Stephanie Stumph

Ehrung in der mdr-Kultsendung „RIVERBOAT“: deren Talkmasterin oder wie sich selbst am liebsten bezeichnet, „Gastgeberin“, STEPHANIE STUMPH, trägt einen großen Namen, ist aber längst als eigenständige Künstlerin, Schauspielerin und Moderatorin im TV- und Filmgeschäft angekommen. Sie wurde in Dresden als Tochter des bekannten Schauspielers und Kabarettisten Wolfgang Stumph geboren.

Nach Ballett- und Tanzkursen absolvierte sie eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Von 1995 bis 2014 war sie in 50 Folgen der erfolgreichen ZDF-Krimiserie „Stubbe – Von Fall zu Fall“ als Filmtochter Christiane an Seiten ihres Vaters zu sehen.

Parallel wirkte sie in vielen Filmen mit, u.a. „Für alle Fälle Stefanie“ (2000), „Der Job seines Lebens“ (2003), „30 Tage Angst“ (2009), „Valerie“ (2010), „Der Turm“ (2012), „Vom Traum zum Terror – München 72“ (2012) oder „Die Pfeiler der Macht“ (2016). Aber auch im Theater begeistert Stephanie Stumph ihr Publikum, wie z.B. in „Das Haus in Montevideo“ an der Komödie in Dresden oder in „Romeo und Julia“ bei den Burghofspielen Eltville am Rhein.

Seit 2014 ist sie in der TV-Show „Kaum zu glauben“ fester Bestandteil des Rateteams. Zudem ist sie seit 2017 als Kommissarin Annabella Lorenz in der ZDF Krimiserie „Der Alte“ zu sehen – und dabei die erste Frau, die an der Seite „des Alten“ ermittelt.

Ebenfalls ab 2017 moderiert Stephanie Stumph mit Jörg Pilawa die mdr-Talkshow und zugleich Kultsendung „RIVERBOAT“ – und machte zudem erstmals als Komponistin und Liedtexterin von sich reden. Die vielseitige Künstlerin schrieb für Helene Fischer den Song „Herzbeben“ für deren neues Album gleichen Titels.

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 03. November 2017.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Stephanie Stumph im Rahmen der mdr TV-Sendung „Riverboat“ in Leipzig.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von STEPHANIE STUMPH in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Als Stephanie Stumph von der angedachten Aufnahme in die „Signs of Fame“ des völkerverbindenden Friedensprojekt „Fernweh-Park“ erfuhr war sie sofort begeistert und ludt die Fernwehpark Crew zu Ihrer Sendung „Riverboat“ nach Leipzig ein, um dort ihre Ehrung durchzuführen.

Ein überwältigender Empfang

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: „Normalerweise bringen wir unseren Dank immer am Ende der Bilderstory zum Ausdruck. Doch da von Anfang an bis zum Schluß ein wunderschönes Zusammenarbeiten mit dem Management und den Verantwortlichen vor Ort war, sind wir davon so überwältigt, dass wir unsere Begeisterung gleich zu Anfang kundtun wollen.

Schon als wir an der Pforte der mdr-MediaCity ankamen und ich nach dem Weg ins Studio von „Riverboat“ fragte, sprach mich eine freundliche Dame gleich mit Namen an: „Herr Beer, Sie werden schon erwartet“ und beschrieb uns die Einfahrt zum Studio. Als wir uns dann doch erstmal verfuhren, geleitete uns ein Mitarbeiter zum vorgesehenen Parkplatz, wo uns bereits der 1. Aufnahmeleiter der Sendung empfing. Als wir unser umfangreiches Equipment wie Staffelei, Star-Schild, Tonschale, Autoteil und Kameraausrüstung auspackten, rief er gleich zwei Helfer zum Tragen dazu. Dann setzte sich eine Karawane von sechs Leuten Richtung Studio in Bewegung. Wir erhielten zudem Backstageausweise, so dass wir uns im Studio und im V.I-P-Bereich von „Riverboat“ frei bewegen konnten.“

Fotoshooting in der TV-Kulisse von „RIVERBOAT“

Klaus Beer ist wie bei jedem Startreff vorher auf der Suche nach der richtigen Location. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch in diesem Fall wird umgedacht. Da die Aufnahme von Stephanie Stumph in die „Signs of Fame“ direkt in der Kulisse des „Riverboat“ Studios durchführt wird, ist das das Optimalste, was man sich für die Bilder nur vorstellen kann. Klaus: „Denn dann ist der Schriftzug oder das Logo der TV-Sendung immer mit im Bild, wie z.B. auch bei der Aufnahme von Guido Cantz. Da auch hier die Ehrung in der Kulisse des Fernsehstudiios von „Verstehen Sie Spass?“ stattfand, ist auch das bekannte Logo der Sendung im Hintergrund immer mit zu sehen. Wie auch damals bei „Willkommen bei Carmen Nebel“, wo bei der Star-Schild Schildsignieung und der Handprint-Aktion von Carmen Nebel das Erkennungsbild der Sendung auf den Fotos erscheint. 

Klaus und Erika sind begeistert von dem großen Studio. Da „Riverboat“ zu ihren Lieblingssendungen im deutschen Fernsehen zählt, wird jede Sendung aufgezeichnet und dann auf Etappen geschaut. Klaus: „Die Sendung am Freitag ab 22.00 Uhr bis Mitternacht zu schauen, ist uns einfach zu spät, selbst an einem Freitagabend. Sonst ist uns der Samstag verhagelt. Wir sind keine Nachtmenschen. Aber gucken tun wir sie so oft es geht. Eine Klasse Talkshow, die wirklich Kult ist.“ Erika: „So groß habe ich mir das Studio nicht vorgestellt. Im Fernsehen wirkt die Talkrunde immer etwas kleiner“. Klaus: „Wie zuhause am Wohnzimmertisch in gemütlicher Runde. Das kommt sicher daher, dass das Publikum selbst abgedunkelt ist und man in der Ausstrahlung nur die Talkgäste ausgeleuchtet sieht.“

Wiedersehen mit Jörg Pilawa

Nachdem alles bestens vorbereitet ist und die Kameras auf die Studiolichtverhältnisse eingetestet sind, geht es erstmal in den V.I.P.-Bereich des „Riverboat“. Dort befinden sich die Garderoben der Talkgäste mit Namensschilder und es gibt im Catering viel Gutes zum Schnabulieren. Die Runde der heutigen Talkgäste ist wieder super zusammengestellt. Da ist für alle Interessen etwas dabei: Promis aus Film, Schlager, Politik, Comedy, Sport, Schriftstellerei…

Plötzlich erscheint Jörg Pilawa. Er trägt graue Jeans, graues Jacket, schwarzes T-Shirt und einen grauschwarzen Schal. Und erinnert sich sofort an seine Aufnahme vor gut zwei Jahren in Hamburg. Das Wiedersehen ist herzlich. Doch der Tag damals selbst war umschattet von einem furchtbaren Unglück. Ein Flugzeug wurde absichtlich in die Provenzalischen Alpen gesteuert, alle Passagiere kamen um. Entsetzen und Trauer. Die Sendung „Quizduell“ fiel aus. Doch da Klaus Beer und die Fernwehpark Crew extra von Hof nach Hamburg gefahren sind, kam Jörg Pilawa von zu Hause (er wohnt in Hamburg) extra ins Studio, um dort seine Hände in Ton zu drücken…

Und plölzlich steht auch Stephanie Stumph nur einen Meter entfernt von Klaus am Catering, wo es u.a. eine sehr gute Kürbissuppe gibt. Obwohl es noch vor der vom Management angesetzten Zeit ist fragt Stephanie, ob man ihre Ehrung gleich machen könnte. Klaus ist das sehr recht, da er den „geschäftlichen Teil“ immer gerne absolviert hat, um sich dann hinterher viel entspannter mit der zu ehrenden Persönlichkeit unterhalten zu können. Und so geht die Fernwehpark Crew mit Stephanie Stumph durch die langen Gänge von MediaCity in das Studio von „Riverboat“, wo alles vorbereitet ist. Und Klaus erzählt dabei, dass auch ihr verehrter Herr Papa, Wolfgang Stumph, den Klaus auf Grund seiner genialen Schauspielerei sehr verehrt, schon vor Jahren in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.

Die Star-Schild Signierung

Für das Shooting fährt der Studiobeleuchter extra die Scheinwerfer hoch. Stephanie gefällt der Entwurf ihres Star-Schildes und signiert es mit Schwung und großer Schrift. „Endlich mal wieder ein Star, der etwas größer schreibt“, sagt Klaus. „So kann man die Unterschrift gut auch von weitem sehen.“

Im Video wirkt Klaus recht ruhig, doch im Innersten ist er sehr angespannt. Obwohl er als Filmemacher und Fotograf laufend mit Kameras arbeitet, passieren oft die unerklärlichsten Dinge. Technischer Art. Damit das Riverboat Logo auch richtig schön leuchtet und die Hintergrundatmosphäre gut rüberkommt, hat Klaus die Kamera auf 1600 ASA eingestellt. Und nimmt den Blitz nur als Aufheller. Denn würde dieser bei 200 ASA das Bild ausleuchten, würde der Hintergrund in der Schwärze versinken und das Bild steril erscheinen. „Aber manchmal spinnt auch einfach die Kamera, es gibt zwischendurch auch oftmals Bilder, die sind dann einfach zu hell…“ Klaus reagiert dann, wenn er selbst fotografiert, immer sofort. Wenn aber jemand anders die Fotos macht mahnt Klaus im Vorfeld immer, laufend einen Blick auf die Bilder im Monitor zu werfen. So sind, wie eingangs erwähnt, bei jedem Star-Treffen seine Nerven auf das Höchste angespannt. Deshalb kann Klaus vor dem Shooting nur ein wenig von der guten Kürbissuppe am Catering „naschen“, für mehr hat er absolut keinen „Nerv“…

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Und Klaus hat Sylvia, die heute fotografiert, instruiert, bei der Festlegung des Bildausschnitts darauf zu achten, dass auch das Logo von „Riverboat“ mit zu sehen ist, das an der Wand auf einem Monitor eingespielt wird.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken –  fast wie auf dem Roten Teppich…,  in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star, wie heute mit Stephanie Stumph.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit STEPHANIE STUMPH und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft.

Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Stephanie kommt mühelos alleine zurecht. „Der Ton ist heute besonders geschmeidig“, sagt Klaus. „Das ist nicht immer so, manchmal muss man schon bis zur Schmerzgrenze drücken. Man steckt nie drin. Jedesmal ist die Konsistenz anders, obwohl Stephanie den Eindruck hat, dass er recht hart ist. Und kalt… wie sie sagt.“

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Stephanie die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht die bezaubernde Stephanie Stumph begeistert mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Stephanie Stumph“ ihren Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Die Krone ist natürlich immer, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park stattfindet. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich dorthin und versuchen es irgendwie einzurichten, die Ehrung direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Deshalb lädt Klaus Stephanie Stumph auch zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks im Frühjahr 2018 nach Oberkotzau ein. „Wäre toll, wenn es klappen würde. Am besten zusammen gleich mit Ihrem werten Herrn Papa, Wolfgang Stumph,  der bereits im Jahre 2005 bei einem Auftritt in Bad Elster in die „Signs of Fame“ aufgenommen wurde.“ Nun endlich sind auch Vater und Tochter miteiander in dem Friedensprojekt vereint.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kamerafrau heute Erika Beer hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bislang bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? So kommt diese immer nur mal sporatisch zum Einsatz, so wie heute.“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von Stephanie Stumph mitverfolgen wollen, hier „the making of…“ – das VIDEO:

Die Fernweh-Frage

Ab und zu stellt Klaus Beer den Stars auch die „Fernweh-Frage“: „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, dass Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Nachdem die Handprint-Aktion beendet ist, stellt Klaus auch Stephanie Stumph diese „berühmte“ Frage. Was die bezaubernde Riverboat-Gastgeberin und beliebte Schauspielerin darauf antwortet, erfährt man in dem Video… 

Dabei erwähnt Klaus Beer auch, dass RIVERBOAT zu seinen absoluten  Lieblingssendungen im deutschen Fernsehen zählt, wie auch die große Samstagsabend-Show „Wetten dass…“, die es leider nicht mehr gibt und „Verstehen Sie Spass?“, wo die supernetten Moderatoren Kurt Felix und Paola, Frank Elstner und aktuell Guido Cantz ebenfalls im „Signs of Fame“ vertreten sind.

Die Star-Mobil Signierung

Nach erfolgter Aufnahme in die „Signs of Fame“ fragt Klaus Beer die Stars oftmals noch, ob es vielleicht möglich wäre, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren. Ein Blickfang. Denn das Fahrzeug ist, richtigerweise war, über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich der Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus, darauf zu unterschreiben.

So waren Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs, ja auch das Dach mit Unterschriften verziert. Doch dann war kein Platz mehr frei und auch das Auto gab seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die Autoteile mit den wertvollen Starunterschriften warten auf die Gelegenheit, einmal zusammen mit den Star-Handabdrücken im geplanten Fernweh-Star-Museum ausgestellt zu werden. Später gab es dann nochmal ein Star-Mobil, diesmal in weinroter Farbe. Auch das war bald mit vielen Unterschriften übersät.

Da zwischenzeitlich beide Fernwehpark Star-Mobile nicht mehr existieren, gab es notgedrungen einige Zeit keine Autogramme mehr auf Blech, obwohl Klaus schon des öfteren wieder Gelegenheit gehabt hätte, Stars auf dem Fahrzeug unterschreiben zu lassen. Das Auto, das Klaus jetzt fährt, einen BMW, ist zum Unterschreiben nicht mehr geeignet. Doch da es immer so schön war, kam Klaus bei Wotan Wilke Möhring auf die spontane Idee, diese Aktion wieder einzuführen, zumindest einen Teil eines Autos mitzubringen, um dieses signieren zu lassen, was auch Stephanie Stumph dann noch gerne macht.

V.I.P- Bereich von „Riverboat“ – Wiedersehen mit Künstlern aus dem „Signs of Fame“ – und neues Kennenlernen.

Nach der Sendung gab es dann ein Wiedersehen mit Stars, die schon im „Signs of Fame“ vertreten sind, wie z.B. EROL SANDER, ATZE SCHRÖDER und JÖRG PILAWA, wie schon eingangs erwähnt.

Klaus traf backstage der Riverboat-Sendung ein zweites Mal auch mit WOLFGANG THIERSE, Bundespräsident a. D. zusammen, den er bereits bei seiner Einladung ins Schloss Bellevue von Joachim Gauck kennenlernte. Das 1. Mal dagegen traf er die Schauspielerin SASKIA VESTER, die ebenfalls von dem multikulturellen Friedensprojekt begeistert ist und deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ demnächst ebenfalls erfolgen soll.

Und Klaus kam auch mit dem Autorenehepaar Elmar Wohlratz und Iny Klocke ins Gepräch, besser bekannt als INY LORENTZ, deren Bücher eine Gesamtauflage von 13 Millionen Exemplaren (Stand 29016) erreichte. Auch diese beiden Bestseller-Autoren sollen demnächst Einzug halten in die „Signs of Fame“. Ebenso der Schlager-Shooting-Star VANESSA MAI, übrigens Schwiegertochter von Andrea Berg, die schon lange mit dieser Ehrung bedacht wurde. Dazu stand Klaus Beer vor der Sendung bereits mit ihrem Ehemann und zugleich Manager, Herrn Andreas Ferber, in Verbindung. Auch da ist man auf der Suche nach einem geeigneten Termin.

„Games of Throne“

Und wer kennt sie nicht, die weltweit erfolgreichste TV-Serie, die alle Zuschaurerekorde bricht – „Games of Thrones“. Klaus Beer traf „Game of Thrones“-Darsteller TOM WLASCHIHA, der in der US-amerikanischen Fantasy-Serie in der Rolle des Jaqen H’ghar zu sehen ist, ebenfalls im V.I.P-Bereich des Riverboats. Klaus: „Tom ist ein supertoller Typ. Wir kamen sogleich ins Gespräch. Ich habe mit ihm ausgemacht, das er als nächster Einzug halten wird in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks Oberkotzau.“ Doch noch gilt es einen entsprechenden Termin zu finden, da der Schauspieler, der in HOLLYWOOD schon mit Größen wie Tom Cruise, Daniel Graig, Roland Emmerich und Steven Spielberg zusammengearbeitet hat, laufend im Ausland dreht.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit STEPHANIE STUMPH zurück denken und in positivster Weise darüber berichten… Klaus: „So nett wie wie Ihr Vater, Wolfgang Stumph, mit dem ich ab und zu einmal telefoniere, ist auch seine Tochter. Wir sind alle begeistert!“

Danke aber auch nochmal insbesondere an das superfreundliche Management und die überaus freudliche Betreuung durch das Teams von „Riverboat“ vor Ort. Klaus Beer: “Wir werden jetzt unsere Lieblingssendung mit nochmals anderen Augen sehen…“

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von STEPHANIE STUMPH, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Sylvia Schildbach

Videokamera: Erika Beer

Foto-Video-Postproduktion: Klaus Beer

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