Achim Mentzel

Moderator der MDR Sendung „Achims Hitparade“ und daraus einfach nicht wegzudenken ist ACHIM MENTZEL, der vor den Kameras auch gerne mal die Augen rollen lässt und bis über beide Ohren grinst – sein Markenzeichen, unauslöschlich mit „seiner“ Hitparade verbunden.

Die Karriere des gebürtigen Berliners Achim Mentzel begann 1974. Mit Nina Hagen gründete er „Fritzens Dampferband“, mit der sie mit großem Erfolg durch die ehemalige DDR tourten. Achim startete danach, 1979, seine Solo-Karriere. 1988 moderierte er eine Ausgabe der bekannten Samstagabendshow „Ein Kessel Buntes“ – ein Jahr später erhielt er mit „Achims Hitparade“ seine eigene Fernsehsendung, die er bis 2006 moderierte.

ACHIMS HITPARADE“ ist die älteste und einzige volkstümliche Hitparade und Musikantenwettstreit im MDR Fernsehen. Die Sendereihe entstand nach einer Idee von Hansjoachim Seiferth im Herbst 1989.

Monatlich streiten 8 Bewerber um den Titel „Musikantenkönig“, die von den Zuschauern per Post, Internet, TED oder TELEVOTING gekrönt werden. Am Jahresende kämpfen die Musikantenkönige dann um den Jahressieg, den „Musikantenkaiser“. Zu den glücklichen Gewinnern des „MUSIKANTENKAISER“ gehörten bislang u.a. Angela Wiedl, Gaby Albrecht und Stefanie & Eberhard Hertel. Jede Dezembersendung gibt volkstümlichen Nachwuchs bis 16 Jahre eine Chance, ihr musikalischen Können im Wettstreit vorzustellen. Dabei geht es dann um den „Musikantenprinzen“ oder um die „Musikantenprinzessin“.

In den 1990er Jahren wurde Achim Mentzel mit seinen Interpreten von dem Kabarettisten und Parodisten Oliver Kalkofe in der Satiresendung „Kalkofens Mattscheibe“ des öfteren karikatiert. Da Mentzel die Kritik mit Humor nahm und in seiner Sendung lustige Revanchen einbaute, entwickelte sich zwischen ihm und den Fernsehkritiker eine Freundschaft. 2011 gingen sie gemeinsam mit der Show „Großes Gernsehen“ auf Tour.  Achim Mentzel war aber auch in so manchen Kino- und TV-Rollen zu sehen, u.a. in „Helden wie wir“ (1999), „Chili TV“ / „Das Amt“ (2001), „Der WiXXer“ (2004), „Neues vom WiXXer“ (2007) und „SOKO Leipzig“ (2013).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 11. November 2005.

Achim Mentzel verstarb am 04.01.2016 im Alter von 69 Jahren in Berlin. Die deutsche Fernsehlandschaft verliert damit einen stets gutgelaunten Künstler. Der „Fernweh-Park“ wird ihn immer im ehrenden Gedenken und im Herzen bewahren.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Achim Mentzel in der Fernsehsendung „Achims Hitparade“ in der Stadthalle Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ACHIM MENTEL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Der Zeitpunkt seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ hätte nicht besser sein können. Die 200. Jubiläumssendung wurde als Plattform der Ehrung gewählt. Dabei soll die Schildsignierung und seine „Handabdrücke“ nicht im Fernweh-Park oder backstage seiner Sendung stattfinden, nein, die Aktion ist Bestandteil der Sendung selbst. Auf Einladung der TV-Produktion erfolgt die Ehrung von Achim Mentzel durch Fernwehpark Intitiator Klaus Beer direkt im Fernsehstudio vor Publikum. 

Dreharbeiten im Fernweh-Park

Damit sich die Zuschauer an den Bildschirmen einen Eindruck vom Fernweh-Park machen können – von dem es europoaweit keine Denkschablonen und Vergleichswerte gibt – reiste ein Fernsehteam aus Leipzig an, um ein TV-Porträt über das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt und die Stars im „Signs of Fame“ zu drehen. Dieser Beitrag wird dann vor der Schildsignierung und Handabdruck-Aktion, die direkt im Fernsehstudio stattfindet, eingespielt.

Mittwoch, 9. November 2005, 12.00 Uhr. Es ist kalt. Doch es ist kein grauer Novembertag. Die Sonne lacht vom herrlich blauem Himmel und die Schilder leuchten um die Wette. Bilderbuchwetter für den Dreh.

Zuvor gedoch werden die bekannte und beliebte TV-Moderatorin Manuela Wolf und Fernweh-Park Initator Klaus Beer von einer Visagistin des MDR geschminkt. Zwei Stunden Drehzeit sind angesetzt, um alle Bilder vom Fernweh-Park in den Kasten zu bekommen. Szene 1: Standesgemäß fährt die weißte STAR-Stretch-Limo, mit der ganz besondere Stars zu ihrer Aufnahme in den „Signs of Fame“ in den Fernweh-Park chauffiert werden, in den Park ein. An Bord sind die TV-Moderatorin von „Achims Hitparade“ Manuela und Klaus Beer. Übrigens: Manuela ist selbst ein Star und bekannt im Volksmusik-Duo mit ihrer Schwester „Andreas & Manuela“.

Die Stretchlimousine fährt ein

Und Action! Kamera läuft. Dreimal muß die ellenlange Stretch-Limo zurückfahren, bis die Szene im Kasten ist. Da der Verkehrslärm an der an Saale Seite gelegenen Schilderreihen für die Interviews etwas weniger störend ist, wird bevorzugt dort gedreht. Wegen des doch schon recht schrägen Sonnenstandes müssen dafür die Schattenpartien auf Manuelas Gesicht mit einem Sonnenreflektor aufgehellt werden.

Manuela Wolf hat bereits gleich nach dem Verlassen der Stretch-Limo ihre erste Moderation. „Stop, zurück. Nochmal von vorn“. Hansjoachim Seiferth bemerkt, dass sich Manuela einige Zentimeter zu weit vom Auto entfernt hat und sich Schlagschatten auf ihrem Gesicht abzeichnen. Die nächste Einstellung aber paßt. Manuela moderiert an. „Sie freut sich, hier im Fernwehpark sein zu dürfen“ wendet den Kopf von der Kamera weg zu Klaus Beer und fragt diesen, wie er denn auf die Idee zu diesem Projekt gekommen ist und ob es dafür ein Vorbild gibt.

Damit man auch sieht, wie lang die Star-Nobelkarosse ist, erfolgt eine andere Einstellung. In drei Interview Parts hat Klaus Beer nun die Gelegenheit, die Fernsehzuschauer über die Entstehung des Fernweh-Parks zu informieren und auf die bislang über 150 Stars im „Signs of Fame“ hinzuweisen, natürlich nur auszugsweise. Doch das ist gar nicht so einfach. Das Thema ist so komplex, umfasst viele Facetten und es gibt keine Denschablonen. Wie also soll man die Idee, die Ideologie, die Friedensbotschaft und die darin integrierten Stars im „Signs of Fame“ so kurz wie nur möglich schildern, damit das die TV-Zuschauer, die vielleicht das 1. Mal von dem Projekt erfahren, dieses auch verstehen. Klaus Beer: „Viele Hofer haben`s bis heute nicht begriffen – und die haben den Fernweh-Park täglich vor Augen…“

Die Location wird gewechselt. Zur 2. Frage sucht man durchgehende Sonne oder totalen Schatten. Licht- und Schattenspiele sind „verboten“. Konzentriert beobachtet der Produktionsleiter der Sendung, Hansjoachim Seiferth, über einen Monitor die Einstellungen des Kameramanns.

Klaus Beer gefallen die Dreharbeiten. Denn er ist da schon fast Profi. Denn vielen Fernsehteams haben schon im Fernweh-Park gedreht und werden es noch tun – wie in unserer Rubrik PRESSE/TV dokumentiert ist.

Natürlich wird auch der 1. STAR-STERN von Sarah Connor, der in dem Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen ist, in dem Zuspieler vorgestellt. Um den 1. Stern im „Boulevard der Humanität“ des Fernweh-Parks ansprechend in Szene zu setzen, scheut der Kameramann auch vor aussergewöhnlichen Stellungen für aussergewöhnliche Perspektiven nicht zurück.

Die Novembersonne hat um 14.00 Uhr nicht mehr die Kraft, um sich über den Dachgiebel des Nachbarhauses zu erheben. Schatten fällt auf den Stern. Hans-Joachim Seiferth, bei diesem Dreh Regisseur und Requisiteur in einem, sprintet zum Lichtreflektor und lenkt damit das Sonnenlicht auf Sarah Connors Stern.

Die SCHILDER sind heute die STARS

Während sich sonst die Fernsehkameras immer nur auf die angereisten Stars stürzen, sind heute die Schilder die STARS. Während Manuelas Part erledigt ist, beginnt der 2. Teil der Dreharbeiten. Zum einen wird das allgemeine Erscheinungsbild mit den exotischen Schildergrüßen, die Grundlage des Projekts, porträtiert, zum anderen pickt der Kameramann die interessantesten STAR-Schilder für Schnittbilder heraus. Natürlich darf auch eine Einstellung des Themenparks der „Kuriosen Ortsnamen“ nicht fehlen.

Neben dem Beobachten der Bilder über den Monitor und dem Notieren der Szenen mit Timecode auf dem Storyboard dokumentiert Hansjoachim Seiferth auch alle Szenen nochmal mit der Digitalkamera.

Der Dreh im Hofer Fernweh-Park ist abgeschlossen. Herrliches Wetter garantieren strahlende Bilder, die in der Fernsehsendung das TV-Publikum auf das völkerverbindende Friedensprojekt einstimmen werden.

Die Fernsehsendung: Rotlicht von Fernsehkamea 1 auf „Schild“ und „Handabdrücke“

199 Sendungen von Achims Hitparade sind über die Bildschirme geflimmert. In der 200. lässt es Achim richtig „krachen“, aber in ganz besonderer Weise. Er schart nicht die Superstars der Volksmusik um sich, nein, er entsinnt sich an den Ursprung und lädt, junge Gesangstalente ein, so wie es der Ursprungsgedanke der Sendung war. Es sind die Sprösslinge heutiger Volksmusikstars, die in dieser Jubiläumsausgabe ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Und da ist er, der Motor und das „Aushängeschild“ der Sendung, ACHIM MENTZEL – wie man ihn kennt und wie ihn seine Fans lieben. Für „seine“ Hitparade lässt er schon mal die Augen rollen und grinst von einem Ohr zu anderen. Wie bat einer der Fotografen im Studio? „Achim, mach doch noch mal DIE ‚Pose’…“

Die Durchlaufprobe

Freitag Nachmittag, 11. November 2005. Am Abend vorher war „Kostümprobe“. Das Outfit von Fernwehpark Initiator Klaus Beer wurde als OK befunden und nun ist Klaus im Fernsehstudio der Stadthalle in Plauen zu Gast, um in der Durchlaufprobe die Star-Schild Signierung und die Handabdruck-Aktion mit Achim durchzuspielen.

Alles muss wie in der TV-Sendung am Abend ablaufen. Flüssig an einem Stück. Nur mit der Möglichkeit, den Anweisungen der Regisseurin und der Aufnahmeleiterin für optimale Bilder spontan Folge leisten zu können.

Kurz vor Klaus Beers „Auftritt“ singen die „Ladiner“, die in Wien vor einem Millionenpublikum den Grand Prix der Volksmusik gewannen, ein Wunschlied für Jubilar Achim. Und zwar in der Sprache der Ladiner. Eine lebendige Sprache, die jedoch nur von wenigen Menschen gepflegt und verstanden wird. Von einem großen Sessel aus verfolgt Achim mit Freude ihren Auftritt, der außer Konkurrenz der jungendlichen Interpreten ihm zur Ehre stattfindet.

Inmitten einer wunderschönen, farbenprächigen Kulisse, die ansprechend ausgeleuchtet die Künstler stimmungsvoll in Szene setzt, moderieren Achim Mentzel und Manuela Wolf die Sendung.

Jetzt wird es spannend. Achim erfährt offiziell von Co-Moderatorin Manuela von der gleich folgenden Überraschung zur 200. Sendung. Was wird Manuela da wohl im Schilde führen? Achim ist skeptisch und neugierig zugleich. Sein Gesicht spricht Bände.

Die Fernsehkameras fahren auf Startposition. Das Rotlicht leuchtet auf. Klaus Beer ist im Bild. In den Händen das Star-Schild, das es nun Achim zu überreichen gilt. Achim „tut“ überrascht – „Was, das ist für MICH ???“, freut sich und Klaus Beer zückt den Stift, um ihn unterschreiben zu lassen. Noch ist alles Probe. „Aber jetzt noch nicht signieren“, sagt Klaus zu TV-Profi Achim, der sich köstlich darüber amüsiert – „klar doch, natürlich erst heute Abend in der Sendung.“

Zwischen den TV-Kameras wuselt es von Leuten. Aufnahmeleitung, Kabelträger. Eine Person ist nur dafür verantwortlich, dass die Requisiten zur richtigen Zeit am richtigen Platz stehen. Ein Traktor zum Beispiel für einen kleinen Sänger und in unserem Fall für das Star-Schild und die Tonschalen für die Handabdrücke. Und mittendrin, ein Pulk von Fotografen, die peinlichst darauf bedacht sind, die Fernseharbeit nicht zu stören, aber dabei alles zu dokumentieren und Standbilder für die Presse und Fernsehzeitschriften zu schießen. Natürlich wird auch die Star-Schild Vergabe an Achim Menzel mit Manuela Wolf und Klaus Beer im Bild festgehalten.

Und Action: Alle Actionbilder im Ton müssen „gespielt“ werden

Die Fotografen sind gefordert. Gilt es doch jetzt, die Handabdruck-Aktion so zu dokumentieren, als befände sich die graue Tonmasse schon in der Schale. Doch die kommt natürlich erst bei der Aufzeichnung am Abend ins Spiel – und da herrscht während der Sendung Fotografierverbot. Also müssen alle Action-Bilder bei der jetzigen Durchlaufprobe gemacht werden.

„Und nun lieber Achim, haben wir noch eine ganz besondere Überraschung für Dich vorbereitet. Krempel schon mal die Ärmel hoch und ziehe Schuhe und Strümpfe aus…“ sagt Manuela zu Achim. „Was habt ihr mit mir vor?“ entgegnet Achim entsetzt und blickt zu Klaus. Laut Drehbuch hat dieser nun zu antworten: „Ähnlich des Walk of Fame in Hollywood verewigen wir die Stars auch mit ihren Handabdrücken, heute bist nun Du an der Reihe…“

Und dann passiert das Unfassbare. Aus unerklärlichen Gründen hat sich Klaus beim ersten Lesen des Drehbuchs den Namen „Monika“ eingeprägt und sagt nun doch glatt „Monika“ zu Manuela. Achim fährt herum und fragt erstaunt zurück: „Monika, wer ist Monika?“. Schrecksekunde. Nur gut, dass alles nur Probe ist. 

Die Aufzeichnung mit Publikum am Abend ist vorrüber. Nun ist nochmals Gelegenheit für Standfotos, Achim mit den Interpreten und mit Klaus Beer in typischer „Achim-Pose“.

200. Achims Hitparade – die Live Jubiläumssendung

Am anderen Tag dann, Samstag, die Live-Sendung, die JUBILÄUMSSENDUNG „200. Achims Hitparade“.

Und was am Tag zuvor mit leerer Tonschale geprobt wurde, wird jetzt in die Praxis umgesetzt – mit Ton in der Form. Jetzt darf nichts mehr schiefgehen – Klaus Beer ist live auf Sendung!

Wie bei jeden Handeindrücken erklärt Klaus den Stars zuerst einmal was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erhalten. Schon oft waren dabei TV-Kameras zugegen. Die bislang wohl größte Aktion dürfte hier die Aufnahme des Hollywood Regisseurs Roland Emmerich bei seiner Filmpremiere von „The Day After Tomorrow“ gewesen sein, die auf dem ROTEN TEPPICH vor über 50 Fotografen und mehreren TV-Kameras stattfand. Doch eingebunden in eine Fernsehssendung – das ist heute Premiere.

Doch später wurde das auch nocheinmal in einer TV-Sendung gemacht. Klaus war bei INKA Bause in ihre Talkshow „Inka“ eingeladen, wo der Schauspieler Joseph Hannesschläger, seines Zeichens Kommissar bei den „Rosenheim Cops“, bei laufender Fernsehkamera seine Hände im feuchten Ton versenkte.

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. Doch soviel Erklärung geht in einer TV-Live Sendung nicht. Da wird einfach angefangen, hier zählen nicht lange Reden, sondern die Bilder.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Und auch Achim Mentzel macht da ganz toll mit. Für ihn kein Problem, seine „berühmten“ Gesichtszüge spielen zu lassen.

Und nun alles umgekehrt, jetzt die rechte Hand fest eindrücken. Achim kommt ins Schwitzen.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Was ist das – die Füße auch noch… 

Dann rollt Achim die Hosen hoch. „Und warum auch die Füße?“ fragt er und Klaus hat zu antworten: „Das musst Du Manuela fragen. Die hat sich das gewünscht.“ Der Satz passt, denn im Grund ist es Klaus gar nicht so recht, dass die Handabdruck-Aktion „vergackeiert“ wird. Stellt sie doch neben der Ehrung auch die Geste für das Friedenszeichen des völkerverbindenden Projekts dar. Denn mit dem Heben der Hände setzen die Prominenten vor allem ein öffentliches, symbolisches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt. Das hat natürlich mit den Handabdrücken auch Achim gerne getan – und der Zusatzgag mit den Füßen darf schon mal sein, zu einer Jubiläumssendung wie dieser.

Für Achim gibt es kein Entrinnen. Er muß mit den nackten Füßen hinein in die glabberige Tonmasse. Vor den unerbittlichen Augen der Fernsehkameras, mit den Füßen im „Beton“, moderiert Achim dann die nächste Sendung an, immer in Sorge, dass er mit einem „Betonblock“ an den Füßen aus der Halle getragen werden muß…“

„Uiihhh, jetzt aber nichts wie raus…“ Kaum ist der letzte Satz zur nächsten Sendung gesprochen, springt Achim aus der Schale und rennt wie von einer Tarantel gestochen durch das Studio davon.

Und so sehen Sie aus, Achims Handabdrücke in Ton.Die Fotografen stürzen sich nun auf Achim und Klaus und suchen die Bilder, die sie am Nachmittag wegen der noch leeren Tonschale nicht haben machen können und fotografieren mit Begeisterung Achims Hand- und Fußabdrücke. Letztere weisen einige Rückstände vom Studioboden auf…

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Eben die von ACHIM MENTZEL. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Achim Mentzel gerne mitmachen, doch für eine Fernsehsendung wäre das einfach zuviel gewesen. Man will die Zuschauer ja auch nicht überfordern. Klaus Beer: „Musste diemal auch nicht unbedingt sein, denn wir wissen, dass Achim mit dem Herzen dabei war.“

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Achim Mentzel seinen Namenszug in die graue Masse.

Es ist das erste Mal, dass Klaus Beer nach der Begegnung von über 150 Stars und Prominenten aus Showbusiness, Sport und Politik auch Achim Mentzel begegnet ist. Klaus: „Achim zählt zu den ganz Netten, er ist menschlich, keinerlei Anflug von Starallüren und auch die Zusammenarbeit mit Manuela und dem Management lief von Anfang an wunderbar. Das ging bis zur Maskenbildnerin, mit der sich Klaus Beer schon bei den Dreharbeiten im Fernwehpark sehr gut verstanden hat und die darauf bestand, Klaus auch für den Auftritt im Fernsehstudio schminken zu dürfen.

Ein Schlussbild voller Freude und Harmonie. Klaus Beer: „Auch hinter den Kulissen der Sendung ging es sehr diszipliniert und ruhig zu. Kein hektisches Wort, jeder war darauf bedacht, seinen Job so gut wie möglich zu machen. Es war eine Freude, bei dieser Sendung dabe isein zu dürfen.“ So gilt unser Dank Hansjoachim Seiferth, der uns in die Sendung einludt, der sehr netten und sympathischen Moderatorin Manuela Wolf und natürlich ACHIM selbst, der mit seiner Fröhlichkeit alle ansteckte.

Achims Hitparade – Die Künstler

Und hier noch einige Impressionen und Bühnenbilder der TV Aufzeichnungen zur 200. Jubiläumssendung von Achims Hitparade und der anschließenden Live-Übertragung, denn das Publikum durfte gleich zwei TV-Shows miterleben.

U.a. mit dabei, Monika Herz und ihr Sohn David, die mit einem Country Medley begeisterten. Monika Herz ist eine der bekanntesten und beliebtesten Schlagersängerinnen der früheren DDR und war in Fernsehshows Dauergast. Von „Ein Kessel Buntes“, „Da liegt Musike drin“, „Wenn schon, denn schon“, „Einmal im Jahr“ über „Mit Lutz und Liebe“ bis zu „Schlagerstudio“ und viele andere TV-Sendungen mehr. Schlager und immer wieder auch Volkslieder gehörten zu ihrem Repertoire. Alle Radiosender führten in ihren Schlagerhitparaden Monika Herz auf den ersten Plätzen. Jetzt ist sie nach langer Pause wieder da, mit ihrem Sohn David. „Für die Seele“ lautet der Titel der aktuellen gemeinsamen CD. David hat einen jungen, tiefen und warmen Bariton und singt eigene und internationale Titel. Und in Duetten korrespondieren die Stimmen von Monika & David besonders wirkungsvoll.

Während den Proben und in den Pausen der Sendung lernte Klaus Beer die Interpreten näher kennen, wie hier z.B. Monika und David Herz und Johann Stuffer von dem Volksmusik Duo aus dem Grödnertal „Die Ladiner“. Alle verstanden sich auf Anhieb prächtig.

Achims Hitparade – backstage

Auch Waltraud Raubold, Fernwehpark Star Agentin der Neuen Bundesländer mit Klein Celine, dem „Fernwehpark Maskottchen“ waren für die Abendsendung gekommen und Achim stellte sich auch hier mit Freude für ein Foto zur Verfügung.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ACHIM MENTZEL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ACHIM MENTZEL, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Übrigens: Achim ist der Einzige, der gleich mit zwei Prints dort vertreten sein wird. Denn HÄNDE und FÜSSE eines Stars, das gab es bislang noch nie.

20 Jahre „Musikantenschenke“ Der Fernweh-Park vor 1,4 Millionen Fernsehzuschauer 

Im Jahre feierte auch die MUSIKANTENSCHENKE, die immer aus dem vogtländischen Wernesgrün ausgestrahlt wird, Geburtstag. Sage und schreibe 20 Jahre jung wurde die beliebte Fernsehsendung. Grund genug, stellvertretend für die gesamte Crew die beiden beliebten Moderatoren, MANUELA WOLF und REINHARD MIRMSECKER in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojejekts „Fernweh-Park“ aufzunehmen.Ebenso das Gesangsduo „ANDREA & MANUELA“. Auch hier ist Hans-Joachim Seiferth der Erfinder.

Doch die Ehrung sollte nicht backstage über die Bühne gehen, sondern viele Fernsehzuschauer sollten daran teilhaben können. Jochen Seiferth: „Eine so tolle Sache sollte nicht einfach so verschenkt werden“.

Deshalb ludt die Redaktion der „Musikantenschenke“ Fernwehpark Initiator Klaus Beer in die Fernsehsendung ein und widmete dem „Fernweh-Park“ einen speziellen Showblock. Viele Minuten lang – eine für die Stadt Hof unbezahlbare Werbung – konnte Klaus Beer über sein Friedensprojekt berichten – und über 1,4 MILLIONEN (!!!) TV-Zuschauer blickten in diesen Minuten nach Hof in Oberfranken. Ob die Stadt und deren Bürger diese Riesen-PR überhaupt so richtig bewußt ist?

Hier die BILDERSTORY zu dieser TV-Sendung.

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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