Siegfried & Roy

SIEGFRIED FISCHBACHER stammt auf ROSENGHEIM und begann bereits mit acht Jahren mit Zauberkunststücken. Als Kellner am Gardasee trat er dort mit ersten „Zaubereien“ auf. 1959 heuerte er auf der „Bremen“ als Stewart an und begeisterte bald als Unterhaltungskünstler die Passagiere mit Zaubertricks.

ROY Uwe Ludwig HORN wurde in NORDENHAM geboren und fing im Alter von 13 Jahren ebensfalls auf der TS Bremen als Page an.

Beide lernten sich 1960 auf diesem Schiff kennen und traten dort gemeinsam mit Zaubeshows auf. Ihr Markenzeichen wurde der Gepard Chico.

1963 gastierten beide im Hamburger „Hans-Varieté-Theater“ , dann am Astoria-Theater. Danach folgte eine Tournee durch Europa, wo sie 1966 auch in Monte Carlo vor Fürstin Gracia Patricia auftraten – ihrem Durchbruch. Nach Paris, Las Vegas und Puerto Rico kehrten sie schließlich nach Las Vegas zurück, wo sie ein Engagement im Stardust bekamen. Sie erhielten erste Preise und Titel wie „Magier des Jahres“.

Von 1978 bis 1981 waren sie im Stardust mit der Show „Lido de Paris“ zu sehen. Danach gaben sie bis 1988 im „New Frontier“ über 3500 Vorstellungen, die alle ausverkauft waren. Auch in Japan und New York begeisterten sie ihr Publikum.

1990 starten Siegfried und Roy im Hotel Mirage ihre einzigartige Show in einem extra für sie gebauten Theater mit 1. 504 Sitzplätzen. Dabei wirkten mehr als 60 Personen und 27 weiße Tiger mit. Diese Show gilt bis heute als die erfolgreichste in den USA. Die „Siegfried & Roy Show at the Mirage“wurde vom Time Magazin als „Show of the Century” betitelt.

1997 eröffneten die beiden Illusionskünstler in der Hotelanlage des Mirage ihren “Secret Garden”, ein exotisch anglegtes Freigehege, in dem man bis heute u.a. weiße Tiger, weiße Löwen, Panther und Schneeleoparden bewundern kann.

Am 3. Oktober 2003 wurde Roy Horn während der Show von seinem Tiger Montecore schwer verletzt und teilweise gelähmt. Ab diesem Unfall beendeten Siegfried & Roy ihre gemeinsame Karriere.

SIEGFRIED & ROY gaben sie im Hotel Mirage 5.750 Vorstellungen, die von ca. 10,5 Millionen Zuschauern gesehen wurden. Das MGM Mirage Hotel nahm mit der Show lt. Wikipedia mehr als 1,5 Milliarden Dollar ein.

1999 erhielten S&R einen Stern auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood. Im Jahre 2000 wurden sie zu den besten Magiern des Jahrhunderts gekürt. Ihr Zauberwort lautete „SARMOTI“ (Siegfried And Roy, Masters Of The Impossible).

2003 erhielten sie den World Entertainment Award, den Siegfried, auch stellvertretend für Roy, in Hamburg von Michail Gorbatschow entgegen nahm.

Ihre Lebensgeschichte „Siegfried & Roy – Die Meister der Illusion“ wurde im IMAX-3D-Format verfimt.

S&R wurden u.a. mit der Aufnahme in der Hall of Fame der Scociety of American Magicians geehrt, sie erhielten einen Stern auf dem „Walk of Fame“, die Goldene Kamera, den Bambi, den Liberace Legend Award und das Bundesverdienstkreuz.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks am 10. Oktober März 2001.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf Siegfried backstage der Bühnenshow von „Siegfried & Roy“ im Hotel Mirage in Las Vegas.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von SIEGFRIED & ROY in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Leser unserer Homepage werden es sicher sofort bemerken. Diese Story ist anders als die bisherigen Begegungen mit Stars . Denn diese Geschichte reicht weit zurück in eine Zeit, in der es den Fernweh-Park noch nicht gab. Denn da wurde bereits die Grundlage gelegt zur persönlichen Verbindung von Fernweh-Park Initiator Klaus Beer zu Siegfried & Roy und der daraus folgenden Signierung von deren Heimtaortschildern ROSENHEIM und NORDENHAM. Doch beginnen wir von vorn. Back to the roots sozusagen…

Wie alles begann: Shake Hands mit Siegfried backstage der Show

Doch lassen wir in diesem Fall – da es ja sowieso eine ganz andere Geschichte ist – Klaus Beer selbst erzählen: Begonnen hat unsere Bekanntschaft mit meinem allerersten Bildband “Fernweh – mit der Kamera um die Welt“. Man schrieb das Jahr 1997. Meine Frau Erika und ich waren das 1. Mal mit einer Reisegruppe im Südwesten der USA unterwegs und führten diese entlang der legendären „Route 66“, über die ich einen Film gedreht und einen Bildband herausgebracht habe. Dabei besuchten wir auch die Glitzerstadt Las Vegas und die Show mit Siegfried & Roy. Doch ich wollte mehr. Nicht nur die Show sehen sondern auch „Siegfried & Roy“ persönlich zu treffen. Und dabei gab es damals den Fernweh-Park noch gar nicht…

Doch wie zu diesen Weltstars vordringen? Ich brauchte einen Aufhänger. Im Gepäck hatte ich meinen letzten Bildband „Fernweh – mit der Kamera um die Welt“, dessen Titel, man kann sagen, schon in Vorahnung passend zu dem zwei Jahre später folgenden „Park“ gewählt war. Ich fragte mich im Hotel Mirage, in der die Magic Show mit „Siegfried & Roy“ stattfindet, durch nach deren Geschäftsführung und Management der beiden Weltstars, hinterlegte meinen Bildband und ließ mir eine Telefonnummer eines Ansprechpartners geben. Nie dachte ich daran, dass es jemals klappen würde.

Da wir zwei Tage in Las Vegas waren, rief ich am anderen Morgen einfach mal an. Am Apparat war „Sharon“, die persönliche Sekretärin der beiden Weltstars, die plötzlich sagte: „Siegried & Roy gefällt ihr Buch sehr gut. Sie laden Sie herzlich ein, nach der Show Siegfried privat zu treffen.“ Ich konnte es kaum glauben.

Als ich sagte, dass unsere ganze Reisgruppe Karten für die Show hat und wir aus Deutschland seien, sagte sie, dass alle Mitreisenden mitkommen könnten.

Dies behielt ich aber für mich. Es sollte für sie eine Riesenüberrachung werden. Und so war es dann auch. Als die Show zu Ende war und über 1500 Besucher den Saal verließen, führte ich unsere Gruppe in eine andere Richtung. Große Augen. Fragezeichen. Ich steuerte auf eine Türe zu, bei der ich klopfen sollten. Und wirklich. Die Türe öffnete sich, eine freundliche Mitarbeiterin begrüßte mich und führte uns in einen Raum, in der wir warten sollten.

Kurze Zeit später war es soweit. Es erschien kein geringer als „Siegfried“, der uns herzlich begrüßte. „Wer ist Klaus“ fragte er… Seitdem bin ich mit Siegfried bekannt. Es folgten weitere Touren in den Südwesten der USA, noch zweimal über die Route 66 und dann in die Nationalparks. Auf jeder Reise war die Glitzerstadt LAS VEGAS mit dabei und jedes Mal fragte ich bei Sharon an, ob es wieder mit einem Shake Hands mit Siegfried klappen könnte. Und immer hieß es: „Sie erhalten Bescheid.“

Ein geheimnisvoller schwarzer Mann

Und jedes Mal erfolgte das gleiche, spannendes Ritual. Wir saßen auf unseren Plätzen und sind gespannt auf die Show. Obwohl ich sie schon kenne, ist sie immer ein großartiges Erlebnis. Gänsehaut pur. Diese Magic ist nicht zu überbieten. Aber ich wusste vorher nie, ob Siegfried uns empfängt.

Ein halbe Stunde vor Beginn mischten sich geheimnisvolle Gestalten mit Masken unter das Publikum und kleben jeden Besucher einen kleinen weißen Tiger auf die Kleidung. Sie sprechen kein Wort und verschwinden ebenso leise wie sie gekommen sind. Ich saß dann immer voller Erwartung im Saal. Klappt es diesmal wieder – oder nicht? Wenige Minuten vor der Show kam dann aber immer eine ebenso geheimnisvolle, schwarzgekleidete Gestalt auf mich zu und flüstete mir ins Ohr. „Eine schönen Gruß von Siegfried, er heißt sie herzlich in seiner Show willkommen und empfängt sie danach gerne privat…“ 

ABER: woher wusste der geheimnisvolle Fremde immer genau, wo ich saß? Da waren über 1500 Zuschauer im Saal. Und die reservierten Karten für die Gruppe waren zwar auf „Beer“ bestellt, doch wir waren 20 Leute. Und der Mysticman sprach nur mich an…“

5x Treffen mit Siegfried: Die Reisegäste können es nicht fassen

Die Show ist vorüber. Der Empfang findet backstage statt. Seit vielen Jahren schon lädt uns Siegfried nach der Vorstellung hinter die Bühne ein. Shake Hands und herzliches Willkommen. Fragen, wie es in Deutschland so läuft. Grüsse an „Rosenheim und Gottschalk“ hat es schon während der Show gegeben, ist ein Bestandteil des Programms bei der Begrüssung der deutschen Gäste.

Aber auch nach der Show bittet mich Siegfried, Grüße an Thomas Gottschalk auszurichten, da er im Fernweh-Park Prospekt gesehen hat, dass dieser auch im „Signs of Fame“ vertreten ist.

Selbst nach der anstrengenden zweieinhalb Stunden Show ist Siegfried immer guter Laune. Keine Spur von Müdigkeit. Meist ist er in einen schmucken Abendmantel gekleidet. In der Hand, eine Zigarillo.

Wenn wir als Reiseleitung zu unseren Filmschauplätzen unterwegs sind, fragt Siegfried unsere Gäste immer, „ob Erika und ich die Sache auch gut machen“. Die Reiseteilnehmer bekommen dann von ihm einen kleinen weißen Plüschtiger geschenkt. Und jedes Mal sind alle völlig aus dem Häuschen. Bleibt anzumerken, dass wir damals noch mit Rollfilmen, Diafilmen arbeiteten, Bildabzüge herstellten und diese dann einscannten oder nochmal abfotografierten. Man sieht es an der Bildqualtiät. Digitale Fotografie gab es damals noch nicht, bzw. steckte noch in den Kinderschuhen.

Auf dem Weg vom Mirage zurück ins Luxor, wo wir meist wohnten, gab es dann immer nur ein Gesprächsthema: „Das wir Siegfried einmal persönlich kennenlernen durften, das haben wir nie zu wagen geglaubt.“ „Und ich habe ihm sogar die Hand gegeben“, sagt eine Dame, „die werde ich jetzt 14 Tage nicht waschen“ „….wenn ich das zuhause erzähle…“ Auch Jahre später gibt es immer nur einen Satz: „Wir werden das nie vergessen, diesen Treffen mit Siegfried“.

Die Signierung von „ROSENHEIM und NORDENHAM

Dunkle Vorhänge. Samt. Sternenhimmel. Tausende von Lämpchen suggerieren ein Firmament. Laserstrahlen malen märchenhafte Formen auf eine kohlrabenschwarze Bühne. Aus grünen, geheimnisvollem Nebel erscheint ein Wort: SARMOTI. Beginn einer Show der Superlative, die 1.500 Zuschauer in den Bann zieht. Zwei Vorstellungen am Tag, viermal in der Woche. Seit dreißig Jahren. Siegfried & Roy sind die größten Illusionisten aller Zeiten. Der Inbegriff der Glitzerstadt Las Vegas.

Im Programmheft sind sie mit den Größen der Welt abgebildet. Mit Michael Jackson, Liz Taylor, Muhammed Ali, Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger- und mit dem Papst. Vor kurzem haben sie einen Stern auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood erhalten. Nun sind sie auch im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks verewigt.

Dass ihre Heimatstadt-Schilder extra nach Las Vegas eingeflogen werden – das haben Siegfried & Roy noch nie erlebt. Deshalb signieren sie auch mit Begeisterung und grüssen mit ihren Unterschriften Rosenheim, Nordenham und natürlich alle Besucher des Fernweh-Parks.

Für ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ setzten SIEGFRIED (Fischbacher) und ROY (Uwe Ludwig) ihre Unterschriften auf die Stadtschilder, die uns die Bürgermeister von Rosenheim und Nordenham für diese Aktion freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben, verbunden natürlich mit den herzlichsten Grüssen an ihre berühmten Bürger.

Die Show & Roy“ – Faszination, Staunen und Gänsehaut pur

Die Show: Eindrücke, Szenen, Gedankenfetzen. Mit schrillem Getöse nähert sich eine riesiges Sägeblatt. Fährt auf Roy hernieder. Zerteilt ihn in zwei Hälften. Roy wird auseinandergezogen. Auf der einen Seite sind sein Kopf und Oberkörper sichtbar. Bauch und Beine sind zwei Meter von ihm entfernt. Dazwischen ist: NICHTS.

Szenenwechsel. Ein Japanese-Girl wird in einem Kasten auf Schuhkartongröße zusammengedrückt. Keine zwei Meter von uns entfernt. Wir suchen nach der Lösung des Unerklärlichen…

Ja, und dann schweben sie. Siegfried an zwei Speeren kerzengerade in die Höhe. Er läßt einen los und dann den anderen. Und Roy wird wie von Geisterhänden in die Lüfte entführt. Beide schweben so elegant, so sphärisch, wie in einem luftleeren Raum. Dann zieht Siegfried einen Reifen über Roy, dort, wo eventuell Halteschnüre sein müssten…

Plötzlich erscheint ein Drache. Metergroß. Tonnenschwer. Seine Augen, stechende Scheinwerferkegel, bohren sich ins Publikum. Allein die technische Bühnenkonstruktion zu beobachten ist ein Erlebnis. Stahlarme bewegen Monstergebilde. Plattformen mit Tanzgruppen erscheinen, verschwinden im Boden.

Selten sind Siegfried & Roy allein auf der Bühne. Ein gigantisches Tanzassemble ist mit den Showelementen verwoben.

Als dann Siegfried & Roy in eine Blechtrommel steigen und der Dragon mit seinen Stahlklauen sie mitsamt der Tonne in der Luft zerquetscht, geht ein Aufschrei durch das Publikum. Doch kaum hat das Monster den beiden den „Garaus“ gemacht, tauchen sie im gleichen Augenblick unter den Zuschauern auf. Unglaublich!

Anmerkung: Bei einer Show passiert dann etwas, was ich in der vordersten Reihe bemerkte und nach mehrmaligen Erleben der Show sofort weiß, dass da etwas nicht stimmen konnte. Siegfried wurde durch die Blechszähne des Dragon verletzt, spielt aber weiter und erscheint bei der nächsten Szene mit einem Verband am Bein…

Als dann ein weißer Tiger in einem Glaskasten an einem Seil in die Höhe gezogen wird, der Behälter explodiert, die Seitenteile herunterklappen, das Tier verschwunden ist und der Tiger plötzlich in dem leeren Kasten vor mir wieder auftaucht, beginnt in meinem Kopf der Rock’n Roll. Das kann ich mir nicht erklären. Wenn da nur Nebel wären, oder eine größere Distanz zur Bühne, oder die kleinste Rechtfertigung für zweifelnde Gedanken. Diese brutale Offenheit verblüfft, hebt alle Logik aus den Angeln.

Und dann verschwindet noch ein bulliger Elefant von der Bühne, einfach so. „Bring back, bring back“ ruft es aus dem Publikum. Für Siegfried & Roy ist der Wunsch Befehl. Sekunden später ist er wieder on stage – als ob er nie weg gewesen wäre.

Die Show – das absolute Las Vegas Erleben

Nachts um halb zwei stehe ich wieder auf dem Strip. Funkelndes, flackerndes Neonfeuerwerk. Das Erlebte vermischt sich mit dem Zauber der Nacht zu einem Traum. Ich werfe einen Blick auf das riesige Werbeschild von Siegfried & Roy vor dem Hotel. André läßt sich vor der überdimensionalen Bronzeskulptur der Zauberkünstler fotografieren.

Der Wasserfall vor dem Mirage rauscht, und ein heißer Wind streicht durch die Palmen. Kann man dieses Gefühl einer Las Vegas Nacht beschreiben? Kaum. Man muß sie erlebt haben. Wie die Show von Siegfried & Roy.

Hommage an Siegfried & Roy im Fernweh-Park

Gnadenloser Szenenwechsel. Dunkelgrauer Himmel, Kälte. Deutschland hat uns wieder. Doch das Fernweh im Herzen nach Las Vegas ist jetzt auch optisch sichtbar.

ROSENHEIM und NORDENHAM, handsigniert von Siegfried & Roy, liegen vor mir. Einfach so an die Pfähle schrauben? Unmöglich. „Showgirls“ müssen her. A taste of Vegas im Fernweh-Park.

Die Cheerleadergirls der HofJokers, die auch schon mit einem Schildergruß vertreten sind, präsentieren die signierten Ortsschilder von Siegfried & Roy  Schilder und einen weiteren speziellen Schildergruß an die zwei großen Illussionskünstler und Weltstars: VIVA LAS VEGAS.

Einige Jahre später worde die Hommage an Siegfried & Roy dann nocheinmal mit dem berühmtesten Nostalgie-Ortseingangsschild der Glitzerstadt ergänzt.

Der Unfall

Am 3. Oktober 2003 passierte dann das Tragische. Roy wurde bei einem Unfall mit einem seiner Tiger schwer verletzt. Es heißt, dass Roy an seinem 59. Geburtstag auf der Bühne, während der Show, einen leichten Schlaganfall erlitt. Roy beschrieb in einem späteren Interview die Situation so, dass der weiße Tiger Montecore gespürt hätte, dass mit ihm etwas nicht stimmte und ihn deswegen an Nacken gepackt habe, um ihn von der Bühne in Sicherheit zu bringen. Dabei wurde Roy schwer verletzt. Er ist seitdem teilweise gelähmt. Auf Grund dieses Unfalls beendeten Siegfried & Roy ihre Bühnenkarriere. Der Tiger Montecore aber wurde nicht getötet sondern starb 2014 eines natürlichen Todes.

Klaus Beer weilte kurz nach dem Unfall wieder in Las Vegas und war auch am Haus von Siegfried und Roy, wo an dem großen Eingangstor Fans aus der ganzen Welt Hunderte von Blumensträuße und Genesungswünsche niedergelegt haben.

Privatempfang bei Siegfried Roy in deren Traumvilla

Als Klaus Beer wiedereinmal mit einer Reisegruppe in den Nationlparks unterwegs war, sagte er zu einem mitreisenden Freund: „Sei doch morgen früh um 11.00 Mal am Eingang des Hotels Mirage.“ Als André kommt, steigt Klaus mit ihm in ein Taxi. Als der ihn fragt, was er denn vor hat und wohin er denn mit ihm will sagte Klaus: „Zu Siegfried und Roy.“ André lacht laut. „Du spinnst, jetzt verarscht Du mich aber…“

Das Taxi verlässt den Strip und fährt in die Aussenbezirke von Las Vegas. Zehn Minuten später sind sie vor Ort. Von Palmen und blühenden Bouganvillen umgeben, residieren die deutschen Illusionskünstler am Stadtrand der Glitzerstadt, in der während ihrer 30-jährigen Bühnenpräsenz über 25 Millionen Menschen die spektakuläre Show SARMOTI („Siegfried and Roy, Masters of the Impossible) sahen. Erhalten normalerweise die Großen der Welt hier einen Privatempfang, so öffnet sich heute auch für Klaus Beer und seinem Freund Andrè das große schmiedeeisene Tor mit den goldenen Initialien S&R.

Als Klaus geklingelt hat und sich Sharon meldet sagt diese nach wenigen Sekunden. „Siegfried heißt Euch willkommen.“ André kann es nicht fassen…

Klaus: „Kaum haben wir die weiße Villa mit den hohen Palmen betreten, führt uns Sharon in einen Raum mit einem großen Mahagonieschreibtisch. Dahinter sitzt: Siegfried. Er heißt uns herzlich willkommen, erinnert sich noch an alle unsere bisherigen Begegnungen und öffnet plötzlich die Schublade seines Schreibtisches. Er zieht ein Hochglanzfoto hervor und signiert es „Für André aus München“. Obwohl André aus dem Fichtelgebirge stammt, aber jetzt in München lebt, erzäht er von dieser Stadt und Siegfried ist sofort begeistert. Lässt keinen Blick mehr von ihm.

Als er dann den Schreibtisch wieder schloß und ich kein Foto von ihm hatte sagte ich zu ihm. „Siegfried, ist es sehr unverschämt wenn ich Dich frage, ob ich auch so eines bekommen könnte?“. Siegried schaute mich an und sagte: „Na unveschämt warst Du doch schon immer… Schallendes Gelächter. Und er öffnete nocheinmal die Schublade und signierte auch eines für mich.“

„Zum Schluß gab es dann natürlich noch ein schönes Wiedersehensfoto mit Siegfried in seiner Villa. Und wie kann es anders sein. Mit eines Bild eines Tigers im Hintergrund.“

„Ich bin ein Graf…

„Die Treffen mit Siegfried waren immer das absolute Erlebnis. Denn oft stimmte Siegfried bei der Begrüßung folgendes Lied an, da er wusste, daß ich in den Nationalparks filme und fotografiere: „Ich bin ein Graf, ein Fotograf…“ Roy bekam ich privat bislang jedoch nie zu Gesicht. Dieser war nach der Show immer gleich verschwunden. Die Öffentlichkeitsarbeit machte immer Siegfried.“

HANDABDRÜCKE und STAR-STERN

Im Moment sind im Fernweh-Park nur die beiden signierten Schilder „Rosenheim und „Nordenham“ zu sehen. Die Handabdrücke von “Siegfried & Roy“ stehen noch aus. Doch diese sollen natürlich irgendwann einmal nachgeholt werden. Doch zu den beiden Ortsschildern auf gut Glück auch noch eine Tonschale nach Amerika mitzunehmen, war für Klaus einfach zu unsicher. Beer: „Damals aber wäre das sicher noch besser gegangen als heute. Durch die hohen Sicherheitsstufen in den USA eine Tonform durch die Security zu bringen, ist aktuell wohl gar nicht mehr möglich. So hoffe ich, dass die Handabdrücke von Siegfried und Roy, trotz dessen gesundheitlichen Beschränkungen, trotzdem einmal durchgeführt werden können. Vielleicht bei deren nächsten Besuch in Deutschland.

Denn: Siegfried und Roy würden von mir sofort einen STAR-STERN erhalten, wenn sie wiedereinmal in Deutschland sind. Denn für Ihr großes Engagement zur Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Planeten Erde müssen sie unbedingt auf dem „Boulevard der Humanität“ im Fernweh-Park verewigt werden. Als HEINO einen Stern erhielt, fragte er mich, ob ich denn auch Siegfried & Roy einen verleihen würde. Denn sie sind miteiander befreundet.“

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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