Arnold Schwarzenegger

ARNOLD SCHWARZENEGGER, geboren am 30. Juli 1947 in THAL (Österreich), avancierte nach seiner Karriere als weltweit erfolgreichster Bodybuilder mit Auszeichnung des „Mr. Universum“ (mit gerade 20 Jahren), „Mr. International“, „Mr. World“ und „Mr. Olympia“ zum erfolgreichsten Filmstar von Hollywood.

Vom November 2003 bis Januar 2011 schlug er eine politische Laufbahn ein und wurde zum 38. Gouverneur von Kalifornien gewählt. Sein Engagement für Umweltprobleme machten ihn zu einem Kämpfer für eine gesundheitsorientierte Welt.

Erste internationale Beachtung erlangte Schwarzenegger durch die optisch perfekte Präsentation seines preisgekrönten Bodys 1982 in „Conan der Barbar“ und der zwei Jahre späteren Fortsetzung „Conan der Zerstörer“. Den internationalen Durchbruch erreicht der Österreicher in dem im gleichen Jahr erschienenen Sience-Fiction-Film „Terminator“.

Weitere Blockbuster wie „Phantom-Kommando“ (1985), „Der City Hai“ (1986), „Running Man“ (1987), „Predator“ (1987), „Total Recall“ (1990), „Terminator 2“ (1991), „Last Action Hero“ (1993), „True Lies“ (1994), „Eraser“ (1996), „End of Days“ (1999), „The 6th Day“ (2000), „Collateral Damage“ (2002) oder „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ (2003), folgten, um nur ein paar der Action Blockbuster aus der Traumfabrik Hollywood mit „Arnie“, wie er liebevoll von seinen Fans genannt wird, zu nennen. Sein komödiantisches Können stellte er in Filmen wie „Twins-Zwillinge“ (1988), „Kindergarten Cop“ (1990) oder „Versprochen ist versprochen“ (1996) unter Beweis.

2009 folgte der Film „Terminator – Die Erlösung“ und 2010 hatte Schwarzenegger einen Gastauftritt in dem Feuerwerk der Hollywood-Actiondarsteller „The Expendables“ mit Sylvester Stallone, Bruce Willis, Jason Statham, Jet Li oder Dolph Lundgren.

Am 7. Oktober 2003 wurde Arnold Schwarzenegger zum 38. Gouverneur Kaliforniens gewählt, dessen Amt er, nach seiner Wiederwahl am 7. November 2006, bis 2011 begleitete.

Danach wandte sich Schwarzenegger wieder dem Film zu und es folgten „Last Stand“ (2013), „Escape Plan“ (2013), „Sabotage“ (2014), „The Expenddables 3“ (2014), „Maggie“ (2015), „Terminator: Genesis“ (2015) und „Aftermath“ (2017).

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Friedensprojekts „Fernweh-Park“ am 07. Oktober 2011.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew treffen ARNOLD SCHWARZEGGER bei der Einweihung seines „Arnold-Schwarzenegger-Museums“ in seinem Geburtshort THAL in Österreich.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ARNOLD SCHWARZENEGGER  in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen,   wie an der wunderschönen, aber auch haarsträubenden Geschichte über das Treffen mit dem „Terminator“ Arnold Schwarzenegger…

8 Jahre Warten auf ARNIE

Doch beginnen wir von Anfang an. Seit über acht Jahren versuchte Klaus Beer Arnold Schwarzenegger in die „Signs of Fame“ aufzunehmen. Auch in Amerika wollte er den großen Hollywoodstar persönlich über das völkerverbindende Projekt informieren. Dabei verfehlte er ihn zweimal in Los Angeles.

Beer: „Da ich bei seiner Wahl zum Gouverneur von Kalifornien gerade zu eigenen Dreharbeiten in Los Angeles weilte, fuhr ich natürlich gleich nach Santa Monica zu seinem Restaurant ‚SCHATZI‘, das von zig TV-Teams und Reportern regelrecht belagert wurde. Denn der frischgepackene Gouveneur feierte dort mit Freunden seine Wahl. Plötzlich Aufregung unter den Kameraleuten. Er kommt! Unzählige Objektive richteten sich auf den Eingang. Auch ich zückte die Kamera und das Fernwehpark Prospekt, um ihn persönlich über seine Aufnahme in die Signs of Fame zu informieren. Doch plötzlich kam die ‚Entwarnung‘. Arnold Schwarzenegger entwischte durch den Hinterausgang und alle Kameraleute standen mit langen Gesichtern da.“

„Das zweite Mal war ich an einem Sonntagvormittag in Down Town L.A. unterwegs und kam erst gegen Mittag in die Universal Studios nach Universal City. Als ich dort den Citywalk entlang ging bemerkte ich sofort, daß hier vor kurzem etwas ganz Besonderes stattgefunden haben mußte. Vor dem Hard Rock Cafe war eine riesengroße amerikanische Flagge angebracht und man kehrte gerade Unmengen von Konfetti zusammen. Auf die Frage, was denn hier losgewesen sei, wurde mir gesagt: Arnold Schwarzenegger hat hier gerade gesprochen…“ Leider wieder verfehlt.

Ich beruhigte meine Enttäuschung damit, dass ich wahrscheinlich sowieso nichts spontan hätte ausrichten können. Denn die Erfahrung zeigt, daß die Aufnahme von Stars in die „Signs of Fame“ nicht mit direkter Ansprache der Stars funktioniert. Das machen wir sonst auch nicht. Das geht nur mit offizieller Presseanfrage über das Management. Wenn wir dann Grünes Licht erhalten, wird ein offizieller Termin zur Durchführung der Aufnahme in die „Signs of Fame“ vereinbart.

Klaus Beer: „Bei der Suche nach Möglichkeiten, Arnold Schwarzenegger in die „Sigs of Fame“ aufnehmen zu können, lernte ich PETER URDL kennen, mit dem ich seit Jahren an der Realisierung des Termins arbeitete. Obwohl Arnie schon oft in Thal war, auch erst vor wenigen Wochen, um die Fortschritte seines Museums zu inspizieren, hat es bisher nie geklappt. Er informierte erst kurz vor seinem Kommen seinen Schulfreund und wir hätten dann keine Gelegenheit mehr gehabt, die sieben Stunden Fahrt einfach von Hof nach Thal unter die Räder zu nehmen. Doch ich wollte vorbereiet sein. Auf den Tag „x“. Deshalb musste sein Star-Schild schon mal parat stehen. Um dieses vorab anfertigen zu können, setzte ich mich mit seinem Büro in Sacramento in Verbindung, von dem wir ein offizielles PR-Foto erhielten. So waren wir startklar, wenn wir von Peter Urdl, das OK bekommen würden… Die Tonschale für die Handabdrücke würden wir Dank unserer Sponosrin, der Keramikkünstlerin Rosa Maria Wolfraum, sicher von einem Tag auf den anderen erhalten…“

Treffen im Geburtsort THAL in Österreich

Am 7. Oktober 2011 ist es dann endlich soweit. ARNOLD SCHWARZEGGER reist mit seinem Prvatjet von Los Angeles an, um offiziell sein „Arnold Schwarzengger Museum“ in seinem Heimat- und Geburtsort „Thal“ zu eröffnen. Dabei sollte er auch eine Bronzestatue enthüllen, die ihn selbst in Pose als Bodybuilder, als „Mr. Universum“, zeigt.

Untergebracht sind die Exponate, „Gegenstände seines Lebens“, in seinen Geburtshaus, in dem Arnold am 30. Juli 1947 das Licht der Welt erblickte. Zusammen mit seinen Eltern, Gustav und Aurelia und seinem einen Jahr älteren Bruder Meinhard verbrachte er dort seine Kinder- und Jugendzeit bis zum 16. Lebensjahr.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer, der bislang über 300 Stars und prominente Persönlichkeiten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik persönlich kennengelernt hat: „Jede Starbegegnung ist einzigartig, spannend und manchmal auch nervenaufreibend. Wie hier beim Treffen mit Arnold Schwarzenegger. Die Story dazu ist so irre, das man diese unbedingt, mit allen Hintergründen und Details, veröffentlichen muss. Denn sonst kann man das alles gar nicht glauben.

Sollte aber jemand gar nicht erwarten können, vor der Story die Bilder zu sehen – bitte sehr. Wir zeigen deshalb zuerst einmal die Aufnahmen von der Handabdruck-Aktion – und geben dann anschließend die Möglichkeit, mit der Stimmungsgeschichte alles über den spannenden Ablauf zu erfahren…

Rückblende – Schwarzenegger und Stallone

ARNOLD SCHWARZENEGGER – HOLLYWOOD – AMERIKA und Klaus Beer – ist ein ganz besonderes Thema. Die Grundlage vieler seiner Aktivitäten, ja man kann sagen, auch die des Fernweh-Parks selbst. Deshalb darf in diesem Stimmungsbericht rund um Arnold Schwarzeeggers Aufnahme in die „Signs of Fame“ dieser und jene Betrag zum allgemeinen Verständnis nicht fehlen.

Klaus Beer, zugleich Weltenbummler, Filmemacher (Terra Film) und Buchautor ist bekennender Amerikafan und hat die USA mit der Film- und Fotokamera auf bislang 26 Touren kreuz und quer bereist. Dabei besuchte er auch, so oft es geht, seine Lieblingsstand L.A.

Da Klaus ein großes Faible für Hollywood hat, führen ihn seine Besuche in Los Angeles immer wieder zu dem weltberühmten „Walk of Fame“. Dort hat er natürlich auch Schwarzeneggers Stern besucht. Begeistert davon, hat Klaus Beer im Fernweh-Park einen kleinen Starwalk geschaffen, der laufend vergrößert und „Boulevard der Humanität“ genannt wird. Denn nur Stars, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren, erhalten im Fernweh-Park einen STAR-STERN verliehen.

Spaßeshalber legte Klaus vor vielen Jahren am „Mann`s Chinese Theatre“, heute TCL Chinese Theatre, in Hollywood seine Hände in die von Arnold Schwarzenegger, die er am 17. 97. 1994 dort hinterließ – damals natürlich noch nicht ahnend, diese irgendwann einmal selbst von ihm höchstpersönlich zu erhalten. Klaus: „Allein das Wort HOLLYWOOD genügt schon, um bei mir Gänsehaut hervorzuzaubern. Und Schwarzenegger und Stallone sind für mich die größten Action Moviesstars der Traumfabrik…“

Natürlich hat Klaus in seinem Heimkino auch alle „Schwarzenegger-Filme“ auf Blu-ray in der Filmsammlung stehen, deren Cover er zum Treffen mitgenommen hat in der Hoffnung, diese von dem großen Action-Moviestar signiert zu bekommen.

Das Arnold Schwarzenegger Museum

Nun ist das Arnies Museum Dreh und Angelpunkt für das Treffen mit seinem großen Idol. In dem Museum ist alles vorhanden was man erwartet, wenn man das Leben des weltberühmten Bodybuilders, Filmstars und Ex-Gouverneurs von Kalifornien in Gegenständen und Bildern Revue passieren lassen will: Angefangen von der ersten Hantel, mit der er trainierte über die Küche mit einem Emailleofen bis zur Harley und den bekannten Terminator-Filmfiguren. Auch durfte ein Replikat seines Schreibtisches als Gouverneur von California nicht fehlen, bis hin zum Plumpsklo, das man früher in ländlichen Gegenden vorfand.

42 Fernsehteams und über 1000 Fans…

Freitag, 7. Oktober 2011, 8.00 Uhr morgens. Die Fernwehpark Crew fährt vor dem Museum vor. Waren es gestern noch wunderschöne 22 Grad und Sonne, so scheint sich heute das Wetter gegen Arnie verschworen zu haben. Der Wetterbericht hat es vorausgesagt, doch keiner wollte das in Anbetracht des herrlichen Altweibersommers glauben. Doch heute: Temperatursturz um fast 15 Grad. Grauer Himmel und – Regen.

Etliche Fernsehteams sind schon da und haben ihre Kameras mit Regenschutz versehen. Auch erste Fans umlagern das Haus. Angeblich seit 5 Uhr morgens stehe sie vor Arnies Haus, im strömenden Regen. Denn nur gute Freunde, Insider und geladene Gäste dürfen bei der offiziellen Eröffnung dabei sein und das Museum betreten. Alle die draußen bleiben müssen hoffen natürlich, ihn spontan näher kommen zu können, ja vielleicht ein Autogramm oder ein Foto mit ihm zu bekommen. Oder ihm sogar die Hand schütteln zu dürfen. Auch die angereisten 42 Fernsehteams und Rundfunkvertreter hoffen auf gut Glück auf ein Interview.  Doch weit gefehlt. Alle müssen draußen bleiben, es wird auch keine Fernsehinterviews geben und die Fans werden ihn nur zu Gesicht bekommen, wenn er ihnen kurz aus einem Fenster des 1. Stocks seines Geburtshauses zuwinkt.

Herzklopf-Momente 

Allein die Fernwehpark Crew zählt dank der Hilfe von Peter Urdl und einem weiteren langjährigen Freund von Arnie, dem Maler Helmut Gombocz, zu den Priviligierten, die auf der offiziellen Gästeliste stehen und ins Haus eingelassen werden. Und mehr noch: Mit der Handabdruck-Aktion sogar offizieller Programmpunkt der Museumseröffnung zu sein – zusammen mit dem Bundeskanzler von Österreich. Doch das weiß Klaus Beer in diesem Moment noch gar nicht…

8.15 Uhr. Die Fernwehpark Crew ist im Museum und beginnt, die Vorbereitungen für die Ehrung zu treffen. War es Zufall oder Vorsehung, daß ausgerechnet in diesem Raum – es gibt ja so viele Zimmer in diesem Haus – Klaus das Star-Schild und die Tonform aufstellt, um hier Arnold in die „Signs of Fame“ aufzunehmen? Hier wo alles begann. Wo sich in Arnolds Träumen die Gedanken nur darum drehten, einmal weltbekannt zu sein? Denn links von dem Star-Schild steht sein altes Rohrbett, in dem der junge Arnold von einem Leben als weltberühmter Bodybuilder träumte.

Noch ist Klaus locker und sieht sich in diesem tollen Museum um, läßt sich mit den Filmfiguren fotografieren, spricht mit Peter Urdl den Ablauf ab, lernt Arnolds früheren Bodybuilder Tainer kennen und bewundert die Gemälde von Helmut Gombocz, der Arnie nach Fotos in Öl verewigt hat – und später Klaus auch ein tolles Ölgemälde schenkt, dass ihn zusammen mit Arnold bei der Handprintaktion zeigt. Und weist immer wieder die Fotografen ein, damit später ja alles klappt, s. Bilder…

8.37 Uhr. Klaus fragt Peter Urdl, wann denn mit Arnold zu rechnen sei. Vielleicht könnte man noch vor dem offiziellen Rummel die Aktion durchführen. Denn für eine schöne Geschichte müssen mit den Stars immer bestimmte Fotoposen abgearbeitet werden und vorallem: Arnold sollte gleich zweimal seine Hände in Ton drücken. Einmal für den Fernweh-Park und dann nocheinmal für das Museum selbst. Doch dafür braucht man etwas Zeit. So wäre es besser, das Ganze im Vorfeld über die Bühne bringen zu können.

Wein statt Ton

Egentlich wollte man das Ganze am Tag vorher durchführen, weswegen die Fernwehpark Crew bereits am Freitag Mittag anreiste. Denn es bestand die Chance, daß Arnold bereits am Freitagabend vorbeischaut, was auch vorgesehen war. Doch dann zog er es vor, mit Freunden die Weinstraße in Graz zu besuchen – und die erste Chance für ein ruhiges privates Treffen fiel schon mal ins Wasser.

Klaus Beer hat nun auch die Kameras schußbereit gemacht und weist seine Kameraleute ein. Heute ist die „Second Crew“ dabei, da einer der offiziellen Fernwehpark Star-Fotografen noch in den USA weilt, wo Beer eigentlich auch mit dabei sein sollte, und der andere einen unverschiebbaren Termin wahrnehmen mußte. So erklärt Klaus seinen Ersatzkameraleuten die Positionen. Diese garantieren die besten Shots – wenn alles nach Plan läuft. Wenn alles glatt geht. Doch das ist heute keineswegs sicher.

Briefing für den Shotdown

Die Hauptverantwortung für die Bilder liegt heute bei Franz Grässel, der die „Schild-Handabdruck-Aktion“ dokumentieren wird. Deshalb erklärt Klaus Beer genau, wie das Shooting ablaufen soll, auf welche Perspektive beim Fotografieren geachtet werden muß.

Klaus: „Die Kamera muß von oben auf die Akteure gerichtet sein, damit man sieht, was in der Tonschale passiert. Keinesfalls zu flach fotografieren. Und immer frontal, denn steht man nur ein wenig seitlich, wird die näher zur Kamera stehende Person größer abgebildet.

Der Ablauf: Schild-Signierung, ran mit der Kamera an die Hand mit dem Stift, dann Totale, damit beide Personen mit im Bild sind, Foto mit Stift in der Hand, dann ohne Stift auf das Schild zeigen, evtl. noch Shake Hands Foto über dem Schild. Danach kommt das Schild auf die Stellage, damit es während der Handprint-Aktion gut im Hintergrund zu sehen ist. Dann bitten wir den Star immer, sich wenn möglich in die Hocke zu begeben, damit das Schild nicht verdeckt wird. Und dann einfach alles dokumentieren, vom Eindrücken der ersten Hand bis zur Zweiten und dann die Signierung des Tons. Natürlich darf das wichtige Händeheben, das symbolische Zeichen für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus, nicht fehlen. Das ist eigentlich das wichtigste Bild. Zum Schluß sollte der Star dann die fertigen Prints nochmal direkt vor seinem Star-Schild präsentieren, denn man soll im Schlußbild auch sehen, wie die Handabdrücke letztendlich ausgefallen sind…“

Das sind die Posen, die bei Stars und deren Aufnahmen in die „Signs of Fame“ in der Regel immer abgearbeitet werden. Ob das allerdings heute so durchzuführen ist…? Bei diesem Star? Bei diesem Medienrummel? Aber Franz muß zumindest den Ablauf des Shootings im Kopf haben.

Vorahnung und Zweifel

Achim Hager, der das erste Mal mit Klaus großer Filmkamera die Aktion im Film dokumentieren soll, geht schon mal auf seine Position. Von hier aus soll er bei der Signierung des Tons Arnie über die Schulter filmen… Doch das ist alles Theorie. Klaus sieht schwarz. Zwei Leute, die nicht wirkliche Kameraleute sind – und das bei so einem Star, unter diesen Umständen? Wie Klaus doch recht haben wird. Denn es soll alles ganz anders kommen. Alle Vorbereitungen und Pläne werden über den Haufen geworfen. Wenn Arnie kommt, wird (Medien-) Krieg herrschen… Doch das kann man in diesem Augenblick noch nicht wissen…

Raus aus dem Haus

Geduldig und höchst nervös wartet Klaus neben dem aufgebauten Star-Schild und der Tonschale. Pöltzlich Aufregung. Zwei Sicherheitsleute betreten den Raum. Alle Leute, die bislang seit früh im Museum waren, müssen das Haus verlassen. Was ist das denn jetzt? Auch Klaus und seine Fotografen müssen raus. Vor die Tür, die hinter ihnen ins Schloss fällt. Und draussen schüttet es noch immer wie aus Eimern. Klaus und seine Mannen haben keinen Mantel, keinen Schirm, keinen Regenschutz. Denn wer hat schon an so was gedacht, plötzlich aus dem Haus verwiesen zu werden. Es gibt halt nichts, was es bei einem Startreff nicht gibt…Klaus flüchtet sich unter einer der vielen Regenschirme. Doch das Wasser eines anderen Schirms läuft ihn in den Nacken. Nur die Kamera nicht nasswerden lassen.

Sprengstoffhunde

10.30 Uhr: Endlich ist es soweit: Schwarze Limousinen fahren vor. Kommt jetzt Arnie? Nein, noch nicht. Der Bundeskanzler von Österreich wird durch die Regenschirme zum Museumseingang gelotst. Aha, das war wohl der Grund für das Verlassen des Hauses. Sprengstoffhunde mussten nochmal jeden Raum durchkämmen…

Er kommt…

Wenig später dann aber kommt er, der, dem heute alle Aufmerksamkeit gilt. Posaunen ertönen. Ja wirklich, man empfängt ihn mit Posaunen. Wie einen Kaiser im alten Rom. Unter diese Klänge mischt sich das Johlen der Fans. Und Klatschen. Das muss und kann nur ER sein: Hollywoods Actionstar Nummer 1, die weltweit bekannte Action-Film-Legende, der Ex-Gouverneur von Kalifornien, der „Terminator“, manche sagen auch „Gouvernator“ ARNOLD SCHWARZENEGGER – flankiert von zig Securities. Unter einem Dach von Regenschirmen wird er in das Museum gelotst.

Klaus Beer reisst die inzwischen auch patschnasse Kamera mit der langen Tüte, die aber trotzdem im Zoombereich über genügend Weitwinkel verfügt, hoch und schießt durch den Pulk von Regenschirmen erste Bilder.

Arnold Schwarzenegger passiert nicht mit versteinerter Mine das Spalier, sondern hat einen freundlichen Blick für diesen und jenen rechts und links. Schüttelt kurz da und dort eine Hand. Erster Eindruck. Sehr nett!

Wer hier steht, zählt schon zu der ausgesuchten Elite von Gästen, die gleich nach ihm das Haus betreten dürfen: Freunde von ihm und eben Leute, die für den Zutritt ins Museum akkreditiert sind… wie auch die Crew des Fernweh-Parks. Die Fans aber stehen zu Hunderten draußen auf der Straße und auf der Wiese, patschnass, mit Blickrichtung seines Geburtshauses, hinter dessen Fenstern er sich vielleicht einmal zeigen wird? Denn gesehen haben sie ihn auf Grund der bis direkt vor die Gartentüre fahrenden Limousine und wegen der vielen Regenschirme, die jeden Blick auf ihn verdecken, bisher nicht.

30 Sekunden Winken zu seinen Fans

Die Fernwehpark Aktion ist offizieller Programmpunkt und nach der Enthüllung der Bronzestatue mit dem Spielen der Landeshymne um 11.00 Uhr vorgesehen. Doch schon jetzt stimmt der Zeitplan nicht mehr. Die chaotischen Wetterverhältnisse haben das gesamte Protokoll durcheinander gebracht. Vom Fenster aus sieht Klaus Beer die am Boden liegenden Zelte, die am Vortrag aufgestellt wurden und die in der Nacht der Wind niedergerissen hat.

So spielt sich anstatt im Freien, alles im Haus ab. Arnold macht Fotosession im Gouverneus-Room, geht dann in den ersten Stock, inspiziert dort alle Räume, gefolgt von einem Tross von Security, ausgewählten Pressefotografen und engsten Freunden. Dann winkt er aus dem Fenster für ca. 30 Sekunden seinen Fans zu und kommt dann wieder nach unten. Zwischenzeitich war er in allen Räumen gewesen, nur noch nicht in seinen Jugendraum mit dem Stahlrohrbett… wo eben Schild und Ton auf ihn warten.

Klaus ist dabei immer in seiner Nähe und schießt diese Fotos, war auch mit ihm oben am Fenster – mit Blick auf ein Meer aus Regenschirmen seiner Fans.

Vom ersten Stock geht es dann wieder an dem Zimmer vorbei, wo alles für die Ehrung vorbereitet ist, ins Freie. Wir sagen bewusst vorbei, denn er hat bislang alles Räume des Hauses betreten, nur das nicht, wo die Fernweh-Park Crew auf ihn wartet. Klaus glaubt nicht an das Protokoll. Hätte gerne alles jetzt schon im Kasten.

Doch wie jetzt soll erstmal die Bronzestaue enthüllt werden. Mit offiziellen Reden von Helmut Gombocz und Peter Urdl von ARNIE`s Life, Bürgermeister Peter Schickhofer, Landesrat Dr. Christian Buchmann, Alt Landeshauptmann Dr. Josef Krainer und JLH mag. Franz Voves. Danach wird Arnold Schwarzenegger sprechen und letztendlich soll die Stätte und die Statue von Pfarrer Mag. Karl Niederer gesegnet werden…

Klaus Beer und die Fernwehpark Crew aber bleiben im Raum, denn wenn Arnie dann kommt, muß man superschnell reagieren. Denn es wird sehr schnell gehen. Darüber sind sich alle im klaren.

Es ist alles möglich: Top oder Flop

Klaus Beers Nerven flattern. Jetzt war Schwarzenegger lange im Erdgeschoß, in jedem Zimmer, kam dann von oben wieder genau an diesem Raum vobei, DIE zweite Chance, jetzt die Handprint-Aktion durchführen zu können. Doch auch jetzt betritt er den Raum nicht, wird nach draussen geleitet.

Doch was ist, wenn Arnold wegen der Nässe keine Lust mehr hat und nach der Enthüllung der Statue sofort in sein Hotel fährt? Dann wären 1300 Kilometer umsonst unter die Räder genommen worden, drei Mann hätten umsonst Urlaub gemacht, Termine umgelegt und auch die Hotelzimmerkosten würden dem Fernwehpark Verein, der nur durch Sponsoren existieren kann, für nichts und wieder nichts belastet werden. Nicht auszudenken alles. Jemand sagt: „Es ist absolut nicht sicher, daß er nochmal hereinkommt…“ Das zieht nochmal runter. Eine Mitarbeiterin baut moralisch auf: „Es ist aber auch noch ein Foto mit allen Museumsmitarbeitern vorgesehen“. Und der Chef eines Weingutes möchte ihm auch noch einen Wein überreichen, den er nach ihn benannt hat… Aber alles hängt jetzt an einem sehr seidenen Faden. Es ist alles möglich. Top oder Flop.

Klaus ist am Rande seiner Nervenkraft. Einzige Hoffnung: Die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist offizieller Programmpunkt NACH der Enthüllung der Skulptur vorgesehen. Doch darauf kann in diesem Tumult heute kein Verlass mehr sein.

Die Waagschale der Zweifel füllt sich von Minute zu Minute. Schuld darin ist das furchtbare Wetter. Noch immer regnet es stark. „Arnie“ wird draußen bei seiner Bodybuilder-Skulptur, bei der jetzt das Tuch im Blitzlichtgewitter fällt, einiges abverlangt. Durch das Fenster sieht Klaus nur Regenschirme und Regen, Regen, Regen… Ob die letzten Programmpunkte deshalb wirklich durchgezogen werden können?

Doch dann Bewegung am Fenster links zum Garten hin. Klaus sieht die hellbraune Lederjacke von Ralf Möller. „Sie kommen zurück ins Haus“, ruft Klaus aufgeregt seinen Fotografen zu. „Alle Kameras bereit machen !!!“

Die Vorhut: Der Bundeskanzler

Zuerst betritt der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) den Raum, sieht das Star-Schild von Schwarzenegger, das es zu signieren gilt, die Tonform und Klaus Beer versucht ihm kurz zu erklären, was es damit auf sich hat. Dann schnell ein Foto mit dem Bundeskanzler, der extra zu Ehren des Gastes angereist ist.

Doch Klaus ist nicht bei der Sache, selbst beim Bundeskanzler nicht. Denn wenn dieser jetzt im Raum ist, wird es sicher nicht mehr lange dauern bis…

Der „Governator“ kommt

Und dann geht alles blitzschnell. Der „Governator“ kommt. Und mit ihm das Chaos. Wie aus dem Erdboden gezaubert wimmelt es in dem kleinen Raum plötzlich von Fotografen, die sich den Weg in die „Heiligen Hallen“ bis hierher erkämpft haben. Eigentlich sollten nur eine erlesene Anzahl von Presseleuten dabei sein. Doch jetzt noch zu selektieren ist unmöglich.

Patschnasse Leute haben das Starschild verstellt, alles drängt und schiebt und auch Schwarzenegger ist schon an Klaus und dem Schild vorbei – das von ihm überhaupt nicht zu sehen ist – auf dem Weg in den Gouverneur-Room. Für immer weg. Verschwunden. Aus und vorbei. Alles umsonst gewesen? Jetzt ist er endlich in dem Raum, in den er schon immer sein sollte – und schon wieder an Klaus vorbei, weil er sein Schild wegen der vielen Leute gar nicht gesehen hat… Ist dieser Nervenkrieg noch zu steigern?

Doch Peter Urdl reagiert, hält Arnold kurz am Arm und weist ihn auf die noch ausstehende Aktion hin. Arnold hält kurz inne, versteht und nickt. Im fällt ein, „das da noch was war“. Er ist ja involviert über die Ehrung und weiß, daß seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ JETZT und HIER stattfinden soll.

Aug in Aug mit dem Terminator

Klaus Beer steht seinem Hollywood Idol das erste Mal persönlich gegenüber – nach so langen Jahren des Wartens um ein Treffen. Was soll man in dieser Situation sagen. Mehr als ein „Hallo“ zwischen den drängenden und schiebenden Fotografen ist nicht. So fragt Klaus einfach, ob ihn denn sein Star-Schild gefalle, dass es nun als Erstes zu signieren gilt. Denn das soll dann mit Unterschrift im Hintergrund die Kulisse für die Handprint-Aktion bilden. So laufen jedenfalls bislang alle Aufnahmen in die „Signs of Fame“ ab.

Doch Arnold sieht dann die Tonschale und zieht diese der Signierung vor. An ein Abarbeiten bestimmter Posen wie sonst immer üblich, daran ist jetzt nicht mehr zu denken.

Ab sofort sind alle Pläne über den Haufen geworfen. Die Pressefotografen wittern „ihr Superbild“ und stürmen nach vorne, immer näher an Schwarzenegger heran.

Der Fernweh-Park Fotograf wird überrannt

Franz, der die offiziellen Fotos von der Handprint-Aktion schießen soll, wird regelrecht überrannt, zur Seite gedrückt, immer weiter nach vorn geschoben. Franz ist jetzt viel zu nahe an der Tonschale. Ein Zurückweichen ist unmöglich und das Weitwinkel ist für das Shooting bei bislang über 300 Stars auf einen ca. 3 Meter Abstand auslegt. Die Aufnahmen waren unter diesen Bedingungen so nicht geplant…

Der „Terminator“ ist, wie auch in seinen Action-Blockuster, ein Mann der Tat. Sofort legt er seine Hände auf den Ton und Klaus erklärt: „Arnold, am besten mit der linken Hand beginnen und mit der Rechten, jeden einzelnen Finger langsam, aber fest eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger wie von selbst hinein. Und dann das Ganze dann natürlich auch umgekehrt mit der anderen Hand…“

Unzählige Fans auf der ganzen Welt träumen von dem, was Klaus jetzt macht…

Damit Arnold sieht, das doch ein gewisser Druck notwendig ist, fragt Klaus, ob es mal an einem Finger demonstrieren darf, wie das vonstatten geht. Und Arnold sagt im schönsten Österreicherisch: „Druck einfach mol…“ Und Klaus drückt…

Von dieser Gelegenheit träumen wahrscheinlich Fans auf der ganzen Welt. Einmal so hautnah an dem großen Hollywoodstar sein zu können und dann auch noch auf die Finger des „Terminators“ drücken zu dürfen… Das wäre sicher für Tausende von Schwarzenegger Fans ein unvergessliches Erlebnis.

Im Bild zu sehen ist auch Fernwehpark-Kameramann Achim Hager von HFO Telecom, der den völlig kommerzfreien Fernwehpark, der nur auf Idealismus basiert, etwas unterstützt. Denn wer hätte die hohen Benzinkosten Hof-Thal-Hof, die Übernachtungen und die Schildanfertigung bezahlen sollen. Ohne Sponsoren – unmöglich..

In der Fotostrecke auch zu sehen: ein Bild in closeup – Klaus Beer drückt jeden einzelnen Finger von Schwarzenegger in den feuchten Ton, den die Hofer Keramikkünstlerin Rosa-Maria Wolfrum extra für die Star-Handprints entwickelt hat, nach Geheimrezept, das selbst Klaus nicht kennt.

Und „Action“

Und „ACTION“… Arnie drückt jetzt selbst noch mal nach. Blitzlichtgewitter. Ein lautes Geschrei erfüllt den Raum. Jeder Fotograf möchte Blickkontakt von Arnie mit seiner Kamera. Ein Hauch von HOLLWOOD weht durch das Arnold Schwarzenegger Museum. Und dann hebt Arnie vorsichtig eine Hand aus der grauen Masse… Dann die andere. Der große Action Moviestar hat seine Hände wie auf dem Hollywood Boulevard in Los Angeles im Ton verewigt.

Jetzt sind beide Handabdrücke sichtbar. Recht ordentlich zeichnen sich die Finger in der grauen Masse ab, aber auch nur da, wo Klaus feste mit draufgedrückt hat. Auf den Handballen hätte ruhig noch etwas mehr Power ausgeübt werden können, damit sich dieser auch in der grauen Masse abzeichnet. Arnold ist aus der Hockstellung aufgestanden und betrachtet kritisch sein Werk – mit Pokerface. Ihm ist nicht anzumerken, ob er mit dem Ergebnis zufrieden ist.

„Habt ihr nicht was da zum Hände abwischen?“, fragt Arnold. „Natürlich, sofort“, sagt Klaus und sucht verzweifelt das dafür bereitgelegte Tuch. Doch das befindet sich bei der 2. Tonform, in die Arnold seine Hände eigentlich auch noch drücken sollte. Für das Museum selbst. Doch die Form befindet sich gut drei Meter entfernt und ist im Moment unerreichbar, eingekeilt in einen Pulk von Menschen… Und Arnold bitten, das ganze Prozedere ein zweites Mal zu machen? Ist in diesem Tumult heute nicht möglich. Man muß in solchen Situationen einfach erkennen, wann Schluß ist, um den Star nicht überfordern. Sonst kann die Stimmung oft ganz schnell kippen. Klaus hat zu dem Treffen extra ein Krawatte gewählt, die er in Hollywood gekauft hat und die die Figur des Terminators zeigt. Diese und auch die Blu-ray Cover aller seiner Filme wollte Klaus eigentlich noch signiert haben. Doch Klaus verschwendet nicht mal einen Gedanken daran, ist froh, das das Ganze so abgelaufen ist.

Denn heute wurde der „Terminator“ sichtlich gefordert. Erst wird sein Anzug „gewässert“, und dann ist auch das Handtuch zum Säubern der Hände nicht da… Ob das die Laune des Weltstars schmälert? Sichtlich nicht. Denn jemand reicht ihm spontan ein Tischtuch. Das geht auch. Und Arnold ist dabei bester Laune, lacht, wie man auf den Bildern sieht.

Handabdrücke in Beton – und Ton

Ein strahlender Arnold Schwarzenegger nach der Handprint-Aktion alá HOLLYWOOD. Klaus zwischenzeitlich sichtlich erleichtert, schmunzelnd: „Für diese Aktion heute hat er in Hollywood wahrscheinlich schon mal geübt, 1994, in echtem Beton.“ Und erzählt: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine sehr einfache und saubere Angelegenheit. In den Anfängen verwendeten wir dazu aber richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war meist Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam oder Presse auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto durch die Rüttelei wieder in sich verliefen – und nichts mehr zu sehen war.  Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das VIDEO: Handprintaktion alá HOLLYWOODO

Doch Halt. Die Abdrücke müssen noch signiert werden. Behutsam ritzt Arnie, wie ihn seine Freunde nennen, seinen Namenszug in die graue Masse. Wieder Blitzlichtgewitter. „ORF“ ruft jemand. Bitte zu mir schauen…“ Der ganze Raum ist ein einziges Tollhaus, dokumentiert in diesem VIDEO:

Da bei der Handprint-Aktion selbst ausser einigen ausgewählten Medienvertretern keine anderen Fernsehteams anwesend sein durften stürmen diese jetzt, nachdem alles vorbei ist, herein – und stürzen sich – auf seinen Handabdruck. Aus allen Perspektiven wird dieser gefilmt. Denn DAS ist HOLLYWOOD in THAL. Das sind die Bilder, die die Medien brauchen. Und so tauchen Schwarzeneggers Hände in Ton so gut wie in fast allen TV-Reportagen über die Museumseröffnung auf.

Die Bildausbeute – ein Desaster

Wie erwähnt, hatte der Fernwehpark Fotograf keine Chance, gute Bilder zu machen. So gibt es von der Aufnahme von Arnold Schwarzenegger in die „Signs of Fame“ so gut wie keine Bilder. Und das nach acht Jahren warten. Bei Zusage hätten eigentlich drei der besten und erfahrendsten Fotografen für den Fernweh-Park fotografieren müssen. Doch machbar war an diesem Tag nur die Ersatzcrew, die sich dem Tumult mit den vordrängenden Profifotografen ausgesetzt sah…. Dem FWP-Fotografen ist kein Vorwurf zu machen. Denn wie soll man fotografieren, wenn das Objektiv fast an der Tonschale klebt. Wenn die Pressevertreter  Professionalität gezeigt hätten, wären sie geschlossen auf Abstand geblieben. Dann hätte jeder gute Bilder gehabt. Aber durch das nach vorne stürmen haben sie sich alle um die Aufnahmen gebracht…

Übrig bleiben einige überbelichtete, teils unscharfe Foto und zwei von der Seite aufgenommene, die der offizielle Museumsfotograf geschossen hat und die dieser für diese Bilderstory zur Verfügung stellt. Wenn Klaus sich nicht nachträglich mit einem dpa-Fotografen in Verbindung gesetzt und ihm über dessen Agentur ein Foto abgekauft hätte, wäre das Treffen mit Arnold Schwarzegger so gut wie nicht fotografisch dokumentiert. Die Verwertungs-Bildrechte dieses einen Fotos kostet dem Fernweh-Park Verein 360,00 Euro, für fünf Jahre. Danach muß nachgelöhnt werden…

Wenn Arnold kommt – spontan und unangemeldet

Die einzige Chance für die fehlenden Handabdrücke für das Museum: Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Denn Arnold wird sicher wiedereinmal nach Thal kommen. Dann wird vielleicht nicht wieder so ein chaotischer Presserummel  herrschen. Das Treffen wird viel entspannter sein. Zum Beispiel könnten die Handabdrücke im Restaurant „Thalersee“, bei Karl und Elfi Kling, nach einem guten Essen, nachgeholt werden. Die Wirtsleute kennen Arnold seit über 30 Jahren und schon oft ist er bei ihnen ganz spontan eingekehrt, wie Karl Kling erzählt. In seinem Restaurant übernachtet auch die Fernweh-Park Crew.

Das sind die Gedanken 2009… Doch selbst nach 7 Jahren (diese Story wurde für die neue Fernweh-Park Homepage 2016 neu aufbereitet) war ein Wiedersehen mit Arnie bisher nicht möglich. Er war zwar zwischenzeitlich mehrmals wieder in Graz und sogar in seinem Museum, doch er kommt nach Aussage von seinem Schulfreund Peter Urdl immer so spontan und unangemeldet, dass selbst Peter schauen muss, ihn schnell mal zu treffen… Doch Peter Urdl und Helmut Gombocz arbeiten daran – an einem zweiten Treffen mit Arnold Schwarzenegger und Klaus Beer.

Rundgang durch das Museum

Doch drehen wir nach all der Action die Uhr nocheinmal zurück zu dem Zeitpunkt, in dem Arnold Schwarzenegger das Museum betreten hat und mit seinem Rundgang durch die Räume beginnt…. Im Film wird so etwas Rückblende genannt.

Wenige Meter von ihm entfernt, in seinem Jugendraum, sitzt eine ältere Dame auf der Bank neben seinem Star-Schild. Klaus Beer kommt mit ihr ins Gespräch und erfährt, daß es seine Lehrerin ist: Dora Fiedler, die Arnold als Bub unterrichtet hat. Sie ist heute extra gekommen, um ihn zu sehen – ja und vielleicht klappt sogar ein ganz persönliches Foto mit ihm… Und wie das klappt. Arnold nimmt sie in die Arme, posiert mit ihr vor den Kameras und sagt: „Das ist meine Grundschullehrerin, die beste Lehrerin der Welt“.

Wo Arnold Schwarzenegger auftaucht, ist er umringt von Freunden, Bekannten und Menschen, die offiziell mit ihm zu tun haben.

Immer an seiner Seite, Peter Urdl, sein Freund aus Schulzeiten und früherer Bürgermeister von Thal, der seit Jahren zusammen mit Helmut Gombocz mit viel Kraft und Ausdauer, aber auch immenser Freude alles daran gesetzt hat, um dieses Museum hier in seiner Heimatstadt Thal in dieser Größe und Schönheit auf die Beine zu stellen. Peter mußte heute gute Nerven haben, da der Regen das gesamte Protokoll über den Haufen geschmissen hat. Nicht zu vergessen und nochmals besonders zu erwähnen, Helmut Gombocz, ein begnadeter Maler, der Schwarzenegger schon in vielen Posen in Öl verewigt hat und maßgeblich mit am Bau des Arnold- Schwarzenegger-Museums beteiligt war.

Dann trifft Arnold Schwarzenegger im Museum auf Bundeskanzler Faymann, den er herzlich begrüßt. Daran erkennt man den Stellenwert, den Schwarzenegger in Österreich besitzt. Hat er doch sein Heimatland mit seiner Kariere in Hollywood und als Gouverneur von Kalifornien in der ganzen Welt bekannt gemacht. Und das honoriert der Bundeskanzler natürlich mit seinem Kommen.

Auch der „Gladiator“ Ralf Moeller ist da

Dann folgen offizielle Gruppenfotos für die Presse. Im Bild auch Sohn Patrick, zwischen dem Bundeskanzler und Arnold. Mit dabei, Filmschauspieler Ralf Moeller, langjähriger enger Freund von Arnie. Ralf ist mit Arnie im Zigarrenclub in Hollywood und beide unternehmen oft Fahrten auf der Harley. Ralf und Klaus kennen sich schon länger, hat ihn Klaus doch in München, auf der Dachterasse des Hotels „Vier Jahreszeiten“ in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Beim Rundgang mit dabei ist auch Klaus Beer, der in der oberen Etage auch dieses Foto von Schwarzenegger mit Ralf Möller und dem Bundeskanzler schießt.

Dann folgt der Augenblick, auf den Hunderte von Fans gewartet und dafür stundenlang im strömenden Regen vor seinem Geburtshaus und Museum ausgeharrt haben, um zumindest einen Blick auf ihr Idol werfen zu können. Arnold tritt ans Fenster und winkt ihnen zu. An seiner Seite, der Museumsgestalter Helmut Gombocz, der „Arnie“ in vielen Posen gemalt hat. Ein wahrer Künstler.

Schwarzenegger goes to Hollywood und in den Fernweh-Park

Wenige Tage später hält Arnold Schwarzeneggers Star-Schild und das seines Geburtsortes „Thal“, das Peter Urdl besorgt hat, Einzug in den Fernweh-Park. Arnold hat einen tollen Platz bekommen, eine Stelle an der Frontseite der Schilderkulisse, die laufend im Fokus der Medien und Besucher steht. Auch liegt diese Seite direkt an der sehr stark frequentierten Straße – und ist so auch von Autofahrern gut zu sehen. Besser geht es wirklich nicht.

Klaus Beer hat das Grußschild von ARNOLD SCHWARZENEGGER bewußt mit dem seines Freundes und Filmkollegen Ralf Moeller zusammen an einem Pfahl angebracht und mit Moellers Schild extra so lange gewartet, bis das Treffen in Thal zustande gekommen ist – damit auch beide zusammen an einem „Fernweh-Pfahl“ die Besucher grüßen können.

Arnold Schwarzeneggers Schildergruß kann sich richtig heimisch fühlen. Denn mehr L.A. und HOLLYWOOD geht fast nicht mehr. Hier einige Bilder von Schildern, bei deren Anblick man sich im „Kopfkino“ sofort nach Kalifornien, Malibu, L.A. und HOLLYWOOD wegträumen kann…

Dies ist jedoch das alte Erscheinungsbild des Fernweh-Parks zu einer Zeit, als das Projekt noch in der Saalestadt Hof beheimatet war. Ab 2017 in der Marktgemeinde Oberkotzau, wird Arnold Schwarzenegger wieder ganz anders präsentiert werden.

Der Weg des Handabdrucks – deutschland- und österreichweit durch die Medien – und: im Brennofen…

Die Berichterstattung um die Aufnahme von Arnold Schwarzenegger in die „Signs of Fame“ reißt nicht ab. Über eine Woche lang geistert das tolle Action-Bild des dpa-Fotografen durch die Medien und taucht in der Yellow Press und unzähligen Zeitungen in Deutschland und in Österreich auf. Unter anderen auch in der „Financial Times Deutschland“ online und in der „BILD online“. Auch filmt ein Fernsehteam von TVO den Weg des Handabdrucks bis in den Brennofen und das Anbringen des signierten Star-Schildes im Fernweh-Park.

Das „Arnold Schwarzenegger Museum“ in THAL 

Doch wo ist das Arnold Schwarzenegger Museum zu finden? In Österreich, in Arnold Schwarzeneggers Heimatort THAL. Die Marktgemeinde THAL im Bezirk der steierischen Landeshauptstadt Graz liegt in der Steiermark in Österreich, ungefähr vier Kilometer westlich von Graz in der Weststeiermark. Die Nachbargemeinden werden durch den Frauenkogel, dem Generalkogel und dem Plabutsch getrennt. Dazwischen, in den Hügeln und Wäldern, liegt der THALERSEE, der ein gern genutztes Naherholungsgebiet ist, ein Sporttreffpunkt zum Laufen und Walken und im Winter zum Eislaufen und Eisstockschießen.

Eine Besonderheit des Ortes ist die von Prof. Ernst Fuchs künstlerisch ausgestaltete Pfarrkirche St. Jakob. Diese wurde durch ihn mit einer phantastischer Formen- und Farbenvielfalt sowie Lichteffekten versehen. Erwähnenswert sind weiter das Schloß Oberthal und die Burgruine Thal.

Überregional bekannt geworden ist die Gemeinde als Geburtsort von Arnold Schwarzenegger. Seit dem 7. Oktober 2011 besitzt die Gemeinde nun auch offiziell das ARNOLD SCHWARZENEGGER MUSEUM, das in seinem Geburtshaus errichtet wurde. Klaus Beer kann einen Besuch dor nur empfehlen. Hier die Adresse:

ARNIES`s life
Arnold Schwarzenegger Museum
8051 Thal bei Graz
Linakstraße 9
Tel: 0043 (0) 316 / 57 19 47
www.arnieslife.com

Weiter gibt es in Thal den „ARNOLD-SCHWARZENEGGER-WANDERWEG“, der im Oktober 2004 eröffnet wurde. Und sollte der weltberühmte Sohn des Ortes bei einem Besuch einmal Lust haben Golf zu spielen, kann er auch dieses tun, im Grazer Golfclub, den es seit 2007 in Thal gibt.

Fotos: Franz Grässel Stefan Leitner, dpa picture alliance

Filmkamera: Achim Hager

Foto-Video-Postprodukton: Klaus Beer

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