Hans Kammerlander

Herzlich willkommen zu einer spannenden Stimmungsstory, vielen tollen BILDERN und einem FILM über die Aufnahme von HANS KAMMERLANDER in die „Signs of Fame“ – doch zur Einstimmung auf seine Person zuerst eine kleine Biografie.

HANS KAMMERLANDER zählt mit zu den besten Extrembergsteigern der Welt. Er absolvierte 50 Erstbesteigungen und 60 Alleinbegehungen in den Alpen, in Asien und Südamerika, darunter zwölf Achttausender. Gemeinsam mit Reinhold Messer gelang ihm dabei die erste Doppelüberschreitung an Achttausendern. Zudem hielt er von 1996 bis 2006 den Rekord für die schnellste Besteigung des höchsten Berges der Welt. So stieg er auch innerhalb von 24 Stunden vier Mal auf das Matterhorn.

Hans Kammerlander wurde als sechstes Kind einer Bergbauernfamilie in Ahornach geboren. Bereits mit acht Jahren bestieg er seinen ersten Berg. Das war im Jahre 1964. Er trat dem Ahorner Berglaufverein bei und begann mit 18 Jahre eine Ausbildung zum Bergführer und Skiführer- und Lehrer. Weiter arbeitete er für den heimatlichen Bergrettungsdienst und war langjähriger Leiter der Alpinschule Südtirol. Auch war er in der „Alpinschule Messner-Südtirol“ tätig.

Im Jahre 1992 setzte Kammerlander die „24-Stunden-Idee“, die vier Matterhorn-Grate in 24 Stunden zu besteigen, in die Tat um. Er bestieg mit dem Schweizer Bergführer Diego Wellig das Matterhorn (4478 m) an einem Tag über dessen vier Grate.

Internationalen Bekanntheitsgrad erhielt er vor allem durch seine Besteigungen von 12 der 14 Achttausender im Himalaya und im Karakorum. Sieben davon unternahm er mit Reinhold Messner. Kammerlander ist auch bekannt dafür, dass er nach der Bergbesteigung mit den Skiern wieder hinunterfährt. 1990 gelang ihm als ersten Menschen die Skiabfahrt vom Gipfel des Nanga Parbat, 1996 folgte die Abfahrt vom Gipfel des Mount Everest.

1984 gelang Kammerlander zusammen mit Messner die erste und bis heute (Stand: Febr. 2019) Doppelüberschreitung von Gasherbrum II (8034 m) und Hidden Peak (8080 m). Diese Expedition wurde von einem Kamerateam mit Regisseur Werner Herzog begleitet.  Der Film „Gasherbrum – Der leuchtende Berg“ dokumentierte diese Expedition und beschrieb die „Bergwirkung“ auf die beiden Bergsteiger, enthielt aber keine Bilder von der eigentlichen Besteigung selbst.

Alle Expeditionen und Bergbesteigungen von Hans Kammerlander wie Cho Oyu, Gasherbum, Annapurna, Dhaulagiri, Makalu, Lhotse, Nanga Parbat, Mansaslu, Broad Peak, Shishapangma (Mittelgipfel), Mount Everest, Kangchendzönga, K2, Cerro Torre in Patagonien oder den Shivlling im Quellgebiet des Ganges und viele mehr zu beschreiben, ist in dieser Kurzbiografie nicht möglich.

2011 bestieg Kammerlander den Gipfel des Puncak Trikora auf der Insel Neuguina. Als besondere Herausforderung sieht Hans Kammerlander die Besteigung der Seven Second Summits, die er 2009 bis 2012 in Angriff nahm. Die jeweils zweithöchsten Berge eines Kontinents stellen technisch höhere Anforderungen als die der Seven Summits.

„by fair means“ lautet die Devise von Hans Kammerlanders Besteigungen im Himalaya. Er verzichtet dabei auf Flaschensauerstoff, den er für Doping hält und weitgehend auf Depots und Fixseile, solange dies aus Sicherheitsgründen vertretbar ist.

Der Extrembegsteiger traf zweimal den Dalai Lama und unterstützt Bildungsprojekte in Nepal sowie Energiehilfsprojekte in Kambodscha. Sein Leben wurde verfilmt und ist ab Dezember 2018 unter dem Tiltel „Manaslu – Berg der Seelen“ im Kino zu sehen.

Hans Kammerlander ist offizieller Botschafter der Berge, er hielt den Rotary-Preis und den European Ski Award de ISPO.. In Sand in Taufers wurde ein Platz nach ihm benannt: „Piazza Hans Kammerlander“.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 31. März 2019.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen HANS KAMMERLANDER beim Freiträumer-Festival in Plauen.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von HANS KAMMERLANDER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE und VIDEO. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen).

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Bevor`s losgeht – zu der am häufigsten gestellten Frage: Sie sind begeistert von diesem spannenden Stimmungsbericht mit BILDERN und VIDEO und möchten wissen, welche Stars mit ihren Stories sonst noch auf unserer Homepage vertreten sind? Sozusagen AUF EINEN BLICK? Gehen Sie einfach auf SIGNS OF FAME. Hier können Sie von 1999 bis heute ALLE Stars finden. Einfach nach unten crollen… 

FREITRÄUMER-FESTIVAL in Plauen. Das Fünfte. Wie immer ein riesiger Erfolg. Initiator Mario Goldstein konnte diesmal 7000 Zuschauer begrüßen die alle gekommen waren, um wieder hochkarätige Naturfotografen und Abenteurer mit ihren tollen Bildvorträgen zu erleben. Darunter ein Garant für immer volle Säle: der weltbekannte Extrembergsteiger HANS KAMMERLANDER.

Der „Fernwehpark“ ist wie in jedem Jahr auf dem Freiträumerfestival präsent, wo Initator Klaus Beer Dank der freundlichen Unterstützung von Mario Goldstein  schon viele namhafte Referenten in die „Signs of Fame aufnehmen konnte, wie z.B.  Alexander Huber und Thomas Huber, bekannt auch als die „Huber Buam“, dann den Extremsportler Joey Kelly, den Bergsteiger Stefan Glowacz, Tierfilmer Andreas Kieling und natürlich den ebenfalls aus dem Fernsehen bekannten Markus Lanz, der über sein Lieblingsland Grönland referierte. Wiedersehen gab es auch mit Rüdiger Nehberg, der als einer der Ersten, im Jahre 2000, im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks verewigt wurde.

HANS KAMMERLANDER und REINHOLD MESSNER

Und dann gibt es noch einen, der ebenfalls in den Anfangsjahren seine Handabdrücke hinterließ, damals allerdings noch in Zement: Reinhold Messner. Und zu diesem ebenfalls weltweit bekannten Bergsteiger hat HANS KAMMERLANDER eine ganz besondere Beziehung…

„Ich hab den Kammerlander verschwitzt…“

Als Klaus Beer am Samstag zu Beginn des Festivals drei Rollups mit der Panoramakulisse des NEUEN Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau aufstellte, um zusammen mit Fernwehpark Flyern das Friedensprojekt einem Zielpublikum, Reisenden, Abenteueren und eben „Fernwehsüchtigen“ vorzustellen, gab es erstmal ein freudiges und herzliches Wiedersehen nicht nur mit Mario Gloldstein, dem Initiator des Festivals, sondern auch mit vielen Crewmitgliedern. Denn man kennt sich seit dem 1. Festival.

Plötzlich sagt jemand zu Klaus: „Du wirst dann ja sicher am Sonntag wieder mit der Tonschale kommen…“ Klaus macht große Augen. Denn er hat vor vielen Wochen das Freiträumer-Magazin durchgeblättert, ist dort auf viele tolle Referenten gestoßen, aber einen Namen hat er – übersehen: HANS KAMMERLANDER. „Wen sollte ich denn da aufnehmen?“ fragt deshalb Klaus und erfährt, dass der weltbekannte Extrembergsteiger kommt. Klaus fällt aus allen Wolken. „Ja, der Star-Stress.“ Klaus kann immer nur die Oberfläche von Lesematerial ankratzen, zum richtigen Lesen kommt er gar nicht. Wann denn? Muss er doch selber laufend schreiben:  Starstories, Presseartikel, Korrespondenz mit den Managements der Stars… Klaus ist mit seinem Projekt Fernwehp-Park seit jetzt fast 20 Jahren im Dauerstress… Und da es für ihn eben eine Herzensangelegenheit ist und die ganze Welt davon erfahren soll, muss das Friedensprojekt entsprechend vermarktet werden. Und das ist ein Fulltimejob. Und so kann es schon mal passieren, dass man einen wichtigen Namen überblättert, überliest… wie auch immer…

Am Sonntag, wenn Hans Kammerlander in Plauen seinen Vortrag hat, ist Klaus am Nachmittag in Chemnitz, um das Schlagerduo FANTASY zu treffen. Denn als diese zwei Tage vorher in der Freiheitshalle Hof auftraten, stand er selbst auf der Bühne in Frankenberg bei Chemnitz. Und zeigte dort seinen neuesten Film „Shooting Wild West – Traumlandschaften im Visier“. Denn Klaus Beer, selbst Weltenbummler und Filmemacher, bereist mit der Film- und Fotokamera seit über 40 Jahren die Welt. Und hat für FANTASY natürlich nur eine Tonschale dabei. Denn von Kammerlander wusste er ja noch nichts. Doch da der Bergsteiger erst am Abend auftritt würde man seine Ehrung noch hinbekommen, wenn man nach dem Treffen mit FANTASY gleich zurück nach Plauen fährt. Also: das wäre zu schaffen – wenn er mitmacht. Denn er weiß noch nichts davon. Und eine Tonschale muß auch noch her…

Jetzt muss alles blitzschnell gehen: Klaus ruft sofort beim Management an. In Italien. Aber das Büro ist am Wochenende natürlich nicht besetzt. Dann mailt er vom Handy aus, kündigt sich an, stellt das Projekt kurz vor und sendet dann von zuhause eine weitere Mail an Hans Kammerlander mit der offiziellen Anfrage zu seiner Aufnahme in die „Signs of Fame“, wie es alle Managements erhalten. Doch es rührt sich nichts. Keine Antwort.

So beschließen Mario und Klaus die Ehrung auf gut Glück durchzuführen. Mario will Hans Kammerlander gleich bei seinem Eintreffen informieren und wenn nötig auch eine entsprechende Empfehlung aussprechen. Denn Mario Goldstein kennt das Projekt seit fünf Jahren und ist als Abenteuerer seit 2016 selbst dort vetreten. Und Klaus ruft die Tonkünstlerin Rosa Maria Wolfrum an und bittet sie, auf die Schnelle eine Tonform anzufertigen. Ein Star-Schild wird es aber nicht geben –  das soll mit einem Bild von der Handprint-Aktion nachträglich angefertigt werden. Aber die Handabdrücke will man auf jeden Fall zu machen versuchen…

Klaus Beer ist kein Freund von solchen Hau-ruck-Aktionen. Direkt an die Künstler herantreten ist für ihn ein absolutes NoGo. Das ist unprofessionell. Die Startreffs finden immer nur nach Zusage und offizieller Akredditierung durch das Management statt. Aber manchmal geht es einfach nicht anders. Da muss man sponatan reagieren…

Auf der Suche nach der richtigen Location

Klaus Beer ist wie bei jeder Aufnahme eines Stars in die „Signs of Fame“ vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

In diesem Fall ein schwieriges Unterfangen, denn im Foyer drängen sich die Besucher dicht an dicht und im Nebensaal präsentieren Aussteller in Ständen ihre Produkte rund ums Reisen. Aber da gibt es backstage noch einen kleinen Raum, wo diesmal Newcomer Referenten die Gelegenheit gegeben wurde, ihre Touren in Bild und Wort vorzustellen. Da ist zwar eine weiße Wand, wie Klaus sich das immer wünscht, doch diesmal hat er eine andere Idee: Er holt die drei Rollups des Fernweh-Parks – und so bilden diese einen idealen Hintergrund. Man hat den Eindruck, dass Hans Kammerländer selbst im Fernweh-Park ist, um vor der Panorama-Schild-Weltkulisse seine Hände in Ton zu drücken, wie es schon viele Stars unter den Schildern getan haben.

Nachdem Klaus alles für Ehrung vorbereitet und die Kameras auf die Lichtverhältnisse eingetestet hat, wartet man in Ruhe auf das Kommen von Hans Kammerländer. Zwischenmeldung von Mario: „Ich habe ihn gerade informiert, er macht gerne mit.“

Die HANDABDRUCK-Aktion

Als Hans Kammerlander kommt, geht es sehr herzlich zu. Der bekannte Bergsteiger begrüßt Klaus Beer so, als hätte man sich schonimmer gekannt – und lässt sich von ihm aus erster Hand alles erklären – und dazu bittet ihn Klaus vor die Fernwehpark-Bilderwand, so dass die kurze Einführung über Idee, Entstehung und Ideologie gleich vor der Videokamera geführt werden kann. Da Klaus heute keinen offiziellen Videofilmer vom Fernwehpark Verein dabei hat, steht hinter der Filmkamera René Goldstein, Marios Bruder. Dieser hat den Dalai Lama gefilmt, als Mario diesen vor einigen Jahren persönlich zu ihm nach Indien gefahren ist – in einem umgebauten „Wasserwerfer“ – und ihm eine Petition von Kindern übergeben hat. Ein Friedensbuch. Das „Book of Peace“. Eine tolle Sache. Darüber hat Mario Goldstein auch einen Vortrag gemacht und ein Buch geschrieben: „Meine Reise zum Dalai Lama“.

Aber auch Klaus Beer hat den Dalai Lama schon getroffen. Dessen Bildnis begrüßt die Besucher des Fernweh-Parks sogar in vorderster Front – handsigniert vom Dalai Lama. Klaus Beer: „Im Fernweh-Park aber hängt in diesem Fall eine Kopie. Die Unterschrift des weltbekannten Friedensstifters war mir zu wertvoll, um das Original auszustellen.“

Begeistert von Hans Kammerlander

Nach der Vorstellung des Fernweh-Parks über Idee und Ideologie geht es los mit den Handabdrücken. Hans Kammerlander hat sehr interessiert zugehört und ist begeistert von dem Projekt. Und Klaus und die Fernwehpark Crew, mit Sylvia hinter der Fotokamera und Erika Beer, sind von ihm begeistert. Erika ist ausnahmsweise mal mit dabei, denn sie verabscheut Startreffen und Rote Teppiche. Sie geht nur in ganz ganz seltenen Fällen mit wenn sie vermutet, dass der „Star“ auch nett und menschlich sein könnte. Und sie hat sich nicht getäuscht. Klaus: „Dies schon mal vorweg. Hans Kammerlander könnte sich soviel einbilden über seine großen Erfolge an den Bergen. Aber er ist bescheiden geblieben und man kann mit ihm reden, wie mit seinem Nachbar. Er ist sehr sympathisch, ein wunderbarer Mensch.“ Auch bei seinem Vortrag am Abend sagt er. „Ich komme dann zu Euch raus, am Büchertisch könnt ihr mich alles fragen.“ Sein Publikum und überhaupt die Menschen sind ihm sehr wichtig. Auch die in seinem Lieblingsland Nepal, wo er eine Hans-Kammerland Schule errichtet hat. Mehr davon in der „Fernweh-Frage“ in unserem Video.

Dann aber geht es wirklich los. Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit HANS KAMMERLANDER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dran bleiben. Dann sind Sie hautnah mit dabei…

Und am Schluß unser Stimmungsstory gibt es, wie bei anderen Star-Geschichten auch, noch einige Bilder „on stage“, von seinem Vortrag beim Freiträumer-Festival 2019.

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie. 

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch in diesem Fall ist eines klar. Hans Kammerlander kommt mühelos alleine zurecht. Denn mit Händen, die sich an Felsspalten klammern und sich regelrecht in die kleinsten Felsritzen „festfressen“, ist so eine Handabdruck-Sache eine simple Angelenheit. Aber er muss schon etwas arbeiten. Denn Klaus sagt entschuldigend: „Der Ton ist nicht immer gleich. Mal sehr weich, dann wieder etwas fester.“ Und das ist heute der Fall. Hans Kammerlander muss schon was tun… Der „Berg“, äh „Ton“, schenkt ihm heute nichts.

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Hans Kammerlander die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Und fügt hinzu: Bei REINHOLD MESSNER verwendeten wir noch richtigen Zement. Und da war es wirklich so, dass er, der große Bergsteiger, kaum mehr in das Gemisch aus Sand und Ton reingekommen ist. Lag aber nicht an ihn, sondern an uns Greenhorns, da wir damals noch keinerlei Erfahrung im Umgang mit Zement hatten. Denn im Gegensatz zu dem später verwendeten Ton hilft bei Zement ein Drücken nicht wirklich viel. Entweder das Gemisch ist locker und man kommt auf Anhieb gut hinein, oder es hat schon zu stark angezogen – dann hilft auch alles Drücken nichts. Auch ein Reinhold Messner hat da keine Chance. Und so war eines klar. Es muss etwas anderes her…“

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der sehr sympathische Hans Kammerlander natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Hans Kammerlander seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 400 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Das Video

Während die Fernwehpark Fotografin Sylvia die Bilder macht, steht als Kameramann heute Andrè Goldstein hinter der Filmkamera. Das erste Mal. Klaus Beer: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Doch Renè Goldstein macht seine Sache hervorragend. Klaus: „René hat den Blick und Kameragefühl. Er sieht und spürt die Bilder und bewegt sich mit der laufenden Kamera auch auf das Motiv zu, so dass die Szenen sehr dynamisch wirken. Das heißt, RAN an die Hände. Das Objektiv schaut hautnah zu, was im Ton passiert.  Nicht zur hinzoomen, sondern auch mit der Kamera ran an den Mann und die Action in der Tonschale… Klasse gefilmt, Renè. Du bist engagiert…“ Und aus diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video.

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von HANS KAMMERLANDER mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Diese Frage erfolgt immer am Schluß und zwar zu dem Zeitpunkt, wenn der Star den fertigen Handabruck präsentiert. Denn dann sind während des Erzählens das signierte Star-Schild und auch die Handabdrücke immer mit im Bild. Was HANS KAMMERLANDER  auf die „Fernweh-Frage“ antwortet, kann man in dem Video erfahren.

Die Matterhörner der Welt: Hans Kammerlander on stage

Hier noch einige Stimmungsbilder von Hans Kammerlanders Vortrag beim Freiträumer-Festival 2019 in Plauen.

DANKE für`s mitmachen – diesmal ganz spontan. Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese wunderschöne Begegnung mit HANS KAMMERLÄNDER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Danke aber auch an Mario Goldstein, der das Treffen mit Hans Kammerlander möglich gemacht hat.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die bislang über 400 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von HANS KAMMERLANDER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotokamera: Sylvia Schildbach

Videokamera: René Goldstein

Handyfotos: Erika Beer

Fotos Bühne: Klaus Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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