Gerd Schönfelder

Sportler können Vorbilder sein. Das gilt vor allem für Sportler, die mit einer Behinderung beachtliche Erfolge erringen. Zu Ihnen zählt einer aus dem Frankenland: GERD SCHÖNFELDER.

Der sympathische Ski-Alpin-Athlet gewann bei den letzten Paralympic-Rennen der Super-Kombination bei den Spielen in Vancouver 2010 seine 16. Goldmedaille. Zudem ist er Träger von 4 Silber und 2 Bronzemedaillen. Damit ist er mit insgesamt 22 Medaillen bei Paralympics der erfolgreichste Deutsche in der Geschichte der Paralympischen Winterspielen überhaupt.

2018  kommentierte er als ARD-Experte von den Paralympischen Spielen in PYENGCHANG, Südkorea.

Gerd Schönfelder ist 1970 in Kulmain geboren, einer Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth, nicht weit vom Standort des Fernweh-Parks entfernt.

Der Ausnahmesportler im Behindertensport heimste nicht nur Medaillen am laufenden Band ein, er wurde auch mehrmals zum „Sportler des Jahres“ (Leserwahl „Der neue Tag“) gewählt, erhielt den Sportpreis des Bayer. Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, den „Jetzt-erst-recht-Preis“, des Bayerischen Sportpreis und v.a.m.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 09.06.2010.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Gerd Schönfelder im Fernweh-Park in Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von GERD SCHÖNFELDER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Erstes Kennenlernen: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Kennengelernt haben sich Gerd Schönfelder und Fernweh-Park Initiator Klaus Beer am 28.10.2005 bei der Eröffnungsveranstaltung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von vier Wunsiedler Schulen, die für ihr Projekt PATEN für ihre Schule wählten.

Die Schülerinnen und Schüler von wählten den Paralympics Sieger GERD SCHÖNFELDER, den Schauspieler und Intendanten der Luisenburg-Festspiele MICHAEL LERCHENBERG, den Kabarettisten RICHARD ROGLER und KLAUS BEER, Initiator des Fernweh-Parks „Signs of Fame“, zu ihren Paten. Klaus Beer wurde dabei Pate der Jean-Paul Mittelschule Wunsiedel.

Schon damals war Klaus Beer klar: Gerd Schönfelder muß nicht nur als erfolgreichster Deutscher in der Geschichte der Paralympics Winterspiele in die „Signs of Fame“ verewigt werden, sondern auch als menschliches Vorbild, als Kämpfernatur.

Doch es sollte noch über fünf Jahre dauern, bis es endlich soweit war. Zwischenzeitlich wurden Michael Lerchenberg und Richard Rogler in die „Signs of Fame“ aufgenommen und GERD SCHÖNFELDER machte 2010 noch einmal Furore. Er räumte bei den Paralympics Winterspielen n Vancouver so richtig ab. Er kehrte mit gleich vier Gold- und einer Silbermedaille aus Kanada zurück. Ein triumphaler Erfolg. Und jetzt natürlich ein Muss, schnellstmöglichst einen Termin zu seinem Einzug in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts zu finden.

Die STAR-SCHILD Signierung 

Montag, 7. Juni 2010. Klaus Beer ist aus New York und Washington D.C. zurück, wo er Reisegäste zu den Locations seiner Filmproduktionen geführt hat. Das Wetter ist, nach herrlichen 25 Grad C in NYC, endlich auch in Deutschland gut und so kann der Tag nicht schöner sein, um GERD SCHÖNFELDER im Fernweh-Park zu empfangen.

Klaus Beer freut sich sehr, dass der sympathische Ski-Alpin-Athlet nach Olympiagoldmedaillen Gewinnern wie Rosi Mittermeie (Ski), Heike Drechsler (Leichtathletik Weitsprung) sowie Ole Bischof (Judo), Natascha Janic und Birgit Fischer (Kanutinnen) heute nun auch im Kreis der Olympia Goldmedaillen-Gewinner im „Signs of Fame“ verewigt werden kann.

Zur Ehrung sind auch Medienvertreter gekommen, darunter TVO, der lokale Fernsehsender, Extra Radio und der Hofer Anzeiger/Frankenpost. Erika Beer steht heute hinter der Fotokamera und fotografiert für die Fernwehpark Homepage Story. TV-Oberfranken ist mit der Kamerea hautnah dabei und wird in der Abendsendung um 18.00 Uhr einen tollen Beitrag über Gerd Schönfelders Aufnahme in die „Signs of Fame“ bringen.

Gerd greift zum Stift und beginnt zu signieren. Nach über 20 Jahren nach dem Unfall stellt nur eine Hand für ihn kein großes Problem mehr da, er kann sogar hervorragend Auto fahren.

Der Unfall

Im Alter von 19 Jahren wollte der gelernte Elektrotechniker nach der Arbeit den anfahrenden Zug noch erwischen. Doch bei dem Versuch, schnell noch aufzuspringen, geriet er zwischen Waggon und Bahnsteig. Er wurde mitgeschleift. Ein Arm und drei Finger der linken Hand mussten amputiert werden. Doch nur fünf Monate nach dem Unfall stand der Sportler aus Franken, der auch als „Der Stier von Kulmain“ bezeichnet wird, wieder auf Skiern.

„Moment, da fehlt noch was“. Gerd Schönfelder schreibt noch ein „Herzlichst“ dazu. Und das kommt wirklich aus vollem Herzen. Steht er doch voll hinter der Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts. Dann präsentiert der Ski-Alpin-Athlet mit Freude sein sein Star-Schild vor der exotischen Schilderkulisse des Fernweh-Parks.

Die Goldmedaille

Bevor es zur Handprint-Aktion geht bittet Klaus Beer den „Goldjungen“, doch seine Goldmedaille von Vancouver zu holen. „Wäre toll, wenn wir die mal sehen könnten“.

Einmal eine echte Goldmedaille in Händen halten. Ein Erlebnis. Und Gerd Schönfelder hat gleich 22 Stück, davon 16 in Gold. Er holte sich das edle Metall, sein „Viertes Gold in Folge, beim fünften Start in Vancouver, als er in Whostler Creekside bei dem Slalomlauf die Super-Kombination gewann. Schönfelder vor Ort gegenüber der Presse: „Das ist Wahnsinn, wirklich unglaublich. Das war mein letztes paralympisches Rennen, und so kann man aufhören. Das ist ja nicht mehr zu toppen.“

Klaus Beer und alle an dem Event Beteilgten sind begeistert und natürlich auch die Medienvertreter, die das gute Stück natürlich von allen Seiten filmen und fotografieren.

Diese Medaille, die Gerd Schönfelder in Vancouver erhielt, verbindet ihn aber noch mit etwas ganz anderem, etwas ganz Besonderem: An dem Tag, als er das Goldstück in Empfang nahm, wurde sein Sohn geboren. Und erhielt somit gleich zwei „Goldstücke“.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung seines Star-Schildes aber ist die Ehrung noch nicht abgeschlossen. Es folgen die Handabdrücke, mit denen die Prominenten und Stars nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder wie hier Sport, sondern damit vor allem symbolisch die Hand heben gegen Rassismus und für den Frieden in der Welt. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit GERD SCHÖNFELDER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Auf Grund des körperlichen Handicaps des Sportlers jedoch ist sowieso nur eine Hand möglich. Damit sich diese auch gut im Ton abzeichnet bittet Gerd Schönfelder Klaus, fest darauf zu drücken.

So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.Und heute kommt eine echte Olympia Goldmedaille dazu. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Die Goldmedaille im Ton

Und da es ja nur einen Handabdruck gibt, fragt Klaus, ob es möglich wäre, die Goldmedaille mit zu verewigen? Gerd Schönfelder ist sofort einverstanden: „Wenn wir sie hinterher wieder sauber bekommen?“ „Na klar, kein Problem“ sagt Klaus und verweist auf den geschmeidigen Spezialton, den der Hofer Töpferladen speziell für die Star-Handprints entwickelt hat und der nach dem Eindruck auch kaum Spuren an den Händen der Stars hinterläßt.

Und „Action“. Mit aller Kraft presst Gerd Schönfelder die Goldmedaille von Vancouver in die graue Masse. Herrliche Bilder, die jeden Kameramann begeistern, so auch das Team von TVO. „Na, ist der Abdruck gut geworden?“ Interessiert begutachten Gerd und Klaus den Abdruck der Medaille. „Da kann man ja sogar die Schriftzüge lesen, auch die Punkte der Blindenschrift“, staunt Gerd.

Jetzt müssen die Abdrücke nur noch signiert werden. Dazu ritzt Gerd Schönfelder seinen Namenszug in den Ton. „Doch Halt, noch was vergessen“. Zwischen seine an der Hand verbliebenen Fingern malt Gerd noch einen kleinen Smily. Ein wirkliches Vorbild, für alle, die mit einem Handikap leben müssen.

Silke Malburger von Extra Radio nutzt die Gunst der Stunde und befragt den Paralympics Sieger spontan nach seinen Gefühlen und Eindrücken zu der Ehrung. Gerd Schönfelder, auch zum Hofer Anzeiger/ FRANKENPOST: „Für mich ist das eine ganz besondere Sache, neben solch bekannten Persönlichkeiten vertreten zu sein. Ich bin natürlich sehr gerne dabei und schon ein bisschen stolz darauf. Und dort, bei Rosi Mittermaier, bin ich doch bestimmt ganz gut aufgehoben…“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Gerd Schönfelder gerne mit.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Gerd Schönfelder, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen – so wie heute.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Bummel durch den Fernweh-Park

Danach läßt es sich Gerd Schönfelder natürlich nicht nehmen, noch einen Bummel durch den Fernwehpark zu unternehmen.

„Und wo kommt mein Schild hin?“, fragt Gerd? „Hierher“, antwortet Klaus und führt ihn zu dem Star-Schildern von Gold-Rosi und dem Judoka-Olympiasieger Ole Bischof. Gerd freut sich, unter solch tollen Sportlerkollegen vertreten zu sein.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus die Stars oft noch, ob es vielleicht möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Da fast kein freier Platz mehr zu finden ist, geht es bereits auf dem Dach weiter. Gerne verewigt sich auch Gerd Schönfelder dort.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit GERD SCHÖNFELDER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von GERD SCHÖNFELDER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Gerd Schönfelders 2. Besuch im Fernweh-Park

Wieder vier Jahre später, am 17. 08.2014 war Gerd Schönfelder eingeladen bei EXTRA-Radio. Gery Gerspitzer interviewte ihn in seiner Sendung „Gerys gutgelaunte Gäste“. Da sich Gery und Klaus seit Jahren gut kennen und er auch mit Gery schon in dieser Sendereihe interviewt wurde, war er bei Gerd Schönfelders Besuch mit im Studio.

Gerd freute sich sehr über das Wiedersehen und fuhr mit ihm nach der Sendung in den Fernweh-Park um zu sehen, wie sich dieser entwickelt hat und natürlich auch, um sein Star-Schild zu besuchen.

Fotos Ehrung: Erika Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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