Bobby Emprechtinger (Stargast beim Grand Opening des NEUEN Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau am 18. Mai 2018)

BOBBY EMPRECHTINGER wurde in Salzburg / Österreich geboren und lebt schon seit seiner Jugend in Amerika. Seine beispielhafte Karriere begann als professioneller Tänzer, in diesem Fach konnte er den Titel als vierfacher Staatsmeister verzeichnen. Bobby wusste schon damals, dass er Künstler werden wollte. Er sagt von sich selbst: „Mein Kindestraum war schon immer, dass ich einmal Schauspieler werde.“

Da er aber auch eine große Leidenschaft für das Fliegen hatte, absolvierte er in Amerika eine Flugausbildung und war jahrelang als einer der jüngsten Piloten tätig (Jumbojet Pilot).

Nebenbei baute Emprechtinger gemeinsam mit einem guten Freund ein Modelabel in Los Angeles auf, namens „modern Prophecy“. Immer im Hinterkopf, dass er Schauspieler werden wollte, bildete er sich im Schauspielbereich weiter und machte auch eine Ausbildung für Regie.

Durch sein Modelabel und seinen Ehrgeiz rutschte er in die Hollywood Szene und fing an Drehbücher zu schreiben. Für zwei seiner Filme „The Mayfly Circle“ und „They I am“ ist Bobby Emprechtinger Drehbuchautor und Hauptdarsteller und führte zudem Regie. Diese beiden Filme sind bereits weltweit an Filmfestivals vermittelt worden und liefen auf Hollywood Filmfestivals. Des Weiteren war er Produzent und Supporting leading actor mit Danny Trejo, einer der bekanntesten Schauspieler weltweit, der z.B. für seine Rollen, wie im Film „dusk till dawn“,bekannt ist. Aktuell ist Emprechtinger für zwei weitere Filme geplant und für eine TV Serie als FBI-Agent bei Netflix.

Bobby Emprechtinger: „Das Schauspielen hat mich schon immer fasziniert. Ich sehe das Filmemachen nicht nur als eine Unterhaltung, sondern vielmehr als eine Message an die Menschheit. Jeder bildet sich seine Wege selber. Ich sage immer, man muss wie ein spartanischer Krieger kämpfen, bereit sein Opfer zu bringen und sich selber vertrauen. Dann wird der Erfolg kommen.“  

Aufnahme in die „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks am 18. Mai 2018.

Bitte entnehmen Sie die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.

Viele Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“ finden direkt im Fernweh-Park statt. Doch wenn es terminlich nicht klappt, dass die Prominenten persönlich dorthin kommen können, werden die Ehrungen z.B. backstage von Veranstaltungen, Konzerten, TV-Sendungen oder direkt am Set bei Filmdreharbeiten durchgeführt. Oder auch bei Pressebällen, Galas oder gar auf dem Roten Teppich bei Filmpremieren. Aber auch in Fernsehsendungen selbst haben die Stars ihre Hände im Ton versenkt.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer und die FWP-Crew trafen Bobby Emprechtinger bei der Einweihung des neuen Fernweh-Parks im Fernweh-Park Oberkotzau.

STIMMUNGSBERICHT über die Aufnahme von BOBBY EMPRECHTINGER in die „Signs of Fame“ mit BILDERSTRECKE. (Bitte klicken Sie auf die Fotos, um diese groß und in hochauflösender Bildqualität zu sehen)

Erleben Sie hier eine nicht nur journalistisch sachliche Berichterstattung über die Ehrung, sondern das ganz persönliche Erleben, die hautnahe Begegnung mit dem Star. Empfindungen, Emotionen, Amüsantes, manchmal aber auch Pannen,  Aufregung hinter den Kulissen. Denn nicht immer geht alles glatt vor Ort, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan etwas verschiebt. Ein sozusagen rundum Stimmungspaket: Spannung, was zum Schmunzeln, Nervenflattern, wunderbare Begegnungen und Freundschaften, die über die Ehrung hinaus bestehen. Alles ist drin in so einer Starbegegnung.

Wenn die Besucher des Fernweh-Parks dann durch die Schilderreihen bummeln und das signierte Star-Schild entdecken können sie nicht ahnen, welche unglaublichen Geschichten oft damit verbunden sind. Deshalb möchten wir Sie liebe Leserinnen und Leser der Fernweh-Park Homepage mit unseren Stimmungsberichten einfach mitnehmen zu tollen „Backstageabenteuern“ bei TV-Veranstaltungen, Konzerten, an den Set zu Dreharbeiten, zu Filmpremieren  oder gar auf den Roten Teppich –  bis hinein in eine Fernsehsendung selbst – und Sie so hautnah wie nur möglich an unseren Starbegegnungen teilhaben lassen.

Stars schreiben zur Eröffnung des neuen Fernweh-Parks.

Donnerstag, 18. Mai 2018. Ein Tag vor der offiziellen Eröffnung des Summa-Parks und des Fernweh-Parks im Markt Oberkotzau. Fernweh-Park Initiator Klaus Beer hatte seit Monaten mit vielen Prominenten, die bereits im „Signs of Fame“ verewigt sind Kontakt und angefragt, ob sie nicht zum Grand Opening des Neuen Fernweh-Parks kommen wollten. Und das hätten viele auch gerne getan, wenn sie nicht ausgerechnet an diesem Tag selbst auf der Bühne, vor einer Fernsehkamera oder am Set bei Dreharbeiten stehen würden. Einige schrieben sogar persönlich zurück oder sprachen per Video Glückwünsche zur Eröffnung aus. Zu lesen und zu sehen in unserer großen BILDERSTORY des GRAND OPENING. Doch auch einige konnten kommen und wurden, wie BOBBY EMPRECHTINGER an diesem ehrwürdigen Tag vor großem Publikum in die „Signs of Fame“ aufgenommen.

Zusammensitzen mit den Stars des morgigen Tages

Plaudern im Hotel mit den Stars des Grand Opening. Bobby Emprechtinger kommt gerade von den Filmfestspielen aus Cannes. Und er hat seine Familie mitgebracht. Vater und Mutter, Bruder mit Frau und Sohn. Sein Vater stammt aus Salzburg und war, wie er Klaus Beer erzählt, in jungen Jahren begeisteter Rucksackreisender. Er hat, angefangen von Macho Picchu über ganz Südamerika weitere tolle Länder auf der Erde bereist und freut sich natürlich sehr, den Fernweh-Park in natura zu sehen. Doch jetzt wird erstmal mit Klaus, dem Weltenbummler und Filmemacher aus Passion, über das Reisen in der Welt geplaudert… Bobbys Mutter stammt aus dem Iran. Klaus: „Wunderbare Menschen, ich habe mich sehr gefreut, auch meine Frau Erika, sie kennenlernen zu dürfen.“

Bobbys hübsche Freundin ist ebenfalls eine bekannte Schauspielerin aus Hollywood und hat schon in mehreren Hollywoodstreifen mitgespielt. Wer weiß, wen Klaus da neben sich sitzen hat? Vielleicht die nächste Jodie Foster, Sandra Bullock oder Angelina Jolie? Erika und Klaus Beer haben im Quality Hotel in Hof drei Tische und Stühle zusammengeschoben, damit alle prominenten Gäste des morgigen Tages zusammen sitzen. Das sind Elke Sommer und ihr Ehemann Wolf Walther, nicht zu vergessen Hundedame Smiley, die der Sommers ein und aller Sonnenschein ist. Auch das Buchbestseller-Ehepaar Iny Klocke und Elma Wohlrath sitzen mit am Tisch, besser bekannt unter dem Pseudonym „Iny Lorentz“. Sie haben 13 Millionen Bücher verkauft und einige ihre Romane wurden sogar verfilmt, wie z.B. „Die Wanderhure“ und „Die Ketzerbraut“. Klaus Beer hat die berühmten Schriftsteller in der mdr-TV-Kultsendung „Riverboat“ kennengelernt, wo sie Talkgäste waren.

Und so plaudert man bis spät in die Nacht über Hollywood, Los Angeles, der Lieblingsstadt von Klaus Beer,  und hängt an den Lippen der Grand Dame aus Hollywood, Elke Sommer, die diese und jene Geschichte aus der Zeit zu erzählen weiß, als sie mit Gary Cooper, Paul Newmann, Dean Martin oder Bob Hope und anderen Hollywoodgrößen verkehrte und mit einigen von Ihnen auf der Kinoleinwand zu sehen war  – oder sogar vom Schah von Persien und der Königin von England, Queen Elisabeth II, eingeladen war. Das Riesenschnitzel, das Klaus Bobby im Hotel empfahl, gab es leider nicht mehr, dafür anderes leckeres Essen und Getränke. Ein wunderschöner Abend – die richtige Einstimmung zum morgigen Tag, des Grand Openings des Neuen Fernweh-Parks.

Das Grand Opening

Bangen und Hadern mit dem Wetter. Nach Tagen regnerischen Wetters und unguter Prognosen für die nächsten Tage sieht Klaus mit Skepsis dem Wetter am 18. Mai entgegen. Denn damit steht und fällt die Veranstaltung. Doch wie ein Wunder – strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Das Fest, die Einweihung des Summa-Parks und dessen Hauptattraktion, des Fernweh-Parks, konnte starten.

Die immensen Planungen, Vorbereitungen, Mails, Telefonate, Einladungen der Medien und das Erstellen div. Checklisten, die seit Wochen, ja Monaten für diesen Tag liefen, waren vergessen. Jetzt zählt nur das Heute. Und da die Sonne vom Frühlingshimmel lacht, kann letztendlich nur noch alles gut werden.

Zweimal grüßt HOLLYWOOD

Gleich zwei Stars aus HOLLYWOOD sind zur Eröffnung des Neuen Fernweh-Parks nach Oberkotzau gekommen. Einmal, wie bereits berichtet, Hollywood Legende ELKE SOMMER und BOBBY EMPRECHTINGER, der zwar in Hollywood einen Namen hat und auch in seiner Heimatstadt Österreich, doch in Deutschland noch mehr bekannt werden will. Ja, und vielleicht dient ihn hier als Sprungbrett der „Signs of Fame“ des Fernweh-Parks, in dem viele namaften Filmstars, ja auch Weltstars wie Kevin Costner, Denzel Washington oder Arnold Schwarzenegger vertreten sind. Fehlen tut hier Klaus nur noch sein Idol, Sylvester Stallone, den Bobby Emprechtinger, wie viele der ganz Großen in Hollywood, natürlich auch persönlich kennt. Und so verspricht Bobby Klaus, das er ihn mit diesem und jenen der ganz Großen aus der Traumfabrik zusammenbringen möchte…

Und „Fernwehpark goes to Hollywood“…

Doch wie kam Klaus Beer überhaupt mit Bobby Emprechtinger zusammen? Klaus: „Als ich den Schauspieler Tom Barcal vor vielen Jahren bereits in die „Signs of Fame“ aufnahm, riß der Kontakt von damals nicht ab und Tom besuchte bereits im Frühjahr, noch vor der offiziellen Eröffnung, mit seinem Freund, dem Schlagersänger Jürgen Peter, den Fernweh-Park. Und beim Telefonieren so zwischendurch erzählte Tom von Bobby Emprechtinger aus Hollywood, den er ebenfalls gut kannte. Übrigens, zu Toms Geburtstag erschien einmal einfach so kein Geringerer als die Actionlegende Steven Seagal und er war auch auf der Filmpremiere von „The Expendables II“ eingeladen, wo er widerum Sly Stallone traf…“ Und Bobby möchte nun Klaus im Herbst dieses Jahres ebenfalls mit zu einer Filmpremiere nehmen, wo man Danny Trejo und Eric Roberts, dem Bruder von Julia Roberts, in die „Signs of Fame“ aufnehmen will…

Ursprünglich war geplant, Elke Sommer und Bobby Emprechtinger am Schluß, sozusagen als Höhepunkt, auftreten zu lassen. Doch dann entschied man sich, sie an den Anfang zu setzen, da um diese Zeit die Showbühne des Amphitheaters mit der exotischen Hintergrundkulisse der Schilder noch im Licht liegt.

Paukenschlag zur offiziellen Eröffnung des NEUEN Fernweh-Parks

Nach den offiziellen Begrüßungsreden des 1. Bürgermeisters Stefan Breuer, den ausgesprochenen Glückwünschen der Vertreter aus Politik und Wirtschaft und der Rede von Fernweh-Park Intitiator Klaus Beer mit anschließender Segnung des Fernweh-Parks durch die Geistlichkeit war es um 15.15 Uhr, mit etwas Verspätung, endlich soweit.

Doch zuerst fuhr, sozusagen als Paukenschlag, die Trecker-Legende „Trecker Willi“, Winfried Langner mit seinem Trecker und Anhänger auf die Showbühne. Klaus und Erika haben das am Mittwoch Nachmittag schon geprobt, damit nichts schiefgeht. Doch „Deutz Willi“, der auch unter diesen Namen deutschlandweit bekannt ist, absolvierte mit Bravour den Testlauf und „tuckerte“ sich  mit seinem 18 km schnellen Gefährt sofort in die Herzen der Zuschauer. Und das waren nicht wenige. Proppenvoll war das Amphitheater und wer dort keinen Sitzplatz ergattern konnte, der versuchte von verschiedenen Seiten Einblick auf das Geschehen auf der Showbühne zu erhalten.

Und als dann Trecker Willi nach der Signierung seines Grußschildes wieder Richtung Summa-Park zu seinem Wohnmobilstellplatz fuhr, begegnete ihn auch ein Oldtimer, ganz in weiß. Ein englisches Taxi. Stephan Foltys Limousendienst aus Stollberg hatte sich angeboten, Elke Sommer von ihrem Hotel abzuholen und mit dem Nobelgefährt standesgmäß auf die Showbühne zu fahren. Was dann dort abging, kann man in der ausführlichen ELKE-SOMMER-BILDERSTORY erfahren. Und alles, was an diesem tollen Tag sonst noch ablief, das „Schaulaufen der Stars“ wie die Frankenpost das Grand Opening bezeichnete, gibt es in der großen BILDERSTRECKE in der Rubrik „ERÖFFNUNG“ zu sehen.

Weiter geht es mit Feeling „Hollywood“. Bobby Emprechtinger kommt!

Ex-Rundfunkmoderatorin Sigi Obermüller stellt den Senkrechtstarter aus der Traumfabrik L.A. professionell vor und dann eilt man zuerst zu dem Hollywood-Pfahl, unter dessen Schildern aus Bel Air, Beverly Hills, Los Angeles und eben Hollywood sich Bobby mit seiner bezaubernden Freudin mit Klaus schon mal fotografieren lassen. Und passend dazu hat Bobby dem Klaus, in dessen Brust seit über 40 Jahren sein Herz für Hollywood schlägt, auch ein entprechendes Schild für den Fernweh-Park mitgebracht: ein HOLLYWOOD-Sign, über das sich Klaus natürlilch riesig freut.

Die STAR-SCHILD Signierung

Dann beginnt das Shooting. Klaus Beer sucht vor jedem Star-Treff die richtige Location aus. Am besten eine freie Wandfläche. Denn kein störender Hintergrund soll beim Shooten von der zu ehrenden Persönlichkeit ablenken. Das ist für Klaus mit seinem sehr kritischen Foto- und Filmerblick für das perfekte Bild immer sehr wichtig. Klaus: „Ich möchte einfach nicht, dass Dinge, die mit der Ehrung nichts zu tun haben, das Auge des Betrachters irritieren, vom wirklich Wichtigen ablenken,  und das ist eben nun mal der Star und die Aktion selbst.“ Klaus weiter: „Bei Aufnahmen von Stars in die „Signs of Fame“, die direkt im Fernweh-Park stattfinden, wird diese Regel aber gebrochen – die bunte, exotische Schilderkulisse ist bewußt als Hintergrund gewählt, soll Weltfeeling aufzeigen und damit die direkte Verbindung der Ehrung zum und direkt im Fernweh-Park aufzeigen.

Die HANDABDRUCK-Aktion

Nachdem Bobby unter dem Klicken unzähliger Kameras sein Star-Schild signiert hat, folgen die Handabdrücke alá Hollywood. Dazu wird das signierte Star-Schild auf einer Staffelei im Hintergrund platziert, damit es während der Handprint Aktion immer mit zu sehen ist.

Für jede Bilderstory müssen beim Shooten mehrere Posen abgearbeitet werden. Die Aktion erfolgt immer in einem bestimmten „Ritual“, sprich Reihenfolge der Handlungsabläufe. Und diese werden alle im Bild dokumentiert. Bis zu 400 Aufnahmen je Shooting sind da keine Seltenheit. Doch was sind schon 400 Bilder.. Insgesamt hatte Klaus Beer über die Eröffnung des Fernweh-Park rund 5000 Bilder von insgesamt sieben verschiedenen Fotografen zu sichten und zu bearbeiten…

Dieser Stimmungsbericht soll die Besucher unserer Homepage mitnehmen zu der ganz persönlichen Begegnung mit BOBBY EMPRECHTINGER und aufzeigen, wie so ein „Signs of Fame“ – Shooting in der Praxis abläuft. Wenn Sie also einmal mitkommen wollen und einen Blick hinter die Kulissen solcher Startreffen werfen möchten um zu erleben, in welchem „Ritual“, sprich Fotoposen so etwas vonstatten geht, bitte sehr… Einfach nach der Bildergalerie weiterlesen. Dann sind Sie hautnah mit dabei!

Hinweis: Alle Fotos unserer Bilderstrecken sind erstmal klein eingestellt. Wenn Sie mit der Maus über ein Bild fahren, verdunkelt es sich leicht. Wenn Sie es anklicken, öffnet es sich zur vollen Größe und hochauflösender Bildqualität. Am besten verfahren Sie wie folgt: Klicken Sie das 1. Bild an und blättern Sie dann mit dem sich in dem großen Bild rechts davon befindlichen Pfeil wie in einem Fotoalbum durch die Bildergalerie.

Alle Presse- und Fernsehkameras sind jetzt auf Bobby Emprechtinger und Klaus Beer gerichtet. Und dieser gibt wie immer Anweisungen was man tun soll, damit sich die Handprints auch richtig schön in der Tonmasse abzeichnen.

Kräftig rein in den Ton und dabei noch lächelnd in das Objektiv blicken – nicht immer einfach. Besonders Filmschauspieler, die beim Drehen nie in die Kamera schauen dürfen, müssen vom Fernweh-Park Fotografen oft besonders animiert werden, während der Printaktion immer mal Blickkontakt mit der Linse zu nehmen. „Ja, super – und nochmal. Klasse… Und nochmal hochschauen bitte… Ja, so ist`s gut. Hervorragend… und zu mir bitte auch noch mal…“ Ein Geräuschpegel von Rufen und Kameraklicken – fast wie auf dem Roten Teppich – der heute ja auch da ist und auf dem die Ehrung stattfindet. Doch Bobby Emprechtinger weiß was die Medien brauchen und lächelt während des Arbeitens in der Tonschale professionell in die Kameras.

Da es auch mit viel Kraft kaum zu schaffen ist, allein mit dem Druck der auf den Ton gelegten Hände diese in die graue Masse zu versenken, erklärt Klaus am Anfang immer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erzielen – und demonstriert dies schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift soll zwischen den Abdrücken auch noch Platz finden.“ „Und dann am besten mit der linken Hand beginnen und dabei mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken. Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“ animiert Klaus, da man am Anfang oft den Eindruck hat, dass „Hollywoodspielen“ gar nicht so einfach ist.

Klaus drückt mit

Damit die Stars merken, welcher Druck überhaupt nötig ist, damit sich die Hände tief im Ton versenken, fragt Klaus auch manchmal, ob er das kurz aufzeigen soll. So hat er schon auf viele Hände von prominenten Persönlichkeiten gedrückt, damit sie das richtige Gefühl für die Sache entwickeln. Bei Thomas Gottschalk, Frau Dr. Auma Obama zum Beispiel oder sogar bei dem großen Staatsmann Hans-Dietrich Genscher. Selbst bei Action-Moviestar Arnold Schwarzenegger hat Klaus zulangen müssen, obwohl dieser sicher genügend Kraft gehabt hätte, bis auf den Grund der Tonschale zu gelangen…

Doch bei Bobby Emprechtinger, durchtrainiert und voller Power, muss Klaus nicht mithelfen. Mit Leichtigkeit drückt dieser seine Hände in den feuchten Ton und hinterlässt tiefe Abdrücke. So muss es sein. Besser kann man es nicht machen. ‚Das ist auch das Lebensmotto von Bobby. Was er tut, macht er aus voller Überzeugung und mit großem Durchhaltevermögen. Denn nur so kann man es im Showbiz und vor allem in Hollywood schaffen.

Back to the roots: Am Anfang war der Zement…

Nachdem Bobby die linke Hand in der grauen Masse verewigt hat, ist die Spannung groß. Wie der Abdruck wohl geworden ist? Bislang war jeder Star neugierig auf das Ergebnis und hat auch manchmal nachgedrückt, wenn es an gewissen Stellen notwendig erschien. Doch Vorsicht! Beer: „Wenn das der Fall war, mussten die Finger immer genau in die Kontur eingelegt werden, da es sonst Geisterschatten gibt.“ Aufpassen, erklären, in die Kamera gucken – Klaus ist danach immer mehr geschafft als der Star selbst. Wie sagte ein Pressefotograf einmal? „Das ist ja richtige Arbeit, was ihr da macht…“ Sicher. Aber im Vergleich zu früher so easy, dass die Aktion selbst noch vor einem Auftritt im Smoking oder Abendkleid durchgeführt werden kann.

Klaus Beer: „Jetzt ist so eine Handprint-Aktion eine einfache und sehr saubere Angelegenheit. In den Anfängen aber verwendeten wir richtigen Zement. Wir wollten das wie in Hollywood machen. Doch das war Nervenkrieg pur. Denn wenn der Star, zum Beispiel aufgehalten durch ein Fernsehteam, auch nur ein paar Minuten später kam, hatte der Zement oft schon so stark angezogen, dass der Künstler Mühe hatte, überhaupt noch seine Hände darin zu versenken. War das Gemisch dagegen zu locker angerührt konnte es passieren, dass die Prints auf der Rückfahrt im Auto wieder verrüttelten – und nichts mehr zu sehen war. Aber diese Spezialmasse bleibt bei entsprechender Lagerung sogar noch Tage später verformbar. Entwickelt von der Hofer Keramikerin und Künstlerin Rosa Maria Wolfrum. Nach Geheimrezept, das selbst ich nicht kenne.“

Action

Und „Action“. Da die Problemzone der Handballen ist, bittet Klaus die Stars immer, sich mit vollem Gewicht darauf zu legen, damit sich auch dieser richtig plastisch im Ton abzeichnet. Dabei entstehen meist die schönsten Bilder – mit scheinbar schmerzhaft verzerrten Gesichtern. Besonders die Comedians geben da immer ihr Bestes. Glücksmomente für die Fotografen.

Hände, Füße oder Po?

Geschafft. Herrlich zeichnen sich seine Hände im Ton ab. Wunderschön sind die Reliefs ausgefallen. Klaus Beer: „Wir wollen die Hände der Stars, nicht was anderes. Was wir da schon erlebt haben. Bevor wir uns versahen, zog zum Beispiel Howard Carpendale schon mal Schuhe und Strümpfe aus. Und eine sehr bekannte Filmschauspielerin wollte sich gar mit ihren engen Jeans in die graue Masse setzen. Im Scherz zwar, aber fast wäre sie schon drin gewesen. Auch wenn sie sich so verewigt hätte – wir hätten´s wieder plattmachen müssen. Denn wir haben für eine Aktion immer nur eine Tonform dabei – und ein Nudelholz, mit dem ich „Unfälle“ schnell ausbügeln kann. Nur wenige Beispiele von lustigen Begebenheiten am Rande bei bislang über 300 Stars und Prominenten. Doch Halt: Einmal Füße haben wir auch. Die Hände UND Füße von Achim Mentzel, die er in seiner 200. Fernsehsendung im Ton versenkte. Ausser Händen und Fäusten wurden aber auch ein Fußballschuh, ein Füllfederhalter, ein Plektron und ein Suppenlöffel in den Ton gedrückt…“ Wieso das denn? Natürlich alles in ganz spezieller Verbindung zu dem Star – die Auflösung gibt`s in unseren Backstagegeschichten. Ach ja, und auch noch eine echte Olympia Goldmedaille. Das ist sicher nicht mehr zu toppen. Ausser einem Oscar aus Hollywood vielleicht…

Das Friedenszeichen

Doch die Aufnahme in die „Signs of Fame“ ist noch nicht vollendet. Was folgt ist die wichtigste Pose des Shootings, das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für eine friedvollere Welt, für Völkerverständigung und gegen Rassismus. Und da macht Bobby natürlich gerne mit.

Wie in HOLLYWOOD wird der Handabdruck dann noch signiert. Das geht am besten mit einem halbstumpfen Bleistift und – ganz langsam. Unterschrift „Malen“ ist der beste Ausdruck. Bedächtig ritzt oder eben „malt“ Bobby Emprechtinger seinen Namenszug in die graue Masse. Jede Bewegung und Geste begleitet vom Klicken der sie umgebenden Kameras.

Alles auf einem Bild / die Ehrung: unvergessen

Fotoshooting wie in Hollywood… Da die Presse auch ein Bild benötigt, auf dem alles zu sehen ist, muss die letzte Aufnahme immer das Ergebnis der Ehrung zeigen. Sozusagen alles auf einem Blick: die Handabdrücke in Aufsicht, das signierte Grußschild und die geehrten Prominenten zusammen mit dem Initiator, der die Idee zu dem Friedensprojekt hatte. Und so sprintet Klaus während des Shootings immer mal schnell in und dann auch wieder aus dem Bild. Denn man weiß nie, was die Medien, auch für Fotostrecken in Magazinen, so brauchen. Deshalb muss bei einem Shooting der Star in verschiedenen Posen abgelichtet werden. Diese Konstellation gab es in den Anfangsjahren jedoch noch nicht. Erst im Laufe der Zeit kristallisierte sich „das perfekte Bild“ heraus. Doch heute ist das anders. Ein Verlassen des Platzes neben Bobby Emprechtinger ist nicht möglich, da wie bereits erwähnt, die ganze Aktion von Kameras verfolgt wird.

Oscar – Bambi – Goldene Kamera – Starschild

Last not least erhalten die Promis dann noch ein kleines Geschenk. Klaus Beer: „Bei Preisverleihungen wie dem Oscar-, dem Bambi- oder der Goldenen Kamera bekommen die Stars die Trophäe mit nach Hause. Wir aber entführen Ihre Handabdrücke und Ihr Schild wieder – in den Fernwehpark. Wir können uns zwar nicht mit solchen Ehrungen vergleichen, möchten Ihnen aber als Erinnerung an Ihre Aufnahme in die Signs of Fame auch etwas mitgeben, die Miniaturausführung Ihres Star-Schilds…“

Und dieses wird immer gerne angenommen. So kann Klaus bis heute auf viele schöne Startreffs zurückblicken, bei denen er die Künstler bei ihrer menschlichsten Seite kennengelernt hat – und mit manchen bis heute in privatem Kontakt steht. Und augenzwinkernd. „Wenn ich abends so durch`s Fernsehprogramm zappe gibt es kaum eine Sendung, Film oder Talkshow, in der ich die dort auftretenden Protagonisten nicht persönlich kenne. Ich muss dann immer schmunzeln, denn ich weiß ja, wie sie sich privat so geben…“

Das Video

Während der Fernwehpark Fotograf die Bilder macht, steht als Kameramann heute Peter Stehr hinter der Filmkamera. Klaus: „Obwohl ich ja eigentlich Filmer bin, machten wir bis 2017 bei den Startreffs immer nur Fotos. Denn da ist die Anspannung, alles optimal hinzubekommen, immer so hoch, dass man sich unmöglich auch noch auf das Filmen konzentrieren kann. Und vor allem, wer sollte den Part an der Filmkamera übernehmen? Denn in der Regel waren wir immer nur zu zweit unterwegs. Und früher, mit 16-mm Zelluloidfilm zu drehen, war sowieso undenkbar. Videos wurden erst mit den kleinen Kameras in Full-HD möglich. So sind uns bei bislang über 400 Stars leider viele schöne lebendige Bilder entgangen und wir ersuchen nun, parallel zu den Fotos, auch immer die Videokamera mit zum Einsatz zu bringen, aber auch jetzt immer nur sporatisch, wenn neben dem Fotografen auch noch ein Kameramann oder eine Kamerafrau zur Verfügung steht und je nach Künstler und Möglichkeit…“

Da an so einem Tag Klaus aber nichts dem Zufall überlassen will, hat er den besten Filmer engagiert, den er noch zu den Zeiten kennt, als er im „Schmalflmclub“ der 1. Vorsitzende war. Peter Stehr hat sich dann medienmäßig weiterentwickelt und ist Medienprofi geworden. Klaus: „Peter hat genau den Blick und die Kameraführung, die ich so schätze. Er spürt regelrecht die Bilder und setzt sie dann entsprechend dramaturgisch um. Und bewegt sich auch mit „entfesselte Kamera“ um die Akteure heraum, geht hautnah mit dem Objektiv auf die Action in der Tonschale und  fängt damit lebendige und dynamische Bilder des Geschehens ein.“

Und damit auch genügend Material für Zwischenschnitte und aus anderen Perspektiven zur Verfügung stehen, filmen noch zwei weitere Amateurfilmer: Ernst Wollner und Mandy Bellmann. Und aus all diesem Material fertigt Filmemacher Klaus Beer dann das Video. Jedes ist anders, denn auf die Kameraführung und Einstellung hat er keinen Einfluss, da immer jemand anders die Videokamera bedient. Mal semiprofessionell, aber meist amateurhaft. Klaus versucht dann immer, das Beste aus dem ihm vorliegenden Material herauszuholen…“

Wenn Sie also einmal in bewegten Bildern, sprich im Film, die Handprint-Aktion von BOBBY EMPRECHTINGER mitverfolgen wollen, hier das VIDEO:

DANKE für`s mitmachen – Danke für das ganz persönliche Engagement für eine der wohl schönsten und wichtigsten Dinge im Zusammenleben der Menschen untereinander. Der „Fernweh-Park“ wird immer gerne an diese tolle Begegnung mit BOBBY EMPRECHTINGER zurück denken und in positivster Weise darüber berichten.

Zu sehen im Star-Museum

Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens wird die Tontafel mit den Handabdrücken steinhart gebrannt. Da die wertvollen und zerbrechlichen Unikate nicht wie die Star-Schilder im Freien ausgestellt werden können, sollen sie einmal in einem geplanten STAR-MUSEUM zu besichtigen sein – als einmalige Sammlung des symbolischen „Händehebens“ von prominenten Persönlichkeiten für eine friedvollere Welt und gegen Rassismus.

 

Fotos: Sylvia Schildbach, Jochen Bake, Stephan Weiss, Jolanta Stettner, Werner Mocker, Maik Bohn, Klaus Beer

Filmkamera: Peter Stehr / Mandy Bellmann / Ernst Wollner

Film (Ton): Werner Puchta

Luftbildaufnahmen Foto/Video: Firma Dronepix-FS / Matthias Schuster

Bild/Video Postproduktion: Klaus Beer

Fahrer Elke Sommer: Stephan Foltys Chauffeur- u. Limousinenservice

Fahrer Elke Sommer: Franz Grässel, Fa. MBS Hof (Mobiler Beschriftungsservice)

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