Harald Juhnke

HARALD JUHNKE, Schauspieler und Sänger, zählt mit zu den größten Entertainern des deutschen Fernsehens.

Harald Juhnke trat ab 1977 im Fernsehen auf und war dort als Sänger, Schauspieler und Entertainer, Showmaster nicht mehr wegzudenken. Einem breiten Publikum bekannt wurde er duch die ZDF Sketch-Comedyserie „Ein verrückte Paar“ mit Grit Boettcher. 1979 trat er als Showmaster die Nachfolge des verstorbenen Peter Frankenfeld in der großen ZDF Samstag Abend Show „Musik ist Trumpf“ an. Dabei erreichte er Rekord-Einschaltquoten von 30 Millionen Zuschauern.

Das Erscheinungsbild von Harald Juhnke, in Smoking und Lackschuh, ähnelte seinem Vorbild Frank Sinatra. So zählte zu seinen Songs auch die deutsche Version von „My way“. Passend zu seiner Person entstand auch das Lied „Barfuß oder Lackschuh“.

Ab 1985 war er in der Fernsehserie „Drei Damen vom Grill“ zu sehen. Von 1987 bis 1989 spielte er zusammen mit Eddi Arent Sketche in der TV-Serie „Harald und Eddi“. 1992 folgten Rollen in Kinofilmen wie z.B. in „Schtonk!“ oder „Der Papagei“, der „Hauptmann von Köpenick“ (1997), „Der Trinker“ (1995), „Letzte Chance für Harry“ (1998), „Die Spesenritter“ (1999), „Ein lasterhaftes Pärchen“ und „Vor Sonnenuntergang“ (beide 2000). Seine Filmografie ist unendlich lang. 1999 gründete Harald Juhnke zusammen mit Walter Plathe und Güner Pfitzmann das „Zille-Museums“ in Berlin.

Harald Juhnke erhielt im Laufe seiner Karriere viele Auszeichnungen, darunter u.a. 3 Bambi, 3 Goldene Kamera, Goldener Vorhang, Goldene Europa, Filmband in Gold, Ernst-Lubitsch-Preis, Bayerischer Fernsehpreis, Romy, Berliner Bär, Telestar und Goldener Löwe.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ am 27. November 1999.

Der Fernwehpark trauert um Harald Juhnke, der am 01. April 2005 im Alter von 76 Jahren in Rüdersdorf bei Berlin verstarb. Wir verneigen uns vor einem der größten deutschen Entertainer und werden ihn immer im Herzen bewahren.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Harald Juhnke in der Freiheitshalle Hof.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HARALD JUHNKE in die „Signs of Fame“

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Und: Gehen Sie mit uns auf Zeitreise, zurück zu den Anfängen, wo der Fernweh-Park noch in den Kinderschuhen steckte, wo man noch analog, mit Rollfilm, dem guten alten Chemiefilm, fotografierte – Bilddokumente dieser Fernweh-Park Ära. So wie heute mit Harald Juhnke. Back to the roots sozusagen…

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf HARALD JUHNKE zusammen mit GUNTHER EMMERLICH bereits am 14. November 1999, 14 Tage nachdem der Fernweh-Park in Hof offiziell ins Leben gerufen wurde. Dort wurde er mit einem improvisierten Grußschild in die „Signs of Fame“ aufgenommen. Somit waren HARALD JUHNKE und GUNTHER EMMERLICH die ersten zwei Stars, die mit dieser Auszeichnung geehrt – und damit auch der „SIGNS OF FAME“ eröffnet wurde.

Die ersten Stars stehen hinter der Idologie des Fernweh-Parks

Bei der Aftershow Party zu einer Fernsehsendung des MDR mit Carmen Nebel in der Freiheitshalle Hof reifte bei Klaus Beer zwischen Häppchen und Sekt die Idee, GUNTHER EMMERLICH, der am Nebentisch saß, zu bitten, ein Ortsschild seiner Heimatstadt DRESDEN für den Fernweh-Park zu spendieren. Dieser war gerade vierzehn Tage alt und noch sehr, sehr dünn bestückt. Gerade 27 Pfähle, die meisten noch kahl, stakten damals an der Saale in den Himmel.

Schilder wie „Route 66“, „Ogden“, Hofs Partnerstadt, „Unterkotzau“, ein Vorort von Hof,   ein „Vorsicht Elch“-Schild aus Finnland und ein kleines Schild aus „Reit im Winkl“ waren die ersten Schildergrüße. So würde das Ortsschild der Großstadt Dresden dem Fernweh-Park sicher gut zu Gesicht stehen…

„Ich liebe bunte Vögel“

Klaus Beer erinnert sich: „Als ich Gunther Emmerlich am Buffet ansprach und ihm die Idee des Fernweh-Parks erklärte, begriff dieser sofort. Sein erster Kommentar: „Ich liebe bunte Vögel“. Was aber keinesfalls negativ aufzufassen ist, sondern als Kompliment. Emmerlich meinte damit, dass er aussergewöhnliche Menschen mag, die eben Ideen haben, die über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus gehen und damit eben Aussergewöhnliches bewegen können.“ Emmerlich, schmunzelnd, weiter zu Klaus: „Sie werden aber verstehen, dass ich nicht ständig ein Ortsschild von Dresden mit mir herumtrage. Wenn Sie etwas besorgen, worauf ich unterschreiben kann, wäre das dann mein Gruß für Ihr Projekt.“

Das ließ sich Klaus Beer nicht zweimal sagen. Improvisation, gelernt von vielen Reisen, war jetzt angesagt. Beer sprintete in die Halle, wo man bereits dabei war, die Kulissen der Fernsehsendung abzubauen. Doch da war nichts, das annähernd nach einem Schild aussah.

Beer: „Ich landete schließlich beim Chef des Kulissenbaus, der mir etwas einigermaßen Brauchbares in die Hände drückte. Eine Tafel mit dem Logo des mdr. Mit dem Schild unter dem Arm, kehrte ich dann zu Gunther Emmerlich zurück.“

OK, damit kann ich mich neben Dresden auch identifizieren“, sagte er. Als Beer dann noch um ein Foto bat, deutete Emmerlich auf Harald Juhnke, der mit unter den Künstlern saß. „So ein hochkarätiger Star darf doch nicht fehlen, oder? sagte er. HARALD JUHNKE wurde gefragt – und war sofort bereit mitzumachen.

HARALD JUHNKE und GUNTHER EMMERLICH – die ersten Stars im Fernweh-Park

Plötzlich waren zwei große Stars im Fernweh-Park vertreten. Zwar mit einem noch improvisiertem Schildergruß, das sie gerne signierten – aber der Anfang der Idee war gemacht, prominente Persönlichkeiten in das Friedensprojekt einzubinden. Doch dazu mussten sie eine eigene Plattform erhalten, auf der weitere Stars folgen konnten…

Die Geburt des „Signs of Fame“

Klaus Beer: „Da L.A. und HOLLYWOOD schon immer `mein Leben` waren, schoß mir plötzlich eine Idee durch den Kopf. Solch einen ‚Sign Post Forest`, übersetzt „Schilderwald“ gibt es nur in Watson Lake / Kanada, den ‚Walk of Fame‘ nur in HOLLYWOOD. Wie wäre es, wenn ich Beides,  „Schild“ + „Ruhm“, zusammenlege und damit den Besuchern des Fernweh-Parks eine Zusatzattraktion biete? Der ‚SIGNS OF FAME‘ war geboren – die „Schilder der Berühmtheiten: und HARALD JUHNKE und GUNTHER EMMERLICH darin  – DIE ERSTEN STARS !!!

Da Klaus Beer an diesem Abend das völkerverbindende Friedensprojekt nur Gunther Emmerlich vorstellen konnte, wusste Harald Juhnke noch nicht so richtig darüber Bescheid. Und ihn auf der Aftershowparty nach seinem Auftritt ausführlich darüber zu infomieren, war nicht der richtige Zeitpunkt. Man wollte feiern, das Buffet genießen. Deshalb traf sich Klaus Beer am anderen Morgen noch einmal mit Harald Juhnke im Hotel Central.

Beim Frühstück informierte er den Schauspieler über die Idee des Fernweh-Parks. Da dieser erst vor vierzehn Tagen eröffnet wurde, gab es nur wenige Berichte darüber. Deshalb zeigt Klaus Beeer Harald Juhnke das HofMagazin, wo die neue Sehenswürdigkeit und Touristenattraktion von Hof zusammen mit einem großen Bild des Original Sign Post Forest in Watson Lake vorgestellt wurde. So konnte sich Harald Juhnke optisch schon mal alles vorstellen – wie es einmal nach dem großen Vorbild in Kanada werden sollte. Doch dass es dieses einmal sogar überflügeln würde, auf Grund der im Fernweh-Park beinhalteten Friedensbotschaft und den folgenden über 300 Stars und prominenten Persönlichkeiten aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik, das konnte damals noch niemand ahnen. Auch Initiator Klaus Beer nicht…

Leider gab es zu diesem Zeitpunkt noch keine Handabdrücke. Diese kamen erst ein Jahr später dazu. Zuerst in Zement, sprich Beton – dann drückten die Stars ihre Hände in geschmeidigen Ton. Wie auch fünf Jahre später Gunther Emmerlich, der dazu persönlich den Fernweh-Park besuchte und nach dem improvierten Schild des MDR zudem ein eigenes STAR-SCHILD erhielt.  Leider konnte dies mit HARALD JUHNKE nicht mehr nachgeholt werden, da dieser 2005 verstarb.

Steinzeitlich wie bei Familie Feuerstein: Arbeiten mit Rollfilm

Was waren das für Zeiten. Klaus fotografierte zudem noch mit dem guten alten Chemiefilm. Musste nach 36 Aufnahmen immer eine neue Filmpatrone einlegen. Dann wurden die Aufnahmen entwickelt, Papierbilder angefertigt. Doch wie kamen die Bildabzüge dann auf die Homepage? Sie wurden eingescannt. Man sieht die verminderte Qualität auf den ersten Blick. Kein Vergleich zu der Farbbrillanz und Schärfe der Bilder von heute. Die digitale Fotografie war im Jahre 1999 noch nicht weit verbreitet und gute Digitalkameras unerschwinglich.

Da bei dem Treffen mit Harald Juhnke zudem kein offizieller Fotograf zur Verfügung stand, gibt es nur diese zwei „Beweisbilder“ von Papierbildabzügen – im Gegensatz zu heute, wo pro Star-Shooting bis zwischen 200 und 400 Aufnahmen gemacht werden. Historische Zeiten eben.

Heute im Jahre 2017 hat der Fernweh-Park nach 17 Jahren in Hof diese Stadt verlassen und wurde im nur wenige Kilomter davon entfernten Markt Oberkotzau völlig neu installiert. Mit tollem Amphitheater und 60 Parkplätzen direkt davor. Über 1400 Presseberichte wurden bislang über das Friedensprojekt auch weltweit veröffentlicht und Fernsehteams geben sich im Fernweh-Park die Klinke in die Hand. Das Friedensprojekt steht in allen Reiseführern. Leider kann sich Harald Juhnke, der von Anfang an an den Erfolg des Projekts geglaubt hat, nicht mehr persönlich davon überzeugen.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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