Sir Roger Moore

SIR ROGER MOORE kann eine über 50-jährige Karriere auf der Leinwand verzeichnen. Rund 100 Filmproduktionen verzeichnen seinen Namen und er gilt als das Paradebeispiel eines englischen Gentlemens..

SIR ROGER MOORE verkörperte so häufig wie kein anderer den weltbekannten Geheimagenten JAMES BOND 007 auf der Filmleinwand – insgesamt sieben Mal. Und auch seine früheren Rollen als Simon Templar (1962) und an der Seite von Tony Curtis in der TV-Serie „Die Zwei“ (1971) machten ihn einem Millionenpublikum bekannt.

Wenn SIR ROGER MOORE heute in der Welt unterwegs ist, dann nicht mehr auf der Jagd nach Bösewichtern, sondern für einen anderen guten Zweck: „In öffentlicher Mission“ für das Kinderhilfswerk UNICEF.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 15. März 2013.

Der Fernwehpark trauert um Roger Moore, der am 23. Mai 2017 im Alter von 89 Jahren in der Schweiz verstarb. Wir verneigen uns vor einem der großen Schauspieler, einem Weltstar, und werden ihn immer im Herzen bewahren.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Vereinsmitglied André Puchta traf Sir Roger Moore in Köln.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SIR ROGER MOORE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Hinweis: Diese Aufnahme eines Stars in die “Signs of Fame“ ist nicht mit all den anderen Star-Bilderstories gleichzusetzen. Es gab aus der Situation heraus kein vorher angefertigtes Star-Schild und auch keine Handabdruck-Aktion, die später nachgeholt werden sollte. Wenn Sie, liebe Leser und Leserinnen dieser Geschichte eine reale Bilderstory und Stimmungsbericht über die Ehrung eines Stars erleben wollen bitten wir Sie, sich an einer anderen Star-Ehrung auf unserer Homepage zu orientieren. Denn diese ist nicht die Regel. War aber eine Notwendigkeit, um diesen Weltstar, der nur ganz kurz in Köln weilte, ganz spontan in die „Signs of Fame“ verewigen zu können. Lesen Sie hier die spannende Jagd nach „James Bond“… 

Am 5. Juni 2009 beehrte der inzwischen zum Sir geadelte Roger Moore die Domstadt Köln mit seinem Besuch und mehrere tausend begeisterte Bücherfreunde folgten der Einladung zur Signierstunde des neuen Werkes „Mein Name ist Bond, James Bond“ in der Mayerischen Buchhandlung am Kölner Neumarkt. Leider erfuhr André Puchta, Fernwehpark Vereinsmitglied und früherer stellvertretender Vorsitzender des Vereins, z.Z. wohnhaft in Köln, erst kurzfristig von diesem Termin, so dass, anstelle eines sonst in Zusammenarbeit mit dem Management offiziell zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame “erstellten STAR-SCHILDES, ganz schnell reagiert und improvisiert werden musste.

„Nur 60 Minuten“

Bei Fernwehpark Initiator Klaus Beer klingelt das Telefon. André ist in der Leitung: „Roger Moore ist in der Stadt. Er gibt eine Autogrammstunde. In einer Stunde…“, sagt er. Doch zwischen Hof und Köln liegen 500 Kilometer einfach. Kein Star-Schild ist angefertigt, kein Ton für die Handabdrücke angerichtet. Und das Management weiß noch gar nicht, dass der „Fernweh-Park“ Roger Moore ehren will. Klaus: „André, Du bist mein bester Mann. Mach mal. Du hast 60 Minuten…“

Filmreife Bond-Action für die Ehrung

Und André legt los. Eine echte Herausforderung. Nachdem Klaus Beer von Hof aus das Hotel ausfindig gemacht hat, in dem Roger Moore im Moment noch für kurze Zeit anzutreffen ist, fährt Puchta ins Kölner Hotel „im Wasserturm “und knüpft einen ersten Kontakt zur freundlichen PR-Lady des berühmtesten Geheimagenten der Filmgeschichte, informiert sie über das europäische Friedensprojekt.

Nachdem sich auch der persönliche Manager anhand des englischsprachigen Fernwehpark Prospekts einen positiven Eindruck über die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojekts verschafft hat, erfolgt die Zusage, die Sir Roger Moore angebotene Ehrung anzunehmen und sich an der damit verbundenen Friedensaktion zu beteiligen.

Da sich der Schauspieler selbst aber nicht mehr im Hotel aufhält, springt Andrè in den nächsten Bus und fährt zur Buchhandlung…

Sir Roger Moore – ein Name – ein Weltstar – James Bond! Von ihm begeistert, belagern natürlich viele Roger Moore-Fans die Buchhandlung und stehen Schlange bei der Signierstunde. Als André eintrifft, ist kaum ein Durchkommen mehr.

Zeit für das Friedensprojekt „Fernweh-Park“

Nach dem offiziellen Teil widmet sich der Weltstar, der von seiner Ehefrau Kristina Thostrup begleitet wird, ganz dem „Fernweh-Park“, der heute wie geschildert, leider sehr improvisieren muß. Da auf Grund der Terminkürze kein offizielles Star-Schild zur Verfügung steht, signiert Sir Roger Moore ein kurzerhand von André Puchta mitgebrachtes Charityschild.

Auch die Fotoaufnahmen dazu fallen leider sehr spärlich aus. Bei einem offiziellen Fotoshooting zur Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ werden in der Regel zwischen 200 und 400 Aufnahmen „geschossen“. Dies ist aus besagten Gründen heute leider nicht möglich. So kann nur mit diesen wenigen Bildern die Aufnahme von Roger Moore in die „Signs of Fame“ dokumentiert werden.

Dazu bittet Andrè einer Angestellte der Buchhandlung, mit seiner kleinen Digicam zu fotografieren. Doch diese drückt  nur ein paar Mal auf den Auslöser. Als Klaus die Bilder sieht, ist er sehr enttäuscht. Die meisten sind unscharf, nur zwei brauchbare dabei. Klaus: „Und das ausgerechnet bei so einem Weltstar. Wenn ich diesen Termin vorher erfahren hätte, hätte ich den besten Fernwehpark Fotografen mitgenommen, Ralf, der die meiste Erfahrung mit der Aufnahme von Stars in die „Signs of Fame“ hat. Trösten können wir uns nur damit, das zumindest dokumentiert ist, dass SIR ROGER MOORE aus Überzeugung hinter der Ideologie des Fernweh-Parks steht und sich mit einem klaren JA daran beteiligt hat.“

Unser Bild zeigt Sir Roger Moore (links) mit Christiane Robyn und André Puchta vom Fernweh-Park Verein bei der Begegnung mit Sir Roger Moore.

STAR-SCHILD für SIR ROGER MOORE – nachträglich

Mit dieser provisorisch geleisteten Signatur und einem nachträglich erhaltenen PR-Bild, das freundlicherweise „Literaturtest“ Berlin zur Verfügung gestellt hat, wird ein offizielles Star-Schild entworfen, mit dem Sir ROGER MOORE Einzug hält in die Liga der Weltstars im „Signs of Fame“.

Von der Queen geadelt

Es gibt wenige, die ein offizielles Dankeschön so verdient haben wie er. Denn nach seinen schauspielerischen Erfolgen, mit denen er zum Weltstar aufstieg, engagiert sich Roger Moore als UNICEF-Sonderbotschafter. Hier unterstützt er in besonderer Weise notleidende Kinder in der Dritten Welt.

Für dieses große Engagement zur Hilfe am Nächsten erhielt der Filmstar 2003 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Auch darf er sich seit Juni 2003 „SIR“ nennen, da er von der Königin von England, Queen Elizabeth II,. zum Ritter geschlagen wurde.

Der Mann, der 7x den BOND spielte

Doch Roger Moore ist als Protagonist der 007-Reihe hier nicht allein zu finden im Fernweh-Park. Denn auch Sir CHRISTOPHER LEE, der 1974 mit ihm die zweite Bond-Story „Der Mann mit dem goldenen Colt“ drehte und ebenfalls den „Sir-Titel“ trägt, ist bereits im „Fernweh-Park“ vertreten.

Roger Moore verkörperte in folgenden Filmen den britischen Geheimagenten James Bond 007:

James Bond 007 – Leben und Sterben lassen (1973)

James Bond 007 – Der Mann mit dem Goldenen Colt (1974)

James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte (1977)

James Bond 007 – Moonraker (1979)

James Bond 007 – In tödlicher Mission (1981)

James Bond 007 – Octupussy (1983)

 

James Bond 007 – Im Angesicht des Todes (1985)

Initator Klaus Beer: „Da sich Mr. Moore laufend im Ausland aufhält, wird eine weitere persönliche Begegnung mit ihm wohl schwierig werden. Doch vielleicht ergibt sich irgendwann die Möglichkeit, dieses STAR-SCHILD noch einmal offiziell signieren zu lassen und dabei auch seine Handabdrücke ala´Hollywood nachzuholen.“

Denn diese beinhalten weit mehr als eine Ehrung in der Traumfabrik in L.A. Mit ihren Handprints werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport geehrt, sondern heben damit symbolisch die Hand gegen Rassismus und für den Frieden in der Welt. Und da hätte Sir Roger Moore in Köln sicher gerne mitgemacht, wenn da eine Tontafel zur Verfügung gestanden hätte…

Klaus Beer: „Wir danken Sir Roger Moore herzlich für seine spontane Bereitschaft, im „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts ein öffentliches Zeichen gegen Rassismus und für eine friedvollere Welt zu setzen. Leider haben ich versäumt, gleich danach für einen neuen Termin anzufragen. Man darf also nie etwas aufschieben und trotz laufend anderer Dinge muss man einfach gleich reagieren. So kam es wegen seines Ablebens nicht mehr zu der Handabdruck-Aktion.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.