HOLGER MÜCK & SANDRA MÜCK

HOlGER MÜCK & SANDRA MÜCK – Sandra: Die Bühne ist ihr zu Hause. Von Kindesbeinen schon steht die gebürtige Vogtländerin auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“.

Holger: Neben den Auftritten mit Sandra leitet Holger Mück ein großes Orchester und begeistert damit alle Blasmusikliebhaber. Die Verbundenheit zur Egerländer Blasmusik zeigt das Orchester nicht nur durch ihre Musik, sondern auch optisch durch die original Egerländer Tracht. „Von ganzem Herzen Blasmusik“, so lautet das Motto von Solotrompeter Holger Mück und seinem Orchester, die ihrem Publikum Blasmusik auf höchstem Niveau bieten: „Unser Ziel ist es, den Klang und die Spielart der Egerländer Blasmusik zu erhalten und unserem Publikum näher zu bringen“.

Bereits mit sechs Jahren begann Holger, Trompete zu spielen. Die ersten öffentlichen Auftritte hatte er mit der Jugend- und Blaskapelle Buchach und bei den „Lustigen Musikanten“ des Ortes. Es folgte eine klassische Trompetenausbildung im Konservatorium Würzberg, danach führte ihn sein Weg zum Luftwaffenmusikkorbs 1 nach München-Neubiberg. Von 1998 bis 2004 leitete er die „Orchesterschule Rennsteig e.V.“, 2004 gründete er die „Brassonic-Bläserschule“ und legte zudem den Grundstein für sein „Egerländer Blasorchester“. Es folgte das „Orchester Holger Mück“. 2015 erschien sein Buch „Böhmisch mit Herz“. Zudem unterrichtet er als Workshop-Dozent in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden un in der Schweiz.

Und wo begegnen sich beiden passionierten Musiker Holger und Sandra? Natürlich auf der Bühne, wo Sandra und Holger herausfanden, dass sie sich musikalisch optimal ergänzen. Ihr erster gemeinsamer Fernsehauftritt wurde zu einem großen Erfolg. Es folgten zahlreiche Liveauftritte, gemeinsame Alben. Das Duo Sandra & Holger wurden zu TV- und Rundfunksendungen eingeladen. Neben vielen anderen Preisen wurden sie 2001 zum „Musikantenkaiser“ gekürt.

Sandra Mück selbst sagt: „Musik ist eine Sprache, die man auf der ganzen Welt versteht und die Menschen tief in ihren Herzen berühren kann! Musik ist meine Lieblingssprache!“ Und so begeistern neben den Instrumentalisten Sandra und Holger Mück als perfekt aufeinander abgestimmtes Gesangsduo auf der Bühne. Charmant, gekonnt und gewürzt mit Witz  führt Sandra Mück durch das Programm und schwingt den Bogen zu ihrem Mann und Orchesterchef. Auch die Trompetenlegende Walter Scholz ist über das Orchester Holger Mück des Lobes voll: „Ein fantastischer junger Dirigent und Musiker mit großem Können.“

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 01.05.2009.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen HOLGER MÜCK & SANDRA MÜCK im Fernweh-Park.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HOLGER MÜCK & SANDRA MÜCK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Seit Tagen lacht die Frühlingssonne vom dunkelblauen Himmel. Ein herrlicher Maientag. Alles grünt und blüht. Nicht schöner könnte das Wetter sein für die Ehrung der beiden sympathischen Künstler, die mit Töchterchen Heidi in den Fernweh-Park gekommen sind. „Da sind ja Mami und Papi“.  Die dreijährige Heidi, Sandras und Holgers ganzer Stolz, entdeckt auf dem Schild, das Fernwehpark Initiator Klaus Beer aus dem Auto geholt hat, ihre Eltern und ist begeistert. Freudig läuft sie darauf zu und Klaus und Erika Beer, die heute hinter der Kamera steht, haben den kleinen Goldschatz der Mücks sofort in ihr Herz geschlossen.

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“  So ist das bei vielen Startreffs über die Vorbereitungen dazu zu lesen. Doch wenn die Aufnahme eines Stars direkt im Fernweh-Park stattfindet, dann stellt sich die Frage nach der Suche einer passenden Location erst gar nicht. Die exotischen Welt-Panorama-Schilderkulilsse ist der schönste und beste Hintergrund, den man sich für das Shooting nur vorstellen kann.

Die STAR-SCHILD Signierung

Lady first. Als erster ergreift Sandra den Signierstift. Dann folgt Holger. Die beiden Künstler sind im Bühnenoutfit erschienen. Das ergibt schönere Bilder als mit Mantel und Schal, denn ursprünglich war die Ehrung Ende Oktober vergangenen Jahres angedacht. Doch da herrschte kein „California dream“-Wetter, so dass man auf 2009 verschob. So sind alle froh, bei so einen herrlichen Frühlingstag das Shooting durchführen zu können. Die dreijährige Heidi freut sich und jauchst und ist so goldig, daß sie eigentlich mit auf jedes Bild müsste.

Trompetenklänge schallen durch den „Schilderwald“

Dann holt Holger seine Trompete aus dem Kasten, denn die ist sein Markenzeichen, bestimmt seit Kindesbeinen an sein Leben. Musik ist seine Welt. Und so staunen die Passanten und Autofahrer am Fernweh-Park nicht schlecht, als plötzlich Trompetenklänge durch den „Schilderwald“ tönen. Holger Mück gibt eine Kostprobe seines Könnens.

So war im Fernweh-Park oft Staunen angesagt. Wie z.B. auch oft bei Schildübergaben, bei denen Vereine mit der Ziehharmonika aufspielten, ganze Chöre auftraten, sich Kids zu einem Flashmob trafen oder Künstler ein professionelles Musikvideo drehten. Denn eine solche Weltkulisse gibt es sonst nirgends in Deutschland, ja in ganz Europa nicht. Doch dem nicht genug. Einmal trotteten sogar zwei Dromedare über die Straße zum Fernweh-Park und Zirkusakrobaten zeigten dort ihr Können. Oft sah man die Schilder auch fast vor Menschen nicht, die Schildergüße aus aller Herren Länder übergaben. Über 150 Personen waren es sogar einmal aus den USA. Dann postierten auch mal chromblitzende Oldtimer mit ihren oft nostalgisch gekleideten stolzen Besitzern zwischen New York, Hongkong, Dubai und Rio und hübsche Cheerleader-Girls bauten sich zu einer Pyramide auf und tanzten mit glitzernden Puscheln. Weiter ließen sich Frischvermählte mit Brautkleid und Hochzeitsanzug von der „Welt“ zu ihrem gemeinsamen Lebensweg gratulieren – und natürlich immer wieder Stars, die vor der Schilderkulisse ihr Star-Schild signierten und ihre Hände in Ton drückten. Und wie in Hollywood wurden Star-Sterne in den Gehweg gesetzt – auf dem Roten Teppich umlagert von Presse und Fernsehkameras. Medienspektakel per excellance. Da ging was ab im Fernweh-Park… Viele Hofer blieben da oft kopfschüttelnd und mit offenen Mündern stehen und verstanden nicht, was sich da vor ihren Augen abspielte…

Der Fernweh-Park polarisiert

Das alles gab es eben nur im Fernweh-Park, der zu diesem Zeitpunkt noch in Hof stand. Doch dort konnten viele mit dem Friedensprojekt nichts anfangen, obwohl Hof damit ein Alleinstellungsmerkmal hatte, um das es von anderen Städten beneidet wurde. Viele Orte wollten die Touristenattraktion zu sich holen, sprachen von einem „PR-Schatz“. Da Hof den mit dem Fernweh-Park verbundenen einmaligen PR-Effekt, der der Stadt über 2000 Presseberichte weltweit und unzählige TV-Reportagen bescherte, nicht erkannte, zog der Fernweh-Park im Jahre 2017, auch auf Grund der morsch gewordenen Pfosten, in den benachbarten Markt Oberkotzau um. Dort setzte man, nach vielen Angeboten, auch von Berlin, alles daran, dieses tourististische Highlight in der Region zu behalten. Und so kommen ab 2018 Stars und Fernsehteam eben nach Oberkotzau, dessen Name nun durch den Fernweh-Park in positivster Weise in alle Welt hinauskatapultiert wird…

Fazit: Natürlich gab es am alten Standort auch Leute, die von dem Projekt begeistert waren. Dies waren aber eher Intellektuelle und zu zurückhaltend, um ihre Freude über das Projekt in ihrer Stadt, das Hof soviel kostenlose weltweite Werbung bescherte, nicht öffentlich zum Ausdruck brachten. So waren meist nur die Stimmen zu hören, deren Scheiberlinge ihre Meinung ohne jegliches Hintergrundwissen über die Ideologie des Projekts hinausblubberten. Emphathie erfuhr der Fernweh-Park in Hof eher nicht, dafür erhielt er überregional höchste Bedeutung und Anerkennung.

Bis heute polarisiert der Fernweh-Park. Man spricht von „Kulturerbe“ bis „Schrottplatz“. Initiator Klaus Beer: „Nur derjenige, der sich mit der Ideologie beschäftigt oder die Hintergründe auf der Fernwehpark-Website oder bei Führungen erfahren hat, kann das Projekt, das in keine Denkschablonen passt oder Vergleichswerte hat, verstehen… begreifen. Und genau deshalb, weil es eben nicht 08/15 entspricht und in jeder Stadt zu finden ist, wegen eben dieser Einmaligkeit, ist es so erfolgreich. Obwohl das Original in Watson Lake/Kanada tausendmal mehr Schilder aufweisen kann, wird der Fernweh-Park im Markt Oberkotzau in der Presse als weltweit einmalig bezeichnet, da es eine Botschaft verkündet: Flagge zeigt gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus, gegen Rechtsextemismus und Extremismus jeglicher Art sowie für die Erhaltung der Lebensräume auf unserem wunderschönen blauen Paneten Erde. Sprich: Zum Handeln aufruft für Umwelt- und Klimaschutz, sprich, der Vermüllung der Meere Einhalt gebieten will sowie dem Abholzen der Regenwälder…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HOLGER MÜCK & SANDRA MÜCK und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“ Doch Halt. Heute muss umgedacht werden. Denn nicht beide Hände eines Stars sollen in die graue Masse gedrückt werden sondern beide Künstler sollen je eine Hand darin verewigen.

„Und dann am besten mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Holger und Sandra kommen mühelos alleine zurecht.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Sandra und Holger je eine Hand im Ton verewigt haben ist die Spannung groß. Wie die Abdrücke wohl geworden sind? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da machen Sandra und Holger natürlich gerne mit. Und auch Klein Heidi hebt ihre Händchen dazu in die Höhe…

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzen oder oder eben „malen“ Sandra & Holger Mück ihren Vornamen zu ihrem Handabdruck in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Sandra und Holger Mück, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk, zumindest seit den Jahren, wo das Star-Schild nicht mehr aus Stahlblech, sondern aus leichterem Dibondmaterial besteht. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurück blicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Bummel durch den Fernwehpark

Nach dem offiziellen Teil folgt ein Bummel durch den Fernwehpark, auf den Sandra und Holger, und natürlich auch Heidi schon sehr gespannt sind. Besonders Heidi gefallen die vielen bunten Schilder, auf denen sie schon einige bekannte Gesichter, Musikkolleginnen und Kollegen aus dem Genre Volksmusik, erkannt hat, mit denen ihre Eltern bereits auf der Bühne standen.

Den DALAI LAMA kennt Heidi natürlich noch nicht. Dafür lassen es sich aber Sandra und Holger nicht nehmen, sich vor dem signierten Grußschild des großen Friedensstifters und Nobelpreisträgers fotografieren zu lassen.

Gespannt lauschen sie auch den Ausführungen von Klaus Beer, der so manche interessante Begebenheit und Anekdote über das Treffen der bislang über 200 Stars zu berichten weiß. Auch Karlheinz Böhm ist einer der Kandidaten, der demnächst für sein besonderes Engagement für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt, für sein Äthiopienprojekt „Menschen für Menschen“, einen STAR-STERN m Fernwehpark erhält, sagt Klaus. Und wenige Wochen später, am 17. Juni, ist es dann auch soweit. Karlheinz Böhm erhält auf dem Starwalk im Fernweh-Park, der „Boulevard der Humanität“ genannt wird, einen Stern verliehen.

Bei der Führung gelangt man auch zu den Grußschildern der beiden Weltstars Siegfried & Roy, dessen Show der Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer in Las Vegas schon achtmal gesehen hat und viele Male davon backstage von Siegfried empfangen wurde. Die beiden Heimatortschilder „Rosenheim“ (Siegfried) und „Nordenham“ (Roy) sind sozusagen eine Hommage an die beiden weltbekannten Illusionskünstler, denen die Erhaltung unseres Blauen Planeten ebenfalls sehr am Herzen liegt.

Fasziniert betrachten Sandra und Holger Mück die Vielzahl der Star-Tafeln und Schildergrüße aus aller Welt. Und ab und zu zückt Holger auch seine private Kamera und macht ein paar Erinnerungsbilder. Vor der großen Star-Wand hebt Holger dann seine Sandra in den Fernweh-Himmel, die Bilder dazu, sind in unserer Bilderstrecke zu sehen…

Nach der Führung durch die Schilderreihen die gebogene Bank, bei der man automatisch zusammenrutscht, gespendet vom Bund der Berliner, gerade recht. Etwas ausruhen und sich dabei wegträumen in fremde Länder  so soll es sein bei einem Bummel durch den Fernweh-Park. Denn das ist dessen Grundindee.

Last not least muß ein Foto mit dem Journalistenehepaar der Medienagentur „Kehr & Kehr“, Bettina und Karsten Kehr, noch sein, die extra aus Neukirchen angereist sind und die Story über die Aufnahme von Sandra & Holger Mück in die „Signs of Fame“ in einigen Zeitschriften unterbringen wollen.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit Holger und Sandra Mück zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von SANDRA & HOLGER MÜCK,  erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Erika Beer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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