Bernd Eichinger

Der Filmproduzent, Drehbuchautor, Regisseur und Filmverleiher BERND EICHINGER (gest. 2011), produzierte und verlieh mit Neue Constantin Film (1979 Geschäftsführer) und Constantin Film AG (1999) Kinofilme, die alle zu Kassenschlagern wurden.

Sein Name war als Produzent, Co-Produzent oder Filmverleiher wie bei „Das Boot“ (1981) „Die Unendliche Geschichte“ (1984) „Der Name der Rose“ (1984) oder „Der Schuh des Manitu“ (1991) verbunden. Unvergessen das Frühwerk „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981).

Blockbuster wie „Der mit dem Wolf tanzt“ (1991) kaufte er für den deutschen Markt ein. Oder den Bond Film „Sag niemals nie“ (1984). Weiter produzierte er die Filme wie „Nirgendwo in Afrika“ (2001) „Der Untergang“ (2004) „Das Parfüm“ (2006) oder „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008). Es gibt wohl keine Preise, die Bernd Eichinger nicht schon erhalten hat, u.a. mehrere Deutsche Filmpreise, Bambis und die Goldene Kamera.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ am 14. April 2005.

Bernd Eichinger starb am 24. Januar 2011 in Los Angeles an den Folgen eines Herzinfarkts. Klaus Beer: „Das tut mir sehr leid. Ich habe ihn als sehr netten Menschen mit viel Charisma kennenlernen dürfen. Die Filmwelt verliert mit ihm einen der herausragendsten Regisseure und Produzenten unserer Zeit.“

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in einer Fernsehsendung selbst haben die Stars ihre Hände schon im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Bernd Eichinger bei „Neue Constantin Film“ in München.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BERND EICHINGER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE.

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die Fernwehpark Crew trafen den berühmten Filmregisseur und Produzent bei NEUE CONSTANTIN FILM in München.

Der Eingang zu Neue Constantin Film München. Ein magischer Name, ein Titel, den jeder Kinofan kennt. Schon wenn dieser Trailer mit der unverkennbaren Musik auf der Leinwand erscheint kann man sicher sein, zwei Stunden filmischen Hochgenuß erleben zu dürfen. 1979 gründete Regisseur und Produzent Bernd Eichinger dieses Filmimperium, das Kinoerfolge sozusagen am laufenden Band produziert. So war es nach Hollywood Regisseur Roland Emmerich ein Muß, den erfolgreichen deutschen Filmregisseur und Filmproduzenten Bernd Eichinger im „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks zu verewigen

17.30 Uhr. Zwischen Sitzungen und Filmschnitt in Geiselgasteig empfängt Bernd Eichinger Klaus Beer und die Fernweh-Park Crew. Ganz offiziell. Und hat Zeit mitgebracht. Aufmerksam lauscht er Klaus Beers Erklärungen über die Entstehung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensporjekts anhand des Fernwehpark Prospekts.

Bevor die Aktion startet, gratuliert die Fernwehpark Crew Bernd Eichinger erst einmal ganz herzlich zum Geburtstag, den der Filmproduzent erst vor zwei Tagen feierte. Klaus Beer überreicht ihm als Geschenk seinen Bildband „Route 66 – Die Legende lebt“, den er für ihn auch signiert.

Wie bei jedem Startreff ist Klaus Beer auf der Suche nach der richtige Location für das Shooting. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Da die Schildsignierung und die Handabdrücke  im Büro von Bernd Eichinger stattfinden soll, gleiten Beers Augen fieberhaft durch den Raum, um eine geeignete Stelle zu finden. Doch es gibt keinen wirklich freien Platz.

Goldene Leinwände und Preise en masse

An den Wänden hängen Filmposter und eine Goldene Schallplatte. Auf einem langen Sideboard sind Eichingers Preise und Auszeichnungen wie Orgelpfeifen aufgereiht: Goldene Kamera, Bambi, Goldener Bär, mehrere Bayerische und Deutsche Filmpeise.    Goldene Leinwände reihen sich dicht an dicht. Doch bescheiden wie er ist, bittet Bernd Eichinger für das Fotoshooting vor die gegenüberliegende Wand. Dort zumindest hängt nur ein großes Bild. Die einzige Möglilchkeit für das Shooting.

Vor dem Filmplakat aus Cannes setzt Bernd Eichinger seine Unterschrift auf das Star-Schild, mit dem er ab sofort die Besucher des Fernweh-Parks grüßt. Bei dieser Gelegenheit signiert er auch gerne die von Klaus mitgebrachten DVD-Cover der ebenfalls von ihm produzierten Filme „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ und „Der Untergang“, sein neuestes Werk. Dafür wurden er und der Hauptdarsteller Bruno Ganz sogar für einen Oscar nominiert.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Signierung folgen die Handabdrücke. Das Schild wird dazu auf einer Stellage im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest heute der Fall. Doch wie man sieht, fehlte damals die Stellage, auf der das Star-Schild beim Shooten immer mit im Bild ist. Auch gab es das Messing Untergrundgestell für die Tonform und die Frontleiste mit dem Fernweh-Park Logo noch nicht. Klaus Beer soll die reine Tonform einfach auf seinen Schreibtisch stellen.

Das Shooting

Eines aber war bereits Pflichtprogramm: Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BERND EICHINGER und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen zu so einem Startreffen, bitte sehr. Einfach hier weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es trotz Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

Dann aber wird es ernst. „Am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch hier muss er nicht eingreifen. Bernd Eichinger kommt super alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bernd Eichinger die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Fast geschafft. Herrlich zeichnen sich nun beide Hände im Ton ab. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich mit ihren engen Jeans in die graue weiche Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte, hätten wir`s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ach ja, ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten.

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht der berühmte Filmregisseur gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bernd Eichinger seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Bernd Echinger in seinem eigenen Büro, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Spuren – auf dem wertvollen, schwarzen Schreibtisch

Die Handprint-Aktion ist zu Ende. Klaus packt zusammen. Als er die Tontafel hoch hebt ist der Schreck groß. Aus der Tonform ist weiße Tonmasse ausgetreten und hat auf der mattglänzenden, schwarzen Schreibtischplatte weiße Tonrückstände hinterlassen. Klaus ist das sehr peinlich, hat er doch den wertvollen Schreibtisch des großen Filmregisseurs „eingesaut“. Was es nicht alles gibt. Doch Bernd Eichinger macht daraus kein Drama, nimmt es gelassen. Seine Sekretärin eilt mit einem Tuch herbei und schnell sind die Tonrückstände wieder weggewischt. Hauptsache, es ist nichts zerkratzt.

So gibt es bei vielen Stars Begebenheiten und „Überraschungen“ der verschiedensten Art, die so nicht geplant waren.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer Bernd Eichinger, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das direkt vor dem Eingang von „Neue Constantin Film“ parkt. Kein wenig gram über die „Tonkleckserei“ auf seinem Schreibtisch geht der große Filmproduzent noch zu Beers Wagen. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben.

So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Kaum ist mehr ein freier Platz zu finden. Doch für „ganz große Namen“ hat Klaus immer noch einen kleinen Freiraum auf der Kühlerhaube reserviert, in den Bernd Eichinger seine Unterschrift setzt.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BERND EICHINGER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu sehen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von BERND EICHINGER, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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