Roland Kaiser

1976 hatte ROLAND KAISER mit dem Song „Frei, das heißt allein“, seinen ersten Charterfolg. Es folgten Lieder wie „Sieben Fässer Wein“, „Dich zu lieben“ oder „Manchmal möcht ich schon mit Dir“. Sein größter Erfolg aber war 1980 „Santa Maria“. Dieser Song wurde in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden mit Gold ausgezeichnet. Mit mehreren Millionen verkaufter Tonträger zählt Roland Kaiser zur Elite der deutschen Schlagermusik-Interpreten.

Roland Kaiser war 67 mal in der ZDF-Hitparade zu sehen und damit der Künstler mit den häufigsten Auftritten. 2009 veröffentlichte er das Album „Wir sind Sehnsucht“ und erreichte damit seine bislang höchste Chartplatzierung seit fast 25 Jahren.

2010 startete Roland Kaiser seine Comeback-Tournee. 2014 erreichte sein Album „Seelenbahnen“ Goldstatus. 2016 folge das Studioalbum „Auf den Kopf gestellt“. Dieses belegte bereits in der ersten Woche Platz 2 der deutschen Albumcharts. 2017 trat Roland Kaiser mit Maite Kelly auf und sangen „Warum hast du nicht nein gesagt“. Mit diesem von Maite Kelly geschriebenen Song, der bereits 2014 veröffentlicht wurde, erreichte das Traumduo auf YouTube die 50-Millionen-Marke. MAITE KELLY wurde im Jahre 2017 in die „Signs of Fame“ aufgenommen und schwärmte auf der Bühne regelrecht von ihrem Gesangspartner.

Roland Kaiser engagiert sich für sozial benachteiligte Menschen und wurde dafür 2016 mit dem Albert-Schweitzer-Preis ausgezeichnet. .

Im Laufe seiner Karriere wurden Roland Kaiser viele Auszeichnungen zuteil. Er erhielt u.a. den Echo, Goldene Stimmgabel, Berliner Bär, Goldene Henne und das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 21. Februar 2003.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Roland Kaiser in der Olympiahalle München.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von ROLAND KAISER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Man sagt, dass Roland Kaiser selten für PR-Aktionen oder Ehrungen zur Verfügung steht. Doch für den Fernweh-Park machte er eine Ausnahme. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer erhielt vom Management die Zusage, Roland Kaiser in der Olympiahalle in München treffen zu können, bei der Großen Arabella SCHLAGER-STARPARADE, dem größten Schlager-Festival Süddeutschlands – moderiert von Uwe Hübner.

Backstage Impressionen

Sonntag, 21.11.2004, 15.00 Uhr. Einfahrt zum Künstlereingang. Klaus Beer erzählt: „Wer glaubt, dass man so mir nichts dir nichts zu den Stars vordringen kann, irrt sich gewaltig. Selbst 2003 ging das nicht mehr. Und wird jedes Jahr schlimmer…

So war erstmal Stopp. Frage nach der Durchfahrtsberechtigung. „Liegt am Containerhäuschen bereit“. Ein Anruf dort. „OK“. Der Wachhabende gibt Grünes Licht. Der wertvolle Wisch wird gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt. Dann geht es vorbei an den am Eingang wartenden Fans zur Hallensecurity. Die Fans schauen alle in unserer Auto. Darin könnte ja ein bekannter Star sitzen…

Unsere Namen stehen in der Akkreditierungsliste zum Aufenthalt im Backstagebereich. Wir erhalten Ausweise und können uns nun frei bewegen zwischen Konzerthalle, Catering und Künstlergarderoben bewegen.

Wir treffen auf auf viele Stars: Karel Gott, den wir seit seinem Besuch im Fernweh-Park gut kennen, Claudia Jung, Nino de Angelo, G.G. Anderson…Künstler, die schon im „Signs of Fame“ vertreten sind oder die uns hinter den Kulissen bei TV-Veranstaltungen schon oft über den Weg liefen, es aber aus Termingründen für eine Aufnahme nur noch nicht klappte. Cindy & Bert zum Beispiel lassen sich schnell mal im Garderobenbereich mit uns fotografieren und es wird ausgemacht, sie demnäscht in die „Signs of Fame“ aufzunehmen.  Bert muß den Zug nach Düsseldorf noch erwischen… „Wo kann ich schnell ein Taxi bestellen?“ fragt er. Da ich mich seit der Aufnahme der Superstars in der Olympiahalle recht gut auskenne,  führe ich ihn nach oben zum Empfangsbereich. Nicole eilt nach ihrem Auftritt aus der Halle, muß aber gleich weiter zu Dieter Thomas Heck, unterschreibt schnell auf der Kühlerhaube unseres Star-Mobils. Patrick Lindner, von Fans umlagert, nimmt sich unendlich viel Zeit für sie, Umarmung hier, Küsschen dort, rote Rosen, Autogramme. „Servus, na klar unterschreibe ich auch auf Eurem Auto… „Impressionen vom Treffen mit Stars backstage, mehr dazu am Ende der Bilderstory.“

Um 17.00 Uhr hat Klaus Beer dann einen Gesprächstermin mit Roland Kaisers Manager: „18.30 Uhr steht Roland für Euch bereit„, sagt er, „Er will sich für seine Ehrung noch schick machen. Er kommt im Bühnenoutfit.“

Die STAR-SCHILD Signierung

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Nicht ganz einfach in der Olympiahalle, wo wie in allen Hallen überlall viel Equipment herum steht. Doch in einer leeren Künstlergarderobe wird Klaus fündig und bereitet dort schon mal alles für die Ehrung vor.

Punkt 18.30 Uhr kommt Roland Kaiser – in Schale, denn bald ist sein Auftritt. Er begrüßt alle freundlich und Klaus schreitet, in Anbetracht der baldigen Showtime, gleich zur Tat. Präsentiert sein Star-Schild. „Gefällt es Ihnen?“ „Na klar, super“, sagt Roland. Klaus hat schon den Stift gezückt und bittet Roland Kaiser, gleich seine Unterschrift darauf zu setzen. Kurz vor einem Auftritt muß erfahrungsgemäß alles recht zügig gehen.

Doch Klaus Beer’s Rücksicht, seine Zeit nicht überstrapazieren zu wollen, ist nicht wirklich erforderlich. Vor den Handabdrücken will Roland Kaiser mehr über den Fernweh-Park erfahren, aus erster Hand sozusagen. Klaus lässt sich das nicht zweimal sagen und informiert ihn anhand des Fernwehpark Prospekts über die Ideologie des Friedensprojekts.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals diese Staffelei. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die Tonplatte wird einfach auf einen Tisch gelegt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Doch 2003 konnte davon auch noch nicht wirklich die Rede sein. Es wurde einfach ein paar Mal auf den Auslöser der Kamera gedrückt…

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit ROLAND KAISER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, Konzertfotos mit Roland Kaiser.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch in den Anfängen der Handprints hat sich das Klaus noch nicht so recht getraut. Aber kein Problem. Roland Kaiser kommt in der Tonform mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Roland Kaiser die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht noch…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Roland Kaiser gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Roland Kaiser seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Die große Arabella SCHLAGER STARPARADE

19.30 Uhr. Start der Schlager-Star-Parade. Dann kündigt Uwe Hübner den „Kaiser“ an: „30 Jahre auf der Bühne, demnächst deutschlandweit auf Tournee: ROLAND KAISER.“

Da in der riesigen Arena der Olympiahalle die Fans in den hinteren Reihen Ihr Idol nur stecknadelkopofgroß erleben würden, wird sein Auftritt auf Riesenleinwand übertragen. Hier einige Bildimpressionen von seinem Auftritt in der Olympiahalle München mit auch anderen Künstlern wie Nino de Angelo und G.G. Anderson.

SCHLAGER-STARPARADE backstage

Vor und nach der Begegnung mit Roland Kaiser trifft Klaus Beer im Backstagebereich der Olympiahalle auf gute Bekannte. Während den ersten Aufnahmen vom Bühnengeschehen klopft ihm jemand auf die Schulter. Die Wiedersehensfreude ist groß. Es ist ANDI von der Band „Münchner Zwietracht“, die ebenfalls schon im Fernweh-Park vertreten sind. Andi erzählt, dass er gerade von einer Welttournee aus Acapulco zurück kam – Oktoberfeststimmung bei 36 Grad im Schatten. Und der „fernwehgeplagte“ Klaus bekommt schon wieder glänzende Augen…

Kurz nach dem Betreten der Olympiahalle begegnete Klaus Beer NICOLE, die nach ihrem Auftritt sofort weiter zu einer Veranstaltung mit Dieter Thomas Heck eilt. Aus diesem Grunde wurde ihre Bühnenshow auch vorverlegt. Nichts desto trotz signiert die zierliche und sympathische Sängerin die Kühlerhaube des Star-Mobils, zu sehen in ihrer eigenen Bilderstory, denn im Jahre 2011 wurde auch NICOLE offiziell in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Stars wie am Fließband

Wenn Klaus Beer heute für jeden Star, der ihn backstage begegnet, gleich ein Star-Schild und eine Schale für die Handabdrücke dabei gehabt hätte, hätte sich der Fernweh-Park viel Fahrerei und Benzinkosten erspart. Ein wichtiges Thema. Denn der Fernweh-Park ist ein kommerzfreies Projekt und kann nur durch Sponsoring existieren. Auch die Fahrkosten Hof-München-Hof müssen ja finanziert werden…

Gerade ist NINO DE ANGELO auf der Bühne, der 13 Jahre später offiziell Einzug in die „Signs of Fame“ haben wird. So laufen, aus Finanz-Zeit- und Termingründen Starehrungen über mehrere Jahre. Das heißt dranbleiben, überwachen, mailen, telefonieren. Einen langen Atem haben… So wurde erst im Jahre 2017 wurde NINO DE ANGELO im „Signs of Fame“ verewigt.

Dann singt sich G.G. ANDERSON in die Herzen des Publikums, der bislang noch keinen Einzug in den Fernweh-Park gefunden hat. Irgendwie hat es bislang nie wirklich geklappt. Nur schnell mal ein Hallo im Vorübergehen, Hektik hinter der Bühne, keine Zeit zum wirklichen Ansprechen. Klaus: „Die offizielle Anfrage beim Management soll aber noch erfolgen.“

Dann läuft Klaus der Moderator UWE HÜBNER über den Weg. Er informiert ihn anhand des Fernwehpark Prospekts über das Friedensprojekt – und seine Aufnahme ist beschlossende Sache. Drei Jahre später wird auch er in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Ebenfalls bei der „Schlager Starparade 2006“ in der Olympiahalle München, wo Uwe Hübner wie gewohnt souverän moderierte.

Am Rande der Bühne wartet bereits CLAUDIA JUNG, die 2009 ein Grußschild signiert und ihre Hände in feuchten Ton drückt.

CINDY & BERT haben noch gar nichts vom Fernweh-Park gehört und fühlen sich geehrt, als Schlager Ikonen dort auch einmal verewigt zu werden. Gerne lassen sie sich zur Erinnerung des ersten Kennenlernens mit Klaus fotografieren. Und es klappt. 2006 wird Cindy und 2010 Bert im „Signs of Fame“ verewigt. Warum das Kult-Schlagerduo getrennt – ganze vier Jahre liegen dazwischen – mit der Ehrung bedacht wurde, erfahren Sie in deren eigenen Bilderstories. Klaus Beer: „Es bleibt wie immer spannend, rund um die Begegnungen mit Stars und Sternchen und Weltstars. In unseren Star-Geschichten kann man das alles erfahren…“ 

Last not least, ein alter Hase im Schlagergeschäft: KAREL GOTT. Er hat bereits im Jahre 2003 persönlich den Fernweh-Park besucht und erinnert sich noch sehr gut daran. Das Wiedersehen ist sehr herzlich.

Und IHN traf Klaus schon mehrmals backstage bei Veranstaltungen. Als er bereits 2002 in den „Signs of Fame“ aufgenommen wurde, gab es die Unterschriften auf der Kühlerhaube des jetzigen „Star-Mobils“ noch nicht. So lässt sich PATRICK LINDNER nicht zweimal bitten, dort nachträglich sein Autogramm zu hinterlassen. Interessiert verfolgt die Aktion auch sein Adoptivsohn Daniel, wie man auf dem Bild sieht.

Auf dem Weg zum Auto wird Patrick immer wieder von Fans bestürmt, die vor dem Künstlereingang warteten. Klaus Beer: „Patrick beim Umgang mit seinen Fans zu beobachten macht Freude. Er nimmt sich Zeit für jeden, schüttelt Hände, schreibt Autogramme und es gibt viele Umarmungen. Keine Spur von Starallüren oder Abhandeln von notwendigen PR-Pflichten. Patrick empfängt Herzlichkeit und gibt diese zurück. Als jemand von der Hallenbesatzung noch ein Foto möchte, zieht er sogar noch mal den Mantel aus, um sich im Anzug ablichten zu lassen. Alle Achtung vor diesen Umgang mit seinen Fans. Alle Achtung vor diesem Künstler.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit ROLAND KAISER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Management und die Tourbegleitung für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von ROLAND KAISER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Peter Schulze

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.