Bülent Ceylan

BÜLENT CEYLAN zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Comedian. Durch den „Quatsch Comedy Club“ bekannt geworden, erhielt er 2011 auf RTL „Die Bülent Ceylan Show“, deren erste Staffel sechs Folgen umfaßte. Bei seinen Auftritten nimmt er gerne die Marotten der Deutsch-Türken und der Mannheimer aufs Korn. Bühnenfiguren sind dabei ein Hausmeister mit Namen „Mompfred“ (Manfred), das Klischee eines Türken namens „Hassan“ und eine Dame, „Anneliese“, mit dem femininen „Kiekser“ in der Stimme.

2009 trat er in der ausverkauften Mannheimer SAP-Arena vor 10.000 Zuschauern auf. 2012 toppte er das Ganze noch mit 40.000 begeisterten Fans in Frankfurt. 2010 stand er als erster Komiker auf dem Metal Festival „Summer Breeze“ auf der Bühne, sowie ein Jahr später auf dem Wacken Open Air.

Weiter trat er als Schauspieler in einigen Folgen der Serie „Hausmeister Krause“ auf. Zudem war er fester Darsteller in der Sitcom „Bewegte Männer“.

Bülent Ceylan setzt sich für die Mannheimer Aidshilfe und das dortige Kinderhospiz Sterntaler ein. Weiter für verschiedene Anti-Rassismus-Projekte , wie z.B. „Alle Kids sind VIPs“ sowie für „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ – wie auch der Fernweh-Park.

Der Comedian wurde u.a. mehrere Male mit dem Deutschen Comedypreis, dem Kabarettpreis, der Goldenen Schallplatte und dem Verdienstorden des Landes Baden-Würtemberg ausgezeichnet.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 15. März 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Bülent Ceylan das 1. Mal in der Freiheitshalle Hof und dann noch zweimal bei seinem persönlichen Besuch im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme BÜLENT CEYLAN in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualtiät zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Freitag, 15. März, 2013. Der Comedystar BÜLENT CEYLAN gastiert in der Freiheitshalle Hof. Und das nicht nur einmal. Da die erste Veranstaltung mit 3000 Zuschauern ausverkauft ist, wird noch eine zweite nachgeschoben. Einen Tag später. Und auch für diese sind keine Karten mehr zu erhalten. BÜLENT CEYLAN ist auf der Spitze seines Erfolgs angelangt – alle wollen den Deutsch-Türken aus „Monnem“ sehen.

Dieses Projekt passt bestens zu meiner Einstellung

Sein Star-Schild ist schon seit Monaten fertig. Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer von seinem Auftritt in Hof erfuhr, setzte er sich sofort mit seinem Management in Verbindung – und kurze Zeit später kam die Zusage: „Herr Ceylan möchte sich gerne an Ihrem Projekt beteiligen.“ Bülent bei einem Radiointerview am Fernweh-Park: „Ich erhalte viele Anfragen der verschiedensten Art. Natürlich muß man da auswählen, sich informieren, um was es dabei überhaupt geht. Ich habe mir die Homepage des Fernwehparks genau angesehen und mache da gerne mit. Dieses Projekt passt bestens zu meiner Einstellung und Aktivitäten. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas hier in dieser Region gibt…“

15.00 Uhr. Freiheitshalle, backstage. Fernwehpark Initiator Klaus Beer trifft in der Freiheitshalle ein, um in Ruhe alles für die Ehrung vorzubereiten. Als Location wird dazu wieder die bewährte weiße Wand in der Nähe der Künstlergarderoben gewählt, an der schon viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ durchgeführt wurden. Die Wand dazu ist ideal, denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken.

Ein wunderbarer Mensch

Bereits die erste Begegnung mit Bülent, seinem Tourbegleiter und seiner Crew ist herzlich. Als Klaus noch einmal zum Auto geht um noch etwas zu holen, begegnet ihm Bülent mit seinen Leuten. Das allererste Mal. Sie kennen Klaus noch nicht, wissen nicht, das er mit Bülent gleich die Aktion durchführen wird. Klaus ist ein Fremder, der ihnen auf der Treppe begegnet – und die ganze türkische Crew grüßt superfreundlich. Was für nette Menschen.

Klaus Beer ist überwältigt: „Wir haben bislang über 300 Stars und Sternchen aus dem Showbiz aufgenommen. Aber was wir hier erleben, ist einfach toll. So eine herzerfrischende Begegnung und ungezwungene Freundlichkeit haben wir bei Startreffs noch nie erlebt. Da müssen erst unsere türkischen Freunde kommen, um uns Deutschen Anstand und Freundlichkeit beizubringen. Denn wir haben auch andere Seiten erlebt, besonders im Dunstkreis rund um die Stars. Hochnäsigkeit und Arroganz in höchster Vollendung. Je kleiner der Star, desto grösser spielen sich manchmal die persönlichen Betreuer und Tourbegleiter auf. Doch hier. Ich bin überwältigt. Bülent selbst, aber auch seine Crew und sein Management, einfach nur supernett. Ich habe Bülent soeben an der Spitze der höflichsten und nettesten Stars eingelockt. Ein wunderbarer Mensch!“

Die STAR-SCHILD Signierung

16.00 Uhr. Wie vereinbart, auf die Minute pünktlich, erscheinen Bülent und sein Tourbetreuer sowie einige enge Mitarbeiter. Die Begrüßung kommt von Herzen. Bülent hält den Blick an seinem Gesprächspartner, nichts kann ihn ablenken von der jetzt folgenden Aktion.

Klaus erklärt in knappen Worten noch einmal die Ideologie des Friedensprojekts anhand des Fernweh-Park Prospekts. Bülent ist begeistert, welche Stars da alle schon mitgemacht haben und greift mit Freude zum Stift. Mit Schwung signiert er sein Star-Schild, mit dem er die Besucher des Fernweh-Parks grüßt.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BÜLENT CEYLAN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame–Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen… und am Schluß gibt`s, wie bei so manchen anderen Starstories auch, tolle Bilder vom Bühnenauftritt.

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch hier muss er nicht eingreifen. Bülent kommt super alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bülent die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der sehr sympathische Comedian natürlich gerne mit.

Bülent formt die Finger zum Zeichen für alle Hard-Rock Fans. Doch woher kommt dieses Zeichen, das man auf allen Hardrock Festivals zu Tausenden sieht? Bei einem Fotoshooting machte ein Bandmitglied von KISS aus Spaß jenes Zeichen, was er aus Kindertagen beim Lesen der Comicfigur Spiderman sah. Die KISS-Fans übernahmen diese Geste, die dann immer bei KISS-Konzerten zu sehen war. Doch dann übertrug sich dieses Zeichen auf die ganze Rock und Metalszene. Und da Bülent ein Hard Rock Fan ist, ist dieses Zeichen fast schon zu seinem Markenzeichen geworden. Es ist kein „Teufelszeichen“, für das es manchmal auch gehalten wird. Denn das würde Klaus als bekennender Christ nie mitmachen.

Dann müssen die Prints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Bülent Ceylan seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Angst. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer schmunzelnd zu Bülent: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Deine Handabdrücke und Dein Star-Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Dir aber als Erinnerung an Deine Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe Deines Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. Meist ist man zu diesem Zeitpunkt schon beim „Du“ – wie auch bei Bülent. Und Klaus kann bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Star-Mobil Signierung

Das ALTE Star-Mobil, in weißer Farbe, ist bereits über und über mit Autogrammen bedeckt. Kühlerhaube, Kotflügel, Türen und später auch noch das Dach sind mit Unterschriften von Stars aus dem „Signs of Fame“ übersät. Denn immer, wenn sich gerade die Gelegenheit bot und die Stars in der Nähe des Star-Mobils standen, haben sie auf dem Lack unterschrieben.

Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, zusammen mit den Star-Handabdrücken einmal irgendwo ausgestellt zu werden. So geht es jetzt auf dem neuen, diesmal weinroten Fernwehpark Star-Mobil weiter. Da dieses gleich bei dem Künstlereingang parkt, setzt Bülent Ceylan gerne auch seine Unterschrift darauf.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BÜLENT CEYLAN zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das wie bereits erwähnt superfreundliche Management und dem Tourbegleiter für die tolle Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BÜLENT CEYLAN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Besuch des Fernweh-Parks

Die Abendvorstellung ist ein Riesenerfolg. Über 3000 Menschen wollen Bülent Ceylan live erleben. Die Freiheitshalle ist ausverkauft. Und das gleich zwei Mal. Zwischen beiden Vorstellungen aber läßt es sich Bülent nicht nehmen, am Samstag Nachmittag persönlich den Fernweh-Park zu besuchen und sich von dem multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt selbst einen Eindruck zu verschaffen. 

Samstag, 14.15 Uhr. Klaus Beer hat Bülent vom Hotel Central abgeholt und ihn mit seinem Begleiter in den nahen, nur 4 Fahrminuten entfernten Fernweh-Park gelotst. Das Wetter ist herrlich. Zwar noch immer kalt, aber die Frühlingssonne lacht vom strahlendblauen Himmel. Gesten Nachmittag während der Handabdrücke hat es gescheit, so dass man die Aufnahme in die „Signs of Fame“ nicht wie sonst immer direkt am Fernweh-Park vornehmen konnte.

Bunt leuchten die vielen Schilder, Ortsschilder aus aller Welt und die Star-Schilder, in der Sonne. Ein herrliches Bild. Bülent ist begeistert und läßt sich von Klaus in einer persönlichen Führung die wichtigsten Dinge zu einzelnen Schildern genau erklären. Denn jeder Schildergruß hat seine eigene Geschichte.

„Zuerst waren da natürlich die Ortsschilder, um die Welt auf einen Punkt zu projizieren und mit Blick darauf, in wenigen Schritten, eine Reise um die ganze Welt antreten zu können.“, sagt Klaus. „Dann kamen die Grußschilder der Stars dazu, die mithelfen, diese Friedensidee um die ganze Welt zu tragen. Später dann noch die Handabdrücke, als ganz spezielles Zeichen, ein symbolisches „Heben der Hände“ für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus. Und last not least die STAR-STERNE, ähnlich des Walk of Fame in Hollywood. Diese erhalten jedoch nur Prominente, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. Und im Gegensatz zu Holllywood sind diese nicht nur Glimmer und Glamour, sondern werden als Dankeschön für ganz besondere Dienste zum Wohle des Menschen auf dem „Boulevard der Humanität“ verliehen. Denn so heißt der kleine Starwalk am Fernwehpark.“

Star-Schild und Handabdrücke vor der Schilderkulisse

Klaus hat zu Bülents Besuch noch einmal das signierte Star-Schild und die Form mit seinen Handabdrücken mitgebracht. Eigentlich hätte man seine Aufnahme in die „Signs of Fame“ auch heute hier im Fernweh-Park selbst durchführen können, wie bei so vielen anderen Stars auch. Denn dann hat man gleich eine Beziehung von der geehrten Persönlichkeit zu dem Friedensprojekt auf den Bildern. Im Hintergrund der Aktion die Schilder, einfach Klasse. Doch das geht natürlich nur bei gutem Wetter. Da dies gestern aber zu unsicher war, ist man lieber auf Nummer Sicher gegangen und hat die Aktion backstage seines Auftritts in der Freiheitshalle durchgeführt. Doch heute lacht die Sonne und so können „Schild und Handabdruck“ doch noch vor der exotischen Schilderkulisse präsentiert werden.

Bülent und das WACKEN-Schild

Gestern Abend in der Vorstellung berichtete Bülent Ceylan von seinem Auftritt in WACKEN, dem „Mekka der Heavy-Metal-Fans“. Er spielte dazu auch Bilder auf der großen Videoleinwand ein. Als Klaus das sah kam ihm sofort die Idee…

Freunde des Fernweh-Parks, zugleich Hard-Rock-Fans, pilgern fast jedes Jahr nach Wacken und haben Klaus dieses Schild mitgebracht. „Da im letzten Jahr keine Gelegenheit mehr war, es im Fernwehpark anzubringen, wird es heuer, sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen, angeschraubt“, sagt Klaus. Bülent ist begeistert, dass auch WACKEN im Fernweh-Park vertreten ist.

Natürlich gibt`s auch Fotos damit. Wie auch vor Thomas Gottschalks Ortsschild und den lustigen und kuriosen Ortsnamen, die in einem eigenen Themenpark präsentierte werden.

Geschenke

Und dann gibt es Geschenke. Der vielen sogar. Klaus Beer hat die Fotos des Shootings von gestern Nachmittag schon gesichtet, bearbeitet und auf eine CD gebrannt, die er Bülent überreicht. Und vor einer Stunde schnell noch einige großformatige Abzüge zum Signieren anfertigen lassen.

Dann werden Autogramme getauscht. Diesmal signiert nicht der berühmte Comedystar, sondern Filmemacher Klaus Beer schreibt für Bülent eine persönliche Widmung auf die DVD seines neuen Films. Denn als Klaus ihn gestern gefragt hat, ob er sich auch für Nordamerika interessiert und Bülent dieses bejaht, zieht Klaus zur Überraschung heute seinen neuen Film „Shooting Wild West“ auf DVD aus der Tasche. Mit diesem Film hatte Klaus Beer im Herbst letzten Jahres, ebenfalls in der Hofer Freiheitshalle, Premiere – und ist jetzt damit auf Filmvortragsournee in Oberfranken unterwegs.

Klaus Beer bereist seit über 40 Jahren mit der Filmkamera die ganze Welt und hat mit TERRA FILM über 30 abendfüllende Reise- und Kulturfilme gedreht, darunter, neben den USA, über Indien, Nepal, Thailand, Ladakh, die Sahara, Australien, Neuseeland und viele Länder mehr. „In der Türkei war ich natürlich auch“, sagt er zu Bülent. „Dort habe ich vor vielen Jahren den Nemrut Dagi besucht, einen Berg mit den berühmten Steinköpfen, den Götterstatuen, die eine Kultstätte markieren, errichtet von König Antiochos, dem Herrscher des Kommagenenreiches. In Istanbul aber war ich leider noch nicht. Wir sind damals über Syrien und Jordanien bis zum Nemut Dagi gefahren. Heutzutage leider gar nicht mehr möglich… eine tolle Reise“, schwärmt der Weltenbummler.

Bülent Ceylans Besuch im Fernweh-Park ist ganz privat. Doch er bleibt natürlich nicht unerkannt. Passanten bleiben verduzt stehen, trauen ihren Augen nicht. Schnell werden Handys gezückt und Bülent um ein Selfie gebeten.

Eine junge Dame hat noch die Eintrittskarte der gestrigen Vorstellung in der Tasche und läßt diese signieren. Sie ist happy, ihn heute hier zu treffen und strahlt über das ganze Gesicht. Zwei Kinder bestaunen den Comedystar aus der Entfernung und trauen sich nicht, ihn anzusprechen. Sigi Obermüller führt sie zu ihm. Sie sind überglücklich. Klaus: „Man muß nur zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, nämlich dem Fernwehpark sein, denn dort kann man immer wieder die Stars, auch seinen ganz persönlichen Lieblingsstar, treffen…“

Plötzlich werden Bülent Ceylan zwei Mikrofone unter die Nase gehalten. Philipp Spiegel von Radio Euroherz und Kai Losert von Radio Plassenburg sind plötzlich da und interviewen den Comedystar über seinen Eindruck im Fernweh-Park und über seinen gestrigen Auftritt. Woher die beiden kamen, weiß Klaus nicht, da er, wie berichtet, die Medien über den Besuch von Bülent Ceylan im Fernwehpark nicht informiert hat.

Mittlerweile haben immer mehr Passanten Bülent Ceylan im Fernweh-Park erkannt und er gibt freundlich Autogramme, macht Fotos und unterhält sich mit den Besuchern. Als eine türkische Familie Bülent anspricht meint er: „Mein Türkisch ist aber nicht so gut…“ Macht nichts. Ein Blick von ihm, und alle Damen bekommen ein Kribbeln im Bauch… Sagte doch sogar Sigi Obermüller: „Was für ein hübscher Mann“.

Übrigens: Als Bülent Ceylan zwei Jahre später wieder in der Freiheitshalle auftrat, traf er sich wieder mit Klaus Beer am Fernweh-Park und gab dort eine Autogrammstunde.

Bülent Ceylan on Stage

Und hier noch einige Bildimpressionen von seinem Auftritt am Freitag Abend in der Freiheitshalle. Wie unsere Bilder zeigen, war diese bis auf den letzten Platz ausverkauft. Die Zusatzvorstellung dann einen Tag später ebenso. Kein Wunder – es war eine gigantische Show! Mit viel Pyrotechnik. Was für ein Erfolg für den Comedystar.

Am meisten lacht Klaus Beer, als Bülent sagt: „Das Schnitzel eines Deutschen muß so groß sein, dass es über den Tellerrand schaut und 3,50 Euro kostet… Eigentlich würden die Deutschen alles essen, wenn es nur billig ist und eine Zitrone drauf liegt…“

Auf der Bühne verkörpert Bülent Ceylan einige von ihm erschaffene Figuren. Einen „agressiven“ Hausmeister, den „Mompfreed“, das Klischee eine Türken namens „Hasan“ und später auch eine selbstverliebte Pelzhändlers-Gattin, die „Anneliese“. „Ich habe die Haare schön“, könnte man bei ihrem Anblick singen und Klasse ist auch ihr „Kiekser“. Und dann kommt Bülent Ceylan als „Yeti“ auf die Bühne. Dazu hat er in Sekunden sein langes, schwarzes Haar nach vorne gestreift und darüber eine Sonnenbrille gesetzt.

Bülent erzählt vor 3000 Zuhörern von seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“

Als Bülent Ceylan gegen Ende der Veranstaltung durch die Reihen geht, bleibt er, als er Klaus Beer entdeckt, bei ihm stehen. Vor 3000 Leuten erzählt er begeistert von seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“, von dem Eindrücken seiner Hände in feuchten Ton. Dieser Augenblick wird, wie man sieht, wie auch der ganze Abend, auf zwei große Videoleinwände übertragen.

Fire

Und dann gibt’s Feuer on stage. Mehrere Feuerröhren spucken hohe Feuersäulen. Und Bülent schüttelt bei Hard Rock Musik seine lange Haarpracht. Er rockt voll ab – und hat sich zuvor als Fan der Heavy Metal Szene geoutet. Mit Videobildern aus Wacken, wo er vor Tausenden von Hard Rock Fans einen Auftritt hatte. Die Überraschung zu WACKEN wird er dann einen Tag später, am Samstag, bei seinem Besuch im Fernweh-Park erleben – mit dem WACKEN-Ortsschild…

Fotos: Hartmut Böhringer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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