Jack White

JACK WHITE gilt als der erfolgreichste deutsche Komponist und Produzent der Popmusik und wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, ja seine Kompositionen wurden in Gold und Platin aufgewogen. Über 500 Millionen Tonträger wurden von Jack Whites Liedern insgesamt verkauft, mehr als 300 „Gold“- und „Platin“-Schallplatten schmücken seine Büros in Berlin, München und Kitzbühel.

Die Lieder, die er schrieb, wurden zu Ohrwürmern, pfeifen die Spatzen von den Dächern; Jack White schrieb z.B. für Tony Marshall „Schöne Maid“, für Jürgen Marcus „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ oder für Roberto Blanco „Heute so, morgen so“. Obwohl er als Fußballprofi bei Viktoria Köln begann, folgte er einem anderen Teil seines Herzens und verlegte sich aufs Komponieren und Produzieren. In den 70iger Jahren entstammen etwa 1000 Lieder seiner Feder. Und natürlich durfte dabei auch der Fußball nicht fehlen. So schrieb er 1974 für die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Song „Fußball ist unser Leben“.

Aber auch Weltstars sangen seine Lieder, wie z.B. Tony Christie, Paul Anka oder Engelbert Humperdinck. Und er „entdeckte“ Stars für die Musik, so z.B. David Hasselhoff oder Audrey Landers.

Doch auch als Bestseller-Autor hat sich Jack White einen Namen gemacht: Seine Bücher „Die schönsten Strandhotels der Welt“ und „Inselparadiese“ begeisterten die Leser. „FERNWEH – INSELPARADIESE?“: Wer anders als JACK WHITE würde deshalb besser in die „Signs of Fame“ des Hofer Fernwehparks passen?

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 25. Februar 2006.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Jack White in Berlin.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von JACK WHITE in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

„Ich fahre nicht mehr mit dem Auto von Kitzbühel nach München oder Berlin, deshalb kann ich auch leider nicht persönlich zum Fernwehpark kommen“, mailte Jack White Fernweh-Park Initiator Klaus Beer bezüglich seiner Anfrage zur Findung eines Termins für seine Aufnahme in den „Signs of Fame“. „Aber kommen Sie doch in mein Büro nach München oder Berlin“, schrieb der berühmte Komponist und Musikproduzent weiter.

Klaus Beer wählte Berlin, und so machte sich die Fernwehpark Crew auf den Weg in die Regierungshauptstadt, in der Klaus schon viele Prominente in die „Signs of Fame“ aufgenommen hat, wie z.B. Roland Emmerich bei der Filmpremiere „The day After Tomorrow“. oder Angelika Milster und Barbara Schöneberger auf dem Europ. Presseball im Hotel Ritz Charlton.

Ein Leben mit Musik – mit Gold und Platin aufgewogen

Ein kalter, eisigkalter Februartag. Doch der Himmel über Berlin ist blau, die Sonne lacht. Nicht besser könnte der Empfang bei Jack White sein. „Jack White Productions AG“ steht auf einer Messingtafel am Hauseingang seines Büros, das in einer Seitenstraße direkt am Kurfürstendamm liegt. Ein Roter Teppich führt hinauf in den 1. Stock.

Als die Türe geöffnet wird, erblickt Klaus Beer Jack White bereits in einem anderen Zimmer beim Diktat. „Herr White kommt gleich“, sagt die nette Mitarbeiterin. Die Fernwehpark Crew wird in das „Wohnzimmer“ gebeten, wo sie von dem Sohn von Jack White, Frank Nussbaum, empfangen wird. Fast geblendet von Gold- und Platin Schallplatten, die die gesamte Wandfläche des großen Raumes schmücken, erklärt Klaus Frank Nussbaum anhand des Fernweh-Park Prospekts schon mal die Ideologie völkerverbindenden Friedensprojekts.

Dann kommt Jack White. Er ist ganz in „black“ gekleidet. Herzlichst begrüßt er die Fernwehpark Crew und entschuldigt sich zugleich, dass heute soviel los ist. Wirklich klingelt laufend das Telefon und die Sekretärin kommt herein und sagt, dass ein Bürgermeister angerufen hat. „Ich rufe später zurück“ sagt Jack White, der sich jetzt Zeit für seine Aufnahme in den „Signs of Fame“ nimmt. „Bereiten Sie schon mal vor. Wenn Sie soweit sind, sagen Sie mir einfach Bescheid“. Derweilen widmet sich der erfolgreiche Musikproduzent der Geschäftspost.

Der Hintergrund – Gold und Platin

Klaus Beer hat wie bei jedem Startreff sofort mit einem Blick die Location gecheckt, die passend für die Ehrung sein muss. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerauge für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, das Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen wegführen, und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“

Doch in diesem Fall weicht Klaus von seinen sonst unumstößlichen Prinzipien ab. Denn diese Wand, wo sich Goldene und platine Schallplatten dicht an dicht reihen, ist ein Fotohintergrund, wie er passender nicht sein könnte. Denn die funkelnde Wand zeigt das Leben von Jack White, seine Musikerfolge, die in Gold und Platin aufgewogen wurden. Aber das ist alles nur ein Teil. Denn die anderen Büros von Jack White zieren ebenfalls solche Schallplattenpreise. Und auf einem weißen Klavier stehen schlicht aufgereiht verschiedene Auszeichnungen wie Euro Chrystal Globe, Bambi oder der Medienpreis für das Lebenswerk von Jack White.

Jack White ist keine Minute untätig. Nach der Post signiert er gleich einen Stapel Autogrammkarten, darunter auch welche für den Fernweh-Park.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann ist es soweit. Jack White soll nun seine Unterschrift auf sein Star-Schild setzen und hat als kreativer Mensch dazu gleich eine Idee: „Würde das Schild liegen, könnte man doch viel besser signieren, wir können das doch für das Bild nachstellen, wir haben doch kein Fernsehen hier.“, sagt er.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nach der Unterschrift folgen die Handabdrücke. Das signierte Star-Schild wird dazu auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist. So ist das zumindest immer der Fall. Doch heute verzichtet Klaus darauf, da man sonst die Goldenen Schallplatten an den Wänden verdecken würde. Also kommt das signierte Starschild erst zum Schluß beim Präsentieren der fertigen Prints nochmal mit ins Spiel. Und für die Handabdrücke wählt Klaus noch eine ganz bestimmte Ecke des Raumes. Denn eine ganz besonderes Teil muss unbedingt mit ins Bild: die tolle Musicbox, die Wurlitzer, Inbegriff der Musik der good old sixties.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich…, in der Regel aber auch ganz entspannt, auf Du und Du mit dem Star.

So soll dieser Stimmungsbericht die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit JACK WHITE und aufzeigen, wie so ein Signs of Fame-Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten, bitte sehr. Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen…

Das Shooting beginnt

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“

„Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit, manchmal…

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen… Doch Jack White kommt mühelos alleine zurecht.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Jack White die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich beide Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hättens wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht – leider war eine Goldene Schallplatte von Jack White zu groß…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Jack White natürlich gerne mit. mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Jack White seinen Namenszug in die graue Masse.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und den geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus.

Doch keine Sorge. Klaus Beer und die Fernweh-Park Fotografen gehen da individuell auf die zu ehrende Persönlichkeit ein und arbeiten alles in dem vorgegeben Zeitplan ab. Vor allem dann, wenn das Ganze kurz vor dem Auftritt oder gar vor einer TV-Livesendung stattfindet, muss alles zügig vonstatten gehen und darf den Auftritt nicht gefährden. Die Fernweh-Park Crew hat jedoch das richtige Gespür und die nötige Professionalität entwickelt, die vom Management, von der Tourbegleitung und natürlich von dem Star selbst honoriert wird. So blieb bei bislang über 300 Stars deren Aufnahme in die „Signs of Fame“ immer in guter Erinnerung und die Prominenten denken selbst nach Jahren noch gerne an diese schöne Aktion zurück.

Und wenn wie in diesem Fall die Ehrung ganz privat stattfindet, wie heute mit Jack White, gibt es schon mal keinen Zeitdruck. Der Star macht dann immer gerne mit, bis alle Shots im Kasten sind. So sind solche privaten Treffen für alle Beteiligten das Optimalste, was man sich zur Durchführung der Aktion nur wünschen kann. Die Krone ist natürlich, wenn die Ehrung direkt im Fernweh-Park selbst durchgeführt wird. Denn dann ist in den Bildern gleich die Beziehung zu dem Friedensprojekt ersichtlich. So kommen viele Stars gerne persönlich hierher und versuchen es irgendwie einzurichten, ihre Aufnahme in die „Signs of Fame“ direkt vor der exotischen Schilderkulisse durchzuführen.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogamm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Die Fernweh-Frage

Herzlich willkommen im Reich des Jack White. Kein anderer Hintergrund wäre passender für den erfolgreichen Musikproduzenten als diese Wand, von der es golden und silbern glänzt. Und davor stellt Klaus Beer den berühmten Komponisten und Musikproduzenten die FERNWEH-FRAGE. Mit Blick auf seine am Tisch liegenden Bücher über die „schönsten Strandhotels der Welt“ ist Klaus auf seine Antwort gespannt. Was wird Jack White, der bereits die schönsten Reiseziele der Welt kennt, auf folgende Frage antworten? „Was fällt Ihnen bei dem Wort „Fernweh“ ein? Gibt es ein Land, das Sie sofort damit in Verbindung bringen oder wo Sie unbedingt einmal hin wollten, vielleicht auch eine Stadt?“

Die schönsten Strandhotels der Welt

Jack White antwortet: „Sie müssen das anders fragen. Da ich bereits die ganze Welt gesehen habe, muß es heißen – wo ist es am schönsten?“ Klaus Beer: „Und wo gefällt es Ihnen am besten? White: „In den Strandhotels der Welt“, dabei deutet er auf den Tisch, wo einige seiner Bücher mit den folgenden Titeln liegen: „Die schönsten Strandhotels der Welt“, „Die 100 schönsten Strandhotels der Welt“ und „Inselparadiese“.

Klaus Beer läßt nicht locker, interessiert ihn als passionierter Weltenbummler und Filmemacher doch persönlich sehr, wo es für jemanden wirklich am Schönsten ist, der die schönsten Fleckchen auf der Erde wie seine Westentasche kennt. Vielleicht Thailand, die Palmenwälder von Kerala in Südindien? Hawaii natürlich, die Seychellen oder die Südsee? Oder Bora Bora?

Jack White schmunzelt und antwortet dann: „Ich finde es am schönsten in KITZBÜHEL“.

Klaus Beer möchte natürlich noch mehr aus ihm herauskitzeln, doch da klingelt schon wieder das Telefon. Da Klaus die Zeit von Jack Whites jeodch nicht überstrapazieren möchte, läßt er es damit gut sein. Vielleicht ergibt sich bei Gelegenheit noch einmal die Möglichkeit, mit ihm über Palmen, türkisblaues Meer und traumhafte Sonnenuntergänge zu plaudern. Denn Weltenbummler und Filmemacher Klaus Beer selbst kennt feudale Strandhotels nicht. Da er bei den Dreharbeiten seiner Filmproduktionen mit TERRA FLIM neben der Dokumentation von Traumlandschaften auch über die Sitten und Gebräuche fremder Völker berichtet, nächtigt er dort, wo die Bevölkerung wohnt, in einfachen Hütten, Herbergen oder in urigen Motels – hautnah am Menschen sozusagen. Tolle Hotels kennt Beer nur von Las Vegas, seiner Lieblingsstadt neben L.A. und Hongkong.

„Sie kennen doch sicher Siegfried & Roy…“, sagt Klaus zum Schluß, „…soll ich den Beiden einen schönen Gruß ausrichten bei meiner nächsten Tour in die Nationalparks, die immer in Las Vegas startet? Jack White stoppt nochmal auf dem Weg ins Nebenzimmer zu seiner auf das Diktat wartenden Sekretärin. „Ja, ich kenne die Beiden natürlich, liebe Grüße von mir…“

Die Star-Mobil Signierung

Nachdem die Fernwehpark Crew Schild, Tonschale und Kamerequipment zusammengepackt hat, geht es ans Verabschieden. Jack White ist mittlerweile mit dem Diktat fertig und Klaus fragt ihn, ob es vielleicht noch möglich sei, das Fernwehpark Star-Mobil zu signieren, das direkt vor seinem Haus parkt. Ein Glücksfall. Denn in Berlin an einer bestimmten Stelle einen freien Parkplatz zu finden, ist fast wie ein Sechser im Lotto.

Das Auto ist ein Blickfang. Das Fahrzeug ist über und über mit Autogrammen übersät. Denn immer, wenn sich ein Star in der Nähe des Autos aufhielt, bat ihn Klaus Beer, darauf zu unterschreiben. So sind Kühlerhaube, Kotflügel und auch die Längsseiten des Fahrzeugs mit Unterschriften verziert. Aber im Jahre 2006 findet sich an einer der Türen noch gut Platz, wo die Jack White sein Autogramm setzen kann. Sechs Jahre später jedoch war jede Stelle des weißen Lacks mit Star-Unterschriften belegt und das Fahrzeug gab zudem seinen Geist auf. Es wurde zerlegt und die wertvollen Autoteile sollen einmal zusammen mit den Handabdrücken der Stars in einem „Fernweh-Park“ Star-Museum ausgestellt werden. Wie der Fernweh-Park selbst bei freiem Eintritt natürlich.

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit JACK WHITE zurück denken und in positivster Weise darüber berichten…

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

Wann und wo die über 300 Original Star-Handabdrücke letztendlich zu besichtigen sein werden, darunter natürlich auch die von JACK WHITE, erfahren Sie rechtzeitig auf der Fernweh-Park Homepage.

Fotos: Christine Ströhlein

Foto-Postproduktion: Klaus Beer

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