SILLY

Die Rockband SILLY wurd 1978 in Ost-Berlin gegründet und wurde mit der Sängerin TAMARA DANZ populär.

Nach dem Tod von Tamara Danz im Jahre 1998 besteht die Besetzung heute aus dem langjährigen Musikerstamm RÜDIGER „RITCHI“ BARTON (Keyboard, Gesang), UWE HASSBECKER (Gitarre, Violine), HANS-JÜRGEN „JÄCKI“ REZNICEK und der Frontfrau ANNA LOOS (Gesang), die die Stelle von Tamara Danz einnahm.

Da der Bandname SILLY, was übersetzt „albern, einfältig“ heißt, von den DDR-Behörden nicht zugelassen wurde, nannte man sich anfangs „Familie Silly“. „Silly“ wurde zum Bandmaskottchen. Auf Grund ihrer Popularität durfte sich die Rockband schließlich 1982 in der Kurzform nennen.

Die Sängerin Tamara Danz entwickelte sich zu der starken Frontfrau der Rockband: Authentisch und selbstbewusst – mit kritischen Texten zum damaligen Regime. Diese waren zwar versteckt, doch wurden sie wahrgenommen, da man bewusst sogenannte „Grüne Elefanten“ einbaute, d.h. Passagen, die hundertprozentig der Zensur zum Opfer fielen – und dadurch Anmerkungen „zwischen den Zeilen“ verblieben, die dennoch ihre Aussage nicht verfehlten…

1986 erschien ihre Single und LP „Bataillon d`Amour“, ein Hit, der untrennbar mit der Rockband SILLY und Tamara Danz verbunden ist. Nach dem Tod von Tamara Danz 1996 gelang ein erfolgreiches Comeback als „Silly & Gäste“ mit z.B. Katy Karrenbauer, Anja Krabbe, Tony Krahl und der Schauspielerin Anna Loos, die ab Herbst 2006 offiziell die Nachfolge von Tamara Danz als Frontfrau antrat.

2010 trat Silly in der SOKO-Leipzig Folge „Silly- Tod im Konzert“ und spielt sich dort selbst. 2010 nahm SILLY beim Bundesvision Song Contest für Sachsen-Anhalt teil und belegte den zweiten Platz. Inzwischen schreibt Anna Loos die Texe für die Band. Das 2013 eschienene Album „Kopf an Kopf“ wurde mit Gold ausgezeichnet. 2016 kam ihr Album „Wutfänger“ heraus.

2013 wurde SILLY die begehrte „Goldene Henne“ verliehen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 11. Juni 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen die Rockband SILLY in Bad Elster.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SILLY in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um diese in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Sonntag, 11. Juni 1017. Die Berliner Rockband SILLY mit Frontfrau ANNA LOOS tritt im Naturtheater Bad Elster auf.

Nachdem seit den Anfängen des Fernweh-Parks viele populäre Bands und Künstler der ehemaligen DDR wie „PHUDYS“, „CITY“, Ute Freudenberg oder Frank Schöbel im „Signs of Fame“ aufgenommen wurden, war es geradezu ein Muss, nun endlich auch „SILLY“ mit dieser Ehrung zu bedenken.

Ein herrlicher Sommertag, so richtig geschaffen für ein Open Air Konzert. Bereits am Nachmittag trifft Fernweh-Park Initiator Klaus Beer mit der Fernwehpark Crew am Naturtheater ein, um in aller Ruhe die Location zu checken. Denn wie bei jedem Startreff möchte Klaus vorher in aller Ruhe den Platz für das Shooting aussuchen. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch in dem Naturtheater ist das immer nicht so einfach. Backstage geht es eng zu und ausserhalb ist immer Publikumsverkehr. Doch Klaus hat wie immer einen Plan B, der heute zum Einsatz kommt. Eine rustikale Bretterwand, zwar im Aussenbereich, doch etwas abgeschieden von den Besuchern. Dort nahm man vor Jahren die Sängerin Ulla Meinecke auf. Und die Securities haben versprochen, wenn die Künstler kommen, das Gelände für das Shooting abzusperren. So ist alles bestens vorbereitet damit, wenn die Künstler kommen, sofort mit der Ehrung begonnen werden kann.

Klaus Beer und sein Fotograf sind überwältigt von der Freundlichkeit der persönlichen Bereuerin der Band. Tabea tut alles, um die Wartezeit bis zum Eintreffen von Anna Loos und der Band so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Bringt Stühle, bietet Wasser an. Denn nachdem Starschild und Tonschale vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingestestet sind heisst es nochmal zwei Stunden warten. Verständlich, denn das Shooting soll ja nicht in Freizeitkleidung, sondern gleich im Bühnenoutfit erfolgen. Also kurz vor ihrem Auftritt. 19.30 Uhr spielt eine Vorband. SILLY wird dann um 20.00 Uhr on stage sein.

Die STAR-SCHILD SIGNIERUNG

Nachdem die Frontfrau von SILLY, die bekannte Schauspielerin ANNA LOOS, ihr Star-Schild signiert und ihre Hände in feuchten Ton gedrückt hat – denn Anna Loos hat zusätzlich zu dem Silly-Schild ein eigenes Star-Schild als Schauspielerin erhalten – (zu sehen in ihrer eigenen Bilderstory auf unserer Homepage), kommen die Jungs der Band.

Die Mannen von SILLY erscheinen so, wie man sich eine Rockband vorstellt. Ganz in schwarz oder dunkelblau gekleidet, lange Haare, in diesem Fall blond, Röhrenjeans. Nach einer herzlichen Begrüßung wird gleich losgelegt.

Als erster ergreift JÄCKI REZNICEK, den Stift, der seit 1987 Mitglied der Band ist. Dann folgt RITCHI BARTON, seit 1982 dabei, und UWE HASSBECKER, der seit 1988 die Gitarre und Violine bedient. Schließlich ist Frontfrau ANNA LOOS an der Reihe, die seit 2006 die Frontfrau von SILLY gibt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach den Unterschriften folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest immer geplant.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit SILLY und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, einige Konzertfotos mit SILLY…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen. Doch heute muss umgedacht werden. Nicht beide Hände einer Person sollen in den Ton, sondern je eine Hand von jedem Bandmitglied – das heißt, dass anstelle von 2 Händen jetzt vier in der grauen Masse unterkommen müssen. Da auch die vier Bandmitglieder von SANTIANO Platz gefunden haben, muss das heute auch gehen.

„Am besten eine Hand auflegen und mit der Anderen jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist. Und so ist ab sofort Action in der Tonschale angesagt. Vier Hände im Ton und dazu nochmal so viele, die drauf drücken. Kaum kann man noch ausmachen, welche Hand zu wem gehört…

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch wenn bei vier Künstlern Klaus auch noch mitwirken würde, gebe das ein zu konfuses Bild. Also lässt er die Band einfach machen, in der Hoffnung, dass jeder gut alleine zurecht kommt. Und das tun sie. Denn alle sind mit Begeisterung, sprich der nötigen Power in der Schale, bei der Sache.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber auch bei SILLY herrscht gute Laune, sehr gute sogar, wie man an den ungestellten, erfrischend echten Bildern sieht.

Da die Bandmiglieder bei der Action stehen, braucht man keine Sorge zu haben, dass sich die Problemzone, sprich der Handballen, nicht kräftig genug im Ton abzeichnet. Alle legen ihr Körpergewicht auf ihre Hand. Doch das hat auch seine Schattenseiten. Da die Jungs und Anna Loos bei der Aktion stehen, kann man das signierte Star-Schild im Hintergrund nicht sehen, dass normalerwise in Hockstellung immer gut im Bild ist. Da sowieso „Tumult im Ton“ herrscht wagt Klaus heute nicht, noch „Regieanweisungen“ für gute Bilder zu geben…

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich je eine Hand der Bandmitglieder von SILLY im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht die Rockband SILLY gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Da die vier Abdrücke aber schon die ganze Schale ausfüllen, ist kaum mehr Platz für die Unterschriften. So einigt man sich, nur den Namen der Band, also SILLY, in den Ton zu ritzen.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchführen zu können. Ja und vielleicht kann man auch SILLY einmal persönlich im NEUEN Fernweh-Park in Oberkotzau zum Besuch Ihres Star-Schildes begrüßen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder schießt, steht heute als Kamerafrau FWP-Vereinsmitglied Jolanta Stettner hinter der Videokamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, fertigten wir bei den Startreffs bislang immer nur Fotos an. Denn bei jeder Aktion ist die Anspannung, in dem gesteckten Zeitrahmen alles optimal hinzubekommen immer so groß, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den zusätzlichen Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von SILLY und deren Frontfrau ANNA LOOS, die als Schauspielerin zusätzlich ein eigenes Star-Schild erhielt und ihre Hände in eine separate Tonform drückte mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oftmals noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist, richtigerweise war, über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben.

So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden.

Da nun das Star-Mobil nicht mehr existiert, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Doch da es immer so schön war, kam Klaus bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen. Und so signiert auch die Rockband SILLY das Autoblech.

Das Konzert

Und hier noch einige Fotos von dem Konzert, von dem Klaus Beer die ersten 3 Songs mit der Kamera begleiten durfte.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit SILLY zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von SILLY, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos Ehrung: Werner Mocker

Filmkamera: Jolanta Stettner

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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