Michael Gwisdek

MICHAEL GWISDEK zählt zu den ganz großen Charakterdarstellern und zu einem der profiliertesten Schauspielern Deutschalnds. Er ist aus der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Gwisdek studierte 1965 an der staatlichen Schauspielschule Berlin und hat in der früheren DDR neben Theaterengagements an namhaften Bühnen bereits in über 100 Filmen mitgewirkt.

Nach der Wende spielte er u.a. in mehreren „Tatort“-Folgen, auf dem Traumschiff und in Kinofilmen mit, wie z.B in „Good Bye, Lenin!“ Seine Filmografie ist ellenlang und kann nur in Auszügen wiedergegeben werden, z.B.: „Spur des Falken“ (1968), „Till Eulenspiegel“ (1975), „Das unsichbare Visier“ (1981), „Der Fall Bachmeier“ (1984), „Die Spur des Bernsteinzimmers“ (1994), „Sieben Monde“ (1998), „Nachtgestalten“ (1999), „Vaya con Dios“ (2002), „Die Luftbrücke“ (2005), „Barfuß“ (2005), „Elementarteilchen“ (2006), „Das Wunder von Berlin“ und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008), „Visus- Expedition Arche Noah“ (2011), „Jesus liebt mich“ (2012), „Männerhort“ (2014), „Altersglühen“, „Miss Sixty“ (2014), „Die letzten Millionen, wenn das Altenheim in Lotto gewinnt“ (2014). „Das Traumschiff Kanada“ und „Unser Traum von Kanada“ (2015), „Kundschafter des Friedens“ (2016), „Das schweigende Klassenzmmer“ (2018).

Ende der 1980 Jahre begann er auch als Filmregisseur zu arbeiten. Für seine erste Regiearbeit „Treffen in Tavers“ erhielt er beim 6. Nationalem Spielfilmfestival der DDR den Preis für den besten Film mit Einladung nach Cannes. Auch sein Sohn Robert Gwisdek ist Schauspieler. Er war in erster Ehe mit der Schauspielerin Corinna Harfouch verheiratet, seit  2007 mit der Schriftstellerin Gabriela Gwisdek, geb. Lehmann.

Michael Gwisdek erhielt viele Auszeichnungen, darunter den Deutschen Filmpreis, Silberner Bär, Ernst-Lubitsch Preis, Deutscher Fernsehpreis, Paula Preis, Goldener Ochse (Lebenswerk), Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten für besondere Leistungen im Film- und Fernsehbereich.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 29. August 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Michael Gwisdek in Schorfheide bei Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von MICHAEL GWISDEK in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer traf MICHAEL GWISDEK das erste Mal am 21. Mai 2004 bei der Aufnahme des Hollywood Star-Regisseurs Roland Emmerich („Independence Day“) in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks im Rahmen der Filmpremiere seines neuen Katastrophen Blockbusters „The day after tomorrow“. Klaus Beer war von 20th Century Fox zu der Premierenvorstellung in den Kosmos Ufa-Palast Berlin eingeladen worden. Dort schritt der große Schauspieler mit vielen anderen Stars und Sternchen über den Roten Teppich.

Und schon damals stand fest: Irgendwann einmal wird sich die Gelegenheit bieten, Michael Gwisdek ebenfalls in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekts aufnehmen zu können.

Und an diesem Termin arbeitete auch Waltraud Raubold, „Signs of Fame“ Staragentin der Neuen Bundesländer aus Auerswalde bei Chemnitz, die den Schauspieler schon mehrmals traf und in regen Kontakt mit seiner Frau Gabriela stand, die gleichzeitig seine Managerin ist.

Wiedersehen nach 14 Jahren

Und endlich ist es soweit: Vierzehn Jahre später, am 29. August 2018. Es war nicht leicht, einen geeigneten Termin zu finden. Denn der Schauspieler war wochenlang zu Dreharbeiten unterwegs und auch jetzt steht in wenigen Tagen schon wieder eine neue Filmproduktion in Mallorca an. Gwisdek ist ein gefragter Schauspieler, nach wie vor und immer mehr. Der privat stark berlinernde Mime ist vom Bildschirm und von der Kinoleinwand nicht mehr wegzudenken. „Kommen Sie doch einfach zu uns nach Hause, nach Schorfheide“, sagte Gabriela Gwisdek am Telefon und ludt die Fernwehpark Crew zu sich in ihr Haus ein, ganz privat.

Früh um  5.45 Uhr ging es los. Von Hof über Chemnitz, um dort die Staragentin Waltraud aufzugabeln, die natürlich dabei sein muss. Denn sie war es ja, die diesmal den Kontakt zu den Gwisdeks vermittelt hatte.

Als das Auto des Fernweh-Parks in Schorfheide, Ortsteil …  (wird hier natürlich nicht verraten) eintrifft, findet man ihr Haus zuerst nicht. Man fährt dran vorbei, denn es liegt in einem Waldgebiet, in denen gut voneiander abgeschirmt die anderen Anwesen sich in das dichte Grün schmiegen. Klaus ruft deshalb schnell man an. Michael Gwisdek selbst ist am Telefon und bescheibt die Einfahrt zu seinem Haus: „Es ist ein Blockhaus, noch Baustelle, wir sind erst vor kurzem eingezogen…“ „Aha, an dem Tor sind wir doch gerade vorbei gefahren“, sagt Klaus, als wieder umgedreht wird und man die Suche nochmal nach dieser neuen Beschreibung startet. Endlich ist es gefunden.

Gabriela Gwisdek begrüßt die Fernwehpark Crew herzlich, öffnet das Tor und Werner, der heute wieder hinter der Videokamera steht, darf das Fernwehpark Auto auf das Grundstück fahren. Oben aus dem Fenster winkt Michal Gwisdek den Gästen vom Fernweh-Park zu.

Klaus, Waltraud und Sylvia, die Fernwehpark Fotografin, gehen die Aussentreppe zu dem Blockhaus hoch. Oben angekommen, stehen sie auf einer großen Terasse. Mit Blick auf den das Haus umgebenden Wald. Dichte Büsche, hohe Bäume, zwischen denen die Wasserfläche eines Sees schimmert. Wunderschön. Man hat den Eindruck, mitten im Wald zu wohnen. Klar, dass das den Gwisdeks gefällt. Eine richtige Waldoase. Später, beim gemütlichen Zusammensitzen: „…haben ja mit dem Traumschiff in Kanada gedreht. Ist unsere große Leidenschaft, diese Landschaften dort…“

Und dann kommt Michael. Er trägt Jeans, eine hellbraune Flauschjacke und seine obligatorische Basecap. Heute in Rot. „Na, dann kommt doch erstmal rein, wollt ihr nen Kaffee, Wasser, Saft?“ Herrlich diese Stimme zu hören. Dieses berlinern. Echt Gwisdek. Seine Frau bringt Getränke und man schaut sich erstmal ein bischen um. „Wir haben das Haus extra höher, auf einem Hügel gesetzt, um es von dem unten auf der Wiese liegendem Gästehaus abzuheben“, sagt er. Und man sieht einen kleinen Teich, in dem aber nicht seine berühmten Kois schwimmen. „Die waren ja ganz wo anders, nicht weit von hier entfernt“, sagt Michael.Denn das ist nicht sein berühmter Garten, den er bereits in einem Buch „Tritt ein in meinen Garten: Prominente laden ein“ vorgestellt hat. „Soll alles noch werden…“ sagt er. „Wieder werden. Wenn wir spät abends da waren, dann wollten wir nicht erst wieder alles zusammenpacken und in unsere Hauptwohnung gehen müssen. Ist war nicht weit, aber das war nervig. Da haben wir gesagt, das hier soll unser wirkliches Zuhause werden.“ So stehen im Keller, wo das Heimkino wieder installiert werden soll – da kann man so schön den Dolby Surround aufdrehen, niemanden stört`s – noch viele Umzugsschachteln und auch auf dem Grundstück des früheren Abenteuerspielplatzes herrscht noch teilweise Baustelle. Es gibt also noch viel zu tun im Hause Gwisdek.

Und was Klaus, der einmal Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Kameramann oder irgendwas beim Film oder Fernsehen werden wollte, nur nicht Sparkassenangestellter, Hauptsache was künstlerisches, kreatives, bei der Führung durch das Haus der Gwisdeks da sieht, begeistert ihn. Viel Holz, ein Fußboden mit großen Steinplatten, alles rusikal. Wie auch die Küche, die selbst zusammengestellt ist und die mit dem Essbereich, bestehend ebensfalls aus einem großen, robusten Holztisch, ins Wohnzimmer übergeht. Dort sind ein Cowboyhut mit Wild West Utensilien in einem Eck trapiert. Die Wohnlandschaft mit zerknüllten Kissen, in denen vor kurzem noch geräkelt wurde, ist des Schauspielers Fernseh Kuschelkule. Neben dem Großbildschirm hängt ein Boxsack. „Da hau ich immer mal drauf, wenn ich vorbei gehe“, sagt der Schauspieler.

Seelenverwandschaft

Und obwohl Klaus das bevorstehende Shooting unter den Nägeln brennt und er erst immer gern die Arbeit erledigt weiß, um sich dann in Ruhe unterhalten zu können, muss er dem prominenten Gartenfan auch seine Leidenschaft gestehen, ebenfalls mit Begeisterung Gartenlandschaften anzulegen. „Immer wenn ich von einer Reise heimkomme und mich von der Arbeit an dem auf der Tour entstandenen neuen Film entspannen will, baue ich das nach, was ich auf der Reise gesehen habe. In Miniatur. Und da wir in den USA, in Arizona, Nevada, Utah, New Mexico in Wüstengegenden unterwegs sind, habe ich anstelle von Gemüse und Radieschen einen Wüstengarten – und Steinverbot von meiner Frau. Denn unser Garten besteht zu siebzig Prozent nur aus Sand, Kies und Steinen. Und diese müssen so liegen, sind so arrangiert, als hätte das die Natur selbst gemacht. Dazwischen sprudeln künstliche Wasserläufe.“  Denn für Klaus ist die Natur selbst der größte Architekt.

Und so sieht das auch Michael Gwisdek. „Ich gestalte meine eigene Natur. Alles muss so aussehen, als hätte sie es selbst getan. Ich helfe nur ein bischen nach.“ So beschreibt er sein „gärtnern“, das man aber als handfeste Landschaftsarchitektur bezeichnen kann. Nicht umsonst hat er früher einmal Dekorateur gelernt. Man sieht`s, spürt`s, bemerkt`s, an allen Ecken. Selbst die Steine in seinem Garten müssen Moos tragen. „Die Wege ergeben sich von selbst“, sagt er. Nichts ist akkurat. Und er schneidet und biegt selbst so manchen Ast so, dass es gut aussieht und als ob die Natur es gemacht hätte. Dieses gleiche Denken hat auch Klaus und ist deshalb von Michael Gwisdeks Hobby hellauf begeistert. Später, nach der Handprint-Aktion, wird man aber noch weitere Gemeinsamkeiten finden…

Auf der Suche nach der passenden Location

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Klaus fragt, ob man damit einverstanden ist, gleich zur Tat zu schreiten. „Sonst hab icke viellicht später keine Lust mehr dazu“, berlinert Michael und die Fernwehpark Crew beginnt, das Star-Schild, Stellage, die Tonform, dessen Untergrundgestell, einen kleinen roten Teppich und zwei große Fototaschen mit den Kameras vom Auto auf die Terasse zu schleppen.

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff vorher die richtige Location ausgesucht. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch diese Beschreibung gilt für die heutige Bilderstory nicht. Es herrschen andere Voraussetzungen. Denn man beschließt, das Shooting auf der Terrasse durchzuführen, mit Blick hinunter in den Garten auf auf die Bäume. „Darf ich diese Liege etwas verrutschen?“ fragt Klaus. Denn deren Holzgestell harmoniert nicht mit der Stellage, auf der das Star-Schild steht. Gesagt, getan. „Oh, die zweite Gartenliege links ist auch noch im Bild“. „Kein Problem“, sagt Frau Gwisdek und auch diese wird in den hinteren Teil der großen Terasse verbannt. Doch da steht noch ein kleiner, leerer Beistelltisch. Klaus erlaubt sich, diesen auch schnell an die Hauswand zu stellen, hebt ihn hoch, und plötzlich macht es „klirr“. Ein Glas mit einer Duftkerze zerbricht auf dem Boden. Klaus rutscht das Herz in die Hose. Wo kam die denn plötzlich her? Das Tischchen war doch leer. Doch dieses hatte noch ein Unterfach und da stand, nur einsehbar wenn man sich bückte, das Kerzenglas.

„Wenn ihr fertig seid, ist meine Wohnung demoliert, ich hab`s geahnt“ witzelt Michael Gwisdek. „Halb so schlimmt“, meint seine Frau. Und als ob es so sein sollte, zieht plötzlich Waltraud ein Päckchen hervor und übergibt das den Gwisdeks. „Mein Mitbringsel“, sagt sie. „Was ist da drin?“, fragt Michael. „Kerzenlichter… War der Glasbruch geplant, damit das Geschenk erst so richtig zur Geltung kommen konnte? Das Gelächter ist groß. „Als ob ich`s geahnt habe mit den Kerzen“, sagt Waltraud.

Die STAR-SCHILD Signierung

„Jetzt aber los.“ Mit Elan ergreift Michael Gwisdek den Lackstift, signiert sein Star-Schild und sagt: „Da bin icke noch mit Bart drauf. Der geht bis zum Hals runter. Mein Hals ist verbartet. Doch seit gestern ist er weg. Ich schaue jetzt so aus wie Du. War ein Versehen…“ Und als Klaus sagt, dass das besser aussieht entgegnet er: „Und ich dachte, Du wärst mein Freund.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit MICHAEL GWISDEK und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Doch Halt. Heute muss wiedermal umgedacht werden. „Ick kann das nur mit einer Hand machen, da das mit der anderen nicht geht“, sagt Michael. „Det würde sonst zu komisch ausschauen.“ Und zeigt die eine Hand, an der zwei Finger nach innen gezogen sind. „Die Sehne. Mich stört`s nicht und mich sieht auch kein Arzt. Aber ich hab mir schon was anderes ausgedacht…“ Also wird erstmal die eine Hand auf die Tonform gelegt.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch bei Michael Gwisdek braucht er nicht mitzuhelfen. Der Schauspieler kommt mühelos alleine zurecht.

Herr Schmidt kommt

Und dann kommt Herr Schmidt. Unterbricht rigoros das Shooting. Ist`s der Nachbar? Nein, Denn der schnuppert sicher nicht und hat auch kein so weiches Fell. Es ist „Herr Schmidt“, Paul Schmidt, der Hund von Michael und Gabriela Gwisdek. Und nach ein paar Streicheleinheiten von Klaus ist dann auch die Tonschale wieder uninteressant und es kann weitergemacht werden.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen. Aber was der große Schauspieler heute als ganz private Vorstellung für den „Fernweh-Park“ macht, das gab`s bisher noch nie. Ein absolutes Highlight und Vorzeige-Bilder-Homestory.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Michael Gwisdek seine rechte Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“ 

Die Hand geht nicht mehr raus

Ach du Schreck. Was ist jetzt los? Michael Gwisdeks Hand geht nicht mehr raus aus dem Ton. Steckt drin wie festgezimmert. Das gibt es doch gar nicht. Als er seine Hand hochheben will, bleibt die Tonform daran hängen und er bewegt sogar das ganze Gestell in die Höhe. „Gabi, komm schnell, bring Terpendin mit. Die Hand geht nicht raus…“ ruf er. Seine Frau kommt gelaufen und verfolgt das Spektakel mit großen Augen. An der Hand ihres Ehemanns hängt wirklich die ganze Tonschale. “Komm, nimm das Handy und film…“ ruft Michael sichtlich erregt.

Ist das vielleicht die versteckte Kamera? Kommt da vielleicht jeden Augenblick Guido Canz aus dem Wald? Doch das Ganze ist schnell aufgeklärt. Michael Gwisdek hat einfach ein bischen gezaubert, nein, geschauspielert. Denn mit der andern Hand hat er von unten, für die Umstehenden nicht einsehbar, die Tonform angehoben und man hatte wirklich den Eindruck, dass seine Hand im Ton festzementiert sei.  Alles in unserem Video zu sehen.

Hände, Füße oder Po?

Nach der Aufklärung des mysteriösen Geschehnisses zeichnet sich der Umriss seiner Hand im Ton ab. Wunderschön ist der Abdruck geworden. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Und Füße? Die gab`s bislang bei über 300 Prints nur wie gesagt bei Achim Mentzel und bei der Rockband CITY, wo dessen Schlagzeuger ebenfalls seinen Fuß in den Ton drückte, da er auf der Bühne immer barfuß auftritt. Und jetzt natürlich diese absolute Eyecatcher  Kombination Hand und Fuß von Michael Gwisdek.

Balanceakt für den Weltfrieden

Doch im Moment gibt es von Michael Gwisdek nur eine Hand. Die Rechte. Die andere Seite im Ton ist frei. Klaus sagt. „Vielleicht können Sie da was reinmalen. Als Barbara Wussow sich bei einer Actionszene bei den Karl-Mary Spielen in Bad Segeberg verletzte und ebenfalls nur eine Hand in die graue Masse drücken konnte, ritzte sie auf der anderen Seite ein großes Herz in den Ton.“

„Nee, icke mache was anderes“, sagt der Michael, schlupft aus seinem Gartenschlappen und zieht den Socken aus. „Icke gehe mit dem Fuß da rin.“ Klaus ist begeistert. Das gibt Bilder – und ganz besondere Prints des großen Schauspielers. Michael stellt den Fuß neben seinen Handabruck und beginnt, anstelle der Finger, nun jeden einzelnen Zeh in den Ton zu drücken. Und damit auch der Fußballen gut zu sehen ist, stellt er sich dann mit vollem Gewicht auf die Schale – und balanziert darin auf einem Bein. Balanceakt für den Weltfrieden. Denn:

Das Friedenszeichen

Die Handabdrücke sind die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Michael Gwisdek natürlich gerne mit. Und sogar mit einer ganz besonderen Weise. Mit HAND und FUSS.

Wie in HOLLYWOOD werden die Abdrücke dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Michael Gwisdek seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute bei den Gwisdeks, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.Und so denkt Klaus auch gerne an solche ganz privaten Treffs zurück, wie zum Beispiel an Heiner Lauterbach, der ihn in seine Villa am Starnberger See einludt, an Grit Böttcher, wo die Handprint-Aktion ebenfalls in ihrem Haus am Stadtrand von München stattfand, an Joachim Fuchsberger, der nach München-Grünwald einludt, an Jack White, den man in seinem Büro in Berlin traf, an Dirk Bach, der die Fernwehpark Crew ebenfalls in seinem Büro und zugleich Filmmuseum in Köln ludt, an Peter Kloeppel, der die Fernwehpark Crew zu sich ins RTL Nachrichtenstudio holte, an Bernd Echinger, den Klaus Beer seinen schwarzen Mahagonischreibtisch in seinem Büro bei Neue Constantin Film in München „versaute“ oder an Wolfgang Fierek, mit den Klaus nach der Tonaktion zwischen seinen Harleys über Amerika fachsimpelte…

Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

„Wir kommen nach Oberkotzau“

Und auch Michael Gwisdek und seine ebenfalls sehr sehr nette Frau Gabriela versprechen: „Wir besuchen den Fernwehpark, wir kommen, wenn`s mal irgendwie passt und schauen ihn uns in Oberkotzau persönlich an.“ Und schmunzln. „Oberkotzau, klingt echt lustig…“

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute wieder Werner hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“ Doch bei Werner heute hat er keine Bedenken. Klaus: „Werner ist echt lernfähig und hat eine sehr gute, ruhige Kameraführung.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Hand- und Fußprint-Aktion von MICHAEL GWISDEK mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage stellt Klaus immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was Michael Gwisdek auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Weitere Gemeinsamkeiten

Wie in unserem Stimmungsbericht eingangs erwähnt, sind Michael Gwisdek und Klaus Beer im Anlegen von Gartenlandschaften bereits ein Herz und eine Seele. Aber es gibt noch ein weiteres Faible.

Als man auf das Filmemachen zu sprechen kommt sagt Michael Gwisdek, der auch selbst Filme dreht, dass er ein großes Heimkino hat. Filmeschauen auf großer Leinwand mit Beamer, das ist eine weitere Leidenschaft von Michael und Klaus. Dieser sagt: „Frauen liebe Schuhe und Männer große Flachbildschirme. Und wenn`s dann zusätzlich noch ein Heimkino gibt, ist das das Höchste der Gefühle.“

HOLLYWOOD: Bei Klaus erzeugt allein schon das Wort Gänsehaut pur. Deshalb versucht er auf all seinen USA Touren immer ein paar Tage für L.A. einzuplanen – und hat deswegen ja auch den kleinen Starwalk im Fernweh-Park geschaffen. Als er von Schwarzeneggers Handprint-Aktion erzählt sagt Michael Gwisdeck: „Ich war einmal zu einer Globe Verleihung eingeladen. An einem Tisch saß Ralf Moeller, daneben Arnold Schwarzenegger. Ich tat dann so, als würde ich ihn nicht erkennen und fragte Moeller, wo denn der Schwarzenegger sei. Dieser deutete verstohlen auf sein Gegenüber und wurde immer nervöser, weil ich so tat, als würde ich ihn nicht erkennen. Denn der trug eine dunkle Sonnenbrille. Ich sagte dann nur noch: Also ich habe mir Ihre Schultern eigentlich breiter vorgestellt… Der Ralf Moeller versank immer mehr in seinem Sessel…“

Und Klaus erzählt von seinen Terra-Film  Filmreisen in der Welt und von seinen neuem Film „Shooting Wild West -Traumlandschaften im Visier“, der auf drei Reisen entstanden ist und immer wieder umgeschnitten, mit neuen, grandiosen Landschaften und Geheimtipps bereichert wurde. Und er verspricht, den Gwisdeks eine Blu-ray Fassung zu schicken. Die „Directors`s Cut“ Version. Mit ca. vier Stunden Laufzeit. „Die Kinoversion dagegen ist schöne 120 Minuten lang. Aber im Menü der Langfassung kann man einzelne Streckenabschnitte anwählen und am anderen Tag dort ansetzten, wo man tags zuvor aufgehört hat.“

Und als man dann wieder auf der Autobahn Richtung Hof ist ärgert sich Klaus, noch was vergessen zu haben, eine weitere Gemeinsamkeit: Den Schreibtisch. Denn als Michael Gwisek einmal in der Talksendung „Riverboat“ erzählte, dass er sein ganzes Zimmer als Schreibtisch nutzt, also alle Schriftsücke optisch sichtbar ausgebreitet hat sagt Erika, die Frau von Klaus: „Das ist wie bei Dir, so ein Staustall in Deinem Zimmer.“ Klaus kommt aber nur so zurecht. Wie auch Gwisdek, der sagt: „Wenn ich mal was brauche weiß ich aus dem Bauch heraus, wo ich suchen muss, und finde das dann meistens auch.“

Die Sache mit der Qualmerei

Also drei Gemeinsamkeiten: „Garteln“, Filme drehen und im Heimkino schauen und ein chaotischer Schreibtisch. Doch es gibt noch was, wo Gwisdeck und Beer sind wie Sommer und Winter, wie Feuer und Eis. Klaus haßt Zigarettenqualm. Denn schon wenn in einem Restaurantgarten aus fünf Meter Entfernung eine Prise Zigarettenrauch zu ihm rüber zieht, belegt es ihm die Stimmbänder. „Ich habe mir meine erste Schachtel Zigaretten nur gekauft, als ich mit fünfzehn in einen Oswald Kolle Film wollte. Ganz cool an der Kasse angezündet, um älter zu wirken. Es hat furchtbar geschmeckt. Ein Zug, und dann nie mehr so ein Qualmding angelangt.“

Und Michael Gwisdek sagt: „Ich rauche nur nicht, wenn ich mir die Hände wasche“. Und wirklich. Kaum hat er sein Star-Schid signiert wird schon wieder eine Zigarette angezündet, und sind dann die Tonprints dran, wird die Halbgerauchte ausgedrückt und nach der Aktion sucht er schon wieder die Schachtel. „Schrecken Sie nicht die furchtbaren Bilderauf der Packung ab?“ fragt Klaus. „Ich kaufe die Zigaretten nach den Bildern“, witzelt er. „Drei Schachteln am Tag sind es schon. Wenn ich drehe, können es auch mal fünf werden. Denn dann rauche ich nur an und zünde mir den Rest nicht mehr an. Es muss eine Neue sein. Wahrscheinlich geht da für Zigaretten meine ganze Gage drauf…“

Wegen der Gesundheitsgefährdung macht er sich keine Gedanken. „Raucher haben ein anderes Immunsystem“, sagt er. Klaus ist entsetzt. Denn er ist bekennender Hypochonder, wie er auch nach der Aktion beim gemütlichen Zusammensitzen und „Liegen“ offen und ehrlich bekannt, ja sich regelrecht outet – aber erst, nachdem die Gartenliegen wieder ordentlich dort stehen wo sie hingehören und Michael sich gleich auf eine flaggt. Denn so lässt`s sich`s doch viel entspannter plaudern.

Ein wunderschöner Vormittag bei Michael und Gabriela Gwisdek geht zu Ende. „Ich bin begeistert von Eurem Haus. Man hat wirklich den Eindruck, mitten im Wald zu leben“, sagt Klaus. Denn von den anderen Nachbarn sieht man so gut wie nichts. „In dieser Richtung wohnt Corinna Harfouch“, sagt Gabriela und deutet auf die Seite, wo die Fernwehpark Crew anfangs fälschlicherweise weitergefahren ist. Harfouch ist die „Ex“ von Michael Gwisdek und ebenfalls eine bekannte Schauspielerin. Aber alle mögen sich nach wie vor und Gwisdek hat erst kürzlich mit ihr gedreht.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit MICHAEL GWISDECK und seiner bezaubernen Gattin Gabriela zuück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Und Klaus sagt: „Eigentlich hätten wir noch ein weiteres Star-Schild mitbringen msüsen, für Sie“. Denn Gabriela Gwisdek ist eine bekannte und erfolgreiche Schriftstellerin. Sie hat bereits mehrere Bücher geschrieben, wie z.B. „Die Fremde“ und „Nachts kommt die Angst“. Auch verfasste sie die Drehbücher für zwei Folgen der TV-Reihe „Schmidt und Schwarz. „Da bereits Autoren wie „Iny Lorentz“ („Die Wanderhure“, „Die Ketzerbraut“) und Corinne Hoffmann („Die Weiße Massai“) im „Signs of Fame“ vertreten sind, dürfen Sie da nicht fehlen. Das können wir ja dann bei Ihrem persönlichen Besuch im Fernweh-Park machen…“, sagt Klaus.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch diesen ganz besonderen Hand- und Fußprint von MICHAEL GWISDEK, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera Roter Teppich: Klaus Beer

Fotokamera „Signs of Fame“: Sylvia Schildbach

Videokamera: Werner Mocker

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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