Thomas Gottschalk

THOMAS GOTTSCHALK, geboren im Mai 1950 im Bamberg, danach in Kulmbach (Oberfranken) aufgewachsen, wurde 1976 als Rundfunkmoderator der Sendung „Pop nach acht“ des BR einem breiten Publikum bekannt. Seinen Einstieg ins Fernsehen schaffte er 1976 mit der Musikclip-Sendung „Szene“, die später „Pop-Stop“ hieß. Danach folgten Sendungen wie „Telespiele“ und „Na so was“.

Am 26. September 1987 übertrug ihm Showerfinder Frank Elstner (im „Signs of Fame“) die Sendung „Wetten, dass..?.“, die zur beliebtesten Unterhaltungssendung des deutschen Fernsehens und zur größten deutschen und man kann sagen, letzten großen klassischen TV-Samstagabendshow avancierte. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung vom 26. September 1992 bis zum 27. November 1993, wo Wolfgang Lippert (im „Signs of Fame“) die Sendung übernahm, moderierte THOMAS GOTTSCHALK „Wetten dass…“

Doch nach dem tragischen Unfall des „Wetten dass…“ Kandidaten Samuel Koch am 4. Dezember 2010 Jahres war nichts mehr wie früher. Im Eindruck des schrecklichen Ereignisess vor laufender Kamera fand Thomas Gottschalk, dass es nun Zeit wäre, die Sendung zu verlassen. Nach 24 Jahren moderierte er im Sommer 2011 „Wetten dass…“ das letzte Mal aus Mallorca. Nachfolger wurde Markus Lanz (im „Signs of Fame“). Doch dieser führte die Sendung nur drei Jahre lang. Ende 2014 verkündete das ZDF das AUS. Nach 33 Jahren wurde die beliebteste Samstagabend Fernsehshow mit der 215. Ausgabe eingestellt.

Bekannt durch seine lockere Gesprächsführung und ausgefallenem Geschmack für seine Kleidung wurde Thomas Gottschalk zum Fernsehliebling, ja neben seinem Freund Günther Jauch (im „Signs of Fame“) zum TV-Guru der deutschen Fernsehlandschaft.

Neben seinen TV-Auftritten im ZDF moderierte Gottschalk mit Ausflügen zu RTL auch die „Late Night Show“ und u.a. auf SAT1 „Gottschalks Haus-Party“. Daneben führt er auch durch viele TV-Großveranstaltungen wie z.B. „Die Goldene Kamera“.

Zu der beliebtesten Sendung mit „Thommy“ nach „Wetten dass…“ wurde die RTL-Sendung „Die 2 – Gottschalk und Jauch gegen ALLE“ (1. Sendung 9. September 2013), wo die beiden Freunde und zugleich grössten Show-Giganten Deutschlands in dieser Rateshow gegen alle Publikumsgäste antreten, moderiert von Barbara Schöneberger (im „Signs of Fame“)

Am 8. Januar 2017 kehrte Thomas Gottschalk zu seinen Wurzeln als Rundfunkmoderator zum BR zurück und ist dort auf Bayern 1 immer am ersten Sonntag im Monat von 19.00 – 21.00 Uhr zu hören.

Im Frühjahr 2017 ist Gottschalk nach fünf Jahren Abschied von „Wetten dass…“ ebenfalls wieder in einer großen neuen Familien-Sendung auf den Bildschirm zu sehen. Bei SAT1 moderiert er die Show „Little Big Shots“.

Fazit: THOMAS GOTTSCHALK ist aus dem deutschen Fernsehen nicht mehr wegzudenken und Garant für Traum-Einschaltquoten.

Auch spielte er in Kinofilmen mit wie z.B. „Piratensender Powerplay“, „Die Supernasen, „Zärtliche Chaoten“, „Trabbi goes to Hollywood“, „Sister Act2“ oder in Til Schweigers (im „Signs of Fame“) „1 1/2 Ritter“, um nur einige zu nennen.

Die ihm verliehenen Preise aufzuzählen ist schier unmöglich. So erhielt er z.B. neben der „Goldenen Kamera“, dem „Goldenen Gong“, dem „Goldenen Löwen von Radio Luxemburg“ auch die „Romy“ als beliebtester Showmaster. Seit Beginn der 1990iger Jahre lebt Thomas Gottschalk zusammen mit seiner Frau Thea und seinen beiden Söhnen mit zweitem Wohnsitz in Malibu, Los Angeles / USA.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ am 15. Juni 2000.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

KLAUS BEER und THOMAS GOTTSCHALK – „The Never Ending Story“

Klaus Beer und Thomas Gottschalk – das ist eine lange Geschichte von Begegnungen und damit verbundenen wunderschönen, aber auch wundersamen Geschichten. Angefangen von der ersten Plakatsignierung von Klaus Beers 1. USA-Film bis zu seinem persönlichen Auftritt als Saalkandidat bei „Wetten dass…“, wo sich „Thommy“ wegen Klaus tätowieren lassen musste. Bis hin zum „Kulmbach“-Schild – auf der Thommys Unterschrift „verblasste“ bis zum wieder jahrelangen Warten auf seine Handabdrücke und sein Star-Schild. Verwirrend? Richtig. So ist es. Und wieso dann noch der Baron Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg mit ins Spiel kam, lesen Sie in dieser Story, die eine Ausnahmestellung zu allen Star-Geschichten einnimmt.

Alles ist auf wundersame Weise miteinander verwoben und zieht sich über viele Jahre, ja Jahrzehnte. Man muss deshalb mit der Vergangenheit beginnen, von der sich heraus alles auf den krönenden Abschluß von „Schild + Handprints“ der amüsant und spannenden „Gottschalk-Beer-Story“ zuspitzt… Bis hin zu „Herbstblond“, der bislang aktuellsten Begegnung von „Klaus und Thommy“ bei der Vorstellung seiner Autobiographie.

Eine Begegnung von ganz jung bis zum gemeinsamen Älterwerden. So hat Thomas Gottschalk Klaus Beer sein Leben lang immer in irgendeiner Form begleitet…

Doch beginnen wir mit dieser ganz besonderen Bilderstory mit den Handabdrücken – und gehen dann sozusagen back to the roots – wie alles begann…

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von THOMAS GOTTSCHALK in die „Signs of Fame“ und damit verbundene spannende, amüsante Geschichten „die frühen Jahre…“ mit BILDERSTRECKEN

Die HANDABDRÜCKE – Nach 18 Jahren endlich ein Wiedersehen

Die Zeit streicht über den Fernweh-Park. Zu den ORTSSCHILDERN folgten die STAR-SCHILDER und dann die STAR-HANDABDRÜCKE, später die STAR-STERNE ähnlich des „Walk of Fame“ in Hollywood, im Fernweh-Park jedoch „Boulevard der Humanität“ genannt.

Nach über 6 Jahren Warten, denn bei der Signierung seines Heimatortschildes „Kulmbach“ gab es die Aktion der Handabdrücke noch nicht, drückte nun endlich auch der TV-Guru der deutschen Fernsehlandschaft, THOMAS GOTTSCHALK seine Hände hollywoodlike in feuchten Ton.

Mit dabei: Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theoder zu Guttenberg, der Gottschalk selbst Instruktionen geben könnte, wie man das am besten macht. Denn der Baron besuchte vor Monaten persönlich den Fernweh-Park und hinterließ dort mit Begeisterung seine Handprints. Denn ihm gefiel das Friedensprojekt sehr, ja man kann sagen, er war regelrecht begeistert. Als in einem persönlichen Gespräch Klaus Beer verlauten ließ, dass die Handabdrücke von Thomas Gottschalk noch ausstehen versprach zu Guttenberg mitzuhelfen, um diese schnellstmöglicht zu erhalten. Denn zu Guttenberg und Gottschalk stammen aus Kulmbach, der Baron hat in dem Ort „Guttenberg“ (dieses Ortsschild befindet sich neben dem Grußschild des Barons ebenfalls im Fernweh-Park) sein Schloss und sie kennen sich natürlich sehr gut.

Und wirklich: Nur wenige Wochen später erhielt Klaus Beer eine Einladung ins Rathaus zu Kulmbach, um Thomas Gottschalk zu treffen. Dank Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.

Samstag, 3. Juli,. „Tag der Franken“ in Kulmbach. „KT“ zu Guttenberg und Thomas Gottschalk sind die „Superstars“ der Veranstaltung, wo sie, als beliebtester deutscher Politiker und beliebtester deutscher TV-Unterhalter, gemeinsam auf der Bühne stehen und sich einen köstlichen verbalen Schlagabtausch mit viel Witz und Humor liefern.

Zuvor jedoch gibt es ein ganz privates Treffen im Kulmbacher Rathaus, wo Fernwehpark Initiator Klaus Beer in einem extra für die Handprint-Aktion zur Verfügung gestelltem Raum die Ehrung für „Thommy“ durchführt. Mit dabei ist auch Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg.

Als Thomas Gottschalk kommt, muß man ihm, wie ist es anders zu erwarten, den Weg durch eine dichte Menschenmenge bahnen. Auch warten zig Journalisten vor dem Eingang des Rathauses, die jedoch draußen bleiben müssen. „Rein privater Empfang“.

Gottschalk ist gekleidet, wie man ihn kennt. Er trägt einen großgemusterten Karo-Anzug und weißes, offenes Hemd. “Du bist also der mit den Handabdrücken“, begrüßt Thomas Klaus und dieser antwortet: „Kennst Du mich noch? Ich war damals, 1992, Saalkandidat bei Wetten dass`…` und Du musstest Dich wegen mir auf Grund der verlorenen Brautpaar-Wette tätowieren lassen….“ Was Thomas darauf antwortet, kann Klaus aber nicht mehr hören, da jetzt doch einige ausgewählte Medienvertreter in den Raum gelassen werden, die neben dem Fernweh-Park Fotografen die Handprint-Aktion dokumentieren.

Also dann los: Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handprints zu hinterlassen: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten“ – und demonstriert das schon mal selbst zur optischen Verdeutlichung. Thomas Gottschalk hört aufmerksam zu und beginnt schon mal, den Ärmel seines Hemdes hochzuziehen.

Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und mit der anderen jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken…“ Und Klaus zeigt nochmal, wie man beide Hände am besten arrangiert, denn die Unterschrift muß zwischen den Abdrücken auch noch rein. Bevor es los geht weist Klaus in die Richtung der Fotografen. “Dieser mit dem blauen Hemd dort, das ist unser Fernwehpark-Fotograf, wenn möglich, als erstes zu ihm schauen,“ bittet er den Thomas. Gottschalk, der Medienprofi weiß, daß bei mehreren Fotografen das immer auf Zuruf zu den einzelnen Kameras erfolgt, denn jeder möchte den Blickkontakt des Stars mit seiner Kamera.

Gemeinsame Vorlieben und keine Ahnung von Fußball

Dann beginnt Thomas. Er macht das super, doch Klaus soll vorsichtshalber mithelfen, damit sich die Hände auch wirklich tief in der grauen Masse versenken. Obwohl der Fernwehpark Initiator schon auf die Hände vieler Promis gedrückt hat, u.a. auch bei Hans-Dietrich Genscher und später bei Arnold Schwarzenegger, ist es Klaus eine besondere Freude, es gerade auch bei Thommy tun zu dürfen. Denn er hat ein besonderes Faible für ihn, da Thommy wie Klaus Amerika Fan ist und wie er die Musik der good old sixties liebt – und nichts von Fussball versteht, wie er schon öfters im Fernsehen gesagt hat. Auch Klaus hat da keine Ahnung. Und da er zudem in Malibu lebt, in L.A., wo Klaus in Gedanken immer ist, ist Thomas Gottschalk für ihn einfach „the greatest“. So Klaus schmunzelnd zu Thommy: „Solltest Du einmal in Hollywood Deine Handprints hinterlassen, weist Du ja dann, wie das geht. Denn Du hast ja für den Fernweh-Park schon geübt…“

Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit vorallem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus. Last not least werden die Pritns noch signiert.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von THOMAS GOTTSCHALK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Endlich vereint: „Kulmbach-Schild“ und „Star-Schild“

Leider gab es bei diesem Treffen kein Star-Schild, da vom Management ein PR-Foto fehlte. Deshalb wurde nachträglich mit aktuellen Bildern der Begegnung eine Bildcollage angefertigt und mit der Signatur des Kulmbach-Schildes kombiniert. So ist THOMAS GOTTSCHALK endlich auch mit einem Star-Schild – gleichwertig mit den vielen anderen Prominenten – im Fernweh-Park vertreten. Das Tolle: Thomas ist jetzt mit gleich zwei Schildern im „Signs of Fame“ präsent, mit seinem HEIMATORT-SCHILD und seinem STAR-SCHILD. Ehre wem Ehre gebührt, „wetten dass…?“

Showtime mit Thomas und dem Baron

Danach geht es auf den Kulmbacher Marktplatz, wo sich Thomas Gottschalk und Baron Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg auf der Bühne präsentieren. Hunderte von Menschen füllen den Platz, drängen sich ganz nahe an die Bühne, um beide zu erleben. Doch keiner war wohl so nah an Thomas Gottschalk dran wie Klaus, der sogar auf Thommys Hände drücken durfte…


Die frühen Jahre: Beer und Gottschalk „Never ending story…“

Thommy signiert das 1. Plakat zu Beers 1. Amerikafilm

KLAUS BEER und THOMAS GOTTSCHALK lernten sich das erste Mal 1987 in Hof kennen, wo es noch gar keinen Fernweh-Park gab. Schon damals war Klaus ein Fan von ihm. Nach einer „Wetten dass…“ Sendung, die aus der Hofer Freiheitshalle ausgestrahlt wurde, erhielt er am anderen Tag einen Termin für ein Privattreffenin seinem Hotelzimmer.

Dort signierte Thomas den Entwurf des 1. Filmplakats für den allerersten Film des Filmemachers über die Nationalparks der USA. Das war noch nicht mal das fertig gedruckte, sondern ein Grobenentwurf. Ein Unikat. Denn dieser Film war der erste von insgesamt vier Reisedokus über Nordamerika, damals noch in Super 8. Weitere drei abendfüllende Produktionen im 16-mm Format folgten – bis zum aktuellen Amerika-Epos „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“ – welches zudem der erste digital gedrehte Film in Full-HD ist.

Saalkandidat bei „Wetten daß…“

Sechs Jahre später, 1992, gastierte Gottschalk wieder mit „Wetten dass…“ in Hof. Klar, dass da auch Klaus, diesmal mit Gattin Erika, wieder unter den Zuschauern saß. Auf dem Weg dorthin hatte Klaus eine Idee. Wie wäre es, sich spaßeshalber an einer Saalwette zu beteiligen? Klaus, immer voll sprühender Phantasien, musste nicht lange überlegen und füllte kurz vor der Veranstaltung eine der ausliegenden Karten aus, auf die man seine Wette schreiben konnte. Und ab damit in die Box des ZDF. Seine Frauhatte keine Ahnung, daß sich Klaus an der Saalwette beteiligte… Und Klaus rechnete sich null Chancen aus.

Als dann Thomas Gottschalk die Wetten der Zuschauer vorlas und dazu in die Zuschauerreihen kam (s. Bild, gleich in der rechten Reihe ist Klaus Beer zu sehen), stockte Klaus der Atem. Denn das, was Gottschalk da verkündete, kannte er zu genau. Das war SEINE WETTE ! Und diese lautete so:„Wetten dass… “ Sie es nicht schaffen, 10 Brautpaare, die heute geheiratet haben, auf die Bühne zu bringen, bei denen die Braut als Bräutigam und der Bräutigam als Braut angezogen sind und die ihre Schwiegermütter auf einer Schubkarre in die Halle schieben.“

Diese Wette mußte sich behaupten gegen eine „übergroße Jeans“ (Thomas: „Ja, ja die Franken, da a Laabla, da a Wärschla, da a Kleesla… ich hoffe doch nicht, daß jemand im Saal ist, dem diese Hose paßt…“ und gegen eine Wette, bei der man ulkige Jugendbilder von Thomas aus seiner Zeit in Kulmbach sehen konnte (Thomas:„Hoffentlich gibt es da keine solchen…) und einer weiteren Wette, bei der die Frauen ihre Männer in den Saal tragen sollten. Wie auch immer: Klaus Beer`s Wette erhielt den größten Applaus und Thomas Gottschalk bat Klaus und Erika Beer zu sich auf die Bühne. Erika traf, auf gut Hoferisch, „fast der Schloch…“

„Thomas – ich trinke keinen Alkohol…“

Klaus wähnte sich schon auf der Prominentencouch, auf der bislang alle Saalkandidaten Platz nehmen durften. Doch diesmal kam es anders. Erstmals wurde der Saalkandidat nicht zwischen die Stars auf das Sofa gebeten, sondern durfte wie ein „König“ in einer extra für ihn gebauten „Loge“ Platz nehmen – und wurde bewirtet. Mit Häppchen und Sekt. Doch hier nahte das Unheil. Es ereignete sich etwas, was selbst Thomas Gottschalk für einen Bruchteil einer Sekunde aus der Fassung brachte – und das muß was heißen…

Denn als Thommy Klaus in der „Loge“ Sekt aus einem Sektkübel anbot, brachte dieser den Showmaster mit der Frage „Thomas, Ich trinke keinen Alkohol, hast du auch alkoholfreien Sekt ?“ für den Bruchteil einer Sekunde fast aus der Fassung. Doch schlagfertig wie immer entgegnete Gottschalk: „Dann kannst Du ja das Wasser aus dem Sektkübel trinken….“ 1:0 für Thomas Gottschalk – wie könnte es auch anders sein.

Und wer gewann die Wette? Man glaubt es kaum: KLAUS BEER. Es kamen zwar einige Brautpaare – mit vertauschter Kleidung und mit ihren Schwiegermüttern in einer Schubkarre in die Halle. Ein herrliches Bild. Ein Bräutigam hatte über dem Brautkleid seiner Angetrauten sogar einen Fußballschal geschwungen… Doch es waren nicht genug.

Der „Schäumer“ sticht zu: ein TATOO auf Thommys Oberarm

Im Gegenzug mußte sich Thomas dann vom „Schäumer“, einem Koloss von Mannsbild live auf der Bühne „tätowieren“ lassen. Ob das Tattoo allerdings echt war, wird man wohl nie erfahren. Klaus: „Ich glaube, es war ein Bio-Tatoo oder gar ein Abziehbild“. Jedenfalls saß Thomas mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Folterstuhl und Klaus wird durch diese Geschichte bei Thomas sicher immer in „guter“ Erinnerung bleiben… Vielleicht sollte es deshalb viele Jahre dauern, bis er ihn wieder treffen konnte…? Nachtrag: In einer Fernsehsendung 2016 lüftete Thomas Gottschalk einmal seinen Oberarm, auf dem immer noch Spuren des Tatoos zu sehen waren. Also nicht unbedingt ein Abziehbild damals.

Leider existieren von Klaus Beers Auftritt als „Saalkandidat bei „Wetten dass…“ keine offiziellen Bilder, so dass diese für die Homepagegeschichte von der Fernsehaufzeichnung abfotografiert wurden. Wir bitten die schlechte Bildqualität zu entschuldigen.

Übrigens: Als Thomas während der Sendung einen Star begrüßte, mit struppigen Haaren und schrägem Outfit, kannte Klaus diesen erstmal überhaupt nicht. Der „Star“ ging auf die Loge zu, begrüßte Klaus und Erika mit Handschlag und naschte von einem der für die Saalkandidaten bereitgestellten Häppchen. Dann sang er vom „Katzeklo“ das damals ein Hit war. Die Rede ist von Helge Schneider, der 15 Jahre später, als der Fernweh-Park 8 Jahre alt war, ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.

In der Sendung war auch der Erfinder von „Wetten daß…“ Frank Elstner als Gast eingeladen, der Jahre später persönlich den Fernweh-Park besucht hat und dort seine Hände in Ton drückte. Das alles konnte Klaus Beer damals natürlich noch nicht ahnen…

Toll war dann auch die Aftershowparty. Denn nach der Sendung wurde gefeiert. Dabei entstand auch das Bild mit Klaus, dessen Gattin Erika und Thomas Gottschalk.

„Kulmbach macht den größten Spass – Wetten dass…“

Und wieder sechs Jahre später: Klaus Beer produzierte mit seiner Filmproduktion Terra Film Reisefilme in der ganzen Welt, ging damit auf Filmvortragstourneen, war zum damaligen Zeitpunkt bereits 15 mal in seinem geliebten Amerika und L.A, verfilmte die „Route 66“, brachte mehrere Bildbände heraus und eröffnete am 9. November 1999 den Fernweh-Park in seiner Heimatstadt Hof.

Als dann, Baustein für Baustein, im Fernweh-Park der „Signs of Fame“ entstand und Klaus Beer Prominente anfragte, ob sie nicht mit einem Ortsschild ihres Heimatortes dort vertreten sein wollten, trat Klaus natürlich auch an das Management von Thomas Gottschalk heran, das nach einiger Zeit zusagte. Auch die damalige Kulmbacher Oberbürgermeisterin Inge Aures gefiel die Idee des „Schilderwaldes“ und stellte ein Ortsschild zu Verfügung.

Obwohl Klaus Beer die Signierung mit dem Management abgesprochen hatte und auf einen Termin mit Thomas in Kulmbach zur Signierung wartete, erhielt er eines Tages plötzlich aus dem Hofer Rathaus einen Anruf: „Herr Beer, Sie können das Schild abholen“. Klaus Beer verdutzt: „Wann ist denn der Termin für die Signierung?“ Die Antwort: „Das Schild IST bereits signiert…“

Der damalige Oberbürgermeister Dieter Döhla hat allein Oberbürgermeisterin Inge Aures im Kulmbacher Rathaus besucht, dort Thomas Gottschalk getroffen und sich mit ihm und dem Kulmbach-Schild fotografieren lassen. Der Fernwehpark Initiator jedoch, der alles „angeleiert“ hatte und seit Wochen mit dem Management von Gottschalk eben wegen eines Termins in Verbindung stand, war schlussendlich zu dem Treffen nicht eingeladen worden. Es ging nur von OB zu OB… Klaus Beer fand das damals – und bis heute – ziemlich  unfair, um nicht zu sagen fies.

Doch das signierte Schild von Thomas Gottschalk machte trotzdem Freude. Hatte Thommy doch darauf geschrieben: „Kulmbach macht den größten Spaß… Wetten dass…“

Das Drama um Thommys schönen Spruch

Neben Dieter Thomas Heck, der ein Heimatortschild von „Lauf – Ortenaukreis“ signierte, war THOMAS GOTTSCHALK mit einer der Ersten, der mit einem Schildergruß seines Heimatortes im Fernweh-Park vertreten war. Das war zu einer Zeit, als man Prominente noch um Heimatortschilder bat. Erst später kamen die STAR-SCHILDER dazu, damit sich die von Promis mitgebrachten Schildergrüße von den anderen Ortsschildern unterscheiden.

Um das signierte Heimatortschild von Thomas Gottschalk besonders schön zu präsentieren, besorgte sich Klaus Beer bei seiner nächsten USA-Filmtour in L.A. ein Funny Licence Plate mit der Aufschrift „MALIBU“, wo Gottschalk bekanntlich seinen zweiten Wohnsitz hat. Ein Haus mit Windmühle soll es am Canyondrive geben, wie man aus der Presse weiß. Nun war der Heimat-Schildergruß von Thomas komplett: KULMBACH + MALIBU.

Doch die Sonne lechzte nach der Farbe von Thommys Spruch. Hitze und Kälte konnten dem Blechschild selbst zwar nichts anhaben, aber die Sonne tat der Schrift gar nicht gut, obwohl diese sofort nach der Signierung mit Klarlack überzogen wurde.

Da wie erwähnt die damalige Schilderübergabe nur über Bürgermeistein zu Bürgermeister lief, versäumte man, den richtigen Signierstift zu nehmen. Der nämlich musste ein LACKSTIFT sein, resistent gegen Licht. Nicht nur witterungsbeständig. Ein Filzstift, wie er normalerweise für Autogrammkarten verwendet wird, tat’s nicht. Aber das konnte nur Klaus Beer wissen, und der eben war nicht dabei. So hatte die Sonne leichtes Spiel und leckte Thomas Spruch – einfach weg.

Alle Pflege nützte nichts. Klaus Beer hegte und pflegte das Schild seines Lieblingsstars ganz besonders, doch der Spruch verblasste mit der Zeit immer mehr. Die Sonne war erbarmungslos.

Da kam Thomas Gottschalk 2006 wieder einmal nach Kulmbach. Klaus Beer berichtete dem Management von dem verblassten Gottschalk-Spruch und man hatte Erbarmen. Klaus durfte sein Schild nach Kulmbach „schicken“ und Thomas setzte mit dem jetzt beigefügten RICHTIGEN STIFT einen neuen Spruch daneben. Ein persönliches Treffen aber wurde wieder nicht gewährt.

„Leider war das erste blass!!

Ob Thomas der Schock des Tätowierens durch den „Schäumer“ noch in den Knochen steckte…? Klaus vermutet aber, dass es gar nicht an Thommy lag, sondern einfach jemand im Dunstkreis des großen Stars ein Treffen verhinderte. Oder jemand aus Hof da seine Finger im Spiel hatte? Man weiß es nicht. So wurden die Begegnungen rund um Thomas Gottschalk im Laufe der Jahre immer spannender, geheimnisvoller… was widerum das Bemühen von Klaus auf ein endlich wieder mal persönliches Treffen mit Thomas Gottschalk erst so richtig anspornte. Klaus Beer war ja schließlich sein Ex-„Wetten dass…“ Saalkandidat.

Wie auch immer. Das Kulmbach Schild erhielt einen neuen Spruch. Thomas schrieb jetzt daneben: „Leider war das erste blass!! Wetten dass… ! Zum Zweiten immer noch Eurer Thomas Gottschalk“

Obwohl Klaus beim zweiten Signieren wieder ausgegrenzt wurde, freute er sich sehr über den neuen Schildergruß, ließ das Ortschild sofort wieder mit Klarlack überziehen, bedauert aber bis heute, dass es von der neuen Signierung kein einziges Bild gibt – und er auch diesmal wieder nicht mit dabei sein durfte – obwohl er bislang schon so viele Stars, auch Weltstars, für den Fernweh-Park getroffen hat. Wundersame Welt.

„Be cool Klaus“

Doch wie man sah, schloss sich der Reigen der Erlebnisse rund um Thomas Gottschalk zu einem guten Ganzen. Die letzte wirkliche Begegnung mit Thomas fand im Frühjahr 2016 statt, wo Thomas in Kulmbach seine Biografie „Herbstblond“ signierte. Als Thomas Gottschalk sein Buch für Klaus unterschrieb sagte er zu der Begrüßung zu ihm: „Mensch, Du bist ja bald berühmter als ich…“ Und schrieb in das Buch: „Be cool Klaus“… Ob er um all die dramatisch, amüsanten Klaus-Beer-Geschichten um sich wusste? Und als es dann noch ein schönes Foto mit ihm gab, war die „Gottschalk-Beer-Welt“ wieder in Ordnung.

Danke lieber Thomas, dass es nach so langer Zeit wieder mal mit einem persönlichen Treffen geklappt hat. Und wenn jetzt „Die 2 – Gottschalk und Jauch gegen ALLE“ im Fernsehen laufen, guckt Klaus natürlich immer. Denn mittlerweile hat er ja auch Thomas engsten Freund aus alten Radiozeiten backstage dessen TV-Sonntagsabend-Polittalk „Günther Jauch“ in Berlin getroffen und mit ihm die Handabdruck-Aktion durchgeführt. So sind „Die 2“ – jetzt auch gemeinsam im Fernweh-Park vereint…

„Der Schatz im Silbersee“ und „Herbstblond“

Klaus: „Ich habe seit ca. 50 Jahren kein Buch mehr gelesen. Selbst als meine eigenen vom Verlag kamen, fand ich keine Zeit dazu. Wann denn? Für jeden Film den ich mache, brauche ich ein ganzes Jahr für Schnitt und Synchronisation. Und der Fernweh-Park fordert zudem meine ganze Kraft. Mein letztes wirkliches Buch war „Der Schatz im Silbersee“. Deshalb wollte ich „Winnetou“ Pierre Brice, mein größtes Vorbild bis heute, in den „Signs of Fame“ haben. Nach Karl May gab´s dann erst wieder „Herbstblond“. Das habe ich gelesen.“ Ob Thomas Gottschalk sich darüber freut?

Fotos: Ralf Standke, Klaus Beer

Fotos Bühne Kulmbach: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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