Joachim Fuchsberger

JOACHIM „Blacky“ FUCHSBERGER wurde 2010 und 2012 mit der Golden Kamera und dem deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet und es gibt wohl keinen Preis oder Ehrung, die die beliebte Film- und TV-Legende nicht schon erhalten hat, darunter mehrere Bambis und das Bundesverdienstkreuz.

Seine Kinofilme aufzuzählen würde eine ganze Liste füllen. Er spielte u.a. in „08/15“ (1954), „BelAmie 2000“ (1967) oder „Feuer frei auf Frankie“ (1967), „Himmelfahrtskommando El Alamein“ (1968) sowie in vielen Edgar Wallace Filmen mit. Filmtitel wie „Der Frosch mit der Maske“ (1959), „Die seltsame Gräfin“ (1961), „Das Gasthaus an der Themse“ (1962), „Der schwarze Abt“ (1963) oder „Der Hexer“ (1964) sind untrennbar mit ihm als Kommissar, den er 13 mal verkörperte, verbunden, um nur einige der damaligen Straßenfeger zu nennen. Oder in der Persiflage auf die Wallace-Filme „Neues vom Wixxer“ (2007).

Joachim Fuchsberger moderierte u.a. große Samstagsabend Fernsehshows wie „“Der heiße Draht“, „Auf Los geht`s los“ oder die Talk-Schow „Heut` abend“, in der er über 300 Promis interviewte.

1972 war Fuchsberger bei den Olympischen Spielen Stadionsprecher, als er nach dem Olympia-Attentat die richtige Entscheidung traf, einen möglicherweise stattfindenden Terroranschlag bei der Schlußfeier nicht publik zu machen, um keine Massenpanik auszulösen.

1984 wurde Joachim Fuchsberger für die UNICEF tätig und hier erster deutscher Botschafter.

Von 1988 bis 2003 berichtete Fuchsberger im BR in 20 Sendungen in der auf ihn zugeschnittenen Reportagereihe „Terra Australis“  über Landschaften und Menschen in seiner Wahlheimat Australien.

Seine Ehefrau GUNDULA KORTE war selbst Schauspielerin und wirkte in einigen Filmen mit, bis 1957 ihr Sohn Thomas geboren wurde, der 2010 auf tragische Weise starb.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 15. März 2013.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Der Fernwehpark trauert um Joachim Fuchsberger, der am 11. September 2014 im Alter von 87 Jahren in München-Grünwald verstarb. Wir verneigen uns vor einem der größten deutschen Schauspieler und werden ihn immer im Herzen bewahren.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Joachim Fuchsberger in Grünwald bei München.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JOACHIM FUCHSBERGER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE + VIDEO (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie in voller Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew treffen Joachim Fuchsberger und dessen Ehefrau Gundula im Forsthaus Wörnbrunnn, nicht weit von Grünwald entfernt.

Zur Durchführung der Ehrung stand Klaus Beer mehrmals mit Fuchsbergers Gattin im Telefonkontakt, bis schließlich ein geeigneter Termin in dem großangelegten Forsthaus  gefunden wurde. Die Fuchsbergers luden die Fernwehpark Crew zum gemeinsamen Mittagessen ein.

Als Klaus Beer im Forsthaus ankommt und in Gastzimmer Ausschau nach den Fuchsbergers hält, traut er seinen Augen nicht. Am Nebentisch sitzt MAX GREGER mit seiner Gattin, die ebenfalls dort zu Mittag essen. Als Klaus den berühmten Bandleader sieht, der in den 60iger Jahren mit seinem Orchester in keiner großen TV-Show fehlte, begrüßte er ihn mit der Frage, ob er sich denn noch an die Handabdruck Aktion erinnere. Greger sagte: „Na klar“ und weiter: „Sie sind doch der Herr Beer“. Klaus: „Das war unglaublich. Wir haben uns nur einmal im Leben bei seiner Aufnahme in die Signs of Fame in der Fichtelgebirgshalle Wunsiedel zusammen mit Hugo Strasser und Abros Seelos gesehen und Max Greger errinnerte sich noch an meinen Namen.“ Klaus schmunzelnd: „So eine Handabdruck-Aktion bleibt halt einfach unvergessen – oder ich…“

Dann gibt es eine herzliche Begrüßung mit Gundula Fuchsberger und ihrem Mann, der wenig später den Raum betritt. Klaus überreicht Frau Fuchsberger eine Orchideen Topfpflanze, die er zuvor in einem Blumengeschäft in Grünwald gekauft hatte. Das war zufällig der gleiche Laden, in dem Frau Fuchsberger Stammkunde ist. Dort gab man ihm den Tipp, dass Frau Fuchsberger Orchideen liebt. Und so konnte Klaus Beer Gundula Fuchsberger gleich mit den richtigen Blumen eine Freude machen.

Während des anschließenden Mittagessens hat man ausreichend Gelegenheit, sich ausgiebig zu unterhalten. So erzählt Joachim Fuchsberger zum Beispiel, dass er, jetzt 86-jährig, wieder an einem neuen Buch schreibt. Drei hat er bereits heraus gebracht: „Denn erstens kommt es anders… Geschichten aus meinem Leben“, “Altwerden ist nichts für Feiglinge“ und „Bis an seine Grenzen – und darüber hinaus“.

Wie „Blacky“ zu seinem Namen kam

Dabei verrät er Klaus auch, wie er zu dem Namen „Blacky“ kam. Als Klaus ihn danach fragt, sagt er: „Wollen Sie das wirklich genau wissen? Es ist eine längere Geschichte“: Sie beginnt im Krieg. Fuchsberger absolvierte eine Ausbildung als Fallschirmspringer, erwarb in Judo den 1. Dan (Klaus erinnert sich an eine Fernseh-Szene, in der er seinen Interviewgast, Lieselotte Pulver, mit einem Judogriff auf Kreuz legte), wurde Nahkampfausbilder und kam nach dem Krieg in sowetische, US-amerikanische und britische Kriegsgefangenschaft.

„Mein Spitzname stammt aus dieser Zeit, da mein Einsatzname damals „Jackie“ war“, erzählt Fuchsberger. „Als ich einmal von einer netten Veranstaltung nicht heimgehen wollte, redete damals eine französisch sprechende Freundin auf mich ein und sagte dabei versehentlich „Komm doch Blacky…“ Danach geriet der Name fast in Vergessenheit. Als ich Jahre später als Ersatzsprecher beim Bayerischen Rundfunk einige Versprecher hatte, wurde ich zum Prgrammdirektor gerufen der mich ermahnte, vor den Sendungen keine Blackies (Black & White Whisky“) zu trinken. So kam der Namen wieder zum Vorschein, der dann auch blieb…“

Heimweh nach Australien

Von dem gemeinsamen Mittagessen gibt es keine Bilder, denn da war man ganz privat und das sollte auch so bleiben. Zwischen Griesnockerlsuppe und vegetarischen Hauptgang mit Rösti überreicht Klaus Joachim Fuchsberger seine DVD „TransAustralia – Rotes Abenteuer Outback“. Diesen Film hat Filmemacher Klaus Beer vor vielen Jahren noch auf Zelluloidmaterial gedreht und nun auf DVD herausgebracht. Denn Fuchsberger berichtete von 1988 bis 2003 für eine vom Bayerischen Rundfunk auf ihn zugeschnittenen Sendereihe mit dem Titel „Terra Australis“ in 20 Reisefilmreportagen über down under. Darin porträtierte er Menschen und Landschaften in seiner Wahlheimat. Das heißt, er besitzt auch die australische Staatsangehörigkeit und wurde 1999 vom tasmanischen Premierminister für seine Verdienste zum „Ehrenbotschafter für Tourismus“ ernannt.

Wenn also Klaus Beer an „Fernweh“ denkt so ist das bei Joachim Fuchsberger das Gegenteil: Heimweh. Klaus zu ihm: „Von Australien fasziniert mich die unendliche Weite. Dachte ich früher, die Entfernungen in Amerika sind schon groß, so muten die, war man einmal in down under unterwegs, fast wie ein Sonntagsspaziergang an…“

Fuchsberger Ayers Rock

„Der Ayers Rock hat mich auch fasziniert“, sagt Klaus, doch Fuchsberger antwortet. „Diesen Namen mag ich nicht, es ist der Uluru“. Das freut Klaus, denn sein multikulturelles Friedensprojekt „Fernweh-Park“ steht für die Erhaltung der Lebensräume der Menschen und deren Sitten und Gebräuche zu respektieren. In diesem Fall den heiligen Berg der Aborigines, dem Uluru, mit entsprechender Würde zu begegnen. So hat Klaus bewußt diesen Berg nicht bestiegen. „Und die Kuppen nicht weit davon entfernt heißen Katajuta“, sagt Fuchsberger. Klaus: „Ja, die kenne ich auch. Das heißt „viele Köpfe“. Denn die Steinkuppeln sehen aus der Ferne wie die Köpfe von Menschen aus…“ So haben sich zwei gefunden, die über Australien und die Welt philosophieren und sich viel zu erzählen haben…

Die STAR-SCHILD Signierung

Nach dem Essen wäre zwar ein Sofa gut, doch jetzt muss erst noch „gearbeitet“ werden. Klaus hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken.

An dieser Stelle möchte die Fernwehpark Crew dem Besitzer und Betreiber des Forthaus Wörnbrunn, Herrn Franz Schmidt, ein herzliches Dankeschön sagen, da dieser für die Ehrung von Joachim Fuchsberger sozusagen den gesamten Gebäudekomplex zur Verfügung gestellt hat. „Suchen Sie sich einfach einen Raum aus, der für Sie am besten geeignet ist“, sagt der Inhaber. Fündig wurde Klaus dann in dem angrenzenden großen Haus, wo eine weiße Wandfläche den idealen Bildhintergrund bildet. So ist alles bestens vorbereitet und Klaus führt Herrn und Frau Fuchsverger in diesem Raum.

„Was soll ich jetzt tun?“ fragt Joachim Fuchsberger, „denn ich will immer genau wissen, was ansteht“, sagt er. Da sieht man eben den Vollprofi. „Einfach hier signieren“, sagt Klaus und dreht dabei das Star-Schild entsprechend, damit „Blacky“ gut unterschreiben kann.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JOACHIM FUCHSBERGER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame – Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Wie immer erklärt Klaus zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend. Klaus: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Und auch hier soll er aufzeigen, wie heftig der Druck für das optimale Ergebnis sein soll. So drückt Klaus auch bei Joachim Fuchsberger ein paar Mal kurz aber kräftig auf dessen Finger… Und Joachim Fuchsberger ist selbst nicht zimperlich, schon sich nicht und nimmt schon mal die Handfläche der anderen Hand zur Hilfe, um auch den Handballen, der immer die Problemzone ist, tief in die graue Masse zu quetschen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Joachim Fuchsberger die linke Hand im Ton verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Joachim Fuchsberger gerne mit. Dann müssen die Prints nur noch signiert werden.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Joachim Fuchsberger, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausgabe Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf unendlich viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Übrigens: Joachim Fuchsberger bestand darauf, dass sein Erinnerungschild von den „Machern“ des Fernweh-Parks signiert wird, was Klaus Beer und Kamerafrau Sigi Obermüller dann auch gerne taten.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JOACHIM FUCHSBERGER und seiner liebenswerten Gattin zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf und ein befreundeter Journalist der Fuchsbergers Bilder machen, steht Fernweh-Park Assistentin Sigi Obermüller hinter der Filmkamera, die Klaus heute einmal mitgebracht hat. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machen wir bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute“.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Akton von JOACHIM FUCHSBERGER und Kollegen wie Markus Lanz und Ottfried Fischer mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Autogrammstunde, ganz privat

Nach der Handprint-Aktion folgt noch eine kleine private „Autogrammstunde“. Klaus bittet Joachim Fuchsberger, symbolisch für seine vielen Kinofilme, eine Filmspule zu signieren.

Da Fuchsberger von der ganzen Aktion doch sehr in Anspruch genommen wurde, möchte Klaus es dabei belassen. Obwohl das Fernwehpark Starmobil draussen auf dem Parklplatz steht verzichtet er darauf, Joachim Fuchsberger zu bitten, auch darauf noch zu unterschreiben. Man muss erkennen, wenn einmal der Punkt erreicht ist, an dem Schluß sein muss. Denn man möchte ja wie bereits erwähnt bei den Stars immer in guter Erinnerung bleiben.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JOACHIM FUCHSBERGER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Ralf Standke

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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