Alfons Schuhbeck

ALFONS SCHUHBECK ist der „Vater“ aller Kochsendungen, die im Moment die TV-Bildschirme regelrecht überschwemmen. Überall wird gekocht oder es wird über Kochen geredet. Millionen TV Zuschauer sind begeistert.

Im Fernsehen ist er regelmäßig in der BR Sendung „Schuhbecks“ oder „Küchenschlacht“ und anderen Kochsendungen, sowie Talk- und TV-Shows zu sehen und betreibt in München „am Platzl“ sein „Schuhbecks Feinschmeckerimperium“. Alfons Schuhbeck ist zudem Bestseller-Autor. Er hat über 20 Koch- und Rezeptbücher veröffentlicht. So ist der Star- und Sternekoch Alfons Schuhbeck Fernseh-Moderator, Autor, Gastwirt und Großunternehmer zugleich.

Alfons Schuhbecks Auszeichnungen zergehen auf der Zunge wie seine Gerichte: „1 Stern im Guide Michelin“ oder „17 Punkte mit 3 Hauben im Gault-Millau“ oder dem „Five Star Diamond Award“ u.v.a.m.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 03. Mai 2005.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ALFONS SCHUHBECK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer traf Alfons Schuhbeck mehrmals. So gilt auch diese Geschichte als Ausnahmestory mit vielen verschiedenen Begegnungen:

Besuch des Fernweh-Parks: 03.09.2005

Star-Schild Signierung 13.10.2007

Handabdrücke: 26.05.2010

Wiedersehen: 02.04.2011

Improvisaton ist alles oder:“Was tun, wenn kein Star-Schild zur Verfügung steht?

Kochshow in Hof. Im Küchen-Center Findeiß, gleich gegenüber des Hochhauses, in dem Fernwehpark Initiator Klaus Beer wohnt. Als Klaus am Morgen die Zeitung aufschlug, las er davon. Das erste Mal. Die Ankündigung zuvor sind ihm aus unerklärlichen Gründen entgangen.

Schuhbeck in Hof – natürlich durfte er die Stadt nicht verlassen, ohne im dortigen Fernweh-Park aufgenommen worden zu sein. Denn Klaus Beer traf Alfons Schuhbeck bereits auf der ADIDAS Gala in Herzogenaurach, bei der „Superstar“ Daniel Küblböck und der Moderator des „Aktuellen Sportstudios“, Dieter Kürten, ein Grußschild für den Fernweh-Park signierten. Schon damals beschloß man, Schuhbeck in die „Signs of Fame“ aufzunehmen und wartete nur noch auf eine günstige Gelegenheit – und diese bot sich nun geradezu an.

Um ein Star-Schild anzufertigen, aber war es zu spät. Für die „Handabdrücke in Ton“ ebenfalls. Was also tun? Doch Klaus Beer wäre nicht der Initiator des Fernwehparks und nach bereits vielen Promitreffs und als Reiseleiter in Amerika auf alle Überraschungen gefasst und improvisationsbereit, wenn ihn nicht auch diesmal auf die Schnelle etwas einfallen würde.

Er überlegt, was Schuhbeck anstelle des nicht vorhandenen STAR-Schildes signieren könnte. Die Lösung lag auf der Hand. Ein Teller muß her. Natürlich ein möglichst schöner und großer, auf dem seine Unterschrift auch richtig zur Geltung kommt. Beer fragt im Hofer Porzellangeschäft „Purfürst“ nach, die gerne einen entsprechenden Teller zur Verfügung stellen.

Die Kochshow

Doch ersteinmal ist Kochen angesagt. Von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr scharen sich viele Hausfrauen und Hobbyköche um die Show-Küche im Obergeschoß des Küchen Studios Findeiß, denn so eine Gelegenheit, Alfons Schuhbeck einmal live kochen zu erleben, wollten sich viele Kochfans und Gourmets natürlich nicht entgehen lassen.

Doch es wird nicht nur gekocht. Immer wieder fließen in seine Kochzelebration Informationen ein, wie zum Bespiel der Geschmack von Pilzen erhalten bleibt oder wie am besten Fisch angebraten wird. Angeregt lauschen die Hobbyköche den Ausführungen des Meisters. Damit man zuhause nocheinmal alles schwarz auf weiß nachlesen konnte, wechseln viele seiner Bücher die Ladentheke, natürlich nicht ohne persönliche Widmung.

Fahrt in den Fernweh-Park

Dann ist es soweit. Klaus Beer begrüß Alfons Schuhbeck und erinnert ihn an das erste Kennenlernen bei der ADIDAS-Gala in Herzogenaurach. Schuhbeck erkennt Klaus Beer sofort wieder, der ihn auch das erst vor wenigen Tagen erschienene neue Fernwehpark Broschüre überreicht. Als Schuhbeck darin die geballte Ladung der Promis im „Signs of Fame“ sieht, ist er sofort bereit, vor seiner Rückfahrt nach München den Fernweh-Park zu besuchen, um sich selbst einen persönlichen Eindruck von dem Friedensprojekt zu verschaffen. 

Teller statt Star-Schild

Das hat es noch nicht gegeben. Neben Musik und Filmstars sowie Stars aus dem Sport wird das erste Mal eine Persönlichkeit mit einem kulinarischen Thema im „Signs of Fame“ verewigt. Und auch das gab es bislang noch nicht. Anstelle eines Star-Schilds signiert eine berühmte Persönlichkeit einen Teller – und mit seinen Handabdrücken in Ton würde er symbolisch die Hand heben gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Doch diese Aktion muß ein anderes Mal stattfinden, da durch diesen spontanen Besuch im Fernweh-Park keine Tonschale zur Verfügung steht.

Nach einem Rundgang durch die Schilderreihen wird vereinbart, die offizielle Signierung seines Star-Schilds und die Handabdruck-Aktion in seinem Restaurant in München durchzuführen. Man muss dazu nur noch einen geeigneten Termin finden.

Die Signierung des Star-Mobils

Alfons Schuhbecks Fahrer sitzt bereits im Wagen. Der Motor läuft. Gleich geht`s zurück nach München. Doch Halt, beinahe wäre etwas Wichtiges vergessen worden. Die Unterschrift auf dem Star-Mobil. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften versehen. Aber da ist noch ein Plätzchen frei. Gerne setzt Alfons Schuhbeck seine Unterschrif auf den weißen Lack. Und die ist ganz besonders. Fälschungsscher…

Dann aber geht es zurück nach München, denn morgen jettet Schuhbeck schnell mal nach New York – und am gleichen Tag wieder zurück. Wie man sieht, sind die kulinarischen Tipps des Star-Kochs und „Schmankerl-Kini“ überall auf der Welt gefragt.

Der „Platzhirsch“ am Münchner Platzl – immer entsprungen…

Doch dann sollte es noch gut zwei Jahre dauern, bis Alfons Schuhbeck mit einem persönlichen STAR-SCHILD Einzug in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks nahm. Die Einladung, dies bei passender Gelegenheit in seinem Restaurant in München vorzunehmen, stand ja schon lange und Klaus suchte laufend nach passenden Gelegenheiten. Denn Hof-München sind 600 Kilometer hin- und zurück. Und da der Fernweh-Park völlig kommerzfrei ist, aus Idealismus besteht und nur durch Spenden – auch für Benzin – existieren kann, konnte nicht einfach mal so zwischendurch nach „Minga“ gedüst werden. Denn offiziell ist der Starkoch ja schon in den „Signs of Fame“ vertreten. Die noch fehlenden Handprints mussten einfach mal so mit eingeschoben werden. Und wenn Klaus dann wiedermal offiziell in München war, um z.B. Kevin Costner oder einen anderen Weltstar zu treffen, war das Orlando verwaist, der „Platzhirsch“ vom Münchner Platzl nicht da. Entweder war er schnell mal in London, hielt einen Gewürzvortrag in Mailand oder flog zu einem Restauranttest nach New York. So schnell mal zwischendurch…

Die STAR-SCHILD Signierung

Doch plötzlich kommt der Zufall zu Hilfe. Als Klaus in der Zeitung las, dass Alfons Schuhbeck in Rehau, das nur wenige Kilometer von Hof entfernt ist, die „Goldene Kartoffel“ verliehen bekommt, reagierte er sofort. Er telefonierte mit der Presseabeilung von Schuhbeck und bat um ein entsprechendes PR-Foto, ließ innerhalb von zwei Tagen das Star-Schild anfertigen, informierte den Rehauer Bürgermeister und fragte, ob er im Anschluß an die Rehauer Ehrung die Signierung des Star-Schildes für den Fernweh-Park vornehmen könnte.

Nachdem alles eingetacktet war setzt Alfons Schuhbeck nun seine Unterschrift auf sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Denn der Teller, den er damals im Fernweh-Park signiert hatte, konnte dort natürlich nicht an einen Pfosten geschraubt werden. Das gute Stück soll, wie seine noch ausstehenden Handabdrücke, in einem geplanten Star-Museum ausgestellt werden.

Und hier noch einige Bilder von der Verleihung der Goldenen Kartoffel im Rehauer Rathaus. Jährlich wird dort eine prominente Persönlichkeit mit diesem Preis ausgezeichnet um darauf aufmerksam zu machen, dass im Rehauer Ortsteil Pilgramsreuth nachweislich der feldmäßige Kartoffelanbau in Deutschland seinen Anfang nahm.

Königliches Abschlußbild. Gleich vier bezaubernde Königinnen umrahmen den „Kochkönig“ Alfons Schuhbeck, darunter die „Sechsämter-Königin“, die „Porzellan-Königin“ und die „Hochfranken-Königin“. Übrigens: Die Stadt Rehau ist bereits seit langem im Fernweh-Park vertreten, und das nicht nur mit einem Ortsschild, sondern gleich mit einem eigenen Fernweh-Pfahl. Bürgermeister Michael Abraham, damals noch für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, übergab Jahre vorher das Ortsschild von Rehau und die dazugehörigen Ortstafeln der Rehauer Partnerstädte.

Film- und Gourmetstadt München – Alfons Schuhbeck mittendrin

Endlich ist es soweit. 26. Mai 2010. Über die Landeshauptstadt München spannt sich ein weißblauer Himmel, wie aus einem Hochglanzwerbesprospekt. Klaus Beer ist wieder einmal – endlich – in seinem geliebten München, das neben L.A., Las Vegas und Hongkong zu seinen Lieblingsstädten in der Welt zäht.

Das weltberühmte „Platzl“: An ihm liegt nicht nur das Hofbräuhaus, sondern auch „Schuhbecks Schlemmer-Imperium“ mit dem ORLANDO, den „Südtiroler Stuben“ und den Schuhbecks „Gewürzläden“.

Im ORLANDO

Nach Alfons Schuhbecks Aufnahme in die „Signs of Fame“ mit persönlichen Besuch im Fernweh-Park am 3.09. 2005 und der Star-Schild Signierung am 13.10.2007 folgen nun drei Jahre später seine Handabdrücke – genau dort, wo Alfons Schuheck sein „Schuhbecks Imperium“ aufgebaut hat. In München, am weltberühmten „Platzl“.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch da die Aktion direkt im „Orlando“ stattfindet, ist dort keine freie Fläche zu finden. Macht nichts, denn die Wände mit den goldenschimmernden Ornamenten sind sehr schön und verleihen der heutigen Aktion ein ganz besonderes Flair.

Als Alfons Schuhbeck kommt, ist die Begrüßung herzlich. Man hat sich ja schon dreimal vorher getroffen. Und durch seinen persönlichen Besuch im Fernweh-Park hat sich der Star-und Sternekoch bereits eingehend über das Friedensprojekt informieren können.

Doch bevor es soweit ist, überreicht ihm Klaus Beer das brandneue Jubiläumsprospekt, in dem Schuhbeck natürlich auch, mit seinem signierten Star-Schild, abgebildet ist.

Dabei verweist Klaus auf die darin zwischenzeitlich über 300 abgebildeten Prominenten, die mithelfen, mit ihren Schildergruß und ihren Handabdrücken die Friedensidee des Fernwehparks um die ganze Welt zu tragen. Alfons Schuhbeck sagt: „Die vielen Stars, was soll ich da denn mit dabei?“. Klaus Beer: „Na, Sie sind doch auch einer?“ – und weist auf den letzten, ebenfalls vor kurzem in München aufgenommenen Weltstar Kevin Costner. „Für den habe ich auch schon gekocht“, sagt Schuhbeck und ist mit Klaus Beer einer Meinung: „Ein toller Typ“.

Bleibt nachzutragen, dass einige Jahre später ein weiterer Hollywoodstar seine Hände in Ton drückte – Arnold Schwarzengger, den Alfons Schuhbeck natürlich auch schon bekocht hat und 2017 auch dessen „Arnold Schwarzenegger-Museum“ in Thal/Österreich besuchte. Geführt wurde er dort von Schwarzeneggers Schulfreund Peter Urdl, der ebenfalls bereits dem Fernweh-Park einen Besuch abstattete.

Handprints alá Hollywood

Normalerweise wird das signierte Star-Schild während der Handabdruck-Aktion auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während des Händeeindrückes immer mit zu sehen ist. Doch das geht natürlich heute nicht. Schuhbecks Grußschild hängt im Fernweh-Park.

Eines ist wie immer: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der Handabdruck-Aktion mit ALFONS SCHUHBECK und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Und da Alfons Schuhbeck sehen will, wie fest man da überhaupt drücken muss, um ansehnliche Prints zu hinterlassen, bittet er Klaus, ihm das zu zeigen. So drückt Klaus nicht nur einmal auf die Hand des Starkochs, sondern auf beide Hände, denn Schuhbeck setzt alles daran, möglichst plastische Handprints zu hinterlassen. Er möchte eben alles, wie in seinem Geschäftsleben auch, perfekt machen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Schuhbeck die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Alfons Schuhbeck gerne mit.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und – ein SUPPENLÖFFEL in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Ein Suppenlöffel – nicht in der Suppe, sondern im weichen Ton

Und so kann in dieser Beschreibung natürlich nur einer gemeint sein: Alfons Schuhbeck. Denn Klaus Beer, immer vor neuen Ideen geradezu sprudelnd, kommt auch hier auf einen Gedanken. Ganz spontan. Was wären die Hände des Starkochs ohne entprechendes Handwerkszeug? In diesem Fall ein Löffel. Wie bei Schriftsteller Matthias Politicky ein Füllfederhalter oder bei Fußballer Philipp Lahm ein Fußballschuh seinen Weg in den Ton nahm, so muß bei Alfons Schuhbeck ein Kochlöffel mit hinein. Und da die Idee spontan ist und er keinen von zuhause mitgebracht hat, bittet er einfach einen Kellner, ihm einen großen Suppenlöffel zu leihen. Kein Problem, denn man sitzt ja hier quasi an der Quelle. Wenn nicht in Schuhbecks Restaurant, wo anders sollte man sonst auf die Schnelle so ein Requisit erhalten?

Und ab damit in den Ton – zwischen seinen beiden Handprints drückt Alfons Schuhbeck nun auch den Löffel rein. Das Fotoshooting im ORLANDO ist in vollem Gange. Die Kellner wundert langsam nichts mehr, sind doch immer irgendwelche Fotolinsen und Filmkameras auf ihren Chef gerichtet.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Alfons Schuhbeck seine berühmte Unterschrift mit der Spirale – oder soll`s ein Teller sein – in die graue Masse.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolleen Begegnungen mit ALFONS SCHUHBECK zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ALFONS SCHUHBECK, erfahren Sie rechtzeitig auf unserer Homepage.

Die 5. Begegnung der unheimlichen, lukullischen Art

Nach Herzogenaurach, dem Besuch im Fernweh-Park mit der Signierung des Tellers, der Unterschrift auf dem Star-Schild in Rehau und den Handabdrücken in München trifft Klaus Beer Alfons Schuhbeck ein Jahr später, am 2. April 2011 nocheinmal in Limbach-Oberfohna, wo der Starkoch auf einer Gala die Gäste kulinarisch verwöhnt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer nahm dort den bekannten mdr Moderator Peter Escher („Ein Fall für Escher“) in die „Signs of Fame“ auf und traf dort nach Dieter Kürten („Das aktuelle Sportstudio“) auch Alfons Schuhbeck wieder. Dieser erinnert sich natürlich sofort an all die Begegnungen mit Klaus und so ist die Begrüßung dementsprechend herzlich. Denn diese Schuhbecks Treffen, über mehrere Jahre verteilt, ergaben eine ganz besondere Geschichte in unserer Stimmungsberichten über die Startreffs zu deren Aufnahmen in die „Signs of Fame“… womit wir wieder den Bogen zu der Einführung dieser Bildergeschichte geschlagen haben…

Und immer wenn Klaus Beer in seiner Lieblilngstadt München Stars in die „Signs of Fame“ aufnimmt, führt ihn sein Weg auch zum „Platzl“, wo ihn ab und zu auch Alfons Schuhbeck über den Weg läuft, wenn er vom Orlando in seinen Gewürzladen geht… So gibt es immer ein herzliches Hallo.

Ob Klaus ihm verraten darf, dass er selbst gar nicht kochen kann? Er keinerlei Gespür für Dinge in der Küche hat, da er null Zeit für Zubereitung der Speisen aufbringen kann? Egal, jetzt ist es raus. Klaus hat sich geoutet: „Da ich nach Reisen jede freie Minute benötige, um den Film zu schneiden und zu vertonen, dann den Fernwehpark promote, zwischendurch auch mal dieses oder jenes Buch schreibe – wann um alles in der Welt soll ich da auch noch kochen? Ich bin immer froh, wenn mir meine Frau ein leckeres Schnitzel oder Klöße fertig vor die Nase stellt. Ich in der Küche? Das Chaos wäre perfekt. Für Topf, Kochlöffel und Pfanne habe ich null Nerv. Ich würde sogar das Wasser anbrennen lassen… Klaus Beer und Zahlen, Kochen und Sport – das geht einfach nicht zusammen…

Fotos Handabdrücke: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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