Wotan Wilke Möhring

WOTAN WILKE MÖHRING zählt zu den gefragtesten Schauspielern Deutschlands. Er wirkte in über 100 Filmen auf der Kinoleinwand und auf dem Bildschirm mit.

Seit 2013 verkörpert Wilke Möhring den Kriminalhauptkommissar Thorsten Falke in der Kult TV-Sonntagabend Krimireihe TATORT aus Hamburg. Und war 2016 in seiner Traumrolle als „Old Shatterhand“ in dem RTL-Dreiteiler der Karl May Neuverfilmung „Winnetou – der Mythos lebt“ zu sehen.

Möhring war schon immer an Kunst interessiert, er malte, spielte Geige, machte Punkmusik und produzierte Filmmusiken. 1997 gab er sein Filmdebüt in der Bubi-Scholz-Story und spielte dort mit Benno Fürmann und Götz George. Es folgten u.v.a. Filme wie „Das Experiment“ und „Lammbock – Alles Handarbeit“ (2001), „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, „Tage des Sturms“ (2002), „Echte Männer“ (2003), „Antikörper“ (2005), „Soul Kitchen“ (2009), „Hindenburg“ (2011), „Homevideo“ (2011), „Winnetou – Der Mythos lebt“ (2016), „Lommbock“, „Happy Burnout“ (2017).

Wotan Wilke Möhring erhielt für seine Charakterrollen viele Preise und Auszeichnungen, u.a. zweimal den Deutschen Fernsehpreis, den Bambi, den Grimme-Preis, den Jupiter und 2017 die Goldene Kamera in der Kategorie „Bester deutscher Schauspieler“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 15. März 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Wotan Wilke Möhring in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von WOTAN WILKE MÖHRING in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE + VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Ursprünglich war die Aufnahme von Wotan Wilke Möhring am Set bei den Dreharbeiten zu einem Action-Thriller angedacht. Da aber an dem genannten Berlin-Termin keine Dreharbeiten stattfanden, verlegte man das Treffen kurzerhand in das Cafe „Jules Verne“ in Wilmersdorf.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff vorher auf der Suche für die richtige Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Doch in dem stimmungsvollen Cafe sind die Wandflächen mit vielen Bildern und Utensilien dekoriert und eine eventuell mögliche freie Wandfläche neben einem Fenster, die Klaus Beer erspäht und Dank des freundlichen Lokalinhabers schon mal für die Aufnahmen vorbereitet, ist auch nicht das Wahre. Zuviel Lichteinfall von links. So entschließt man sich nach Eintreffen von Wilke Möhrings freundlicher Mitarbeiterin von publics-pr, die Ehrung nach draussen zu verlegen und wählt eine rustikale Ziegelsteinwand in der Nähe.

Leider ist heute ein kühler, regnerischer Tag. Klaus ist schon froh, dass es zumindest zu regnen aufgehört hat. Noch während er die neue Location mit Wilke Möhrings enger Mitarbeiterin bespricht, kommt Wotan. Jacke, Schal und Cappi. Wenn man ihn nicht gerade ins Gesicht schaut, ist er nicht wirklich gleich zu erkennen. Sicher auch so gewollt. Denn man will sich ja auch mal ohne laufend Selfies geben zu müssen durch Berlin bewegen.

Die Begrüßung ist herzlich. Normalerweise steht schon immer alles für das Shooting bereit, aber da man sich soeben erst für die Ziegelsteinwand entschieden hat, müssen Star-Schild, Stellage, Tonform und die Kameras aus dem Cafe erstmal wieder nach draussen geschafft werden.

Dann kann es aber auch schon losgehen. Klaus Beer muss das völkerverbindende Friedensprojekt nicht mehr groß vorstellen. Wotan ist voll im Bilde, hat sich natürlich selbst auf der Fernwehpark Homepage umgesehen. Er legt die Jacke ab, das Cappi aber will er aufbehalten. „Fussel“ ist darauf zu lesen. Das ist der Name des Punk, den er in seinem neuen Film „Happy Burnout“ verkörpert und der erst am Abend vorher mit großem Erfolg im ausverkauften Rex-Kino in Wuppertal vorgestellt wurde.

Wotan Wilke-Möhring ergreift den Stift und signiert mit Schwung sein Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star, so wie heute.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit WOTAN WILKE MÖHRING und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Old Shatterhand

Klaus Beer hat bis heute über 300 Stars aus Musik, Film, TV, Bühne und Sport im „Signs of Fame“ verewigt. Schon lange wollte er auch Wotan Wilke Möhring haben. Doch als vor wenigen Monaten der RTL-Dreiteiler „Winnetou“ ausgestrahlt wurde, war für Klaus der Grund gekommen, sich sofort mit seinem Management in Verbindung zu setzen.

„Ich habe als Kind alle Bücher gelesen, alle Filme gesehen, war bei den Karl-May-Festspielen in Elspe und habe ein Autogramm von Pierre Brice bekommen!“ sagte der Schauspieler einmal selbst. Der gleiche Satz könnte auch von Klaus Beer stammen, der bis heute ein großer Karl-May-Fan ist. „Für mich war es das Größte, dass Pierre Brice persönlich zu mir in den Fernweh-Park kam und ich ihn einen Star-Stern verleihen durfte. Pierre Brice ist Winnetou und Winnetou ist Pierre Brice“, sagt Klaus. „Einmal in die Augen von Pierre schauen, dann hat man Winnetou gesehen…“

So fieberte Klaus Beer der Neuverfilmung des Karl-May Klassikes mit den Kultfiguren und Karl-May Helden Weihnachten 2016 mit Freude, aber auch mit Skepsis entgegen. Würde man sein ganz pesönliches Mythos zerstören? Sein Gänsehautfeeling, das er immer bekommt, sobald die Winnetou-Melodie erklingt? „Diese Musik von Martin Böttcher ist wie Winnetou unsterblich“, sagt Klaus. „Doch als der erste Teil gelaufen war, war ich begeistert. Der Grieche Nik Xhelilaj ist ein würdiger Winnetou-Nachfolger und Wotan Wilke Möhring der passende Karl May Darsteller, der den Schriftsteller selbst verkörpert, der sich in dieser Verfilmung der Neuzeit auch als Old Shatterhand sah. Die hohe Stirn, das wallende, blonde Haar. Karl May sah so aus… So lebte der Mythos in diesem fantastisch verfilmten TV-Dreiteiler wieder auf.“

Klaus Beer weiter: „Und da einige der Darsteller der früheren Karl-May Filme wie der große Schauspieler und Weltstar Mario Adorf (Schurke Santer), Uschi Glas (Halbblut Apanatschi) und auch die Verkörperung des Indianers an sich, der Defa-Schauspieler und „Winnetou des Ostens“, Gojko Mitic sowie Erol Sander, die beide in Bad Segeberg den Winnetou spielten, bereits im „Signs of Fame“ vertreten sind, durfte Wotan Wilke Möhring als Verkörperung des „Old Shatterhand“ natürlich nicht fehlen.“

Doch keinesfalls sollte man ihn nur auf diese Rolle festlegen, ebenso nicht auf den Hamburger TATORT Kommissar Thorsten Falke. Wilke Möhring ist ein großer Charakterdarsteller, der in jede Rolle schlüpfen kann. So kann er den Punk geben in „Happy Bournout“ wie auch den Tourette-Frank aus der Kifferkomödie „Lammbock“ von 2001, die vor kurzem in der Fortsetzung mit dem Titel „Lommbock“ Premiere feierte. Auch hier spielte Wotan Wilke Möhring wieder den “Frank“.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Noch während das Klaus erklärt, springt Wotan, der aufmerksam zugehört hat, plötzlich auf Klaus zu und tut so, als wolle er dessen Hände, die sich knapp über der Tonmasse befinden, anstelle seiner in den Ton drücken. Klaus ist erschrocken, alle lachen. Das ist Wotan, einfach ein super Typ. Aber hätte er wirklich zugedrückt, wäre das nicht wirklich schlimm gewesen. Denn Klaus hat für „Unfälle“ aller Art immer ein Nudelholz dabei, mit dem er die Tonmasse wieder glattwalzen kann.

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Wotan Wilke-Möhring kommt mühelos alleine zurecht, klar, wenn man „Old Shatterhand“ ist – will aber trotzdem, dass Klaus mal einen seiner Finger eindrückt um zu sehen, wie tief man da wirklich rein muss.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Wotan die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Die Schmetterfaust des Shatterhand

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Doch was macht Wotan? Er ballt die Linke zur Faust und hämmert wie wild auf seine andere Hand im Ton ein. Klaus wird angst und bange. Wie die Schmetterfaust des Old Shatterhand knallt er die Faust auf seine Hand, so heftig, dass die Frontleiste mit dem Logo von der Tonschale fliegt. Wer`s nicht glaubt, das VIDEO anschauen…

Auf Grund dieser Schmetterfaust-Aktion zeichnet sich deshalb auch die rechte Hand kräftiger im Ton ab als die andere. „Da sieht man sogar meine Handlinien“, sagt Wotan begeistert.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Wotan Wilke Möhring gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. „Soll ich unterschreiben oder mein Autogramm?“ fragt Wotan. Denn sein Autogramm ist nicht so lang wie sein Doppelname: „Wotan mit einem W“. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Wotan Wilke Möhring sein Autogramm in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. So sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Wotan Wilke Möhring, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht heute als Kamerafrau Sigi hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir wir bei den Startreffs bislang immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion mit Wotan Wilke Möhrung mit seiner Shatterhand-Schmetterfaust mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Star-Mobil Signierung – aktuell des Autoteils

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragte Klaus die Stars dann immer noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Gerne gingen sie dann noch zu seinem Wagen – ein Blickfang. Das Fahrzeug war über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn das Auto in der Nähe des gerade geehrten Prominenten stand bat er diesen, darauf zu unterschreiben.

So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Als dort kein Platz mehr frei war, ging es auf dem Dach weiter. Doch dann gab das Star-Mobil seinen Geist auf und wurde zerlegt. Die Autoteile mit den wertvollen Unterschriften sollen zusammen mit den Star-Handaberücken in einem Star-Museum ausgestellt werden.

Da nun das Star-Mobil nicht mehr existiert, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon wieder oft Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Auto unterschreiben zu lassen. Da es immer so schön war, kam Klaus bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen.

So staunt Wotan nicht schlecht, als ihm Klaus einen Kotflügel präsentiert. Doch Halt. „Verkehrt rum“, ruft die freundliche Dame des Managements. Denn Klaus hält das Autoteil falsch. Die Ausbuchtung der Räder stand nach oben. Klaus: „Frauen haben also doch mehr Ahnung von Autos“.

Und so signiert Wotan Wilke Möhring als erster Prominenter wieder ein Autoblech – Premiere heute in Berlin. Zum Schluß musste dann natürlich noch ein Gruppenfoto mit der Fernwehpark Fotografin Sylvia und Sigi, die heute filmte, sein.

Das Interessante: Durch die bewußt gewählte rustikale Location neben einer U-Bahn Unterführung hasten die Leute, ohne sich groß umzublicken, an der Fernwehpark Crew vorbei. Keiner ahnt, dass hier an der alten Ziegelsteinwand neben einer U-Bahn Unterführung ein großer Schauspieler anzutreffen ist. Doch ein vorbei schlenderndes Ehepaar erkennt ihn. Die Dame strahlt über das ganze Gesicht und kann es nicht fassen, ihren Lieblingsschauspieler ausgerechnet hier zu treffen. Als sie ihn fotografieren möchte, sagt Wotan: „Aber nur mit Ihnen“ – und nimmt sie in den Arm. Die Frau ist überglücklich. Wieder ein Beweis für uns, was für ein dufter Typ Wotan Wilke Möhring ist. Klaus Beer: „Wir sind von ihm einfach nur begeistert. Morgen gehe ich in die Bücherei und leihe mir „Lammbock“ von 2001 aus, den ich noch nicht gesehen habe…“

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit WOTAN WILKE MÖHRING zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das freundliche Management und die für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von WOTAN WILKE MÖHRING, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Filmkamera: Sigi Obermüller

Postproduktion Foto/Video: Klaus Beer

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