Julia Neigel

Peter Maffay sagte 2008 in einem Interview, dass sie „nach wie vor die beste deutsche Sängerin“ sei und Udo Lindenberg bezeichnete sie im Vorwort ihrer Biografie als „außerirdische Erscheinung“, die über eine Performance verfügt, „die einen umhaut“. Ihre Stimme, ihr Verstand, ihre Fitness, das alles zusammen mache das Gesamtkunstwerk JULIA NEIGEL aus.

1988 gelang ihr mit dem ersten Album „Schatten an der Wand“ der nationale Durchbruch. 1994 hielt sich ihr Album „Herzlich willkommen“ wochenlang in den Top 10. Im Laufe ihrer Karriere begeisterte sie bei mehr als 1000 Konzerten ihr Publikum. Kein Wunder, hat sie doch einen Stimmumfang von mehr als drei Oktaven, verbunden mit einer charismatischen Persönlichkeiten und blendend aussehender Frau.

1989 tourte sie als einige der wenigen westdeutschen Künstlerinnen auf der Rockpoeten Tournee mit Purple Schulz, Ulla Meinecke und Heinz-Rudolf Kunze durch die DDR. Sie trat dabei in Ost-Berlin Weißensee vor 120.000 Menschen auf – live übertragen von der ARD. 1991 war sie bei dem Jimi-Hendrix-Tribute-Konzert im Rockpalast des WDR zu sehen. 1995 tourte sie in der ausverkauften Festivalreihe „Rock over Germany“.

2003 war Julia Neigel Jury-Mitglied in der ZDF-Castingshow „Die deutsche Stimme“. 2010 trat sie zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit vor 100.000 Zuschauern am Brandenburger Tor auf und begeisterte 2011, neuorientiert, mit Peter Maffay, Udo Lindenberg, Silly und Lueso beim „Rock`n Roll in Jena – für eine bunte Republik Deutschland“ 60.000 Menschen. 2012 erschien ihre Biografie „Neigelnah – Freiheit die ich meine“. 2012 tourte sie mit Peter Maffays Musical „Tabaluga“ durch Deutschland. Es folgten Auftritte mit Wolfgang Niedecken (BAB), Toni Krahl (CITY) und Dieter „Maschine“ Birr, Frontsänger der PUHDYS und Solokünstler.

Die Künstlerin engagiert sich seit Beginn ihrer Karriere in ausserordentlicher Form für soziale und karitative Zwecke. Darunter gegen Rassismus, für Toleranz, für Humanität, für Kinder, für Opferschutz und für Ärzte ohne Grenzen. Fernwehpark Initator Klaus Beer: „Wir schätzen ihr großes Engagement sehr, allein schon deshalb muss sie mit der Aufnahme in die „Signs of Fame“ geehrt werden.“

Julila Neigel, Sängerin, Produzentin und Autorin wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt u.a. als erste Preisträgerin den GEMA-Textpris, den Fre-Jay-Preis und wurde von der Zeitschrift „Rolling Stone“ als beste Sängerin national bezeichnet. Für ihr soziales Engagement im Kampf gegen Rassismus erhielt die vielseitige Künstlerin den Charlie Award des Campus Symposium.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 17. November 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Julia Neigel in Freiberg.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JULIA NEIGEL in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Schwarzenberg. Am 10. November 2017 nahm die Fernweh-Park Crew dort im Hotel „Ratskeller“ MASCHINE, Ex-Frontman der PUHDYS, in die „Signs of Fame“ auf. Obwohl die Kultband der ehemaligen DDR bereits 2003 den Fernweh-Park persönlich besuchte, fehlten noch die Handabdrücke. Diese wurden nun mit MASCHINE nachgeholt, der nach Auflösung de Band im Jahre 2016 eine Solokarriere startete.

Als man bei seiner Handprint-Aktion vor Konzertbeginn zusammen saß und Fernwehpark Initiator Klaus Beer so einiges über den Fernweh-Park und seine Stars erzählte, kam MASCHINE auf JULIA NEIGEL zu sprechen, die acht Tage später als Specialguest mit ihm auf der Bühne stehen wird. In Freiberg, im legendären Tivoli, wo 1969 die Karriere der PUHDYS begann. Und Klaus Beer reagierte schnell. Setzte sich mit Julia Neigel in Verbindung, die bereits von Maschines Frau, Sylvia Birr, über das Friedensprojekt informiert wurde und die sich sehr über die ihr angedachte Ehrung freute.

Wiedersehen und Kennenlernen im TIVOLI

Als die Fernwehpark Crew dann acht Tage später, am 17. Noveber 17 ,in Tivoli eintraf, saßen dort schon alle an einem Tisch. „Maschine“, dessen bezaubernde Gattin Sylvia, der Geschäftsführer des Tivoli, Roland Säurich und der Aufnahmeleiter des Hauses. Man war sofort per Du und Klaus und „Maschine“ freuten sich über das Wiedersehen und Klaus insbesondere, endlich auch Sylvia persönlich kennenlernen zu dürfen, da sich beide bereits am Telefon wunderbar verstanden.

Die Suche nach der richtigen Location

„Ich komme gleich nochmal“, sagte Klaus, der immer unruhig ist, wenn er nicht gleich zu Anfang eines Shootings die richtige Location auskundschaftet hat. Roland Säurich führt Klaus über eine steile Treppe bis unters Dach, wo man durch ein Fenster auf die Bühne schauen kann. Hier ist auch eine freie Wand, die es Klaus sofort angetan hat. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Während „Maschine“ unten auf der Bühne mit seinen Musikern probt – die Musik dringt bis hinauf unters Dach – bereitet Klaus alles vor, damit, wenn Julia eintrifft, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Julia Neigel kommt

Dann trifft sie ein. Arm in Arm mit Sylvia Birr. Sie trägt ein geblümtes Kleid und Wollmütze. Um das Handgelenk ein dickes Armband mit vielen kleinen bunten Perlen. Eine wunderschöne Frau. Das erste Treffen ist herzlich und so, als würde man sich schon lange kennen. Denn Klaus hat bereits zuhause mit Julia telefoniert und mit ihr über die geplante Waffenaufrüstung der Bundesrepublik diskutiert- und dazu auch eine aufgelegte Pedition im Internet unterschrieben, die auch kein geringerer wie Udo Lindenberg bereits unterzeichnet hat. Klaus: „Was man mit den Milliarden alle Gutes tun könnte… so einem Wahnsinn muss entgegen gehalten werden.“ Und Klaus würde sich natürlich riesig freuen, wenn auch Udo bald im „Signs of Fame“ vertreten wäre. Klaus: „Denn gerade er, der wie ich so gegen die Bestie Krieg ist, muss darin einfach geehrt werden.“ Julia: „Ich habe ihn schon informiert.“ Klaus ist hellauf begeistert…

… und auch sofort verliebt. In Julias Hündchen. In Holly, eine süsses Hundemädchen, das später noch ihr Pfötchen in Ton drücken soll. Klaus bekommt von Julia schon mal ein paar Leckerli. Für Holly nachher…

Die STAR-SCHILD Signierung – das Fernsehen ist mit dabei

Dann ist es soweit. Julia greift zum Stift. Doch Halt. Man muss noch kurz auf das Fernsehteam warten des MDR warten, die einen Bericht über das Tivoli dreht, aber die Bilder von der Handprint-Aktion mitnehmen will. Für die Sendung „Hier nach Vier“.

Dann sind Kamera und Ton des TV-Teams bereit – und los geht`s. Julia greift mit Freude zum Stift und signiert mit Schwung ihr Star-Schild, mit dem sie ab sofort die Besucher des NEUEN Fernweh-Park im Markt Oberkotzau grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Und heute sollen es noch mehr werden.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Das Medienaufgebot heute ist enorm. Maik Bohn fotografiert für die FREIE PRESSE, der MDR filmt und auch der Fanclub von MASCHINE ist da und filmt die Aktion mit. Auch Erika, die Gattin von Klaus, ist mit der Fernwehpark Videokamera dabei und filmt die Aktion, während Sylvia vom Fernwehpark Verein für die Bilderstory der FWP-Website fotografiert.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JULIA NEIGEL und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Konzertfotos mit MASCHINE und JULIA NEIGEL. Und MASCHINE kommt dann auch noch mit dazu und was Hundedame HOLLY dann im Ton macht, kann man ebenfalls in gesonderten Bilderstrecken sehen… „Einfach nur süss dieses Hundemädchen…“

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Julia kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem sie ihre linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und Hundemädchen HOLLY goes to HOLLYWOOD

Und heute erhält die neue Liebe von Klaus, das Hundemädchen HOLLY, noch einen Zusatz zu ihrem Namen: „WOOD“. Denn HOLLY goes to HOLLYWOOD.

Julia Neigel hatte schon bei der Begrüßung diese Idee: „Eigentlich muss Holly auch mit rein, in den Ton“, sagte sie. Gesagt, getan. Julila hebt Holly hoch und drückt dann ganz vorsichig ihr Pfötchen in die feuchte Masse. Und HOLLY scheint sich der Ehre voll bewwußt zu sein. Sie macht alles mit, hollywoodlike, und ist einfach nur süß.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Julia natürlich gerne und aus vollem Herzen mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Julia Neigel ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles beobachtet von der Kameralinse des MDR-Fernsehteams. So hat es die FWP-Fotografin heute nicht leicht, denn die große TV-Kamera ist immer mit im Bild. Aber das will Klaus ja gerade. Die anwesenden Medien sollen mit zu sehen sein. So entstehen lebendige, ungestellte Aufnahmen aus der Situation heraus. Klasse!

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Beim Grand Opening des Fernweh-Parks am 18. Mai 2018 – „Hand in Hand der Stars gegen Rassismus“

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen. Und so lädt Klaus Beer Julia Neigel und „Maschine“ schon mal recht herzlich zum Grand Opening des NEUEN Fernweh-Parks am 18. Mai 2018 im Markt Oberkotzau ein.

Denn er möchte mit möglichst vielen Stars aus dem „Signs of Fame“ ein öffentliches Zeichen setzen, ein „Friedensband“ bilden, sozusagen Hand in Hand der Stars gegen Rassismus, für eine friedvollere Welt und für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem blauen Planeten Erde. Klimaschutz ist dabei ein großes Thema, mit großem Engagement unterstützt von Arnold Schwarzenegger, den Klaus natürlich auch einlädt. Mal sehen, wer alles kommt.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute Erika Beer hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machen wir bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“ Dass Erika mit dabei ist, ist eine Seltenheit. Sie hat es nicht mit dem Showbiz. Sie ist nur mitgekommen, da sie ein großer Fan der PUHDYS ist und „Maschine“ sie vor acht Tagen persönlich übers Handy zu diesem Konzert eingeladen hat.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Julia Neigel mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung 

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars auch oft, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Danach gab es noch ein 2. Star-Mobil, diesmal in weinrot, auf dessen Kühlerhaube es dann mit den Unterschriften weiter ging.

Da mittlerweile beide Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus erstmals bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

Und da es doch recht aussergewöhnlich ist, plötzlich mit einem Autoteil aufzutauchen, hat Klaus eine Fotocollage mitgebracht, auf dem das alte Starmobil abgebildet ist. Darauf sind auch einige Stars zu sehen, wie sie gerade darauf unterschreiben. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, wissen die Prominenten so immer gleich Bescheid um was es geht und auch Julia Neigel unterschreibt gerne darauf.

Die Fernweh-Frage

Da diese Bilder auch der MDR mitnimmt und sich Julia schon mal in der Hocke befindet, vor sich das Autoeil, daneben die Handabdrücke und dahinter ist das Star-Schild auf der Stellage zu sehen – und dazwischen wuselt auch Holly herum – ist das schon mal eine schöne Konstellation, sozusagen alles auf einem Bild. So stellt Klaus Julia gleich die „berühmte“ Fernweh-Frage: „Was fällt Dir bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Du damit sofort in Verbindung bringst oder wo willst Du unbedingt einmal hinfahren, um Deinen Fernweh-Traum zu verwirklichen?“ Was Julia Neigel darauf antwortet, kann man in unserem VIDEO erfahren.

Und dann wird Klaus selbst auch vor die Fernsehkamera des MDR für die Sendung „Hier ab vier“ geholt, um etwas über die Entstehung des Fernweh-Parks und seine Ideologie zu erzählen – und welchen Star er sich unbedingt noch in die „Signs of Fame“wünscht… alles zu erfahren in der mdr-Sendung und in unserem VIDEO.

MASCHINE kommt

Und dann kommt MASCHINE von der Bühnenprobe. In weiser Voraussicht hat Klaus noch einmal seinen Handabdruck mitgebracht, der vor acht Tagen in Schwarzenberg gemacht wurde. Normalerweise sollte der Ton nach dem Print ruhig liegen, etwas austrocknen und auch einmal gewendet werden, damit sich die Tafel nicht verzieht. Doch acht Tage „durch die Gegend zerren“ wird ihm hoffentlich nicht schaden, bevor er gebrannt wird.

Das Fernsehteam des MDR ist jedenfalls begeistert, bekommt der Kameramann nun beide Prints vor die Linse, den frischen Handabdruck von Julia Neigel und den von MASCHINE gleich mit dazu. Gehören doch zusammen, wenn die Künstlerin heute als Special Guest mit der Ost-Rock-Legende auf der Bühne steht.

Das Konzert

Und dann wird das Tivoli gerockt. Das Publikum, seine Fans, sind begeistert. Hier einige Stimmungsbilder, die Klaus Beer von diesem fantastischen Konzert mit „Maschine“ und Julia Neigel schoß. Übrigens, an der Gitarre viele bekannte Musiker, darunter der Gitarrist von der Gruppe „Ewig“, Jörg Weißelberg, zugleich Ehemann von Jaenette Biedermann, die ebenfalls bereits im „Signs of Fame“ vertreten ist.

Freiberg – die Geburtsstunde der PUHDYS

Gleich neben dem TIVOLI vor dem Parkhaus steht ein Gedenkstein, auf dem an den 1. Auftritt der Puhdys im TIVOLI am 19.11.1969 erinnert wird, dem Start ihres Erfolges. Und auf der anderen Seite ist zu lesen, dass die PUHDYS anläßich ihres 25-jährigen Jubiläums 1994 eine 25.-jährige Eiche pflanzten.

Überhaupt ist das Konzert- und Ballhaus TIVOLI ein Erlebnis für sich. Dieses tolle Veranstaltungshaus, Rock-Palast, Diskothek und Auftrittsort namhafter Künstler, ist seit 1902 eine feste Institution der Universitätsstadt FREIBERG, das im Städtedreieck Dresden, Leipzig und Chemnitz liegt. Hunderte von eingerahmten Bildern und lange Bildercollagen zeugen von Auftritten großer Stars aus der Musik und Kabarettszne, wie zum Beispiel u.a. die Toten Hosen, Rammstein, die Puhdys, die Söhne Mannheims, die Fantastischen Vier, Matthias Reim, Roland Kaiser, Tom Pauls, Olaf Schubert oder Mike Krüger. 

Klaus Beer: „Und der Geschäftsführer, Roland Säurich, ist sowieso ein ganz Netter. Wir werden wohl nicht das letzte Mal im TIVOLI gewesen sein und wünschen dem Haus weiterhin viel Erfolg und großen Publikumszuspruch.“

Auch vor dem Rathaus in Freiberg ist eine Gedenktafel zu sehen. Funkelnagelneu. Diese wurde erst vor acht Tagen mit großem Medieninteresse auf dem Gehweg eingelassen – einen Tag bevor MASCHINE seine Hände in Schwarzenberg hollywoodlike in Ton drückte und damit in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufgenommen wurde.

Als Klaus diese Gedenktafel für die Bilderstory fotografiert, trifft er immer wieder auf Leute, die diese ebenfalls mit dem Handy ablichten wollen. Das sind keine geringeren als Fans der Puhdys. Sie haben gestern das Konzert von MASCHINE besucht, erkennen Klaus durch dessen Facebook Einstellungen sofort und werden auch heute Abend nochmal im Tivoli sein, um QUASTER auf der Bühne zu erleben. Denn mit einem Combiticket konnte man MASCHINE und einen Tag später auch ihn, den ebenfalls Ex-PUHDY „, in concert“ erleben.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JULIA NEIGEL zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JULIA NEIGEL, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Sylvia Schildbach

Fotos Bühne: Klaus Beer

Videokamera: Erika Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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