten Minute an. Denn schon auf dem Gang zur Bühne wurde er mit Standing Ovations empfangen.

Hier einige Stimmungsbilder seiner „Talk- und Singshow“ im tollen Ratskeller von Schwarzenberg, wo Klaus Beer und die Fernwehpark Crew sicher nicht das letzte Mal gewesen waren.

Danke an Alle

Bleibt nachzutragen: „Maschine“ ist ein supertoller Mensch. Klaus: „Ich bin von seiner Persönlichkeit begeistert“. Nach seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ gab es dann noch private Fotos mit Oliver vom Fanclub, Maik von der Presse und Sylvia und Werner von der Fernweh-Park Crew, die hinter den Kameras standen.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit DIETER „MASCHINE“ BIRR zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von DIETER „MACHINE“ BIRR, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.