Olaf Schubert

OLAF SCHUBERT, 1967 in Plauen/ Vogtland geboren, ist aus der deutschen Comedyszene nicht mehr wegzudenken. Sein Markenzeichen ist ein gestrickter Argyle-Pullunder in gelb mit grünschwarzem Rautenmuster.

Sein Wortakrobatik entspringt einer gespielten Unsicherheit und Tollpatschigkeit, übertüncht mit einer Spur Lässigkeit, gespickt mit falsch verwendeten Fremdwörtern und kleinen oralen Spasmen – herausgehauen mit sächsischen Dialekt, dem die Denkweise eines sich versuchenden Weltverbesseres zu Grunde legt. Dabei die Unterlippe vorschieben und dann „So“ sagen – ein Wort nur, und schon kringelt sich das Publikum vor Lachen.

Seine ersten Sporen im TV verdiente er sich durch Auftritte im „Quatsch Comedy Club“. Neben Comedy-Sendungen wie „Night Wash“ „Olaf TV – Von Schubert zu Mensch“ oder als gern gesehener Gast in großen Shows wurde er einem Millionenpublikum bekannt. Seit 2009 ist er Stammgast in der ZDF-Kultsendung „heute-show“.

Zudem moderierte er 2012 mit Oliver Welke die 14. Verleihung des Deutschen Fernsehpreises. Seit 2014 ist er in der Fernsehshow „Olaf verbessert die Welt“ zu sehen, anfangs ausgestrahlt vom MDR Fernsehen, ab 2015 in der ARD. Ebenfalls seit 2015 ist Olaf Schubert Gastgeber der einmal im Jahr stattfindenden „Humorzone Dresden“.

Olaf Schubert wurde u.a. sechsmal mit dem Deutschen Comedypreis, Deutschen Fernsehpreis und dem Bambi als Ehrenmitglied der „heute-show“ ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 13. Juni 2015.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Olaf Schubert im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von OLAF SCHUBERT in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Samstag, 13. Juni 2015. Olaf Schubert ist in der Freiheitshalle zu Gast. Sein aktuelles Programm „So“ wird begeistert aufgenommen. Die Frankenpost schreibt: „Stotternd und mit kleinen Bosheiten amüsiert er das Publikum. In der Freiheitshalle feiert er einen Riesenerfolg“.

Als Olaf Schubert von Fernwehpark Initiator Klaus Beer die Einladung zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Friedensprojekts erhält sagt er sofort zu. Denn ihm gefällt dessen Ideologie.

Nun gab es zwei Optionen. Aufnahme in der Freiheitshalle backstage vor der Vorstellung – oder direkt am Fernweh-Park selbst. „Ich komme um 18.30 Uhr in Hof an“, sagt er Fernwehpark Initiator Klaus Beer am Handy. „Oh das ist knapp“, meint dieser, „wo wollen wir es dann machen?“ Schubert: „Ich komme zum Fernwehpark“ – möchte mir das Projekt doch persönlich ansehen…“

Klaus Beer: „Toll, kann man da nur sagen. Olaf Schubert hat um 20.00 Uhr Vorstellung und will kurz zuvor noch in den Fernwehpark, ein Profi eben…“

Und so hat Klaus wie bei jedem Star-Treffen alles bestens vorbereitet. Die Sonne lacht vom Himmel und so scheint dem Ablauf der Ehrung vor der Schilderkulisse nichts entgegen zu stehen.

Wie bei allen Ehrungen vor Ort hat Klaus bei den Star-Sternen, dem „Boulevard der Humanität“, einen kleinen roten Teppich ausgerollt. Das Star-Schild steht auf einer Staffelei parat, daneben die Form mit dem Ton für die Handabdrücke.

Umswitchen

Doch es ist noch fast eine Stunde bis zum Eintreffen des Comedystars. Klaus mag kein Risiko eingehen und ist deshalb immer viel eher mit den Vorbereitungen fertig, als nötig ist. Denn die Ehrungen müssen reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit des Stars und des Managements ablaufen. Denn man will ja in guter Erinnerung bleiben. So kann bis zu Olaf Schuberts Eintreffen noch viel passieren.

Und so ist es auch. Plötzlich ziehen schwarze Wolken auf, verdunkeln den Himmel. Gleich darauf platschen dicke, schwere Tropfen auf die Star-Sterne. Ein Gewitter. Ausgerechnet jetzt…

Klaus trommelt seine Leute zusammen. „Los anpacken. Wir ziehen um.“ Er hat wie immer einen Plan B im Ärmel, einen nicht weit vom Fernweh-Park entfernten Raum, wohin er bei schlechtem Wetter ausweichen kann.

Innerhalb kurzer Zeit ist alles umgesiedelt, neu aufgebaut. Doch Olaf kommt nicht. Klaus ruft ihn auf dem Handy an. „Ich bin in 10 Minuten da“ sagt er. Große Erleichterung. Doch er meint, 10 Minuten später als geplant. Und das bedeutet: Während bereits das Publikum in der Freiheitshalle die Plätze einnimmt und gespannt auf den Auftritt des Star-Comedian wartet, wird dieser sich noch im Fernweh-Park aufhalten…

Nervenkrieg um Olaf

Aus 10 Minuten werden 15. Doch dann fährt Olaf vor. Sitzt selbst am Steuer. Es ist jetzt 18.45 Uhr. Und um 20.00 Uhr muß er auf der Bühne stehen…

Als er aussteigt, fühlt sich Klaus wie Teil einer Comedysendung. Olaf trägt den gelben Pullunder, mit dem man ihn im Fernsehen kennt. Und dieser PULLUNDER mit dem bekannten Gesicht dazu wandelt wie ein „normaler Mensch“ den Gehsteig entlang, schaut nicht aus dem Bildschirm heraus. Irgendwie wirkt das alles surreal…

Die Star-Mobil Signierung

Es hat aufgehört zu regnen, die Sonne kommt hervor. Jetzt hätte man die Ehrung auch vor der Schilderkulisse durchführen können. Doch Star-Schild und die Form mit den Handabdrücken befinden sich bereits in dem für die Ehrung vorbereitetem Raum. So entschließt man sich, das Sonnenlicht auszunutzen, zuerst den Fernweh-Park anzusehen und danach die Hände in Ton zu drücken.

Auf dem Weg hinüber zum „Schilderwald“ muss Olaf Schubert am Fernwehpark Star-Mobil vorbei. Klaus bittet ihn, die Kühlerhaube zu signieren. Diese ist jetzt weinrot, denn das ist bereits das 2. Fahrzeug dieser Art.

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, siehe Bild, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal Weinroten weiter.

„Ich glaube, ich träume…“

Dann geht`s hinüber zum Fernweh-Park. Dazu muss Olaf Schubert die Straße überqueren. Und da der Verkehr hier immer sehr heftig ist, muß man warten. Einen Zebrastreifen zu der Hofer Touristenattraktion gibt es nicht, ein Antrag dazu wurde von der Stadt abgelehnt. So steht man, und steht und wartet, bis im rollenden Autofluß eine freie Lücke ist. Und das bedeutet: Olaf Schubert steht mit seinem fernsehbekannten Gesicht, Pullunder und eben Erscheinungsbild geduldig am Straßenrand und wird natürlich von zig Autofahrern gesehen…

Hubkonzert

Was dann passiert, können nur wirkliche Stars erleben. Zufällig vorbei kommende Passanten halten inne, stutzen, schauen den Comedian an und eine Dame sagt: „Ich glaube, ich träume… das ist doch der…“ Und dann beginnt ein Hubkonzert. Man erkennt Olaf Schubert und die nächste Reaktion ist: man muß hupen… Andere kurbeln das Fenster herunter und brüllen beim Vorüberfahren aus dem Auto heraus: „Hallo Olaf“. Manche fahren sofort an den Straßenrand, steigen aus. Und die Leute, die sich gerade den Fernweh-Pa ansehen, sind überglücklich – waren sie doch zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und zücken ihre Handys.

Jede Menge Selfis und Autogramme

Obwohl sich jetzt schon der große Saal der Freiheitshalle füllt, läßt sich Olaf nicht aus der Ruhe bringen. Fans dürfen jede Menge Selfis mit ihm machen. Wer hier nervös ist, ist Klaus Beer. Denn er will durch den Besuch im Fernweh-Park natürlich keinesfalls die Aufführung gefährden – und zudem steht die Schildsignierung und die Handabdruck-Aktion noch aus, weswegen Olaf ja ja gekommen ist. Doch Olaf Schubert ist Profi genug um abschätzen zu können, wie viel Zeit er vor dem Betreten der Bühne braucht.

Bummel durch den Fernweh-Park

Klaus und Olaf flüchten jetzt in den hinteren Teil des Fernweh-Parks, der von der Straße nicht einzusehen ist. Auf die Schnelle versucht Klaus ihm auf einige ganz besondere Schildergrüße aufmerksam zu machen. Solche Führungen durch den Fernwehpark sind von Touristen sehr beliebt, erfahren sie dabei doch viel über die Idee, Entstehung und Ideologie des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts und auch so einige Anekdoten über die Treffen der Stars im „Signs of Fame“. Olaf sieht sich alles sehr interessiert an.

Klaus verheimlicht aber auch nicht, dass so manche Hofer leider immer noch nicht wissen, um was es hier eigentlich geht, und das nach über 16 Jahren in Hof. Obwohl das Projekt in allen Reiseführern steht, über 1400 Presseberichte darüber erschienen sind, internationale Anerkennung gefunden hat und den Namen der Stadt des Standorts, also „Hof“, in alle Welt hinausgetragen hat. So ist es halt mit dem Prophet im eigenen Land. Das aber erwähnt Klaus Beer nur am Rande, denn man muss sich sputen, wartet neben den Besuchern in der Freiheitshalle ja auch noch die Handprint-Aktion auf ihn.  Deshalb nur schnell eine kurze Erklärung zu diesem und jenem Schild… und Olaf hört geduldig zu, als hätte er alle Zeit der Welt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Jetzt aber los zu seinem Star-Schild und der Schale mit dem Ton. Auf dem Weg dorthin gibt er schnell noch ein paar Autogramme und Selfies…

Klaus hat das Star-Schild von Olaf Schubert vor einem roten Vorhang platziert. Denn er braucht für das Shooting einen neutralen Hintergrund, damit nichts Störendes von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenkt. Hätte man die Aktion, wie bei so vielen anderen Stars auch, im Fernweh-Park selbst durchgeführt, wäre das etwas anderes gewesen, denn da gehört die exotische Schilderkulisse einfach mit dazu. Doch in einer Halle oder backstage einer Veranstaltung sucht Klaus immer eine möglichst freie Wandfläche.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit OLAF SCHUBERT und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt es noch einige Bilder von seinem Auftritt in der Freiheitshalle…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Olaf Schubert kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Olaf die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Und auch Olaf tut für ein Foto so, als würde für ihn das alles sehr schmerzhaft vonstatten gehen und verdreht schon mal die Augen. Glücksmomente für den Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Olaf Schubert gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Olaf Schubert seinen Namenszug in die graue Masse. Kitzeklein, wie auch schon auf dem Fernwehpark Star-Mobil.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Olaf Schubert, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Ausser den man sich heute selber macht, da ja die Veranstaltung wartet. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Olaf. So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Zwei Mädels – überglücklich

Bei der Handabdruck-Aktion und dem Shooting dabei sein dürfen zwei Mädels. Vanessa, ein Fernwehpark Vereinsmitglied, hat auch ihre jüngere Schwester mitgebracht und beide strahlen um die Wette, das sie Olaf Schubert so hautnah erleben dürfen – und dann auch noch ein gemeinsames Foto mit ihm erhalten. Wer im Fernwehpark Verein ist, sitzt eben im „Schilderwald in der ersten Reihe“ und weiß, wann die Stars kommen…

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit OLAF SCHUBERT zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von OLAF SCHUBERT, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Das Wunder im Pullunder on stage

Jetzt aber los in die Freiheitshalle, wo im großen Saal das Publikum in gespannter Erwartung auf ihn die Ränge füllt. Auch Klaus freut sich auf seinen Auftritt, zudem ihn Olaf Schubert und seinen „Signs of Fame“ Fotografen eingeladen hat. Und hier einige Bilder von den ersten Minuten seines Auftritts, die Klaus Beer mit der „langen Tüte“ schießt.

Fotos Ehrung: Ralf Standke

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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