Marie-Luise Marjan und LINDENSTRASSE-Stars

Sie ist untrennbar mit Deutschlands erfolgreichster Fernsehserie verbunden: Seit Folge 1 (Sendetermin: 08. Dezember 1985) steht MARIE LUISE MARJAN als „Helga Beimer“ in der TV-Kultserie „LINDENSTRASSE“ vor der Fernsehkamera.

Sie war nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg ab 1960 an den großen Schauspielhäusern in Deutschland und in der Schweiz engagiert. In Paris, Hamburg und Hollywood absolvierte sie zudem Lee-Strasberg-Seminare.

Seit 1959 war sie in zahlreichen Filmen, TV-Serien und Fernsehspielen zu sehen. U.a. in dem Fassbinder-Film „Berlin Alexanderplatz, in der „Schwarzwaldklinik“, im „Traumschiff“, im „Tatort“ oder in der ARD Fernsehsehserie „Eigener Herd ist Goldes wert“.

Weiter ist sie UNICEF-Botschafterin Deutschland und Kuratoriumsmitglied von Plan International (Patenschaften Dritte Welt).

Marie-Luise Marjan erhielt im Laufe Ihrer Karriere viele Auszeichnungen, darunter Telestar, Bambi, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 19. September 2007.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Marie-Luise Marjan und die Lindenstraße-Stars in den Filmstudios Köln-Bocklemünd.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MARIE-LUISE MARJAN und die LINDENSTRASSE-Stars in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Bilder, um sie hochauflösend in voller Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Auf Einladung des Pressebüros der „Lindenstraße“ trifft Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew die beliebte Schauspielerin in den Filmstudios von Köln-Bocklemünd, wo die gesamte Häuserzeile der TV-Kultserie aufgebaut ist.

Die LINDENSTRASSE kann sich als die erste Endlosserie im Deutschen Fernsehen bezeichnen und hat Fans aus vielen Ländern der Erde um sich geschart, die seit Jahren keine Folge der erfolgreichsten „Seifenoper“ versäumen. Die LINDENSTRASSE wurde zum Wegbereiter weiterer TV-Serien, die jedoch nicht an diesen Erfolg, ja Kultstatus, anknüpfen konnten. So kann sich die LINDENSTRASSE auf die Fahne schreiben, Fans auf der ganzen Welt zu haben und zur Bildung beizutragen, da z.B in China mit diesen TV-Folgen Deutsch gelehrt wird.

Erfinder der „Lindenstraße“ ist der Regisseur HANS W. GEISSENDÖRFER, der in den ersten 31 Folgen auch Regie führte und ebenfalls in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks aufgenommen wurde. Ja mehr noch, Geißendörfer hat das völkerverbindende Friedensprojekt sogar persönlich besucht. Neben dem Regisseur und MARIE LUISE MARJAN wird ein großer Teil der Lindenstraßen-Darsteller, die heute am Set weilen, ebenfalls in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Auf der Suche nach dem richtigen Hintergrund

Als nach fünf Stunden Fahrt das Fernwehpark Starmobil vor dem Studiogelände vorfährt klingelt bei Klaus Beer das Handy. „Herr Beer, sind Sie schon in Köln? Frau Marjan hat Drehpause und erwartet Sie bereits.“ Besser hätte das Timing nicht sein können. Aber der Anruf bedeutet auch: Hetze pur. Denn bevor Klaus einen Star trifft, muss zu allererst die Location für das Shooting gefunden und entsprechend vorbereitet sein.

Nach der offizellen Begrüßung durch die stv. Presseleiterin Ilonka von Wisotzky werden zwei Star-Schilder, eine Stellage, die Tonschale mit dazugehörigem Hocker und natürlich die Kameras in das Studio geschleppt. Jetzt muß alles fix gehen. Doch Klaus sieht auf einen Blick: Das wird heute nicht einfach werden. Denn in einem der vielen Lindenstraßen-Zimmer möchte Klaus die Ehrung nicht durchführen, da hier der Hintergrund zu unruhig ist. Überall Schränke, Bilder, Regale – Wohnung eben. Klaus braucht aber eine freie Wandfläche, damit beim Fotografieren kein störender Hintergrund von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenkt. Doch eine Wand, die noch nicht als Lindenstraße-Zimmer dekoriert ist, ist nicht zu entdecken. Und die Zeit drängt. Frau Marjan wartet bereits…

Also fetzt Klaus druch das ganze Studio und checkt in Windeseile alle Gänge und Ecken. Endlich stößt er auf eine große Tafel, deren weiße Fläche der ideale Hintergrund für die Fotos bildet.

Umwerfende Herzlichkeit

Kaum sind die Vorbereitungen für die Fotoaufnahmen getroffen, kommt Frau Marjan auch schon. Die Schauspielerin freut sich auf Ihre Ehrung und empfängt die Fernwehpark-Crew mit einer umwerfenden Herzlichkeit. Sie scheint für alles offen zu sein, was auf sie zukommen wird. Interessiert verfolgt sie die Ausführungen von Klaus Beer, der mit Hilfe des Fernwehpark Prospekts nocheinmal in Kürze die Ideologie des völkerverbindenden Friedensprojets auf den Punkt bringt. Marie Luise Marjan ist beeindruckt von der Idee und Aussage des Fernweh-Parks und davon, wieviel Kolleginnen und Kollegen aus Film und Fernsehen schon alle im „Signs of Fame“ verewigt sind. 

Die STAR-SCHILD Signierung

Über zwei Jahre hat die Fernwehpark Crew auf diesen Augenblick warten müssen. Denn es sind nicht immer alle Schauspieler am Set. Und so ein Tag wie heute ist sehr selten. Insgesamt 11 Protagonisten sind anwesend, die alle für eine Weihnachtszene in der „Acropolis“ drehen. Darunter auch Marie-Luise Marjan, die als „Mutter Beimer“ natürlich nicht fehlen darf.

Zwei Star-Schilder

Als das Pressebüro der „Lindenstraße“ Klaus Beer von diesem Glücksfall unterrichtete, nahm dieser natürlich sofort die Gelegenheit wahr, soviel wie nur mögliche Darsteller im „Signs of Fame“ zu verewigen. Doch für jeden Lindenstraße-Star ein eigenes Star-Schild anzufertigen ist aus Kostengründen nicht möglich. Der Fernweh-Park, der nur auf Idealismus basiert und völlig kommerzfrei ist, kann nur durch Sponsoring am Leben erhalten werden. So hat Klaus heute zwei Star-Schilder mitgebracht. Eines für Marie-Luise Marjan und ein weiteres, auf dem alle Lindenstraße-Stars abgebildet sind.

Mit Freude signiert Marie-Luise Marjan als Erste ihr Konterfei auf dem Gruppenfoto. Noch fehlen die Unterschriften der anderen Kolleginnen und Kollegen wie Moritz A. Sachs, in der Rolle als Sohn Klaus, Ludwig Haas alá „Dr. Ludwig Dressler“, Knut Hinz als „Hajo Scholz“, Domna Adamopoulou als „Elena Sarikakis“ oder Bill Mockridge, in seiner Lindenstraßen-Rolle als „Erich Schiller“, um nur einige zu nennen. Diese werden nach Auskunft der Presseleiterin nach und nach eintreffen und bei ihrer Abbildung unterschreiben.

Noch ahnt Marie-Luise Marjan nicht, dass es mit dem Signieren gleich noch weitergeht. Denn als Klaus erfuhr, dass die beliebte „Mutter“ der Kultserie am Set ist hat er sofort reagiert. Er rief in der Redaktion der Lindenstraße an, bat um ein entsprechendes PR-Foto der Schauspielerin und ließ innerhalb von zwei Tagen ein zusätzliches Star-Schild für sie anfertigen. Die Überraschung ist gelungen. Die sympathische Schauspielerin freut sich sehr über Ihr eigenes Star-Schild.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift auf den beiden Schildern folgen die Handabdrücke. Ihr signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MARIE-LUISE MARJAN und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen… und am Schluß gibt`s natürlich noch weitere Aufnahmen, wo Lindenstraße-Stars ihr Konterfei auf dem Gruppenbild signieren.

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Da Marie-Luise Marjam wissen möchte, welche Kraft sie aufwenden muß, damit sich die Konturen ihrer Hand auch wirklich gut im Ton abzeichnen, soll das Klaus am besten einmal aufzeigen. Und so drückt dieser einmal kurz, aber fest auf die Hände von „Mutter Beimer“…

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Marie-Luise Marjan die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht noch…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da würde Marie-Luise Marjan sicher geren mitmachen, wenn es Klaus nicht vergessen hätte. Irgendwie hat keiner mehr an diese weitere Pose gedacht. Denn während der Handprint-Aktion kamen schon einige weitere Lindenstraße-Darsteller, die auf dem Gruppenfoto unterschreiben wollten und jetzt einfach mit zusehen, wie „Mutter Beimer goes to Hollywood“…

Und wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Marie-Luise Marjan ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die LINDENSTRASSE – Stars signieren.

Nachdem Marie-Luise Marjan mit der Handprint-Aktion fertig ist, holt Klaus nocheinmal das Schild mit dem Gruppenfoto hervor, das nun von den anderen Lindenstraße-Stars signiert werden soll.

Die Schauspielerin REBECCA SIEMONEIT-BARUM, die in der TV-Serie in der Rolle der „Iffi Zenker“ zu sehen ist, sagt als Erste Hallo. Auch Rebecca stellt Klaus anhand des Fernwehpark Prospekts das Friedensprojekt vor. Interessiert verfolgt die Schauspielerin die Erklärungen und ist sofort von ihrer Teilnahme an dieser schönen Sache überzeugt.

Als nächster Darsteller der „Lindenstraße“ kommt AMORN SURANGKANJANAJAI zum Signieren. Klaus Beer hat heute einen harten Tag. Insgesamt elf Mal muß er in knappen, aber informativen Worten den Protagonisten die Idee und Bedeutung des völkerverbindenden Friedensprojekts nahebringen. Denn diese wurden im Gegensatz zu Frau Marjan vorher nicht über den Fernweh-Park informiert.

Amorn ist gut drauf. Auch er signiert mit Freude sein Bildnis. Er erzählt, dass er sogar in Bangkok, wo er lebt und immer zwischen der thailändischen Metropole und Köln hin- und her pendelt, von deutschen Fans auf der Straße erkannt wird. Begeistert vom Fernweh-Park, präsentiert Amorn neben dem Lindenstrasse-Schild auch das aktuelle Prospekt des Fernweh-Parks.

Und er erzählt von Till Schweiger, der seine Schaupielkarriere in der „Lindenstrasse“ startete. Klaus Beer: „Schon lange stehe ich mit dem Management von Till Schweiger in Verbindung und wir sind dran, auch mit ihm einen Termin zu seiner Aufnahme in den „Signs of Fame“ zu finden.“ Hinweis: Bereits ein Jahr später hat es dann auch mit Til im Rahmen der BRAVO-Supershow in Nürnberg geklappt. Hier die Schweiger-Bilderstory.

Vater ja, Sohn Luke nein

Dann folgt Lindenstrasse-Star BILL MOCKRIDGE, der in der Rolle des „Erich Schiller“ in der Fernsehserie zu sehen ist. Bill ist Kandadier und interessiert sich natürlich sehr für den Original Sign Post Forest in Watson Lake, der die Inspiration für das Equivalent in Deutschland war. Klaus Beer: „Obwohl Watson Lake über 50.000 Schilder vorweisen kann, kann sich der Fernweh-Park mit seinen knapp 3.000 Schildern jedoch als weltweit einmalig bezeichnen, da wir eine Botschaft verkünden und den „Signs of Fame“ involviert haben. Das alles gibt es in dem kanadischen Schilderwald nicht.“

Als zehn Jahre später Bill Mockridges Sohn LUKE MOCKRIDGE selbst als Stand-Up Comedian bekannt wurde und Klaus Beer ihn in für seinen tollen Karrierestart ehren und ihn in die Reihe der vielen bereits im „Signs of Fame“ verewigten Comedykollegen aufnehmen wollte, erhielt er vom Management die Antwort: „Herr Mockridge möchte sich an Ihrem Projekt nicht beteiligen…“ Und das, obwohl Luke direkt in Hof auftrat, in der Freiheitshalle, wo Klaus Beer schon viele Stars in die „Signs of Fame“ aufgenommen aufgenommen hat…

Und dann kommt ER – jetzt würden sicher viele Mädchenherzen höher schlagen, stünden sie an der Stelle von Klaus. HERMES HODOLIDES ist jetzt zum Signieren an der Reihe. Er spielt in der „Lindenstrasse“ den „Vasily Sarikakis“. Natürlich präsentiert auch Hermes gerne das Star-Schild der „Lindenstraße“, und setzt mit seiner Teilnahme und Unterschrift neben seiner Ehrung auch ein öffentliches Zeichen für den Frieden in der Welt. Überhaupt passt die „Lindenstrasse“ hervorragend in das völkerverbindende Projekt, treffen doch hier viele verschiedene Nationen aufeinander.

Dann erscheint DANIELA BETTE. Daniela hat die Rolle der „Angelina Buchstab“ erst seit einiger Zeit übernommen und ist leider auf dem Gruppenfoto noch nicht abgebildet. Das tut der Signierung aber keinen Abbruch. Klaus bittet die bezaubernde Daniela, einfach auf einer freien Stelle zu unterschreiben.

Mit KNUT HINZ, alá „Hajo Scholz“ ist jetzt die Hälfte der heute am Set anwesenden Darsteller beim „LINDENSTRASSE-Schild“ eingetroffen, um selbiges zu signieren. Als Knut Hinz von der Pressesprecherin wissen möchte, um was es bei dem Fernweh-Park in Einzelnen geht, sagt diese: „Laß Dir das mal von Klaus Beer erklären, der bringt das alles bestens auf den Punkt.“

Über die Bedeutung des Fernwehparks zu informieren ist für den Initiator kein Problem. Klaus hat schon so viele Leute über die Ideologie aufgeklärt, da es für dieses aussergewöhliche Projekt in Deutschland, ja ganz Europa, keine Vergleichswerte und Denkschablonen gibt. So ist auch Knut Hinz sofort begeistert und macht gerne mit.

Die Kultserie in Bildern und Presse

Nach „Hajo Scholz“ geht es zum Essen in die Kantine. Die langen Gängen zu den Redaktionsräumen zieren unzählige Bilder, die die Darsteller in einzelnen Rollen zeigen, darunter auch Fotos von den Dreharbeiten selbst.

Auf dem Weg zu den „Lindenstrasse-Zimmern“ gibt es eine Pinwand, an der die aktuellen Artikel angebracht werden, die in Zeitungen und Zeitschriften über die TV-Serie erscheinen. Darunter auch ein Artikel über die Patenschaft von Marie-Luise Marjan zu einem kleinen Mädchen in Vietnam, von dort Frau Marjan gerade kam, wie sie Klaus Beer bei der Handabdruck-Aktion erzählte. „Ich kann noch nicht so gut in die Knie, bin im Flugzeug an einen Servierwagen gestoßen und das tut noch etwas weh.“

Betritt man das Studio durch die große Glastüre, fällt sofort ein Bildnis auf, das ein goldener Rahmen ziert. Es ist das Foto von HANS-W. GEISSENDÖRFER, dem Produzenten der erfolgreichen TV-Serie, der, ebenfalls begeistert von dem Projekt „Fernweh-Park“, nach dem Besuch in Köln versprochen hat, persönlich nach Hof zu kommen. Er möchte u.a. vor Ort sehen, wie seine Serie im „Signs of Fame“ dargestellt wird. Natürlich erhält Geißendörfer, wie erwähnt, auch ein eigenes STAR-SCHILD.

Welch ein Zufall. Gerade als Klaus Beer das Poster „Der alte Mann und das Straßenmädchen“ mit „Dr. Ludwig Dressler“ fotografiert, kommt LUDWIG HAAS aus einem der Produktionsräume. Gerne stellt er sich zu seinem Bildnis für ein Foto zur Verfügung. LUDWIG HAAS in der Rolle des „Dr. Ludwig Dressler“ ist in der TV-Serie ein Mann der ersten Stunde und spielt seit der Folge eines Autounfalls nur noch im Rollstuhl.

Ludwig Haas ist von der Ideologie des völkerverbindenden Fernweh-Park so begeistert, dass er dem Friedensprojekt mehrmals viel Erfolg und weiterhin viel Durchhaltevermögen für diese schöne Sache wünscht. Es gibt Shake Hands über dem Star-Schild. Klaus Beer: „Wir haben zu danken Herr Haas und wünschen Ihnen und der Serie noch weiterhin viel Erfolg.“

Nach und nach treffen weitere Darsteller der „Lindenstraße“ ein. Jeder dreht in einem anderen Zimmer und Treffpunkt in den Drehpausen ist das zu signierende Grußschild. MORITZ A. SACHS, in der Rolle als Sohn „Klaus Beimer“, ist der achte Darsteller, der heute in den Kulissen der „Lindenstrasse“ sein Bildnis signiert. „Ach ja, für diese Gruppenaufnahme mußte ich damals sogar aus dem Ausland einfliegen“, erinnert sich Moritz, als er das Bild sieht.

GISELLE VESCO in der Rolle der „Hilde Scholz“ ist ein zierliches Persönchen und pendelt zwischen Köln und Berlin, wo sie wohnt, hin und her.

CLAUS VINCON verkörpert in der TV-Serie „Käthe“ „Georg Eschweiler“. Er ist nicht allein gekommen, ein kleines Hündchen folgt ihn auf Schritt und Tritt. Und wie bei jedem Darsteller bittet der Fernwehpark Fotograf um einen Blick mit Stift in die Kamera.

Jetzt fehlt nur noch DOMNA ADAMOPOULOU, welche „Elena Sarikakis“ spielt. Der von Frau von Wisotzky perfekt erstellte „Signierplan“ hat super funktioiniert. Mit Domna Adamopoulou hat sich die 11. Darstellerin des heutigen Drehtags auf dem Starschild der „Lindenstrasse“ mit ihrer Unterschrift verewigt.

Wie erwähnt, wird es nie ganz zu schaffen sein, alle Schauspielerinnenn und Schauspieler unter einen Hut zu bringen, doch 11 hochkarätige Darsteller an einem Tag zu treffen, ist einfach fantastisch. Da alles so harmonisch verlaufen ist erhält die Fernwehpark Crew von der Pressechefin das Angebot, nocheinmal kommen zu dürfen, wenn wiedereinmal viele Protagonisten am Set versammelt sind, um den Rest der Unterschriften zu vervollständigen. Bis dahin wird ein Duplikat des Lindenstrasse-Starschilds im Fernweh-Park ausgestellt. 

Die Star-Mobil Signierung

Nachdem alle Lindenstraße-Stars auf dem Gruppenfoto unterschrieben haben, trifft Klaus Beer nocheinmal Marie-Luise Marjan und fragt diese, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das vor dem Studio parkt. „Mache ich doch gerne noch“, sagt sie. „Ich habe noch etwas Zeit bis zum nächsten Dreh“.

Das Auto ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Doch auf der Kühlerhaube findet sich noch ein Plätzchen, auf dem Marie-Luise Marjan ihre Unterschrift setzt.

Die Fernweh-Frage

Auf dem Weg zum Star-Mobil stellt Klaus Beer Marie-Luise Marjan auch die „berühmte“ Fernweh-Frage: „Was verbinden Sie mit dem Begriff „Fernweh?“ Was ist ihr absolutes Fernweh-Reisetraum, in welches Land oder Stadt würden Sie gerne einmal fahren?“

Frau Marjan überlegt. Ziemlich lange. Dann sagt sie: „Das ist nicht so einfach. Ich liebe Sonne, den Duft von Blumen, den Blick aufs Meer. Mederiane Landschaft, mederianes Feeling…“

Sie kommt gerade aus Vietnam, von ihrem Patenkind, hat auch schon in Traumlandschaften gefilmt, z.B. war sie auf dem „Traumschiff“ unterwegs. Kennt Amerika. Doch auch auf Nachfrage, kann ihr Klaus Beer Marie Luise Marjan kein konkretes Land oder Stadt entlocken. Doch warum auch. Die Frage ist damit beantwortet. Mederianes Feeling ist Lebensfreude, bedeutet, auf besondere Art mit schönen Dingen und Natur in Harmonie zu leben. Ein Traum auf jeden Fall, den man sich ohne viel Flugkilometer absolvieren zu müssen zwischendurch immer mal leisten kann.

Blick hinter die Kulissen der LINDENSTRASSE

Nachdem Marie-Luise Marjan auch das Star-Mobil signiert hat, ist der offizielle Teil der Aufnahmen der „Lindenstrasse“-Stars beendet. Nun ist Zeit, in einer Führung die vom Bildschirm her bekannten Locations persönlich in Augenschein zu nehmen. Und wie alles im Film, ist auch hier alles Illusion.

In einer großen Studiohalle reihen sich unter einem Himmel aus Scheinwerfern Zimmer an Zimmer, die spontan für die einzelnen Folgen genutzt werden.

Die Handlung spielt in München – gedreht wird in Köln

Die Handlung spielt in München, gedreht wird jedoch in einer ganz anderen Stadt, nämlich in der Medienstadt Köln-Bocklemünd. Auf dem dortigen WDR-Studiogelände ist fast die gesamte Außenkulisse als Fassadenattrappe aufgebaut.

… So wird in den Lindenstrasse-Zimmern nie Richtung Decke gefilmt, denn es gibt dort keine

Die nachgebildeten Häuserfassaden sind Kulissen. Nur einige Geschäfte und Läden, wie die Caf´s „Bayer“ und „Moorse“ oder der „Humanitas“-Laden oder ein Frisörsaloon sind ausgestattet, da man durch die Fensterflächen in das Innere sehen kann. Die anderen Spielszenen finden in den Studios statt, wo sämtliche Wohnungseinrichtungen nachgestellt wurden – mittels verschiebbarer Wände, wie unsere Bilder zeigen. Darüber ein Himmel aus Scheinwerfern. Würde die Kamera nur knapp über eine gewisse Höhe der Zimmer schweifen, würden darüber die Gestänge mit den Scheinwerfern sichtbar werden. So wird in den Lindenstrasse-Zimmern nie Richtung Decke gefilmt, denn es gibt dort keine.

Eingefleischten Lindensstrassen-Fans wird jedes der hier gezeigten Zimmer sicher etwas sagen und manche wissen genau, in welcher Folge dieser Raum zu sehen war.

In der großen Studiohalle reiht sich Zimmer an Zimmer. So gelangt man etwa von Mutter Beimers Küche aus direkt ins Badezimmer von Andy Zenker. Das Treppenhaus aus Haus Nr. 3 versteckt sich hinter dem Vorhang der Bühne des griechischen Restaurants „Akropolis“. Auch sind die einzelnen Wohnungen nicht bauplanmäßig konzipiert, tragende Wände gibt es nicht. Über allem ein Himmel aus Stahlgerüst, bestückt mit Hunderten von Scheinwerfern.

Eine Vielzahl von Kameras steht für den heutigen Dreh auch im „Akropolis“, das Klaus natürlich auch fotografiert. Doch diese Bilder sind im Moment für eine Veröffentlichung tabu, da diese Folge erst zu Weihnachten ausgestrahlt wird. Da Klaus Beer nach der Begegnung von bislang über 200 Stars am Set, auf Galas, Pressebällen oder bei TV-Sendungen weiß wie man sich da zu verhalten hat, wird sich in dieser Story natürlich auch strikt an die Wahrung von Geheimnissen gehalten.

Nach 10 Jahren – endlich veröffentlicht

Auf Grund des Umzugs des Fernweh-Parks von Hof in den Markt Oberkotzau im Jahre 2017 erhält das Friedensprojekt auch eine neue Homepage. Und dazu wird jede Geschichte in Text und Bild völlig neu aufbereitet.

So können, nach über zehn Jahren, nun auch die Bilder, die 2007 für eine Veröffentlichung tabu waren, gezeigt werden:

In Memoriam an Else Kling

Klaus Beer geht von Zimmer zu Zimmer, sprich: von Kulisse zu Kulisse. In einer – Nostalgie pur: Ein altes Radio aus einer der ersten Folgen – und ein Erinnerungsbild an die unvergessene Else Kling.

Danach Ernüchterung für alle Lindenstrasse-Fans. Eines unserer Bilder zeigt auch einfach mal die Studiogänge mit den Rückwänden der Zimmer, in denen laufend gedreht wird. Schon toll, wenn man das in echt sieht und der Illusion beraubt wird, das der Dreh in einem echten Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche oder Kinderzimmer stattfinden würde…

Der Besuch in den Filmstudios der „Lindenstraße“ war ein tolles Erlebnis. Der „Fernweh-Park“ bedankt sich herzlich für den überaus freundlichen Empfang und Betreuung.

Ein Original „Lindenstrasse“ Schild

Wenn dann im Fernweh-Park die LINDENSTRASSE eine eigene Präsentation erhält, wird neben dem STAR-SCHILD der Lindenstraße-Darsteller und den eigenen Star-Schildern von MARIE-LUISE MARJAN und HANS W. GEISSENDÖRFER auch ein Original STRASSENSCHILD mit der Aufschrift „Lindenstrasse“ den „Auftritt“ der beliebten Fernsehserie im „Signs of Fame“ abrunden.

Da solch ein Schild jedoch auf dem ganzen Studiogelände nicht aufzutreiben war, hat Klaus Beer nach einem Anruf im Rathaus München die Schilderherstellerfirma genannt bekommen, die die Strassenschilder anfertigt. Um die Lindenstrasse-Präsentation im Fernweh-Park optisch zu vollenden, hat sich die Firma Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH bereiterklärt, ein Original Münchener Straßenschild mit der Aufschrift „Lindenstrasse“ zu sponsern und für diesen Zweck extra neu anfertigen lassen. Dafür sagen wir vom Fernweh-Park unseren herzlichsten Dank.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MARIE-LUISE MARJAN und all den weiteren „Lindenstraße“-Stars zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Danke aber auch an das superfreundliche Pressedame der „Lindenstraße“-Produktion für die gute Zusammenarbeit vor Ort. Denn nur mit einem offiziellen Termin und Akkreditierung kann so eine Aufnahme in die „Signs of Fame“ überhaupt stattfinden.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von MARIE-LUISE MARJAN, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

„PILGERSTELLE“ für Fans

Die Lindenstraße-Schilder sind natürlich gleich zu sehen. Und wie, welch ein Auftritt.

Die „Lindenstraße“ erhielt einen eigenen „LINDENSTRASSE“-Pfahl, an dem die Star-Schilder des Produzenten der erfolgreichsten TV-Soap, HANS-W. GEISSENDÖRFER, von „Mutter Beimer“, MARIE-LUISE MARJAN, und den Schauspielerinnen und Schauspielern der Serie prangt, zusammen mit einem Original Emaille-Straßenschild der LINDENSTRASSE. Wenn das nicht ein toller „LINDENSTRASSE“-Pfahl ist? Und so ist dieser auch schon des öfteren Anlaufstelle für viele „Lindenstrasse“-Fans gewesen, die die Schilder wie wild fotografierten und filmten…

Fotos: Hartmut Böhringer

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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