Peter Maffay

Er sang schon von Fernweh, als es den dazugehörigen Park noch gar nicht gab. PETER MAFFAY, seit über 40 Jahren auf der Bühne, von „Du“ über „Josy“ und „Es war Sommer“ bis hin zu „Eiszeit“ oder in „über sieben Brücken musst Du gehn“ sang, begleitete er viele Menschen das halbe Leben mit seinen Liedern.

Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre vollzog Maffay dann einen Imagewechsel: vom Schlagersänger zum „Deutschrocker“. Sein Album „Steppenwolf“ stellte er damals einen neuen Verkaufsrekord auf und katapultierte sich 1979 an die Spitze de Album-Charts. Und weiter schrieb Maffay Superlativen. 13 seiner Alben verkauften sich über eine Million mal, insgesamt erstanden seine Fans über 40 Millionen Tonträger. Peter Maffay wird auf seinen Tourneen umjubelt und sage und schreibe 700.000 Besucher besuchen pro Tournee seine Konzerte.

PETER MAFFAY steht aber auch für großes, gesellschaftliches Engagement. In seinen Songs, so in „Eiszeit“, nimmt er sich der Themen Krieg und Umwelt an und passt so zu 100% in die Ideologie des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts „Fernwehpark“.

Er ist aktiv in der Friedensbewegung unterwegs und gab 2005 in Afghanistan ein Konzert bei den deutschen ISAF-Truppen.

Er gründete die TABALUGA-Stiftung für Kinder und ist offiziell ernannter Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. In seinen Stiftungen stellt er Gelder für traumatisierte Kinder zur Verfügung, die auf Mallorca, auf einem von ihm errichteten Bauernhof, für zwei Wochen kostenlos Ferien machen können.

Für sein soziales Engagement erhielt er das Bundesverdienstkreuz (1996) und viele weitere Auszeichnungen, u.a. 2006 den „World Vision Charity Award“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 14. Juni 2001.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Peter Maffay in Selb.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von PETER MAFFAY in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Gehen Sie mit uns auch auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit PETER MAFFAY, einer der ersten großen Stars im „Signs of Fame“.

In „Über sieben Brücken mußt du gehn“,sang Peter Maffay den jetzt so treffenden Satz „…manchmal ist man wie von Fernweh krank…“. Klar, dass der Rockstar bei seinem Open-Air-Konzert in Selb am 14. Juni 2001 im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks nicht fehlen durfte.

Fritz Rau: Sesam (Security) öffne Dich

Klaus Beer berichtet: Nach endlosen Telefonaten und Faxen erhielt ich einen Tag vor Konzertbeginn von Fritz Rau, dem Konzertveranstalter, endlich grünes Licht. Rau: „Ich habe von Herrn Wolf erfahren, was das für eine schöne Sache ist, die Sie da ins Leben gerufen haben. Kommen Sie um 15.00 Uhr.“ Denn auch der Veranstalter des Konzerts, Reinhold Wolf, der Maffay nach Selb holte, war von der Idee begeistert, mit einem Grußschild des Rockstars an das Konzertereignis in der Region zu erinnern.

Doch die Securities wußten von alledem nichts. Sie bewachten das Konzertgelände wie eine Festung. „Ohne Backstagekarte kommen Sie da nicht rein.“ Beer: „Da stand ich nun. Mit Schild, einem Bottich und Zement, denn Peters Handabdrücke sollten bei der Gelegenheit wie in HOLLYWOOD natürlich gleich mit in Beton verewigt werden. Doch da entdeckte mich Fritz Rau. Ein Schnippen mit dem Finger. Sesam öffne Dich. Rau, Konzert-Vater, seit 22 Jahren mit Maffay on Tour, ebnete den Weg zu dem Rockstar.

Betonmischen

„Sie können schon mal anrichten, der Peter kommt in zehn Minuten“, sagt Fritz Rau. Jetzt ging’s ans Betonmischen. Der Zement sollte diesmal schneller als bei Peter Kraus binden. Wir änderten deshalb die Mixtur.

Klaus Beer: „Heute ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir, wie bei Peter Maffay, richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezial-Tonmasse, die wir bald nach Peter Maffay zum Einsatz brachten, bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Klaus berichtet weiter: Noch während ich den Mörtel mische, steht Peter Maffay neben mir. Helle Jeans, schwarzes Hemd, Lederjacke. Ich bin erstmal etwas verwirrt. Ist das der Peter? Ich habe ihn anders in Erinnerung. Peter hat ganz kurze Haare, keine Easy Rider Mähne.

Die Begrüßung ist herzlich. Peter blättert im Route 66 Bildband, den ich ihm als Dankeschön vorab schon mal überreiche. Wer weiß, wie wir nach der Betonaktion aussehen. Als Peter die Harleys in dem Buch entdeckt, setzt er die Sonnenbrille ab, bekommt glänzende Augen. Auch den Fernweh-Park Prospekt mit seinen Promikolleginnen – und Kollegen aus dem Showbiz studiert er eingehend. „Wer da schon alles da war…“ (Nachtrag: soviele Stars waren es 2001 noch gar nicht, heute sind es über 300 prominenten Persönlichkeiten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik, die mit der Signerung ihres Star-Schilds und ihren Handabdrücken in Ton nicht nur geehrt werden für Ihre Erfolge, sondern damit ein öffentliches Zeichen setzen für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus).

Dieter Viering, der Tourneemanager, reisst uns aus dem Fachsimpeln und winkt uns in eine Ecke des Backstage Bereiches. Hier sollen die Fotos gemacht werden.

Die STAR-SCHILD Signierung

Wie man in unserer Geschichte im Vergleich zu den anderen Star-Stories sehen kann, steckte der Fernwehpark noch in den Kinderschuhen und Klaus Beer lernte bei jedem Star dazu, diesen so optimal wir nur möglich in Szene zu setzen.

Klaus sucht vorher immer die richtige Location für die Bilder. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Fotografieren von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. So ist heutzutage immer alles bestens vorbereitet wenn der Star kommt und man kann sofort mit der Ehrung beginnen. Nicht so 2001. Da wurde ein passender Hintergrund überhaupt noch nicht in Betracht gezogen. Klaus hielt das Schild und Peter signierte dies, egal wo man stand.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte sie damals noch. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform sowie die Frontleiste davor mit dem Logo des Fernweh-Parks noch nicht. Die schwere Eisenform mit dem glattgestrichenen Zement wurde einfach auf einen Tisch gestellt. Alles hat sich erst im Laufe der Zeit aus der Praxis heraus entwickelt….

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte damals noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die miserable Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 2001 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich. Leider sind die Originale von damals bei der Neueinstellung der Geschichte nicht mehr auffindbar und wir müssen die kleinen Bildchen nehmen, die der damalige Webmaster leider viel zu klein eingestellt hat… Sorry lieber Peter…

Dann aber geht es los. Peter zieht die Lederjacke aus. Seine Muskeln spielen unter dem kurzärmeligen Harley-Davidson-Shirt. Eine Tätowierung wird sichtbar. „Einfach reindrücken“, sage ich zu Peter. Er legt die Hände auf den Brei, der plötzlich keiner mehr ist. Er drückt. Doch der Zement hat schon zu stark angezogen. „Ich komm da nicht rein“, sagt er. Seine Muskeln schwellen an. „Wir haben zu lange über die Route 66 gequatscht. Wie machen die das bloß in Hollywood.“ Peter grinst. Um die Augen des 51-jährigen Rockstars spielen die Fältchen.

Spätestens ab heute hielt Klaus Beer verzweifelt nach Möglichkeiten Ausschau, diese Aktion, sauberer, eleganter und nervenschonender durchzuführen. So können sich Peter Maffay, Maximilian Schell, Carolin Reiber, Reinhard Fendrich und Reinhold Messner als die ersten Stars nennen, die ihre Hände wie in Hollywood noch in echten Zement drückten. Danach gings mit dem geschmeidigen Ton weiter.

Ein Schweißtropfen im Beton

Jahrtausede alte Tiere in Bernstein eingeschlossen, das sind Kostbarkeiten. Und eigentlich müsste das auch ein Schweißtropfen sein, den man heute noch als Krater im Beton sieht. Von wem er stammt, von Peter Maffay oder von Klaus Beer, kann leider nicht mehr geklärt werden.

Das Shooting beginnt

Heute müssen für jede Bilderstory mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Das bedeutet: kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich.

Doch damals? Klaus Beer rauft sich die Haare. Da wurde einfach losfotografiert. Mit null Erfahrung. Von wegen Shooting. Das Ganze konnte man eigentlich nur „knipsen“ nennen. Wenn ich heute diese Fotos sehe, grauenhaft. Aber das sind eben Bilddokumente dieser Zeit, als der Fernweh-Park gerade zwei Jahre jung war.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und auch da würde Peter Maffay sicher gerne mitmachen, wenn es diese symbolische Geste damals schon gegeben hätte.

Auch der Namenszug zu den Handabdrücken in Ton „gekratzt“ oder „gemalt“, war damals noch nicht. Statt dessen drückte Klaus Beer ein kleine Messingplakette mit den Namen des Stars in den Zement.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit PTER MAFAY zurück denken denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management, Herrn Wolf, Herr Rau und Herrn Viering, für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

STAR-STERN an PETER MAFFAY

PETER MAFFAY war einer der Ersten im „Signs of Fame“. Leider können die Bilder dazu nicht mit den heutigen Aufnahmen mithalten. Das aber wollen wir ausgleichen mit einem anderen Shooting – zu seiner STAR-STERN Verleihung. Hochprofessionell. Klaus Beer: „Als Dankeschön für seine karitative Hilfe für Kinder und Jugendlichen, für sein großes Tabaluga-Projekt, wollen wir Peter Maffay einen STAR-STERN verleihen und ihn einreihen in die großen Star-Stern Würdenträger, die bislang diese Auszeichnung erhalten haben, die das Friedensprojekt „Signs of Fame“ zu vergeben hat: Karlheinz Böhm, James Last, Heino, Sarah Connor, Hans-Dietrich Genscher, Henry Maske. 

Der STAR-STERN für PETER MAFFAY ist bereits fertig. Unser Bild zeigt das Abholen des 50 Kilo schweren Sterns in München. Es muss nur noch ein entsprechender Termin auf „Boulevard der Humanität“ gefunden werden – im NEUEN FERHWEH-PARK: im Markt Oberkotzau.

Zu sehen im Star-Museum

Nachdem der Zement ausgehärtet ist, wird der wertvolle Handabdruck, nicht wie das Star-Schild, im Freien ausgestellt. Die ersten, noch in Beton verewigen Abdrücke werden, wie die späteren Starprints in Ton, erst einmal eingelagert, um dann in einem geplanten STAR-MUSEUM präsentiert zu werden – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von PETER MAFFAY, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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